Fragen zum Thema Orthodoxie

Ostkirchliche Themen.
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Joseph
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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von Joseph »

Raphael hat geschrieben: Für sie ist wichtig, daß es
1. eine Eisenbahn gibt,
2. sie diese Eisenbahn benutzen (vulgo: mit ihr spielen) können und
3. niemand ihnen diese Eisenbahn wegnehmen kann.
und, daß sie nach dem "richtigen" Kalender fährt....
Amen!

Gruß
Joseph
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Raphael
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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von Raphael »

Joseph hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben: Für sie ist wichtig, daß es
1. eine Eisenbahn gibt,
2. sie diese Eisenbahn benutzen (vulgo: mit ihr spielen) können und
3. niemand ihnen diese Eisenbahn wegnehmen kann.
und, daß sie nach dem "richtigen" Kalender fährt....
Amen!

Gruß
Joseph
Wie konnt' ich das denn nur vergessen! :patsch:

Bin wohl doch nur ein schlechter Schnakemelker! ;D
Die Wahrheit hat tausend Hindernisse zu überwinden, um unbeschädigt zu Papier zu kommen, und von Papier wieder zu Kopf.
(Georg Christoph Lichtenberg)

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Joseph
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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von Joseph »

Raphael hat geschrieben: Wie konnt' ich das denn nur vergessen! :patsch:
You're just getting old..... that's it ;D

Gruß
Joseph
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Pilgerer
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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von Pilgerer »

Nassos hat geschrieben:durch alles, was die Seele zum ewigen Fall bringen kann. Das Spektrum kann man wohl sowohl in dem von Linus und Mary angegebenen Buch nachlesen oder in anderen Werken.
Bewirkt das immer einen ewigen Fall oder kann dieser auch zeitlich sein? Wenn ich auf mein Leben zurück schaue, sehe ich immer mal etwas christlichere und etwas weltlichere Phasen. Ist das schon ein Wechsel zwischen "Fallen" und "zu Gott zurück"? Gott vergessen geht leider manchmal sehr schnell.
Nassos hat geschrieben:Er geht das für den Einzelnen genau so engagiert an, wie für die Massen. Er mißbilligt die Chance für den Menschen, die er selber nicht hat und nutzt seine Zeit voll aus, um möglichst viele mit sich zu reißen.
Können regelmäßige Kirchenbesuche oder andere Praktiken einen Schutz bieten?
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Joseph
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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von Joseph »

Pilgerer hat geschrieben:.... sehe ich immer mal etwas christlichere und etwas weltlichere Phasen.
I like that.... ich bin zur Zeit in einer "etwas weltlicheren Phase"...
Können regelmäßige Kirchenbesuche oder andere Praktiken einen Schutz bieten?
Jeden Sonntag zur Hl. Kommunion gehen hilft mir... und meine Eisenbahn... :cowboy:

Gruß
Joseph
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Jarom1
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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von Jarom1 »

Kennt jemand von Euch das Buch "Anschaulicher Katechismus der Orthodoxen Kirche"? Ist es empfehlenswert?
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Hermann2007
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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von Hermann2007 »

Jarom1 hat geschrieben:Kennt jemand von Euch das Buch "Anschaulicher Katechismus der Orthodoxen Kirche"? Ist es empfehlenswert?
Kenn ich und habe ich. Ob er empfehlenswert ist, hängt wohl vom Zielpublikum ab. Der Katechismus hat schöne Illustrationen und spricht eine einfache und direkte Sprache. Ich vermute aber, dass Leuten, wie sie in diesem Forum sind, etwa der Katechismus von V. Sergius Heitz Christus in euch. Hoffnung auf Herrlichkeit. mehr bringt.

LG, Hermann

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Nassos
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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von Nassos »

Pilgerer hat geschrieben:
Nassos hat geschrieben:durch alles, was die Seele zum ewigen Fall bringen kann. Das Spektrum kann man wohl sowohl in dem von Linus und Mary angegebenen Buch nachlesen oder in anderen Werken.
Bewirkt das immer einen ewigen Fall oder kann dieser auch zeitlich sein? Wenn ich auf mein Leben zurück schaue, sehe ich immer mal etwas christlichere und etwas weltlichere Phasen. Ist das schon ein Wechsel zwischen "Fallen" und "zu Gott zurück"? Gott vergessen geht leider manchmal sehr schnell.
Nassos hat geschrieben:Er geht das für den Einzelnen genau so engagiert an, wie für die Massen. Er mißbilligt die Chance für den Menschen, die er selber nicht hat und nutzt seine Zeit voll aus, um möglichst viele mit sich zu reißen.
Können regelmäßige Kirchenbesuche oder andere Praktiken einen Schutz bieten?
Mein lieber Pilgerer,

es heißt (übrigens auch sehr gut erklärt in dem von Hermann genannten Buch), dass uns jede Sünde von Gott trennt. Da aber seine Liebe und Vergebung groß sind, können unsere Vergehen gegen Ihn zeitlich begrenzt sein. Dies hängt von uns selber ab, denn Er respektiert Deinen freien Willen. (Irreversible Spezialfälle wie Selbstmord lasse ich jetzt mal außen vor).
Selbstverständlich hast du mal weltliche und mal christlichere Zeiten. Wir sind in dieser Welt geboren. Unsere Aufgabe ist es möglichst das Weltliche zu reduzieren bzw. dies im stetigen Gedanken an Gott zu erleben. Dies bedeutet Anstrengung.

Kirchenbesuche oder andere Praktiken, die ich weiter oben erwähnt habe, können natürlich Schutz bieten. Ich habe allerdings ein kleines Problem mit dieser Aussage, weil es etwas danach klingt, als ob das etwas Magisches wäre. Das ist es nicht. Es ist Seine Gnade, die an uns wirkt und die mit unserem Willen uns reinigt.

In der griechischen Kirche gibt es heute die Apostel- und Evangelienlesung, die sehr gut zu der Thematik passt und ein paar Tipps gibt, ich empfehle Dir die Lektüre. (Übrigens ist eine der Waffen gegen den Widersacher ja auch das Lesen der Heiligen Schrift)

Apostel: Galater, 5:22-26, 6:1-2
Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit. Wider solche ist das Gesetz nicht.
Welche aber Christo angehören, die kreuzigen ihr Fleisch samt den Lüsten und Begierden. So wir im Geist leben, so lasset uns auch im Geist wandeln. Lasset uns nicht eitler Ehre geizig sein, einander zu entrüsten und zu hassen.
Liebe Brüder, so ein Mensch etwa von einem Fehler übereilt würde, so helfet ihm wieder zurecht mit sanftmütigem Geist ihr, die ihr geistlich seid; und sieh auf dich selbst, daß du nicht auch versucht werdest. Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.


Evangelium: Matthäus, 6:22-33
Das Auge ist des Leibes Licht. Wenn dein Auge einfältig ist, so wird dein ganzer Leib licht sein; ist aber dein Auge ein Schalk, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein!
... Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen.


Ich hoffe, dass ich damit ein bißchen die Frage beantworten konnte. Und selbstverständlich geht es mir genau so wie Euch: mal weltlich, hin und wieder christlich (wenn überhaupt).

Lieben Gruß,
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Nassos
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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von Nassos »

Hier noch ein passendes Gebet zum Schutz vor dem Widersacher, an den Hl. Erzengel Michael

Bild

Glorreicher Fürst der himmlischen Heerscharen, heiliger Erzengel Michael, beschütze uns im Kampfe gegen die Mächte, Gewalten und Herrscher der Finsternis und die Geister der Bosheit unter dem Himmel! Komm den Menschen zu Hilfe, die Gott nach seinen Ebenbild erschaffen und um einen so hohen Preis aus der Tyrannei Satans erkauft hat! Dich verehrt ja die Kirche als ihren Schutzherrn; dir übergrab der Herr die Seelen der Erlösten, um sie zur himmlischen Seligkeit zu führen. Bitte den Gott des Friedens, er möge Satan vernichten, damit er nicht länger die Menschen gefangen halte und der Kirche Schaden zufüge. Bringe unser Gebet vor das Antlitz des Allerhöchsten: Er wolle uns mit seinem Erbarmen eilends zuvorkommen. Er greife den Drachen, die alte Schlange, den Teufel, den Satan, und stürze ihn gefesselt in die Hölle, damit er nicht weiter das Menschengeschlecht verführe!

http://www.orthodoxia.de/index-de.htm
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Pilgerer
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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von Pilgerer »

Ich habe jetzt nicht viel Zeit, länger drauf einzugehen
Nassos hat geschrieben:Selbstverständlich hast du mal weltliche und mal christlichere Zeiten. Wir sind in dieser Welt geboren. Unsere Aufgabe ist es möglichst das Weltliche zu reduzieren bzw. dies im stetigen Gedanken an Gott zu erleben. Dies bedeutet Anstrengung.
Das stimmt. Leider ist bietet die Welt so viele Ablenkungen, dass darüber die eigene gute Absicht in den Hintergrund geraten kann. Es erfordert tatsächlich Anstrengungen, den Berg "hoch zum Himmel" zu erklimmen, während der Weg ins Tal und in die Sünde immer von selbst geht und oftmals sogar Lust bereitet. Selbst der Schritt, in der Bibel zu lesen, ist manchmal zunächst mühsam. Ich merke, wie der Satan (oder was auch immer) mir vorgaukelt, das wäre eine harte, unverdauliche Kost und würde sich nicht lesen lohnen. Doch wenn ich diesen Widerstand einmal überwunden habe und das Gute tue, dann erfahre ich, dass Gott mich trägt.
Nassos hat geschrieben:ich empfehle Dir die Lektüre. (Übrigens ist eine der Waffen gegen den Widersacher ja auch das Lesen der Heiligen Schrift)
Ja, ich habe kürzlich auch die große Heiligkeit der Torah (1.-5. Mose), insbesondere des Levitikus gespürt. So unverständlich die Gesetze dort teilweise sind, so ist dort doch die Majestät Gottes sehr deutlich gespeichert.
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. (Jesaja 35,10)

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holzi
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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von holzi »

Nassos hat geschrieben:Hier noch ein passendes Gebet zum Schutz vor dem Widersacher, an den Hl. Erzengel Michael

Bild

Glorreicher Fürst der himmlischen Heerscharen, heiliger Erzengel Michael, beschütze uns im Kampfe gegen die Mächte, Gewalten und Herrscher der Finsternis und die Geister der Bosheit unter dem Himmel! Komm den Menschen zu Hilfe, die Gott nach seinen Ebenbild erschaffen und um einen so hohen Preis aus der Tyrannei Satans erkauft hat! Dich verehrt ja die Kirche als ihren Schutzherrn; dir übergrab der Herr die Seelen der Erlösten, um sie zur himmlischen Seligkeit zu führen. Bitte den Gott des Friedens, er möge Satan vernichten, damit er nicht länger die Menschen gefangen halte und der Kirche Schaden zufüge. Bringe unser Gebet vor das Antlitz des Allerhöchsten: Er wolle uns mit seinem Erbarmen eilends zuvorkommen. Er greife den Drachen, die alte Schlange, den Teufel, den Satan, und stürze ihn gefesselt in die Hölle, damit er nicht weiter das Menschengeschlecht verführe!

http://www.orthodoxia.de/index-de.htm
Ein ähnliches Gebet wurde lange Zeit nach den Werktagsmessen gebetet:
Heiliger Erzengel Michael, schirme uns im Streite. Gegen die Bosheit und Arglist des Teufels sei unser Schutz. Gott gebiete ihm!
so bitten wir flehentlich; Du aber, Führer der himmlischen Heerscharen, stürze den Satan und die anderen bösen Geister, die
zum Verderben der Seelen die Welt durchschweifen, in der Kraft Gottes hinab in die Hölle.
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Nassos
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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von Nassos »

Galt das speziell für Deutschland?
Immerhin ist ja der Hl. Erzengel Michael der Schutzpatron Deutschlands. Die Leute sollten sich mal wieder daran erinnern...
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holzi
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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von holzi »

Nassos hat geschrieben:Galt das speziell für Deutschland?
Immerhin ist ja der Hl. Erzengel Michael der Schutzpatron Deutschlands. Die Leute sollten sich mal wieder daran erinnern...
Das galt - iirc - weltweit. Papst Leo XIII hat dieses und weitere Gebete verpflichtend nach den stillen Messen eingeführt: Hier u.a. eine Zusammenstellung: http://kath-zdw.ch/forum/index.php?topic=51.
Seit der Liturgiereform 1969/7 sind diese Gebete nicht mehr allgemein vorgeschrieben, ein amerikanischer Bischof hatsie jedoch in seiner Diözese wieder eingeführt: http://www.kath.net/detail.php?id=31368
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San Marco
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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von San Marco »

Wenn ich das hier so lese habe ich den Eindruck, dass bestimmte Teile der Orthodoxie einen magischen Irrweg beschreiten, der nichts mit den Lehren der Alten Kirche zu tun hat.

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Nassos
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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von Nassos »

Hallo San Marco,

wen oder was meinst Du mit "manche Teile"???

Worin bestünde der magische Irrweg, die von den Lehren der Alten Kirche abweichen? Hier eine Auswahlliste:

- Liebe
- Demut
- Beichte
- innere Anstrengung sich ganz auf Gott auszurichten
- innere Anstrengung seine Leidenschaften zu kreuzigen
- Versuch, sich selber und seine Schwächen zu erkennen und an diesen in Gottvertrauen zu arbeiten (stets mit Gott, alleine: keine Chance)
- Besuch der Göttlichen Liturgie
- Hl. Kommunion
- Gebet und Lobpreisung Gottes
- Fasten
- Hoffnung auf die Fürbitten der Heiligen
- Lesen geistlicher Literatur, Kirchenväter
- Beten des Chotkis (vergl. Rosenkranz)
- Besuch von Klöstern, geistliche Gespräche mit Mönchen/Nonnen
- Tragen des Kreuzes um den Hals
- Hoffen auf und Beten um die Gnade Gottes für uns Unwürdige
- Große Hoffnung auf die Allheilige Gottesgebärerin als Fürbitterin setzen
- Bitten um Schutz vor Versuchung
- Immitatio Christi
- dem Nächsten helfen, Almosen

Das alles unter der Anleitung eines geistlichen Vaters, um "dranzubleiben", aber auch um nicht über "das Ziel hinauszuschießen" (Eusebophanie, Selbstgefälligkeit ein toller Christ zu sein, übermäßiges bzw. falsches und (gesundheits)schädigendes Fasten, auf andere herabschauen, weil sie keine korrekten Christen sind etc pp).
In der Anleitung durch einen geistlichen Vater wäre dann auch der Gehorsam zu nennen.

Ich kann darin nichts Magisches sehen. Ich würde sogar wagen zu behaupten, dass ein römischer Katholik da gar nicht mal so anders denken würde.

Vielleicht wäre an dieser Stelle als bessere Darlegung wiederum das Buch von Sergius Heitz zu empfehlen: Christus in Euch - Hoffnung auf Herrlichkeit. Der Mann erklärt das sehr viel besser.

Gruß,
Nassos
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Nassos
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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von Nassos »

Pilgerer hat geschrieben:Ich habe jetzt nicht viel Zeit, länger drauf einzugehen
Nassos hat geschrieben:Selbstverständlich hast du mal weltliche und mal christlichere Zeiten. Wir sind in dieser Welt geboren. Unsere Aufgabe ist es möglichst das Weltliche zu reduzieren bzw. dies im stetigen Gedanken an Gott zu erleben. Dies bedeutet Anstrengung.
Das stimmt. Leider ist bietet die Welt so viele Ablenkungen, dass darüber die eigene gute Absicht in den Hintergrund geraten kann. Es erfordert tatsächlich Anstrengungen, den Berg "hoch zum Himmel" zu erklimmen, während der Weg ins Tal und in die Sünde immer von selbst geht und oftmals sogar Lust bereitet. Selbst der Schritt, in der Bibel zu lesen, ist manchmal zunächst mühsam. Ich merke, wie der Satan (oder was auch immer) mir vorgaukelt, das wäre eine harte, unverdauliche Kost und würde sich nicht lesen lohnen. Doch wenn ich diesen Widerstand einmal überwunden habe und das Gute tue, dann erfahre ich, dass Gott mich trägt.
Nassos hat geschrieben:ich empfehle Dir die Lektüre. (Übrigens ist eine der Waffen gegen den Widersacher ja auch das Lesen der Heiligen Schrift)
Ja, ich habe kürzlich auch die große Heiligkeit der Torah (1.-5. Mose), insbesondere des Levitikus gespürt. So unverständlich die Gesetze dort teilweise sind, so ist dort doch die Majestät Gottes sehr deutlich gespeichert.
Hallo Pilgerer,

An dieser Stelle würde ich sehr gerne das Buch von Anthony Bloom "Schule des Gebets" empfehlen.. Er spricht die Sprache des Westens und ist daher evtl. viel ansprechender. Hier ein deutschsprachiger Text auf bogoslov.ru.

Ich hoffe, die Lektüre lohnt sich und macht "Appetit auf mehr (Gebet)".

Lieben Gruß,
Nassos
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Linus
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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von Linus »

holzi hat geschrieben:
Nassos hat geschrieben:Galt das speziell für Deutschland?
Immerhin ist ja der Hl. Erzengel Michael der Schutzpatron Deutschlands. Die Leute sollten sich mal wieder daran erinnern...
Das galt - iirc - weltweit. Papst Leo XIII hat dieses und weitere Gebete verpflichtend nach den stillen Messen eingeführt: Hier u.a. eine Zusammenstellung: http://kath-zdw.ch/forum/index.php?topic=51.
Seit der Liturgiereform 1969/7 sind diese Gebete nicht mehr allgemein vorgeschrieben, ein amerikanischer Bischof hatsie jedoch in seiner Diözese wieder eingeführt: http://www.kath.net/detail.php?id=31368
Weltweit. Hab sie schon in anderen Ländern im NOM gehört
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein

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Jeremias
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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von Jeremias »

San Marco hat geschrieben:Wenn ich das hier so lese habe ich den Eindruck, dass bestimmte Teile der Orthodoxie einen magischen Irrweg beschreiten, der nichts mit den Lehren der Alten Kirche zu tun hat.
Es gibt bestimmte, brauchtumsnahe Menschen, die nie die Bildung erhalten haben, die Magie als das zu erkennen, was sie für den Christen ist: Irrelevant. Davon sehe ich hier im Forum keinen, vermute aber, daß es den einen oder anderen sehr frommen Menschen auch in meiner Gemeinde gibt. Diese Leute zu lehren und behutsam zu führen ist sicherlich sinnvoller, als hier über "bestimme Teile" zu philosophieren.
Orthodoxer. Physikdidaktiker. Rollenspieler. Liberaler. Konservativer. Modernist. Ökumenist.
Alles Titel, mit denen man mich bedenken kann, die deswegen mich trotzdem nicht gänzlich beschreiben.

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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von Pilgerer »

San Marco hat geschrieben:Wenn ich das hier so lese habe ich den Eindruck, dass bestimmte Teile der Orthodoxie einen magischen Irrweg beschreiten, der nichts mit den Lehren der Alten Kirche zu tun hat.
Ich habe hier nichts von Magie gesehen. Es mag sein, dass es im fernen Osten synkretistische Vermischungen von paganen und christlichen Glaubenselementen gibt, wie das auch bei den Indios in Südamerika vorkommt. Magie ist, wenn der Mensch sich zum Herrn über Gott macht und versucht, Gott oder bestimmte Heilige durch bestimmte Formeln gefügig zu machen.
Nassos hat geschrieben: Hallo Pilgerer,

An dieser Stelle würde ich sehr gerne das Buch von Anthony Bloom "Schule des Gebets" empfehlen.. Er spricht die Sprache des Westens und ist daher evtl. viel ansprechender. Hier ein deutschsprachiger Text auf bogoslov.ru.

Ich hoffe, die Lektüre lohnt sich und macht "Appetit auf mehr (Gebet)".
Das lässt sich tatsächlich sehr gut lesen, als Beispiel diese Passage:
Gewöhnlich halten wir das Beten für einen anderen für ein höfliches Erinnern Gottes daran, was Er vergessen hat zu tun. In der Tat besteht es aber darin, einen Schritt zu tun, der uns in das Zentrum einer tragischen Situation führt, einen Schritt, den auch Christus getan hat, als Er Mensch wurde, einmal und für immer. Auch wir sollten einen solchen Schritt gehen.
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. (Jesaja 35,10)

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martin v. tours
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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von martin v. tours »

Ich schreibe meine Frage in diesen Strang, da ich dafür keinen eigenen Aufmachen wollte.

Ich suche eine Ikone vom heiligen Martin. Etwa in dieser Art:
http://orthpedia.de/index.php/Datei:Mar ... _Tours.jpg

Es muss keine eche alte Ikone sein, es würde auch eine gedruckte auf Holz aufkaschierte reichen.
Auf keiner Internetseite die Ikonen anbietet, konnte ich etwas finden.
Falls Ihr einen Tip für mich habt , wäre ich dankbar.

martin v. tours
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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Joseph
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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von Joseph »

martin v. tours hat geschrieben:Ich schreibe meine Frage in diesen Strang, da ich dafür keinen eigenen Aufmachen wollte.

Ich suche eine Ikone vom heiligen Martin. Etwa in dieser Art:
http://orthpedia.de/index.php/Datei:Mar ... _Tours.jpg

Es muss keine eche alte Ikone sein, es würde auch eine gedruckte auf Holz aufkaschierte reichen.
Auf keiner Internetseite die Ikonen anbietet, konnte ich etwas finden.
Falls Ihr einen Tip für mich habt , wäre ich dankbar.

martin v. tours
Martin, hast Du versucht eine Ikone schreiben zu lassen? In speziellen Fällen wie diesem ist das die einzige und auch beste Lösung.

Wenn Du willst kann ich Dir die Adressen von ein paar sehr guten Ikonographen geben...

Gruß
Joseph

PS: Bitte vergiß die Idee von "echten alten Ikonen." Die bekommst Du bei Antiquitätenhändlern. Ikonen sind keine Antiquitäten sondern lebendiges Leben der Kirche und somit "echt" auch wenn sie gerade gestern geschrieben sind. Die von Dir verlinkte Ikone ist eine Englischsprachige und bestimmt nicht "echt alt"
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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von Fragesteller »

Wie ist denn das von Martin verlinkte Motiv zu bewerten? Ist es üblich, einen Heiligen anhand einer markanten Szene aus seinem Leben darzustellen?

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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von Protasius »

Fragesteller hat geschrieben:Wie ist denn das von Martin verlinkte Motiv zu bewerten? Ist es üblich, einen Heiligen anhand einer markanten Szene aus seinem Leben darzustellen?
Vom heiligen Gregor kenne ich Ikonen, die die Tötung des Drachen zeigen.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von taddeo »

Gregor? Ich dachte, es sei der Hl. GEORG, der mit seiner Haushälterin dargestellt wird? :hae?:

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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von Protasius »

taddeo hat geschrieben:Gregor? Ich dachte, es sei der Hl. GEORG, der mit seiner Haushälterin dargestellt wird? :hae?:
:tuete: Mea culpa, natürlich; von den Gregors gibt es ja auch zu viele um einfach vom hl. Gregor zu sprechen (von Nazianz, von Nyssa, Thaumaturgos, Theologos).

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Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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martin v. tours
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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von martin v. tours »

Hallo Joseph
Ich habe mich noch nie damit befasst, ob ich eine Ikone schreiben lassen möchte, weil ich vermute das dies eher kostspielig ist.
Selbstverständlich sind für mich Ikonen nicht Antiquitäten. Mit "echten" Ikonen meinte ich ein geschriebenes Unikat., mir würde aber auch ein auf Holz aufkaschierter Papierdruck reichen. Für mich sind Ikonen nicht religiöse Dekoration, sondern Hilfe beim beten.
Deswegen kann auch nicht mit jeder Ikone und sei sie noch so wertvoll oder alt, etwas anfangen.
Deswegen scheue ich auch das schreiben lassen einer Ikone.

martin v. tours
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Nassos
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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von Nassos »

Fragesteller hat geschrieben:Wie ist denn das von Martin verlinkte Motiv zu bewerten? Ist es üblich, einen Heiligen anhand einer markanten Szene aus seinem Leben darzustellen?
So wie Du "markante Stellen" meinst - nein. Wenn, dann ist es eher das Martyrium, aber auch das ist die Ausnahme: normalerweise tragen dann die Märtyrer das Kreuz in der Hand bzw. mit der Segens- oder Lehrgeste (hierzu kann ich das Buch von Helmut Fischer empfehlen, da steht einiges zu Körper- und Händehaltung drin)
Weniger markant, aber dennoch "Erkennungszeichen" sind zum Beispiel die Kerze die die Hl. Genevieve von Paris in der Hand hält oder das Baby in den Armen des Hl. Stylianos:





Die Darstellung des Hl. Georg als Drachentöter ist eher russische Schule, die die Griechen von den Russen übernommen haben. Der Hl. Georg wird in der griechischen Ikonographie eher so dargestellt:



Markante Darstellungen finden sich eher bei Christus und der Allheiligen. Weitere, die mir auf Anhieb einfallen sind die Hl. Maria die Ägypterin, die von Abba Zosimas die Hl. Kommunion empfängt, die Darstellungen der ökumenischen Konzilien (insbesondere des ersten, das Arius anathematisiert). Dann wäre evtl der Hl. Johannes der Täufer zu nennen, der sein Haupt auf einem Tablett hält bzw. im Hades das Evangelium verkündet.
Oder die Liturgie der Engel, von der ich erst kürzlich erfahren habe (ich weiß nicht mal, ob es das auf Ikone gibt oder nur als Freske).

Aber das sind nur meine kümmerlichen Laienkenntnisse evtl. wissen andere mehr hierzu zu sagen.

Ich möchte Joseph hier beipflichten. Geistlich gesehen unterscheidet eine uralte Ikone gar nichts von einer gestern geschriebenen. (Wobei ich zugeben muss, dass ich auch Ikonen sehr wohl auch mit dem weltlichen Auge betrachte ;-) ).

Gruß,
Nassos
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Nassos
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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von Nassos »

martin v. tours hat geschrieben:Hallo Joseph
Ich habe mich noch nie damit befasst, ob ich eine Ikone schreiben lassen möchte, weil ich vermute das dies eher kostspielig ist.
Selbstverständlich sind für mich Ikonen nicht Antiquitäten. Mit "echten" Ikonen meinte ich ein geschriebenes Unikat., mir würde aber auch ein auf Holz aufkaschierter Papierdruck reichen. Für mich sind Ikonen nicht religiöse Dekoration, sondern Hilfe beim beten.
Deswegen kann auch nicht mit jeder Ikone und sei sie noch so wertvoll oder alt, etwas anfangen.
Deswegen scheue ich auch das schreiben lassen einer Ikone.

martin v. tours
Hallo Martin,

eventuell wäre das Schreibenlassen einer für Dich persönlich so wichtigen Ikone nicht der falscheste Schritt (wenn es keine Alternative gibt). Und das Geld hierfür kannst Du Dir bestimmt von woanders abknappen ;-)

Leider hat der Hl. Martin von Tours keinen hohen "Marktwert" (was ich sehr ärgerlich finde), daher wird es sehr schwer sein, etwas zu finden. Das hatte ich bereits beim Hl. Gregor Dialogos feststellen müssen.

Lieben Gruß,
Nassos (der sich gerne an den St. Martinstag im [katholischen] Kindergarten zurückerinnert)
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Joseph
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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von Joseph »

Fragesteller hat geschrieben:Wie ist denn das von Martin verlinkte Motiv zu bewerten? Ist es üblich, einen Heiligen anhand einer markanten Szene aus seinem Leben darzustellen?
Ja, immer!

Gruß
Joseph
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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von Joseph »

martin v. tours hat geschrieben:Hallo Joseph
Ich habe mich noch nie damit befasst, ob ich eine Ikone schreiben lassen möchte, weil ich vermute das dies eher kostspielig ist.
Selbstverständlich sind für mich Ikonen nicht Antiquitäten. Mit "echten" Ikonen meinte ich ein geschriebenes Unikat., mir würde aber auch ein auf Holz aufkaschierter Papierdruck reichen. Für mich sind Ikonen nicht religiöse Dekoration, sondern Hilfe beim beten.
Deswegen kann auch nicht mit jeder Ikone und sei sie noch so wertvoll oder alt, etwas anfangen.
Deswegen scheue ich auch das schreiben lassen einer Ikone.

martin v. tours
Martin, wir alle haben unsere ersten Ikonen mehr oder weniger selbst "gebastelt". Als guter Ausgang dient ein hochgradiger Ikonenkalender und ein entsprechende okerfarbige mindesten 12mm dicke solide Holsplatte (kein Sperrholz o.ä.). Auf dieses Holz läß Du das Kalenderbild aufziehen und laminieren... das ist das billigste. ($,nix bis auf's Kalenderblatt)

Dann kannst Du Dir eine fertig aufgezogene gedruckte Ikone kaufen, so um $2 -5 See hier: http://www.conciliarpress.com/categorie ... of-Christ/
http://www.archangelsbooks.com/categori ... dox+Saints

oder eine Stufe rauf, aber nicht mein Geschmack (embossed Icons). Aber die handgemalten Ikonen sind aus Bulgarien und von vorzüglicher Qualität (die hälfte vom normal gängigen Preis welcher $6 and up is) http://www.liturgix.com/ Mit dieser Firma habe ich schon des öfteren sehr zufrieden gehandelt... auch habe ich eine Theotokos von ihnen welche in einem Bulgarischen Kloster geschrieben wurde. Sie hat die schönsten Augen, hängt in der Ecke über meinem Eßtisch und paßt auf, das ich auch die Fastenzeiten einhalte, hahaha. (das ist, Sie und meine Frau)

Danach kommen dann die persönlich in Auftrag gegebenen handgeschriebenen Ikonen welche zum Teil sehr teuer kommen können. Mindestens aber $6 kosten. (Von der Skete habe ich auch drei sehr schöne Ikonen)

Sieh hier.
http://www.skete.com/index.cfm?fuseacti ... ory_ID=1
http://oca.org/fs
http://www.ets.ru/e/ut74.htm
http://www.conventofsaintelizabeth.org/ ... print.html
http://www.orthodoximages.com/index.html

Ich kann alle Adressen Empfehlen und habe mit den meisten auch schon gehandelt...

Aber den St. Martin mußt Du sicher schreiben lassen... (auch wenn sie teuer ist, eine ordentliche nach den kanonischen Regeln geschriebene Ikone hält Jahrhunderte. Wir leider nicht)

Gruß
Joseph
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Lupus
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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von Lupus »

Protasius hat geschrieben:
taddeo hat geschrieben:Gregor? Ich dachte, es sei der Hl. GEORG, der mit seiner Haushälterin dargestellt wird? :hae?:
:tuete: Mea culpa, natürlich; von den Gregors gibt es ja auch zu viele um einfach vom hl. Gregor zu sprechen (von Nazianz, von Nyssa, Thaumaturgos, Theologos).

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Ich gäb was drum, wenn ich eines schönen Tages der Kleine auf dem Rücken des Pferdes hinter St. Georg sein dürfte!
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Joseph
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Re: Fragen zum Thema Orthodoxie

Beitrag von Joseph »

Nassos hat geschrieben:Oder die Liturgie der Engel, von der ich erst kürzlich erfahren habe (ich weiß nicht mal, ob es das auf Ikone gibt oder nur als Freske).
Gruß,
Nassos
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Hier ist sie Die Liturgie der Engel (Synaxis of the Angels) welche in jeder (ordentlichen, haha) OK dort hängt wo der Chor singt...

Gruß
Joseph
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