Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Ostkirchliche Themen.

Moderator: Walter

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martin v. tours
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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von martin v. tours » Mittwoch 18. November 2015, 20:12

PascalBlaise hat geschrieben:
ar26 hat geschrieben:Du siehst aber anhand der Tatsache, daß es zwischen den von Euch befragten orthodoxen Priestern unterschiedliche Auffassungen gibt und anhand des Umstandes,
daß die katholische Seite Lösungen anbieten kann, das es nicht immer so sein muss.
Glaub mir, am liebsten wäre mir, meine Frau würde zur katholischen Kirche konvertieren und wir könnten katholisch heiraten.
Nur denke ich, dass das leider unrealistisch ist. Ich bin zu nah dran, als dass mich die theologische Frage "richtig" oder "falsch" bzw.
"wer hat Recht" wirklich im Detail interessiert. Wie man hier sieht, führt das nur zu immer neuen Diskussionen.
Der nächste Schritt wird sein, wirklich mal mit dem orthodoxen Priester zu sprechen - ich schiebe das sowieso schon zu lange vor mir her.
Ich glaube das mit dem konvertieren kannst Du knicken! Eine orthodoxe Frau die einen Seelenführer hat (und daher ihren Glauben ernst nimmt und kein "Kulturchrist" ist) wird nicht so einfach konvertieren.
Bei den Orthodoxen ist sicher auch nicht alles eitle Wonne, aber gerade Russland erlebt nach Jahrzehnten des Martyriums einen wahren Aufbruch im Glauben.
Wenn man das im Vergleich sieht zu unserem katholischen Wirrwarr, ist das eher abschreckend. (war zumindest bei meiner Frau so).
Letztendlich kommt ihr um ein erneutes Gespräch mit dem Seelenführer nicht herum. Ich will mir nicht vorstellen wie es bei euch weitergeht, wenn der stur bleibt.
Aber das würde schon zu sehr ins private abgleiten -da kann euch niemand in einem Forum seriös etwas raten.

p.s.
lass dich nicht vom manchmal ruppigen Ton hier abschrecken. Man teilt aus -man steckt ein-man gewöhnt sich daran :blinker:
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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TillSchilling
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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von TillSchilling » Mittwoch 18. November 2015, 21:41

PascalBlaise hat geschrieben: ...mein Beichtvater...
...wäre ja vielleicht auch der richtige Ansprechpartner für Fragen wie die römisch-katholische Kirche deine Situation sieht und was sie dir rät.

Ich will mir gar nicht vorstellen was deine Frau denkt wenn sie mitbekommt wie du eure Ehe öffentlich im Internet mit wildfremden Menschen besprichst.

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taddeo
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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von taddeo » Mittwoch 18. November 2015, 22:12

TillSchilling hat geschrieben:Ich will mir gar nicht vorstellen was deine Frau denkt wenn sie mitbekommt wie du eure Ehe öffentlich im Internet mit wildfremden Menschen besprichst.
Macht er ja nicht, und wo es ihm zu privat wurde, hat er klar eine Grenze gezogen.
Hier geht es um den öffentlichen Akt der kirchlichen Eheschließung. Der geht nicht nur die beiden Beteiligten was an, sondern letztlich die ganze Kirche. Drum gibt es ja eine Pflicht zur öffentlichen und öffentlich nachweisbaren Form dieses Aktes. Das ist genauso wie beim Standesamt oder bei der Scheidung. Es sind öffentliche Rechtsakte, bei denen Geheimhaltung geradezu widersinnig wäre. Und darüber kann man ruhig reden, vor allem in so allgemeiner und anonymer Form wie hier im Strang.
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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von Tinius » Mittwoch 18. November 2015, 23:42

Das ganze hätte unbedingt vor der Eheschließung mit allen am runden Tisch geklärt werden müssen.

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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von taddeo » Mittwoch 18. November 2015, 23:50

Tinius hat geschrieben:Das ganze hätte unbedingt vor der Eheschließung mit allen am runden Tisch geklärt werden müssen.
Bis jetzt ist noch nix Dramatisches passiert. Wieviele Paare heiraten standesamtlich und erst Monate oder Jahre später kirchlich ... noch läßt sich alles problemlos regeln.
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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von Tinius » Donnerstag 19. November 2015, 00:04

taddeo hat geschrieben:
Tinius hat geschrieben:Das ganze hätte unbedingt vor der Eheschließung mit allen am runden Tisch geklärt werden müssen.
Bis jetzt ist noch nix Dramatisches passiert. Wieviele Paare heiraten standesamtlich und erst Monate oder Jahre später kirchlich ... noch läßt sich alles problemlos regeln.
Klar. Aber es wäre eben besser gewesen, das vorher freundlich zu regeln.
Ich tippe darauf, dass es die holde Gattin auf den psychologischen Druck ankommen lässt.....bis das Männchen orthodox wird.

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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von umusungu » Donnerstag 19. November 2015, 00:07

PascalBlaise hat geschrieben:Der nächste Schritt wird sein, wirklich mal mit dem orthodoxen Priester zu sprechen - ich schiebe das sowieso schon zu lange vor mir her.
Ja, sprecht noch einmal mit dem orthodoxen Priester. Danach schlage ich euch folgenden Weg vor:

1. Ihr geht zu Deinem katholischen Pfarrer und besprecht die Eheschließung. Er soll ein "Ehevorbereitungsprotokoll" aufnehmen - und dann beim Bistum die Befreiung von der Formpflicht beantragen unter Angabe des Ortes der öffentlichen Trauung.

2. Nach Erhalt der Dispens traut Ihr Euch nach orthodoxem Ritus in einer orthodoxen Kirche. Wichtig ist: Ihr spendet Euch das Sakrament! Deshalb ist eine öffentliche offizielle Feier notwendig.

3. Ihr führt danach eine auch katholisch anerkannte Ehe.

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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von PascalBlaise » Donnerstag 19. November 2015, 08:34

umusungu hat geschrieben:Wichtig ist: Ihr spendet Euch das Sakrament!
Und genau das ist nach orthodoxem Verständnis (soweit ich das begriffen habe) NICHT der Fall.
Das ist wohl ein "echter" theologischer Unterschied an der Stelle.

@Tinius: Ich gebe Dir absolut recht, es ist sehr zweifelhaft, ob es wirklich eine gute Idee war,
das im Internet so auszubreiten :traurigtaps: . Ich weiß es immer noch nicht.
Aber ich habe mir das auch lange überlegt und das Problem zuvor
auch ausgiebig mit beteiligten "realen" Personen besprochen.

Insgesamt hatte ich das Gefühl, irgendwie zu wenig zu wissen und in einer Sackgasse zu stecken.
Jedenfalls habe ich durch die Antworten in beiden Foren schon einiges hilfreiches gelernt.
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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von Florianklaus » Donnerstag 19. November 2015, 10:06

Mary hat geschrieben:
Florianklaus hat geschrieben:Liegt das Problem möglicherweise nicht eher bei Deiner Frau, die Dich gegen den Rat Ihres Lieblingspriesters nicht kirchlich heiraten möchte
Da geht es nicht um "Lieblingspriester". Diese Gläubige hat einen geistlichen Vater, und sie soll(te) diesem gehorchen, punkt.
Wie läßt sich denn bitte aus Schrift und/oder Tradition begründen, daß man seinem Beichtvater bei der Auswahl seines Ehegatten Gehorsam schuldet?

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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von Florianklaus » Donnerstag 19. November 2015, 10:10

Mary hat geschrieben:
Florianklaus hat geschrieben:Nebenbei bemerkt, finde ich es ziemlich unmöglich, daß hier verschiedene Priester derselben Jurisdiktion völlig unterschiedliche Antworten geben und so Verwirrung stiften. Die Antworten dazu im orthodoxen Forum finde ich ausweichend, geradezu ärgerlich und für Euch eine Zumutung.
Nein Florianklaus. Das Thema wurde ernst genommen und es gab Erklärungen und links. Ich kann da kein "Ausweichen" erkennen.
Klar wurde das Thema dort "ernst" genommen. Man hat Blaise deshalb ja auch den Rat gegeben, orthodox zu werden. Jemandem in seiner hilfesuchenden Situation dies anzusinnen, finde ich übelste Proselytenmacherei.

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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von Florianklaus » Donnerstag 19. November 2015, 10:17

Mary hat geschrieben:
Florianklaus hat geschrieben: Ich bin froh, daß es zu diesem Thema in der katholischen Kirche klare und vorhersehbare Regelungen gibt und man nicht so ohne weiteres Opfer der Privatmeinung irgendeines auch noch so frommen Geistlichen werden kann.
Davon redet ja niemand, dass die beiden Eheleute dieser Meinung hilflos ausgeliefert wären. Gerade die Oikonomia hilft in solchen Situationen, eine gute Lösung zum Seelenheil aller beteiligten zu finden.
Ach was? Du hast doch selbst gesagt, man hat seinem geistlichen Vater zu gehorchen "Punkt!" Und dann soll es die Oikonomia noch richten? Mit seinem "Rat" hat der geistliche "Vater" das Brautpaar doch offensichtlich so unter Druck gesetzt, daß diese in Ihrer Not nur standesamtlich geheiratet haben und sie dadurch in ihre irreguläre Situation hineinmanövriert.

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taddeo
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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von taddeo » Donnerstag 19. November 2015, 10:17

Florianklaus hat geschrieben:
Mary hat geschrieben:
Florianklaus hat geschrieben:Liegt das Problem möglicherweise nicht eher bei Deiner Frau, die Dich gegen den Rat Ihres Lieblingspriesters nicht kirchlich heiraten möchte
Da geht es nicht um "Lieblingspriester". Diese Gläubige hat einen geistlichen Vater, und sie soll(te) diesem gehorchen, punkt.
Wie läßt sich denn bitte aus Schrift und/oder Tradition begründen, daß man seinem Beichtvater bei der Auswahl seines Ehegatten Gehorsam schuldet?
Aus katholischer Sicht könnte dieser Punkt sogar ein eventuelles Ehehindernis darstellen, falls der Beichtvater zu einer bestimmten Ehe drängt (Stichwort "Furcht und Zwang"). Wenn er freilich von einer Ehe abrät, spielt das keine Rolle.
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Germanus
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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von Germanus » Donnerstag 19. November 2015, 11:44

In diesem Strang liegt, glaube ich, momentan die Grundproblematik offen zutage, die sich aus den Unterschieden zwischen orthodox und katholisch ergeben. Die orthodoxe Haltung gegenüber seinem geistlichen Vater beschränkt sich nicht einfach auf einen blinden Gehorsam. Vielmehr baut dieser Gehorsam auf der Gegenseitigkeit auf, die in diesem geistlichen Verhältnis gegeben ist. Es ist nicht so einfach, die canones stur einzuhalten und sich dann befriedigt zurückzulehnen, da diese Haltung zwar eine unklare Sitution - hier die der Eheschließung - simpel löst, aber doch nicht dem eigentlichen Sinn des Kirchenrechts gerecht wird: den Weg des Menschen zu Gott gangbarer zu gestalten. Die vorliegende nicht kirchlich geschlossene "Mischehe" läßt sich leicht sanieren oder legitimieren. Der Hintergrund der aktuellen Schwierigkeiten ist aber nicht etwa die Eheschließung, sondern vielmehr die Unterschiedlichkeit des Glaubens der beiden Liebenden. Das gab der geistliche Vater der Frau zu bedenken. Da sich beide Liebenden der Aufgabe bewußt sind, die vor ihnen liegt, wäre es vielleicht eine um ein Vielfaches größere Sünde, die Liebesverbindung der beiden, die sie offiziell vor dem Staat besiegelt haben, als quasi-verdammenswert hinzustellen und vor allem ihre Folgen als verdammenswert sündhaftes Verhalten zu brandmarken. Das Ergebnis, das bei der sturen Addition von beispielsweise zwei betreffenden canones hinter dem Gleichheitszeichen steht, ist nach orthodoxer Sicht eigentlich immer falsch, da die konkrete Lebenssituation nicht berücksichtigt ist. Das macht es wohl seit mehr als tausend Jahren auch so schwierig, auf der gleichen Verstehensebene miteinander zu sprechen als Orthodoxe und Katholiken. Eine (hier nicht beantwortbare) Grundfrage beim vorliegenden Fall wäre auch: Auf welchem Akt des Gehorsams liegt der Segen Gottes?
Gruß G.
"Her, denke an mui, wenn diu met duinem Ruike kümmes." (Lk 23,42)

Robert Weemeyer
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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von Robert Weemeyer » Donnerstag 19. November 2015, 14:47

Vielleicht wäre es - um einander im Glauben noch näher zu kommen - eine Möglichkeit, gemeinsam an deutschsprachigen Gottesdiensten im byzantinischen Ritus teilzunehmen. Solche gibt es sowohl von katholischer als auch russisch-orthodoxer Seite.

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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von Mary » Donnerstag 19. November 2015, 17:49

Florianklaus hat geschrieben:
Klar wurde das Thema dort "ernst" genommen. Man hat Blaise deshalb ja auch den Rat gegeben, orthodox zu werden. Jemandem in seiner hilfesuchenden Situation dies anzusinnen, finde ich übelste Proselytenmacherei.
Nu mach mal halblang, Florianklaus!

Der Threaderöffner hat in beiden Foren im Anfangspost schon geschrieben, dass seine Frau den heimlichen Wunsch hege, dass er noch orthodox werde.

Von einer - vorschnellen - Konversion wurde ihm von den Foristen abgeraten! Im Gegenteil wurde angeraten, sich mit einer solchen Entscheidung Zeit zu lassen und sich erstmal - unverbindlich - in einem Kurs oder Buch schlau zu machen.

Du verdrehst hier die Tatsachen ganz schön, mein Lieber. Falsches Zeugnis übrigens... Du weisst schon.

(Ich schweige jetzt mal davon, dass in diesem Forum geraten wurde, die Frau solle doch konvertieren)

Weisst Du, orthodoxe Gemeinden haben nur bedingt Freude an diesen "um des lieben Friedens willen"-Orthodoxen. Oft werden die nie in der Gemeinde heimisch und werden seltenst in der Liturgie gesehen... und behindern nicht selten auch den geistigen Weg ihres Ehepartners. Hab ich übrigens drüben auch schon geschrieben, kannst gerne nachlesen.
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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von Mary » Donnerstag 19. November 2015, 17:50

Robert Weemeyer hat geschrieben:Vielleicht wäre es - um einander im Glauben noch näher zu kommen - eine Möglichkeit, gemeinsam an deutschsprachigen Gottesdiensten im byzantinischen Ritus teilzunehmen. Solche gibt es sowohl von katholischer als auch russisch-orthodoxer Seite.
Das ist an sich eine schöne Idee... sie geht aber, wie ich glaube, am Kernproblem der beiden vorbei. In die Liturgie gehen sie ja durchaus schon gemeinsam, "hüben und drüben".
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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von taddeo » Donnerstag 19. November 2015, 18:19

Mary hat geschrieben:(Ich schweige jetzt mal davon, dass in diesem Forum geraten wurde, die Frau solle doch konvertieren)
Das hat aber der Ehemann dieser Frau als seinen eigenen Wunsch geoutet. Nur als Randbemerkung.
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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von PascalBlaise » Donnerstag 19. November 2015, 18:26

Da muss ich schon Mary Recht geben. Immerhin war das ein orthodoxes Forum. Das nehme ich niemand übel. Umgekehrt denke ich, dass bei vertauschen Rollen hier auch empfohlen würde, zur katholischen Kirche zu konvertieren. Das ist normal und legitim. Ich bin ja auch schon gross und nicht so leicht zu manipulieren :blinker:
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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von martin v. tours » Donnerstag 19. November 2015, 20:02

Das würde ich nie tun. Wenn jemand konvertiert, dann sollte es eine reiflich überlegte und frei getroffenen Entscheidung sein.
Ist ja nicht dasselbe als würde man den Fußball -Fanclub wechseln.
Meine Frau hat mich noch nie gedrängt orthodox zu werden und ich sie umgekehrt auch nicht.
Das funktioniert aber nur, weil wir beide nicht nur die trennenden Unterschiede in der jeweils anderen Konfession sehen, sondern auch neben den vielen Gemeinsamkeiten auch positives im Trennenden (auch wenn es im ersten Moment komisch klingt).
Beispiel: Für meine Frau sind natürlich verheiratete Priester etwas völlig normales, aber sie sieht im katholischen Priesterzölibat nichts negatives.
Das ist eben eine westkirchliche Eigenentwicklung, für die es auch viele gute Gründe gibt und deswegen nicht nur zu akzeptieren, sondern auch zu schätzen ist.

Ich bleibe aber bei meiner Aussage: In rein kirchenrechtlichen Fragen magst Du hier oder im orthodoxen Forum kompetente Antworten bekommen, aber beim eigentlichen Problem bist Du mit deiner Frau wieder alleine.
Und da kann dir keiner hier helfen -leider.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von Florianklaus » Freitag 20. November 2015, 08:59

Mary hat geschrieben:
Florianklaus hat geschrieben:
Klar wurde das Thema dort "ernst" genommen. Man hat Blaise deshalb ja auch den Rat gegeben, orthodox zu werden. Jemandem in seiner hilfesuchenden Situation dies anzusinnen, finde ich übelste Proselytenmacherei.
Nu mach mal halblang, Florianklaus!

Du verdrehst hier die Tatsachen ganz schön, mein Lieber. Falsches Zeugnis übrigens... Du weisst schon.
Welche Tatsachen habe ich denn verdreht? Ich habe die Diskussion im orthodoxen Forum anscheinend anders bewertet und interpretiert als Du. Deswegen gleich die 10-Gebote-Keule gegen mich zu schwingen, finde ich doch arg übertrieben und hätte ich von Dir am wenigsten erwartet. Ich habe auch nicht behauptet, daß man Blaise zu einer "Blitzkonversion" geraten hätte. Damit sich alle ein eigenes Bild machen können hier das Zitat von Igor, auf das ich mich bezog:

"Die Frage, die ich hätte, ist: Was hindert Dich daran, in Richtung Orthodoxie zu gehen?"

Im übrigen wüßte ich immer noch gerne, wie die Gehorsamspflicht gegenüber dem Beichtvater bezüglich der Ehegattenwahl theologisch begründet wird.

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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von PascalBlaise » Freitag 20. November 2015, 09:55

Igors Frage war natürlich schon geschickt gestellt :klatsch:

"Was hindert Dich daran"

impliziert ja gewissermaßen, dass es lediglich ein Problem in mir sein könnte, das eine Konversion verhindert,
das aber (vllt. mit seiner Hilfe ?) leicht zu überwinden wäre. Sozusagen nur ein Missverständnis, potentiell
leicht auszuräumen. Es ist ja auch wahr, die schnellste und einfachste Lösung wäre bestimmt, ich würde zur
Orthodoxie konvertieren.

Auf der anderen Seite ist es für mich einfach zu schnell geurteilt, wegen eines Satzes gleich Proselytismus vorzuwerfen.
Oder bin ich zu naiv? :hmm:
Auch im orthodoxen Forum glaube ich durchaus echte Hilfsbereitschaft erkannt zu haben, ganz ohne Abwerbungsversuche.
Richtig helfen kann uns sowieso keiner, wie martin richtig sagt: Am Ende können und müssen wir beide das natürlich selber lösen.

Ich habe mich auf beiden Foren zeitgleich angemeldet, aber beim orthodoxen wurde aus irgendwelchen Gründen
die Anmeldung viel schneller bestätigt und ich konnte den thread eröffnen. Von Vornherein wollte ich in beiden Foren fragen.
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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von Mary » Freitag 20. November 2015, 10:18

Florianklaus hat geschrieben: hätte ich von Dir am wenigsten erwartet.
Da hatte die Mary auch mal einen schlechten Tag und hat gereizter reagiert, als gut wäre.
Deine Keule von der "übelsten Proselytenmacherei" war aber halt auch nicht von schlechten Eltern...

Da nun aber der Hauptbetroffene BlaisePascal sich von beiden Foren ernstgenommen fühlte und zum Frieden mahnt, könnten wir ja unsere Meta-Diskussion beenden und das Kriegsbeil begraben. Ok? :kussmund:
Florianklaus hat geschrieben: Im übrigen wüßte ich immer noch gerne, wie die Gehorsamspflicht gegenüber dem Beichtvater bezüglich der Ehegattenwahl theologisch begründet wird.
Theologisch gar nicht. Sondern es gibt da seelsorgerliche Argumente.
Man will verhindern, dass jemand sich einen geistlichen Führer nach eigenem Gusto sucht und vor allem, dass man immer wieder wechselt und die Auseinandersetzung vermeidet. Seelenführertourismus ist durchaus eine orthodoxe Unart :nein: Der Seelenführer soll nur dann verlassen werden, wenn ernsthafte Gefahr für die Seele besteht.
Ob das im Fall von Blaisepascals Frau der Fall ist, kann ich nicht beurteilen. Mein posting vom "und punkt" kam auch etwas missverständlich rüber. Mir war dort wichtig zu betonen, dass es eben gerade NICHT um den "Lieblingspriester" geht, sondern dass man sich in eine ernsthafte Beziehung mit einem Seelenführer begibt, die man nicht so einfach abbricht.
Im Idealfall setzt man sich mit der Sache vertieft auseinander und sucht immer wieder das Gespräch, bis der Gehorsam quasi "freiwillig" geleistet werden kann, aus Einsicht.

Und, das nur am Rand, es gibt natürlich auch Starzen, die ihre geistlichen Kinder in die Irre führen, die selbst auf Irrwegen sind. Ob das im behandelten Fall zutrifft, können wir aber aufgrund der wenigen Informationen nicht beurteilen, das kann nur die betroffene Frau selbst.
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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von Florianklaus » Freitag 20. November 2015, 10:26

@Mary:
:prost:

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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von Marion » Freitag 20. November 2015, 11:06

martin v. tours hat geschrieben:Meine Frau hat mich noch nie gedrängt orthodox zu werden und ich sie umgekehrt auch nicht.
Das funktioniert aber nur, weil wir beide nicht nur die trennenden Unterschiede in der jeweils anderen Konfession sehen, sondern auch neben den vielen Gemeinsamkeiten auch positives im Trennenden (auch wenn es im ersten Moment komisch klingt).
Ja, das klingt komisch. Seid ihr euch bewusst darüber, daß höchstens einer von euch beiden den wahren Glauben hat und was das für schwerwiegende Folgen hat oder habt ihr das verdrängt, oder glaubt ihr das überhaupt nicht? Für den, der das glaubt muss es auf jeden Fall sehr schmerzhaft sein, den anderen, den er ja sehr liebt, so zu lassen wie er ist und nicht "zu drängen". Also immer wieder Versuche zu unternehmen die Situation zu ändern.

Klar, kann man zur Überzeugung kommen, daß der Versuch zu drängen nichts taugt, weil man den Dickkopf gut genug kennt und es dann bleiben lassen obwohl das ja sehr schmerzhaft sein muss. Aber wenn man den anderen schon dazu kriegt, daß er in die andere Kirche geht, dann fehlt ja eigentlich nicht mehr viel. NUR, wenn man dann selber auch einknickt und in die andere Kirche geht, zeigt man doch selber, daß man vom eigenen Glauben auch nicht so sehr überzeugt ist und den Ehegatten eben mehr liebt als den Glauben.

Das soll keine dumme Anmache sein ([Punkt]), ich möchte es nur verstehen. Es wird hier ja von vielen geraten die Sonntagspflicht gemeinsam zu erfüllen. Daß das irgendwie gut für irgendwas sein soll.
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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von Mary » Freitag 20. November 2015, 11:10

Marion hat geschrieben: Ja, das klingt komisch. Seid ihr euch bewusst darüber, daß höchstens einer von euch beiden den wahren Glauben hat und was das für schwerwiegende Folgen hat
Dann kommt wenigstens einer von beiden in den Himmel. :tuete:

Ne, im Ernst:
Wir könnten auch Paulus beim Wort nehmen, den ja ähnliche Themen umgetrieben haben. Er kam in Kor 7,14 zum Schluss:
Denn der ungläubige Mann ist geheiligt durch die Frau und die ungläubige Frau ist geheiligt durch den gläubigen Mann. Sonst wären eure Kinder unrein; nun aber sind sie heilig.
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Mary
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Disclaimer

Beitrag von Mary » Freitag 20. November 2015, 11:58

Nur, damit das ganz klar gesagt ist:
Ich bezichtige hier weder BlaisePascal noch seine Frau des Unglaubens!
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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von PascalBlaise » Freitag 20. November 2015, 13:27

Mary hat geschrieben:Ich bezichtige hier weder BlaisePascal noch seine Frau des Unglaubens!
Ich wäre gar nicht darauf gekommen, Dir diesen Vorwurf zu machen. Ich bin überzeugt, wir glauben beide an denselben (!)
dreieinigen Gott.

In einem anderen thread "Wahre Christen"
viewtopic.php?f=34&t=1869&view=unread#unread
hier habe ich in dem Zusammenhang auch schon auf Lk 23,39-43 verwiesen:
Wenn Gott einem ungetauften Verbrecher, der in wirklicher letzter Sekunde Reue zeigt,
das Paradies verspricht, dann bin ich überzeugt, dass für uns beide Hoffnung besteht!

Ich weiß schon, Marion kommt dann wieder mit Ihrem
[Die heilige römische Kirche, durch das Wort unseres Herrn und Erlösers gegründet,] glaubt fest, bekennt und verkündet, daß ‚niemand außerhalb der katholischen Kirche — nicht nur keine Heiden, sondern auch keine Juden oder Häretiker und Schismatiker — des ewigen Lebens teilhaftig werden können, sondern daß sie in das ewige Feuer wandern werden.
vom Konzil zu Florenz. Per Definition sind nun entweder die Katholiken oder die Orthodoxen Schismatiker und es gibt sozusagen keinen Ausweg.

Aber ich kann und will nicht glauben, dass derselbe Gott, der einen ehemaligen Verbrecher in den Himmel aufnimmt,
mich oder meine Frau verdammt, weil einer von uns der falschen Kirche angehört.
Das hieße einfach Gottes Richterspruch schon heute vorweg zunehmen, was nicht in unserer Macht steht.
Dies zumindest SOLANGE wir beide Gottes Gebote halten und stets Bereitschaft zur Umkehr zeigen.

Um klar zu sein: Ich glaube nicht an eine Allerlösung. Jesus hat sein Blut für die vielen "pro multis" :doktor: vergossen,
nicht für alle. Viele ist jetzt nicht allzu genau und auch deswegen wäre ich vorsichtig.
Aber der Gott des neuen Testaments ist für mich einfach nicht der von Marions Zitat - deswegen bin ich aber nicht unkatholisch.
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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von Tinius » Freitag 20. November 2015, 13:37

Marion hat geschrieben: Seid ihr euch bewusst darüber, daß höchstens einer von euch beiden den wahren Glauben hat und was das für schwerwiegende Folgen hat oder habt ihr das verdrängt, oder glaubt ihr das überhaupt nicht?
Wie kann man nur so einen Blödsinn schreiben. Würdest du schreiben, dass das Christentum der wahre Glaube ist, wäre es verständlich.

Beide Ehepartner gehören dem durchgängig seit den Zeiten der Urchristen belegten Glauben an. Dass es zu einer westlichen und östlichen Ausprägung kam, ist nicht das Thema der Eheleute.

TillSchilling
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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von TillSchilling » Freitag 20. November 2015, 16:49

@PascalBlaise

Für dich zur Auslegenshilfe und um das viele, viele hier Geschriebene besser einordnen zu können:

Taddeo und Umusungu sind Profis und reden aus der Praxis. Ich empfehle dir ihre Ratschläge an dich in diesem Thread höher zu bewerten als Aussagen von selbsternannten fundamentalistischen Internetpredigern/innen.

P.S. Damit meine ich natürlich nicht Mary...

PascalBlaise
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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von PascalBlaise » Freitag 20. November 2015, 16:58

@TillSchilling: Danke für den Hinweis! Ist mir auch schon aufgefallen, dass es hier doch einige hardliner zu geben scheint. Ich kenne diese Geschichte aber schon aus meinem persönlichen Umfeld und kann das einordnen ;)
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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von Tinius » Freitag 20. November 2015, 18:22

TillSchilling hat geschrieben:@PascalBlaise

Für dich zur Auslegenshilfe und um das viele, viele hier Geschriebene besser einordnen zu können:

Taddeo und Umusungu sind Profis und reden aus der Praxis. Ich empfehle dir ihre Ratschläge an dich in diesem Thread höher zu bewerten als Aussagen von selbsternannten fundamentalistischen Internetpredigern/innen.

P.S. Damit meine ich natürlich nicht Mary...
Danke für den Hinweis. Du hast fein höflich verschwiegen, dass es auch bekloppte selbsternannte katholisch-fundamentalistische Internetprediger/innen gibt.

P.S. Damit meine ich aus verständlichen, konfessionellen Gründen natürlich nicht Mary oder dich.

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Sempre
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Re: Mischehe - kirchlich oder nur Standesamt?

Beitrag von Sempre » Freitag 20. November 2015, 21:27

@PascalBlaise

In einem mir hier aus Brasilien bekannten Fall bat ein bloß vor einem staatlich bestellten Notar verheiratetes Paar den lokalen Pfarrer um Klärung der Situation. Er bot eine öffentliche Segnungsfeier der laut seinem Urteil bestehenden Ehe in der Kirche als Lösung an. Einer von den Profis hier kann Dir sicherlich auch in Deutschland einen Pfarrer empfehlen, der das Problem auch in Deinem Fall in oikonomischer Weise löst. Nicht in allen Pfarren sind die Pfarrer Fundamentalisten, die unbarmherzig an den Buchstaben kleben, einem jungen Paar Knüppel zwischen die Beine werfen, und den neuen Wind seit Franz noch nicht gespürt haben.

Ansonsten vergessen die "Profis" hier zu erwähnen, was man auf Wikipedia nachlesen kann:
Formmangel (Kirchenrecht) hat geschrieben:Von der Formpflicht kann vor der Eheschließung durch den katholischen Ortsordinarius befreit werden, wenn schwerwiegende Gründe vorliegen (z. B. der andere Partner verweigert eine kirchliche Eheschließung).
Aufgrund meiner Position in bezug auf die Konzilskirche würde ich in Deinem Fall auf "Nichterreichbarkeit eines zuständigen Priesters" plädieren und mir weiters keine Sorgen machen, außer die um die Erziehung der Kinder sowie um möglichen Streit, weil ich mich weigerte, Gottesdienste der Orthodoxen zu besuchen.

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