BTW: Als das Christentum zu uns kam, war es die katholisch-orthodoxe Variante, nicht die arianische.Wenn die Orthodoxen ihre Berufung als Christen, die in der Liturgie zum Ausdruck kommt, ernst nehmen, erscheint es nicht nur selbstverständlich, sondern auch notwendig, mit anderen Christen zusammen zu beten.
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Es ist trotzdem eine Tatsache, dass sich die Frage nach dem „Wann“ und „Wie“ des ökumenischen Zusammenbetens für viele orthodoxe Christen in Deutschland vor allem daraus ergibt, dass sie sich in einem Land befinden, in dem die Orthodoxe Kirche traditionell nicht beheimatet war. Es gilt zunächst einmal zu betonen, dass die Orthodoxen dazu aufgerufen sind, diese Situation durch volle auf ihre Mitchristen und ohne Berührungsängste zu bewältigen. Zweitens muss hervorgehoben werden, dass das ökumenische Mitbeten auch für Orthodoxe in Deutschland zu einer „Tradition“ geworden ist. So entdeckten viele Orthodoxe die Wichtigkeit, ja die Notwendigkeit und Unentbehrlichkeit, mit anderen Christen zusammen zu beten, wenn man dem Evangelium Jesu Christi treu sein möchte.
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Solche „ökumenischen Gottesdienste“ würden innerhalb des ÖRK als „gemeinsame interkonfessionelle Andachten“ bezeichnet.
P.S. Wenn sich die orthodoxie nicht als Konfession versteht, warum ist sie dann Mitglied im Weltrat der Kirchen (ÖRK)?