Diese Bezeichnungen liegen doch auf der Hand. In den ordentlichen Körperschaften der Kirche (Diözesen, Pfarreien) wird der römische Ritus in der ordentlichen Form gefeiert, als Zusatzangebot ggf. auch in der außerordentlichen.obsculta hat geschrieben:Kapiere ich auch nicht!Nassos hat geschrieben:ich versuche, mir das zu merken. Aber wieso heißt die alte Messe "außerordentlich"? Das hört sich irgendwie nach "die gibt es noch, weil wir Gnade vor Recht ergehen lassen"...
"Befruchtet" mich!
Ach ja: und bitte-bitte-bitte: es ist "Liturgie", nicht "Lithurgie". Sie hat nichts mit Lethargie zu tun. Nichts für ungut...
Dieser Papst ist nicht wirklich eindeutig.
Welchen Sinn das auch immer haben mag.
Er taktiert.
Für mich persönlich ist die sogenannte "außerordentliche Form"
die ordentliche.Und umgekehrt.
Aber der Papst hat keine Macht.Er ist erwürgt von der politicall correctness.
Die ausschließliche Beschränkung auf die außerordentliche Form gibt es hingegen nur in außerordentlichen Strukturen wie Personalpfarreien, bestimmten (Ordens-)Gemeinschaften, apostolischen Administraturen etc.
Die gebetsmühlenartig wiederholte Aussage, dass es sich bei der o. F. und der ao. F. um zwei völlig gleichberechtigte Formen des römischen Ritus handelt, halte ich für falsch. Man beachte nur die Vorschrift, dass an Sonn- und Festtagen in einer Pfarrei nur eine Messe in der ao. F. gefeiert werden darf (Summorum pontificum, Art. 5, § 2).
Was auch immer man persönlich von beiden Formen halten mag, rechtlich scheinen mir die Bezeichnungen »ordentlich« und »außerordentlich« angemessen.