Zeugnisse der Volksfrömmigkeit rund um das Kirchenjahr

Rund um den traditionellen römischen Ritus und die ihm verbundenen Gemeinschaften.
Petrus
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Re: Zeugnisse der Volksfrömmigkeit rund um das Kirchenjahr

Beitrag von Petrus »

Juergen hat geschrieben:
Freitag 17. April 2020, 11:48



Ein Wörterbuch für sauerländer Platt kennt:
- Siägen
- Siänen (Eslohe)
- Sian (Olpe)
- Sēären (Wenden)
- Siägen (Kirchhundem)
- Siäggen (nach Ernst Schmelter / Messinghausen)

danke, Juergen.

gibt es dieses Wort auch auf Masematte?

CIC_Fan

Re: Zeugnisse der Volksfrömmigkeit rund um das Kirchenjahr

Beitrag von CIC_Fan »

Lycobates hat geschrieben:
Donnerstag 16. April 2020, 21:19
Fuchsi hat geschrieben:
Mittwoch 15. April 2020, 10:23
Ich "befürchte" da könnte ein Lesefehler vorliegen analog dazu sieht man auch bei Texten aus altdeutscher Schrift in heutige übertragen beispielsweise "Faftenzeit" weil das "lange s" dem f so ähnlich scheint.
Das erinnert mich an die Karlsbader Brunnenaufschrift: Per aftera ad astra
:breitgrins:
etwas sinn störend :blinker:

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Lycobates
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Re: Zeugnisse der Volksfrömmigkeit rund um das Kirchenjahr

Beitrag von Lycobates »

CIC_Fan hat geschrieben:
Montag 20. April 2020, 14:31
Lycobates hat geschrieben:
Donnerstag 16. April 2020, 21:19
Fuchsi hat geschrieben:
Mittwoch 15. April 2020, 10:23
Ich "befürchte" da könnte ein Lesefehler vorliegen analog dazu sieht man auch bei Texten aus altdeutscher Schrift in heutige übertragen beispielsweise "Faftenzeit" weil das "lange s" dem f so ähnlich scheint.
Das erinnert mich an die Karlsbader Brunnenaufschrift: Per aftera ad astra
:breitgrins:
etwas sinn störend :blinker:
Ja, aber wohl ungewollt!
(Mit "Volksfrömmigkeit" hat es jedenfalls nichts zu tun ;) )
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
*
Fac me Tibi semper magis credere, in Te spem habere, Te diligere
*
... una cum omnibus orthodoxis, atque catholicae et apostolicae fidei cultoribus

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Juergen
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Re: Zeugnisse der Volksfrömmigkeit rund um das Kirchenjahr

Beitrag von Juergen »

Fuchsi hat geschrieben:
Montag 20. April 2020, 09:53
Juergen hat geschrieben:
Dienstag 14. April 2020, 20:05
Zum „Zyckerwedel“ – Ich habe mal mit unserm Forumsmitglied "Sursum Corda" Kontakt aufgekommen, doch er konnte mir auch nichts zu dem Begriff sagen, obwohl er sich mit solchen Dingen sehr gut auskennt.
Apropos "Sursum Corda"... ist das nicht der, der über ein Heiliges Grab in Li.-Ho. (Hochstift Paderborn) in einer Scheune was weiss? Was ist denn daraus eigentlich geworden?
Davon weiß ich nichts.
Fuchsi hat geschrieben:
Montag 20. April 2020, 09:53
Bist Du, Jürgen, in Puncto Zyckerwedel weiter am ball oder ist das "Projekt" unlösbar?
Ich muß nochmal mit "Sursum Corda" sprechen. Kann aber etwas dauern.
Gruß Jürgen

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Fuchsi
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Re: Zeugnisse der Volksfrömmigkeit rund um das Kirchenjahr

Beitrag von Fuchsi »

Juergen hat geschrieben:
Montag 20. April 2020, 16:58
Fuchsi hat geschrieben:
Montag 20. April 2020, 09:53
Juergen hat geschrieben:
Dienstag 14. April 2020, 20:05
Zum „Zyckerwedel“ – Ich habe mal mit unserm Forumsmitglied "Sursum Corda" Kontakt aufgekommen, doch er konnte mir auch nichts zu dem Begriff sagen, obwohl er sich mit solchen Dingen sehr gut auskennt.
Apropos "Sursum Corda"... ist das nicht der, der über ein Heiliges Grab in Li.-Ho. (Hochstift Paderborn) in einer Scheune was weiss? Was ist denn daraus eigentlich geworden?
Davon weiß ich nichts.
Fuchsi hat geschrieben:
Montag 20. April 2020, 09:53
Bist Du, Jürgen, in Puncto Zyckerwedel weiter am ball oder ist das "Projekt" unlösbar?
Ich muß nochmal mit "Sursum Corda" sprechen. Kann aber etwas dauern.
Vielleicht fragst du beides? Hl. Grab und Zyckerwedel... :huhu:

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Sursum Corda
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Re: Zeugnisse der Volksfrömmigkeit rund um das Kirchenjahr

Beitrag von Sursum Corda »

Mir fällt da gerade was ein... Liest man das "y" als "Ü", wird aus der Sache ein Sückerwedel (das s scharf gesprochen). Jemand "sückern" heißt in einigen Bereichen des Hochstiftes , wenn man ihn kitzelt. Ich könnte mir durchaus vorstellen, daß die Kinder, wenn sie den einen solchen echten Palmwedel hatten, diesen durchaus dazu benutzten, damit andere Kinder zu necken und zu kitzeln, was aufgrund der Länge und Biegsamkeit des Zeiges gut machbar ist. Das ist aber nur eine Hypothese, ich ermittle derzeit auch in vollkommener Dunkelheit.
Auf, eilen liebentzündet, auch wir zum heil'gen Streit! Der Herr, der's Haus gegründet, uns ew'gen Sieg verleiht.

Germanus
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Re: Zeugnisse der Volksfrömmigkeit rund um das Kirchenjahr

Beitrag von Germanus »

X B!
Hat jemand nähere Informationen über die Verbreitung eines Brauchs zum Totengeläut im Bereich des Hochstifts Paderborn, bei dem Glocken auch angeschlagen / gebeiert werden? Konkret dreht es sich um ein mittlerweile abgeschafftes Totenläuten im ostwestfälischen Bad Driburg, bei dem für zehn Minuten die beiden großen Glocken abwechselnd von Hand je dreimal angeschlagen werden (unter Wahrung der Abklingzeit nach einem Dreierschlag), um dann erst mit der Totenglocke für zehn Minuten regulär zu läuten. Wenn man unter "Beiern" sucht, finde ich nur ein Läuten zum Festtag bzw. spezielle Bräuche jahreszeitlicher Art, nicht jedoch das Ausläuten von Verstorbenen.
Gruß G.
"Her, denke an mui, wenn diu met duinem Ruike kümmes." (Lk 23,42)

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Sursum Corda
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Re: Zeugnisse der Volksfrömmigkeit rund um das Kirchenjahr

Beitrag von Sursum Corda »

Im Hochstift wurde "gebeiert", auch bei Totenläuten. Beispiel Holtheim (bis 1965):
Während der Prozession von der Kirche zum Sterbehause zur Abholung des Sarges wurde so verfahren: 3 Anschläge, danach gemeinsames Vater-unser und "Herr, gib ihnen die ewige Ruhe usw.", dann wieder 3 Anschläge und Gebet und nochmals 3 Anschläge und Gebet. Bei der Prozession mit Sarg zum Friedhof normales Totengeläute.
Seit 1965 befindet sich im Turm der neuen Kirche die Leichenhalle, der erste Teil der Prozession entfällt somit. Während der Prozession zum Friedhof wird nur mit der Totenglocke durchgeläutet.

Bei Sterbenachricht wurde früher sofort 10 Minuten Totengeläut gegeben, heute wird nach Eintreffen der Nachricht nach dem nächsten Mittagsangelus mit der Totenglocke geläutet.

Off topic, aber interessant: Es war Brauch, sich während des erwähnten Dreiergeläutes eventuell vorhandene Warzen mit Wasser zu waschen und dabei zu sprechen: "Se löiet en Dauen innet Chraff, ick woske mey dei Wooteln aff." (Sie leuten ein Toten in das Grab, ich wasche mir die Warzen ab). Diese Praxis war noch bis etwa 1960 noch durchaus gebräuchlich.
Auf, eilen liebentzündet, auch wir zum heil'gen Streit! Der Herr, der's Haus gegründet, uns ew'gen Sieg verleiht.

Germanus
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Re: Zeugnisse der Volksfrömmigkeit rund um das Kirchenjahr

Beitrag von Germanus »

Herzlichen Dank für diese Erläuterungen an "Sursum corda"! Ortstypische Unterschiede scheinen dazuzugehören und machen die Sache ja interessant; in Driburg handelt es sich ja um das "Ausläuten" der Verstorbenen in der Kombination von Beiern und Läuten.
Herzl. Gruß G.
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Fuchsi
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Re: Zeugnisse der Volksfrömmigkeit rund um das Kirchenjahr

Beitrag von Fuchsi »

In Mettingen (Tecklenburger Land), Kr. Steinfurt am Landkreis Osnabrück etwa, ist im August die "Große Prozession". Im "Liederheftken" steht im Vorwort, dass dieser relativ ungewöhnliche Termin mit dem "Töddenhandel" zusammenhängt. Die Wanderhändler waren im August von ihren Handelsreisen zurück und konnten daher auch an der Prozession teilnehmen.

Im benachbarten Halverde (wo Sr. Euthymia herkam) fand bis vor 2 Jahren (siehe Strang "Was mir an Pastoralreferentinnen auffiel" :pfeif: ) auch die Große Prozession im August statt.

Drittens gibt es in der gleichen Gegend in Hopsten Breischen die Anna-Wallfahrtswoche. Bemerkenswert ist dort die in Kapellennähe errichtete Ehrenpforte. Diese ist statt mit dem zu erwartenen Tannengrün mit Heidekraut umwickelt. Im August in Blüte stehend ein besonderer Anblick!! :ja:

Fuchsi
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Re: Zeugnisse der Volksfrömmigkeit rund um das Kirchenjahr

Beitrag von Fuchsi »

Was ich noch für "total passend" in diesem Strang fände, wäre die "Dokumentation" des regionalen Brauchtums zu Fronleichnam.

*Fahnen:
**hoch am Kirchturm, wie auf diesem Bild zu erkennen
[bild=]https://de.wikipedia.org/wiki/St._Marie ... che2-2.jpg[/bild]
**dann die Flaggen vor dem Kirchenportal
**Flaggen an den Häusergiebeln (weiss zur Strassenmitte hin, Blumen an der Stangenspitze)
**und die Reihen von Prozessionsfähnchen am Strassenrand; auch im Wechsel mit Birkenbäumchen.
[bild=]https://de.wikipedia.org/wiki/Fahne#/me ... hnchen.JPG[/bild]

Wenn man über die Grenze ins Emsland (Bistum Osnabrück) schaut, fällt einem auf, dass die Fähnchen am Strassenrand dort deutlich kleineren Ausmasses sind als hier in NRW-Bistümern :hmm:

In Franken werden die Fähnchen an der Hauswand befestigt.
[bild=]https://m.facebook.com/489249644437695/ ... _tn__=EH-R[/bild]

*Girlanden
**aus Stoff in blauweiss rotwess gelbweiss
**aus Tannengrün

*In Süddeutschland verbreitet sind rote Fenstertücher
[bild=]https://de.wikipedia.org/wiki/Fronleich ... g_Nr_1.jpg[/bild]
**am Strassenrand stehen dann Birkenbäumchen

*Altäre:
**ja klar, die Segensaltäre
**Hausältärchen als Schmuck
**Heiligenfiguren in den Fenstern

*Ehrenpforten
[bild=]https://de.wikipedia.org/wiki/Mardorf_( ... rf_ArM.jpg[/bild]
selten geworden; noch üblich in den kurmainzischen Enklaven in Hessen (Amöneburg)

*Musik
**hierzugegend traditionell Sakramentslieder
**Süddeutschland, Österreich (bspw. Tirol) Prozessionsmärsche

*Blumenteppiche

to be continued...
by everybody...

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Juergen
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Re: Zeugnisse der Volksfrömmigkeit rund um das Kirchenjahr

Beitrag von Juergen »

Privatleute, die Bildstöcke aufstellen/stiften gibt es auch immer weniger.

Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

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Siard
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Re: Zeugnisse der Volksfrömmigkeit rund um das Kirchenjahr

Beitrag von Siard »

Fuchsi hat geschrieben:
Donnerstag 30. Juli 2020, 16:10
*Ehrenpforten
selten geworden; noch üblich in den kurmainzischen Enklaven in Hessen (Amöneburg)
In des Heiligen Stuhl zu Mainz erstgeborener Tochter ist es nicht (mehr) üblich. In Naumburg mW auch nicht.

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Re: Zeugnisse der Volksfrömmigkeit rund um das Kirchenjahr

Beitrag von Fuchsi »

Siard hat geschrieben:
Freitag 31. Juli 2020, 17:18
Fuchsi hat geschrieben:
Donnerstag 30. Juli 2020, 16:10
*Ehrenpforten
selten geworden; noch üblich in den kurmainzischen Enklaven in Hessen (Amöneburg)
In des Heiligen Stuhl zu Mainz erstgeborener Tochter ist es nicht (mehr) üblich. In Naumburg mW auch nicht.
Du meinst Amöneburg? In den mittlerweile dazugehörigen Dörfern (Mardorf, Roßdorf) erfreulicherweise "noch"...

Petrus
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Re: Zeugnisse der Volksfrömmigkeit rund um das Kirchenjahr

Beitrag von Petrus »

Lycobates hat geschrieben:
Montag 20. April 2020, 14:50
(Mit "Volksfrömmigkeit" hat es jedenfalls nichts zu tun ;) )
Alles hat etwas mit Allem zu tun.

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Siard
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Re: Zeugnisse der Volksfrömmigkeit rund um das Kirchenjahr

Beitrag von Siard »

Fuchsi hat geschrieben:
Montag 3. August 2020, 13:44
Du meinst Amöneburg?
Nope, den Titel trägt Fritzlar.
Mardorf, die Heimat der Schick-Bischöfe. ;-)

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Re: Zeugnisse der Volksfrömmigkeit rund um das Kirchenjahr

Beitrag von Fuchsi »

Siard hat geschrieben:
Montag 3. August 2020, 18:20
Fuchsi hat geschrieben:
Montag 3. August 2020, 13:44
Du meinst Amöneburg?
Nope, den Titel trägt Fritzlar.
Mardorf, die Heimat der Schick-Bischöfe. ;-)
Ah.. wiederwasdazugelernt... :)

In Fritzlar gibts (zu Fronleichnam) das "Katzenkoppschiessen"; d. h. es wird geböllert...

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Siard
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Re: Zeugnisse der Volksfrömmigkeit rund um das Kirchenjahr

Beitrag von Siard »

Stimmt! :ja:
Und es wirkt, durch die Schüsse und die Bläser fällt es schwer, sich auf "verschlafen" rausreden zu können. :breitgrins:
Die Neuen sind aber eher häßlich ….

Fuchsi
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Re: Zeugnisse der Volksfrömmigkeit rund um das Kirchenjahr

Beitrag von Fuchsi »

Yepp, da hat wohl irntein Bundesamt interveniert; hab da was läuten lesen können...

Ansonsten hat man hier im ländlichen Raum auch Karbid und Milchkannen zum Böllern verwendet... und Milchkannen als Bodenvasen für die Segensaltäre oder auch zwischen den Fähnchnenreihen am Strassenrand...
Das hab ich noch sehen dürfen, das gabs noch "zu meiner Zeit", obwohl ich die wirklich prächtig geschmückten Prozessionen (50er/60er bis in die 70er) nur aus Erzählungen kenne.

Ich weiss da von einem Dorf da gibts das bis heute (Milchkannen für Blumensträusse in entsprechendem Ausmass; kein Karbid).... das ist meines Wissens die letzte halbwegs intakte Fronleichnamsprozession in der gesamten Umgebung.... ohne jegliche Fusions"kompromisse"... Komisch nur dass die dort keinen Baldachin verwenden... das einzig komische, da ansonsten alles noch ziemlich ok ist...

Ich halte das Auflisten diverser Besonderheiten in der Volksfrömmigkeit für sinnvoll bevor es wegen Absterben (ja ein Stück weit sogar "Ermordung") der Volkskirche in Vergessenheit gerät. Danke für den Starter dieses Threads und alle die hier posten... :)

Zumal sich bislang die Volkskunde nicht besonders stark macht dafür... die sammeln/"dokumentieren" bereits Kinderzimmer aus den 70ern; was ja per se nicht schlecht ist... aber einseitig...

Ich denk da immer "da kein Lobspruch keine Zierde seiner Grösse gleichen kann" :ja:

Fuchsi
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Re: Zeugnisse der Volksfrömmigkeit rund um das Kirchenjahr

Beitrag von Fuchsi »

Siard hat geschrieben:
Dienstag 4. August 2020, 01:03
Die Neuen sind aber eher häßlich ….
Du meinst die neu zur Wort-Gottes-Feier Beauftragten :kugel:
Da machste mein Fass, soeben wieder zu, nochmals auf... :doktor: :tuete:


Nein Kanonen... hab im vorigen Post ohne Blödelei geantwortet..

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