Roberto de Mattei: Eine bislang ungeschriebene Geschichte

Rund um den traditionellen römischen Ritus und die ihm verbundenen Gemeinschaften.

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cantus planus
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Roberto de Mattei: Eine bislang ungeschriebene Geschichte

Beitrag von cantus planus » Sonntag 20. Februar 2011, 15:27

Auf Facebook werde ich gerade auf diesen interessanten Artikel aufmerksam gemacht: http://www.katholisches.info/?p=1596

Leseempfehlung! Kennt jemand hier das erwähnte Buch?
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‎Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky

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Gamaliel
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Re: Roberto de Mattei: Eine nie geschriebene Geschichte

Beitrag von Gamaliel » Sonntag 20. Februar 2011, 15:42

cantus planus hat geschrieben:Kennt jemand hier das erwähnte Buch?
Ich nicht.

(Auf das Buch bzw. den Artikel wurde auch schon hier im Forum aufmerksam gemacht: http://www.kreuzgang.org/viewtopic.php?p=47653#p47653)

ad_hoc
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Re: Roberto de Mattei: Eine nie geschriebene Geschichte

Beitrag von ad_hoc » Montag 21. Februar 2011, 00:45

Das Buch muss fantastisch sein. Derzeit leider nur in italienischer Sprache zu erhalten.


Il Concilio Vaticano II. Una storia mai scritta
625 Seiten, Verlag: Lindau (November 2010), Sprache: Italienisch
Bei Amazon für 51,99 Euro.

Gruß, ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)

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Hermann2007
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Re: Roberto de Mattei: Eine nie geschriebene Geschichte

Beitrag von Hermann2007 » Montag 21. Februar 2011, 07:10

Billiger (34,20 Euro) bei amazon.it. Versandkosten nach D,A müssten bei 6 Euro liegen.

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Gamaliel
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Re: Roberto de Mattei: Eine nie geschriebene Geschichte

Beitrag von Gamaliel » Freitag 13. Januar 2012, 19:05

Inzwischen habe nicht nur ich das Buch gelesen, sondern auch der Betreiber des Blogs "Kreuzfährten", der einen kurzen Beitrag dazu verfaßt hat:

Roberto de Mattei zum Zweiten Vatikanum

Daraus:
In seinem Werk folgt de Mattei beharrlich und in beeindruckender Genauigkeit, unter Berücksichtigung der verfügbaren offiziellen Dokumente und einer Unzahl privater Aufzeichnungen der Teilnehmer, den Ereignissen des letzten Konzils und liefert damit ein unverzichtbares Grundlagenwerk für den Katholiken ab, der verstehen will, was damals eigentlich abgelaufen ist. De Mattei erzählt aber nicht nur die Geschichte des Konzils, sondern auch seine Vor- und Nachgeschichte, und weist auf die Zusammenhänge hin, die zwischen der vorkonziliaren Periode, dem Konzil selbst, und seiner späteren Umsetzung bestehen.

Fridericus
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Re: Roberto de Mattei: Eine bislang ungeschriebene Geschichte

Beitrag von Fridericus » Freitag 13. Januar 2012, 19:59

De Mattei erhielt neben bei bemerkt für sein Werk den in Italien äußerst bedeutsamen Preis "Premio Acqui Storia": http://www.adnkronos.com/IGN/News/Cultu ... 7542.html

De Mattei ist zur Zeit wohl einer der größten Geister in Italien. Sein Kampf für die Kirche verdient unsere größte Hochachtung!

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Re: Roberto de Mattei: Eine bislang ungeschriebene Geschichte

Beitrag von taddeo » Freitag 13. Januar 2012, 20:01

Fridericus hat geschrieben:De Mattei ist zur Zeit wohl einer der größten Geister in Italien. Sein Kampf für die Kirche verdient unsere größte Hochachtung!
Inwiefern würdest Du dieses Buch als "Kampf für die Kirche" betrachten? :hmm:

Fridericus
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Re: Roberto de Mattei: Eine bislang ungeschriebene Geschichte

Beitrag von Fridericus » Freitag 13. Januar 2012, 20:08

taddeo hat geschrieben:
Fridericus hat geschrieben:De Mattei ist zur Zeit wohl einer der größten Geister in Italien. Sein Kampf für die Kirche verdient unsere größte Hochachtung!
Inwiefern würdest Du dieses Buch als "Kampf für die Kirche" betrachten? :hmm:
Das Buch direkt nicht (wobei es natürlich ein wichtiger Beitrag für den Kampf gegen die internen "Feinde" der Kirche, die ihr zerstörerisches Werk v. a. auf VII sich beziehend verrichten konnten, ist), aber sein Handel in der Gesamtheit, nur ein gerade aktuelles Beispiel sei genannt: http://blog.messainlatino.it/212/1/le ... di-de.html

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Re: Roberto de Mattei: Eine bislang ungeschriebene Geschichte

Beitrag von taddeo » Freitag 13. Januar 2012, 20:29

Es ist eigentlich immer spannend, Hintergrundinformationen zu Konzilsverhandlungen zu bekommen.
Ich habe derlei ausführliche Zusammenstellungen mal über das I. Vaticanum gelesen, v. a. mit Berücksichtigung des Regensburger Bischofs Senestrey - mein lieber Scholli, da könnte man echt vom Glauben abfallen ... gegen das, was da seitens mancher Bischöfe inszeniert wurde, ist die Mafia ein Anfängerverein.

Ich kann mir gut vorstellen, daß de Matteis Geschichten ähnlich klingen. Aber man sollte darüber nicht vergessen, daß derlei Details nicht das Konzil an sich abbilden, und vor allem nicht seinen Wert für die Glaubenslehre.

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Re: Roberto de Mattei: Eine bislang ungeschriebene Geschichte

Beitrag von Fridericus » Freitag 13. Januar 2012, 20:38

taddeo hat geschrieben:Es ist eigentlich immer spannend, Hintergrundinformationen zu Konzilsverhandlungen zu bekommen.
Ich habe derlei ausführliche Zusammenstellungen mal über das I. Vaticanum gelesen, v. a. mit Berücksichtigung des Regensburger Bischofs Senestrey - mein lieber Scholli, da könnte man echt vom Glauben abfallen ... gegen das, was da seitens mancher Bischöfe inszeniert wurde, ist die Mafia ein Anfängerverein.

Ich kann mir gut vorstellen, daß de Matteis Geschichten ähnlich klingen. Aber man sollte darüber nicht vergessen, daß derlei Details nicht das Konzil an sich abbilden, und vor allem nicht seinen Wert für die Glaubenslehre.
Von Glaubenslehre habe ich gar nicht gesprochen. Die Zerstörung der Kirche erfolgt(e) nicht nur darin. Die Zerstörung erfolgt auch durch die bewusste Kappung aller "weltlichen" Tradition, war doch eine totale Revolution das Ziel. Aber genug davon, um das ginge es mir gar nicht, sondern um den zweiten Link!

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ottaviani
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Re: Roberto de Mattei: Eine bislang ungeschriebene Geschichte

Beitrag von ottaviani » Sonnabend 14. Januar 2012, 07:55

taddeo hat geschrieben:Es ist eigentlich immer spannend, Hintergrundinformationen zu Konzilsverhandlungen zu bekommen.
Ich habe derlei ausführliche Zusammenstellungen mal über das I. Vaticanum gelesen, v. a. mit Berücksichtigung des Regensburger Bischofs Senestrey - mein lieber Scholli, da könnte man echt vom Glauben abfallen ... gegen das, was da seitens mancher Bischöfe inszeniert wurde, ist die Mafia ein Anfängerverein.

Ich kann mir gut vorstellen, daß de Matteis Geschichten ähnlich klingen. Aber man sollte darüber nicht vergessen, daß derlei Details nicht das Konzil an sich abbilden, und vor allem nicht seinen Wert für die Glaubenslehre.
nur mein Vatikanum II zeigen sie diese Schuckereien in den Ergebnissen und der Autor zeigt klar was da dahinter steckt ect und dieses Konzil wollte nun mal nichts unfehlbares definieren so mit hat es nicht mehr verbindlichkeit als eine Enzyklika

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Re: Roberto de Mattei: Eine bislang ungeschriebene Geschichte

Beitrag von lifestylekatholik » Sonnabend 14. Januar 2012, 09:33

ottaviani hat geschrieben:dieses Konzil wollte nun mal nichts unfehlbares definieren so mit hat es nicht mehr verbindlichkeit als eine Enzyklika
Was meinte dieses Konzil mit der Bezeichnung »Dogmatische Konstitution«? Gibt es auch fehlbare Dogmen?
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«

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Re: Roberto de Mattei: Eine bislang ungeschriebene Geschichte

Beitrag von ottaviani » Sonnabend 14. Januar 2012, 10:31

das die Konstitution Dogmatische Dinge behandelt das Konzil selbst hat nicht unfehlbares definiert
Kardinal Ratzinger hat das im Jahr 1988 klar formuliert als er vor den chilenischen Bischöffen sprach

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Re: Roberto de Mattei: Eine bislang ungeschriebene Geschichte

Beitrag von Paul » Sonnabend 14. Januar 2012, 14:04

Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen (Gal 6,2).

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Mariahilfer
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Re: Roberto de Mattei: Eine bislang ungeschriebene Geschichte

Beitrag von Mariahilfer » Sonntag 15. Januar 2012, 19:33

Paul hat geschrieben:Gibts auch auf Deutsch:

http://shop.sarto-verlag.de/product_inf ... onzil.html
Die deutsche Ausgabe ist seit einigen Wochen lieferbar.

Das Buch ist ein Schatz und ich halte es für uneingeschränkt empfehlenswert. Es ist objektiv, wenn auch tendenziell aus "traditionalistischer" Sicht geschrieben und liefert eine Fülle an unglaublich gut und umfassend recherchierten Informationen (und allenfalls Argumenten) nicht nur zum Zweiten Vatikanum und seiner Entwicklung samt Vorgeschichte, sondern auch zu den unterschiedlichen Strömungen, von denen es getragen wurde und zu den Akteuren.

Der Autor ist bestens vertraut mit den Quellen und der einschlägigen Sekundärliteratur. Trotz seines Umfanges und seiner Detailfülle liest sich das Buch sehr leicht und wirklich geradezu spannend. Ich denke, es wird bald als Standardwerk gelten und es ist ihm eine möglichst weite Verbreitung zu wünschen.

Zu den wenigen Mängeln, die mit einer zweiten Auflage verbessert werden sollten, gehört das Fehlen von Stichwort- und vor allem Personenverzeichnis.

(NB: Ich habe nicht das Geringste mit dem Verlag/Vertrieb oder gar dem Autor, den ich allerdings aufgrund des Buches sehr schätze, zu tun.)

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Gamaliel
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Re: Roberto de Mattei: Eine bislang ungeschriebene Geschichte

Beitrag von Gamaliel » Donnerstag 19. Januar 2012, 16:01

Kath.net bringt ein sehr lesenswertes Interview mit Roberto de Mattei, in dem er auch Auskunft über sein jüngst in Deutsch erschienenes Buch gibt:

Interview (etwas nach unten scrollen)




Einige im Zusammenhang selbst nachzulesende Zitate daraus:

Zum Zusammenhang zw. Konzil und aktueller Kirchenkrise:
Roberto de Mattei hat geschrieben:Der Anspruch, das Konzil von jeglicher Verantwortung für die gegenwärtige Krise freizusprechen, um sie allein einer schlechten Lesart seiner Dokumente zuzuweisen, scheint mir eine intellektuelle Vorgehensweise zu sein, die gegen die Geschichte geht und der Kirche nicht einmal einen guten Dienst leistet.
Zur Hermeneutik der Reform in Kontinuität:
Roberto de Mattei hat geschrieben:Die Tatsache, dass das ordentliche Lehramt nicht beständig eine dem Glauben entgegengesetzte Wahrheit lehren kann, schließt nicht aus, dass dasselbe Lehramt nicht „per accidens“ dem Irrtum verfallen kann, wenn die Lehre in Raum und Zeit begrenzt ist und nicht in außerordentlicher Form spricht. Die von Benedikt XVI. in Erinnerung gerufene „Hermeneutik der Reform in Kontinuität“ kann nur als „Interpretation des II. Vatikanischen Konzils im Licht der Tradition“ verstanden werden, das heißt im Licht der göttlich-apostolischen Lehre, die in allen Zeiten fortdauert und ununterbrochen ist.

Ließe man dagegen zu, dass das II. Vatikanische Konzil das hermeneutische Kriterium für die Art ist, die Tradition zu lesen, so müsste paradoxerweise dem Deutungshoheit zugewiesen werden, was der Deutung bedarf.
Zur Schwäche der Kirche:
Roberto de Mattei hat geschrieben:Meines Erachtens besteht die Hauptursache der Niederlage der Konservativen und die Wurzel der Schwäche der Kirche in der heutigen Zeit im Verlust jener theologischen, für das christliche Denken charakteristischen Sicht, die die Geschichte bis zum Ende der Zeiten als unaufhörlichen Kampf zwischen den beiden „Städten“ im Sinne des heiligen Augustinus interpretiert: der Stadt Gottes und der Stadt Satans. [...] Diesen Geist neu zu finden scheint mit eine der dringenden Notwendigkeiten der Kirche unserer Zeit zu sein.
Zur überlieferten Messe:
Roberto de Mattei hat geschrieben:Benedikt XVI. hat dem alten Römischen Ritus volles Bürgerrecht zurückerstattet. Ich bin sicher, dass dieser in der Kirche und in der Gesellschaft zu neuer Entwicklung und neuem Glanz gelangen wird. Die „Reform der Reform“, von der die Rede ist, hat Sinn und Wert nur als „Übergang“ des „Novus Ordo“ hin zum traditionellen Ritus und nicht als Vorwand zur Aufgabe des letzteren, der in seiner Unversehrtheit und Reinheit bewahrt werden muss.

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Re: Roberto de Mattei: Eine bislang ungeschriebene Geschichte

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Freitag 20. Januar 2012, 14:57

Gamaliel hat geschrieben:Kath.net bringt ein sehr lesenswertes Interview mit Roberto de Mattei, in dem er auch Auskunft über sein jüngst in Deutsch erschienenes Buch gibt:

Interview (etwas nach unten scrollen)
Besonders erfreulich, dass ausgerechnet kath.net dieses Interview bringt! Solche Beiträge tragen sicher zur inhaltlichen Profilierung des Linzer Portals bei. :daumen-rauf:
„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
(Jelena Tschudinowa)

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Re: Roberto de Mattei: Eine bislang ungeschriebene Geschichte

Beitrag von ar26 » Donnerstag 2. Februar 2012, 23:34

Buch wurde mir heute geliefert. Bin sehr gespannt.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

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Re: Roberto de Mattei: Eine bislang ungeschriebene Geschichte

Beitrag von ottaviani » Freitag 3. Februar 2012, 10:12

es liest sich wirklich gut und es hat zum teil sehr überraschende Informationen

new
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Re: Roberto de Mattei: Eine bislang ungeschriebene Geschichte

Beitrag von new » Freitag 3. Februar 2012, 22:05

Ich für meinen Teil rege mich ziemlich auf über den wahren Wahnsinn der da drin steht und neige zu Beruhigungsmitteln zu greifen. Dass ist sowas von unglaublich; eine einzige Intrigenspinnerei unter Beteiligung unglaublicher Persönlichkeiten in höchsten Kirchenämtern.

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Re: Roberto de Mattei: Eine bislang ungeschriebene Geschichte

Beitrag von ottaviani » Sonnabend 4. Februar 2012, 11:00

was ist den so ungewöhnlich ?
was ich wirklich unglaublich fand war die Positionsänderung von Mgr Pietro Parente

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Re: Roberto de Mattei: Eine bislang ungeschriebene Geschichte

Beitrag von Marion » Donnerstag 1. März 2012, 11:48

new hat geschrieben:Ich für meinen Teil rege mich ziemlich auf über den wahren Wahnsinn der da drin steht ...
Verbrecherbande!

(Hab aber erst die Hälfte gelesen)
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Re: Roberto de Mattei: Eine bislang ungeschriebene Geschichte

Beitrag von Lupus » Donnerstag 1. März 2012, 12:06

Ich bin mit der ersten Lektüre des Buchs fast durch, ein andermal fange ich ernsthaft mit dem Studium des Inhalts an. (So halte ich es immer mit einschlägigen Büchern!)
Ich muss sagen: Es hat mir so ziemlich nach jeder Stunde der Lektüre heftiges Herzklopfen bereitet, so dass ich zunächst einmal an die frische Luft musste, um andere Gedanken zu fassen.
"Der Rauch Satans", von dem Paul VI. sprach, ist nicht unbemerkt durch irgendein unverschlossenes Fenster in die hl. Kirche eingebrochen, sonder Montini, Suenens, Döpfner etc. haben ihm die Portale weit geöffnet.

O Gott vom Himmel, sieh darein!
möchte man mit dem Dichter sagen.

Was kommt noch alles zum Vorschein?!

+L.
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Re: Roberto de Mattei: Eine bislang ungeschriebene Geschichte

Beitrag von ottaviani » Donnerstag 1. März 2012, 12:15

aber das ist doch alles schon seit Mitte der 70er Jahre bekannt

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Re: Roberto de Mattei: Eine bislang ungeschriebene Geschichte

Beitrag von Marion » Donnerstag 1. März 2012, 12:44

Von so faulen Tricks wie placet und non placet vertauschen bei den Abstimmungen hab ich nie was gehört.
Aber es ist gut, daß das alles ans Licht kommt
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Re: Roberto de Mattei: Eine bislang ungeschriebene Geschichte

Beitrag von civilisation » Donnerstag 1. März 2012, 16:51

Ich habe das Buch (= Büchersendung) gestern bekommen und vorhin aufgemacht.

Mein erster Eindruck: Ich bin enttäuscht.

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Re: Roberto de Mattei: Eine bislang ungeschriebene Geschichte

Beitrag von ottaviani » Donnerstag 1. März 2012, 19:02

Warum???

civilisation
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Re: Roberto de Mattei: Eine bislang ungeschriebene Geschichte

Beitrag von civilisation » Donnerstag 1. März 2012, 19:17

:blinker:

Ich hätte mir eine gebundene Ausgabe gewünscht bzw. erhofft, denn eigentlich mag ich die "kartonierten" Bücher nicht.

War halt ein kleiner Scherz am Rande. Allerdings haben mich die Auszüge aus dem Buch überzeugt, denn sonst hätte ich das Buch nicht gekauft.

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Re: Roberto de Mattei: Eine bislang ungeschriebene Geschichte

Beitrag von ChrisCross » Donnerstag 1. März 2012, 19:42

civilisation hat geschrieben::blinker:

Ich hätte mir eine gebundene Ausgabe gewünscht bzw. erhofft, denn eigentlich mag ich die "kartonierten" Bücher nicht.

War halt ein kleiner Scherz am Rande. Allerdings haben mich die Auszüge aus dem Buch überzeugt, denn sonst hätte ich das Buch nicht gekauft.
Und ich dachte später, nach all dem Lob könnest du doch nur das Konzil meinen :blinker:
Tu excitas, ut laudare te delectet, quia fecisti nos ad te et inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te.
Augustinus Conf. I. 1

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Re: Roberto de Mattei: Eine bislang ungeschriebene Geschichte

Beitrag von taddeo » Donnerstag 1. März 2012, 20:15

Marion hat geschrieben:
new hat geschrieben:Ich für meinen Teil rege mich ziemlich auf über den wahren Wahnsinn der da drin steht ...
Verbrecherbande!
:D
Lies mal nach, wie es beim I. Vaticanum zugegangen ist ... dann weißt Du erst, was ne Verbrecherbande ist.
Die Konzilsväter des II. Vaticanums waren Waisenknaben dagegen. :pfeif:

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Re: Roberto de Mattei: Eine bislang ungeschriebene Geschichte

Beitrag von civilisation » Donnerstag 1. März 2012, 20:19

Sogar der Sel. Papst Pius IX. soll sich einiges "geleistet" haben, habe ich mal irgendwo gelesen.

:glubsch:

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Re: Roberto de Mattei: Eine bislang ungeschriebene Geschichte

Beitrag von Florianklaus » Donnerstag 1. März 2012, 20:22

taddeo hat geschrieben:
Marion hat geschrieben:
new hat geschrieben:Ich für meinen Teil rege mich ziemlich auf über den wahren Wahnsinn der da drin steht ...
Verbrecherbande!
:D
Lies mal nach, wie es beim I. Vaticanum zugegangen ist ... dann weißt Du erst, was ne Verbrecherbande ist.
Die Konzilsväter des II. Vaticanums waren Waisenknaben dagegen. :pfeif:
Hast Du diesbezüglich vielleicht einen Lesetip?

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