Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Rund um den traditionellen römischen Ritus und die ihm verbundenen Gemeinschaften.
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Lord Mouton
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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von Lord Mouton »

umusungu hat geschrieben:
holzi hat geschrieben:
umusungu hat geschrieben:Es ist zum Lachen .. Hw "Propst" Goesche gründet mit gestelzten Worten eine Akademie ...... für zur Zeit ZWEI Studenten - und muss im gleichen Atemzug schon um Spenden bitten ......
der Größenwahnsinn dieses Herrn ist bemerkenswert.............
Größenwahn? Courage? Weißt Du's?
JA
Ich würde das zwar nicht Größenwahnsinn nennen und hoffe auf den Erfolg der Akademie, aber 'n bisschen komsich find ich's schon, für 2 Studenten 'nen Hochschulbetrieb aufmachen zu wollen...
Ist das wirklich notwendig?
Wenn das Institut vlt. tatsächlich ein reiner Priesterorden ist, dann ist die eigene Hochschule beim mangelnden Angebot gescheiter Berliner Fakultäten eventuell tatsächlich notwendig.
Aber ansonsten wäre es doch wohl sinnvoller, erst eine funktionierende Gemeinschaft aufzubauen (Propst als Priester, der Rest vorerst Brüdermönche) und DANN weiterzuschauen.
So ähnlich ham das doch die Transalpinen Redemptoristen auch gemacht, und der Laden läuft :D

Wobei es natürlich gerade wegen des Wagnisses umso schöner wäre, wenn die Hochschulsache klappt :)
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Bernado
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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von Bernado »

taddeo hat geschrieben:
Fragesteller hat geschrieben:
umusungu hat geschrieben:Dieses Studium ist weder staatlich noch kirchlich anerkannt.
Belege?
Nicht einmal das Institut selber gibt auf seiner Homepage einen Hinweis auf eine kirchliche oder staatliche Anerkennung der Baronius-Akademie.
Darauf würde man sicher nicht verzichten, wenn es irgendeinen offiziellen Schrieb gäbe.
Ich bin gebeten worden, dazu etwas zu sagen. Soweit ich das sehe, sieht es damit folgendermaßen aus:

Das Studium an der Baronius-Akademie des ISPN ist - wie überall zu lesen - ein "Hausstudium". Es ist daher nicht staatlich anerkannt, und dort können auch keine akademischen Grade oder Diplome erworben werden.

Kirchlich ist dieses Studium insoweit anerkannt, als der Propst des ISPN als höherer Oberer die Akademie im Rahmen seiner kirchenrechtlichen Vollmachten errichtet hat und ihre Abschlüsse anerkennt. Das ist durchaus relevant, da zu seinen Vollmachten auch das Recht gehört, Kandidaten, die er für geeignet hält, einem Bischof zu Priesterweihe vorzustellen. Wenn er also einen Absolventen bei - z.B. - Erzbischof Pozzo zur Weihe anmeldet, wird Ecclesia Dei keine weitere Anerkennung des Studiums verlangen.

Das Curriculum der im Aufbau befindlichen Akademie wird in Abstimmung mit der römischen Bildungskongregation entwickelt und soll letztlich die Anforderungen erfüllen, die diese Kongregation an kirchliche Hochschulen stellt. Wenn und soweit das der Fall ist, könnte die Akademie die Anerkennung als "Außenstelle" einer päpstlichen Hochschule erhalten und auf diesem Weg zu einer staatlichen Anerkennung ihrer Abschlüsse auch in Deutschland kommen.

Praktisch erscheint jedoch ein anderer Weg derzeit geeigneter, einem Absolventen der Akademie etwa eine Promotion zu ermöglichen. Der Unterricht an der Akademie wird in den Kernbereichen von Hochschullehrern getragen, die hauptberuflich an staatlichen Universitäten tätig sind. Die meisten Promotionsordnungen der Universitäten eröffnen den Fakultätsmitgliedern Möglichkeiten, externe Kandidaten auch ohne regulären (d.h. staatlich anerkannten) Abschluss als Doktoranden anzunehmen, ihre Dissertationen zu betreuen und sie schließlich zum Rigorosum anzumelden. Auf diesem Wege könnte ein junger Wissenschaftler also ganz regulär den Doktorgrad einer staatlichen deutschen Hochschule erwerben.

Erstes Ziel der Baronius-Akademie ist aber nicht die Produktion von staatlich anerkannten doctores für den Wissenschaftsbetrieb, sondern die Ausbildung von Priestern in der unaufgebbaren philosophischen und theologischen Tradition der Kirche auf der Höhe der Anforderungen der Gegenwart. Das staatlich anerkannte Studium, das derzeit Priesteramtskandidaten in Deutschland geboten wird, hat sich vielfach dafür als ungeeignet gezeigt. Die staatliche Anerkennung des Studiums katholischer Priester ist im übrigen keine Forderung des Kirchenrechts, sondern geht auf das Reichskonkordat zurück, das eine solche Anerkennung zur Voraussetzung der staatlichen Besoldung u.A. von Pfarrern und Hilfsgeistlichen im Rahmen der traditionellen (und derzeit rapide abgebauten) Diözesan- und Pfarreistruktur macht.

Wer es ganz genau und offiziell wissen möchte, setzt sich am besten Mit P. Dr. Jatzkowski als dem Rektor der Akademie in Verbindung.
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Gallus
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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von Gallus »

Bernado hat geschrieben: Abschluss als Doktoranden anzunehmen, ihre Dissertationen zu betreuen und sie schließlich zum Rigorosum anzumelden. Auf diesem Wege könnte ein junger Wissenschaftler also ganz regulär den Doktorgrad einer staatlichen deutschen Hochschule erwerben.
Kurze Rückfrage: Ich dachte, die grundständige Promotion sei seit der Bologna-Reform endgültig Geschichte? Ist das in der Theologie anders?

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Bernado
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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von Bernado »

Gallus hat geschrieben:Kurze Rückfrage: Ich dachte, die grundständige Promotion sei seit der Bologna-Reform endgültig Geschichte? Ist das in der Theologie anders?
Soweit ich weiß, sehen die Promotionsordnungen (und noch stärker die Habilitationsordnungen) hier nach wie vor fast überall Ausnahmeregelungen vor. S. dazu etwa http://doktorandenforum.de/anfangen/voraussetzungen.htm
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cantus planus
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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von cantus planus »

Man sollte wirklich aufhören, Trolle zu füttern. Ich habe heute zum ersten Mal wieder intensiver hier mitgelesen, und bin einfach nur erstaunt, wie viel Unsinn ein einzelner, offenkundig vollkommen unterbeschäftigter Priester (ausgerechnet!) hier ablässt. Ich habe mich über das Institut, insbesondere über das Finanzgebaren dort, wiederholt kritisch geäussert. Dennoch können wir froh sein, wenn es in Deutschland wieder solche Ausbildungsstätten für Priester gibt. Wir haben hier im Forum ja - dessen Niveau mittlerweile so tief gesunken ist, wie kaum zuvor - wahrlich das beste Beispiel dafür, warum solches notwendig ist. Mehr ist nicht zu sagen.
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Lord Mouton
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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von Lord Mouton »

cantus planus hat geschrieben:Dennoch können wir froh sein, wenn es in Deutschland wieder solche Ausbildungsstätten für Priester gibt.
Auf jeden Fall! :daumen-rauf:

http://www.institut-philipp-neri.de/neu ... large.html
Was genau soll das auf dem Foto sein? Die machen das aber nicht so ähnlich wie in Amerika, oder? (soll heißen Blutchristi im Plastik-Schnapsglas)
Ich dachte sowieso, Kelchkommunion gibts im Alten Ritus nicht [was ich schade finde, aber das gehört ja nicht hierher]...?
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Gallus
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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von Gallus »

Lord Mouton hat geschrieben:Was genau soll das auf dem Foto sein? Die machen das aber nicht so ähnlich wie in Amerika, oder? (soll heißen Blutchristi im Plastik-Schnapsglas) Ich dachte sowieso, Kelchkommunion gibts im Alten Ritus nicht [was ich schade finde, aber das gehört ja nicht hierher]...?
Steht im Titel über dem Bild: Johanneswein.

http://de.wikipedia.org/wiki/Johanneswein

Also keine Sorge. ;)

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Lord Mouton
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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von Lord Mouton »

Gallus hat geschrieben:
Lord Mouton hat geschrieben:Was genau soll das auf dem Foto sein? Die machen das aber nicht so ähnlich wie in Amerika, oder? (soll heißen Blutchristi im Plastik-Schnapsglas) Ich dachte sowieso, Kelchkommunion gibts im Alten Ritus nicht [was ich schade finde, aber das gehört ja nicht hierher]...?
Steht im Titel über dem Bild: Johanneswein.

http://de.wikipedia.org/wiki/Johanneswein

Also keine Sorge. ;)
Huch, den Brauch kannt ich gar nicht, 'tschuldigung :D
Aber ist das mit dem knienden Trinken des Weines nicht 'n bisschen unklar?
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umusungu
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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von umusungu »

cantus planus hat geschrieben:Man sollte wirklich aufhören, Trolle zu füttern. Ich habe heute zum ersten Mal wieder intensiver hier mitgelesen,
Cantus ist wieder da .. und lästert sofort wieder rum!
Dennoch können wir froh sein, wenn es in Deutschland wieder solche Ausbildungsstätten für Priester gibt.
Wissenschaftlichte Ausbildung ist bei sehr glaubenstreuen Typen nicht gefragt. Eine Pantoffel-Schule als qualifizierte Ausbildungsstätte ist schon eine Hybris.
Wir haben hier im Forum ja - dessen Niveau mittlerweile so tief gesunken ist, wie kaum zuvor - wahrlich das beste Beispiel dafür, warum solches notwendig ist. Mehr ist nicht zu sagen.
Du bist das beste Beispiel dafür!

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cantus planus
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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von cantus planus »

umusungu hat geschrieben:Cantus ist wieder da ..
Ich denke gar nicht daran.

Wieder einmal hast du die Gelegenheit versäumt, Demut und Grösse zugleich zu zeigen, indem du meine Aussagen ignoriert hättest. Es war jedoch klar, dass du nicht nur darauf eingehen, sondern in Kindergartenmanier zurückstänkern würdest. Das sagt viel aus, aber womöglich bemerkst du nicht einmal mehr das.

Dein Anliegen wäre glaubhafter vertreten, wenn du dich nicht laufend selbst disqualifiziertest. Oder wie war das mit dem Stänkern und der "Pantoffel-Schule" gleich wieder. Du bist ein "Ritter von der traurigen Gestalt". Vielleicht ist es gut, wenn es dir jemand einmal direkt sagt.
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umusungu
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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von umusungu »

cantus planus hat geschrieben:Wieder einmal hast du die Gelegenheit versäumt, Demut und Grösse zugleich zu zeigen, indem du meine Aussagen ignoriert hättest.
Warum sollte ich sie Dir gegenüber zeigen?

ad_hoc
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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von ad_hoc »

umusungu hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:Wieder einmal hast du die Gelegenheit versäumt, Demut und Grösse zugleich zu zeigen, indem du meine Aussagen ignoriert hättest.
Warum sollte ich sie Dir gegenüber zeigen?
Vielleicht allein schon deshalb, weil Sie damit Ihrer Berufung, sofern Sie diese denn hätten (was wirklich nicht einfach zu erkennen ist), gerecht werden würden?
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senfdazu
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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von senfdazu »

Das habe ich in den wenigen Tagen hier schon gemerkt: Es wird allerhand Unsinn geschrieben und wirkliche Dummheiten von manchen breitgetreten.
Jedes kirchliche Institut, jeder kirchliche Verein, jeder Orden, sogar jede Pfarrei kann seine bzw. ihre eigene "Hausschule" (teilweise bedürfte es nicht einmal der Zustimmung des Diözesanbischofs) gründen. Welche kirchliche Anerkennungen die Prüfungen oder sogenannten "Abschlüsse" haben und zu was sie berechtigen, sind von verschiedenen Voraussetzungen abhängig und ganz klar geregelt.
Staatliche Abschlüsse sind wiederum etwas ganz anderes und obliegen nicht irgendeiner kirchlichen Zustimmung oder Anerkennung.

Der besagte [Beleidigung entfernt. -HeGe] Mensch mag also für seine zwei Schüler gründen was immer ihm vorschwebt, ...zur Not bleiben ihm ja die Piusgenossen, die alles nehmen und auf eine wissenschaftliche Ausbildung (unter den Prämissen, die man heute mit Wissenschaft verbindet) relativ wenig Wert legen. Außer in diesem Dunstkreis werden die zukünftigen Absolventen ohnedies niemanden in der Weltkirche finden, der sie zu Diakonen oder Priester weihen wird.

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Gallus
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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von Gallus »

senfdazu hat geschrieben:Außer in diesem Dunstkreis werden die zukünftigen Absolventen ohnedies niemanden in der Weltkirche finden, der sie zu Diakonen oder Priester weihen wird.
Während auf der anderen Seite die von Ihnen verehrten Reformbischöfe bald niemanden mehr finden, den sie zum Priester weihen können. Na sowas.

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martin v. tours
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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von martin v. tours »

umusungu hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:Wieder einmal hast du die Gelegenheit versäumt, Demut und Grösse zugleich zu zeigen, indem du meine Aussagen ignoriert hättest.
Warum sollte ich sie Dir gegenüber zeigen?
Deine Antwort ist menschlich armselig und die Tatsache das Du Priester bist, macht es für mich um so erschreckender.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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martin v. tours
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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von martin v. tours »

senfdazu hat geschrieben:Das habe ich in den wenigen Tagen hier schon gemerkt: Es wird allerhand Unsinn geschrieben und wirkliche Dummheiten von manchen breitgetreten.
Jedes kirchliche Institut, jeder kirchliche Verein, jeder Orden, sogar jede Pfarrei kann seine bzw. ihre eigene "Hausschule" (teilweise bedürfte es nicht einmal der Zustimmung des Diözesanbischofs) gründen. Welche kirchliche Anerkennungen die Prüfungen oder sogenannten "Abschlüsse" haben und zu was sie berechtigen, sind von verschiedenen Voraussetzungen abhängig und ganz klar geregelt.
Staatliche Abschlüsse sind wiederum etwas ganz anderes und obliegen nicht irgendeiner kirchlichen Zustimmung oder Anerkennung.

Der besagte - wohl traditions-verwirrte Mensch - mag also für seine zwei Schüler gründen was immer ihm vorschwebt, ...zur Not bleiben ihm ja die Piusgenossen, die alles nehmen und auf eine wissenschaftliche Ausbildung (unter den Prämissen, die man heute mit Wissenschaft verbindet) relativ wenig Wert legen. Außer in diesem Dunstkreis werden die zukünftigen Absolventen ohnedies niemanden in der Weltkirche finden, der sie zu Diakonen oder Priester weihen wird.

Da haben sich ja mit umusungu und Dir zwei Brüder im Geiste hier gefunden.
Würstchen und senfdazu.
Das neue Dream-Team hier im Forum.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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Robert Ketelhohn
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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von Robert Ketelhohn »

cantus planus hat geschrieben:hier im Forum ja - dessen Niveau mittlerweile so tief gesunken ist, wie kaum zuvor
Wenn du das so siehst, schlag dir an die Brust und versuch es zu ändern.
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Robert Ketelhohn
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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von Robert Ketelhohn »

martin v. tours hat geschrieben:Würstchen und senfdazu.
:kugel: :kugel: :kugel:
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taddeo
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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von taddeo »

umusungu hat geschrieben:Wissenschaftlichte Ausbildung ist bei sehr glaubenstreuen Typen nicht gefragt. Eine Pantoffel-Schule als qualifizierte Ausbildungsstätte ist schon eine Hybris.
Hochwürden, mal ganz ehrlich: Wenn heutzutage zwei (!) Studenten auf einen Dozenten kommen, die für diese Ausbildung womöglich ihre gesamte bisherige, gutdotierte und krisensichere Laufbahn aufgegeben haben, und die mit so einem Engagement von der Pike auf all das studieren, was die Lehrpläne auf der Website der Akademie angeben: Dann stecken die am Ende auch ganz ohne anerkannten Abschluß und Promotion solche konzilsfakultativ durchgenudelten Diplomtheologen wie Dich und mich mit einem Augenzwinkern in die Tasche, daß wir aus dem Blödschauen gar nicht mehr rauskommen. Die lernen nämlich nicht nur, was die gegenwärtige Theologie so zu bieten hat (oder auch nicht), sondern zusätzlich all das, was Theolunken wie Dir und mir fast völlig fehlt: den argumentativen Bezug zum tradierten Glaubensgut der Kirche. Und dann lernen die das nicht nur, sondern glauben es womöglich auch noch und feiern es täglich in der Liturgie!

Auf die Art sind jahrhundertelang Heilige geschmiedet worden. Da können wir kaum mithalten, fürchte ich.

obsculta
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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von obsculta »

taddeo hat geschrieben:
umusungu hat geschrieben:Wissenschaftlichte Ausbildung ist bei sehr glaubenstreuen Typen nicht gefragt. Eine Pantoffel-Schule als qualifizierte Ausbildungsstätte ist schon eine Hybris.
Hochwürden, mal ganz ehrlich: Wenn heutzutage zwei (!) Studenten auf einen Dozenten kommen, die für diese Ausbildung womöglich ihre gesamte bisherige, gutdotierte und krisensichere Laufbahn aufgegeben haben, und die mit so einem Engagement von der Pike auf all das studieren, was die Lehrpläne auf der Website der Akademie angeben: Dann stecken die am Ende auch ganz ohne anerkannten Abschluß und Promotion solche konzilsfakultativ durchgenudelten Diplomtheologen wie Dich und mich mit einem Augenzwinkern in die Tasche, daß wir aus dem Blödschauen gar nicht mehr rauskommen. Die lernen nämlich nicht nur, was die gegenwärtige Theologie so zu bieten hat (oder auch nicht), sondern zusätzlich all das, was Theolunken wie Dir und mir fast völlig fehlt: den argumentativen Bezug zum tradierten Glaubensgut der Kirche. Und dann lernen die das nicht nur, sondern glauben es womöglich auch noch und feiern es täglich in der Liturgie!

Auf die Art sind jahrhundertelang Heilige geschmiedet worden. Da können wir kaum mithalten, fürchte ich.

:klatsch: :klatsch: :klatsch:

ad_hoc
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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von ad_hoc »

taddeo hat geschrieben:
".....fast völlig fehlt: den argumentativen Bezug zum tradierten Glaubensgut der Kirche.....Auf die Art sind jahrhundertelang Heilige geschmiedet worden....."
Das ist eine Erkenntnis! Respekt! :ikb_thumbsup:

Gruß, ad_hoc
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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von Melody »

taddeo hat geschrieben:Hochwürden, mal ganz ehrlich: Wenn heutzutage zwei (!) Studenten auf einen Dozenten kommen, die für diese Ausbildung womöglich ihre gesamte bisherige, gutdotierte und krisensichere Laufbahn aufgegeben haben, und die mit so einem Engagement von der Pike auf all das studieren, was die Lehrpläne auf der Website der Akademie angeben: Dann stecken die am Ende auch ganz ohne anerkannten Abschluß und Promotion solche konzilsfakultativ durchgenudelten Diplomtheologen wie Dich und mich mit einem Augenzwinkern in die Tasche, daß wir aus dem Blödschauen gar nicht mehr rauskommen. Die lernen nämlich nicht nur, was die gegenwärtige Theologie so zu bieten hat (oder auch nicht), sondern zusätzlich all das, was Theolunken wie Dir und mir fast völlig fehlt: den argumentativen Bezug zum tradierten Glaubensgut der Kirche. Und dann lernen die das nicht nur, sondern glauben es womöglich auch noch und feiern es täglich in der Liturgie!

Auf die Art sind jahrhundertelang Heilige geschmiedet worden. Da können wir kaum mithalten, fürchte ich.
Auch wenn ich Postings, die nur aus Smilies bestehen, nicht mag, aber in diesem Fall muss es sein:

:klatsch: :klatsch: :klatsch: :daumen-rauf:

Das hast Du wirklich toll gesagt, [Punkt]

Und, eben, der ein oder andere hat für dieses Hausstudium ganz, ganz, ganz viel aufgegeben... da muss schon ziemlicher Idealismus, Begeisterung und fester Glaube dahinterstehen...
Ewa Kopacz: «Für mich ist Demokratie die Herrschaft der Mehrheit bei Achtung der Minderheitenrechte, aber nicht die Diktatur der Minderheit»

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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von Fragesteller »

Wikipedia hat geschrieben:Entsprechend dem Motu proprio Summorum Pontificum Papst Benedikts XVI von 2007 finden alle Gottesdienste und die Spendung der Sakramente und Sakramentalien im der außerordentlichen Form nach den Büchern von 1962 statt.
Dazu hat jemand - seit langem unbeantwortet - auf der Diskussionsseite gefragt:
Inwiefern ist "Summorum Pontificium" hier relevant? Das Institut wurde doch schon einige Zeit vor diesem Motu Proprio gegründet. Hat sich mit diesem irgendetwas für das Institut (genauer: für die Tatsache, dass alle Gottesdienste, Sakramente und Sakramentalien nach den Büchern von 62 stattfinden - denn in diesem Zusammenhang wird "Summorum Pontificium" hier genannt) geändert?
Ich finde diese Frage auch interessant; vielleicht kann ja hier jemand Aufklärung verschaffen, sodass man den unsinnigen Hinweis ggf. löschen kann.

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Firmian
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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von Firmian »

Vorher ging's mit Einzelgenehmigung nach "Ecclesia Dei" statt nach "Summorum pontificum", geändert dürfte sich außer der Rechtsgrundlage dadurch nichts.

ad_hoc
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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von ad_hoc »

Zufällig bin ich heute auf den vor einiger Zeit von taddeo eingestellten Beitrag gestoßen. Er gefällt mir so gut, dass ich ihn unbedingt nochmals einstellen möchte. Gleichzeitig bitte ich diejenigen schon mal um Entschuldigung, die sich womöglich daran stören könnten.

Gruß, ad_hoc

taddeo hat geschrieben:
umusungu hat geschrieben:Wissenschaftlichte Ausbildung ist bei sehr glaubenstreuen Typen nicht gefragt. Eine Pantoffel-Schule als qualifizierte Ausbildungsstätte ist schon eine Hybris.
Hochwürden, mal ganz ehrlich: Wenn heutzutage zwei (!) Studenten auf einen Dozenten kommen, die für diese Ausbildung womöglich ihre gesamte bisherige, gutdotierte und krisensichere Laufbahn aufgegeben haben, und die mit so einem Engagement von der Pike auf all das studieren, was die Lehrpläne auf der Website der Akademie angeben: Dann stecken die am Ende auch ganz ohne anerkannten Abschluß und Promotion solche konzilsfakultativ durchgenudelten Diplomtheologen wie Dich und mich mit einem Augenzwinkern in die Tasche, daß wir aus dem Blödschauen gar nicht mehr rauskommen. Die lernen nämlich nicht nur, was die gegenwärtige Theologie so zu bieten hat (oder auch nicht), sondern zusätzlich all das, was Theolunken wie Dir und mir fast völlig fehlt: den argumentativen Bezug zum tradierten Glaubensgut der Kirche. Und dann lernen die das nicht nur, sondern glauben es womöglich auch noch und feiern es täglich in der Liturgie!

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Raphaela
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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von Raphaela »

Ein mir bekannter Priester, der zu einer gut katholischen Gemeinschaft gehört (papsttreu, Mundkommunion im Knien, einmal in der Woche lateinische Messe....) berichtete mir, dass das Institut in Berlin immer nur ganz wenige Mitglieder hat, auch wenn neue dazu kommen. Diejenigen, die schon dazugehören, treten oft wieder aus.... Er nannte mir auch den Grund, den er von einem ehemaligen Mitglied erfahren hat:
Propst Dr. Gerald Goesche fehlen Führungsqualitäten und er setzt seine Mitglieder einfach wie Schachfiguren ein! - Das macht natürlich niemand lange mit.
Vielleicht sollte der Probst einmal ein Frühungsseminar mitmachen, damit Mitglieder bleiben.
Ich bin gerne katholisch, mit Leib und Seele!

Fridericus
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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von Fridericus »

Raphaela hat geschrieben:Ein mir bekannter Priester, der zu einer gut katholischen Gemeinschaft gehört (papsttreu, Mundkommunion im Knien, einmal in der Woche lateinische Messe....) berichtete mir, dass das Institut in Berlin immer nur ganz wenige Mitglieder hat, auch wenn neue dazu kommen.
Naja, mittlerweile scheint sich das Institut aber personell doch ganz gut zu entwickeln. Mit den zwei Einkleidungen in diesem Jahr müssten es jetzt doch 4 Seminaristen sein und mit dem Eintritt von P. Piranty 4 Priester? Wie viele Mitglieder hat das Institut denn genau, weiß jemand mehr?

DoctorMellifluus
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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von DoctorMellifluus »

Nach meinen Informationen gibt es ja noch den Rektor, P. Jatzkowski, vormals Prior des Hamburger FSSPX- Priorates. Wer ist denn dann der vierte Priester? Im Netz finde ich dazu nichts.
Jedenfalls gibt es als offizielles Mitglied - man staune - noch eine ältere Dame, die als Anbetungsschwester im Hintergrund das Apostolat stützt und Rosenkränze knüpft. So jedenfalls äußerte sich der Betreiber der Institutsseite auf facebook in einem Kommentar, der mittlerweile gelöscht wurde.
Weiß jemand, was mit den anderen beiden Priestern ist?
P. Bartels ist in Trier, wo ich auch einmal gewesen bin. Soweit ich gehört habe, wurde er dahin mehr oder weniger "abgeschoben", er ist aber nach wievor "P. ......ISPN"
Ebenso gibt es P. Thomas Achatz, der in Salzburg promoviert, vorher in der Personalpfarrei Oberrath.
Weiß jemand, was da jeweils dahinter steht?

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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von Bernado »

Fridericus hat geschrieben:Naja, mittlerweile scheint sich das Institut aber personell doch ganz gut zu entwickeln. Mit den zwei Einkleidungen in diesem Jahr müssten es jetzt doch 4 Seminaristen sein und mit dem Eintritt von P. Piranty 4 Priester? Wie viele Mitglieder hat das Institut denn genau, weiß jemand mehr?
Mitglieder des Instituts sind die Priester P. Gerald Goesche (Propst) und P. Jatzkowski (Rektor der Akademie) und neu P. Piranty, vorher Kaplan in München. Dazu P. Bartels, tätig im Bistum Trier, und P. Achatz, beide promovieren an staatlich anerkannten Hochschulen.

Dazu kommen gegenwärtig vier Fratres, die im Wesentlichen den Studien zur Vorbereitung auf das Priestertum nachgehen. Zum in diesem Jahr zu feiernden 10-jährigen Bestehen des Instituts hat das ISPN also 9 Angehörige.

Die im anderen Beitrag erwähnte Schwester Margareta ist nicht Mitglied des Instituts, das eine Priestergemeinschaft darstellt. Sie hat in etwa die Stellung einer Familiarin/Oblatin, die sich als geweihte Jungfrau der Gemeinschaft zugeordnet hat. Die förmliche Errichtung einer Familiaritas soll erfolgen, wenn mehrere Personen dazu bereit sind, sich auf besondere Weise mit dem Institut zu verbinden.
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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von Seraph »

Bernado hat geschrieben: Die im anderen Beitrag erwähnte Schwester Margareta ist nicht Mitglied des Instituts, das eine Priestergemeinschaft darstellt. Sie hat in etwa die Stellung einer Familiarin/Oblatin, die sich als geweihte Jungfrau der Gemeinschaft zugeordnet hat. Die förmliche Errichtung einer Familiaritas soll erfolgen, wenn mehrere Personen dazu bereit sind, sich auf besondere Weise mit dem Institut zu verbinden.
Bitte keine Verwirrung der Begrifflichkeiten. Eine Oblatin ist keine geweihte Jungfrau und man kann sich nicht selbst als geweihte Jungfrau irgendwo zuordnen.
Ein düsterer Seraph möchte wohl selbst den dreieinigen Gott erschrecken.
(Mother Mary Francis)

Raphaela
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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von Raphaela »

Seraph hat geschrieben:
Bernado hat geschrieben: Die im anderen Beitrag erwähnte Schwester Margareta ist nicht Mitglied des Instituts, das eine Priestergemeinschaft darstellt. Sie hat in etwa die Stellung einer Familiarin/Oblatin, die sich als geweihte Jungfrau der Gemeinschaft zugeordnet hat. Die förmliche Errichtung einer Familiaritas soll erfolgen, wenn mehrere Personen dazu bereit sind, sich auf besondere Weise mit dem Institut zu verbinden.
Bitte keine Verwirrung der Begrifflichkeiten. Eine Oblatin ist keine geweihte Jungfrau und man kann sich nicht selbst als geweihte Jungfrau irgendwo zuordnen.
Vielleicht ist sie ja beides?
Ich bin gerne katholisch, mit Leib und Seele!

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Bernado
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Re: Institut Sankt Philipp Neri, Berlin

Beitrag von Bernado »

Raphaela hat geschrieben:Vielleicht ist sie ja beides?
Ja, das kommt der Sache nahe: Die Jungfrauenweihe erfolgte im Auftrag/mit Genehmigung des Ortsbischofs, und die Zuordnung "in etwa" ist eben deshalb als "in etwa" bezeichnet, weil es noch kein ausgearbeitetes Statur für Zuordnungen von Laien (seien sie geweihte Jungfrauen oder was auch immer) zum ISPN gibt. Ich hätte für die Kennzeichnung dieser noch ungeordneten Zuordnung auch auf ein Dritt-Ordens-Verhältnis verweisen können. Die Welt der Schwestern und Nonnen kennt viele solche etwas unübersichtlichen Verhältnisse.
„DIE SORGE DER PÄPSTE ist es bis zur heutigen Zeit stets gewesen, dass die Kirche Christi der Göttlichen Majestät einen würdigen Kult darbringt.“ Summorum Pontificum 2007 (http://www.summorum-pontificum.de/)

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