Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Rund um den traditionellen römischen Ritus und die ihm verbundenen Gemeinschaften.
Peduli
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Peduli »

@ nomads


Du nimmst mir ja die ganze Arbeit ab! :heul: :heul: :heul:


;D ;D ;D
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Sascha B.
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von Sascha B. »

nomads hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2026, 19:07
Sascha B. hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2026, 18:17
Warum sollte Rom theologische Texte und in dem Fall auch Anweisungen herausgeben die keine Verbindlichkeit haben?
um den Gläubigen den Weg durch Leben im Glauben zu weisen.
Eine unvernindliche Wegweisung also, welche der verbindlichen Lehre widerspricht? Das wäre nicht nur Dumm, das wäre schon Schizophren und es ist Unmöglich dass du das ernst meinst.

Sascha B. hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2026, 18:17
Zumal das Lehramt ja nicht erst beim Dogma beginnt. Wenn auch de fide Aussagen des höchsten Grad der Verbindlichkeit haben in der RK, so kann man die anderen Texte nicht einfach Ignorieren.
wieso nicht? ich ignoriere alles, was mich nicht betrifft.
Dann müsstest du auch die katholische Lehre zur Homosexualität ignorieren, es sei denn du wärst Schwul. Oder zum Thema Pille, da ich davon ausgehe dass du Männlich bist. Also nur mit den Texten beschäftigen die einen im eigenen Leben betreffen und den Rest ignorieren. Kann man machen, aber ich lege schon Wert darauf die gesammte Lehre meines Glaubens zu kennen.
Sascha B. hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2026, 18:17
Und wenn sich verschiedene offizielle Texte aus Rom widersprechen hat man es bei den Römern enweder mit Idioten zu tun oder die neueren Texte sind die aktuelle Lehre und das alte hat sich erledigt.
oder die, die die Texte nicht verstehen, Idioten sind.
Ich bin mittlerweile seit über 16 Jahren im Kreuzgang, einem Forum in dem seither immer wieder Belegt wurde dass es einen Unterschied zwischen der Lehre vor und nach V2 gibt. Man muss sich ja nur mal alte katholische Katechismen aus den 50ern und älter kaufen und einen aktuellen. Oder Moraltheologische Literatur. Selbst Bischöfe wie Bischof Graber von Regensburg sahen Änderungen am Glauben und versuchten sie zu Verhindern. Er schieb damals ein Interesantes Buch darüber mit dem Titel Athanasius und die Kirche unserer Zeit.
Sascha B. hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2026, 18:17
Ekklesiologie oder das Thema Religionsfreiheit. Letztere wurde erst Verurteilt und dann zum Recht aller Menschen. Was jetzt? Ist sie ein Übel der modernen Zeit oder was ganz tolles?
in der modernen Welt ist sie ein Übel - weil ihre Auswirkungen dazu benutzt werden, unmoralisches und gottloses Dasein zu ermöglichen - und genau so sind die Texte, die die Religionsfreiheit verurteilen, zu verstehen und nicht die Religionsfreiheit selbst.
im Iran, Afghanistan, Pakistan, Nordkorea, China, Nigeria, Saudi Arabien... wäre sie etwas ganz tolles (wie Du schriebst, obwohl sie mit "toll" wenig zu tun hat), weil sie als Recht aller Menschen auch den Christen ihre Existenz ermöglichen würde.
Man lehnte die Religionsfreiheit im ganzen ab da laut damaliger katholischer Lehre nur die Wahreit Rechte besitzen könne, nicht jedoch die Lüge. Da ging es in keinsterweise um die moderne Zeit. Übrigens war das ja auch immer das Argument für Gewalt gegen die Orthodoxie. Für Zwangskonversionen, Vertreinung und Tötung. Heute jedoch plötzlich totale Religionsfreiheit und Ökumenismus. Nicht dass ich die alte Zeit zurück möchte, aber der Unterschied ist einfach da.


Entweder oder, lieber Römer.
nein, nicht entweder oder - mit Deiner Schwarzweißmalerei bist Du bei der FSSPX, wenn es aber um das Römisch-Katholische geht, wie die FSSPX das fordert, fängst Du wieder mit orthodoxer Patristik an, um die Orthodoxie zu verteidigen und der RKK ihre Rechtmäßigkeit abzusprechen und aus den Reihen der FSSPX widerspricht Dir keiner, weil Du als Feind deren Feindes ihr Freund bist. :breitgrins:

Am Ende klingst Du so, als ob Du mit Deiner Religion doch nicht zufrieden wärest. :blinker:[/quote]

Ich stimme der FSSPX in ihrer Festellung dass es eine Lehre vor und eine andere nach V2 gibt zu. Ich halte aber sowohl die eine als auch die andere für Falsch. Das ändert aber nichts an der richtigen Feststellung der FSSPX.

Und ich bin mit meiner Religion mehr als zu frieden, sonst würde ich sie nicht praktizieren und das sogar noch als angehender Kleriker :pfeif:

Es bringt übrigens auch nichts wenn Neokons ständig auf irgendwelche alten Dokumente verweisen welche angeblich ja höher stünden als aktuelle Texte. Papier ist Geduldig. Was zählt ist was die RK aktuell lehrt (mündlich und schriftlich) und praktiziert.

Ein paar kleine Beispiele.
Früher: Hölle als Ort mit reelen Quallen und Feuer. Findet sich so in allen alten katholischen Büchern und wurde Untermauert durch angebliche Visionen. Am bekanntesten dürfte da Fatima sein.
Heute: Hölle ohne Feuer, das Leiden besteht in der Abwesenheit Gottes.

Früher: Fegefeuer ein Ort mit reinigendem Feuer und realem physischem Schmerz. Kann man bei Thomas von Aquin und vielen anderen nachlesen. Und auch das untermauerte man dann mit angeblichen Visionen von angeblichen Heiligen.
Heute: Die Begegnund mit der Liebe Gottes, welche als Schmerzhaft enpfunden wird. Nicht im Sinne von physischem Schmerz wie früher sondern als Scham.

Und es bringt wie gesagt überhaupt nichts, sich darauf zu berufen dass irgendwelche Texte unterschiedliche Verbindlichkeiten haben. Die Realität im realexistierenden Katholizismus zählt, nicht irgendwelche Texte ohne Bezug zur Wirklichkeit.

Und ich bin mir sicher dass die FSSPXler hier noch dutzende Unterschiede wissen.

nomads
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2026, 19:24
@ nomads


Du nimmst mir ja die ganze Arbeit ab! :heul: :heul: :heul:


;D ;D ;D
Alle, die sich außerhalb der Kirche Christi befinden, jammern genauso wie Feministinnen und Homos – sie werden auch dann weiter Jammern, wenn auf der Welt keine hetero Männer geben würde, weil das ihre Religion ist - Religion, um von der Kirche Christi abzulenken – eine bessere Strategie hat sich der Teufel nicht einfallen lassen können. Genau diese Religionsfreiheit wurde in/mit der Verurteilung der Religionsfreiheit gemeint, aber viele bei der FSSPX und Außenstehende begreifen es nicht. Sie verurteilen sie (die Religionsfreiheit) - egal ob sie ins Verderben führt, oder ob sie ihnen ihre Existenz ermöglicht. Das ist einfach nur töricht.
Zuletzt geändert von nomads am Mittwoch 1. Juli 2026, 21:10, insgesamt 1-mal geändert.

nomads
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX

Beitrag von nomads »

Sascha B. hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2026, 19:48
Eine unvernindliche Wegweisung also, welche der verbindlichen Lehre widerspricht?
nein, nicht widersprechen, sondern zu ergänzen: Wasser ist lebenswichtig, aber kochendheißes Wasser gefährlich – soll man deswegen das Wasser oder das Kochen verbieten?

Sascha B. hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2026, 19:48
Das wäre nicht nur Dumm, das wäre schon Schizophren und es ist Unmöglich dass du das ernst meinst.
ähnlich haben die Pharisäer gegen Christus argumentiert – entweder haben sie ihn nicht verstanden, waren einfach neidisch, oder beides – das war dumm und schizophren!

Sascha B. hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2026, 19:48
Dann müsstest du auch die katholische Lehre zur Homosexualität ignorieren, es sei denn du wärst Schwul.
Man kann etwas nicht ignorieren, was das Wesen der Kirche und des Glaubens so verändert, dass es die Erlösung (das Heil) unmöglich machen könnte. Und auch wenn ich schwul wäre, würde ich Homosexualität ablehnen, kritisieren und mein ganzes Geld dafür ausgeben, um mich von diesem Laster zu befreien, weil es meine Erlösung unmöglich machen könnte – Du und viele anderen sehen darin einen Widerspruch, weil sie genauso absichtslos denken, wie Nikodemus im Gespräch mit Christus.

Sascha B. hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2026, 19:48
Oder zum Thema Pille, da ich davon ausgehe dass du Männlich bist. Also nur mit den Texten beschäftigen die einen im eigenen Leben betreffen und den Rest ignorieren. Kann man machen, aber ich lege schon Wert darauf die gesammte Lehre meines Glaubens zu kennen.
egal ob ich weiblich oder männlich bin, lehne ich die Pille ab und als Mann - der übrigens auch schon gebumst hat ;D -, lehne ich alle Verhüttungsmittel ab – außer NFP. Was willst Du eigentlich mit diesem Thema (Pille) bezwecken?

Sascha B. hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2026, 18:17
Ich bin mittlerweile seit über 16 Jahren im Kreuzgang, einem Forum in dem seither immer wieder Belegt wurde dass es einen Unterschied zwischen der Lehre vor und nach V2 gibt.
und diese Belege in einem virtuellen Forum sind für Dich in dieser Hinsicht verbindlich, weil Du nicht katholisch bist und fühlst Dich dann hier zu Hause, weil das Zuhause zerstritten ist?
Dann tust Du mir echt leid, mein Freund.

Sascha B. hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2026, 18:17
Man muss sich ja nur mal alte katholische Katechismen aus den 50ern und älter kaufen und einen aktuellen. Oder Moraltheologische Literatur. Selbst Bischöfe wie Bischof Graber von Regensburg sahen Änderungen am Glauben und versuchten sie zu Verhindern. Er schieb damals ein Interesantes Buch darüber mit dem Titel Athanasius und die Kirche unserer Zeit.
und? Verstehe immer noch nicht, worauf Du eigentlich hinauswillst. Es gab und es wird immer Bischöfe geben, die die Lehre der Kirche etwas anderes sehen, als die Obrigkeit der Kirche selbst – interessiert mich nicht.

Sascha B. hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2026, 19:48
Man lehnte die Religionsfreiheit im ganzen ab da laut damaliger katholischer Lehre nur die Wahreit Rechte besitzen könne, nicht jedoch die Lüge.
nein, man lehnte und man lehnt das ab, wofür die Religionsfreiheit benutzt werden kann. Warum versuchst Du mich also anzulügen?

Sascha B. hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2026, 19:48
Übrigens war das ja auch immer das Argument für Gewalt gegen die Orthodoxie. Für Zwangskonversionen, Vertreinung und Tötung.
wo zwingt die RKK die orthodoxen Christen mit Gewalt zu Konversion?

Sascha B. hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2026, 19:48
Ich stimme der FSSPX in ihrer Festellung dass es eine Lehre vor und eine andere nach V2 gibt zu.
warum? Weil es Dir die beziehungslose Möglichkeit gibt, Dich von der RKK zu distanzieren und Dein Leben außerhalb der RKK heuchlerisch bestätigt? Tut mir leid, mein Lieber, aber das ist armselig, wenn es wahr ist.

Sascha B. hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2026, 19:48
Ich halte aber sowohl die eine als auch die andere für Falsch.
ja, ich weiß – ohne beide für falsch zu halten, hätten alle (außerhalb der Kirche Christi) schon längst zwangsläufig aus Verzweiflung Harakiri begehen müssen, weil außerhalb der Kirche kein Heil - also wozu weiter leben. :blinker:
Ich halte die Orthodoxie nicht für falsch, sondern für anders - aus historischen Gründen. Im Unterschied zu Protestanten, Anglikaner, Altkatholiken u.a. lassen sich ihre (der Orthodoxie) Anfänge bis zu den Aposteln verfolgen. Allein wegen der Struktur (ohne Papsttum wie in RKK) und ohne die absolute Unauflöslichkeit der Ehe, könnte ich nicht orthodox werden/sein. Das ist alles.
Aber Im Unterschied zu den Nichtkatholiken haben wir Katholiken nicht nötig, bei jeder Gelegenheit eigene Existenz mit der Diffamierung der Anderen zu rechtfertigen. Das wäre mir zu billig.

Sascha B. hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2026, 19:48
Und ich bin mit meiner Religion mehr als zu frieden, sonst würde ich sie nicht praktizieren und das sogar noch als angehender Kleriker :pfeif:
und warum glaube ich das nicht? ;)

Den Rest werde ich nicht kommentieren, weil Du dich auf mutmaßliche Widersprüche berufst, die sowohl von den Modernisten als auch von Traditionalisten „konstruiert“ werden, um eigene Positionen zu verteidigen und zu rechtfertigen. Eine solche Strategie ist mir zu... infantil. :blinker:

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