Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
wer sagt dass es neu ist dass ist due Rechtslage vor dem Konzil die Polen haben das beibehalten die deutschen und Österrichischen Bischöfe nicht
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
na ich bestimmt nicht. ich schrieb nur, dass es keine vorkonziliare Voraussetzung/Bedingung ist
nein, die Polen haben das bewahrt, was die Kirche vor und nach dem V2 lehrte
- der CIC von 1983 sagt: Can. 1124 und 1125
Die s.g. ökumenische Eheschließung im deutschsprachigen Raum ist aus meiner Sicht ein Witz und beweist wieder mal, dass sowohl die Bischofskonferenzen, als auch die Brautleute und die Katholiken den deutschsprachigen Raum nationalsozialistisch für den Nabel der Welt halten – als ob das, was im deutschsprachigen Raum beschlossen und verkündet wird, für die ganze RKK ausschlaggebend wäre – sowohl für die Modernisten, als auch für die Traditionalisten. Mit anderen Worten: Die Argumentation der Modernisten für den Modernismus wächst auf demselben Misthaufen, auf dem auch die Argumentation (gegen den Modernismus) der Traditionalisten wächst.
Zuletzt geändert von nomads am Dienstag 30. Juni 2026, 15:03, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
das magst du so sehen die Praxis bei der FSSPX ist so wie sie bis 1962 überall war in jedem Punkt
Was die ökumenische Praxis im deutschen Sprachraum betrifft isst diese von Rom akzeptiert also Roma locuta causa finita
Was die ökumenische Praxis im deutschen Sprachraum betrifft isst diese von Rom akzeptiert also Roma locuta causa finita
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Also, ich glaube nicht, dass der Vatikan jede geschlossene Ehe in der Weltkirche unter die Lupe nimmt und akzeptiert. Ja, es wird viel geduldet – vielleicht deshalb, weil die im Vatikan naiv glauben, dass die Katholiken sich daran halten, was die Kirche beschließt.
Andere Fragen zu den Eheschließungen bei der FSSPX:
- müssen die Brautleute (zumindest der/die Katholik/in bei einer Mischehe) gefirmt sein?
- muss das Brautpaar vor der kirchlichen Eheschließung einen Ehevorbereitungsseminar absolvieren?
- muss das Brautpaar vorher standesamtlich verheiratet sein?
Andere Fragen zu den Eheschließungen bei der FSSPX:
- müssen die Brautleute (zumindest der/die Katholik/in bei einer Mischehe) gefirmt sein?
- muss das Brautpaar vor der kirchlichen Eheschließung einen Ehevorbereitungsseminar absolvieren?
- muss das Brautpaar vorher standesamtlich verheiratet sein?
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Ich meinte Rom hat die deutsche Praxis genehmigt
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
gibt es dafür eine schriftliche Quelle, die das bestätigt?
- wenn ja, zitiere diese bitte!
- wenn nein, dann hat Rom entweder keine Ahnung davon, was im deutschsprachigen Raum alles "abgezogen" wird, oder es wird stillschweigend geduldet, Deine Aussage aber "Rom hat die deutsche Praxis genehmigt" ist nur eine Unterstellung, die dazu wieder dient, Rom zu diskreditieren.
Was ist mir meinen anderen Fragen?
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
ich such das für dich sicher hier nicht raus such selber
https://www.vatican.va/archive/aas/index_en.htm
zumal es nich zum Thema gehört
https://www.vatican.va/archive/aas/index_en.htm
zumal es nich zum Thema gehört
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Mit anderen Worten – Du hörst die Glocken läuten, weißt aber nicht, wo sie hängen und hoffst, dass ich gelangweilt das Thema vergesse, weil Du dich zu weit aus dem Fenster gelehnt hast (wie üblich für Kritiker der Kirche). 
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Ein schöner Beitrag von Erzbischof Carlo Maria Viganò zum Papstbrief an die FSSPX
Nachstehend die automatische Übersetzung aus dem Englischen:
Nachstehend die automatische Übersetzung aus dem Englischen:
(blaue Markierung von mir)Am Vorabend der Bischofsweihen in Ecône – wenn „omnia parata sunt ad nuptias“ [alles bereit ist für die Hochzeit] – kommt die erbärmliche Mitteilung, in der Leo die Priesterbruderschaft St. Pius X. daran erinnert, dass „das Zerreißen des nahtlosen Gewandes Christi eine Sünde von extremer Schwere ist“ (man fragt sich, ob es dasselbe „nahtlose Gewand“ von Bernardin und Cupich ist – weitergegeben an eben diesen Prevost –, das verwendet wird, um das abscheuliche Verbrechen der Abtreibung herabzustufen und zu legitimieren…).
Genau an dem Tag, an dem er diesen Brief unterschrieb, kommunizierte Leone „in sacris“ mit einem Schismatiker – dem Patriarchen von Konstantinopel – während der pontifikalen Messe der Heiligen Peter und Paul in der Vatikanischen Basilika.
Hier ist Leos Appell: „Kehrt um! Ich fordere Sie auf, das geistliche Wohl der Gläubigen sorgfältig zu bedenken, denn der schismatische Akt, den Sie im Begriff sind zu begehen, würde sie des rechtmäßigen – und in einigen Fällen sogar gültigen – Empfangs der Sakramente berauben, die sie lieben und für ihre eigene Heiligung suchen.“
Nun scheint es also, dass ohne Mandat durchgeführte Bischofsweihen einen „schismatischen Akt“ darstellen, während alles andere kein Problem darstellt – einschließlich der Ablehnung des Zweiten Vatikanischen Konzils und der Montini-Messe. Gut zu wissen…
Aber welchem Prevost sollen wir glauben? Dem Autor dieses Briefes oder dem, der das Interview in Castel Gandolfo gegeben hat, in dem er von „grundlegenden Elementen“ des Zweiten Vatikanischen Konzils sprach, die nicht infrage gestellt werden können?
Auf jeden Fall kann Leo es kaum erwarten, uns alle zu exkommunizieren!
Die Exkommunikation und der Verlust aller der Bruderschaft von Bergoglio gewährten Privilegien – einschließlich der Genehmigung von Diakonats- und Priesterweihen ungeachtet des Willens des örtlichen Ordinarius – werden einen providenziellen und heilsamen „Reset“ herbeiführen.
Mit übernatürlichem Auge betrachtet, ist auch dies Teil des Ablaufs der Endzeit. „Es gibt nichts Verborgenes, das nicht enthüllt wird, und nichts Geheimes, das nicht bekannt wird.“
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Diese Schönheit entsteht wohl erst im Auge des Betrachters Gamaliel, weil EB Viganò die Sichtweise der FSSPX stützt!Gamaliel hat geschrieben: ↑Dienstag 30. Juni 2026, 15:46Ein schöner Beitrag von Erzbischof Carlo Maria Viganò zum Papstbrief an die FSSPX
In der Endzeit wird ER alle zu sich ziehen (Joh 12, 32)!Gamaliel hat geschrieben: ↑Dienstag 30. Juni 2026, 15:46Nachstehend die automatische Übersetzung aus dem Englischen:
(blaue Markierung von mir)Am Vorabend der Bischofsweihen in Ecône – wenn „omnia parata sunt ad nuptias“ [alles bereit ist für die Hochzeit] – kommt die erbärmliche Mitteilung, in der Leo die Priesterbruderschaft St. Pius X. daran erinnert, dass „das Zerreißen des nahtlosen Gewandes Christi eine Sünde von extremer Schwere ist“ (man fragt sich, ob es dasselbe „nahtlose Gewand“ von Bernardin und Cupich ist – weitergegeben an eben diesen Prevost –, das verwendet wird, um das abscheuliche Verbrechen der Abtreibung herabzustufen und zu legitimieren…).
Genau an dem Tag, an dem er diesen Brief unterschrieb, kommunizierte Leone „in sacris“ mit einem Schismatiker – dem Patriarchen von Konstantinopel – während der pontifikalen Messe der Heiligen Peter und Paul in der Vatikanischen Basilika.
Hier ist Leos Appell: „Kehrt um! Ich fordere Sie auf, das geistliche Wohl der Gläubigen sorgfältig zu bedenken, denn der schismatische Akt, den Sie im Begriff sind zu begehen, würde sie des rechtmäßigen – und in einigen Fällen sogar gültigen – Empfangs der Sakramente berauben, die sie lieben und für ihre eigene Heiligung suchen.“
Nun scheint es also, dass ohne Mandat durchgeführte Bischofsweihen einen „schismatischen Akt“ darstellen, während alles andere kein Problem darstellt – einschließlich der Ablehnung des Zweiten Vatikanischen Konzils und der Montini-Messe. Gut zu wissen…
Aber welchem Prevost sollen wir glauben? Dem Autor dieses Briefes oder dem, der das Interview in Castel Gandolfo gegeben hat, in dem er von „grundlegenden Elementen“ des Zweiten Vatikanischen Konzils sprach, die nicht infrage gestellt werden können?
Auf jeden Fall kann Leo es kaum erwarten, uns alle zu exkommunizieren!
Die Exkommunikation und der Verlust aller der Bruderschaft von Bergoglio gewährten Privilegien – einschließlich der Genehmigung von Diakonats- und Priesterweihen ungeachtet des Willens des örtlichen Ordinarius – werden einen providenziellen und heilsamen „Reset“ herbeiführen.
Mit übernatürlichem Auge betrachtet, ist auch dies Teil des Ablaufs der Endzeit. „Es gibt nichts Verborgenes, das nicht enthüllt wird, und nichts Geheimes, das nicht bekannt wird.“
Und dann wird ER die Böcke von den Schafen scheiden ......................
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Das kann so nicht stimmen. Denn Patriarch Bartholomäus verweilte an dem Tag im Phanar (Istanbul) und zelebrierte zum Festtag.
Es befand sich eine Delegation des Patriarchats ins Rom und eine Römische in Istanbul. Da ein Kommunionempfang bei nicht Orthodoxen durch die Kanones klar verboten ist, dürften auch die Teilnehmer der Delegation nicht kommuniziert haben. Genau so wie der Patriarch den anwesenden Römern keine Kommunion spenden konnte.
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Wer für die morgige Bischofsweihe Ablauf und Text der Liturgie einsehen möchte, kann hier ein lateinisch-deutsches Begleitheft herunterladen mit sämtlichen Texten.
Link zur pdf-Datei
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Nachtrag: Link
http://econe2026.ch/__l5e/assets-v1/a51 ... 026-de.pdf
Link zur pdf-Datei
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Nachtrag: Link
http://econe2026.ch/__l5e/assets-v1/a51 ... 026-de.pdf
Zuletzt geändert von Gamaliel am Dienstag 30. Juni 2026, 16:26, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
der Link funktioniert nicht - da steht: "Die angeforderte Seite konnte nicht gefunden werden."Gamaliel hat geschrieben: ↑Dienstag 30. Juni 2026, 15:59Wer für die morgige Bischofsweihe Ablauf und Text der Liturgie einsehen möchte, kann hier ein lateinisch-deutsches Begleitheft herunterladen mit sämtlichen Texten.
Link zur pdf-Datei
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Es kommt wohl häufiger vor, daß in Briefen Dinge geschrieben werden, die als Basis einen unvollständigen Informationsstand des Verfassers haben.Sascha B. hat geschrieben: ↑Dienstag 30. Juni 2026, 15:58Das kann so nicht stimmen. Denn Patriarch Bartholomäus verweilte an dem Tag im Phanar (Istanbul) und zelebrierte zum Festtag.
Es befand sich eine Delegation des Patriarchats ins Rom und eine Römische in Istanbul. Da ein Kommunionempfang bei nicht Orthodoxen durch die Kanones klar verboten ist, dürften auch die Teilnehmer der Delegation nicht kommuniziert haben. Genau so wie der Patriarch den anwesenden Römern keine Kommunion spenden konnte.
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Danke für die Richtigstellung!Sascha B. hat geschrieben: ↑Dienstag 30. Juni 2026, 15:58Das kann so nicht stimmen. Denn Patriarch Bartholomäus verweilte an dem Tag im Phanar (Istanbul) und zelebrierte zum Festtag.
Es befand sich eine Delegation des Patriarchats ins Rom und eine Römische in Istanbul. Da ein Kommunionempfang bei nicht Orthodoxen durch die Kanones klar verboten ist, dürften auch die Teilnehmer der Delegation nicht kommuniziert haben. Genau so wie der Patriarch den anwesenden Römern keine Kommunion spenden konnte.
Tatsächlich war Emmanuel Adamakis, der Metropolit von Chalcedon, in Rom: Papst an Peter und Paul
("Communicatio in sacris" ist ein Fachausdruck, der nicht notwendig auf den Kommunionempfang abstellt, sondern viele weitere Handlungen umfaßt. Er trifft hier jedenfalls zu.)
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Danke. Ich kopiere die Adresse direkt herein. Ich hoffe, es klappt auf diese Weise.nomads hat geschrieben: ↑Dienstag 30. Juni 2026, 16:09der Link funktioniert nicht - da steht: "Die angeforderte Seite konnte nicht gefunden werden."Gamaliel hat geschrieben: ↑Dienstag 30. Juni 2026, 15:59Wer für die morgige Bischofsweihe Ablauf und Text der Liturgie einsehen möchte, kann hier ein lateinisch-deutsches Begleitheft herunterladen mit sämtlichen Texten.
Link zur pdf-Datei
Link: http://econe2026.ch/__l5e/assets-v1/a51 ... 026-de.pdf
Zuletzt geändert von Gamaliel am Dienstag 30. Juni 2026, 16:22, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Da war doch in 1965 etwas gewesen zwischen Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras:Gamaliel hat geschrieben: ↑Dienstag 30. Juni 2026, 16:15Danke für die Richtigstellung!Sascha B. hat geschrieben: ↑Dienstag 30. Juni 2026, 15:58Das kann so nicht stimmen. Denn Patriarch Bartholomäus verweilte an dem Tag im Phanar (Istanbul) und zelebrierte zum Festtag.
Es befand sich eine Delegation des Patriarchats ins Rom und eine Römische in Istanbul. Da ein Kommunionempfang bei nicht Orthodoxen durch die Kanones klar verboten ist, dürften auch die Teilnehmer der Delegation nicht kommuniziert haben. Genau so wie der Patriarch den anwesenden Römern keine Kommunion spenden konnte.
Tatsächlich war Emmanuel Adamakis, der Metropolit von Chalcedon, in Rom: Papst an Peter und Paul
("Communicatio in sacris" ist ein Fachausdruck, der nicht notwendig auf den Kommunionempfang abstellt, sondern viele weitere Handlungen umfaßt. Er trifft hier jedenfalls zu.)
Aufhebung der Bannsprüche
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Der Generalobere der FSSPX antwortet auf den lieben Brief des Papstes vom gestrigen Tag:
Brief des Generaloberen als Antwort an Seine Heiligkeit Papst Leo XIV

Brief des Generaloberen als Antwort an Seine Heiligkeit Papst Leo XIV
Der Generalobere
An Seine Heiligkeit
Papst Leo XIV
Ecône, den 30. Juni 2026
Heiligster Vater,
von ganzem Herzen danke ich Eurer Heiligkeit für das Schreiben, das Sie an mich gerichtet haben.
Ich bin zutiefst gerührt von Ihrer väterlichen Fürsorge.
Schon lange war es mein sehnlicher Wunsch, die Gelegenheit zu erhalten, Eurer Heiligkeit persönlich zu begegnen, um Ihnen unsere aufrichtige Absicht, der Kirche zu dienen, von Angesicht zu Angesicht zu bekunden und darzulegen. Leider hat sich eine solche Gelegenheit bisher nicht geboten.
Ich bitte Sie lediglich, die Lauterkeit dieser unserer Absicht zu würdigen, die keineswegs vorgetäuscht ist. Es erscheint uns – so paradox es klingen mag – in der gegenwärtigen Lage als unsere ausdrückliche Pflicht, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um das Gewand Christi wieder zusammenzufügen, welches von Kräften und Strömungen zerrissen wird, die mit einem wahrhaft katholischen Geist unvereinbar sind. So bitte ich Eure Heiligkeit lediglich darum, die Lauterkeit dieser unserer Absicht zu würdigen, bevor Sie eine Entscheidung über die Priesterbruderschaft St. Pius X. treffen. Es ist noch nicht zu spät.
Fern liegt uns der Gedanke, uns von der Römischen Kirche zu trennen: Im Gegenteil, wir wollen ihr mit außergewöhnlichen Mitteln dienen, gleich einer Mutter in Bedrängnis, die einer besonderen, nicht von allen verstandenen Hilfe bedarf. Ich bin jedoch gewiss, dass der Heilige Vater dies zu verstehen vermag.
Der Heilige Stuhl hat bewiesen, dass er sehr komplexe Situationen zu verstehen vermag und sich Zeit zu nehmen weiß.
Ich erlaube mir daher, Eure Heiligkeit in kindlicher Ergebenheit darum zu bitten, sich die für diese Unterscheidung notwendige Zeit zu nehmen.
Sollten meine Worte nicht genügen, so möchte ich Sie bitten, zwei sehr einfache Tatsachen zu erwägen. Erstens wurde die Bruderschaft bereits im Jahre 1988 aus Gründen und unter Umständen für schismatisch erklärt, die den gegenwärtigen absolut analog sind; und dennoch sprechen wir nach so vielen Jahren miteinander wie ein Vater zu seinem Sohn, und Eure Heiligkeit ermahnen mich väterlich, ein Schisma zu vermeiden, das – theoretisch – bereits stattgefunden hat. Meinen Sie nicht, dass vielleicht gerade diese Ihre Haltung, deren Fürsorge ich sehr schätze, der Beweis dafür ist, dass die Bruderschaft weder schismatisch noch der Kirche feindlich gesinnt ist?
Zweitens vertraute der Heilige Stuhl vor Jahren zwei Bischöfen der Kirche die Aufgabe an, mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. Gespräche zu führen: Exzellenz Vitus Huonder, dem damaligen, inzwischen verstorbenen Bischof von Chur, und Exzellenz Athanasius Schneider, Weihbischof von Astana. Beide haben, nachdem sie sich die notwendige Zeit genommen hatten, den zutiefst katholischen Geist der Bruderschaft festgestellt und diesen öffentlich bezeugt.
Vor allem aber erlaube ich mir, mich im Namen von Tausenden von Seelen an Sie zu wenden, die den katholischen Glauben und die religiöse Praxis dank des Apostolats der Bruderschaft wiedergefunden haben. Dies ist eine Tatsache, von der Ihre Vorgänger Kenntnis genommen haben. Diese Seelen haben nur einen Wunsch: jenen, sich durch dieses Werkzeug zu retten, welches die Vorsehung ihnen zur Verfügung gestellt hat. Sie haben gelitten und sind aufrichtig. Ich bin gewiss, dass Ihr väterliches Herz als universaler Hirt für diese sehr besondere Situation empfänglich sein wird. Eines Tages werden sich alle Schwierigkeiten zwischen dem Heiligen Stuhl und der Bruderschaft lösen. Ein Gestus des Verständnisses Ihrerseits wird – weit davon entfernt, der Einheit zu schaden – vor der Welt und allen Christen nur Ihre Sorge um die Einheit und Ihre väterliche Güte offenbaren.
Ich überlasse dies der Erwägung Eurer Heiligkeit. Von Neuem verbinde ich damit mein Gebet für Sie.
Schon seit langer Zeit, noch vor Ihrer Wahl, bete ich zur heiligen Rita in diesem unserem Anliegen: Ich habe in der Wahl eines augustinischen Papstes ein Zeichen der Hoffnung erblickt. Ich bin gewiss, dass die Heilige Fürsprache einlegen wird. Es ist nie zu spät.
Bitte segnen Sie uns.
Ich nutze diese Gelegenheit, um mich als Ihr im Herrn ergebenster Diener zu empfehlen.
Don Davide Pagliarani
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Hm. 1988 fuhr am Vorabend wenigstens noch eine Limousine vor, die den Erzbischof nach Rom bringen sollte. Das hatte wenigstens noch ein wenig Stil.
...ob Seine Heiligkeit dies auch so Frau Mullaly und anderen, tatsächlichen Schismatikern in dieser Form gesagt hat? Ich fürchte, nein. Und genau DA liegt das Problem.Leo XIV. hat geschrieben: Ich bete für Sie, denn das Zerreißes des ungenähten Gewandes Christi ist eine Sünde von äußerster Schwere.
Seinerzeit hatte ich doch mal gelesen, daß man die Gläubigen sowieso nicht und die Priester wohl auch nicht einfach so tabula rasa exkommunizieren könne, da die Exko eine viel zu schwere Strafe ist, als dass sie Unschuldige treffen dürfte.Gamaliel hat geschrieben:Keine Sorge, niemand ist und wird exkommuniziert.
Ich suchte eigentlich gerade ein bestimmtes Zitat des Erzbischofs, als ich zufällig auf diesen Artikel stiess:
https://fsspx.org/de/ueber-lizenzarbeit ... rays-31127 Finde ich in diesem Zusammenhang hochinteressant. Andere ja vielleicht auch.
Leo XIV. hat geschrieben:In diesem Geist und erfüllt von christlicher Zuneigung bitte ich Sie und rufe Ihnen von ganzem Herzen zu:
Ach auf einmal? Nachdem jahrelange Gesprächsversuche seitens der FSSPX ignoriert wurden?? Nicht sehr glaubwürdig.
Ich verstehe die jetzige Aufregung sowieso nicht wirklich. FSSPX-seitig hat sich doch in deren Standpunkten seit 1988 nichts geändert. Rom-seitig wurde es hingegen... nunja... wie soll ich es formulieren, ohne negativ zu klingen...Gamaliel hat geschrieben:worin sich nämlich kirchenrechtlich die morgige Weihe von der Weihe 1988 unterscheidet.
Ich war 1988 noch nicht 'dabei', das war erst kurze Zeit später. Ich weiss daher nicht wirklich, wie die 'Stimmung' damals war. Aber ich wundere (und freue!) mich, daß die FSSPX von vielen Seiten Zuspruch und Verständnis erhält.
Contemplari et contemplata aliis tradere.
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
ein taktisches MeisterstückGamaliel hat geschrieben: ↑Dienstag 30. Juni 2026, 17:13Der Generalobere der FSSPX antwortet auf den lieben Brief des Papstes vom gestrigen Tag:
Brief des Generaloberen als Antwort an Seine Heiligkeit Papst Leo XIV
Der Generalobere
An Seine Heiligkeit
Papst Leo XIV
Ecône, den 30. Juni 2026
Heiligster Vater,
von ganzem Herzen danke ich Eurer Heiligkeit für das Schreiben, das Sie an mich gerichtet haben.
Ich bin zutiefst gerührt von Ihrer väterlichen Fürsorge.
Schon lange war es mein sehnlicher Wunsch, die Gelegenheit zu erhalten, Eurer Heiligkeit persönlich zu begegnen, um Ihnen unsere aufrichtige Absicht, der Kirche zu dienen, von Angesicht zu Angesicht zu bekunden und darzulegen. Leider hat sich eine solche Gelegenheit bisher nicht geboten.
Ich bitte Sie lediglich, die Lauterkeit dieser unserer Absicht zu würdigen, die keineswegs vorgetäuscht ist. Es erscheint uns – so paradox es klingen mag – in der gegenwärtigen Lage als unsere ausdrückliche Pflicht, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um das Gewand Christi wieder zusammenzufügen, welches von Kräften und Strömungen zerrissen wird, die mit einem wahrhaft katholischen Geist unvereinbar sind. So bitte ich Eure Heiligkeit lediglich darum, die Lauterkeit dieser unserer Absicht zu würdigen, bevor Sie eine Entscheidung über die Priesterbruderschaft St. Pius X. treffen. Es ist noch nicht zu spät.
Fern liegt uns der Gedanke, uns von der Römischen Kirche zu trennen: Im Gegenteil, wir wollen ihr mit außergewöhnlichen Mitteln dienen, gleich einer Mutter in Bedrängnis, die einer besonderen, nicht von allen verstandenen Hilfe bedarf. Ich bin jedoch gewiss, dass der Heilige Vater dies zu verstehen vermag.
Der Heilige Stuhl hat bewiesen, dass er sehr komplexe Situationen zu verstehen vermag und sich Zeit zu nehmen weiß.
Ich erlaube mir daher, Eure Heiligkeit in kindlicher Ergebenheit darum zu bitten, sich die für diese Unterscheidung notwendige Zeit zu nehmen.
Sollten meine Worte nicht genügen, so möchte ich Sie bitten, zwei sehr einfache Tatsachen zu erwägen. Erstens wurde die Bruderschaft bereits im Jahre 1988 aus Gründen und unter Umständen für schismatisch erklärt, die den gegenwärtigen absolut analog sind; und dennoch sprechen wir nach so vielen Jahren miteinander wie ein Vater zu seinem Sohn, und Eure Heiligkeit ermahnen mich väterlich, ein Schisma zu vermeiden, das – theoretisch – bereits stattgefunden hat. Meinen Sie nicht, dass vielleicht gerade diese Ihre Haltung, deren Fürsorge ich sehr schätze, der Beweis dafür ist, dass die Bruderschaft weder schismatisch noch der Kirche feindlich gesinnt ist?
Zweitens vertraute der Heilige Stuhl vor Jahren zwei Bischöfen der Kirche die Aufgabe an, mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. Gespräche zu führen: Exzellenz Vitus Huonder, dem damaligen, inzwischen verstorbenen Bischof von Chur, und Exzellenz Athanasius Schneider, Weihbischof von Astana. Beide haben, nachdem sie sich die notwendige Zeit genommen hatten, den zutiefst katholischen Geist der Bruderschaft festgestellt und diesen öffentlich bezeugt.
Vor allem aber erlaube ich mir, mich im Namen von Tausenden von Seelen an Sie zu wenden, die den katholischen Glauben und die religiöse Praxis dank des Apostolats der Bruderschaft wiedergefunden haben. Dies ist eine Tatsache, von der Ihre Vorgänger Kenntnis genommen haben. Diese Seelen haben nur einen Wunsch: jenen, sich durch dieses Werkzeug zu retten, welches die Vorsehung ihnen zur Verfügung gestellt hat. Sie haben gelitten und sind aufrichtig. Ich bin gewiss, dass Ihr väterliches Herz als universaler Hirt für diese sehr besondere Situation empfänglich sein wird. Eines Tages werden sich alle Schwierigkeiten zwischen dem Heiligen Stuhl und der Bruderschaft lösen. Ein Gestus des Verständnisses Ihrerseits wird – weit davon entfernt, der Einheit zu schaden – vor der Welt und allen Christen nur Ihre Sorge um die Einheit und Ihre väterliche Güte offenbaren.
Ich überlasse dies der Erwägung Eurer Heiligkeit. Von Neuem verbinde ich damit mein Gebet für Sie.
Schon seit langer Zeit, noch vor Ihrer Wahl, bete ich zur heiligen Rita in diesem unserem Anliegen: Ich habe in der Wahl eines augustinischen Papstes ein Zeichen der Hoffnung erblickt. Ich bin gewiss, dass die Heilige Fürsprache einlegen wird. Es ist nie zu spät.
Bitte segnen Sie uns.
Ich nutze diese Gelegenheit, um mich als Ihr im Herrn ergebenster Diener zu empfehlen.
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
In der Tat.
Ich hätte wesentlich schärfere Worte gewählt. Deshalb bin ich wahrscheinlich nicht Generaloberer.
Contemplari et contemplata aliis tradere.
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
wozu morgen kommt es zu den Weihen die FSSPD wird den Ton auch zunächst nicht ändern sollte man sie exkommunizieren
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
ich bin zwar nicht der Generalobere der FSSPX, aber ich hätte den von mir rot markierten Satz nicht geschrieben:
Brief des Generaloberen als Antwort an Seine Heiligkeit Papst Leo XIV
"...So bitte ich Eure Heiligkeit lediglich darum, die Lauterkeit dieser unserer Absicht zu würdigen, bevor Sie eine Entscheidung über die Priesterbruderschaft St. Pius X. treffen. Es ist noch nicht zu spät. ..."
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Wahrscheinlich müssen wir ihn ab Morgen mit Eure Exzellenz ansprechen
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kukHofnarr
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Der 1. Juli wird zur Verdeutlichung des Unterschiedes beitragen zwischen denen, die das Heilige vom Profanen zu unterscheiden wissen /* und denen, die es vermischen wollen. Im Grunde ist dieser Konflikt uralt: Korach zu Moses: "... die ganze Gemeinde besteht aus Geheiligten und der Herr ist unter ihnen! Warum erhebt ihr euch über das Volk des Herrn?" (Num 16 1 ff, Allioli-Vulgata)
___
/* "Auch sollt ihr das Heilige von dem Unheiligen, das Reine von dem Unreinen zu unterscheiden wissen." (Lev 10, 10, Allioli Vulgata)
___
/* "Auch sollt ihr das Heilige von dem Unheiligen, das Reine von dem Unreinen zu unterscheiden wissen." (Lev 10, 10, Allioli Vulgata)
Zu Protokoll: Mein Schweigen ist weder als Zustimmung, noch als Ablehnung, noch als Gewähr dafür zu werten, den Sender verstanden zu haben.
"Wenn die Wolke sich nicht erhob, brachen sie nicht auf bis zum Tage, da sie sich erhob."
"Wenn die Wolke sich nicht erhob, brachen sie nicht auf bis zum Tage, da sie sich erhob."
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
lieber kukHofnarr, es wäre hilfreich uns zu verraten, wer für Dich wen repräsentiert ?kukHofnarr hat geschrieben: ↑Dienstag 30. Juni 2026, 19:53Im Grunde ist dieser Konflikt uralt: Korach zu Moses: "... die ganze Gemeinde besteht aus Geheiligten und der Herr ist unter ihnen! Warum erhebt ihr euch über das Volk des Herrn?" (Num 16 1 ff, Allioli-Vulgata)
Ist die FSSPX für Dich wie Korach und Moses die Weltkirche?
oder ist die FSSPX für Dich wie Moses und Korach wie die Weltkirche?
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kukHofnarr
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Das ist gar nicht so schwer zu vermitteln. Michelangelos "Pieta" verweist nicht nur auf die Genialität einer Künstlerseele, sondern v.a. darauf, dass er den o.g. Unterschied zu verdeutlichen wusste, Die Frömmigkeit einer wahren "Pieta" ist nicht nur gekennzeichnet durch ihre innere Haltung - diese findet ihren Ausdruck in der äusseren seit eh' und jeh' - sondern auch und besonders in einem gewissen Detail, von dem der Modernist nichts wissen will, weshalb er dafür blind bleibt, was jedoch in der Kirche immer Bestand gehabt hat und haben wird.
Zu Protokoll: Mein Schweigen ist weder als Zustimmung, noch als Ablehnung, noch als Gewähr dafür zu werten, den Sender verstanden zu haben.
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"Wenn die Wolke sich nicht erhob, brachen sie nicht auf bis zum Tage, da sie sich erhob."
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Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
Entschuldigung, daß ich kurz störe aber vielleicht ist das interessant für einige hier.
Es geht unter anderem um die Frage:
Exkommuniziere ich mich schon beim ansehen des Live Streams. Wie immer von Magstrauss.
https://youtu.be/u2cxScN9JrU?is=c-kYMBErsvubp9P2
Es geht unter anderem um die Frage:
Exkommuniziere ich mich schon beim ansehen des Live Streams. Wie immer von Magstrauss.
https://youtu.be/u2cxScN9JrU?is=c-kYMBErsvubp9P2
Die Gutmeinenden sind unberechenbar, und von daher Allgemeingefährlich.
Karl-Herbert Scheer
Karl-Herbert Scheer
Re: Erneute Bischofsweihen bei FSSPX
@ ZenoZeno Kortin hat geschrieben: ↑Dienstag 30. Juni 2026, 21:38Entschuldigung, daß ich kurz störe aber vielleicht ist das interessant für einige hier.
Es geht unter anderem um die Frage:
Exkommuniziere ich mich schon beim ansehen des Live Streams. Wie immer von Magstrauss.
https://youtu.be/u2cxScN9JrU?is=c-kYMBErsvubp9P2
Simpelste Logik alleine sagt schon, daß nur derjenige exkommuniziert werden kann, der zuvor in Kommunion gestanden hat!
Belaste Dich also nicht mit Problemen, die für Dich keine sind!
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!