Bücher - Was lest ihr so?

Gespräche über ausgewählte litterarische Texte.
Eldar
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Beitrag von Eldar » Donnerstag 13. April 2006, 23:48

Also "Die Brüder Karamasow" hab ich fast durch, wirklich ein sehr gutes Buch, und bei den Karl-May-Bändern ( durch die Wüste ... ) bin ich nun schon mit dem 2. Band fertig, das dritte folgt so gleich. Noch jemand irgendwelche guten Vorschläge für ein Intressantes Buch für mich ? nur her damit :) .

mfg Eldar

Wilhelm von junzt

Beitrag von Wilhelm von junzt » Samstag 15. April 2006, 21:11

Gute Fantasy-Literatur (Tolkien, Lovecraft, Dunsany.....). Meistens hat sie dann, wegen gewissen Qualitätsansprüchen, bereits mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel. Der größte Teil dieser Gattung ist mittlerweile nämlich leider verkommen. Rühmliche Ausnahmen bilden da beispielsweise Brian Lumley und Terry Pratchett (letzterer macht sich auf hervorragende weise über die Mißstände und Klischees des genres lustig :)).

Berserk

Beitrag von Berserk » Sonntag 16. April 2006, 19:30

Fantasy ist so ziemlich das beste. Salvatore, G.R.R Martin, Tolkien und Co sind meine Favoriten.

Aber auch sachbücher über Geschichte usw finden sich bei mir^^

Es gilt: Das was interessant ist, und spaß macht, wird gelesen^^

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Khatja
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Beitrag von Khatja » Montag 29. Mai 2006, 23:02

Dem Rat meines Latein-Lehrers folgend, lese ich zur Zeit den Roman "Quo vadis?" von Henryk Sienkiewicz. Und bin davon begeistert! :jump:

Ich weiß ja nicht, wie dann die zweite Häfte des Buches ist (bin erst so ungefähr bis zu seiner Mitte gekommen), aber schon der ersten Hälfte wegen lohnt sich das Lesen! :freude:

P.S. Gehört dieser Thread etwa nicht eher in die Bibliothek? Wäre doch logisch...

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Walter
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Beitrag von Walter » Montag 29. Mai 2006, 23:22

Khatja hat geschrieben:P.S. Gehört dieser Thread etwa nicht eher in die Bibliothek? Wäre doch logisch...
Ja, ich hab' ihn soeben dorthin verschoben. ;)
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Eldar
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Beitrag von Eldar » Mittwoch 19. Juli 2006, 18:31

Kann noch jemand einen guten Roman empfehlen ? :) . Ich selbst bin im Moment bei Frank Schätzing's "der Schwarm" und find den ganz gut gelungen

mfg Eldar

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Khatja
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Beitrag von Khatja » Mittwoch 19. Juli 2006, 21:08

Eldar hat geschrieben:Kann noch jemand einen guten Roman empfehlen ? :) . Ich selbst bin im Moment bei Frank Schätzing's "der Schwarm" und find den ganz gut gelungen

mfg Eldar
Ich lese im Moment "Der Name der Rose" von Umberto Eco; dieser Roman gefällt mir bis jetzt sehr gut! :)

Ecce Homo
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Beitrag von Ecce Homo » Mittwoch 19. Juli 2006, 22:25

Was auch seeeeehr gut ist, ist Irving Stone´s "Michelangelo". Das ist ein total ergreifender Roman!

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Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...

Ecce Homo
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Beitrag von Ecce Homo » Mittwoch 19. Juli 2006, 22:30

Ein wirklich guter und auch "geistlicher" Roman ist das hier:

"Der Kardinal" von Henry Morton Robinson!

Bild
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Eldar
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Beitrag von Eldar » Donnerstag 20. Juli 2006, 00:28

Danke bisher. Werd ich mir mal zu Gemüte führen :kiss: :kiss: :kiss:

Ecce Homo
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Beitrag von Ecce Homo » Donnerstag 20. Juli 2006, 07:43

Eldar hat geschrieben:Danke bisher. Werd ich mir mal zu Gemüte führen :kiss: :kiss: :kiss:
Also grad das letzte war ein *Köder* (*auswerf*), aber ein ehrlich gemeinter, weil es handelt sich dabei um die katholische Kirche vor dem vatikanischen Konzil, dementsprechende sind die Messen und sonstige Dinge auch detailgetreu beschrieben... :ja: *weiterangel*

;)
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cantus planus
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Beitrag von cantus planus » Donnerstag 20. Juli 2006, 17:44

Ich lese gerade Umberto Eco: Die Insel des vorigen Tages.
Davor von Dostojewski "Der Idiot".
Zwischenzeitlich habe ich versucht zu geruhen, Dan Browns Sakrileg lesenswert zu finden. :ikb_bann:

Aus fachlichen Gründen lese ich gerade (erneut) einige Teile von Jungmanns "Missarum Sollemnia" - noch immer ein Standardwerk.
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Walter
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Beitrag von Walter » Donnerstag 20. Juli 2006, 18:03

cantus planus hat geschrieben:Davor von Dostojewski "Der Idiot".
:jump: :freude: Bild
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cantus planus
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Beitrag von cantus planus » Donnerstag 20. Juli 2006, 18:14

Walter hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:Davor von Dostojewski "Der Idiot".
:jump: :freude: Bild
Nachmittags gekauft, abends während einer *ähömm* etwas längeren Pfarrgemeinderatssitzung begonnen.
Dachte, ich könnte etwas Nützliches finden. :mrgreen: :ikb_bye:
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Sein_oder_Nichtsein
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Beitrag von Sein_oder_Nichtsein » Donnerstag 12. Oktober 2006, 18:18

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Hallo Eldar, wenn du ein Sachbuch meinst und keinen Roman,
dann versuch doch mal: Carsten Peter Thiede, Ein Fisch für den
Römischen Kaiser.
Mehr als empfehlenswert.

@Eldar:

Wie wärs in Sachen "gute Literatur mit umfangreicher römischer History" mit dem Goldenen Esel?


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Pit
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Beitrag von Pit » Donnerstag 12. Oktober 2006, 18:44

Hallo !

Seit einiger Zeit lese ich
"Andy und Marwa" von Jürgen Todenhöfer,
erschienen im Bertelsmann-Verlag.

Das Buch behandelt die Situation eines jungen US-Marines (aus Florida) und einer jungen Irakerin (aus einem Armenviertel Bagdads) im Irakkrieg.
Ihre Wege kreuzen sich sogar kurzfristig, da seine Einheit in Bagdad stationiert wird.

Kurzum:
Das Buch ist deshalb sehr beeindruckend, weil es den Irakkrieg aus der Sicht beider (!) Nationen/Völker schildert.

Und:
Es sind Tatsachen!

Gruß, Pit
carpe diem - Nutze den Tag !

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn » Donnerstag 12. Oktober 2006, 19:11

Ich lese gerade dies:

Bild

Sehr zu empfehlen.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

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thaddaeus06
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Beitrag von thaddaeus06 » Dienstag 17. Oktober 2006, 11:42

Ecce Homo hat geschrieben:Ein wirklich guter und auch "geistlicher" Roman ist das hier:

"Der Kardinal" von Henry Morton Robinson!

Bild
Stimmt!
Der Kardinal ist richtig gut, wenn man eine Vitaminspritze im katholischen Lebensgefühl haben möchte.

Wirklich zum öfter lesen; Ein bisschen wie Hünermann, nur für Große.
Kennt Ihr Doderers Schwierigkeit?

"Man liest nicht, weil man schreibt,
oder man schreibt nicht, weil man liest."

Gruß,
Johannes

Marcus Hamburgensis
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schon etwas älter ...

Beitrag von Marcus Hamburgensis » Donnerstag 2. November 2006, 21:56

... aber immer empfehlenswert ist "Die Handschrift von Saragossa" von Jan [Graf] Potocki. Eine bizzare Geschichte, die in der Art von 1001 Nacht verschachtelt ist und verschiedene Ebenen miteinander verbindet. Es gibt Ausgaben im Insel und im Aufbau Verlag. Meines Erachtens ist die vom Insel Verlag besser u.a. wegen der Stiche von Goya.

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Ewald Mrnka
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Beitrag von Ewald Mrnka » Freitag 3. November 2006, 05:43

Zum zweiten Mal (in spätestens fünf Jahren erneut):

Der Fragebogen von Ernst von Salomon :mrgreen:

Ein gutes Vademekum zur politischen Bildung, für Psychohygiene, für den Durchblick (immer noch!) und außerdem.............herrlich amüsant (ironsch-sarkastisch und über Strecken zynisch - ganz den Gegenständen angemssen).

Gutmenschen & Muckern ist von der Lektüre dringend abzuraten.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?

Stephen Dedalus
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Beitrag von Stephen Dedalus » Freitag 3. November 2006, 09:38

Ewald Mrnka hat geschrieben:Zum zweiten Mal (in spätestens fünf Jahren erneut):

Der Fragebogen von Ernst von Salomon :mrgreen:

Ein gutes Vademekum zur politischen Bildung, für Psychohygiene, für den Durchblick (immer noch!) und außerdem.............herrlich amüsant (ironsch-sarkastisch und über Strecken zynisch - ganz den Gegenständen angemssen).

Gutmenschen & Muckern ist von der Lektüre dringend abzuraten.
Und Menschen mit schlechten Augen auch. Das Buch ist dermaßen klein gedruckt, daß ich auf eine neue Brille warten mußte, bevor ich mit der Lektüre beginnen konnte...

Ich kann Dir in Deiner Beurteilung durchaus zustimmen, lieber Ewald. Es ist ein äußerst lesenswertes Buch. Wenn sich zum Amusement in einigen Passagen auch das nackte Grauen und der Ekel gesellen.

Gruß
Stephen

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Ewald Mrnka
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Beitrag von Ewald Mrnka » Freitag 3. November 2006, 15:19

Stephen Dedalus hat geschrieben:
Ewald Mrnka hat geschrieben:Zum zweiten Mal (in spätestens fünf Jahren erneut):

Der Fragebogen von Ernst von Salomon :mrgreen:

Ein gutes Vademekum zur politischen Bildung, für Psychohygiene, für den Durchblick (immer noch!) und außerdem.............herrlich amüsant (ironsch-sarkastisch und über Strecken zynisch - ganz den Gegenständen angemssen).

Gutmenschen & Muckern ist von der Lektüre dringend abzuraten.
Und Menschen mit schlechten Augen auch. Das Buch ist dermaßen klein gedruckt, daß ich auf eine neue Brille warten mußte, bevor ich mit der Lektüre beginnen konnte...

Ich kann Dir in Deiner Beurteilung durchaus zustimmen, lieber Ewald. Es ist ein äußerst lesenswertes Buch. Wenn sich zum Amusement in einigen Passagen auch das nackte Grauen und der Ekel gesellen.

Gruß
Stephen
Der Druck ist fürwahr eine Katastrophe; es ist ein Jammer, daß sich Rowohlt nicht zu einer besseren Ausgabe aufrafft; vermutlich lohnt es sich nicht mehr. Aber es ist ein köstliches Buch. Die Schilderung der Musterung (ab S. 302) ist hinreißend-komisch und gleichzeitig ungeheuer wahrhaftig.

Ekel & Grauen habe ich nicht empfunden - aber ich habe mich eben von den Folgen der alliierten Umerziehung schon seit Jahrzehnten gänzlich-glücklich freigemacht. Mich beeindruckt schon lange nichts mehr, was WKI, WKII anbetrifft (und alles, was sich so drumherum abgespielt hat). Ich bin noch nicht einmal mehr sonderlich berührt, wenn ich von den zahllosen Schandtaten der Alliierten an den Deutschen höre.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
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Ewald Mrnka
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Beitrag von Ewald Mrnka » Samstag 11. November 2006, 12:41

Hans Fallada: Bauern, Bonzen und Bomben.

Ein exzellentes Stimmungsbild aus der Weimarer Republik. Bis auf eine Kleinigkeit (für meinen Geschmack) dürfte alles stimmen.
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Ewald Mrnka
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Beitrag von Ewald Mrnka » Mittwoch 15. November 2006, 17:11

Sigrid Damm: Das Leben des Friedrich Schiller.

Reich-Ranicki (den ich ansonsten überhaupt nicht ausstehen kann) schreibt über dieses Buch:"Ein gut lesbares, mehr noch, ein ungewöhnlich unterhaltsames Buch......Selbst Schiller Kenner erfahren hier viel Neues."

Recht hat Reich-Ranick. Man hat Lust wieder mal bei Goethe und Schiller reinzuschauen.
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Stephen Dedalus
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Beitrag von Stephen Dedalus » Mittwoch 15. November 2006, 17:15

Das Schiller-Buch steht noch ungelesen im Schrank. Aber einige andere von S. Damm habe ich gelesen und fand sie durchaus empfehlenswert. Sie hat vor Jahren einmal ein Buch über Cornelia Goethe geschrieben, danach eine recht beeindruckende Roman-Biographie über Jakob Michael Reinhold Lenz unter dem Titel "Vögel, die verkünden Land".

Ich selbst bin gerade wieder mit Dostojewskis "Idiot" unterwegs und bin wieder einmal begeistert. Bereits die ersten 250 Seiten, in denen der arme Held in die Irrungen und Wirrungen der Familien Jepantschin, Iwolgin, Rogoshin und Tozki hineingeschleudert wird, sind einfach großartig.
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Der Fragebogen

Beitrag von sofaklecks » Mittwoch 15. November 2006, 17:22

Der Fragebogen ist ein sehr instruktives Buch über die ersten fünfzig Jahre des letzten Jahrhunderts.

Aber trotz der interessanten historischen Fakten war für mich der schönste Teil die Schilderung des Baskenlandes. Wer mich kennt, weiss, dass ich die Zeit nach meinem ersten Herzinfarkt dort verbringen werde. Noch schöner als das Elsass und das will nun wirklich was heissen. Und was die Menschen angeht, nun, zumindest vor einigen Jahren konnte man dort seinen ersichtlich vollbeladenen Wagen ruhigen Gewissens auf dem Dorfplatz über Nacht stehen lassen.

sofaklecks

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Ewald Mrnka
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Beitrag von Ewald Mrnka » Mittwoch 15. November 2006, 17:32

Stephen Dedalus hat geschrieben:Das Schiller-Buch steht noch ungelesen im Schrank. Aber einige andere von S. Damm habe ich gelesen und fand sie durchaus empfehlenswert. Sie hat vor Jahren einmal ein Buch über Cornelia Goethe geschrieben, danach eine recht beeindruckende Roman-Biographie über Jakob Michael Reinhold Lenz unter dem Titel "Vögel, die verkünden Land".

Ich selbst bin gerade wieder mit Dostojewskis "Idiot" unterwegs und bin wieder einmal begeistert. Bereits die ersten 250 Seiten, in denen der arme Held in die Irrungen und Wirrungen der Familien Jepantschin, Iwolgin, Rogoshin und Tozki hineingeschleudert wird, sind einfach großartig.
Der "Idiot" bedrückte mich sehr; kennst Du "Die Dämonen"?

Von Sigrid Damm werde ich mir das Buch über die Vulpius besorgen.

Auch sehr lesenswert: Dagmar von Gersdorff, Goethes Mutter.

Ich surfe noch ein bißchen herum, dann hock ich mich vor den Kamin und lese. Früher rauchte ich dabei Pfeife - tempi passati.

Ich wünsche Dir einen schönen Abend!

E.M.
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Beitrag von Stephen Dedalus » Mittwoch 15. November 2006, 17:38

Ewald Mrnka hat geschrieben: Der "Idiot" bedrückte mich sehr; kennst Du "Die Dämonen"?
Ja. Die Dämonen sind ebenfalls großartig. Stavrogins Beichte ist eines der dunkelsten Kapitel der gesamten Weltliteratur (soweit ich sie kenne). Wenn man das einmal gelesen hat, vergißt man es niemals mehr.
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Re: Der Fragebogen

Beitrag von Stephen Dedalus » Mittwoch 15. November 2006, 17:40

sofaklecks hat geschrieben:Wer mich kennt, weiss, dass ich die Zeit nach meinem ersten Herzinfarkt dort verbringen werde.
Na, das nenne ich doch mal Lebensplanung! :D :D
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Linus
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Beitrag von Linus » Mittwoch 15. November 2006, 20:07

G.K. Chesterton: Orthodoxie
Genial
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein

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Adrian Leverkuehn
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Beitrag von Adrian Leverkuehn » Mittwoch 15. November 2006, 20:16

Im Moment Salman Rushdie "Mitternachtskinder",
davor Orhan Pamuk "Das neue Leben"

Petra
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Beitrag von Petra » Mittwoch 15. November 2006, 21:31

Linus hat geschrieben:G.K. Chesterton: Orthodoxie
Genial
Im Original (Link) ?

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