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Gespräche über ausgewählte litterarische Texte.
Lacrimosa
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Beitrag von Lacrimosa » Sonntag 3. August 2014, 18:43

Petrus_Damiani hat geschrieben:
Lacrimosa hat geschrieben:[(...)
Das ist einfacher zu verstehen, wenn man als „Denkhilfe“ qualitativ zwischen menschlichem und göttlichem Willen unterscheidet. Der menschliche Wille gründet zunächst nicht in Gott, sollte aber auf Gott hin ausgerichtet sein. (...)
Ja, aber nehmen wir einmal an, ich entscheide irgendetwas, das nicht mit dem göttlichen Willen übereinstimmt, wie z.B. ( was ich wirklich auch getan habe ;-) ) das fünfte Stück Joghurtschokolade zu essen, ehe ich diesen Beitrag weiterführe. Woher kommt dieser Handlungsimpuls? Es ist ein realer Übergang von Potenz in den Akt, oder nicht? Die Möglichkeit, Schokolade zu essen, habe ich realisiert. Wenn nun dieser Akt in mir seine letzten Ursache finden würde, dann wäre ich frei in meiner Entscheidung gewesen, aber ich wäre das letzte Glied einer Kette von Veränderungen gewesen. Wenn diese Veränderung irgendwie determiniert wäre, d.h. nicht ich der Urheber dieser Veränderung wäre, dann wäre ich nicht frei gewesen.
Deine Schokolade sei dir gegönnt! Ob etwas mit dem göttlichen Willen übereinstimmt oder nicht, können wir so einfach nicht bestimmen. Es spielen Faktoren hinein, die dem Akt vor- und nachgeordnet sind. Der Handlungsimpuls kommt vordergründig von dir, jedoch ist in dem realen Übergang eine Öffnung (zu Gott), in die du hineinfragen kannst: Ist die Entscheidung, die ich treffe, stimmig zu mir, meinem Bauchgefühl, meiner Vernunft, meinen Zielen und meinen Werten? Oder ist der Handlungsimpuls Gewohnheit? Im konkreten Fall: Macht mich das Stück Schokolade dick? Bin ich etwa süchtig danach? Dann bist du freilich nicht frei, sondern stoffabhängig. ;)

Zwischendurch schnell mal zu lesen: „Entscheiden“ von Johannes Maria Steinke SJ, Herder Verlag. http://www.herder.de/buecher/leben_spir ... y_start=97
Lasst in eurem Miteinander Platz, dass der Hauch des Himmels zwischen euch spielen kann. (Khalil Gibran)

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Gamaliel
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Re: Buchempfehlungen

Beitrag von Gamaliel » Montag 4. August 2014, 11:17

@Petrus_Damiani

Mit der „Metaphysik“ ist das so eine Sache, denn es gibt von Thomas kein Werk, in dem er seine Lehre dazu systematisch darlegt. Es gibt kurze Abhandlungen zu speziellen Einzelfragen (z.B. De ente et essentia“), es gibt die beiden „Summen“ und die „Quaestiones disputatae“ in denen er immer wieder auf metaphysische Themen zu sprechen kommt und es gibt natürlich eine Fülle an verstreuten Ausführungen quer durch sein ganzes Werk hindurch.
Unter diesen Umständen ein einzelnes Werk für den Einstieg zu empfehlen, ist schwierig. Am ehesten käme vielleicht noch die „Summa contra gentiles“ in Frage. Das ist zwar ein recht umfangreiches Werk, dessen eigentliches Thema auch nicht die Metaphysik ist, das aber aufgrund der philosophischen Argumentationsweise doch viele Ausführungen zu Themen der Metaphysik enthält. Außerdem gibt es davon auch eine deutsche Übersetzung.
Als Alternative bleibt nur übrig, sich mehrere Werke von Thomas zu besorgen und sich dann jeweils durch die passenden Abschnitte durchzuarbeiten.

Ich weiß nicht, ob Du diese Seite kennst, aber hier gibt es eine ganze Reihe von online zugänglichen Übersetzungen ins Englische: St. Thomas Aquinas' Works in English

Speziell für den Bereich der natürlichen Theologie würde ich im Hinblick auf eine kompakte Darstellung die ersten Fragen der Summa theologica empfehlen (QQ. 1-26).

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Petrus_Damiani
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Beitrag von Petrus_Damiani » Dienstag 5. August 2014, 09:25

Danke. Ich habe angefangen, die Summa contra Gentiles zu lesen. Es ist nicht ganz leicht; der Gedankengang ist zwar durchweg streng logisch ( und sogar so logisch, daß man oft aus den Kapitelüberschriften, das vorher Bewiesene zugrunde legend, die Argumentationsstruktur vorauswissen kann ), jedoch werden für die einzelnen Punkte meist so viele Argumente genannt, daß man unmöglich alle behalten kann.
Ich habe ( für mich ) noch den einen oder anderen Knackpunkt ausgemacht, den ich eingehender durchdenken möchte, ehe ich weiter lese. So setzt Thomas, soweit ich das sehe, den erkenntnistheoretischen Realismus voraus ( also, daß wir einen vertrauenswürdigen Zugang zur Sinnenwelt haben; daß wir mit Gewißheit aus der Sinnenwelt bestimmte logische Gesetze, wie z.B. das Kausalgesetz, entnehmen können ); das halte ich zwar für stimmig. Ich muß es aber für mich noch klarer herausarbeiten.

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martin v. tours
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Re: Buchempfehlungen

Beitrag von martin v. tours » Montag 1. September 2014, 06:35

Sternstunden, statt dunkles Mittelalter:
http://www.amazon.de/Sternstunden-statt ... ter-abendländischen/dp/3928272942/ref=sr_1_fkmr_2?ie=UTF8&qid=149545994&sr=8-2-fkmr&keywords=sternstunden+des+mittelalters

Habe ich eben fertiggelesen und kann es nur empfehlen. Für jeden der die katholische Kirche liebt und sich ein bisschen für Geschichte interessiert, ein Gewinn.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

Pilgerer
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Beitrag von Pilgerer » Montag 1. September 2014, 22:31

martin v. tours hat geschrieben:Sternstunden, statt dunkles Mittelalter:
http://www.amazon.de/Sternstunden-statt ... ter-abendländischen/dp/3928272942/ref=sr_1_fkmr_2?ie=UTF8&qid=149545994&sr=8-2-fkmr&keywords=sternstunden+des+mittelalters

Habe ich eben fertiggelesen und kann es nur empfehlen. Für jeden der die katholische Kirche liebt und sich ein bisschen für Geschichte interessiert, ein Gewinn.
Auf welche Teile des Mittelalters bezieht es sich denn? Meine These ist nämlich, dass eigentlich erst mit dem "Schwarzen Tod" im 14. Jahrhundert das Bild vom "Dunklen Mittelalter" entstanden ist. Denn die Pest hat vornehmlich die kulturelle Elite ausgemerzt und somit ein "dunkles Zeitalter" geschaffen.
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. (Jesaja 35,10)

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martin v. tours
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Re: Buchempfehlungen

Beitrag von martin v. tours » Dienstag 2. September 2014, 06:07

Es geht in dem Buch nicht so sehr um eine klar definierte Zeitspanne.
Vielmehr steht der Begriff "dunkles Mittelalter" eher für alle Vorurteile der Moderne über die katholische Kirche.
Vielleicht hilft Dir diese Buchkritik weiter:
http://www.buchkritik.at/kritik.asp?IDX=42
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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Senensis
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Beitrag von Senensis » Dienstag 2. September 2014, 17:33

Das "dunkle Mittelalter" ist doch eine Erfindung der Renaissance oder Aufklärung oder wer das gleich wieder war... irgendwann zwischenzeitlich in den vorigen Jahrhunderten hat man ziemlich effektiv eine Version von Mittelalter verbreitet, in der zum Beispiel auch behauptet wird, die Menschen hätten generell nicht gewußt, daß die Erde rund ist. Dummerweise erinnere ich mich nicht an den Titel des Aufsatzes, aber es gibt eine wissenschaftliche Abhandlung darüber, daß die Auffassung, die Erde wäre eine Scheibe, weitaus weniger verbreitet war als man in der Rückschau annimmt.
et nos credidimus caritati

Tinius
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Beitrag von Tinius » Dienstag 2. September 2014, 17:37

Eliyah Havemann: Wie werde ich Jude ?

http://www.randomhouse.de/Buch/Wie-werd ... 454556.rhd

Die Szene mit der Beschneidung durch den Kurpfuscher mit als Mann überspringen.... :auweia: :auweia: :auweia:

Wurzelsepp
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Beitrag von Wurzelsepp » Freitag 31. Oktober 2014, 15:08

"Das Ende des katholischen Glaubens oder Der dritte Sündenfall" von Manfred Potthoff

Kennt das jemand? Empfehlung ja/nein??
Wenn Christen and're Christen dissen, ist's an der Zeit sich zu ver...ziehen
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Peti
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Beitrag von Peti » Freitag 31. Oktober 2014, 15:42

Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
Johannes Maria Vianney

Wurzelsepp
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Beitrag von Wurzelsepp » Freitag 31. Oktober 2014, 15:57

Peti hat geschrieben:Lies doch erst mal was Solides:
http://www.amazon.de/Salz-Erde-Christen ... _lmf_tit_2
:ikb_smoke: Danke, kenn' ich schon. Da geisterte doch vor 'ner Weile so was durch das Forum, von einem Kreuzgangster, der mal Pastor war und jetzt katholisch ist. Finde ich leider nicht mehr. Taugt das denn was??
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PigRace
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Beitrag von PigRace » Freitag 31. Oktober 2014, 17:37

Wurzelsepp hat geschrieben:Da geisterte doch vor 'ner Weile so was durch das Forum, von einem Kreuzgangster, der mal Pastor war und jetzt katholisch ist. Finde ich leider nicht mehr. Taugt das denn was??
:breitgrins:

Clemens Maximus!

Oder auch Andreas Theurer: "Warum werden wir nicht katholisch?"

Ich fand's sehr gut. Hatte es gelesen, bevor ich wusste, dass Clemens eben jener ist. Habe es seitdem immer in der Arbeitstasche und schon zwei Arbeitskollegen ausleihen können, die es ebenfalls mit Gewinn gelesen haben. Go for it!

PigRace

Wurzelsepp
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Beitrag von Wurzelsepp » Samstag 1. November 2014, 13:06

Ja cool, danke. Werde ich mir gleich mal besorgen.
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Protasius
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Re: Buchempfehlungen

Beitrag von Protasius » Donnerstag 11. Dezember 2014, 09:50

Bei Bloomfield ist eine schöne Ausgabe der Evangelien nach Lukas und Johannes erschienen; sie versucht die Lücke zwischen Kinderbibeln, die den Text in Auswahl nacherzählen, und Bibeln für Erwachsene, die in kleiner Schrift auf dünnem Papier und mit reichlichen Fußnoten gedruckt sind, zu schließen, indem einfach der Text der Evangelien gegeben wird, ohne Fußnoten und mit reichlich mit Bildern alter Meister wie Fra Angelico, Caravaggio und Titian geschmückt. Da die Bilder und der Text (eine behutsam revidierte Version der Douay-Rheims-Übersetzung; es gibt auch eine Vulgata-Ausgabe) gemeinfrei sind, kann man sich das Buch sogar herunterladen.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Yeti
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Re: Buchempfehlungen

Beitrag von Yeti » Freitag 30. Januar 2015, 17:53

#gottmensch statt #gutmensch

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ein sehr interessanter Buchtipp

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 15. Februar 2015, 14:49

Soltle jemand ca 28 Euro investieren wollen
die Konzilstagebücher von P Sebastian Tromp Sekretär der Theologischen Kommission enger Mitarbeiter von Em Ottaviani sind in deutsch erschienen
http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?_ ... gital-text
ich hab sie mir grad als e book zugelegt

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Niels
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Beitrag von Niels » Montag 16. Februar 2015, 00:13

Ziemlich interessant. :ja:
Aber viel zu teuer! :vogel:

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Raphael
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Re: ein sehr interessanter Buchtipp

Beitrag von Raphael » Montag 16. Februar 2015, 08:03

CIC_Fan hat geschrieben:Soltle jemand ca 28 Euro investieren wollen
die Konzilstagebücher von P Sebastian Tromp Sekretär der Theologischen Kommission enger Mitarbeiter von Em Ottaviani sind in deutsch erschienen
http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?_ ... gital-text
ich hab sie mir grad als e book zugelegt
Ist nicht Tromp auch seinerzeit einer der Prüfer von KKL in Rom gewesen? :detektiv:
Ich meine mich an eine eher unangenehme Episode aus der decker'schen Biographie des großen Vorsitzenden zu erinnern. :pfeif:
Wenn der Humanismus den Menschen an die erste Stelle setzt,
dann ist der Anti-Humanismus eine gerechtfertigte Ideologie!

Tinius
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Re: Buchempfehlungen

Beitrag von Tinius » Dienstag 17. Februar 2015, 22:18

http://www.sarto.de/product_info.php?in ... ments.html

Die Pattloch-Bibel. Absolute Empfehlung zu diesem Preis. Und dann noch kurzfristig ohne Versandkosten.
Zugreifen [Punkt]

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Ein hochinteressantes Buch

Beitrag von CIC_Fan » Montag 17. August 2015, 08:24

zur Zeitgeschichte
Römische Quartalschrift für christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte. Supplementhefte: Orte der Zuflucht und personeller Netzwerke: Der Campo Santo Teutonico und der Vatikan 1933-1955
bei Herder erschienen im Juni es wurde gestern in der Nachrichtensendung von Radio Vatikan besprochen

CIC_Fan
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Re: Buchempfehlungen

Beitrag von CIC_Fan » Montag 17. August 2015, 09:14


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Hubertus
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Re: Buchempfehlungen

Beitrag von Hubertus » Donnerstag 3. Januar 2019, 12:17

Andreas Wollbold, Professor für Pastoraltheologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, hat seinen Erstlingsroman herausgegeben:

"Felapton oder Das letzte Glück" (Verlag Karl Alber 2018)


"Empfehlen" kann ich das Buch freilich (noch) nicht, da ich erst heute darauf aufmerksam wurde. Aber es wandert sicher auf meine to-read-Liste.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Petrus
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Re: Buchempfehlungen

Beitrag von Petrus » Donnerstag 3. Januar 2019, 12:24

Hubertus hat geschrieben:
Donnerstag 3. Januar 2019, 12:17
Andreas Wollbold, Professor für Pastoraltheologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, hat seinen Erstlingsroman herausgegeben:

"Felapton oder Das letzte Glück" (Verlag Karl Alber 2018)


"Empfehlen" kann ich das Buch freilich (noch) nicht, da ich erst heute darauf aufmerksam wurde. Aber es wandert sicher auf meine to-read-Liste.
den Andreas Wollbold mag ich irgendwie. ich hab ihm sehr gern zugehört, damals, bei unserem Altgeorgianertreffen, im Hzgl. Georgianum zu München, als er uns erzählt hat, aus seiner Habilitations-Schrift: "Kirche als Wahl-Heimat".

danke, Hubertus.
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Re: Buchempfehlungen

Beitrag von CIC_Fan » Donnerstag 3. Januar 2019, 16:32

Peti hat geschrieben:
Freitag 31. Oktober 2014, 15:42
Lies doch erst mal was Solides:
http://www.amazon.de/Salz-Erde-Christen ... _lmf_tit_2
solid ist da aber sehr subjektiv ich fand das Buch extrem langweilig

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Re: Buchempfehlungen

Beitrag von Peti » Donnerstag 3. Januar 2019, 17:30

Danke, dass du meine alte Buchempfehlung wieder bringst.
Ich hab es gern gelesen und schau ab und zu immer noch rein.

Die letzte Frage, die Peter Seewald Joseph Ratzinger in seinen Buch stellt lautet:

"Und was will Gott wirklich von uns?"

Joseph Ratzinger antwortete:

"Daß wir Liebende werden, dann sind wir nämlich seine Ebenbilder.
Denn er ist wie der heilige Johannes sagt die Liebe,
und er möchte,
daß es Geschöpfe gibt, die ihm ähnlich sind und dadurch aus der
Freiheit ihres eigenen Liebens heraus wie er werden und mit ihm zusammengehören
und damit sozusagen das Leuchten seiner selbst ausbreiten."
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
Johannes Maria Vianney

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Re: Buchempfehlungen

Beitrag von Peti » Donnerstag 3. Januar 2019, 17:51

CIC_Fan hat geschrieben:
Donnerstag 3. Januar 2019, 16:32
….. ich fand das Buch extrem langweilig
Ist halt Theologie und nicht "Gala Geschichten" über Theologen.
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
Johannes Maria Vianney

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Petrus
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Re: Buchempfehlungen

Beitrag von Petrus » Donnerstag 3. Januar 2019, 18:59

CIC_Fan hat geschrieben:
Montag 17. August 2015, 09:14
http://de.radiovaticana.va/news/215/8/1 ... tur/116373
hmm …

meintest Du: "Vatikan antwortet auf Zweifel an Zulässigkeit der Entfernung der Gebärmutter"?
non moriar sed vivam et narrabo opera Domini

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Re: Buchempfehlungen

Beitrag von Petrus » Donnerstag 3. Januar 2019, 19:00

CIC_Fan hat geschrieben:
Donnerstag 3. Januar 2019, 16:32
ich fand das Buch extrem langweilig
das liegt aber nicht an dem Buch, meine ich.
non moriar sed vivam et narrabo opera Domini

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Re: Buchempfehlungen

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 4. Januar 2019, 10:03

Peti hat geschrieben:
Donnerstag 3. Januar 2019, 17:51
CIC_Fan hat geschrieben:
Donnerstag 3. Januar 2019, 16:32
….. ich fand das Buch extrem langweilig
Ist halt Theologie und nicht "Gala Geschichten" über Theologen.
das ist klar aber ratzinger schwätzt halt ich hab so ziemlich alles von ihm gelesen

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