Apostolische Visitation der Frauenorden in den USA

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overkott
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Re: Apostolische Visitation der Frauenorden in den USA

Beitrag von overkott » Donnerstag 26. Juni 2014, 11:41

Gallus hat geschrieben:Falls jemand noch Zweifel hat, wie schlimm es um die modernistischen Frauenorden in den USA steht – bitte schön:

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/ ... 7757.html
Ms. Farley reflektiert als Theologin und Ethikerin ihre Identitätskrise. Sie folgt dabei modisch gesellschaftlichen Tendenzen, die zu tradierten Wertvorstellungen in Konflikt stehen. Sie unterstellt dem alten Christentum das selbe modische Verhalten im Hinblick auf die stoische Philosophie. Gleichwohl sieht sie bei Thomas von Aquin eine Abkehr von den Stoikern.

Das ist im Hinblick auf die Theologie- und Philosophiegeschichte eine neue Sichtweise, die das neoplatonische Denken in der Theologie ausblendet. Die Frage nach der Bibel scheint für sie nachrangig. Sie versteht die Evangelien vom Grundsatz her nicht, denkt nicht von der Gottes- und Nächstenliebe als Basis aller Ethik, auch der Sexualethik. Damit versteht sie Jesus nicht.

Allerdings erscheint sie nicht völlig untypisch. Auch der theologische Mainstream dachte bisher nicht immer systematisch von der Gottes- und Nächstenliebe her. Wo sich Ms. Farley an kirchlicher Morallehre reibt, fehlt es an Verständnis für das Reformdenken Jesu: die Reduktion Gottes Gesetzes auf das Wesentliche, auf das Prinzip, auf die Liebe.

Ms. Farley hat als Theologin kapituliert, wenn sie theologische Antworten von Biologen und Psychologen erwartet. Sie fängt an, abstrakt zu philosophieren und flüchtet sich in einen Sieben-Punkte-Formalismus. Sie räumt ein, dass sie nicht mehr von Gott her mit Jesus denkt, der menschliche Normen für relativ erklärt hat. Die Hommage an die zehn Gebote wirkt wenig glaubwürdig angehängt.

Als Armer Schwester fehlt ihr im Gegensatz zu Jesus die Empathie mit den Armen. Polygamie und Homosexualität waren entweder etwas für Reiche oder bedeutete für Arme noch größeres Elend.

Sie versteht den Zusammenhang von Glaube, Treue und Stabilität für ein gelungenes Leben nicht.

Das Abklappern ihrer Forderungen nach Veränderungen wirkt daher schlecht begründet.

Beten wir für Ms. Farley, dass sie ihre Bitterkeit überwinde.

Wenzel
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Re: Apostolische Visitation der Frauenorden in den USA

Beitrag von Wenzel » Freitag 27. Juni 2014, 14:51

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Margaret Farley, Jahrgang 1935
Das sagt doch schon sehr viel. Seit den 60er Jahren wartet Margaret auf eine "sex. Befreiung".... und kurz vor dem 80. Geburtstag ist sie doch immer noch frustriert.
Aber gut das sie es der Öffentlichkeit mal mitgeteilt hat :tante:
Pange, lingua, gloriosi corporis mysterium (Thomas von Aquin)
Westliche Wertegemeinschaft: Kinder- und Alten-Euthanasie, Genderwahn, Homoterror, Abtreibung, Ökowahn, Überwachungsmonströsität, political correctness ....

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Re: Apostolische Visitation der Frauenorden in den USA

Beitrag von overkott » Freitag 27. Juni 2014, 16:36

Wenzel hat geschrieben:

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Margaret Farley, Jahrgang 1935
Das sagt doch schon sehr viel. Seit den 60er Jahren wartet Margaret auf eine "sex. Befreiung".... und kurz vor dem 80. Geburtstag ist sie doch immer noch frustriert.
Aber gut das sie es der Öffentlichkeit mal mitgeteilt hat :tante:
Die Glaubenskongregation hat ein Buch von Sr. Farley über Christliche Sexualethik aus dem Jahr 2008 vor zwei Jahren kritisch gewürdigt und dieses in ihrer Darlegung kirchlicher Lehre für nicht authentisch befunden. Einen Lehrbuchcharakter konnte sie daher dem Werk nicht zubilligen.

Insbesondere warf die Kongregation die Problematik der Objektivität des natürlichen Sittengesetzes auf. Was für Theologen selbst verständlich erscheint, bedarf für den Laien näherer Ausführung. Was ist Objektivität? Was ist das natürliche Sittengesetz? Damit wird genau die Naturrechtsfrage aufgeworfen, die das Instrumentum Laboris aktuell thematisiert.

Objektivität ist der Gegenbegriff zu Subjektivität. Diese Begriffe können analog zu Allgemeinheit und Besonderheit verstanden werden. Gemeint sein kann, dass sich alle an das Sittengesetz zu halten haben und die Auslegung nicht dem Einzelnen obliegt. Gemeint sein kann aber auch, dass das Allgemeine Sittengesetz durch den Einzelnen auf die konkrete Situation anzuwenden ist. Damit ist die Frage des Gewissens berührt, das sein Maß im Doppelgebot findet. Jesus hat sich mit der Frage der persönlichen Verantwortung im Umgang mit dem Gesetz im Evangelium nachlesbar intensiv auseinander gesetzt.

Auch im Hinblick auf das natürliche Sittengesetz stellt sich die Frage nach dem Autor und dessen Autorität. Für Theologen ist es sinnvoll, dem Verständnis des Apostels Paulus vom Naturgesetz zu folgen und dessen Intention, zwischen Theologen und Philosophen zu vermitteln.

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Re: Apostolische Visitation der Frauenorden in den USA

Beitrag von overkott » Donnerstag 3. Juli 2014, 18:27

Bitte zum Thema. Mögen Frauenorden in den USA sich geistlich erneuern und nicht auf körperliche Abwege geraten. Der ordo körperlicher Menschen ist die Ehe. Gott möge in ihr der geschlechtlichen Gemeinschaft eherne Dauer verleihen.

Wer die Orden und den ordo der Ehe nicht anerkennt und lieber ungeordnet leben möchte, wird auch andere geschlechtliche Beziehungen eingehen. Diese versteht die Kirche aus ihrer schöpfungstheologischen Naturphilosophie heraus jedoch als Abfall von der göttlichen Ordnung und mithin als defekt.

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Zarahfication
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Re: Apostolische Visitation der Frauenorden in den USA

Beitrag von Zarahfication » Montag 7. Juli 2014, 19:01

@Florianklaus, Pit, gc-18, Raphaela etc,

Hört auf die Worte mir im Mund zu drehen!! Wir reden hier nicht über Mutter Teresa oder über den Heiligen Maximillian Kolbe, sondern
konkret über eine üblest häretische Nonne, deren Bücher vom Vatikan mehrfach scharf verurteilt wurden und die ihr blindlings verteidigt, nur weil ich Dinge sage, die euch nicht in den Kram passen

@gc 18- troll nicht [Punkt] Im Gegensatz zu dir habe ich genug Aussagen von der Dame gelesen, Interviews auf clips gesehen etc-im Zeitalter von Internet und mit sehr guten Englischkenntnisse nicht weiter schwer zu wissen, was diese Nonne der Welt sagen will- nämlich nix Neues.
Du hingegen verteidigst eine Häretikerin und ihre öden Bücher.

Ja, es gibt tatsächlich schlechte Nonnen und Mönche, die sich danebenbenehmen, Jesus nicht lieben und dienen und den Namen Jesu in den Dreck ziehen, das zu sagen, hat mit Frust ablassen nix zu tun.

Ja , ich hatte auf schulischer Ebene mit Ordensleute zu tun gehabt aber auch privat hatte ich auf Klosterausflüge das" Vergnügen" Ordensleute näher kennenlernen zu dürfen. Wie gesagt, alles sehr ernüchternd, wenn Ordensleute den Glauben auszuhöhlen versuchen und Jesus, der letzte ist, den sie dienen..

@Pit
Es ist erstaunlich wie du meine konkreten persönlichen Erfahrungen mit lieblosen, machtgierigen, tyrannischen Ordensleute durch dein abstraktes allgemeines Gerede abtun willst. Du kennst die Ordensleute mit denen ich tagtäglich zu tun hatte weder persönlich noch hast du sie jemals selbst erlebt -maßt dir aber an, sie besser zu kennen und besser beurteilen zu können als ich, die sie persönlich kennt.

Ich habe nicht von allen Ordenleute auf diesen Planeten gesprochen.
Woher nimmst du dir das Recht mir meine langjährigen Erfahrung mit Ordensleute einfach abzuprechen (während du mir gleichzeitig vorwirfst ich würde Ordensleute pauschal ihr Christsein absprechen). Das ist genauso wie wenn ich dir deine Erfahrung mit deinen Eltern, die ich nicht kenne, abspreche und sage nee das ist nicht so, deine Eltern sind so und so Pit..... das kannst nicht sagen, Eltern sind nicht so etc.....


Du glaubs dein abstraktes theoretisches Gerede steht über meine konkret erlebten Tatsachen.Ich kann SEHR WOHL zwischen harte Schale und weicher Kern unterscheiden.Es gibt unnahbare Ordensleute, die sich aber korrekt, gerecht, gläubig und fromm verhalten und dann gibt es die anderen mit den zwei Gesichter deren Hartherzigkeit und nichtvorhandene Liebe zu Christus nicht bloße Vermutungen sind- sondern erlebt werden und Tatsachen sind. Es gib Ordensleute, die schon längst vom Glauben abgefallen sind und manche machen keinen Hehl draus.


@Raphaela,
Ich habe gewisse Barmherzigkeitsapostel,die mich raus mobben wollten an ihren scheinheiligen Barmherzigkeitsgerede erinnert, mehr nicht. Als zölibatär lebenden Menschen, hast du auch Gehorsam gelobt und warum machst du dich dann für ungehorsame Häretiker und hartnäckige Gelübdebrecher stark ? Wenn du so verständnisvoll bist. Warum versuchst du denn nicht meinen Punkt zu verstehen?


Dieses ständige Verdrehen nervt ohne Ende und das ständige abstrakte und theoretisches Gequatsche über konkrete Fakten ebenso.
Verstehe hier diese Aufregung nicht. Was ist daran falsch eine Nonne, die ihr Gehorsamsgelübge hartnäckig bricht, zu kritisieren.

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Clemens
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Re: Apostolische Visitation der Frauenorden in den USA

Beitrag von Clemens » Montag 7. Juli 2014, 19:30

Die WBG wirbt für "Verdammter Sex" mit dem Argument, dass der Vatikan vor diesem Buch warne. :kotz:
Im selben Prospekt wird die Papst-Biographie von Vallely "Vom Reaktionär zum Revolutionär" angepriesen.
Kennt jemand dieses Buch? Ist es so schlecht, wie der Titel vermuten lässt?

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Re: Apostolische Visitation der Frauenorden in den USA

Beitrag von overkott » Dienstag 8. Juli 2014, 22:24

Clemens hat geschrieben:Die WBG wirbt für "Verdammter Sex" mit dem Argument, dass der Vatikan vor diesem Buch warne. :kotz:
Im selben Prospekt wird die Papst-Biographie von Vallely "Vom Reaktionär zum Revolutionär" angepriesen.
Kennt jemand dieses Buch? Ist es so schlecht, wie der Titel vermuten lässt?
Die deutsche Übersetzung schmeißt sich viel stärker an ein Pornopublikum ran als das englische Original, das leider love spirituell verkümmern lässt und dann doch weitgehend auf eine kulturlose Körperlichkeit reduziert. Sind wir Deutschen so verdorben? Vor allem aber: Sind wir so geistlos?

Vallely's Titel liest sich auch etwas hysterisch und soll vermutlich eine Art Friedensnobelpreis wie bei Obama sein. The Economist wartet auf den nächsten Schritt.

Ich glaube, es lohnt sich, ein bisschen bei Vallely zu blättern.

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Hubertus
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Re: Apostolische Visitation der Frauenorden in den USA

Beitrag von Hubertus » Montag 18. August 2014, 11:42

"USA: Ordensoberinnen tagen"

Daraus:
Die vom Heiligen Stuhl getadelte Vereinigung US-amerikanischer Ordensoberinnen LCWR (Leadership Conference on Women Religious) hält derzeit in Nashville ihre Vollversammlung ab.
[...] Bei ihrer Versammlung wählten die Ordensoberinnen eine neue designierte Präsidentin gewählt. Schwester Marcia Allen war die einzige Kandidatin für das Amt, hieß es in einem Bericht des „National Catholic Reporter“
Hier ein Bericht des National Catholic Reporter: "LCWR speaker: 'We have become more faithful, not less'"
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Apostolische Visitation der Frauenorden in den USA

Beitrag von HeGe » Freitag 22. August 2014, 14:11

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Re: Apostolische Visitation der Frauenorden in den USA

Beitrag von overkott » Donnerstag 11. September 2014, 18:31

Vor allem sollten sie mal die Lieblingsbücher des Papstes lesen, für die er keine Werbung machen will.

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Re: Apostolische Visitation der Frauenorden in den USA

Beitrag von HeGe » Dienstag 16. Dezember 2014, 12:12

Der Abschlussbericht der ersten Visitation wurde veröffentlicht: http://press.vatican.va/content/salasta ... 278.html

Dazu gab es eine Pressekonferenz: http://press.vatican.va/content/salasta ... 272.html

Wichtig hierzu vielleicht auch die Hinweise auf Radio Vatikan: http://de.radiovaticana.va/news/214/12 ... en/1114936 Bei dieser ersten Visitation ging es nicht um die LCWR, sondern allgemein um das Ordensleben in den USA. Die Visitation der LCWR ist ein zweites, getrenntes Verfahren.
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Re: Apostolische Visitation der Frauenorden in den USA

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 16. Dezember 2014, 13:09

ja und alles ist ganz wunderbar wie wir hier hören konnten
https://www.youtube.com/watch?v=zqN35X8ckI

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Re: Apostolische Visitation der Frauenorden in den USA

Beitrag von Raphael » Dienstag 16. Dezember 2014, 13:30

CIC_Fan hat geschrieben:ja und alles ist ganz wunderbar wie wir hier hören konnten
https://www.youtube.com/watch?v=zqN35X8ckI
Datt dürfen (nur) die Ösis gucken, in Good old Germany jibbet da Rechteproblem! :(
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Apostolische Visitation der Frauenorden in den USA

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 16. Dezember 2014, 14:05

du hast nix versäumt alles ist ganz wunderbar wie gesagt

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Re: Apostolische Visitation der Frauenorden in den USA

Beitrag von HeGe » Donnerstag 16. April 2015, 13:38

Nunmehr ist auch die Visitation der LCWR beendet. Hier eine Pressemitteilung und der gemeinsame Abschlussbericht:

http://press.vatican.va/content/salasta ... 617.html

http://press.vatican.va/content/salasta ... 618.html
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Re: Apostolische Visitation der Frauenorden in den USA

Beitrag von Niels » Donnerstag 16. April 2015, 13:55

Lassen wir die Damen in Frieden dahinscheiden. :ikb_nopity:

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Re: Apostolische Visitation der Frauenorden in den USA

Beitrag von Siard » Donnerstag 16. April 2015, 15:16

Außer Spesen nichts gewesen.

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Re: Apostolische Visitation der Frauenorden in den USA

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 17. April 2015, 09:40

und alles bleibt wie es ist
http://www.kathweb.at/site/nachrichten/ ... 6929.html
freilich nicht bei den Franziskanern der Imaculata

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Re: Apostolische Visitation der Frauenorden in den USA

Beitrag von Siard » Freitag 17. April 2015, 09:57

LCWR-Präsidentin Sharon Holland hat geschrieben: Wir haben gelernt, dass wir mehr gemeinsam haben, als uns trennt.
Das ist doch die selbe Redewendung, die auch im interreligiösen Dialog gebraucht wird. :pfeif:

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Re: Apostolische Visitation der Frauenorden in den USA

Beitrag von cantus planus » Freitag 17. April 2015, 19:10

Dazu hat sich Pius XII. schon in "Ecclesia catholica" geäussert:
Ferner werden sie [die Bischöfe, Anm.] darüber wachen, dass nicht unter dem falschen Vorwande, man müsse eher auf das achten, was uns eint, als auf das, was uns trennt, ein gefährlicher Indifferentismus gefördert werde, besonders bei jenen, die in theologischen Belangen weniger erfahren sind und deren religiöse Praxis eher schwach ist.
"Wachet auf, ruft uns die Sti-hi-hi-mmee!" :pfeif:
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