Warum immer mehr Gäste und weniger Mönche?

Klöster, Klerus, Laienschaft. Besondere Nachfolge.
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Benedikt
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Re: Warum immer mehr Gäste und weniger Mönche?

Beitrag von Benedikt »

Etienne hat geschrieben:
Dienstag 4. Februar 2020, 18:54
Ein kleiner Haken. :pfeif:
Die Wende müsste auch von den Menschen in den bestehenden Orden gewollt sein. :tuete:
Und diese Mögklichkeit sehe ich eher als gering. :schnarch:
Die Wende muss vor allem von denen ernsthaft gewollt sein, die sie durchführen. Auf bestehende Orden sollte nicht gezählt werden. Von denen werden keine Impulse kommen oder, wenn sie kommen, im Keim erstickt werden. Die Gründe hast du selber ja schon benannt.
"Kommt ihm der Staatsumwälzer nicht wie Sisyphus vor? Die Last wird nie oben bleiben, wenn nicht eine Anziehung gegen den Himmel sie auf der Höhe schwebend erhält." - Novalis: Europa

Ralf
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Re: Warum immer mehr Gäste und weniger Mönche?

Beitrag von Ralf »

Ich würde es nicht für unmöglich halten, daß alte Gemeinschaften sich neuen Impulsen komplett verschließen. Manches Mal braucht es neue Impulsgeber, weil sie es selbst nicht mehr schaffen - doch auch innerhalb von alten Orden kann das gelingen. Nur ist das ein viel langsamerer Prozeß, weil man nicht von Null beginnen kann.
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

Ralf
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Re: Warum immer mehr Gäste und weniger Mönche?

Beitrag von Ralf »

Ich möchte mal ein positives Beispiel bringen, in Spanien ist es sehr bekannt.

Sr. Verónica Berzosa brach nach einem Semester ihr Medizinstudium ab, um mit 19 Klarissin zu werden - in einem Kloster, wo sie mit Jahrzehnten Abstand die jüngste war (im Jahr 1984). Ihr um einiges älterer Bruder war Ortsbischof von Ciudad Rodrigo.

Nach zehn Jahren war sie Novizenmeisterin, weil sie ständig Nachwuchs anlockte. Die Gemeinschaft wuchs unaufhörlich. Es waren hauptsächlich Akademikerinnen, die sich dem Kloster anschlossen.

Irgendwann - und hier paßt vielleicht das Vorurteil - war das Korsett der Klarissen ihr zu eng. Sie gründete letztlich 2010 eine neue Gemeinschaft, Iesu Communio. Zehn Jahre später sind es über 200 Frauen, mit Sr. Verónica als Mutter. Wer bei Youtube nach Iesu Communio sucht, wird strahlende Gesichter sehen - und die charismatische Gründerin hält Hammer-Vorträge! Die Spiritualität ist franziskanisch kontemplativ, gleichzeitig aus den Quellen der Väter schöpfend und nicht ganz so streng in der Klausur wie Klarissen (sie geben bspw. Exerzitien für junge Frauen).

Dabei grenzt sie sich strikt von der säkularen Welt ab. Sie geht nicht auf "die Welt" zu - den Schwestern ist es bspw. verboten, nichtkirchlichen Medien Interviews zu geben. Wer gerufen wird, findet seinen Weg.

Seit Teresa von Ávila hat keine Frau mehr in Spanien alleine Klöster so gefüllt.
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Etienne
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Re: Warum immer mehr Gäste und weniger Mönche?

Beitrag von Etienne »

Ja - danke für den Link. In der Tat strahlende Gesichter. Freut mich sehr...

Etienne
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Re: Warum immer mehr Gäste und weniger Mönche?

Beitrag von Etienne »

Ich hoffe allerdings auch, dass es eine kritisch - nüchterne Begleitung gibt, damit man sich später nicht wundert - wie leider in fast allen Fällen von charismatischen Neugründungen in unserer Zeit...

Etienne
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Re: Warum immer mehr Gäste und weniger Mönche?

Beitrag von Etienne »

Was ich auch an dieser Neugründung interessant finde ist, dass es offensichtlich nicht möglich war diese im Klarissenorden zu integrieren. Es schieint dann doch ein gewisse "Mutation" nötig damit so eine Bewegung richtig aufblühen kann und nicht in starren Formen und sekundären Gewohnheiten steckenbleibt…
Als ich mir ein Video mit den vielen frohen Frauen angeschaut habe kamen mir beinahe die Tränen - und da wird immer gesagt es gibt keine Berufungen...Quatsch :)

Ralf
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Re: Warum immer mehr Gäste und weniger Mönche?

Beitrag von Ralf »

Etienne hat geschrieben:
Donnerstag 6. Februar 2020, 10:12
Was ich auch an dieser Neugründung interessant finde ist, dass es offensichtlich nicht möglich war diese im Klarissenorden zu integrieren. Es schieint dann doch ein gewisse "Mutation" nötig damit so eine Bewegung richtig aufblühen kann und nicht in starren Formen und sekundären Gewohnheiten steckenbleibt…
Als ich mir ein Video mit den vielen frohen Frauen angeschaut habe kamen mir beinahe die Tränen - und da wird immer gesagt es gibt keine Berufungen...Quatsch :)
Das stimmt alles. Vor allem, wenn man sich das Zeugnis der Postulantinnen und Novizinnen anhört, dann sagen sie, daß sie dort Jesus gefunden haben und sich in ihn verliebt haben. Und daß das Leben sie abgrundtief glücklich macht (was nichts mit Leichtigkeit zu tun hat).

Ich denke, darin steckt schon die eigentliche Herausforderung jeder Berufungspastoral: zeigt eine Gemeinschaft einer interessierten Person Jesus oder nicht? Sind sie verliebt in ihn? Und macht sie dieses Leben glücklich und strahlen sie das aus (manchmal auch mit Worten, nicht alle sind extrovertiert)?

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Etienne
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Re: Warum immer mehr Gäste und weniger Mönche?

Beitrag von Etienne »

Ja es ist schön so etwas zu sehen.
Diese starken "Emotionen" bes. in einer religiösen Gruppe haben es sicher in jeder Hinsicht in sich.
Wenn die Gründerin dieser enormen Herausforderung und auch Versuchung standhält, diese herausragende (Macht) Position nicht zu missbrauchen dann ist sie sicher eine Heilige.
Ich freue mich sehr über solch eine Erscheinung in unserer Zeit.
Es könnte also durchaus sein das es mehrerer solcher Aufbrüche gibt :)

Ralf
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Re: Warum immer mehr Gäste und weniger Mönche?

Beitrag von Ralf »

Ein anderes schon etabliertes Beispiel sind die Franciscan Friars of the Renewal (CFR), die ich selbst vor ca. 15 Jahren in London besucht hatte. Authentisches franziskanisches Leben, vor allem auch authentisches brüderliches Gemeinschaftsleben (was so so sehr fehlt in vielen Gemeinschaften hierzulande!) mit wöchentlichen Bibelgesprächen, wöchentlichen Gesprächen über ein geistliches Buch (alles nur in der Gemeinschaft, ich durfte dabei sein). Materiell sehr arm und reich an Freude im Herrn.

Pater Paulus-Maria Tautz CFR ist ein Deutscher in diesem Orden, der ursprünglich in der ostdeutschen Provinz des OFM war, nach der Wende aber die Radikalität vermißte. Ohne Englischkenntnisse wagte er den Weg nach New York zu den CFR und ist mittlerweile wieder hier, um den Menschen Christus zu bringen, besonders der Jugend.
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

Etienne
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Re: Warum immer mehr Gäste und weniger Mönche?

Beitrag von Etienne »

Ja von denen hatte ich früher schon gehört.
Dann gibt es ja noch die Franziskanische Gemeinschaft von Bethanien in Aschaffenburg.

Andi19

Re: Warum immer mehr Gäste und weniger Mönche?

Beitrag von Andi19 »

Petrus hat geschrieben:
Montag 20. Januar 2020, 09:43
Benedikt hat geschrieben:
Freitag 17. Januar 2020, 10:48
Meiner Erfahrung nach wird in den meisten Klöstern viel zu opulent gegessen.
oh - welche Klöster mit opulentem Essen kannst Du mir da empfehlen? Vielleicht so eine kleine Auswahl?

danke Dir im Voraus,

Petrus.
Fahr nach Österreich, da biegen sich die Tische :ja:

Andi19

Re: Warum immer mehr Gäste und weniger Mönche?

Beitrag von Andi19 »

Benedikt hat geschrieben:
Freitag 17. Januar 2020, 18:41
Siard hat geschrieben:
Freitag 17. Januar 2020, 16:10
Benedikt hat geschrieben:
Freitag 17. Januar 2020, 10:48
In den meisten Klöstern wird extern gekocht, entweder durch Angestellte oder durch einen Caterer.
Wo ist da Problem bei Angestellten? Caterer habe ich bisher nicht erlebt.
Weil ein Kloster eine Lebensgemeinschaft ist, die die alltäglichen Arbeiten nicht "outsourct". Sonst hat man Zustände wie in einigen Klöstern, wo überhaupt keine manuelle Arbeit mehr verrichtet wird. Und kochen kann jeder (lernen).

Ein traditionelles Kloster wird damit ohnehin keine so großen Probleme haben. Private Wäsche beschränkt sich auf die Unterwäsche und Hosen. Einzig der Habit muss gereinigt und gebügelt werden. Das Kochen ist nur an Festtagen kompliziert. Die Gartenarbeit und das Halten von Hühnern sollte sich gut in den klösterlichen Tagesablauf von Sonnenaufgang bis -untergang einpassen. Dazu kommen Handwerke, die die Brüder/Schwestern erlernen und deren Produkte sie verkaufen können.

Wer solche Arbeit verrichtet, hat auch Luft im Kopf für das Gebet und das Studium der Schrift. Wer studiert oder pastoral tätig ist - sicher auch nötig -, läuft hingegen viel schneller Gefahr spirituell auszubrennen.

Hier ein Zitat aus der Benediktsregel zu der Frage "warum Kloster?"
Für alles, was uns von Natur aus kaum möglich ist, sollen wir die Gnade und Hilfe des Herrn erbitten.
Wir wollen den Strafen der Hölle entfliehen und zum unvergänglichen Leben gelangen.
Noch ist Zeit, noch sind wir in diesem Leib, noch lässt das Licht des Lebens uns Zeit, all das zu erfüllen.
Jetzt müssen wir laufen und tun, was uns für die Ewigkeit nützt.
Wir wollen also eine Schule für den Dienst des Herrn einrichten.
Bei dieser Gründung hoffen wir, nichts Hartes und nichts Schweres festzulegen.
Sollte es jedoch aus wohlüberlegtem Grund etwas strenger zugehen, um Fehler zu bessern und die Liebe zu bewahren,
dann lass dich nicht sofort von Angst verwirren und fliehe nicht vom Weg des Heils; er kann am Anfang nicht anders sein als eng.
http://www.benediktiner.de/index.php/regula-prolog.html
Ich hab nicht den ganzen thread gelesen, entschuldige. Aber wie kommst du denn zu denen Aussagen :breitgrins:
Pure Theorie und/oder Wunschdenken?
Die Realität sieht ganz anders aus. Natürlich gehört nach dr Regel Benedikts eine gewisse Ausgewogenheit der Tätigkeiten dazu und wird auch teilweise praktiziert, aber in Zeiten schwindender Eintritte, Priestermangel in den Diözesen, Steigendem Anspruchsdenken und Lebensstandard JA AUCH Im Kloster
tun sich nicht nur die OSB schwer mit " gewöhnlichen" Verrichtungen, teilweise ist es einfach schiere Not, denn warum soll ein Geweihter etwa, wie du meinst, kochen wenn er priesterliche Aufgaben übernehmen kann/soll?
Ebenso die Annahme Privatwäsche beschränke sich auf Leibwäsche :D
Dazu gibt es ne Menge Orden, die per se Wert auf intellektuelle Arbeit legen, Jesuiten, Dominikaner usw wirst du keine Niederlassung finden, die Hausdienste derart selbst verrichtet.

Ralf
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Re: Warum immer mehr Gäste und weniger Mönche?

Beitrag von Ralf »

Andi hat Recht, leider. Zumindest in dt. Priester-Orden gilt alleine schon aus finanziellen Gründen das Tun mehr als das Sein.
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

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Benedikt
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Re: Warum immer mehr Gäste und weniger Mönche?

Beitrag von Benedikt »

Er schreibt aber in den falschen Faden. Hier geht es um monastische Orden, nicht um Bettelorden oder Klerikerkongregationen. Es versteht sich von selbst, dass diese nach anderen Grundsätzen leben.
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Siard
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Re: Warum immer mehr Gäste und weniger Mönche?

Beitrag von Siard »

Benedikt hat geschrieben:
Dienstag 3. März 2020, 20:11
Er schreibt aber in den falschen Faden. Hier geht es um monastische Orden, nicht um Bettelorden oder Klerikerkongregationen. Es versteht sich von selbst, dass diese nach anderen Grundsätzen leben.
:ja:
Für uns, die wir noch ringen, nach unserm Heil im Edertal, bitt' Gott, dem wir hier singen, dort in dem großen Himmelssal, o heil'ger Bonifatius!

Andi19

Re: Warum immer mehr Gäste und weniger Mönche?

Beitrag von Andi19 »

Nun, wer lesen tut, ist.....
ich schrieb ja, habe nicht den ganzen thread gelesen und die Hauptaussage meines posts bezieht sich auf die gemachten Angaben zu OSB, die meiner Erfahrung nach eben nicht real sind.

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Siard
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Re: Warum immer mehr Gäste und weniger Mönche?

Beitrag von Siard »

Andi19 hat geschrieben:
Mittwoch 4. März 2020, 19:56
nun, wer lesen tut, ist.....
ich schrieb ja, habe nicht den ganzen thread gelesen und die Hauptaussage meines posts bezieht sich auf die gemachten Angaben zu OSB, die meiner Erfahrung nach eben nicht real sind.
Wieviele Klöster welcher Kongregationen in wievielen Ländern kennst Du?
Die Gewohnheiten sind sehr unterschiedlich.
Für uns, die wir noch ringen, nach unserm Heil im Edertal, bitt' Gott, dem wir hier singen, dort in dem großen Himmelssal, o heil'ger Bonifatius!

Andi19

Re: Warum immer mehr Gäste und weniger Mönche?

Beitrag von Andi19 »

Siard hat geschrieben:
Mittwoch 4. März 2020, 20:04
Andi19 hat geschrieben:
Mittwoch 4. März 2020, 19:56
nun, wer lesen tut, ist.....
ich schrieb ja, habe nicht den ganzen thread gelesen und die Hauptaussage meines posts bezieht sich auf die gemachten Angaben zu OSB, die meiner Erfahrung nach eben nicht real sind.
Wieviele Klöster welcher Kongregationen in wievielen Ländern kennst Du?
Die Gewohnheiten sind sehr unterschiedlich.
Einige:-), hier darf dich aber gerne diskutiert werden und/oder stehe ich auf deinem Schlips?

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Re: Warum immer mehr Gäste und weniger Mönche?

Beitrag von Siard »

Andi19 hat geschrieben:
Donnerstag 5. März 2020, 22:25
Einige:-), hier darf dich aber gerne diskutiert werden und/oder stehe ich auf deinem Schlips?
Ich finde einfach, daß die Weite des Ordenslebens größer ist.
Das erinnert mich an die Erinnerungen eines Laacher Priors, der andere Benediktinerklöster beurteilte, ohne die Umstände zu kennen – wohl auch ohne dies zu wollen.
Für uns, die wir noch ringen, nach unserm Heil im Edertal, bitt' Gott, dem wir hier singen, dort in dem großen Himmelssal, o heil'ger Bonifatius!

Andi19

Re: Warum immer mehr Gäste und weniger Mönche?

Beitrag von Andi19 »

Siard hat geschrieben:
Freitag 6. März 2020, 12:16
Andi19 hat geschrieben:
Donnerstag 5. März 2020, 22:25
Einige:-), hier darf dich aber gerne diskutiert werden und/oder stehe ich auf deinem Schlips?
Ich finde einfach, daß die Weite des Ordenslebens größer ist.
Das erinnert mich an die Erinnerungen eines Laacher Priors, der andere Benediktinerklöster beurteilte, ohne die Umstände zu kennen – wohl auch ohne dies zu wollen.
Ich denke, du verwechselst da was. Austasuch ist kein Urteilen und es ging ja teils um schnöde Alltagsdetails.

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Re: Warum immer mehr Gäste und weniger Mönche?

Beitrag von Siard »

Andi19 hat geschrieben:
Freitag 6. März 2020, 14:00
Siard hat geschrieben:
Freitag 6. März 2020, 12:16
Andi19 hat geschrieben:
Donnerstag 5. März 2020, 22:25
Einige:-), hier darf dich aber gerne diskutiert werden und/oder stehe ich auf deinem Schlips?
Ich finde einfach, daß die Weite des Ordenslebens größer ist.
Das erinnert mich an die Erinnerungen eines Laacher Priors, der andere Benediktinerklöster beurteilte, ohne die Umstände zu kennen – wohl auch ohne dies zu wollen.
Ich denke, du verwechselst da was. Austasuch ist kein Urteilen und es ging ja teils um schnöde Alltagsdetails.
Nö. Deine Äußerungen sind oft wertend. Du unterschätzt die Bedeutung von "schnöde(n) Alltagsdetails".
Für uns, die wir noch ringen, nach unserm Heil im Edertal, bitt' Gott, dem wir hier singen, dort in dem großen Himmelssal, o heil'ger Bonifatius!

Andi19

Re: Warum immer mehr Gäste und weniger Mönche?

Beitrag von Andi19 »

Siard hat geschrieben:
Samstag 7. März 2020, 16:58
Andi19 hat geschrieben:
Freitag 6. März 2020, 14:00
Siard hat geschrieben:
Freitag 6. März 2020, 12:16
Andi19 hat geschrieben:
Donnerstag 5. März 2020, 22:25
Einige:-), hier darf dich aber gerne diskutiert werden und/oder stehe ich auf deinem Schlips?
Ich finde einfach, daß die Weite des Ordenslebens größer ist.
Das erinnert mich an die Erinnerungen eines Laacher Priors, der andere Benediktinerklöster beurteilte, ohne die Umstände zu kennen – wohl auch ohne dies zu wollen.
Ich denke, du verwechselst da was. Austasuch ist kein Urteilen und es ging ja teils um schnöde Alltagsdetails.
Nö. Deine Äußerungen sind oft wertend. Du unterschätzt die Bedeutung von "schnöde(n) Alltagsdetails".
Wir reden offensichtlich aneinander vorbei, deshalb lasse ich es jetzt dabei. Bezweifle, dass ich zu wenig Ahnung habe, aber habe herzlich gelacht bei deiner Annahme ;-) nehmen wir beide es doch sportlich, du sagst ich urteile, ich finde du interpretierst gerne Dinge hinein, wo einfache Aussagesätze stehen-life is life.

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Re: Warum immer mehr Gäste und weniger Mönche?

Beitrag von Siard »

Andi19 hat geschrieben:
Sonntag 8. März 2020, 00:01
… ich finde du interpretierst gerne Dinge hinein, wo einfache Aussagesätze stehen-life is life.
Auch einfache Aussagesätze haben eine Bedeutung. ;D
Wenn ich etwas in Deiner Aussage sehe, daß Dir nicht bewußt war, heißt das nicht, daß es nicht drinsteckt.
Ich habe nicht angenommen, daß Du wenig Ahnung hast, sondern daß Du vielleicht nur bestimmte Stömungen kennst – das ist ein Unterschied.
* konec *
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