Ich glaube nicht, dass in jungen Jahren der Unterleib die Hauptrolle spielt. Wenn das so wäre, wäre es wohl einigermassen egal, wer wen nimmt. Es spielen auch seelische Faktoren von Anfang herein. Hier kann man sich aber in einem andern Menschen täuschen, weil man oft Eigenschaften, die einem gefallen würden, in ihn hineinprojiziert, die er aber gar nicht hat. Man wartet dann bis diese sich zeigen sollen, aber sie zeigen sich nie und so kommt letztlich die grosse Enttäuschung. Man hat sich in ihm getäuscht.pierre10 hat geschrieben:Vielleicht ist es das Problem, dass sich vieles vor allem in den jungen Jahren im Unterleib abspielt, diese "Basis" wird oft überschätzt, ist aber trotzdem wichtig, sonst gäbe es bald keine Menschen mehr.![]()
Später aber sollte, kann, eine andere menschliche Eigenschaft eine wichtigere Rolle spielen, mehr auf der seelischen denn der körperlichen Ebene.
Liebe zielt auf die Ewigkeit
Re: Liebe zielt auf die Ewigkeit
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.
Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.
Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.
Re: Liebe zielt auf die Ewigkeit
Langform:pierre10 hat geschrieben:Gibt es etwas anderes außer Gott?
fragt erstaunt Pierre
In principio Primum principium, a quo cunctae illuminationes descendunt tanquam a Patre luminum, a quo est omne datum optimum et omne donum perfectum, Patrem scilicet aeternum, non alius est.
Kurzform:
Im Prinzip nicht.
(Apg 17:28 in ipso enim vivimus et movemur et sumus sicut et quidam vestrum poetarum dixerunt ipsius enim et genus sumus)
Re: Liebe zielt auf die Ewigkeit
Schau um dich rum, das ist alles Schöpfung, das ist nicht Gottpierre10 hat geschrieben:Gibt es etwas anderes außer Gott?
fragt erstaunt Pierre
Christus vincit - Christus regnat - Christus imperat
Re: Liebe zielt auf die Ewigkeit
Für mich, ich wiederhole, für mich ist das alles Gott, oder das Göttliche.noiram hat geschrieben:Schau um dich rum, das ist alles Schöpfung, das ist nicht Gottpierre10 hat geschrieben:Gibt es etwas anderes außer Gott?
fragt erstaunt Pierre
Pierre
Grenzen im Kopf sind sehr hinderlich
Re: Liebe zielt auf die Ewigkeit
Hat sich für dich Gott selber erschaffen?
Oder glaubst du auch nicht an die Schöpfungsgeschichte?
Oder glaubst du auch nicht an die Schöpfungsgeschichte?
Christus vincit - Christus regnat - Christus imperat
Re: Liebe zielt auf die Ewigkeit
Ich ganz persönlich glaube an das Göttliche als die einzige Wahrheit. Und nicht an die von Menschen dazugedichteten Geschichten. Wobei ich die Bibel als wichtiges Buch sehe, sie nur nicht wortwörtlich nehmen kann.noiram hat geschrieben:Hat sich für dich Gott selber erschaffen?
Oder glaubst du auch nicht an die Schöpfungsgeschichte?
Pierre, gläubiger Bastard
Grenzen im Kopf sind sehr hinderlich
Re: Liebe zielt auf die Ewigkeit
Was bedeutet die Frage?pierre10 hat geschrieben:Gibt es etwas anderes außer Gott?
fragt erstaunt Pierre
Ich verstehe sie so, dass Du eigentlich fragst: "Wie, ihr seid nicht auch Pantheisten? Das dachte ich bislang immer. Jetzt bin ich aber erstaunt."
Welches mich wiederum erstaunt, denn ich unterstelle, dass Du sehr wohl weißt, dass christlicher Glaube nicht pantheistisch ist und Gott als Person (oder 3 halt) verkündet.
Ist die Frage also vielleicht gar keine Frage, sondern als "Denkanstoß" o.ä. gedacht, noch bist Du in Wirklichkeit gar nicht erstaunt, sondern das gefiel Dir nur als rhetorisches Mittel?
...........................................................
Was ich wirlich interessiert: Das hier
kann ich mir nur so erklären, dass Dein Glaube an "das Göttliche" nicht durch menschliche Weitergabe kam, sondern Du ein Mystiker bist. Hast Du mystische Visionen gehabt? Oder fußt Dein Glaube doch auf Menschenwort? Aber wie entscheidest Du dann, wo fangen dann die "dazugedichteten Geschichten" an und wo hört Offenbarung (göttlich, also prophetisch, oder als Weitergabe mystisch gewonnener Erkenntnis) auf?pierre10 hat geschrieben:Ich ganz persönlich glaube an das Göttliche als die einzige Wahrheit. Und nicht an die von Menschen dazugedichteten Geschichten
"We have feminized the Church so much that it is not attractive to men."
(Eric Sammons)
(Eric Sammons)
Re: Vielleicht braucht die Ewigkeit etwas bemühen
pierre10 hat geschrieben:Meine Schwiegermutter sagte immer wieder, dass eine Beziehung, aber auch eine Ehe nur dann laufen kann, wenn Beide jeden Tag "einen Groschen reinwerfen".
Wir haben das als guten Rat angenommen, seit 30 Jahren geht es gut, auch wenn wir alle paar Wochen einmal, aber immer ganz kurz, aneinander rasseln.
Sonst ist es einfach wichtig, dem anderen durch ein liebes Wort, eine besondere Geste, aber auch nur durch einen entsprechenden Blick zu zeigen, wie wichtig sie für mich ist.
Pierre
Dazu:

Re: Liebe zielt auf die Ewigkeit
[quote="Kai"
Ich verstehe sie so, dass Du eigentlich fragst: "Wie, ihr seid nicht auch Pantheisten?
Ist die Frage also vielleicht gar keine Frage, sondern als "Denkanstoß" o.ä. gedacht, noch bist Du in Wirklichkeit gar nicht erstaunt, sondern das gefiel Dir nur als rhetorisches Mittel?
...........................................................
Was ich wirlich interessiert: Das hier
sondern Du ein Mystiker bist. Hast Du mystische Visionen gehabt? [/quote]
Im Grunde habe ich Mühe, mich, aber auch andere unter "Begriffen" einzuordnen. Da ich nicht beabsichtige, hier mein ganzen Innenleben und all meine Erfahrungen auszubreiten, kann eben nur ganz vorsichtig kommentieren.
Ja ich habe Erfahrungen, die eher außergewöhnlich waren, obwohl vielleicht viele (alle) Menschen besondere Erfahrungen mahcen ohne darüber zu sprechen.
Pierre
Ich verstehe sie so, dass Du eigentlich fragst: "Wie, ihr seid nicht auch Pantheisten?
Ist die Frage also vielleicht gar keine Frage, sondern als "Denkanstoß" o.ä. gedacht, noch bist Du in Wirklichkeit gar nicht erstaunt, sondern das gefiel Dir nur als rhetorisches Mittel?
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Was ich wirlich interessiert: Das hier
sondern Du ein Mystiker bist. Hast Du mystische Visionen gehabt? [/quote]
Im Grunde habe ich Mühe, mich, aber auch andere unter "Begriffen" einzuordnen. Da ich nicht beabsichtige, hier mein ganzen Innenleben und all meine Erfahrungen auszubreiten, kann eben nur ganz vorsichtig kommentieren.
Ja ich habe Erfahrungen, die eher außergewöhnlich waren, obwohl vielleicht viele (alle) Menschen besondere Erfahrungen mahcen ohne darüber zu sprechen.
Pierre
Grenzen im Kopf sind sehr hinderlich
Re: Vielleicht braucht die Ewigkeit etwas bemühen
[quote="kephas"][/quote]
Wir haben ein kleines Ritual: Das erste Wort am Morgen beim gemeinsamen Aufwachen ist ein Wort der Liebe, der Zuneigung. Und das jeden Tag ohne Ausnahme.
Pierre
Wir haben ein kleines Ritual: Das erste Wort am Morgen beim gemeinsamen Aufwachen ist ein Wort der Liebe, der Zuneigung. Und das jeden Tag ohne Ausnahme.
Pierre
Grenzen im Kopf sind sehr hinderlich
Re: Liebe zielt auf die Ewigkeit
Erzähl mal bitte was du glaubst (unter "Göttlich als einzige Wahrheit" kann ich mir so als losgelösten in dem Raum geschmissenen Satz nichts vorstellen) und wer (welche Menschen oder wer auch immer) dir gesteckt hat was wahr ist und was "zugedichtet" wurde.pierre10 hat geschrieben:Ich ganz persönlich glaube an das Göttliche als die einzige Wahrheit. Und nicht an die von Menschen dazugedichteten Geschichten. Wobei ich die Bibel als wichtiges Buch sehe, sie nur nicht wortwörtlich nehmen kann.noiram hat geschrieben:Hat sich für dich Gott selber erschaffen?
Oder glaubst du auch nicht an die Schöpfungsgeschichte?
Pierre, gläubiger Bastard
Marion, die alle Wörter - auch Pierres - wortwörlich nimmt
Christus vincit - Christus regnat - Christus imperat
Re: Liebe zielt auf die Ewigkeit
Gute, schwere Frage, liebe Marion, aber wenn ich nachfühle eigentlich doch beantwortbar.noiram hat geschrieben:Erzähl mal bitte was du glaubst (unter "Göttlich als einzige Wahrheit" kann ich mir so als losgelösten in dem Raum geschmissenen Satz nichts vorstellen) und wer (welche Menschen oder wer auch immer) dir gesteckt hat was wahr ist und was "zugedichtet" wurde.
Marion, die alle Wörter - auch Pierres - wortwörlich nimmt
Ich versuche damit zu leben, dass ich mir das Göttliche nicht als ein wie auch geartetes übermenschliches Wesen vorzustellen, sondern als die Essenz des Lebens selbst. Ist natürlich viel schwieriger als sich den Gottvater à la Michelangelo vorzustellen. Im Grunde bin ich mir bewusst, dass es außer dem Göttlichen nicht viel geben kann. In jedem Tier, Pflanze ja Stein, auch im Menschen ist es drin.
Und genau da sehe ich auch die Probleme der Menschen mit Gott, denn so etwas kann man nicht verstehen, erklären und beschreiben aber fühlen. Und es gehört viel dazu, solchen Gefühlen zu vertrauen.
Niemand hat mit "gesteckt", ich habe ein langes Leben gelebt, unendlich viel gesehen, gehört, gelesen, wahrgenommen, empfunden, daraus ist etwas entstanden, das ich heute als meine im Augenblick gültige Realität ansehe, die sich immer weiter entwickelt, von der ich die letztendliche Version heute noch nicht kennen kann. Das alles hat natürlich mit meiner Vita zu tun, meinen Erlebnissen in der Jugend vor allem zwischen 1938 und dem Ende des Krieges. Da wurde etwas ausgelöst, das mich dazu brachte, zu suchen und zwar mehr innen als außen.
Vielleicht werde ich nie sagen können: Ich habe gefunden, eher glaube ich, dass ich immer auf dem Weg sein werde.
Ob Du mich verstehen kannst?
Liebe Gedanken Pierre, der nicht vielmehr schreiben möchte zu Deiner Frage.
Grenzen im Kopf sind sehr hinderlich
Re: Liebe zielt auf die Ewigkeit
Nein das ist nicht schwierig sich vorzustellen, das machen viele Indianer auch, sie sehen Gott überall.pierre10 hat geschrieben: Ich versuche damit zu leben, dass ich mir das Göttliche nicht als ein wie auch geartetes übermenschliches Wesen vorzustellen, sondern als die Essenz des Lebens selbst. Ist natürlich viel schwieriger als sich den Gottvater à la Michelangelo vorzustellen. Im Grunde bin ich mir bewusst, dass es außer dem Göttlichen nicht viel geben kann. In jedem Tier, Pflanze ja Stein, auch im Menschen ist es drin.
Das weiß ich, solchen "Gefühlen" (ich würde sie eine Mixtur aus Gewissen und Trieb nennen) hab ich auch schon vielzuviel vertraut. Und festgestellt, daß diese (meine auf jeden Fall) aber rein gar nichts mit Göttlichem zutun haben könnenUnd genau da sehe ich auch die Probleme der Menschen mit Gott, denn so etwas kann man nicht verstehen, erklären und beschreiben aber fühlen. Und es gehört viel dazu, solchen Gefühlen zu vertrauen.
Ansammlung und Verarbeitung von inneren Erlebnissen, obwohl auch die äußeren eine Rolle spielten? Das machen wir alle! Es unterscheiden sich nur die Ereignisse.Niemand hat mit "gesteckt", ich habe ein langes Leben gelebt, unendlich viel gesehen, gehört, gelesen, wahrgenommen, empfunden, daraus ist etwas entstanden, das ich heute als meine im Augenblick gültige Realität ansehe, die sich immer weiter entwickelt, von der ich die letztendliche Version heute noch nicht kennen kann. Das alles hat natürlich mit meiner Vita zu tun, meinen Erlebnissen in der Jugend vor allem zwischen 1938 und dem Ende des Krieges. Da wurde etwas ausgelöst, das mich dazu brachte, zu suchen und zwar mehr innen als außen.
Vielleicht werde ich nie sagen können: Ich habe gefunden, eher glaube ich, dass ich immer auf dem Weg sein werde.
Ich denke ja und danke dir für die ausführliche AntwortOb Du mich verstehen kannst?
Liebe Gedanken Pierre, der nicht vielmehr schreiben möchte zu Deiner Frage.
Christus vincit - Christus regnat - Christus imperat
Re: Liebe zielt auf die Ewigkeit
Wer fühlte sich nicht mal von Gott beschenkt und konnte ihm aus ganzem Herzen danken?
Re: Liebe zielt auf die Ewigkeit
Vielleicht liegt eines der großen Probleme der Menschen in der fatalen Art, für alles Negative im Leben einen Sündenbock zu suchen, dann auch an Gott zu verzweifeln.overkott hat geschrieben:Wer fühlte sich nicht mal von Gott beschenkt und konnte ihm aus ganzem Herzen danken?
Wir haben von IHM alle Werkzeuge bekommen um zu tun
Also lasst uns auch agieren und tätig werden.
Pierre
Grenzen im Kopf sind sehr hinderlich
Re: Liebe zielt auf die Ewigkeit
Also, dann hau in die "Kontakte".pierre10 hat geschrieben:Vielleicht liegt eines der großen Probleme der Menschen in der fatalen Art, für alles Negative im Leben einen Sündenbock zu suchen, dann auch an Gott zu verzweifeln.overkott hat geschrieben:Wer fühlte sich nicht mal von Gott beschenkt und konnte ihm aus ganzem Herzen danken?
Wir haben von IHM alle Werkzeuge bekommen um zu tun
Also lasst uns auch agieren und tätig werden.
Pierre
Sonntägliche Grüße,
Albert