Seite 1 von 2
Barhäuptigkeit
Verfasst: Montag 19. November 2007, 14:21
von cantus planus
In einer privaten Gesprächsrunde kam gerade die interessante Frage nach der Kopfbedeckung des Mannes in kalten und zugigen Kirchen auf.
Ein Hut kommt nicht in Frage, da der Mann seinen Kopf nicht bedecken soll (1 Kor 11,17). Manche Männer behelfen sich mit einer Art Stirnband.
Die Frage ist, wie viel Kopf sollte unbedeckt bleiben?
(Bei der Frage ziele ich eher auf Quadratzentimeter, denn auf Anzahl der Haare. Im letzteren Falle müsste man diskutieren, ob die Augenbrauen mitzählen.

)
Re: Barhäuptigkeit
Verfasst: Montag 19. November 2007, 15:18
von Raimund J.
cantus planus hat geschrieben:In einer privaten Gesprächsrunde kam gerade die interessante Frage nach der Kopfbedeckung des Mannes in kalten und zugigen Kirchen auf.
Das lässt sich einfach beantworten: Kirchenbesuchende Männer tragen keine Kopfbedeckung.
Mir sind zwar in bitterkalten Wintern schon manchmal fast die Finger beim Orgelspielen abgefroren, aber das Bedürfnis nach einer Kopfbedeckung habe ich selbst da nicht verspürt.
Verfasst: Montag 19. November 2007, 16:06
von Linus
Das ist halt unser Martyrium. Wobei es gibt ja Ausnahmen: Geweihtes Personal darf Birett/Piloleus/Mitra tragen. (weshalb ist mir eigentlich nicht ganz klar. Ich könnt's nur im anatevka'schem Sinne, nicht aber theologisch begründen: Tradition.)
Mir hats aber bisher nicht wirklich was ausgemacht, in der Kirche nix am Kopf aufzuhaben. (Da ist der wegfall der Schlafmütze des Winters schon schlimmer)
Linus, bekennender Kopfbedeckungsträger sobalds unter 10° plus hat: Melone, (selten, aber doch), Hüte (Borsalino, und was Akubra-mäßiges) Schiebermütze, beziehungsweise Straßencerevis (vulgo Prunktönnchen), Studentischer Deckel, oder Elephantenkondom äh Stürmer)
Verfasst: Montag 19. November 2007, 20:23
von Maurus
Man könnte einer katholischen Studentenverbindung beitreten. Dann darf man auch.
Verfasst: Montag 19. November 2007, 20:24
von cantus planus
Ach so? Linus... ?
Verfasst: Montag 19. November 2007, 23:05
von asderrix
.........wer halt an den Kopf friert muss zunem Proselyt werden, oder so.
Verfasst: Montag 19. November 2007, 23:46
von Linus
cantus planus hat geschrieben:Ach so? Linus... ?
Ja wenn man so aussieht:

(Aufnahme vom Liborifest 2005), das Paradecerevis wird niemals abgenommen.
(Man merkt CVer kein Parade- und Straßen Comment

)
In dem Aufzug wird selbstverständlich der Deckel abgenommen, wenn man Sonntags in die Kirche geht (sing):

Verfasst: Dienstag 20. November 2007, 00:41
von anneke6
Ich müßte mich an den Anblick eines Mannes mit Kopfbedeckung in der Kirche erst gewöhnen…
Jaja, die Burschenschafter. Die von der Verbindung, wo mir der eine bei einer Fronleichnamsprozession hintendraufgetreten ist, als ich gerade dabei war, ein hohes D zu singen…also die von der Verbindung trugen so hohe Stiefel, daß sie sogar vom Knieen entbunden waren. Ich dachte…noch ein bißchen höher, und es ist 'ne Wathose…
Kopfbedeckungen waren von der gleichen Art, einmal dieses Käppchen, das wie magisch auf dem Kopf "kleben bleibt", und ein Helm.
Mein eigener Examenshut sieht noch ein bißchen anders aus, ist aber trotzdem farbentragend (weiß-rot natürlich!)…den habe ich zum Scherz einmal zu einem Gemeindefest getragen…
Verfasst: Dienstag 20. November 2007, 06:33
von Linus
anneke6 hat geschrieben:Ich müßte mich an den Anblick eines Mannes mit Kopfbedeckung in der Kirche erst gewöhnen…
Jaja, die Burschenschafter. Die von der Verbindung, wo mir der eine bei einer Fronleichnamsprozession hintendraufgetreten ist, als ich gerade dabei war, ein hohes D zu singen…also die von der Verbindung trugen so hohe Stiefel, daß sie sogar vom Knieen entbunden waren. Ich dachte…noch ein bißchen höher, und es ist 'ne Wathose…
Kopfbedeckungen waren von der gleichen Art, einmal dieses Käppchen, das wie magisch auf dem Kopf "kleben bleibt", und ein Helm.
Mein eigener Examenshut sieht noch ein bißchen anders aus, ist aber trotzdem farbentragend (weiß-rot natürlich!)…den habe ich zum Scherz einmal zu einem Gemeindefest getragen…
Nix Burschenschafter. CVer (Cartellverband) Ich weiß von außen schwer zu unterscheiden (gerade in D, da tragen Burschenschafter nicht immer schöne Unterscheidungsmerkmale im Gesicht)
Ein Burschenschafter, Turner und Corpsstudent geht in vollen Farben nur zu Hochzeiten in die Kirche (jaja ich kenn die B! Albia in Wien, die bisweilen bei der FSSP sonntags sitzt - ist ne große Ausnahme). Die reiterstiefel sind tradition, in der Schweiz erfüllen sie teilweise sogar noch ihren ursprünglichen Zweck)
Verfasst: Mittwoch 21. November 2007, 01:06
von Maurus
NIcht zu vergessen: Gardisten der Schweizer Garde behalten natürlich auch den Helm auf, genau wie die Domschweizer an anderen Kathedralen, falls zu ihrer Uniform ein Hut gehört. In Mainz zB ist das so.
Verfasst: Mittwoch 21. November 2007, 20:59
von taddeo
Das ist ohnehin eine Grundregel: Kopfbedeckungen, die fester Bestandteil einer Uniform sind, behält man normalerweise auch in der Kirche auf. Das gilt m. W. sogar für den Stahlhelm der Soldaten, der nur auf Kommando abgenommen wird ("Helm ab zum Gebet"). Auch Polizisten behalten ihre Mützen in der Kirche auf (z. B. an Fronleichnam, wenn sie dann den Prozessionsweg sichern).
Da auch eine studentische Vollwichs als Uniform gilt, bleiben Cerevis oder Barett selbstverständlich auch in der Kirche auf.
Verfasst: Mittwoch 21. November 2007, 21:47
von Janet1983
taddeo hat geschrieben:Das ist ohnehin eine Grundregel: Kopfbedeckungen, die fester Bestandteil einer Uniform sind, behält man normalerweise auch in der Kirche auf. Das gilt m. W. sogar für den Stahlhelm der Soldaten, der nur auf Kommando abgenommen wird ("Helm ab zum Gebet"). Auch Polizisten behalten ihre Mützen in der Kirche auf (z. B. an Fronleichnam, wenn sie dann den Prozessionsweg sichern).
Da auch eine studentische Vollwichs als Uniform gilt, bleiben Cerevis oder Barett selbstverständlich auch in der Kirche auf.
Wann geht man denn mit einem Gefechtshelm in die Kirche?
Ich würde doch mindestens runterfahren auf Flecktarn und Feldmütze / Barett oder sogar auf kleinen Diener. Und da nimmt man die Kopfbedeckung in der Kirche ab. Eigentlich in jedem überdachten Gebäude.
Ist die Hütte überdacht wird die Mütze abgemacht. Ist das Dach dann weggefetzt wird sie wieder aufgesetzt.
Helm ab wird im i.d.R. im Freien befohlen. Wenn draußen gebetet wird und (wie beim großen Zapfenstreich) alle im großen Diener sind, dann kann das vorkommen.
Verfasst: Donnerstag 22. November 2007, 08:51
von taddeo
Ich meine mich zu erinnern, daß ich das Tragen von Stahlhelmen in der Kirche schon gesehen habe, wenn z. B. eine Ehrenwache am Sarg in der Kirche stand. Ich selber war nie bei der Bundeswehr, kann daher nicht aus eigener Kenntnis sprechen.
Verfasst: Donnerstag 22. November 2007, 08:53
von Linus
Janet1983 hat geschrieben:Wann geht man denn mit einem Gefechtshelm in die Kirche?
Vor Kampfhandlungen?
Verfasst: Donnerstag 22. November 2007, 09:19
von Raimund J.
Eine Abwandlung des Dienstanzuges bei der Bundeswehr stellt der sog. große Dienstanzug dar:
Dienstanzug groß:
- mit Gefechtshelm (ohne Bezug)
- mit Kampfstiefel statt Schuhe
- Hosenbeine aufgeschoben (mit Hosengummi)
- Koppel Leder, schwarz mit Gürtelschnalle
- Handschuhe grau
Ich hatte Ende der achtziger Jahre als GWDL einmal die Gelegenheit in diesem Anzug bei einem großen Zapfenstreich (anl. Standort-Jubiläumsfeiern) Mitglied der Ehrenformation zu sein. Man sollte einen stabilen Kreislauf besitzen
In einer Kirche habe ich noch keine Uniformierten mit Stahlhelm gesehen. Vorstellbar wäre ein Ehrengeleit bei Begräbnissen oder z.B. Kranzniederlegungen, aber das findet ja dann auch außerhalb des Kirchengebäudes statt. Es gibt sicherlich genaueste Protokollvorschriften.
Verfasst: Donnerstag 22. November 2007, 10:54
von anneke6
Kennst Du Anlässe außer dem Großen Zapfenstreich, bei denen der Gefechtshelm zum großen Dienstanzug getragen wird? Vielleicht interne, wo gewöhnliche Sterbliche nicht zugucken dürfen…aber in der Öffentlichkeit hab ich es noch nie gesehen.
Gleichberechtigung
Verfasst: Donnerstag 22. November 2007, 10:54
von Simplex
Humanistisch und im Bezug auf die Gleichberechtigung würde ich sagen, dass wenn die Frauen im Sommer, oder so, ihre, vom hl. Paulus im Korintherbrief ans Herz gelegte Kopfbedeckung, in der Kirche abnehmen dürfen, dürfen die Männer diese, ihre im Winter auch aufsetzen.
Aber anders betrachtet ist ja auch alles was von der Aufklärung her kommt nicht unbedingt gut, oder so!

Verfasst: Donnerstag 22. November 2007, 11:55
von Raimund J.
anneke6 hat geschrieben:Kennst Du Anlässe außer dem Großen Zapfenstreich, bei denen der Gefechtshelm zum großen Dienstanzug getragen wird?
Ehrengeleite u.ä., also Totenwache, Kranzträger und Ordenskissenträger tragen auf jeden Fall großen Dienstanzug mit Stahlhelm/Gefechtshelm. Gilt auch für Fahnenabordnungen und Ehrenzug z.B. bei Totenehrungen.
Verfasst: Donnerstag 22. November 2007, 11:59
von Linus
Vgl. auch Papstbesuch in Ö. Da war der Kommandant immer mit Helm unterwegs.
Verfasst: Donnerstag 22. November 2007, 12:08
von anneke6
Irgendwie erinnert mich das an den Hauptmann von Köpenick. "Ein Hauptmann mit Mütze (im Gegensatz zum Helm) hätte die Trupps doch gar nicht anführen dürfen…"

Verfasst: Donnerstag 22. November 2007, 12:37
von cantus planus
Verfasst: Donnerstag 22. November 2007, 12:54
von Pit
Hallo taddeo,
ein guter Bekannter von mir war Oberstleutnant bei den Heeresfliegern, und er erzählte mir einmal, die Kopfbedeckung der Uniform (egal, ob Barrett oder Helm) würde immer (!) abgenomme, wenn man in Uniform eine Kirche betritt.
Gruß,Pit
Janet1983 hat geschrieben:taddeo hat geschrieben:Das ist ohnehin eine Grundregel: Kopfbedeckungen, die fester Bestandteil einer Uniform sind, behält man normalerweise auch in der Kirche auf. Das gilt m. W. sogar für den Stahlhelm der Soldaten, der nur auf Kommando abgenommen wird ("Helm ab zum Gebet"). Auch Polizisten behalten ihre Mützen in der Kirche auf (z. B. an Fronleichnam, wenn sie dann den Prozessionsweg sichern).
Da auch eine studentische Vollwichs als Uniform gilt, bleiben Cerevis oder Barett selbstverständlich auch in der Kirche auf.
Wann geht man denn mit einem Gefechtshelm in die Kirche?
Ich würde doch mindestens runterfahren auf Flecktarn und Feldmütze / Barett oder sogar auf kleinen Diener. Und da nimmt man die Kopfbedeckung in der Kirche ab. Eigentlich in jedem überdachten Gebäude.
Ist die Hütte überdacht wird die Mütze abgemacht. Ist das Dach dann weggefetzt wird sie wieder aufgesetzt.
Helm ab wird im i.d.R. im Freien befohlen. Wenn draußen gebetet wird und (wie beim großen Zapfenstreich) alle im großen Diener sind, dann kann das vorkommen.
Helm ab zum Gebet
Verfasst: Donnerstag 22. November 2007, 13:13
von Walter
Raimund Josef H. hat geschrieben:Es gibt sicherlich genaueste Protokollvorschriften.
ZDv 10/8 (Änderung 10) hat geschrieben:217. Verantwortlich für Vorbereitung und Koordinierung aller zur Aufführung eines Großen Zapfenstreiches notwendigen Maßnahmen ist der Kommandeur des mit der Durchführung beauftragten Verbandes.
...
223. Für die Ausführung des Kommandos: „Helm ab zum Gebet!“ gemäß Nr.233 sind Stahlhelme mit Kinngurten mit Drei-Punkt-Aufhängung auf Kinngurte mit Zwei-Punkt-Aufhängung umzurüsten.
...
232.
...
Spielleute: - Zeichen zum Gebet.
233. Der Kommandierende tritt vor die Front.
Kommandierender: „Helm — ab zum Gebet!“
Das Begleitkommando – ausgenommen die Fackelträger – und weitere am Großen Zapfenstreich teilnehmende Soldaten in Uniform nehmen die Kopfbedeckung ab. Diese wird mit der linken Hand abgenommen und am vorderen Rand – hinteren Rand nach oben, Öffnung zum Körper zeigend – vor die Mitte der Brust gehalten. Das Barett/Schiffchen wird in der linken Hand gehalten.
Der Kommandierende tritt 6 Schritt nach rechts, nimmt die Kopfbedeckung ab und nimmt Front zur Ehrenformation.
Musikkorps: - Musikstück „Gebet“ von Bortnianski
Der Kommandierende setzt die Kopfbedeckung wieder auf tritt 6 Schritt nach links und nimmt Front zur Ehrenformation.
Kommandierender: „Helm — auf!“
Das Begleitkommando und weitere am Großen Zapfenstreich teilnehmende Soldaten in Uniform setzen die Kopfbedeckung wieder auf.
Spielleute: - Abschlagen nach dem Gebet
Musikkorps: - Ruf nach dem Gebet
...
Verfasst: Donnerstag 22. November 2007, 13:23
von Raimund J.
Pit hat geschrieben:Hallo taddeo,
ein guter Bekannter von mir war Oberstleutnant bei den Heeresfliegern,
Die Kameraden der Luftwaffe fühlen sich eh kaum an Formalismen gebunden

Verfasst: Donnerstag 22. November 2007, 13:28
von Stephen Dedalus
Die Musiker lassen den Helm auf. Macht aber nix, der ist eh nur aus Pappe.

Verfasst: Donnerstag 22. November 2007, 13:32
von Allons
Janet1983 hat geschrieben:Wann geht man denn mit einem Gefechtshelm in die Kirche?
No na, wenn man den Freizeithelm vergessen hat wahrscheinlich ? Man kann natürlich alternativ den Klappspaten als Schiebermütze tragen.
Gruß, Allons!
Verfasst: Donnerstag 22. November 2007, 14:34
von Linus
Pit hat geschrieben:Hallo taddeo,
ein guter Bekannter von mir war Oberstleutnant bei den Heeresfliegern, und er erzählte mir einmal, die Kopfbedeckung der Uniform (egal, ob Barrett oder Helm) würde immer (!) abgenomme, wenn man in Uniform eine Kirche betritt.
Gruß,Pit
Weiß ja nicht wies bei euch ist, ABER die Barette werden immer abgenommen (Helm jedoch nicht, weil nicht leicht zu verstauen) außer man ist bei einer bevorrechteten Einheit (ich glaub Jagdkomando), die dürfens immer aufhaben.
Verfasst: Donnerstag 22. November 2007, 17:59
von Simplex
Humanistisch und im Bezug auf die Gleichberechtigung würde ich sagen, dass wenn die Frauen im Sommer, oder so, ihre, vom hl. Paulus im Korintherbrief ans Herz gelegte Kopfbedeckung, in der Kirche abnehmen dürfen, dürfen die Männer diese, ihre im Winter auch aufsetzen.
Aber anders betrachtet ist ja auch alles was von der Aufklärung her kommt nicht unbedingt gut, oder so!
Verfasst: Donnerstag 22. November 2007, 22:27
von Pit
Das ist gut möglich, ich kann eben nur sagen, wie es bei der deutschen Bundeswehr bzw. der Luftwaffe der Fall ist, mit den österreichischen Gepflogenheiten kenne ich mich nicht aus.
Aber ich habe regelmäßig einen britisch-deutschen Christmas Carol Service miterlebt, und da nahmen alle (!) Soldaten die Kopfbedeckung ab, Deutsche wie auch Briten.
Gruß, Pit
Linus hat geschrieben:
...
Weiß ja nicht wies bei euch ist, ABER die Barette werden immer abgenommen (Helm jedoch nicht, weil nicht leicht zu verstauen) außer man ist bei einer bevorrechteten Einheit (ich glaub Jagdkomando), die dürfens immer aufhaben.
Verfasst: Freitag 23. November 2007, 17:19
von Maurus
taddeo hat geschrieben:Ich meine mich zu erinnern, daß ich das Tragen von Stahlhelmen in der Kirche schon gesehen habe, wenn z. B. eine Ehrenwache am Sarg in der Kirche stand. Ich selber war nie bei der Bundeswehr, kann daher nicht aus eigener Kenntnis sprechen.
Ich meine das auch schon gesehen zu haben, und insofern wäre deine obige Aussage so abzuwandeln, dass die Kopfbedeckung aufbehält, wer irgendein Amt/ Aufgabe ausfüllt.
Verfasst: Freitag 23. November 2007, 17:46
von Walter
Maurus hat geschrieben:Ich meine das auch schon gesehen zu haben, und insofern wäre deine obige Aussage so abzuwandeln, dass die Kopfbedeckung aufbehält, wer irgendein Amt/ Aufgabe ausfüllt.
Nein, nur wer keine Hand frei hat, sie abzunehmen und zu halten. Generell wird die Kopfbedeckung zum Gebet abgenommen, wie ich oben schon beschrieben habe, und überhaupt auch in Gebäuden:
ZDv 37/10 hat geschrieben:208. Außerhalb von Gebäuden ist grundsätzlich Kopfbedekkung zu tragen.
In geschlossenen Räumen (z.B. Wohn- und Diensträumen, Gaststätten, Museen, Theatern, Kirchen) sind Kopfbedeckung und Fingerhandschuhe abzulegen, sofern nichts anderes befohlen ist.
Sonst fängt man sich (besonders mit Helm) ganz schnell den Spruch ein: „Sie haben wohl kein Vertrauen in Deutschlands Dachdeckerhandwerk?“ 
Verfasst: Freitag 23. November 2007, 20:13
von Janet1983
Walter hat geschrieben:
ZDv 37/10 hat geschrieben:208. Außerhalb von Gebäuden ist grundsätzlich Kopfbedekkung zu tragen.
In geschlossenen Räumen (z.B. Wohn- und Diensträumen, Gaststätten, Museen, Theatern, Kirchen) sind Kopfbedeckung und Fingerhandschuhe abzulegen, sofern nichts anderes befohlen ist.
Sonst fängt man sich (besonders mit Helm) ganz schnell den Spruch ein: „Sie haben wohl kein Vertrauen in Deutschlands Dachdeckerhandwerk?“ 
Klar... da haette ich drauf kommen koennen, die Anzugsordnung zu bemuehen...
Den Spruch mit dem Dachdeckerhandwerk hab ich auch schon gehoert.
Wie gesagt... in geschlossenen Raeumen immer ohne Kopfbedeckung.