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What would Jesus drive?

Verfasst: Samstag 26. August 2006, 10:52
von Edi

Citroen

Verfasst: Samstag 26. August 2006, 15:38
von sofaklecks
Natürlich einen Citroen C 6. Er fährt dann wie Gott in Frankreich und kann jede Menge Wunder wirken, damit das Ding überhaupt fährt.

sofaqklecks


(Der Vergleich wäre besser mit einem Citroen SM, aber den kennt ja keiner mehr von euch Grünschnäbeln. Hatte einen Maseratimotor.)

Re: Citroen

Verfasst: Sonntag 27. August 2006, 11:23
von holzi
sofaklecks hat geschrieben:(Der Vergleich wäre besser mit einem Citroen SM, aber den kennt ja keiner mehr von euch Grünschnäbeln. Hatte einen Maseratimotor.)
Von wegen Grünschnäbel, das Trumm ist wunderschön! Und ich kenn das schon. Frechheit ;)

Verfasst: Sonntag 27. August 2006, 14:46
von Edi
Fahrt mit mehr oder weniger Schnaps wie ich, das geht. Hat natürlich nicht jeder eine Quelle, aber inzwischen gibt es ja auch einige Tankstellen, die E85 oder E50anbieten.

http://www.e85.biz/tankstellennetz.php3

Verfasst: Sonntag 27. August 2006, 14:59
von Robert Ketelhohn
FIAT.

Was sonst?
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alfa

Verfasst: Sonntag 27. August 2006, 16:40
von sofaklecks
oder Alfa!

Aber nein, der Herr Jesus ging zu Fuss. Nur für den Einzug nach Jerusalem nahm einen vierfüssigen Untersatz. Aber kein Pferd, nein einen Esel, also ein Arbeitstier.

Daraus folgt: Jesus würde laufen und für besondere Fälle sich einen Diesel mieten.

Wenn er nicht bei seiner Wiederkehr auf die Erde von unserem Grossinquisitor so behandelt würde, wie das Dostojewski beschreibt.


sofaklecks

Re: alfa

Verfasst: Sonntag 27. August 2006, 17:54
von Robert Ketelhohn
sofaklecks hat geschrieben:oder Alfa!
Höchstens am Anfang. Im übrigen aber Fiat, wie wir ja dauernd selber sagen: Fiat voluntas tua.

Verfasst: Sonntag 27. August 2006, 18:54
von holzi
Edi hat geschrieben:Fahrt mit mehr oder weniger Schnaps wie ich, das geht. Hat natürlich nicht jeder eine Quelle, aber inzwischen gibt es ja auch einige Tankstellen, die E85 oder E50anbieten.
http://www.e85.biz/tankstellennetz.php3
Is' ja nett, dass das bei uns auch endlich kommt, in Brasilien bin ich oft mit Allo'ol unterwegs gewesen. Was kostet denn momentan der Liter E85? Gibts in Deutschland ausser bei Ford schon andere Motoren mit Flexfuel?

Oder Alfa

Verfasst: Sonntag 27. August 2006, 18:55
von sofaklecks
Ist er nicht auch das Alfa und das Omega?

sofaklecks,

PS: Ist aber eigentlich dasselbe. Leider. Ich erinnere mich mit Entsetzen an meinen ersten Alfa, in dessen KFZ-Schein FIAT als Hersteller eingetragen war. Porca miseria! Pardon.

Verfasst: Sonntag 27. August 2006, 20:15
von Edi
holzi hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:Fahrt mit mehr oder weniger Schnaps wie ich, das geht. Hat natürlich nicht jeder eine Quelle, aber inzwischen gibt es ja auch einige Tankstellen, die E85 oder E50anbieten.
http://www.e85.biz/tankstellennetz.php3
Is' ja nett, dass das bei uns auch endlich kommt, in Brasilien bin ich oft mit Allo'ol unterwegs gewesen. Was kostet denn momentan der Liter E85? Gibts in Deutschland ausser bei Ford schon andere Motoren mit Flexfuel?
Die genauen Preise kenne ich nicht, sie sollen so etwa zwischen 0,85 bis 1,10 Euro liegen: Mehrverbrauch je nach Motor bis zu 30 %, beim Saab 9-5 viel weniger, da der 20 % mehr PS hat im Vergleich zum Fahren mit Benzin. Der hat auch mehr Kompression und nutzt dadurch die höhere Oktanzahl von E85 auch weit besser aus. Ford ist momentan der einzige FFV-Anbieter hier. Halt: Saab könnte inzwischen den 9-5 auch in Deutschland anbieten und bald auch Volvo. VW schrieb mir, sie warten bis die Infrastruktur ausgebaut sei, also genug Tankstellen da seien. Andere sollen vorpreschen.

In Brasilien ist nicht alles ok, da werden dafür (vielleicht auch nur für den Export ?) zum Teil Urwälder abgeholzt. Die Forschung geht aber weiter, aus Stroh und Holzabfällen kann man auch Alk machen,
Bald soll auch Biobutanol oder Biopropanol hinzu kommen. Beide haben mehr Heizwert.
Die Flex Fuel Steuerung ist von Bosch entwickelt worden.

Verfasst: Montag 28. August 2006, 13:11
von holzi
Edi hat geschrieben: In Brasilien ist nicht alles ok, da werden dafür (vielleicht auch nur für den Export ?) zum Teil Urwälder abgeholzt.
Nicht für den Zucker, da wo das Zuckerrohr angebaut wird, wachsen z.T. schon seit Jahrhunderten keine Wälder mehr (küstennahe Gebiete von Bahia bis Ceará). Der Wald geht fürs Soja drauf. Brasilien hat mir dem Zuckerrohr insofern einen Vorteil, weil ggü. Mais und Weizen das ausgepresste Zuckerrohr noch soviel Brennwert hat, dass kein Öl oderGas für den Destilliervorgang gebraucht wird.

Verfasst: Montag 28. August 2006, 14:05
von Edi
holzi hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:In Brasilien ist nicht alles ok, da werden dafür (vielleicht auch nur für den Export ?) zum Teil Urwälder abgeholzt.
Nicht für den Zucker, da wo das Zuckerrohr angebaut wird, wachsen z.T. schon seit Jahrhunderten keine Wälder mehr (küstennahe Gebiete von Bahia bis Ceará). Der Wald geht fürs Soja drauf. Brasilien hat mir dem Zuckerrohr insofern einen Vorteil, weil ggü. Mais und Weizen das ausgepresste Zuckerrohr noch soviel Brennwert hat, dass kein Öl oderGas für den Destilliervorgang gebraucht wird.
Habe ich da irgendwo etwas falsch gelesen oder verwechselt? Ich war der Meinung, die Waldvernichtung beziehe sich mindestens teilweise auch auf den Zuckerrohranbau, aber das Ganze scheint sich dann doch auf Pflanzenöl (Soja,Palm) zu beziehen, aus dem man Biodiesel herstellt. Jedenfalls schreibt das auch der Regenwaldverein.

Verfasst: Montag 28. August 2006, 16:33
von holzi
Edi hat geschrieben:Habe ich da irgendwo etwas falsch gelesen oder verwechselt? Ich war der Meinung, die Waldvernichtung beziehe sich mindestens teilweise auch auf den Zuckerrohranbau, aber das Ganze scheint sich dann doch auf Pflanzenöl (Soja,Palm) zu beziehen, aus dem man Biodiesel herstellt. Jedenfalls schreibt das auch der Regenwaldverein.
Zuckerrohr hat bestimmte klimatische Anforderungen, denen der gerodete Urwaldboden nicht gerecht wird. Die großen Kahlschläger sind die Soja- und Fleischproduktion. Palmöl dagegen ist ein klassisches Produkt aus extensiver Bepflanzung, man kann das fast mit Streuobstwiesen vergleichen.

Es gibt in Brasilien mittlerweile ein Biodieselprogramm, das explizit kleine Produzenten bevorzugt und nachhaltige Produktionsmethoden fördern soll. Wie's funktioniert wird sich herausstellen.