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Die Verschiedenartigkeit der süddeutschen Stämme
Verfasst: Dienstag 1. August 2006, 00:38
von Robert Ketelhohn
Warum gibt es hier eigentlich so viele Österreicher im Kreuzgang, aber
nur wenige Bayern? Sind die Bayern technisch und kulturell so weit
zurück, daß das Internet noch nicht zu ihnen vorgedrungen ist? Oder
sind sie einfach schon so heilig, daß sie’s nicht mehr brauchen?
Re: Die Verschiedenartigkeit der süddeutschen Stämme
Verfasst: Dienstag 1. August 2006, 08:04
von holzi
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Warum gibt es hier eigentlich so viele Österreicher im Kreuzgang, aber
nur wenige Bayern? Sind die Bayern technisch und kulturell so weit
zurück, daß das Internet noch nicht zu ihnen vorgedrungen ist? Oder
sind sie einfach schon so heilig, daß sie’s nicht mehr brauchen?
Letzeres! Seitdem
wir Papst sind. Ausserdem haben wir eine ganze Reihe an Kryptobayern hier. Du kannst ja mal eine Umfrage mit Aufruf zum Outing starten.

Verfasst: Montag 7. August 2006, 10:44
von Ewald Mrnka
Die Österreicher sind politischer und im Vergleich weniger provinziell als die anderen deutschen Stämme.
Die Österreicher haben einen weiteren Horizont - sie waren eben lange Zentrum eines Reiches mit vielen Völkern, Kulturen und Konfessionen. Das hat ihren Nationalcharakter geprägt.
Bei Preußens, und die Bayern sind die letzten Preußen, geht alles geregelter, konfektionierter vonstatten - auch das Denken.
Verfasst: Montag 7. August 2006, 11:04
von Knecht Ruprecht
Vermutlich müssen katholische Internetnutzer aus Bayern nicht in christliche Foren, weil in ihrem Gebiet genug katholisches geboten wird.
Verfasst: Montag 7. August 2006, 11:30
von Linus
Ewald Mrnka hat geschrieben:Die Österreicher sind politischer und im Vergleich weniger provinziell als die anderen deutschen Stämme.
das halt ich für ein Gerücht
Die Österreicher haben einen weiteren Horizont - sie waren eben lange Zentrum eines Reiches mit vielen Völkern, Kulturen und Konfessionen. Das hat ihren Nationalcharakter geprägt.
Ja unser Horizont reicht bis zur Staatsgrenze.(und das ist weit: eigentlich hört er an der Ortsgrenze auf: hier in Velm wurden wir von den bösen Himbergern bessetzt, unsere Nachbarn sind die Sumpfdeppen (Moosbrunn) Wien ist eine Weltreise) Dahinter wohnen die Löwen. ganz besonders in Ödenburg das eigentlich noch uns gehörte. Alles was nicht katholisch war wurde ins Reich der Löwen (Transleithanien) verbannt: oberösterreichische Landler und andere
Unser nationalcharakter ist absolut nicht einheitlich bis kurz nach der Wachau sind die Pseudodeutschen (i woa scho imma a Östarreicha: mei Opa is a Tschech mei Oma a Krawotin und von da müttalichn Seitn is a bissl Gulasch (=Ungarn) drin; haaßn du'r i Pospischil) danach kommen die Baiern bis in den Norden Salzburgs der Rest Österreichs ist von deutschem Provinzialismus und Überheblichkeit geprägt ("I bin ausm Lungau." (Salzburg wos is des?) "Bischt a Tirola bischt a Mensch, bischt koa Tirola bischt a Oarschloch" und "Wir Vorarlberger sind die besseren Schweizer- die sind böse, denn die wollten uns nicht."[vortrag in hochdeutsch weil die einheimische Halskrankheit schon in Tirol nicht mehr verstanden wird]) Wien hat den Zug zur Osterweiterung verpasst, die wichtigen Brückenkopfinstitutionen sitzen in Deutschland.
Bei Preußens, und die Bayern sind die letzten Preußen, geht alles geregelter, konfektionierter vonstatten - auch das Denken.
Mag sein, sind ja auch Protestanten.

Bayern
Verfasst: Montag 7. August 2006, 14:16
von sofaklecks
Bayern ist dank der klugen Politik zu Napoleons Zeiten, die Robert als Judaspolitik (oder so ähnlich) bezeichnet hat, zu einem Staat gewachsen, der die unterschiedlichsten Stämme beinhaltet. Eine nennenswerte Rolle in der Geschichte spielt Bayern erst, seit wir Pfälzer sie übernommen und kultiviert haben. Kein Widerspruch bitte: Als Carl Theodor aus seinem schönen Mannheim nach München zog, kam er aus einer in ganz Europa bekannten Metropole in ein Kuhdorf. Ohne ihn kein englischer Garten, ohne seine Nachfolger, alles Pfälzer, keine Landvermessung als Grundlage einer gerechten Besteuerung und kein Reichenbach oder Fraunhofer. Kein Wunder, dass Carl Theodor Bayern gerne gegen die Rheinlande mit den Österreichern getauscht hätte, wäre der alte Fritz nicht dagegen gewesen, weshalb sein Bild in manchem bayerischen Herrgottswinkel hing.
So aber kamen die Beutebayern hinzu, von denen ein Gutteil protestantisch ist.
Und was die Österreicher angeht, so haben sie sich zwar einiges angeheiratet, aber regiert haben sie es nicht, allenfalls beherrscht. Die Tugend der politischen Weitsicht hat um die Hofburg stets einen grossen Bogen gemacht.
Wie unwesentlich diese Stämme alle sind, erkennt jeder unschwer daraus, dass in zivilisierten Gegenden unser Vaterland nach den Alemannen benannt ist.
sofaklecks
Na, na, mein lieber Sofaklecks!
Verfasst: Dienstag 8. August 2006, 18:03
von Jean
Die Mär von der Kultivierung Baierns durch die Pfalz wird ja gern und oft gesungen - zumindest im Südwesten Deutschlands.
Zugegeben: Carl Theodor hat die Mannheimer Avantgarde nach München geholt. Was allerdings folgte, hat vieles zunichte gemacht; oder sollte man den unsäglichen letzten Kurfürst = ersten König Max IV/I Joseph (Pfälzer!) und seinen noch viel unsäglicheren aus Savoyen stämmigen Minister und Vollstrecker Graf Montgelas milder übersehen? Wohl kaum. Das Duo hat den geistlichen - und für etliche Jahre auch geistigen - Ausverkauf Baierns betrieben. Die Schaffung des "modernen" Bayern war mit unglaublichen Verlusten erkauft.
Nein, die Pfalz mag ein müdes Herrscherhaus zu später Zeit aufgefrischt haben. Die Kultur hat es den Baiern ganz sicher nicht beigebracht. Man denke an die mittelalterlichen Kultur- und Handelszentren an der Donau, an die Ingolstädter Landesuniversität (1472), das Wirken und Bauen der Jesuiten in der katholischen Reform, an Kurfürst Maximilian I, die altbairischen Klöster, den Barock, die Barockgelehrten etc.
Aber die Pfalz braucht ja gar keinen fiktiven Triumph über das Bairische. Sie ist von sich aus durchaus attraktiv (siehe Wein!). Und der Ärger der bayrischen Herrschaftsjahre im 19./20. Jh. sollte mittlerweile verflogen sein. Immerhin haben die Könige dieser Jahre auch einiges Geld aus bayrischen Kassen in die Pfalz gesteckt.
Alle in allem: die Südländer sollten gut zusammenhalten!
Wir
Verfasst: Dienstag 8. August 2006, 18:27
von sofaklecks
Ein Bayer (bitte, da sieht man es doch schon, das y stammt vom König Ludwig von wegen der klassischen Bildung), der Jean heisst, muss Pfälzer Vorfahren haben.
Aber gut, ich gebe zu, mein Beitrag war scherzhaft gemeint. Und wir Süddeutschen sollten wirklich zusammenhalten, denn den Kuturvorsprung aus der Römerzeit holen die Ostgoten nie auf.
Ich hatte mal einen Prozess in München vor einem Vorsitzenden, der das bayerische Urviech herauskehrte. Zwei junge Kollegen vor mir kanzelte er ab, das es nun wirklich nicht mehr die feine Art war. Als er dasselbe bei mir versucht hat, hab ich gemeint, als Pfälzer und damit Mitglied des Stammes, der den Bayern die besten Könige geschenkt habe, tät ich mir etwas mehr Respekt ausbitten. Schallendes Gelächter, den Prozess hab ich gewonnen.
sofaklecks
Verfasst: Dienstag 8. August 2006, 18:55
von Jean
Na also, sag ich doch! Man kann sich weit unpassenderes beieinander vorstellen als Bayern und die Pfalz.
Manche würde als Beispiel vielleicht anführen: Rheinland und Pfalz. Aber darüber gestehe ich mir als einem Baiern kein Urteil zu.
Und was den Urviech-Richter angeht: Die Baiern haben gar nichts dagegen, wenn einer ihnen die Schneid abkaufen will. Ganz im Gegenteil, denn dann heißt es anerkennend: "A Hund is a scho!"
Aber wehe, es versucht einer verbissen, uncharmant und ungekonnt! Sowas nötigt keinen Respekt ab, aber umso mehr Verärgerung.
Ich glaube, den Pfälzern ist das nicht ganz unbekannt.
Re: Bayern
Verfasst: Dienstag 8. August 2006, 21:22
von Robert Ketelhohn
sofaklecks hat geschrieben:Bayern ist dank der klugen Politik zu Napoleons Zeiten, die Robert als Judaspolitik (oder so ähnlich) bezeichnet hat …
Rheinbündler, Rheinbündler! 
(Höchstens »so ähnlich« übrigens. Weiß selber nicht mehr genau.)
Verfasst: Donnerstag 17. August 2006, 15:48
von pierre10
Und wo bleibt Baden würtemberg? und das Elsaß, das, wenn es gerade mal wieder zu Deutschland gehört auch im Süden liegt und von Allemannen besiedelt ist.
Kleine Geschichte dazu:
In einer elsässischen Winstub sitz ein Deutscher und hört den Bauern zu. Dann bittet er, den folgenden Satz ins Elsässische zu übersetzen.
„Entschuldigen Sie, ich habe Sie nicht verstanden, können Sie noch einmal wiederholen?“
Da meint ein Elsässer:
„Das ist ganz einfach, auf Elsässisch heißt das: HÄÄÄ“?
Pierre
Re: Die Verschiedenartigkeit der süddeutschen Stämme
Verfasst: Donnerstag 21. Juli 2011, 01:10
von Bernardo
Die Verschiedenartigkeit der süddeutschen Stämme ......
Ich vermisse hier auch die Alemannen.
Hier sind sie zuhause:
Südbaden
Südwürttemberg
Elsass
Deutsch-Schweiz
bayrisches Schwaben
Vorarlberg
Liechtenstein
Alpentäler in Italien (Walser)
Re: Die Verschiedenartigkeit der süddeutschen Stämme
Verfasst: Freitag 22. Juli 2011, 11:05
von Linus
Du vergisst Die Bezirke Landeck und Reutte in Tirol. Da wird auch gealemannt
Re: Die Verschiedenartigkeit der süddeutschen Stämme
Verfasst: Freitag 22. Juli 2011, 17:12
von Robert Ketelhohn
Bernardo hat geschrieben:Ich vermisse hier auch die Alemannen.
Ach ja, de Gelbfüßla …
Re:
Verfasst: Freitag 22. Juli 2011, 17:27
von cantus planus
pierre10 hat geschrieben:Und das Elsaß, das, wenn es gerade mal wieder zu Deutschland gehört auch im Süden liegt und von Allemannen besiedelt ist.
Aktuell gehört es wieder zu Deutschland.
http://www.youtube.com/v/o8qSxX8Yfyw
Re: Die Verschiedenartigkeit der süddeutschen Stämme
Verfasst: Freitag 22. Juli 2011, 17:30
von Dieter
Vielleicht sind die Bayern für dieses Forum nicht konservativ genug (Stichwort: Liberalitas Bavariae)....
Re: Die Verschiedenartigkeit der süddeutschen Stämme
Verfasst: Freitag 22. Juli 2011, 17:34
von taddeo
Dieter hat geschrieben:Vielleicht sind die Bayern für dieses Forum nicht konservativ genug (Stichwort: Liberalitas Bavariae)....
Die Bayern sehen die Welt eher traditionalistisch: Außerhalb Bayerns gibt es nichts, worüber sich zu reden lohnte. Und die Alemannen gehören in diesem Weltbild definitiv NICHT zu Bayern.
Extra Bavariam non est vita; et si est vita, non est ita.
Re:
Verfasst: Freitag 22. Juli 2011, 18:26
von cantus planus
Ewald Mrnka hat geschrieben:Die Österreicher haben einen weiteren Horizont [...]
Das bestreite ich. Mit Nachdruck.
Re: Re:
Verfasst: Freitag 22. Juli 2011, 20:36
von PaceVeritas
cantus planus hat geschrieben:Ewald Mrnka hat geschrieben:Die Österreicher haben einen weiteren Horizont [...]
Das bestreite ich. Mit Nachdruck.
Da gibt es ganz unterschiedliche Ansichten ... (ich bin da mangels längeren Ö-Aufenthalts "neutral")
Was ist der Unterschied zwischen Deutschland und Österreich?
Wenn in Österreich ein Hund sein Geschäft an der Kirchentür verrichtet, dann lacht der Österreicher und hat “an rechten Schmäh”. Passiert das gleiche in Deutschland, so gibt es zwei Fraktionen: die einen brüllen mit hochrotem Kopf, der Dreck an heiligem Ort gehöre SOFORT beseitigt – die anderen brüllen mit nicht minder hochrotem Kopf, der Hund habe ganz recht und die reaktionäre Kirche gehöre SOFORT abgerissen und die Grube stattdessen ganz mit Hundesch... gefüllt.
Gelassenheit war nie die Stärke der Deutschen. Genausowenig (zumindest seit der Reformation) die Fähigkeit, dem sowohl-als-auch den Vorzug vor dem entweder-oder zu geben.
(...)
Quelle
Re: Re:
Verfasst: Freitag 22. Juli 2011, 20:56
von Dieter
PaceVeritas hat geschrieben:cantus planus hat geschrieben:Ewald Mrnka hat geschrieben:Die Österreicher haben einen weiteren Horizont [...]
Das bestreite ich. Mit Nachdruck.
Da gibt es ganz unterschiedliche Ansichten ... (ich bin da mangels längeren Ö-Aufenthalts "neutral")
Was ist der Unterschied zwischen Deutschland und Österreich?
Wenn in Österreich ein Hund sein Geschäft an der Kirchentür verrichtet, dann lacht der Österreicher und hat “an rechten Schmäh”. Passiert das gleiche in Deutschland, so gibt es zwei Fraktionen: die einen brüllen mit hochrotem Kopf, der Dreck an heiligem Ort gehöre SOFORT beseitigt – die anderen brüllen mit nicht minder hochrotem Kopf, der Hund habe ganz recht und die reaktionäre Kirche gehöre SOFORT abgerissen und die Grube stattdessen ganz mit Hundesch... gefüllt.
Gelassenheit war nie die Stärke der Deutschen. Genausowenig (zumindest seit der Reformation) die Fähigkeit, dem sowohl-als-auch den Vorzug vor dem entweder-oder zu geben.
(...)
Quelle
Woher kommt dieser Mentalitätsunterschied zwischen den katholischen Österreichern und den katholischen Bayern?
Re: Re:
Verfasst: Freitag 22. Juli 2011, 21:09
von cantus planus
PaceVeritas hat geschrieben:cantus planus hat geschrieben:Ewald Mrnka hat geschrieben:Die Österreicher haben einen weiteren Horizont [...]
Das bestreite ich. Mit Nachdruck.
Da gibt es ganz unterschiedliche Ansichten ... (ich bin da mangels längeren Ö-Aufenthalts "neutral")
Ich habe fast ein halbes Jahrzehnt lang in Österreich gelebt. Ich schätze dir Österreicher sehr, aber dass sie den weiteren Horizont haben, halte ich für ein Gerücht.
Re: Re:
Verfasst: Freitag 22. Juli 2011, 21:11
von martin v. tours
cantus planus hat geschrieben:Ewald Mrnka hat geschrieben:Die Österreicher haben einen weiteren Horizont [...]
Das bestreite ich. Mit Nachdruck.
Nun Cantus, auf deine Österreich-erfahrung kannst Du dich NICHT berufen,denn soweut ich weiss hattest Du in Wien gelebt. Wenn es etwas gibt das jeder Österreicher weiss, ist es das, das Wien nicht Österreich ist!
Und das sage ich als Österreicher der Wien liebt.
martin v. tours
Re: Re:
Verfasst: Freitag 22. Juli 2011, 21:17
von cantus planus
martin v. tours hat geschrieben:cantus planus hat geschrieben:Ewald Mrnka hat geschrieben:Die Österreicher haben einen weiteren Horizont [...]
Das bestreite ich. Mit Nachdruck.
Nun Cantus, auf deine Österreich-erfahrung kannst Du dich NICHT berufen,denn soweut ich weiss hattest Du in Wien gelebt. Wenn es etwas gibt das jeder Österreicher weiss, ist es das, das Wien nicht Österreich ist!
Der Einwand ist berechtigt. Aber natürlich habe ich auch Nicht-Wiener kennengelernt. Die waren mir sogar meistens sympatischer, als die Wiener.
Re: Re:
Verfasst: Freitag 22. Juli 2011, 21:25
von PaceVeritas
martin v. tours hat geschrieben:cantus planus hat geschrieben:Ewald Mrnka hat geschrieben:Die Österreicher haben einen weiteren Horizont [...]
Das bestreite ich. Mit Nachdruck.
Nun Cantus, auf deine Österreich-erfahrung kannst Du dich NICHT berufen,denn soweut ich weiss hattest Du in Wien gelebt. Wenn es etwas gibt das jeder Österreicher weiss, ist es das, das Wien nicht Österreich ist!
Das Thema gab's schon mal -
cantus planus hat geschrieben:Wean blääbt Wean, und Wean is aanders.
http://www.kreuzgang.org/viewtopic.php?p=5715#p5715
Re: Re:
Verfasst: Montag 25. Juli 2011, 13:20
von Linus
cantus planus hat geschrieben:Ewald Mrnka hat geschrieben:Die Österreicher haben einen weiteren Horizont [...]
Das bestreite ich. Mit Nachdruck.
Stimmt gar nicht.
Bis ins nächste Cafehaus reicht er allemal.
Re: Re:
Verfasst: Montag 25. Juli 2011, 13:22
von Linus
martin v. tours hat geschrieben:cantus planus hat geschrieben:Ewald Mrnka hat geschrieben:Die Österreicher haben einen weiteren Horizont [...]
Das bestreite ich. Mit Nachdruck.
Nun Cantus, auf deine Österreich-erfahrung kannst Du dich NICHT berufen,denn soweut ich weiss hattest Du in Wien gelebt. Wenn es etwas gibt das jeder Österreicher weiss, ist es das, das Wien nicht Österreich ist!
Und das sage ich als Österreicher der Wien liebt.
martin v. tours
Seit wann lebst du in Wien?
Ich dachte du wärst deutlich entbalkanisiert - zumindest ortstechnisch.
Re: Re:
Verfasst: Montag 25. Juli 2011, 13:25
von taddeo
Linus hat geschrieben:martin v. tours hat geschrieben:cantus planus hat geschrieben:Ewald Mrnka hat geschrieben:Die Österreicher haben einen weiteren Horizont [...]
Das bestreite ich. Mit Nachdruck.
Nun Cantus, auf deine Österreich-erfahrung kannst Du dich NICHT berufen,denn soweut ich weiss hattest Du in Wien gelebt. Wenn es etwas gibt das jeder Österreicher weiss, ist es das, das Wien nicht Österreich ist!
Und das sage ich als Österreicher der Wien liebt.
martin v. tours
Seit wann lebst du in Wien?
Ich dachte du wärst deutlich entbalkanisiert - zumindest ortstechnisch.
"l
iebt" hat cantus geschrieben - nicht "lebt" ...

Re: Die Verschiedenartigkeit der süddeutschen Stämme
Verfasst: Montag 25. Juli 2011, 13:27
von Linus
da siehst du, wies mit dem bildungshorizont der Wiener aussieht: funktionelle Anal-fabeten oder so.
Re: Re:
Verfasst: Montag 25. Juli 2011, 17:07
von Pit
cantus planus hat geschrieben:
...
Ich schätze dir Österreicher sehr, aber dass sie den weiteren Horizont haben, halte ich für ein Gerücht.
...ebenso wie es Gerüchte sind, daß die Italiener die besseren Liebhaber sind und das die Polen alle kriminell sind.
Obwohl:
In diesem Forum würden einige selbst diesen Unsinn noch für bare Münze nehmen.
Leider!

Re: Die Verschiedenartigkeit der süddeutschen Stämme
Verfasst: Montag 25. Juli 2011, 17:10
von cantus planus
Linus hat geschrieben:da siehst du, wies mit dem bildungshorizont der Wiener aussieht: funktionelle Anal-fabeten oder so.
Äh... jetzt hatten wir es eher mit einem bajuwarischen Analphabeten zu tun. Weder war das Zitat von mir, noch habe ich irgendwo etwas von "geliebt" geschrieben. Falls ich richtig verstanden haben, auf was Taddeo sich fälschlicherweise bezog.

Re: Die Verschiedenartigkeit der süddeutschen Stämme
Verfasst: Dienstag 26. Juli 2011, 00:00
von taddeo
cantus planus hat geschrieben:Linus hat geschrieben:da siehst du, wies mit dem bildungshorizont der Wiener aussieht: funktionelle Anal-fabeten oder so.
Äh... jetzt hatten wir es eher mit einem bajuwarischen Analphabeten zu tun. Weder war das Zitat von mir, noch habe ich irgendwo etwas von "geliebt" geschrieben. Falls ich richtig verstanden haben, auf was Taddeo sich fälschlicherweise bezog.

Sorry - ich hab das Zitat beim Lesen vor lauter Verschachtelung dem falschen Autor zugeordnet.
Nicht cantus habe ich gemeint, sondern Martin vT.
Re: Die Verschiedenartigkeit der süddeutschen Stämme
Verfasst: Dienstag 26. Juli 2011, 00:39
von Tritonus
taddeo hat geschrieben: ... Außerhalb Bayerns gibt es nichts, worüber sich zu reden lohnte. Und die Alemannen gehören in diesem Weltbild definitiv NICHT zu Bayern.
Extra Bavariam non est vita; et si est vita, non est ita.
Und was ist dann mit dem bayrischen Gebieten westlich des Lechs? Ich habe im Oberallgäu, am Südpol Deutschlands, meine Kindheit verbracht. Dort wird alemannisch gesprochen, das wesentlich mehr Ähnlichkeit mit Schwyzerdütsch hat als mit Bayrisch.
Werden die Allgäuer nun als "richtige Bayern" akzeptiert oder immer noch eher als Kolonie betrachtet?
(Es gehen ja Gerüchte um, dass der letzte König Ludwig tatsächlich ermordet worden sein soll, und zwar deshalb, weil er seine Schlösser gar nicht im "richtigen" Bayern, sondern im Ostallgäu gebaut hat.)