Seite 1 von 2
Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Samstag 25. August 2012, 13:27
von Juergen
Ein neues Spiel mit folgender Regel:
In der letzten Zeile markiert der Vorposter ein Wort,
dieses Wort muß dann in der ersten Zeile des nächsten Gedichts benutzt werden.
Jedes Gedicht muß mindestens ein Zweizeiler sein.
z.B.
Vorposter:
Am Himmel hoch die Sterne stehn,
Die Zecher nur nach Hause gehn.
der Nächste:
Der Zecher zahlt und ist nun blank,
das Nudelholz gibt's drauf zum Dank.
Das nächste Gedicht muß also das "Nudelholz" in der ersten Zeile enthalten.
Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Samstag 25. August 2012, 14:02
von lifestylekatholik
Schon saust darnieder das Nudelholz und schießt auf krummem Buckel Kabolz.
Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Samstag 25. August 2012, 14:39
von obsculta
lifestylekatholik hat geschrieben:Schon saust darnieder das Nudelholz und schießt auf krummem Buckel Kabolz.
Der krumme Buckel schmerzet gar nachhaltig
Das Eheweib ist ungehalten
Doch letztlich läßt sie Gnade walten
und
herzt und drückt den Mann gewaltig
Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Samstag 25. August 2012, 15:47
von Reinequelle
Das Weib drück immer fester zu
der Arme kommt gar nicht zu Ruh.
So großes "herzen" verursacht Schmerzen
er kommt so langsam an die Grenzen,
seht schon die Engel um sich kreisen
die ihm den Weg zum Himmel weisen
Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Samstag 25. August 2012, 15:52
von Juergen
Juergen hat geschrieben:Ein neues Spiel mit folgender Regel:
In der letzten Zeile markiert der Vorposter ein Wort,
dieses Wort muß dann in der ersten Zeile des nächsten Gedichts benutzt werden.
Jedes Gedicht muß mindestens ein Zweizeiler sein.

Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Samstag 25. August 2012, 16:04
von Reinequelle
Juergen hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:Ein neues Spiel mit folgender Regel:
In der letzten Zeile markiert der Vorposter ein Wort,
dieses Wort muß dann in der ersten Zeile des nächsten Gedichts benutzt werden.
Jedes Gedicht muß mindestens ein Zweizeiler sein.

Als ich es schrieb war noch "eheweib" markiert!?
Dachte ich..
Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Samstag 25. August 2012, 16:07
von obsculta
Juergen hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:Ein neues Spiel mit folgender Regel:
In der letzten Zeile markiert der Vorposter ein Wort,
dieses Wort muß dann in der ersten Zeile des nächsten Gedichts benutzt werden.
Jedes Gedicht muß mindestens ein Zweizeiler sein.

Ähemm..Jürgen,ich bin die Idiotin...
Ich habe Deine Regel nämlich nicht genau gelesen
und im Reimeifer "Eheweib" markiert.
Als ich es bemerkt und ein Wort der letzten Zeile
markiert habe,hat es sich vermutlich mit dem Post
von Reinequelle überschnitten,der die Korrektur
noch nicht gelesen haben konnte.
Schäm' mich auch...

Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Samstag 25. August 2012, 16:09
von Reinequelle
obsculta hat geschrieben:Juergen hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:Ein neues Spiel mit folgender Regel:
In der letzten Zeile markiert der Vorposter ein Wort,
dieses Wort muß dann in der ersten Zeile des nächsten Gedichts benutzt werden.
Jedes Gedicht muß mindestens ein Zweizeiler sein.

Ähemm..Jürgen,ich bin die Idiotin...
Ich habe Deine Regel nämlich nicht genau gelesen
und im Reimeifer "Eheweib" markiert.
Als ich es bemerkt und ein Wort der letzten Zeile
markiert habe,hat es sich vermutlich mit dem Post
von Reinequelle überschnitten,der die Korrektur
noch nicht gelesen haben konnte.
Schäm' mich auch...

Danke für die Aufklärung, ich war grade dabei an meiner heutigen Verfassung zu zweifeln.
Ps. du bist sicher keine "idiotin"

Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Samstag 25. August 2012, 16:13
von Reinequelle
Weiter:
Am Himmel hoch die Sterne stehn,
Die Zecher nur nach Hause gehn.
der Nächste:
Der Zecher zahlt und ist nun blank,
das Nudelholz gibt's drauf zum Dank.
Schon saust darnieder das Nudelholz
und schießt auf krummem Buckel Kabolz
Der krumme Buckel schmerzet gar nachhaltig
Das Eheweib ist ungehalten
Doch letztlich läßt sie Gnade walten
und herzt und drückt den Mann gewaltig
Das Weib drück immer fester zu
der Arme kommt gar nicht zu Ruh.
So großes "herzen" verursacht Schmerzen
er kommt so langsam an die Grenzen,
sieht schon die Engel um sich kreisen
die ihm den Weg zum Himmel weisen
Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Samstag 25. August 2012, 16:18
von obsculta
Doch dieser Weg ist hart und steinig
Da ist die Christenheit sich einig
Drum schwächelt Mensch so allethalben
und möcht' an Sünden Frucht sich laben
Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Samstag 25. August 2012, 16:43
von Reinequelle
obsculta hat geschrieben:Doch dieser Weg ist hart und steinig
Da ist die Christenheit sich einig
Drum schwächelt Mensch so allethalben
und möcht' an Sünden Frucht sich laben
Süß und verlockend schmeckt die Frucht
Verwirrt die meisten, wird zu Sucht
Der weise Jünger kennt sich aus
Der
Leib des Herrn ist sein Schmaus
Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Samstag 25. August 2012, 16:45
von civilisation
Der Leib ist tot,
er leidet keine Not.
Der Geist, der lebt,
auch wenn die Erde bebt.
Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Samstag 25. August 2012, 16:52
von Juergen
Loch inne Erde
Bronze rinn
Glocke fertig
Bimbam Bim.
Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Samstag 25. August 2012, 17:02
von civilisation
Am Samstag spricht Herr Bimbam:
Ich bau heut' auf den Wigwam.
Und dann kommt noch Winnetou,
und gemütlich wird's im Nu.
Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Samstag 25. August 2012, 17:06
von Juergen
Das Nu war eine kurze Weile,
in der Du Dich umziehen kannst
doch ward es eine große Eile,
als Du die Unterbux nicht fandst.
Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Samstag 25. August 2012, 17:13
von Reinequelle
die Unterbux ging mir verloren,
aus Not ein Schaf hab ich geschoren,
seine Wolle reichte für ein Kleid
nach Hause hatte ich nicht weit,
Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Samstag 25. August 2012, 17:15
von civilisation
Die Unterbux in kirchlich Kreisen
wird diskutiert wie heißes Eisen.
Doch mir wird ganz wirr dabei,
musizieren tät ich lieber mit Schalmei.
Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Samstag 25. August 2012, 17:18
von Reinequelle
civilisation hat geschrieben:Die Unterbux in kirchlich Kreisen
wird diskutiert wie heißes Eisen.
Doch mir wird ganz wirr dabei,
musizieren tät ich lieber mit Schalmei.
Anstatt zu musizieren
versuch die Regeln zu kapieren
das Stichwort "
Haus" sollte jetzt kommen,
den hast du aber nicht genommen.
Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Samstag 25. August 2012, 17:23
von obsculta
Nach Hause ohne Unterhose
ist schwer erklärbar dort der Rose
die da gewartet hat am Fenster
"Wo bleibt er denn,der Gangster?"
Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Samstag 25. August 2012, 17:26
von Reinequelle
Sieh hier:
Reinequelle hat geschrieben:die Unterbux ging mir verloren,
aus Not ein Schaf hab ich geschoren,
seine Wolle reichte für ein Kleid
nach Hause hatte ich nicht weit,
wo soll da was fehlen, schau auf meine
Quellen?
Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Samstag 25. August 2012, 17:32
von obsculta
Du bist immer noch ohne Unterhose,
nur mit fragwürdigem Hemdchen,
schreibste ja selber....
Und jetzt reim gefälligst!

Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Samstag 25. August 2012, 17:35
von Reinequelle
obsculta hat geschrieben:Nach Hause ohne Unterhose
ist schwer erklärbar dort der Rose
die da gewartet hat am Fenster
"Wo bleibt er denn,der Gangster?"
Der Gangster schleicht sich leise rein,
die Rose merkt nichts, trinkt ihr
Wein
ps. hahaha..
Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Samstag 25. August 2012, 17:46
von Juergen
Wein nicht wenn es Abend wird
im Becher Organgejuice gefriert
die Nacht so dunkel dir erscheint
die Wärmflasche ist wohlgemeint
auch wenn dich dies nicht recht kuriert.
Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Samstag 25. August 2012, 17:49
von obsculta
Der Wein war teuer,rot und schwer
Drum trübt's die Rose auch gar sehr
Das nun das Portemonnaie ist leer.
So muß der Gangster weiterhin
Im grobgewollten ,härnem Kleide
zu Rosens stillvergnügter Freude
es wieder füllen,das macht Sinn!
Oh,Jürgen war schneller....
Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Samstag 25. August 2012, 17:52
von obsculta
Juergen hat geschrieben:Wein nicht wenn es Abend wird
im Becher Organgejuice gefriert
die Nacht so dunkel dir erscheint
die Wärmflasche ist wohlgemeint
auch wenn dich dies nicht recht kuriert.
Kuriert bin ich von allen Lastern,
drum nimmt zum Weibe mich der
Pastern.
Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Samstag 25. August 2012, 17:55
von Juergen
Pasterns Pasteten
sind für Proleten.
Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Samstag 25. August 2012, 18:17
von Reinequelle
Juergen hat geschrieben:Pasterns Pasteten
sind für Proleten.
Proleten lieben goldene Ketten,
getunte Autos und
Mars Raketen
Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Samstag 25. August 2012, 21:42
von Linus
Mars, den Riegel meine ich
macht nicht nur mobil
für Arbeit Sport und Spiel
doch auch lächerlich:
genossen vor dem Klostertor
man sichs
überlegt und geht heim zur (hustenanfall):whore
("Mars gibt dir, was du brauchst."

)
(Bewußt nicht das letzte Wort gewählt, sonst wird geschüttelt: "Hinter einem Schnurhaufen hör..."
Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Samstag 25. August 2012, 22:18
von Reinequelle
Linus hat geschrieben:Mars, den Riegel meine ich
macht nicht nur mobil
für Arbeit Sport und Spiel
doch auch lächerlich:
genossen vor dem Klostertor
man sichs
überlegt und geht heim zur (hustenanfall):whore
("Mars gibt dir, was du brauchst."

)
(Bewußt nicht das letzte Wort gewählt, sonst wird geschüttelt: "Hinter einem Schnurhaufen hör..."
Überlegt habe ich kurz
was soll der Gedankenfurz ?
Lass uns schöne Reime schreiben,
dass sich Leut die
Augen reiben!
Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Sonntag 26. August 2012, 08:47
von Linus
Was muß mein Aug' in aller früh erblicken?
die Quelle tut anmaßen sich
den Linus maßzuregeln anzuschicken.
hat er doch nur des Werbers Spruch
daß du's weißt, du trübe, dich meine ich
zu verreimen er gesuch'.
Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Sonntag 26. August 2012, 12:44
von Reinequelle
Mich zu verreimen?
Lass lieber die Hoffnung nicht aufkeimen,
sonst wir die Quelle dich zerreiben
und dich aus diesem Spiel vertreiben
Dein Vers tatsächlich Werbers Spruch
ich zieh zurück des Streits Geruch
So setzten wir das Spielchen fort
der Nächte nehme dieses Wort:
Friede
Re: Spiel: Gedichte-Zug
Verfasst: Sonntag 26. August 2012, 15:20
von Linus
Friede Freude Eierkuchen,
ist es, das, was wir tun suchen?
Eins und Zwei, das ganz gewiss,
bei drei ich ins Schweinshaxerl biss