Rezepte und Lieblingsspeisen

Sonstiges und drumherum.

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Re: Der was gabs zu Essen Thread…

Beitrag von Senensis » Donnerstag 31. März 2016, 16:43

Jetzt bekomme ich aber einen ganz wässerigen Mund...

Die Kaffeetassen auf der Tischdecke sehen irritierend aus! Ich habe ständig das Bedürfnis, sie auffangen und wieder hinstellen zu wollen, damit möglichst wenig ausläuft...
et nos credidimus caritati

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Re: Der was gabs zu Essen Thread…

Beitrag von Juergen » Dienstag 5. April 2016, 13:45

Heute:

Bild

Putenbrust, Friggitelli und schwarzer, italienischer Reis
Gruß
Jürgen

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Re: Rezepte und Lieblingsspeisen

Beitrag von Juergen » Dienstag 5. April 2016, 17:47

Juergen hat geschrieben:
Zuerst wird der Sauerteig „produziert”
250g Roggenmehl (siehe unten)
250g Wasser
+ Anstellgut
Das ganze 14–16 Stunden warm stehen lassen.
Heute habe ich wieder Brot gebacken.

Ich bin mal gespannt, wie das geworden ist, denn ich habe den Sauerteig diesmal dreistufig geführt:

1. Stufe (Anfrischsauer)
- 50g Anstellgut
- 100g Mehl
- 100ml Wasser
6 Stunden bei 26°C

2. Stufe (Grundsauer)
- Anfrischsauer
- 100g Mehl
- 50ml Wasser
8 Stunden bei 25°C

3. Stufe (Vollsauer)
- Grundsauer
- 100g Mehl
- 150ml Wasser
4 Stunden bei 30°C
Gruß
Jürgen

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Re: Rezepte und Lieblingsspeisen

Beitrag von Marion » Dienstag 5. April 2016, 19:26

Ich mach auch Sauerteigbrot, allerdings nicht mit dunklem Mehl, sondern mit weißem.

Nur den Sauerteig selber stell ich aus Roggenmehl her. Von dem nehme ich dann 2 Eß-Löffel für 1/2 Kg Brot. Und wenn das Glas fast leer ist wird er wieder gestreckt ( 200gr Roggenmehl und 200ml Wasser verrühren und 12-24 Stunden stehen lassen - bis Bläschen da sind). Im Kühlschrank hält das sehr lang.
Den 1. mach ich so. 50gr. Roggenmehl und 50ml warmes Wasser, verrühren und mit einem Tuch abdecken und ca 24 Stunden stehen lassen. Dann noch mal 50 gr Roggenmehl und 50 ml warmes Wasser reinrühren und nochmal 24 Stunden stehen lassen. Dasselbe nochmal mit 100gr/100ml. Dann riecht es schon ein bisschen säuerlich. Und dann das selbe noch einmal. Dann geht er schon und es sind Bläschen zu sehen. Das ganze kommt dann gut geschlossen in Kühlschrank

Und hier das Rezept vom Brot
2 Löffel von dem Sauerteig
1 Tl. Trockenhefe
warmes Wasser

alles verrühren

Körner (was man mag und hat z.B. Leinsamen, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Sesam ...) und Salz dazu geben

Weißmehl, soviel daß man es kneten kann ohne daß es noch klebt. Der Teig muss aber noch weich sein. Die Menge kommt auf das Mehl an, bei meinem klappt es gut mit 1/2 l Wasser und 1/2 kg Mehl

Das alles in einer Schüssel ca 3 Stunden gehen lassen.

Nun braucht man eine Form aus Glas oder Porzelan die einer Brotform ähnelt. Die mit Öl einfetten und mit reichlich Haferflocken bestreuen (sonst kriegt man das alles, wenn es fertiggegangen nicht mehr aus der Form) Den Teig nun kneten und in die Form legen. Das alles ca 12 Stunden gehen lassen. Den Herd nun auf größter Temperatur mit einem Pizzastein (ich habe eine Tonplatte) vorheizen. Nun den Brotteig vorsichtig von der Schüssel lösen, mit mehligen Händen arbeiten, dann klebt es nicht wieder am Rand fest. Dann den Teig oben bestäuben. Diese Seite kommt auf den Pizzastein. Der Teig ist sehr weich und fällt etwas zusammen. Dann aus der Schüssel rauskippen - umstürzen und sehr schnell auf die heiße Platte im Ofen schaffen. Wenn es zu langsam geht, geht die Form des Brotes in Eimer und es gibt Fladenbrot.
Nun ca 10 Minuten mit Ober- und Unterhitze backen. Etwas Wasser in den heißen Ofen schütten (auf ein Blech oder direkt in den Ofen), daß es schön dampft. Schnell die Ofentür schließen, daß der Dampf drin bleibt. Vorsicht, dabei wird es sehr heiß. Dann ca 30 Minuten weiterbacken, nur mit Unterhitze, sonst wird das Brot oben schwarz. Gegen Schluss nochmal dampfen. Das Brot ist fertig wenn es sich hohl anhört. Dazu muss man auf die Unterseite des Brotes mit einem Messer oder Holzlöffel klopfen.
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Re: Rezepte und Lieblingsspeisen

Beitrag von Juergen » Dienstag 5. April 2016, 20:02

Da isset:
Bild

Es ist etwas lockerer geworden als letztes Mal. Das ist auf dem Bild nicht so gut zu erkennen.
Aber was noch viel wichtiger ist, ist der Geschmack. Es ist insgesamt besser. Schwer zu sagen woran es liegt. Irgendwie schmeckt es runder und ausgewogener.

Ist übrigens komplett ohne Zusatz von Hefe gebacken.
Gruß
Jürgen

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Re: Rezepte und Lieblingsspeisen

Beitrag von Marion » Dienstag 5. April 2016, 20:41

Juergen hat geschrieben:Ist übrigens komplett ohne Zusatz von Hefe gebacken.
Sieht sehr gut aus dein Brot!
Ich hatte auch des öfteren ohne Hefe versucht zu backen. Es wurde nie so richtig gut. Aber vor allem fehlten mir die Löcher im Brot. Mit bisschen Hefe werden die Löcher wie beim Bäcker.
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Re: Der was gabs zu Essen Thread…

Beitrag von guatuso » Mittwoch 6. April 2016, 04:20

Kein Foto, dafuer aber:
Eintopf! der kraeftigen Art (alles mit sehr wenig Wasser gekocht). Kleingewuerfelt: Kartoffel, Lauch, Mohrrueben, Yucca, Tomaten, Aubergine, und verschiedene andere Gemuesesorten deren Namen ich nicht mal kenne (gibts bunt gemischt, rot-gruen-gelb-orange auf dem Markt), Culandro , zerquetscher Pfeffer ( frisch aus dem Glas, liegt wie Johannisbeeren am Stil in einer Salzlauge, selber gepflueckt und eingelegt, ich bin ja da wo der Pfeffer waechst....und da er frisch zerquetscht wird, hat er einen vollmundigen breiten Geschmack, kann man mit dem Dreck, der in Deutschland als Pfeffer verscherbelt wird, gar nicht vergleichen!) alles in den Reiskocher, Deckel drauf, ab und zu Loeffelprobe, fertig.
Nein, kein Fleisch, braucht man nicht. Nein, keine Huehner-Chemiebruehe, braucht man nicht.

Und verdammt, der Eintopf schmeckt kraeftig.

Morgen gibt es Calamares-Reis.
Reis waschen, abtropfen lassen im Sieb.
Zwiebel kleinhacken, in den Reiskocher, anduensten.
Zwischendurch Wasser gekocht.
Den Reis zu den Zwiebeln, etwas Salz dazu, anbacken, aber nur leicht, so dass der Reis ganz trocken und etwas glasig wird. Dann das kochende Wasser druber, so dass der Reis sofort kochen kann, direkt die Calamares druntermischen.

Calamares kleinhacken, unter - tja, das gibts bei euch nicht, Salza mischen (das ist eine Souse bestehend nur aus Gewuerzen, picant, traumhaft lecker, wird nur in Costa Rica hergestellt). Das kommt zum Reis und wird drunter gemischt.

Dann kochen lassen mit geschlossenem Deckel.
Wenn der Reiskocher klickt, wird der Deckel abgehoben, so dass die Restfeuchtigkeit verdunstet und der Reis schoen trocken-locker wird.
Mit offenem Deckel so 15 Minuten stehen lassen.
Servieren.

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Re: Der was gabs zu Essen Thread…

Beitrag von Juergen » Mittwoch 6. April 2016, 13:50

guatuso hat geschrieben:… - tja, das gibts bei euch nicht, Salza mischen (das ist eine Souse bestehend nur aus Gewuerzen, picant, traumhaft lecker, wird nur in Costa Rica hergestellt)…
Pah!

In Deutschland gibt es sehr viel Salza.
Wir haben so viel, daß wir hier sogar drei Flüsse und einen Ort danach benannt haben:
- https://de.wikipedia.org/wiki/Salza_(Saale)
- https://de.wikipedia.org/wiki/Salza_(Helme)
- https://de.wikipedia.org/wiki/Salza_(Unstrut)
- https://de.wikipedia.org/wiki/Salza_(Nordhausen)

:kugel:


Ansonsten sollte man meiner Meinung nach Salsa am besten selbst herstellen.
Rezept: http://www.thekitchn.com/recipe-lizano- ... lsa-176299
Gruß
Jürgen

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Re: Der was gabs zu Essen Thread…

Beitrag von Marion » Mittwoch 6. April 2016, 14:01

Salsa kochen? Salsa essen? So ein Blödsinn. Salsa tanzt man.
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Re: Der was gabs zu Essen Thread…

Beitrag von guatuso » Mittwoch 6. April 2016, 21:03

Juergen hat geschrieben:
guatuso hat geschrieben:… - tja, das gibts bei euch nicht, Salza mischen (das ist eine Souse bestehend nur aus Gewuerzen, picant, traumhaft lecker, wird nur in Costa Rica hergestellt)…
Pah!

In Deutschland gibt es sehr viel Salza.
Wir haben so viel, daß wir hier sogar drei Flüsse und einen Ort danach benannt haben:
- https://de.wikipedia.org/wiki/Salza_(Saale)
- https://de.wikipedia.org/wiki/Salza_(Helme)
- https://de.wikipedia.org/wiki/Salza_(Unstrut)
- https://de.wikipedia.org/wiki/Salza_(Nordhausen)

:kugel:


Ansonsten sollte man meiner Meinung nach Salsa am besten selbst herstellen.
Rezept: http://www.thekitchn.com/recipe-lizano- ... lsa-176299
Salza/Salsa, ich wollte nur mal testen ob es hier aufmerksame Leser gibt....
Selber machen? Wo wir frisch "selbergemachten" auf der Feria, dem Mark, billig kaufen koennen? Etwa losziehen und all dieses Gruenzeugkraeut suchen, finden, putzen, hacken usw.usw.
Mich der Arbeit unterwerfen?
Ja reicht das nicht, dass ICH koche?
Ich krieg den naechsten Infarkt.....

Ausserdem ist das beigefuegte (Sniff) "Rezept" eine Gringoshite, denn die Originalsalsa Lizano gibt ihr Geheimnis nicht preis, und das was die Gringos hier machen ist eine gedachte Salsa, wie es die Gringos lieben. Die backen auch Stollen zu Weihnachten, und so schmecken sie auch.
Als anstaendiger Tico verachte ich Gringos. (Ausser es sind Cowgirls.......huestel....)

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Re: Der was gabs zu Essen Thread…

Beitrag von taddeo » Donnerstag 7. April 2016, 19:37

guatuso hat geschrieben:Als anstaendiger Tico verachte ich Gringos. (Ausser es sind Cowgirls.......huestel....)
:dudu: Alles klar ... jetzt wissen wir auch, woher das mit Deinem Herzinfarkt kommt. In Deinem Alter sollte man sich einfach nicht mehr so übernehmen ... :pfeif: ;D

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Re: Der was gabs zu Essen Thread…

Beitrag von Juergen » Donnerstag 7. April 2016, 20:04

taddeo hat geschrieben:
guatuso hat geschrieben:Als anstaendiger Tico verachte ich Gringos. (Ausser es sind Cowgirls.......huestel....)
:dudu: Alles klar ... jetzt wissen wir auch, woher das mit Deinem Herzinfarkt kommt. In Deinem Alter sollte man sich einfach nicht mehr so übernehmen ... :pfeif: ;D
Und vor allem sollte er auf von Gringos erfundene Medizin verzichten. :tuete:
Gruß
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Re: Der was gabs zu Essen Thread…

Beitrag von guatuso » Donnerstag 7. April 2016, 20:55

Juergen hat geschrieben:
taddeo hat geschrieben:
guatuso hat geschrieben:Als anstaendiger Tico verachte ich Gringos. (Ausser es sind Cowgirls.......huestel....)
:dudu: Alles klar ... jetzt wissen wir auch, woher das mit Deinem Herzinfarkt kommt. In Deinem Alter sollte man sich einfach nicht mehr so übernehmen ... :pfeif: ;D
Und vor allem sollte er auf von Gringos erfundene Medizin verzichten. :tuete:
Ja ja, wenn die Jugend ueber uns alte Saecke herzieht.... :heul:

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Re: Der was gabs zu Essen Thread…

Beitrag von taddeo » Donnerstag 7. April 2016, 21:03

guatuso hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:
taddeo hat geschrieben:
guatuso hat geschrieben:Als anstaendiger Tico verachte ich Gringos. (Ausser es sind Cowgirls.......huestel....)
:dudu: Alles klar ... jetzt wissen wir auch, woher das mit Deinem Herzinfarkt kommt. In Deinem Alter sollte man sich einfach nicht mehr so übernehmen ... :pfeif: ;D
Und vor allem sollte er auf von Gringos erfundene Medizin verzichten. :tuete:
Ja ja, wenn die Jugend ueber uns alte Saecke herzieht.... :heul:
Als "Jugend" fühle ich mich höchstens noch, wenn ich in der Frauenbund-Messe orgelspiele oder im Altersheim ... :ikb_wheelchair: :pfeif:

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Re: Der was gabs zu Essen Thread…

Beitrag von Juergen » Freitag 8. April 2016, 11:25

Bei mir wird es heute nahezu politisch korrekten Fisch geben:
Der Fischfachhandel (Aldi) hat fast alle Rechten aussortiert
und vor allem die linken Seiten geliefert.
Die zahlenmäßig kleine Rechte ist allerdings die größte Einzelseite.

Hm… :hmm:

Bild

:roll:
Gruß
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Re: Der was gabs zu Essen Thread…

Beitrag von Juergen » Freitag 8. April 2016, 12:40

Fertig sah der Wolfsbarsch dann so aus:



dazu gab es Reis und Blattsalat.
Gruß
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Re: Der was gabs zu Essen Thread…

Beitrag von Juergen » Sonnabend 9. April 2016, 13:07

Samstag = Eintopftag

Bild

Kichererbseneintopf mit Hackbällchen
Gruß
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Re: Der was gabs zu Essen Thread…

Beitrag von guatuso » Sonnabend 9. April 2016, 23:53

Juergen hat geschrieben:Samstag = Eintopftag

Bild

Kichererbseneintopf mit Hackbällchen
Unter "Eintopf" verstand ich bisher immer - und dies bitte schoen 60 Jahre lang!- einen Topf, in den viele Reste kommen, die aufgeputscht werden, damit sie doppelt gut schmecken.
Zumindest bekam ich dies als Kind von meiner Mutter vermittelt.

Und du willst doch nicht etwa behaupten, dass meine Mutter gelogen haette?!

Wo bitte haben die Hackbaellchen vorher gekocht, von denen ich einen Aufenthalt in einer Dose vermute? Und in welchem Gericht fanden sich die Kichererbsen und weshalb finden wir die anderen Reste des Gerichts nicht?
Liege ich also richtig, wenn ich unterstelle, hier wurde der Inhalt zweier ordinaerer, mechanisch industriell hergestellter Metalldosen in einen Pott geschmissen und erhitzt?
Wo bleibt dein Schamgefuehl ueber diese Verirrung?

Ich bedauere dir mitteilen zu muessen:
Deinem Eintopf stehe ich aus historische Sicht sehr skeptisch gegenueber, was keine Geschmacksfrage ist.
Mahlzeit.
(Und gib deine Untat zu, Schurke!)

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Re: Der was gabs zu Essen Thread…

Beitrag von Juergen » Sonntag 10. April 2016, 01:53

Gruß
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Re: Der was gabs zu Essen Thread…

Beitrag von guatuso » Sonntag 10. April 2016, 14:20

Juergen hat geschrieben:Deine Mutter lügt!

https://de.wikipedia.org/wiki/Eintopf
Um die gnadenlose Stimmungsmache meiner Mama gegenueber zu untermauern, ziehst du also ein Feministisch-Genderistisches Kamfblatt heran, dass Hausfrauen und deren vielschichtige Arbeitsleistung an sieben Tagen die Woche seit Anbeginn an verhoehnt und in die Ecke der dummen Frauen schiebt.
Und keinerlei Schamgefuehl meine Mama oeffentlich als Luegnerin zu Brandmarken, nur um deine -nicht mal selbstgekochten- industiellen, chemisch verseuchten Speiseangebote zu rechtfertigen.
Juergen, ich bin tief erschuettert ueber dich und deinen angeblichen Eintopf.

Aber dennoch gehe ich, demuetig wie ich bin, auf dein verleumderisches Machwerk, fuer das sich jeder historisch bewusst lebender Mensch schaemen wuerde, ein, und schlage dich sozusagen mit deinen eigenen Waffen, ich also zitiere dieses Kampfblatt, das du wohl nie zu Ende gelesen hast:

"Eintopf gehörte früher zu den klassischen Arten der Resteverwertung von Lebensmitteln, für die inzwischen Umweltwissenschaftler und Zivilisationskritiker angesichts der heutigen Überflussgesellschaft – nach Schätzungen landet bis zu einem Viertel der Lebensmittel im Müll – wieder eine höhere Geltung fordern"
(Siehe Wiki, Eintopf, Kulturgeschichte, letzter Absatz!)

Du nimmst umgehend beschaemt deine Verleumdung ueber mein Muetterlein, die 2 Weltkriege durchlitt und sich heute gegen derarte forsche, Herzattakend-provozierende Unterstellungen nicht mehr wehren kann, zurueck, das verlangt der Anstand. Wir sind hier nicht bei Merkels Politik oder im ZDF. Und die Ruecknahme in gleicher Schriftgroesse bitte!
(Kind Gottes, was treibt dich um, derartige Luegenauswuerfe von Wiki zu verwenden? Dort sitzen doch nur Linke und Feministen, die "Bomber-Harris, Danke" auf ihre nackten Brueste geschrieben haben, die Meinung machen wollen und als Beweise nur heranziehen was ihnen gefaellt...so wie auch du es nun tatest. Auf welche kulturellen Ebene bewegst du dich, rette dich solange es noch geht)
Und kaufe keine Dosengerichte mehr, um sie betruegerisch als etwas auszugeben was sie nie waren und sind.

Lies dies:
http://www.essen-und-trinken.de/eintopf ... 2172.html#

Und dies: http://www.live-like-a-german.de/recipe ... -blindhuhn

Oder dies: http://www.chefkoch.de/rs/s/klassische ... zepte.html

Stets werden verschiedene (!) Gemuesesorten verwendet, nix aus der Dose erwaermt.

Tu Buse, gehe in dich!

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Re: Der was gabs zu Essen Thread…

Beitrag von Juergen » Sonntag 10. April 2016, 15:05

OK, ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil:

Deine Mutter hat nicht gelogen!

Zurfrieden?
guatuso hat geschrieben:Stets werden verschiedene (!) Gemuesesorten verwendet, nix aus der Dose erwaermt.
In meinem Eintopf waren Kichererbsen, Kartoffeln, Suppengemüsepaste (selbstgemacht aus: Lauch, Karotten, Sellerie, Petersilienwurzel, Petersilie und Salz), Knoblauch, Currypulver (selbstgemischt aus: Kurkuma, Koriandersamen, Kümmel, Paprikapulver, Bockshornklee, schwarzer Pfeffer, Cumin, schwarze Senfkörner, Fenchelsamen, Kardamon, getrocknete Chilischoten, getrocknete Malvenblüten, Piment, Muskatblüte), Chili (selbstangebaut, getrocknet und gemahlen), Salz
Hackbällchen aus Schweinehack und Rinderhack gewürzt mit Pfeffer, Salz, Pimenton de la vera dulce, Chilipulver. Dann einfach in den heißen Eintopf gelegt und dort gar ziehen lassen.
guatuso hat geschrieben:Tu Buse, gehe in dich!
:fluegelverlier:
Gruß
Jürgen

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Re: Der was gabs zu Essen Thread…

Beitrag von guatuso » Sonntag 10. April 2016, 21:00

Juergen hat geschrieben:OK, ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil:

Deine Mutter hat nicht gelogen!

Zurfrieden?
guatuso hat geschrieben:Stets werden verschiedene (!) Gemuesesorten verwendet, nix aus der Dose erwaermt.
In meinem Eintopf waren Kichererbsen, Kartoffeln, Suppengemüsepaste (selbstgemacht aus: Lauch, Karotten, Sellerie, Petersilienwurzel, Petersilie und Salz), Knoblauch, Currypulver (selbstgemischt aus: Kurkuma, Koriandersamen, Kümmel, Paprikapulver, Bockshornklee, schwarzer Pfeffer, Cumin, schwarze Senfkörner, Fenchelsamen, Kardamon, getrocknete Chilischoten, getrocknete Malvenblüten, Piment, Muskatblüte), Chili (selbstangebaut, getrocknet und gemahlen), Salz
Hackbällchen aus Schweinehack und Rinderhack gewürzt mit Pfeffer, Salz, Pimenton de la vera dulce, Chilipulver. Dann einfach in den heißen Eintopf gelegt und dort gar ziehen lassen.
guatuso hat geschrieben:Tu Buse, gehe in dich!
:fluegelverlier:
Wo ist hier das durch-und-durch-zufrieden-deshalb-druecke-ich-dich-an-mein-vaeterliches-Herz-Smilie¿¿¿

Das hast du aber lecker gekocht, echt viel drin, ein uriger Eintopf wie ich ihn mag!

(das ist fuer alle Mitleser, die denken Juergen und ich wuerden uns streiten und wir faenden etwa keine christliche Uebereinkunft, ihr Schluempfe.)
So, denen haben wirs aber gegeben, wa?

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Re: Der was gabs zu Essen Thread…

Beitrag von Protasius » Sonntag 10. April 2016, 21:11

guatuso hat geschrieben:Wo ist hier das durch-und-durch-zufrieden-deshalb-druecke-ich-dich-an-mein-vaeterliches-Herz-Smilie¿¿¿

Zu finden unter "Mehr Smilies anzeigen":
:drueck:
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Der was gabs zu Essen Thread…

Beitrag von guatuso » Sonntag 10. April 2016, 22:36

Da isser, Juergen, Dank Protarius, der den alles entscheidenden Hinweis gab :

:drueck: :drueck: :drueck:

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Re: Der was gabs zu Essen Thread…

Beitrag von Sempre » Sonntag 10. April 2016, 23:23



Nicht zum Essen, sondern zum Nachtisch. Ein stattlicher Zigarillo aus selbstangebautem Virginia Tabak Jahrgang 2014, im selbstgebauten Umluftofen nach altem Carolinischen Rezept getrocknet. Heute frisch gedreht unter recht trockenen Verhältnissen, woraus der rustikale Anblick folgt. Sehr hoher Nikotingehalt.

Gestern und heute insgesamt acht Stück verkasematückelt. Den Letzten für heute gerade angezündet.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Der was gabs zu Essen Thread…

Beitrag von Juergen » Sonntag 10. April 2016, 23:45

Ich habe zwar das Rauchen drangegeben, aber ich sage doch: :klatsch:
Gruß
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Re: Der was gabs zu Essen Thread…

Beitrag von Raphael » Montag 11. April 2016, 08:27

Sempre hat geschrieben:

Nicht zum Essen, sondern zum Nachtisch. Ein stattlicher Zigarillo aus selbstangebautem Virginia Tabak Jahrgang 2014, im selbstgebauten Umluftofen nach altem Carolinischen Rezept getrocknet. Heute frisch gedreht unter recht trockenen Verhältnissen, woraus der rustikale Anblick folgt. Sehr hoher Nikotingehalt.

Gestern und heute insgesamt acht Stück verkasematückelt. Den Letzten für heute gerade angezündet.
Nunja, der Konsum von acht Stück in dieser doch recht kurzen Zeitspanne lassen erahnen, wie geozentristische Ansichten entstehen! :pfeif:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Der was gabs zu Essen Thread…

Beitrag von Juergen » Montag 11. April 2016, 15:09

@guatuso

Zum Thema „Lebensmittel wegwerfen“:
Das passiert bei mir relativ selten. Solange Dinge genießbar sind, werden sie gegessen. Da interessiert mich das „Mindesthaltbarkeitsdatum“ überhaupt nicht.
Vor ein paar Tagen ist mir im Kühlschrank Vollmilch sauer geworden. Na und? Kein Problem. Andere Leute geben extra Geld für „Dickmilch“ aus und kaufen sauer gewordene Milch ein. Ich hab sie zum Teil über Müsli gegossen und dann gegessen und den Rest getrunken.
Gruß
Jürgen

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Re: Der was gabs zu Essen Thread…

Beitrag von Protasius » Montag 11. April 2016, 15:21

Juergen hat geschrieben:@guatuso

Zum Thema „Lebensmittel wegwerfen“:
Das passiert bei mir relativ selten. Solange Dinge genießbar sind, werden sie gegessen. Da interessiert mich das „Mindesthaltbarkeitsdatum“ überhaupt nicht.
Vor ein paar Tagen ist mir im Kühlschrank Vollmilch sauer geworden. Na und? Kein Problem. Andere Leute geben extra Geld für „Dickmilch“ aus und kaufen sauer gewordene Milch ein. Ich hab sie zum Teil über Müsli gegossen und dann gegessen und den Rest getrunken.
Dickmilch erhält man nur, wenn die Milch mit Stallbakterien in Kontakt gekommen ist, was in einem normalen Milchviehbetrieb nicht passiert (Melkmaschine, gewaschenes Euter, geschlossene Leitungen zum Milchtank). Wenn man Milch stehen läßt, die nicht mit diesen Bakterien in Kontakt war, erhält man keine Dickmilch, sondern saure Milch. Die Bäuerin vom Bauernhof, bei dem wir unsere Milch holen (kostet nicht mehr als im Laden, schmeckt aber besser), hat uns das mal erklärt; bei denen ist das im Sommer ein häufiger Nachtisch, haben die Bakterien ja auch direkt um die Ecke.

Wenn Milch gerade erst anfängt sauer zu werden, kann man sie aber trotzdem noch ganz gut trinken (tue ich auch); man kann auch noch recht gut Pudding daraus kochen, zumal der Zucker im Pudding das Saure überdeckt.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Der was gabs zu Essen Thread…

Beitrag von Marion » Montag 11. April 2016, 15:42

Wiki sagt:
Das „einfachste“ Produkt dieser Kategorie ist die allseits bekannte Dickmilch. Sie würde sich prinzipiell schon dadurch herstellen lassen, dass man frisch gemolkene Rohmilch bei ausreichend hohen Temperaturen (22–45 °C) stehen lässt: Die natürlicherweise in der Milch vorhandenen Milchsäurebakterien vermehren sich schnell, unterdrücken Fäulniserreger und lassen die Milch rasch andicken. Bei der molkereitechnischen Herstellung wird dagegen wie allgemein üblich wärmebehandelte Milch mit Zuchtkulturen beimpft.[2]
Saure Milch ist auch ein sehr guter Dünger. Da bei mir die Milch aber selten schlecht wird, geb ich den Pflänzchen Molke, da ich Yoghurt immer selber mach und ihn dann durch ein Tuch abtropfen lass . Das reicht den Pflanzen auch. Ist zwar nicht so viel Vitamin etc drin, aber egal. Saure Milch selbersaufen ist nicht drin, solange es mir noch einigermaßen gut geht. Ich würde sie übrigens auch keinem Bettler geben, wenn er nun nicht ausdrücklich darum bittet.
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Juergen
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Re: Der was gabs zu Essen Thread…

Beitrag von Juergen » Montag 11. April 2016, 16:47

Protasius hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:@guatuso

Zum Thema „Lebensmittel wegwerfen“:
Das passiert bei mir relativ selten. Solange Dinge genießbar sind, werden sie gegessen. Da interessiert mich das „Mindesthaltbarkeitsdatum“ überhaupt nicht.
Vor ein paar Tagen ist mir im Kühlschrank Vollmilch sauer geworden. Na und? Kein Problem. Andere Leute geben extra Geld für „Dickmilch“ aus und kaufen sauer gewordene Milch ein. Ich hab sie zum Teil über Müsli gegossen und dann gegessen und den Rest getrunken.
Dickmilch erhält man nur, wenn die Milch mit Stallbakterien in Kontakt gekommen ist, was in einem normalen Milchviehbetrieb nicht passiert (Melkmaschine, gewaschenes Euter, geschlossene Leitungen zum Milchtank). Wenn man Milch stehen läßt, die nicht mit diesen Bakterien in Kontakt war, erhält man keine Dickmilch, sondern saure Milch. Die Bäuerin vom Bauernhof, bei dem wir unsere Milch holen (kostet nicht mehr als im Laden, schmeckt aber besser), hat uns das mal erklärt; bei denen ist das im Sommer ein häufiger Nachtisch, haben die Bakterien ja auch direkt um die Ecke.

Wenn Milch gerade erst anfängt sauer zu werden, kann man sie aber trotzdem noch ganz gut trinken (tue ich auch); man kann auch noch recht gut Pudding daraus kochen, zumal der Zucker im Pudding das Saure überdeckt.
Wie auch immer.
Jedenfalls war die Milch dick und säuerlich/sauer.
Gruß
Jürgen

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Re: Der was gabs zu Essen Thread…

Beitrag von guatuso » Montag 11. April 2016, 16:56

Sempre hat geschrieben:

Nicht zum Essen, sondern zum Nachtisch. Ein stattlicher Zigarillo aus selbstangebautem Virginia Tabak Jahrgang 2014, im selbstgebauten Umluftofen nach altem Carolinischen Rezept getrocknet. Heute frisch gedreht unter recht trockenen Verhältnissen, woraus der rustikale Anblick folgt. Sehr hoher Nikotingehalt.

Gestern und heute insgesamt acht Stück verkasematückelt. Den Letzten für heute gerade angezündet.
In meiner Zeit, als ich noch dem Verderbnis des Tabacs folgte und ich mich von zweifelhaften Geluesten leiten lies (wenn man mit dem Hintern nicht mehr hochkommt, hat man die bessere moralische Argumentation!) habe ich diese Dinger auch geraucht, allesdings sagt man dazu "PURO", weil es reiner sauberer Tabac ist.
Ist schon fast 20 Jahre her.
Beeindruckt leider nicht die Maedels.... !

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