Kirche im Nationalsozialismus

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Moderator: Protasius

Lucia

Kirche im Nationalsozialismus

Beitrag von Lucia » Donnerstag 4. März 2004, 23:56

Hat jemand genauere Informationen? Ich habe die Behauptung gelesen, dass kein einziger deutscher Bischof im KZ war - stimmt das?

An den hier: http://www.bautz.de/bbkl/g/galen_c_a.shtml haben sich die Nazis wohl nicht rangetraut - gibt es noch mehr solche Beispiele?

Schon mal Danke für Eure Antworten.

Lucia

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lancelot
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Beitrag von lancelot » Freitag 5. März 2004, 07:35

Ich weiß nur von polnischen und französischen Bischöfen in Dachau.

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Juergen
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Re: Kirche im Nationalsozialismus

Beitrag von Juergen » Freitag 5. März 2004, 09:44

Lucia Hünermann hat geschrieben:Hat jemand genauere Informationen? Ich habe die Behauptung gelesen, dass kein einziger deutscher Bischof im KZ war - stimmt das?
Jedenfalls scheint keiner dort gestorben zu sein, denn das Verzeichnis der katholischen deutschen Martyrer des 20. Jahrhunderts hat unter der Rubrik Blutzeugen aus der Zeit des Nationalsozialismus keinen Bischof verzeichnet. Dort sind allerdings gut 160 Diözesanpriester, knapp 60 Ordensmänner und einige Ordensfrauen bzw. weibl. Mitglieder von Instituten des gottgeweihten Lebens neben etwa 110 Laien aufgelistet.
Gruß
Jürgen

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lancelot
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Beitrag von lancelot » Freitag 5. März 2004, 09:57

Ich glaube, dann hätten wir auch alle davon gehört - er wäre bekannter als Graf von Galen...

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Werner001
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Beitrag von Werner001 » Freitag 5. März 2004, 11:13

Hallo Lucia,

vielleicht nicht im KZ und umgebracht, aber nicht alle haben die Nazis unterstützt oder waren passiv.
Google mal nach Matthias Ehrenfried oder Johannes Baptist Sproll

Werner

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Erich_D
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Beitrag von Erich_D » Freitag 5. März 2004, 12:36

Unter den Opfern der Euthanasie-Morde des NS-Regimes im oberösterreichischen Schloss Hartheim befanden sich auch 520 vorwiegend aus Polen stammende Priester. Zu diesem Ergebnis kam der Theologe Manfred Wendel-Gilliar im Rahmen eines historischen Forschungsprojekts.
...
Der Theologe Wendel-Gilliar ist Autor einer Dokumentation, in der alle rund 3.000 Priester und Ordensleute aufgelistet werden, die von 1933 bis 1945 in Dachau interniert waren. ...

Quelle: ORF Religion: In Hartheim wurden 520 Priester vergast
"Spiel nicht mit den Schmuddelkindern sing nicht ihre Lieder. Geh doch in die Oberstadt mach´s wie deine Brüder", so sprach die Mutter, sprach der Vater, lehrte der Pastor."

Edith
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Beitrag von Edith » Freitag 5. März 2004, 13:41

Ich suche verzweifelt..... irgendwo gabs eine Zahl.... der inhaftierten kath. Priester in Dachau, für die es ja extra eine Baracke gab....
aber ich finde die Zahl nirgens.... ich erinnere mich nur noch, daß ich mich wunderte.... sie war sehr viel höher als die Zahl der inhaftierten ev. Pastoren (womit ich jetzt überhaupt nichts Wertendes sagen [Punkt]).

Mir fiel nur auf, daß jedermann vom protestantischen Widerstand weiß... aber kaum von der großen Menge inhaftierter Priester.... nicht einmal ich!
:D

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lancelot
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Beitrag von lancelot » Freitag 5. März 2004, 13:54

Edith hat geschrieben:Ich suche verzweifelt..... irgendwo gabs eine Zahl.... der inhaftierten kath. Priester in Dachau, für die es ja extra eine Baracke gab....
aber ich finde die Zahl nirgens.... ich erinnere mich nur noch, daß ich mich wunderte.... sie war sehr viel höher als die Zahl der inhaftierten ev. Pastoren (womit ich jetzt überhaupt nichts Wertendes sagen [Punkt]).

Mir fiel nur auf, daß jedermann vom protestantischen Widerstand weiß... aber kaum von der großen Menge inhaftierter Priester.... nicht einmal ich!
:D
Katholische Priester waren diejenige Berufsgruppe in Deutschland mit den prozentual meisten Mitgliedern im KZ...

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Beitrag von Edith » Freitag 5. März 2004, 14:02

lancelot hat geschrieben: Katholische Priester waren diejenige Berufsgruppe in Deutschland mit den prozentual meisten Mitgliedern im KZ...
hast Du da irgendwo eine Quelle mit Zahlen?


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lancelot
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Beitrag von lancelot » Freitag 5. März 2004, 16:23

Edith hat geschrieben:
lancelot hat geschrieben: Katholische Priester waren diejenige Berufsgruppe in Deutschland mit den prozentual meisten Mitgliedern im KZ...
hast Du da irgendwo eine Quelle mit Zahlen?
Leider nein - habe ich mal irgendwo gelesen.

Lucia

Beitrag von Lucia » Freitag 5. März 2004, 19:02

Schon mal Danke - ein paar Quellen habe ich auch noch gefunden (und gleich verwendet); hier:

http://www.mykath.de/index.php?showtopi ... t&p=304219
Zuletzt geändert von Lucia am Mittwoch 16. Februar 2005, 19:28, insgesamt 1-mal geändert.

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn » Freitag 5. März 2004, 19:14

Edith hat geschrieben:»Mir fiel nur auf, daß jedermann vom protestantischen Widerstand weiß... aber kaum von der großen Menge inhaftierter Priester.... nicht einmal ich!«
Echt? Von protestantischem Widerstand weiß ich ehrlich gesagt nicht viel, außer wenigen Namen, überwiegend aus dem national-konservativen Spektrum. Der kirchliche oder katholische Widerstand dagegen ist so breit und vielfältig, daß man ihn schlechterdings nicht übersehen kann. Das beginnt ja schon bei den Märtyrern des Jahres 1934, wie Erich Klausener und Fritz Gerlich.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn » Freitag 5. März 2004, 19:34

Ich empfehle das folgende Buch:
Georg May, Kirchenkampf oder
Katholikenverfolgung, Stein am
Rhein 1991.

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Erich_D
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Beitrag von Erich_D » Freitag 5. März 2004, 20:36

Von Hagali, somit wohl kaum einer besonderen Nähe zur katholischen Kirche verdächtig, ein Bericht über tschechische Geistliche zur Zeit des Nationalsozialismus: Tschechische Häftlinge im Konzentrationslager Dachau: Tschechische Geistliche.

Daraus folgende Zitate:

Mit der Besetzung Böhmens und Mährens gerieten neben politischen Gegnern auch widerständische Priester und Pfarrer aller Glaubensrichtungen ins Visier der Nationalsozialisten. Nach dem bisherigen Stand gingen insgesamt 121 tschechische Geistliche durch das KZ Dachau.[123] Die Mehrheit bildeten mit etwa 87 % die katholischen Priester, zumal der "Katholizismus in allen seinen Formen und mit allen seinen Gliedern in der gesamt-staatlichen, antideutschen und antinazistischen Front"[124] im Protektorat vertreten war. Da die Priester außerdem Angehörige der Intelligenzschicht waren und durch ihre Predigten einen enormen Machtfaktor in der tschechischen Bevölkerung darstellten, bedrohten sie in den Augen der Besatzer durch ihre subversive Betätigung nachhaltig die Stabilität des nationalsozialistischen Regimes im Protektorat. Im Prager Gestapo-Stab wurde daher bereits in den ersten Wochen der Besatzung eine besondere Abteilung "Kirchen" eingerichtet.[125]
Viele katholische Geistliche wurden aufgrund ihrer Beteiligung an verschiedenen Wallfahrten verfolgt und inhaftiert, welche im Frühjahr und Sommer 1939 ihren Höhepunkt erreichten. Obwohl direkt nach der Besetzung Böhmens und Mährens sämtliche Versammlungen und Manifestationen verboten worden waren, entstand nur kurze Zeit nach der Ankunft der deutschen Truppen eine regelrechte Wallfahrtsbewegung, durch welche viele Tschechen ihr nationales Bewusstsein und gleichzeitig ihre Ablehnung gegenüber dem national-sozialistischen Regime sowie dem Protektorat offen demonstrierten. Die Wallfahrten wuchsen schnell zu "gewaltigen gesamtnationalen Kundgebungen"[126] heran. Eine der größten ereignete sich am 13. August 1939 in St. Laurentius bei Taus, wohin etwa hunderttausend Tschechen pilgerten, um ihre antinationalsozialistische Gesinnung zu zeigen sowie um die Ansprachen von couragierten Predigern zu hören. Die tschechischen Geistlichen spielten auch nach dem Ausbruch des Krieges, trotz vieler Einschüchterungsversuche und Verhaftungen, im Widerstand eine sehr aktive Rolle. Einige von ihnen "verwahrten Waffen, waren Verbindungsleute zwischen einzelnen Widerstandsgruppen, unterstützten Partisanen, versteckten Fallschirmspringer aus England, einige kämpften während des Prager Aufstandes vom Mai 1945 sogar mit der Waffe in der Hand auf den Barrikaden."[127] ...
Im Jahr 1942 kamen nach Dachau 43 tschechische Priester, von denen die meisten vermutlich im Zuge der Terrorwelle nach dem Attentat auf Heydrich verhaftet worden waren.[131] Unter ihnen befand sich auch der spätere Prager Erzbischof und Kardinal Josef Beran, welcher in Dachau wegen seiner Hilfsbereitschaft und seines Trostes liebevoll "Väterchen" genannt wurde. ...
Die Behandlung der Geistlichen unterschied sich ebenfalls grundlegend von der der anderen "roten" Häftlinge. In Dachau wurden sie nämlich, ähnlich wie die Juden, einer besonders grausamen Verfolgung ausgesetzt. ...
Zámečník zitiert an dieser Stelle den polnischen Priester Kozlowiecki, welcher über die Umstände berichtet, unter denen etwa eine Kommunion stattfand. Als es den SS-Männern nicht schnell genug ging, erteilte einer von ihnen den verächtlichen Befehl: "Aussaufen und Zusammenfressen und Schluß machen!"[139] Nach nur wenigen Monaten verschlechterten sich die Lebensbedingungen der Priester erneut spürbar und ihre Sterblichkeit stieg deutlich an. ...
Von den insgesamt 2.720 Geistlichen, die in Dachau konzentriert waren, starben 1.034, darunter 27 Tschechen. Weitere 18 wurden im Laufe ihrer Haftzeit entlassen, und 76 tschechische Geistliche wurden im April 1945 in Dachau befreit.[141] Damit endete das Kapitel der "grauenvollste(n) Verfolgung der christlichen Geistlichkeit in der Geschichte der Neuzeit."[142]


[123] Da nicht alle Geistlichen in den Zugangsbüchern oder Häftlingskarteien auch als "Geistliche" vermerkt wurden, bildet die Grundlage für die Untersuchung der tschechischen Pfarrer und Priester in diesem Fall ausnahmsweise nicht die Häftlingsdatenbank, sondern das ausführliche und meist verlässliche Verzeichnis von Eugen Weiler, welcher ebenfalls im KZ Dachau interniert gewesen war. Weiler, Eugen (Hrsg.): Die Geistlichen in Dachau sowie in anderen Konzentrationslagern und Gefängnissen. Nachlaß von Emil Thoma, Mödling [ca. 1971]. Hierbei muss jedoch beachtet werden, dass Weiler insgesamt 159 tschechische Geistliche angibt, wobei 38 von ihnen laut "Faust" als "Deutsche" erfasst wurden. Diese wurden in der vorliegenden Arbeit aus den Statistiken ausgeklammert, so dass sich in einigen Fällen die Angaben in diesem Kapitel von Weilers unterscheiden.
[124] Černý, Bohumil: Die Kirche im Protektorat 1939 – 1945, in: Seibt, Ferdinand (Hrsg.): Bohemia sacra. Das Christentum in Böhmen 973 – 1973. Ecclesia temporalis, ecclesia universalis, ecclesia magistra, ecclesia, Düsseldorf 1974, S. 347.
[125] Ebenda, S. 347.
[126] Ebenda, S. 350.
[127] Ebenda, S. 354.
[137] Zámečník, Dachau, S. 174.
[139] Ebenda, S. 175.
[141] Zu den statistischen Daten vgl.: Weiler, a. a. O., S. 46 sowie Zámečník, Dachau, S. 180.
Zuletzt geändert von Erich_D am Freitag 5. März 2004, 20:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Erich_D » Freitag 5. März 2004, 20:41

Mein Herr ist Christus " - vom Widerstand der katholischen Priester in München.
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Beitrag von Erich_D » Freitag 5. März 2004, 20:48

Frankfurter Internetzeitung: Titelthema "Zwangsarbeiter"

Ein Beispiel dafür, das mich selbst im Ausmaß überraschte, ist die Seelsorge der Kirche im Blick auf die Zwangsarbeiter. Die für die Seelsorge verantwortlichen Bischöfe und Priester ließen es sich nämlich auch durch viele Erlasse, Schikanen und Strafen nicht nehmen, gerade für die Zwangsarbeiter als Seelsorger zur Verfügung zu stehen. Dies bezieht sich nicht nur auf die Kirche in unserem Land. Heute wissen wir, daß unter den 700.000 französischen Arbeitern, die auf 22.000 Lager verteilt waren und in 400 deutschen Städten lebten, während des Krieges 300 französische Priester und 10.000 französische Laien der Katholischen Aktion in einer Art Untergrundseelsorge wirkten. In ähnlicher Weise haben auch holländische katholische Christen ihren Landsleuten zu helfen versucht (Miarka-Bewegung). Der Vatikan hat diese Bemühungen unterstützt. ...
Die deutschen Priester haben sich an dieser Seelsorge trotz aller Drohungen intensiv beteiligt. Ich sehe ab von der konkreten Zuwendung in kirchen- oder ordenseigenen Einrichtungen. In der Dokumentation "Priester unter Hitlers Terror" (von Hehl/Kösters, 4. Auflage 1998) ist nachzulesen, daß 547 deutsche Priester in 977 Fällen wegen Ausländerseelsorge in Konflikt mit dem Regime geraten sind. Die Maßnahmen reichen von Verhören über Ausweisung bis zu Freiheitsstrafen und Einweisung in ein Konzentrationslager. 46 deutsche Priester - dies sind 11% aller KZ-Fälle - sind u.a. mit dem Vorwurf der Ausländerseelsorge in das KZ eingeliefert worden. Davon sind 11 dort umgekommen. Nicht zu übersehen sind auch die besonders hohen Geldstrafen. So mußte der spätere Hildesheimer Bischof Heinrich Maria Janssen 10.000 Reichsmark Strafe bezahlen. Dies alles gilt nicht weniger für Laien, nicht zuletzt auch Ordensschwestern.
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Beitrag von lancelot » Dienstag 9. März 2004, 13:40

Eine neue Dokumentation:

Manfred Wendel-Gilliar
Das Reich des Todes hat keine Macht auf Erden: Priester und Ordensleute im KZ Dachau 1933-1945
Rom: Herder

Deckt in fünf Bänden außer den katholischen auch die evangelischen und orthodoxen Priester- und Pastorenhäftlinge von Dachau ab.

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