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Glauben ohne Religion?
Verfasst: Freitag 28. März 2008, 08:14
von stine
Wieso braucht Gott Religionen?
Kann ich nicht einfach nur so an Gott glauben?
Glauben an einen Gott für alle Menschen? An einen universellen Allgott? Glauben an eine Macht die uns führt? Glauben an ein Leben in Verbundenheit mit dem Natürlichen?
Die Welt so sehen und so wahrnehmen wie sie ist?
Wieso braucht es überhaupt Religionen?
Ganz offensichtlich behauptet jede von sich, sie wäre die Richtige und das Göttliche wäre so, wie jeweils von ihr beschrieben. Jede Religion hat ihre eigenen Riten und Gebräuche, welche sind denn nun die "Richtigen" und braucht Gott überhaupt Rituale?
LG stine
Re: Glauben ohne Religion?
Verfasst: Freitag 28. März 2008, 09:41
von Leguan
stine hat geschrieben:Wieso braucht Gott Religionen?
Gott braucht keine Religionen, Gott braucht ja nicht mal den Menschen.
Der Mensch braucht (die richtige) Religion.
Kann ich nicht einfach nur so an Gott glauben?
Doch. Solange Du tatsächlich nur an die Existenz Gottes glaubst, ist das vollkommen richtig, allerdings wirst Du zugeben, daß das etwas wenig ist.
Sobald Du dann aber - ohne Religion - diesem Gott irgendwelche Eigenschaften zuschreibst, glaubst Du nicht mehr an Gott, sondern an deine Projektion.
Glauben an einen Gott für alle Menschen? An einen universellen Allgott? Glauben an eine Macht die uns führt? Glauben an ein Leben in Verbundenheit mit dem Natürlichen?
Die Welt so sehen und so wahrnehmen wie sie ist?
Ja.
Re: Glauben ohne Religion?
Verfasst: Freitag 28. März 2008, 14:53
von stine
Leguan hat geschrieben:
Sobald Du dann aber - ohne Religion - diesem Gott irgendwelche Eigenschaften zuschreibst, glaubst Du nicht mehr an Gott, sondern an deine Projektion.
Das ist genau der Punkt. Ohne Religion ist es mein ganz persönliches Gottesbild, mein eingegebenes und mit Religion ist es - ja nachdem welcher - die Projektion der entsprechenden Religionsführer, von der jeder behauptet, seine Religion wäre die richtige.
Eine Vielzahl von Sekten und sonstig organisierte Glaubensbrüder und - schwestern denken alle von sich, sie wüßten ganz genau was Gotteswille sei und wie er uns bestraft oder belohnt und einige wissen sogar auf den Tag genau wann die Welt untergeht.
Ist das nicht alles falsch?
LG stine
Re: Glauben ohne Religion?
Verfasst: Freitag 28. März 2008, 18:31
von Peregrin
stine hat geschrieben:
Ganz offensichtlich behauptet jede von sich, sie wäre die Richtige und das Göttliche wäre so, wie jeweils von ihr beschrieben.
Das ist schon einmal eine falsche Prämisse, denn das ist nicht so, und schon gar nicht "offensichtlich". Den folgenden Relativismus kann man daher auch vergessen.
Re: Glauben ohne Religion?
Verfasst: Freitag 28. März 2008, 19:17
von Leguan
stine hat geschrieben:Leguan hat geschrieben:
Sobald Du dann aber - ohne Religion - diesem Gott irgendwelche Eigenschaften zuschreibst, glaubst Du nicht mehr an Gott, sondern an deine Projektion.
Das ist genau der Punkt. Ohne Religion ist es mein ganz persönliches Gottesbild, mein eingegebenes und mit Religion ist es - ja nachdem welcher - die Projektion der entsprechenden Religionsführer, von der jeder behauptet, seine Religion wäre die richtige.
Wenn Du davon ausgehst, daß alle Religionen per se falsch sind, ja.
Allerdings weiß ich nicht wo dann da der große Unterschied liegen soll, ob Du der Projektion eines Religionsführers oder deiner eigenen hinterherläufst, falsch sind sie ja in dem Fall beide.
Da würde ich es dann doch vorziehen, den Schmus gleich ganz bleiben zu lassen.
Re: Glauben ohne Religion?
Verfasst: Montag 31. März 2008, 09:04
von stine
Leguan hat geschrieben:
Wenn Du davon ausgehst, daß alle Religionen per se falsch sind, ja.
Allerdings weiß ich nicht wo dann da der große Unterschied liegen soll, ob Du der Projektion eines Religionsführers oder deiner eigenen hinterherläufst, falsch sind sie ja in dem Fall beide.
Da würde ich es dann doch vorziehen, den Schmus gleich ganz bleiben zu lassen.
Wie meinst du das?
Ich denke nicht, dass meine eigene Projektion falsch sein könnte, da sie für mich persönlich genau die Richtige ist. Alle vorgedachten und vorgesetzten Projektionen sind für jene richtig, die sie erdacht und vorgesetzt haben.
Wenn ich von einem persönlichen Gott ausgehe, dann zeigt er mir mein Gottesbild im Gebet und nicht das, was irgendeine Religion für richtig hält.
Ich glaube nicht, dass Gott möchte, dass die Welt in seinem Namen Krieg führt. Ungläubige gegen Gläubige und Andersgläubige gegen sonstwie Gläubige. Vielleicht waren und sind alle Religionsgründer auf dem Holzweg.
LG stine
Verfasst: Sonntag 12. Oktober 2008, 20:56
von Gerhard
Liebe Stine,
ich bin über "Fides et ratio" auf diesen Beitrag gestoßen. Kannst Du mir einen Glauben nennen, der ohne eine Gemeinschaft von Gläubigen auskommt, die sich in irgendeiner Form organisiert haben?
Gott, der Fleisch angenommen hat, ist unser Herr und die katholische Kirche ist seine Gemeinschaft.
Gruß
Gerhard
Verfasst: Donnerstag 16. Oktober 2008, 22:04
von incarnata
Religion verbindet die Gotteserkenntnis mit dem täglichen Leben des Menschen und weist den Menschen auf Gott zurück.Dies wirkt sich auf den Umgang des Menschen mit seinem Mitmenschen aus.So entstehen Kultur-und Sittengesetze.
Ein "Glaube" im luftleeren Raum ohne solche Konsequenz ist nichts als ein Hirngespinst.
Verfasst: Donnerstag 16. Oktober 2008, 22:14
von overkott
Religion meint Rückbindung. Das kann eine Rückbindung an ein oberstes personales oder abstraktes Prinzip (z.B. Gott, Vernunft) sein. Gotteserkenntnis meint Theorie im eigentlichen Sinn. Soweit sich der Mensch selbst personal versteht und nicht als abstraktes Konzept, ist es folgerichtig, seinen Anfang (= Prinzip) sowie den Anfang seines Universums personal zu denken.
Verfasst: Donnerstag 16. Oktober 2008, 22:28
von Robert Ketelhohn
Gerhard hat geschrieben:Kannst Du mir einen Glauben nennen, der ohne eine Gemeinschaft von Gläubigen auskommt, die sich in irgendeiner Form organisiert haben?
Im Gegensatz dazu haben wir uns nicht organisiert, sondern sind vom Herrn herausgerufen worden.
Verfasst: Donnerstag 16. Oktober 2008, 22:39
von overkott
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Gerhard hat geschrieben:Kannst Du mir einen Glauben nennen, der ohne eine Gemeinschaft von Gläubigen auskommt, die sich in irgendeiner Form organisiert haben?
Im Gegensatz dazu haben wir uns nicht organisiert, sondern sind vom Herrn herausgerufen worden.
Auweia, Robert.
Verfasst: Donnerstag 16. Oktober 2008, 23:34
von Robert Ketelhohn
Tut dir was weh?
Verfasst: Freitag 17. Oktober 2008, 00:41
von incarnata
Nur von aussen betrachtet ist die Kirche"0rganisation".Im tiefsten Inneren lebendiger Leib Christi und Berufung für alle ihre Gläubigen.
Re: Glauben ohne Religion?
Verfasst: Mittwoch 22. Oktober 2008, 19:30
von Idiota
stine hat geschrieben:
Kann ich nicht einfach nur so an Gott glauben?
Wieso braucht es überhaupt Religionen?
Liebe Stine,
was Du da schreibst, verstehe ich gut. Diese Frage wurde von vielen zu allen Zeiten gestellt und es gibt darauf viele Antworten.
Hier nur einige Gedanken:
Der Mensch ich ein Sozialwesen. Er braucht den Mitmenschen zum Leben. Er braucht auch in Glaubensfragen und im Glaubensleben die Menschen von denen er lernt und mit denen er sich austauscht.
"Du sollst Dir kein Bild machen!" so steht es geschrieben. Ein eigenes Gottesbild ist schneller als man wahrhaben will eine Einbildung. Ohne soziale Kontrolle verläuf man sich.
Und noch ein Trost:
Die Organisation "Kirche" ist ein weltlich Ding. Daran reibt sich sogar der Papst.
soweit für Heute von
Idiota
Re: Glauben ohne Religion?
Verfasst: Samstag 25. Oktober 2008, 14:39
von stine
Idiota hat geschrieben:Und noch ein Trost:
Die Organisation "Kirche" ist ein weltlich Ding. Daran reibt sich sogar der Papst.
Das sehe ich genauso,

!
Danke.
LG stine
Verfasst: Samstag 25. Oktober 2008, 17:02
von Gerhard
incarnata hat geschrieben:Im tiefsten Inneren lebendiger Leib Christi und Berufung für alle ihre Gläubigen.
Sie ist mystischer Leib Christ ("Mystici corporis"). Es ist mehr als eine Ansammlung von Gläubigen. Wer das nicht verstanden hat, sollte sich schleunigst beeilen, dies nachzuholen.
Verfasst: Samstag 25. Oktober 2008, 21:54
von pierre10
Für mich ist Glaube immer individuell, Religion dagegen eine Gemeinschaftssache.
Nun haben aber Religionen das Bedürfnis, sich zu profilieren, sich als die einzig Wahre darzustellen, und manipulieren oft, sicher nicht immer, ihre Gläubigen.
Pierre
Verfasst: Sonntag 26. Oktober 2008, 06:07
von Gerhard
Lieber pierre10,
ich würde mal sagen, dass jede Gemeinschaft ihre "Gläubigen" auf gewisse Weise manipuliert. Durch das Hochhalten des eigenen Gewissens wird der Einzelne in unrechter Weise zum Maß der Dinge erhoben.
Gruß
Gerhard
Verfasst: Sonntag 26. Oktober 2008, 20:29
von stine
Was mich an den Religionsgemeinschaften am meisten stört, ist das menschliche Machtstreben, das auch in Glaubensdingen, wo man es doch besser wissen sollte, nicht abgelegt werden kann.
In den meisten Gemeinden menschelt das ganz schön. Ob man sich über liturgische Abläufe oder über die Handhabung bei Kindersegnungen oder Liedtexte bis hin zur banalen Sitzordnung streitet, das ist dabei schon ziemlich egal.
Wenn im Pfarrbüro gemobbd wird, was das Zeug hält... na, ich weiß nicht!
Wer in der Kirche arbeitet, muß sehr stabil sein in seinem Glauben!
LG stine
Verfasst: Sonntag 26. Oktober 2008, 22:30
von pierre10
stine hat geschrieben:
In den meisten Gemeinden menschelt das ganz schön. Ob man sich über liturgische Abläufe oder über die Handhabung bei Kindersegnungen oder Liedtexte bis hin zur banalen Sitzordnung streitet, das ist dabei schon ziemlich egal.
Wenn im Pfarrbüro gemobbd wird, was das Zeug hält... na, ich weiß nicht!
LG stine
Zum Thema "es menschelt":
Es menscht der Mensch, solang er lebt
auch wenn er selbst es nicht versteht,
lachen die anderen ihn auch an,
es menschelt nur, wer es auch kann.
Bei manchen allerdings da scheint mir,
menschelt es kaum. Wie heißt das Tier?
das immer nur im Schlamm rumbuddelt,
und nie die eigne Frau mal knuddelt.
Schwein kann man sein, es aber auch haben
und ohne deshalb den Garten umgraben
will ich viel lieber die andren umhegen
und statt in den Schlamm ins Bette mich legen.
Pierre Januar 2004
Verfasst: Dienstag 28. Oktober 2008, 17:52
von Gerhard
Pierre, es "menschelt". Doch was heißt das für uns? Zurück zur Tagesordnung? Oder in Kenntnis des sündigen Menschen mit barmherziger Liebe helfend zur Seite stehen? Ich entscheide mich für das zweite.
Verfasst: Mittwoch 29. Oktober 2008, 15:23
von pierre10
Es heißt, dass wir uns bewusst machen sollten, was Menschsein mit allen Stärken und möglichen Schwächen bedeutet.
Sich nicht ducken, aber auch nicht überheblich über andere, Andersdenkende, Andersfühlende zu urteilen.
Pierre
Verfasst: Mittwoch 29. Oktober 2008, 17:28
von Gerhard
Ach, weißt Du, das schreibt sich alles so schnell und leicht. Die Realität ist oftmals eine andere. Ich erlebe tagtäglich gerade in den römisch-katholischen Gemeinden eine ungeheuere Sprachlosigkeit, die allerdings der Schwatzhaftigkeit Vorschub leistet.
Jemand, der an Gott glaubt, kann gar nicht überheblich sein, da er sich selbst nicht als Maß der Dinge sieht. Jemand, der nur an sich glaubt, ist allerdings überheblich, anmaßend und auch nicht fähig zu sozialer Bindung. Ein Antichrist.
Verfasst: Mittwoch 29. Oktober 2008, 17:49
von Idiota
Lieber Gerhard
Du hast einen schönen Schlußvers gefunden:
"Ad Deum, qui laetificat juventutem meam."
Er ist mir aus meiner Kindheit bekannt und ich spreche in auch heute immernoch gerne.
Gruß Idiota
Verfasst: Donnerstag 30. Oktober 2008, 10:09
von Raphaela
Gerhard hat geschrieben:Ach, weißt Du, das schreibt sich alles so schnell und leicht. Die Realität ist oftmals eine andere. Ich erlebe tagtäglich gerade in den römisch-katholischen Gemeinden eine ungeheuere Sprachlosigkeit, die allerdings der Schwatzhaftigkeit Vorschub leistet.
Wenn ich die Postings von Pierre so verfolge, kann ich mir nicht vorstellen, dass er das alles so einfach, schnell dahinschreibt.
Was er schreibt kommt aus seiner tiefsten Überzeugung.
Verfasst: Freitag 31. Oktober 2008, 08:48
von Gerhard
Glaube, was Du willst und ich glaube, was ich will

Verfasst: Freitag 31. Oktober 2008, 16:20
von Staubkorn
Gott, der Fleisch angenommen hat, ist unser Herr und die katholische Kirche ist seine Gemeinschaft.
In welcher Bibelausgabe steht das?
Gehörte Jesus also der katholischen Gemeinschaft an? War es also letztendlich katholisch? Und Gott ist also demnach auch katholisch?
Wenn Religion demnach dazu benutzt wird um die Menschen in "gute" und "schlechte" einzuteilen, "in den wahren Glübigen" und den "unwahren Gläubigen" , dann ist das keine Religion, sondern Politik!
Wenn Religion dazu verwendet wird, Gott näher zu kommen, Gott in sein Leben zu lassen, so das Gott einen Platz in Deinem Herzen erhält und Du sehen kannst, wo Gott noch überall ist und somit erkennen kannst das letztendlich Gott in allen Herzen aller Menschen ist(Denn zeige mir ein Platz, wo Gott nicht ist), dann ist das Religion.
Religion schafft Frieden, dort wo Krieg herrscht. Religion schafft Gemeinsamtkeit, dort wo Zwietracht ist.
Aber Religion wird noch immer vom Menschen gemacht, wenn es nach Gott gehen würde, würde er sicherlich uns zu "Einem" machen und nicht zu "Vielen".
Verfasst: Freitag 31. Oktober 2008, 16:24
von overkott
Staubkorn, ich glaub, ich komm doch nicht nach Knechtsteden.
Verfasst: Freitag 31. Oktober 2008, 16:53
von Staubkorn
Overkott, wenn Du meinst.
Schnellschreiben
Verfasst: Freitag 31. Oktober 2008, 17:22
von sofaklecks
Zum Schnellschreiben nur etwas, was mir aufgefallen ist, Gerhard:
An einem Tag meinst du (hinsichtlich des Verhältnisses des FSSPX zu Rom):
"Ich denke, für den Bischof und seine Priester war es eine Gewissensentscheidung."
Dann wieder hier:
"Durch das Hochhalten des eigenen Gewissens wird der Einzelne in unrechter Weise zum Maß der Dinge erhoben."
Was also das Schnellschreiben angeht, so gilt insoweit der Satz vom Splitter und dem Balken.
Und: Man muss mit Pierre nicht einer Auffassung sein. Aber so das Mäntelchen je nach Strang nach dem Winde zu hängen, das wäre Pierres Sache nicht.
sofaklecks
Verfasst: Freitag 31. Oktober 2008, 23:38
von ad_hoc
Sieh mal hier, sofaklecks:
"Ich denke, für den Bischof und seine Priester war es eine Gewissensentscheidung."
Meines Erachtens war die Gewissensentscheidung hier ganz klar eine
Glaubensentscheidung, da deren Gewissen unbezweifelbar durch den lehramtlichen Glauben einschl. der Dogmen geprägt war.
Und jetzt:
"Durch das Hochhalten des eigenen Gewissens wird der Einzelne in unrechter Weise zum Maß der Dinge erhoben."
Das
eigene Gewissen, insofern es den lehramtlichen Glauben und die Dogmen außer Acht läßt.
Da kann ich auch gleich auf eine Äußerung Raphaelas eingehen:
Was er schreibt kommt aus seiner tiefsten Überzeugung.
Aber das ist doch wohl das Selbstverständlichste der Welt, dass man davon überzeugt ist von dem, was man [Punkt]
Aber das heißt noch lange nicht, dass diese Überzeugung - ohne jetzt Pierre zu nahe treten zu wollen - auch richtig sein muß.[Punkt]
Gruß, ad_hoc
Verfasst: Samstag 1. November 2008, 01:53
von pierre10
ad_hoc hat geschrieben:
Aber das ist doch wohl das Selbstverständlichste der Welt, dass man davon überzeugt ist von dem, was man [Punkt]
Aber das heißt noch lange nicht, dass diese Überzeugung - ohne jetzt Pierre zu nahe treten zu wollen - auch richtig sein muß.[Punkt]
Gruß, ad_hoc
So seh ich das auch, lieber Ad_hoc.
Im Grunde schreiben wir doch alle das, was wir
in uns selbst als
für uns als richtig anerkannt haben, oder aber
wir treiben Spielchen.
Und dafür ist mir meine Zeit zu schade.
Pierre