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Gott und die Religionen....

Verfasst: Dienstag 15. Januar 2008, 11:02
von pierre10
Was steht eigentlich hinter der Tatsache, dass es weltweit eine Unzahl verschiedener, zum Teil sich widersprechender Religionen gibt?

Wenn wir davon ausgehen, dass es nur einen Gott geben und dass keine Religion IHN als ihr Eigentum reklamieren kann, so ist die Vielfalt schon erstaunlich.

Wie die hier schreibenden Christen sind viele Gläubige anderer Glaubensrichtungen von der Einzigartigkeit ihrer Religion überzeugt, so dass sich Fragen stellen ob des übergeordneten Sinns dahinter.

Pierre

Re: Gott und die Religionen....

Verfasst: Dienstag 15. Januar 2008, 21:42
von Linus
Pierre hat geschrieben:Was steht eigentlich hinter der Tatsache, dass es weltweit eine Unzahl verschiedener, zum Teil sich widersprechender Religionen gibt?
ich weiß nicht was aber wer: der Durcheinanderwürfler, der Böse Feind, jener der Volkstümlich mit Bockshufen darggestellt wird.
Wenn wir davon ausgehen, dass es nur einen Gott geben und dass keine Religion IHN als ihr Eigentum reklamieren kann, so ist die Vielfalt schon erstaunlich.
Deine Ausgangsbasis ist falsch.
Wie die hier schreibenden Christen sind viele Gläubige anderer Glaubensrichtungen von der Einzigartigkeit ihrer Religion überzeugt, so dass sich Fragen stellen ob des übergeordneten Sinns dahinter.

Pierre
Ich bin nicht überzeugt von der Religion Christentum. Wohl aber an den Glauben an Ihn, die persönliche Beziehung zu Christus

Re: Gott und die Religionen....

Verfasst: Dienstag 15. Januar 2008, 23:35
von anneke6
Linus hat geschrieben:Ich bin nicht überzeugt von der Religion Christentum. Wohl aber an den Glauben an Ihn, die persönliche Beziehung zu Christus
Gut gesagt! :jump:

Re: Gott und die Religionen....

Verfasst: Mittwoch 16. Januar 2008, 14:50
von overkott
Pierre hat geschrieben:Was steht eigentlich hinter der Tatsache, dass es weltweit eine Unzahl verschiedener, zum Teil sich widersprechender Religionen gibt?
Dass der eine Gott unterschiedlich erfahren und verstanden wird. Von daher ist Evangelisation heute Gebet und Dialog. Das kann man sehr schön am Zweiten Vatikanischen Konzil sehen. Dabei geht es darum, den Glauben der Menschen ernst zu nehmen und ihnen zu dem zu verhelfen, wonach sie eigentlich schon immer gesucht haben: nach Gemeinschaft mit Gott und untereinander. Das feiert die Kirche in der Eucharistie. In diesem Sinn ist gelungene Mission eine Geburtshilfe für Gottes- und Nächstenliebe.

Re: Gott und die Religionen....

Verfasst: Mittwoch 16. Januar 2008, 15:31
von Linus
anneke6 hat geschrieben:
Linus hat geschrieben:Ich bin nicht überzeugt von der Religion Christentum. Wohl aber an den Glauben an Ihn, die persönliche Beziehung zu Christus
Gut gesagt! :jump:
man müsste evtl noch ergänzen: Religion verstanden als religiös verbrämte Kultur. Das ist leider zur Zeit strak "in".

Re: Gott und die Religionen....

Verfasst: Mittwoch 16. Januar 2008, 16:21
von overkott
Linus hat geschrieben:
anneke6 hat geschrieben:
Linus hat geschrieben:Ich bin nicht überzeugt von der Religion Christentum. Wohl aber an den Glauben an Ihn, die persönliche Beziehung zu Christus
Gut gesagt! :jump:
man müsste evtl noch ergänzen: Religion verstanden als religiös verbrämte Kultur. Das ist leider zur Zeit strak "in".
Das wäre eine Kultur ohne Gottes- und Nächstenliebe, aber mit Weihrauch.

Man kann zu Christus keine persönliche Beziehung haben und auf sein Gebot pfeifen.

Mit dem Papst für die Einheit der Gläubigen zu sein, ist auch etwas anderes als Katholizismus.

Ich bin mir meiner Zweifel sicher!

Verfasst: Freitag 18. Januar 2008, 11:22
von Peter47
Hallo Pierre,
frage bei den Religionsanbietern mal herum.
Die Standartantwort: Bei uns gibt es die göttliche Erkenntnis, das ewige Leben, Paradies und einen besseres Leben vor und nach dem Tod!
Die Anderen sind besten falls Nichtskönner, vielleicht auch Betrüger!

Auswertung: Jeder Verein hat nur ein positives Gutachten, aber (n - 1) negative.
Also: Die Wahrscheinlichkeit, dass das Mehrheitsgutachten zutrifft, ist ungleich Null!

Viele Grüße
Peter

Verfasst: Freitag 18. Januar 2008, 11:53
von overkott
Stimmt das, Pierre? Hat Peter47 schon die Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils gelesen oder in einen Katechismus hineingeschaut? Er wird überrascht sein.

Re: Gott und die Religionen....

Verfasst: Freitag 18. Januar 2008, 12:39
von Lofty
Pierre hat geschrieben:Was steht eigentlich hinter der Tatsache, dass es weltweit eine Unzahl verschiedener, zum Teil sich widersprechender Religionen gibt?

Wenn wir davon ausgehen, dass es nur einen Gott geben und dass keine Religion IHN als ihr Eigentum reklamieren kann, so ist die Vielfalt schon erstaunlich.

Wie die hier schreibenden Christen sind viele Gläubige anderer Glaubensrichtungen von der Einzigartigkeit ihrer Religion überzeugt, so dass sich Fragen stellen ob des übergeordneten Sinns dahinter.

Pierre
Ich bin fest davon überzeugt, dass es so viele Wege zu Gott wie Menschen auf dieser Erde gibt. Leider ist es nur allzu menschlich, den eigenen Weg als den einzig richtigen annzusehen. Dadurch entstehen nicht selten unnötige Konflikte. Ich finde daher den Gedanken der Überbrückung aller Religionen bzw. Konfessionen durch die Liebe sehr reizvoll. Die Liebe ist, meine ich, der größte und kleinste gemeinsame Nenner aller Religionen. Ich meine, es ist gut, auf den Gemeinsamkeiten aufzubauen und zu lernen, die Unterschiede, den Glauben der anderen, zu respektieren.
Da jeder Mensch von Gott mit einem freien Willen ausgerüstet ist, kann er sich im Laufe seines Lebens für den Weg, den er für sich als "richtig" erkannt hat, frei entscheiden. Es ist doch schön, dass es so viele Wege gibt und das Ziel am Ende der selbe liebevolle gütige Gott ist.
:)

Sicher meiner Zweifel!

Verfasst: Freitag 18. Januar 2008, 13:01
von Peter47
Hallo Overkott,
der Peter ist über die katholische Lehre sehr gut informiert.
Würde ich mich in einer Diskussion als Religionslehrer ausgeben, ich würde den Berufsstand nicht blamieren.

Und ich streite nicht ab, dass ich darüber sauer bin, dass ich meinen Glauben verloren habe! Darum maule ich ja auch hier rum!

Nochmal zum Thema: Man muss sich zum Glauben entscheiden (oder auch nicht).
Es kommt aber darauf an, wieviele Widersprüche zum Wissen man aushalten kann.
Nach meiner privaten Einsicht ist der Allmächtige nicht römisch-katholisch.
Vielleicht ist IHM auch wichtiger, wie ich lebe (nach seinem wichtigsten Gebot), als dass ich denen glaube, die sich ihres Glaubens zu sicher sind.

Also Pierre, vielleicht braucht man gar keinen Verein und jeder hat auch so seine Chance!

Viele Grüße
Peter

Verfasst: Freitag 18. Januar 2008, 13:10
von Raphael
Der Peter denkt: Jeder ist eine Insel!
Der Peter denkt: Brücken zwischen den Inseln zu bauen ist sinnlos, weil jeder eine Insel bleibt!

Der Peter denkt nicht an den obersten Brückenbauer ...............

Verfasst: Freitag 18. Januar 2008, 14:07
von Peter47
Der Peter denkt, die Brücke muss ohne Siemens-Lufthaken stabil sein, wenn selbst der Fels nicht trägt!

Re: Gott und die Religionen....

Verfasst: Freitag 18. Januar 2008, 14:28
von Margret
Lofty hat geschrieben: Lofty schreibt u. a.:
Ich bin fest davon überzeugt, dass es so viele Wege zu Gott wie Menschen auf dieser Erde gibt.
Hallo Lofty
und ich bin fest davon überzeugt, dass es nur einen einzigen Weg zu Gott gibt: Jesus Christus, Weg, Wahrheit und Leben. Und wiederum: Niemand kann zu Jesus kommen, wenn es ihm nicht vom Vater gegeben ist.

Gruß
Margret

Re: Gott und die Religionen....

Verfasst: Freitag 18. Januar 2008, 14:57
von overkott
Margret hat geschrieben:
Lofty hat geschrieben: Lofty schreibt u. a.:
Ich bin fest davon überzeugt, dass es so viele Wege zu Gott wie Menschen auf dieser Erde gibt.
Hallo Lofty
und ich bin fest davon überzeugt, dass es nur einen einzigen Weg zu Gott gibt: Jesus Christus, Weg, Wahrheit und Leben. Und wiederum: Niemand kann zu Jesus kommen, wenn es ihm nicht vom Vater gegeben ist.

Gruß
Margret
Röm 14,1 Nehmt den an, der im Glauben schwach ist, ohne mit ihm über verschiedene Auffassungen zu streiten.

Re: Sicher meiner Zweifel!

Verfasst: Freitag 18. Januar 2008, 15:01
von Raphaela
Peter47 hat geschrieben: Und ich streite nicht ab, dass ich darüber sauer bin, dass ich meinen Glauben verloren habe! Darum maule ich ja auch hier rum!
Die Formulierung finde ich persönliche etwas eigenartig:
-> sauer sein, weil man den Glauben verloren hat? :hmm:

Weißt du wieviel Heilige es gibt, die ihr ganzes Leben lang darum gekämpft haben, glauben zu können, die oft Zweifel hatten und sich trotzdem für den Glauben entschieden?
Das ist schwer, das ist sogar sehr schwer, aber so wie du dich ausdrückst kommt es bei mir an, als ob du irgendwo stehenbleibst und nicht bereit bist weiter/wieder zu kämpfen
Und gleichzeitig sollte da zumindest ein Versuch des Gebetes und der Stille da sein.

Du kannst sicher sein, dass es hier in Forum Leute gibt, die für dich beten, damit du wieder zum Glauben finden kannst.

Danke

Verfasst: Freitag 18. Januar 2008, 15:56
von Peter47
Danke für Euren Zuspruch!
Ich wollte ja nur klar stellen, dass ich hier niemanden beleidigen oder sonst was will, sondern dass das Problem bei mir liegt.

Damit zurück zum Thema: ...

Re: Gott und die Religionen....

Verfasst: Freitag 18. Januar 2008, 16:20
von Margret
overkott hat geschrieben:
Margret hat geschrieben:
Lofty hat geschrieben: Lofty schreibt u. a.:
Ich bin fest davon überzeugt, dass es so viele Wege zu Gott wie Menschen auf dieser Erde gibt.
Hallo Lofty
und ich bin fest davon überzeugt, dass es nur einen einzigen Weg zu Gott gibt: Jesus Christus, Weg, Wahrheit und Leben. Und wiederum: Niemand kann zu Jesus kommen, wenn es ihm nicht vom Vater gegeben ist.

Gruß
Margret
Röm 14,1 Nehmt den an, der im Glauben schwach ist, ohne mit ihm über verschiedene Auffassungen zu streiten.
Ich glaube nicht, dass es verschiedene Auffassungen dazu geben kann, wenn Jesus Christus sagt: ICH BIN DER WEG, DIE WAHRHEIT UND DAS LEBEN!
"Die Worte, dich ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben"!

Zitat

Verfasst: Freitag 18. Januar 2008, 16:40
von sofaklecks
Na ja, Margret,

Lofty hat Papst Benedikt zitiert. Der Satz (den ich auch gerne zitiere) wurde von ihm auf die Frage eines Journalisten formuliert, die in etwa lautete, er, damals Präfekt der Glaubenskongregation, müsse doch ganz genau den richtigen Weg zu Gott kennen.

sofaklecks

Re: Zitat

Verfasst: Freitag 18. Januar 2008, 17:34
von Margret
sofaklecks hat geschrieben:Na ja, Margret,

Lofty hat Papst Benedikt zitiert. Der Satz (den ich auch gerne zitiere) wurde von ihm auf die Frage eines Journalisten formuliert, die in etwa lautete, er, damals Präfekt der Glaubenskongregation, müsse doch ganz genau den richtigen Weg zu Gott kennen.

sofaklecks
Umso schlimmer, wenn schon ein Papst so herumeiert, dann kann ich auch verstehen, warum man ihn kürzlich an der Rom-Uni ausgeladen hat.
Sollte dieser Spruch echt sein - und ich nehme mal an, er wurde richtig zitiert - dann bestärkt mich das noch weiter darin, das zu tun, was ich schon seit geraumer Zeit tue: diesen Papst als unglaubwürdig abzulehnen. Dieser Mann ist für mich nicht tragbar!
Er ist ein Verräter an der Sache Jesu!

Aha

Verfasst: Freitag 18. Januar 2008, 17:57
von sofaklecks
Aha.

Da haben wir ja den lieben Nerv.

Jetzt müssten eigentlich alle den guten Peter verstehen.

sofaklecks

Re: Gott und die Religionen....

Verfasst: Freitag 18. Januar 2008, 18:08
von Edi
Margret hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass es verschiedene Auffassungen dazu geben kann, wenn Jesus Christus sagt: ICH BIN DER WEG, DIE WAHRHEIT UND DAS LEBEN!
"Die Worte, dich ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben"!
Gewiss gibt es nur einen Weg, nämlich den über den Erlöser und Herrn Jesus Christus.
Allerdings geht jeder Mensch unterschiedliche Wege bei der Gottsuche bis er die Gnade Jesu entdeckt und für sich selber auch in Anspruch nimmt.
Ob das der Papst mit seinen Worten gemeint hat, weiss ich nicht.
Wenn er es in dem Sinne gemeint hätte, dass es egal sei welche Religion man habe (was zunächst auch einmal genau zu eruieren wäre), dann würde ich mich lieber nicht auf ihn verlassen.

Verfasst: Freitag 18. Januar 2008, 18:22
von Raphael
Peter47 hat geschrieben:Der Peter denkt, die Brücke muss ohne Siemens-Lufthaken stabil sein, wenn selbst der Fels nicht trägt!
Eine eher pro-testantische Einstellung, die leider trotz des vielen Denkens vergißt, daß Gott den Menschen zur Gemeinschaft und nicht zur Vereinzelung berufen hat.

Belegstelle

Verfasst: Freitag 18. Januar 2008, 18:31
von sofaklecks
Einer, der es wissen muss:

http://de.opusdei.org/art.php?p=10691

sofaklecks

Re: Gott und die Religionen....

Verfasst: Freitag 18. Januar 2008, 19:08
von Raphaela
Margret hat geschrieben:[
Ich glaube nicht, dass es verschiedene Auffassungen dazu geben kann, wenn Jesus Christus sagt: ICH BIN DER WEG, DIE WAHRHEIT UND DAS LEBEN!
"Die Worte, dich ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben"!
Wieso gibt es dann z.B. so viele verschiedene Ordensgemeinschaft mit ganz verschiedenen Berufungen? - Das sind alles verschiedene Wege zu Gott.

Du darfst das Wort Weg nicht mit Auffassung gleichsetzen, darin liegt bei dir das Problem
Es gibt genauso verschiedene Wege zu Gott, wie es Menschen gibt, da jeder Mensch einzigartig ist.

Re: Ich bin mir meiner Zweifel sicher!

Verfasst: Samstag 19. Januar 2008, 11:12
von Linus
Peter47 hat geschrieben:Hallo Pierre,
frage bei den Religionsanbietern mal herum.
Die Standartantwort: Bei uns gibt es die göttliche Erkenntnis, das ewige Leben, Paradies und einen besseres Leben vor und nach dem Tod!
Die Anderen sind besten falls Nichtskönner, vielleicht auch Betrüger!

Auswertung: Jeder Verein hat nur ein positives Gutachten, aber (n - 1) negative.
Also: Die Wahrscheinlichkeit, dass das Mehrheitsgutachten zutrifft, ist ungleich Null!

Viele Grüße
Peter
Bist du Freimaurer? Deine Beiträge wirken so freimaurerisch relativistisch...

Verfasst: Samstag 19. Januar 2008, 12:47
von Peter47
Kindheit und Schulzeit: sehr katholisch
Arbeitsleben: naturwissenschaftlich.
Jetzt: Ich weiß selbst nicht, wo ich mich einsortieren kann; weder Katholisch noch Bauhandwerker.

Verfasst: Samstag 19. Januar 2008, 15:08
von pierre10
Hallo Peter,

warum sich einsortieren (lassen)? Denn es ist genau dieses Schubladendenken, das das Zusammenleben schwer macht.

Biste katholisch, dann musst Du auch......

Biste evangelisch, dann....
Biste Jude. ... schrecklich für manche......
und am Ende auch noch Freimaurer.... die sind ganz unmöglich, meint der eine oder andere....

Pierre mit einem Lächeln über unsere menschlichen Schwächen.

Verfasst: Samstag 19. Januar 2008, 15:26
von Edi
Pierre hat geschrieben:warum sich einsortieren (lassen)? Denn es ist genau dieses Schubladendenken, das das Zusammenleben schwer macht.
Wieder mal alte Vorurteile produzieren? Lernst du eigentlich nichts dazu hier im Forum?
Wer sagt denn, dass das Zusammenleben mit glaubensmässig anders Denkenden zwangsläufig immer zu Problemen führen MUSS?
Habe ich vielleicht meinen Nachbarn den Schädel eingeschlagen oder sie sonstwie provoziert oder auch umgekehrt, nur weil sie Jehovas Zeugen waren?

Am besten wären deiner Meinung nach wohl alle Menschen Freimaurer, dann wäre die Welt wohl in Ordnung oder wie?

Dass man Menschen, mit deren Religion oder Lebensweise man ganz und gar nicht einverstanden ist, auch der Gnade Gottes anempfehlen kann, hast wohl auch noch nie gehört. Aber auch das ist praktiziertes Christentum.

Na ja

Verfasst: Samstag 19. Januar 2008, 16:04
von sofaklecks
Na ja,

vielleicht etwas leiser.

sofaklecks

Re: Gott und die Religionen....

Verfasst: Sonntag 20. Januar 2008, 18:01
von Lofty
Margret hat geschrieben:
Lofty hat geschrieben: Lofty schreibt u. a.:
Ich bin fest davon überzeugt, dass es so viele Wege zu Gott wie Menschen auf dieser Erde gibt.
Hallo Lofty
und ich bin fest davon überzeugt, dass es nur einen einzigen Weg zu Gott gibt: Jesus Christus, Weg, Wahrheit und Leben. Und wiederum: Niemand kann zu Jesus kommen, wenn es ihm nicht vom Vater gegeben ist.

Gruß
Margret
Ja Margret, ich verstehe was du sagen willst. Vielleicht sollten wir jedoch auch mal überlegen, wie Jesus die Sache seinerzeit betrachtet hätte. Er war ja anderen Menschen gegenüber sehr aufgeschlossen und hat sich oft auch über etablierte Meinungen liebevoll hinweggesetzt. Sein ganzen Leben und Wirken war doch von Liebe beseelt. - Ich möchte in meiner Eigenschaft als Christ Menschen, auch wenn sie auf einem anderen Weg sind, stets mit Offenheit und Respekt vor ihrem Weg begegnen und die Liebe, die ich als Christ in mir trage auch spürbar werden lassen. Ich möchte Brücken bauen..... :)

Verfasst: Dienstag 22. Januar 2008, 23:30
von incarnata
ad Peter 47

Gerade durch die moderne Naturwissenschaft lösen sich doch einige
Widersprüche des 19. Jahrhunderts zwischen Naturwissenschaft und
Glaube in Luft auf;Materie als Energie und Welle kann auch konkrete Türen
durchbrechen;die Menschheit geht auch genetisch hochwahrscheinlich auf
ein einziges konkretes Paar zurück etc.etc.Und selbst der Papst hat ausgehend
von solchen Erkenntnissen als Ratzi-Prof schon von Gott als Wellenpaket
gesprochen(wenn man Stefan v. Kempis Grundkurs Benedetto Glauben schenken
will,der leider die Quellenseiner Zitate nur allgemein und nicht konkret angibt in
dem Büchlein

Verfasst: Mittwoch 23. Januar 2008, 00:09
von overkott
Sollte das mit dem Wellenpaket so verkürzt stimmen, wäre der hl. Bonaventura bestimmt sauer:

1. geht das nicht aus der Bibel hervor
2. ist das philosophisch zu materialistisch gedacht
3. würde das die Gläubigen unnötig verunsichern

Aber auch Theologen können beichten.