alfredfj hat geschrieben:civilisation hat geschrieben:...
Jeder hat so seine eigne Art und die muss man akzeptieren kann man auch kritisieren, aber nicht darauf herumhacken. Wir leben nicht nur von Gesetzen, sondern auch von Menschlichkeit, verstehst?
Ich will das Thema hier nicht weiter ausbreiten und ausrollen, weil eigentlich dazu schon viel gesagt worden ist. Nur soviel:
Schon mal was vom "Göttlichen Gesetz" und "Natürlicher Vernunft" gehört?
Ich zitiere mal aus der Erklärung "Quaestio de abortu procurato" vom 18. November 1974 der Glaubenskongregation:
Die Perspektive eines Christen kann sich nicht auf den Horizont des Lebens in dieser Welt beschränken. Er weiß, daß sich im gegenwärtigen Leben ein anderes vorbereitet, das von solcher Bedeutung ist, daß man sich in seinem Urteil nach ihm richten muß. Unter diesem Gesichtspunkt gibt es hienieden kein absolutes Unglück, selbst nicht den schrecklichen Schmerz, ein behindertes Kind aufzuziehen. Dies ist die veränderte Sichtweise, die vom Herrn verkündet worden ist: „Selig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden“ (Mt 5,5). Es hieße, dem Evangelium den Rücken kehren, wenn man das Glück nach dem Nichtvorhandensein von Schmerz und Elend in dieser Welt messen wollte.
Das bedeutet jedoch nicht, daß man diesem Leid und diesem Elend gegenüber gleichgültig bleiben könnte. Jeder Mensch mit Herz und vor allem jeder Christ muß bereit sein, sein Möglichstes zu tun, um Abhilfe zu schaffen. Dies ist das Gesetz der Liebe, dessen erste Sorge stets sein muß, die Gerechtigkeit zu verwirklichen.
Diese Erklärung ist zwar in erster Linie im Rahmen der Abtreibung geschrieben worden, kann jedoch - insbesondere in dem von mir genannten Zitat - auch auf Dinge außerhalb der Abtreibungsproblematik angewandt werden.