Synodaler Weg 2019

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Bruder Donald
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Bruder Donald »

Theologe Garhammer: Deutsche Bischöfe dürfen Reformweg selbst gehen
So habe Franziskus auch in Sachen "viri probati" die "Tür nicht zugeschlagen", er habe diesen Weg lediglich weltkirchlich als "nicht gangbar" erachtet.
Kann mir vielleicht jemand erklären, wie das Kirchenrechtlich machbar sein soll, wenn etwas "weltkirchlich nicht gangbar" ist, es aber regional möglich sein soll? :hae?:
Liegt es an mir, dass ich zu doof dafür bin, die weiten Tiefen theologischer Möglichkeiten zu verstehen, oder labbert hier einer einfach nur bockmist?
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taddeo
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von taddeo »

Bruder Donald hat geschrieben:
Dienstag 18. Februar 2020, 14:05
Theologe Garhammer: Deutsche Bischöfe dürfen Reformweg selbst gehen
So habe Franziskus auch in Sachen "viri probati" die "Tür nicht zugeschlagen", er habe diesen Weg lediglich weltkirchlich als "nicht gangbar" erachtet.
Kann mir vielleicht jemand erklären, wie das Kirchenrechtlich machbar sein soll, wenn etwas "weltkirchlich nicht gangbar" ist, es aber regional möglich sein soll? :hae?:
Wenn der Papst das für einzelne Gebiete erlauben würde, wäre es - mal rein kanonistisch gesehen - durchaus möglich, sowas nur regional begrenzt einzuführen. Praktisch betrachtet ist das natürlich eine Utopie.

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Bruder Donald
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Bruder Donald »

taddeo hat geschrieben:
Dienstag 18. Februar 2020, 15:08
Bruder Donald hat geschrieben:
Dienstag 18. Februar 2020, 14:05
Theologe Garhammer: Deutsche Bischöfe dürfen Reformweg selbst gehen
So habe Franziskus auch in Sachen "viri probati" die "Tür nicht zugeschlagen", er habe diesen Weg lediglich weltkirchlich als "nicht gangbar" erachtet.
Kann mir vielleicht jemand erklären, wie das Kirchenrechtlich machbar sein soll, wenn etwas "weltkirchlich nicht gangbar" ist, es aber regional möglich sein soll? :hae?:
Wenn der Papst das für einzelne Gebiete erlauben würde, wäre es - mal rein kanonistisch gesehen - durchaus möglich, sowas nur regional begrenzt einzuführen. Praktisch betrachtet ist das natürlich eine Utopie.
Also wird man so lange daran werkeln, letztenendes einem Papst die Pistole auf die Brust setzten, bis dieser keine andere wahl hat, als es zu erlauben. Verstehe ich das richtig? So verstehe ich nämlich "praktisch", wenn's theoretisch durchaus möglich ist.
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Bruder Donald
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Bruder Donald »

Fraueninitiative "Maria 1.0": Weg der Bekehrung und Neuevangelisierung für "Synodalen Weg"
"Lasst uns dem Synodalen Weg eine Richtung geben: Bekehrung unserer selbst und neue Ausrichtung auf Gott und Neuevangelisierung sind die Ziele, die jetzt anstehen. Maria 1.0 schlägt daher vor, dass der "Synodale Weg" einen neuen, Richtung zeigenden Namen bekommen soll und zum Beispiel in 'Weg der Bekehrung und Neuevangelisierung' umbenannt wird. Lasst uns gemeinsam entwickeln, wie wir alle den Weg der Bekehrung und Hinwendung zu Gott gehen können."
Jaja, so sieht also die postulierte "Verweigerung von Dialogbereitschaft und Mitarbeit" aus... :roll:
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Lauralarissa
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Lauralarissa »

Bruder Donald hat geschrieben:
Mittwoch 19. Februar 2020, 18:33
Fraueninitiative "Maria 1.0": Weg der Bekehrung und Neuevangelisierung für "Synodalen Weg"
"Lasst uns dem Synodalen Weg eine Richtung geben: Bekehrung unserer selbst und neue Ausrichtung auf Gott und Neuevangelisierung sind die Ziele, die jetzt anstehen. Maria 1.0 schlägt daher vor, dass der "Synodale Weg" einen neuen, Richtung zeigenden Namen bekommen soll und zum Beispiel in 'Weg der Bekehrung und Neuevangelisierung' umbenannt wird. Lasst uns gemeinsam entwickeln, wie wir alle den Weg der Bekehrung und Hinwendung zu Gott gehen können."
Jaja, so sieht also die postulierte "Verweigerung von Dialogbereitschaft und Mitarbeit" aus... :roll:
Klar. Jeder/jede einzelne der 230 Synodalen macht jetzt mal einen Vorschlag, welcher Name ihm/ihr am besten gefallen würde. :D :D

Und ich wiederhole mich: Niemand in der deutschen Kirche hat etwas gegen Glaubensvertiefung. Niemand hat etwas gegen Spiritualität, niemand hat etwas gegen Umkehr. Es ist einfach unredlich, wenn aus dem "rechten Lager" dem Synodalen Weg pauschal mangelnder Glauben vorgeworfen wird und ein vermeintlicher Gegensatz zwischen Glaube und der - aus dem Glauben entstammenden- tiefen Sehnsucht nach einer glaubwürdigen Kirche konstruiert wird.

Und spätestens seit den Propheten wissen wir, dass Umkehr immer auch die ungerechten und lebensfeindlichen Strukturen mit einschließt. Und wenn man sich die Botschaft und das Verhalten Jesu mal anschaut, würde ich mal daran zweifeln, dass er den Synodalen Weg boykottiert hätte ...
"Die römisch-katholische Kirche ignoriert Begabungen, verachtet Wissen und verbietet sich Visionen. Sie hat sich an Frauen versündigt und versündigt sich weiter. Diskriminierung ist ihr harter, aber hohler Markenkern." (Christiane Florin)

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Edi
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Edi »

Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 19. Februar 2020, 18:58
Und ich wiederhole mich: Niemand in der deutschen Kirche hat etwas gegen Glaubensvertiefung. Niemand hat etwas gegen Spiritualität, niemand hat etwas gegen Umkehr.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

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Lauralarissa
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Lauralarissa »

Edi hat geschrieben:
Mittwoch 19. Februar 2020, 19:50
Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 19. Februar 2020, 18:58
Und ich wiederhole mich: Niemand in der deutschen Kirche hat etwas gegen Glaubensvertiefung. Niemand hat etwas gegen Spiritualität, niemand hat etwas gegen Umkehr.
?
"Die römisch-katholische Kirche ignoriert Begabungen, verachtet Wissen und verbietet sich Visionen. Sie hat sich an Frauen versündigt und versündigt sich weiter. Diskriminierung ist ihr harter, aber hohler Markenkern." (Christiane Florin)

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Edi
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Edi »

Edi hat geschrieben:
Mittwoch 19. Februar 2020, 19:50
Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 19. Februar 2020, 18:58
Und ich wiederhole mich: Niemand in der deutschen Kirche hat etwas gegen Glaubensvertiefung. Niemand hat etwas gegen Spiritualität, niemand hat etwas gegen Umkehr.
Theoretisch mag das für manche gelten, besonders die Amtsträger, die ja intelligent genug sind, z.B. dem Thema "Neuevangelisierung" nicht gerade zu widersprechen. Aber am Ende zählen immer die Fakten, nämlich, dass hier so gut wie nichts passiert. Der eine oder andere Bischof fliegt vielleicht schon mal nach Indien und sieht sich dort an, wie man in manchen Gegenden Evangelisation betreibt, lässt mal auch bei uns indische Priester arbeiten, aber damit hat es sich auch zumeist.
Immerhin: Umkehr tut zunächst auch innerlich weh. Daher wollen viele das nicht. Wo aber die Umkehr echt ist, kommt auch die Freude am Herrn ein Stück weit zum Ausdruck, die man ja nicht selber machen kann, denn kann nur von Gott selber kommen. Viele wollen aber lieber andere ändern als sich selber, also die Strukturen, die ja angeblich das Heil und die Besserung in der Kirche bringen.

Die "Frommen", die es ja nur gut meinen, kommen ja alle in den Himmel, wie ich gestern bei einer evangelischen Beerdigung gehört habe. Bei einer katholischen wird es kaum anders sein. Der Zustand der Kirchen in der Bundesrepublik und europaweit ist übel. Da muss grundlegend etwas anders werden und zwar beginnend bei jedem Einzelnen. Aber lieber lügt man sich in die Tasche, als hier etwas zu ändern. Die ganze Richtung beim sog. synodalen Weg geht doch hin zu noch mehr Verweltlichung und die meisten merken das nicht einmal.
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Bruder Donald
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Bruder Donald »

Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 19. Februar 2020, 18:58
Klar. Jeder/jede einzelne der 230 Synodalen macht jetzt mal einen Vorschlag, welcher Name ihm/ihr am besten gefallen würde.
Darum geht es nicht. Du hast Frau Schmidt vorgeworfen, sie würde sich nicht einbringen wollen, aber das stimmt sichtlich nicht.
Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 19. Februar 2020, 18:58
Und ich wiederhole mich: Niemand in der deutschen Kirche hat etwas gegen Glaubensvertiefung. Niemand hat etwas gegen Spiritualität, niemand hat etwas gegen Umkehr.
Das sehen so manche eben anders, vor allem, wenn ein Forum "(Neu-)Evangelisierung" abgelehnt wurde.
Und es mag ja sein, das man per se nichts dagegen hat, aber das Problem ist die Gewichtung und die Ausrichtung. Der Großteil der Teilnehmer ist an Strukturreformen interessiert und stellt diese in den Fokus, während das Thema Evangelisierung nur eine Nebenrolle (falls überhaupt) spielt. Richtig wäre es anders herum. Für diese Umorientierung setzt sich Frau Schmidt eben ein. Das ist zu begrüßen.
Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 19. Februar 2020, 18:58
Es ist einfach unredlich, wenn aus dem "rechten Lager" dem Synodalen Weg pauschal mangelnder Glauben vorgeworfen wird und ein vermeintlicher Gegensatz zwischen Glaube und der - aus dem Glauben entstammenden- tiefen Sehnsucht nach einer glaubwürdigen Kirche konstruiert wird.
Du weißt doch ganz genau, dass diese "Glaubwürdigkeit" seit QA nicht mehr realisierbar ist. Du denkst, die Kirche kann in den Augen der Welt nur dann Glaubwürdigkeit erlangen, wenn sich primär die Frauenfrage zu "eurem" Gunsten klärt, Priester heiraten können, Priester ihre Macht (auf)teilen und man die Sexualmoral lockert.
Du glaubst doch nicht allen ernstes, es wird die Glaubwürdigkeit steigern, wenn nach 2 Jahren klitzekleine Zugeständnisse den Frauen gegenüber gemacht werden, aber sie immer noch keine Priesterinnen werden können? Alles darunter interessiert doch keinen!
Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 19. Februar 2020, 18:58
Und spätestens seit den Propheten wissen wir, dass Umkehr immer auch die ungerechten und lebensfeindlichen Strukturen mit einschließt. Und wenn man sich die Botschaft und das Verhalten Jesu mal anschaut, würde ich mal daran zweifeln, dass er den Synodalen Weg boykottiert hätte ...
Klar, weil Jesus auch voll der Polit-Revoluzzer war und es ihm um soziale wie politische Gerechtigkeit ging :roll:
Das ist euer Problem: bezüglich Frauenweihe habt ihr weder biblisch noch traditionell irgendwelche Argumente (Belege) dafür. Es muss ein "jesuanischer Geist" beschworen werden, auf den man sich berufen kann. Und es ist geradezu paradox von einem großartigen Revoluzzer zu sprechen, der mit allem gebrochen und sich mit den Hierarchien angelegt hat, aber am Ende offensichtlich zu feige war, Frauen als Apostel zu berufen. Selbst ihm war dieses Eisen offenbar zu heiß. :pfeif:
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Bruder Donald
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Bruder Donald »

Edi hat geschrieben:
Mittwoch 19. Februar 2020, 20:10
Die ganze Richtung beim sog. synodalen Weg geht doch hin zu noch mehr Verweltlichung und die meisten merken das nicht einmal.
Doch sie wissen es, weil sie es wollen! Kannst du doch an Lauralarissas Beiträgen herauslesen, dass die Welt quasi ein weiterer "locus theologicus" ist und man sich einer Gleichschaltung zwischen katholischer Kirche/Lehre und aktuell weltlicher Realität unserer liberalen Gesellschaft freudigst ersehnt.

Gleichschaltung... woran erinnert mich das... :hmm:
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Edi
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Edi »

Bruder Donald hat geschrieben:
Mittwoch 19. Februar 2020, 21:58
Edi hat geschrieben:
Mittwoch 19. Februar 2020, 20:10
Die ganze Richtung beim sog. synodalen Weg geht doch hin zu noch mehr Verweltlichung und die meisten merken das nicht einmal.
Doch sie wissen es, weil sie es wollen! Kannst du doch an Lauralarissas Beiträgen herauslesen, dass die Welt quasi ein weiterer "locus theologicus" ist und man sich einer Gleichschaltung zwischen katholischer Kirche/Lehre und aktuell weltlicher Realität unserer liberalen Gesellschaft freudigst ersehnt.

Gleichschaltung... woran erinnert mich das... :hmm:
Ich denke, die sind der Meinung die von ihnen angestrebte Verweltlichung wie man das Ganze auch nennen muss aus theologischer Sicht, sei genau das, was Jesus auch wollte. Deren eigene Finsternis und Verkommenheit wird von denen noch auf Jesus Christus projiziert. Kann es denn noch schlimmer kommen?Gottlose und dazu gehören ja auch viele, die in der Kirche tätig sind (ist ja keine neue Erkenntnis), können Gottes Geist, den heiligen Geist, nicht erfassen, solange sie nicht ernstlich um diesen bitten. Viele in der Kirche beten zwar, aber ihr Gebet geht nur bis zur Zimmerdecke. Man könnte zu dem Thema auch einige Bibeltexte zitieren, aber das wird ja auch nicht verstanden.
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Bruder Donald
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Bruder Donald »

Edi hat geschrieben:
Mittwoch 19. Februar 2020, 22:05
Ich denke, die sind der Meinung die von ihnen angestrebte Verweltlichung wie man das Ganze auch nennen muss aus theologischer Sicht, sei genau das, was Jesus auch wollte.
Ich muss gestehen, dass ich dein strenges Urteil nicht ganz teile. Aber ich denke, dass sie es sich bei dem Gedanken gemütlich machen, dass Jesus es schon okay fände.
Wie du sagst, gäbe es genug Bibelzitate, die eine Anbiederung an die Welt verurteilen, aber man liest ja oft genug nur das, was man lesen will, sprich, was einen bestätigt.
Aber irgendeine Rechtfertigung braucht man ja, um die eigene Position zu begründen. Da man sich aber bei der Kirche, Bibel und Tradition hierbei nicht bedienen kann, projiziert man es halt auf Jesus bzw. einen "jesuanischen Geist" und (jetzt kommt das perfide) spielt somit diesen gegen die Kirche aus.
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Lauralarissa
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Lauralarissa »

Ein sehr lesenswerter Artikel

https://y-nachten.de/2020/02/synodengae ... yV7JFvxISM

Daraus:
Ontologisch vs. kommunikationslogisch

Die eine Seite (im Milieudiskurs „prämodern“ genannt) geht dabei ontologisch vor und setzt auf die geschichtlich bewährten Argumentationsweisen der Theologie. Wesensmäßige Bestimmungen, quasi platonisch-absolute Ideen, bilden die Basis aller Plausibilität. Die sind ewig und verlässlich. Das gibt besonders den Dogmen und dem Glaubenswissen von ähnlichem Status ein ungeheures Gewicht. Das klingt dann z.B. so:
„In der Transparenz der geschöpflichen Geschlechterpolarität gründen die Sakramentalität der Ehe und auch die konkrete Gestalt des Priestertums als Befähigung, Christus als Bräutigam der Kirche darzustellen.“
Die andere Seite (die „postmoderne“) denkt anders. Grundsätzlich. Nämlich kommunikationslogisch vom Handlungsbegriff her, also funktional bzw. pragmatisch. Was eine Sache in ihrem konkreten Kontext bedeutet, wie sie hier und jetzt Leben ermöglicht oder ihm schadet, das ist die Grundlage. Um Missverständnisse zu vermeiden: es geht da nicht um einen plumpen Egoismus der persönlichen Gewinnmaximierung oder ein gefühliges Wohlfühlchristentum: die Unruhe und das Mitleiden sind auch christliche Haltungen, die als Begründung gelten! Erfahrungsbezogen und kommunikationslogisch heißt immer von der Beziehungserfahrung her zu denken.
"Die römisch-katholische Kirche ignoriert Begabungen, verachtet Wissen und verbietet sich Visionen. Sie hat sich an Frauen versündigt und versündigt sich weiter. Diskriminierung ist ihr harter, aber hohler Markenkern." (Christiane Florin)

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Hanspeter
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Hanspeter »

Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 13:01
Ein sehr lesenswerter Artikel

https://y-nachten.de/2020/02/synodengae ... yV7JFvxISM

Daraus:
Ontologisch vs. kommunikationslogisch

Die eine Seite (im Milieudiskurs „prämodern“ genannt) geht dabei ontologisch vor und setzt auf die geschichtlich bewährten Argumentationsweisen der Theologie. Wesensmäßige Bestimmungen, quasi platonisch-absolute Ideen, bilden die Basis aller Plausibilität. Die sind ewig und verlässlich. Das gibt besonders den Dogmen und dem Glaubenswissen von ähnlichem Status ein ungeheures Gewicht. Das klingt dann z.B. so:
„In der Transparenz der geschöpflichen Geschlechterpolarität gründen die Sakramentalität der Ehe und auch die konkrete Gestalt des Priestertums als Befähigung, Christus als Bräutigam der Kirche darzustellen.“
Die andere Seite (die „postmoderne“) denkt anders. Grundsätzlich. Nämlich kommunikationslogisch vom Handlungsbegriff her, also funktional bzw. pragmatisch. Was eine Sache in ihrem konkreten Kontext bedeutet, wie sie hier und jetzt Leben ermöglicht oder ihm schadet, das ist die Grundlage. Um Missverständnisse zu vermeiden: es geht da nicht um einen plumpen Egoismus der persönlichen Gewinnmaximierung oder ein gefühliges Wohlfühlchristentum: die Unruhe und das Mitleiden sind auch christliche Haltungen, die als Begründung gelten! Erfahrungsbezogen und kommunikationslogisch heißt immer von der Beziehungserfahrung her zu denken.
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Sempre
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Sempre »

Hanspeter hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 13:18
laberrhabarber
Der Autor dort heißt
peter hohler

ist Priester der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Nach Studien in Tübingen, Jerusalem und Rom arbeitet er derzeit als Bischofssekretär und schreibt seine Dissertation in Pastoralpsychologie. View all posts by peter hohler
Niemals sei gesagt es werde je zugelassen, daß ein zum Leben prädestinierter Mensch sein Leben ohne das Sakrament des Mittlers beendet. (St. Augustin, Gegen Julian, V-4)

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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Lycobates »

Sempre hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 13:33
Hanspeter hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 13:18
laberrhabarber
Der Autor dort heißt
peter hohler
What’s in a name?
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
*
Fac me Tibi semper magis credere, in Te spem habere, Te diligere
*
... una cum omnibus orthodoxis, atque catholicae et apostolicae fidei cultoribus

Lauralarissa
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Lauralarissa »

Hanspeter hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 13:18
Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 13:01
Ein sehr lesenswerter Artikel

https://y-nachten.de/2020/02/synodengae ... yV7JFvxISM

Daraus:
Ontologisch vs. kommunikationslogisch

Die eine Seite (im Milieudiskurs „prämodern“ genannt) geht dabei ontologisch vor und setzt auf die geschichtlich bewährten Argumentationsweisen der Theologie. Wesensmäßige Bestimmungen, quasi platonisch-absolute Ideen, bilden die Basis aller Plausibilität. Die sind ewig und verlässlich. Das gibt besonders den Dogmen und dem Glaubenswissen von ähnlichem Status ein ungeheures Gewicht. Das klingt dann z.B. so:
„In der Transparenz der geschöpflichen Geschlechterpolarität gründen die Sakramentalität der Ehe und auch die konkrete Gestalt des Priestertums als Befähigung, Christus als Bräutigam der Kirche darzustellen.“
Die andere Seite (die „postmoderne“) denkt anders. Grundsätzlich. Nämlich kommunikationslogisch vom Handlungsbegriff her, also funktional bzw. pragmatisch. Was eine Sache in ihrem konkreten Kontext bedeutet, wie sie hier und jetzt Leben ermöglicht oder ihm schadet, das ist die Grundlage. Um Missverständnisse zu vermeiden: es geht da nicht um einen plumpen Egoismus der persönlichen Gewinnmaximierung oder ein gefühliges Wohlfühlchristentum: die Unruhe und das Mitleiden sind auch christliche Haltungen, die als Begründung gelten! Erfahrungsbezogen und kommunikationslogisch heißt immer von der Beziehungserfahrung her zu denken.
laberrhabarber
Begründung?
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Hanspeter
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Hanspeter »

Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 14:10
Hanspeter hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 13:18
Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 13:01
Ein sehr lesenswerter Artikel

https://y-nachten.de/2020/02/synodengae ... yV7JFvxISM

Daraus:
Ontologisch vs. kommunikationslogisch

Die eine Seite (im Milieudiskurs „prämodern“ genannt) geht dabei ontologisch vor und setzt auf die geschichtlich bewährten Argumentationsweisen der Theologie. Wesensmäßige Bestimmungen, quasi platonisch-absolute Ideen, bilden die Basis aller Plausibilität. Die sind ewig und verlässlich. Das gibt besonders den Dogmen und dem Glaubenswissen von ähnlichem Status ein ungeheures Gewicht. Das klingt dann z.B. so:
„In der Transparenz der geschöpflichen Geschlechterpolarität gründen die Sakramentalität der Ehe und auch die konkrete Gestalt des Priestertums als Befähigung, Christus als Bräutigam der Kirche darzustellen.“
Die andere Seite (die „postmoderne“) denkt anders. Grundsätzlich. Nämlich kommunikationslogisch vom Handlungsbegriff her, also funktional bzw. pragmatisch. Was eine Sache in ihrem konkreten Kontext bedeutet, wie sie hier und jetzt Leben ermöglicht oder ihm schadet, das ist die Grundlage. Um Missverständnisse zu vermeiden: es geht da nicht um einen plumpen Egoismus der persönlichen Gewinnmaximierung oder ein gefühliges Wohlfühlchristentum: die Unruhe und das Mitleiden sind auch christliche Haltungen, die als Begründung gelten! Erfahrungsbezogen und kommunikationslogisch heißt immer von der Beziehungserfahrung her zu denken.
laberrhabarber
Begründung?
Fehlanzeige.

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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Lauralarissa »

Ok.
Ich gebe auf. Ich dachte, dass dieser Auszug manche Diskussionen hier erhellen würde.
Deswegen hatte ich ihn gepostet.
"Die römisch-katholische Kirche ignoriert Begabungen, verachtet Wissen und verbietet sich Visionen. Sie hat sich an Frauen versündigt und versündigt sich weiter. Diskriminierung ist ihr harter, aber hohler Markenkern." (Christiane Florin)

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Bruder Donald
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Bruder Donald »

Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 13:01
Ein sehr lesenswerter Artikel
Ja, doch, interessant. Aber er benennt auch das, was ich vor Wochen geschrieben habe oder was vor paar Tagen in einem auf kath.net erschienenen Artikel analysiert wurde.
Die Spaltungsursachen sitzen viel tiefer, man hat unterschiedliche Verständnisse, Mentalitäten, "Sprachen", man redet einfach aneinander vorbei.
Daher, einfach nur mehr "Empathie" fordern, bringt es auch nicht. Es müssen Strategien entworfen, Entscheidungen getroffen werden. Da kommt man trotz aller Empathie für die "gegnerische" Seite nicht vorwärts.
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Lauralarissa »

Bruder Donald hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 14:22
Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 13:01
Ein sehr lesenswerter Artikel
Ja, doch, interessant. Aber er benennt auch das, was ich vor Wochen geschrieben habe oder was vor paar Tagen in einem auf kath.net erschienenen Artikel analysiert wurde.
Die Spaltungsursachen sitzen viel tiefer, man hat unterschiedliche Verständnisse, Mentalitäten, "Sprachen", man redet einfach aneinander vorbei.
Daher, einfach nur mehr "Empathie" fordern, bringt es auch nicht. Es müssen Strategien entworfen, Entscheidungen getroffen werden. Da kommt man trotz aller Empathie für die "gegnerische" Seite nicht vorwärts.
Die Frage ist letztlich, ob die "beiden Seiten" überhaupt noch zusammenkommen können.
Oder ob entweder eine Seite "gewinnt" und die andere "unterbuttert" oder aber es zu einer Spaltung kommt.
Was meint ihr?
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Bruder Donald »

Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 14:28
Die Frage ist letztlich, ob die "beiden Seiten" überhaupt noch zusammenkommen können.
Nein. Ich halte beide "Positionen" für unvereinbar.
Der fundamental-theologisch-philosophische Graben zwischen beiden Parteien ist mMn zu groß.
Da hilft auch keine Empathie, um die andere Seite besser zu verstehen (was ja grundsätzlich zu begrüßen ist).
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Lauralarissa »

Bruder Donald hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 14:39
Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 14:28
Die Frage ist letztlich, ob die "beiden Seiten" überhaupt noch zusammenkommen können.
Nein. Ich halte beide "Positionen" für unvereinbar.
Der fundamental-theologisch-philosophische Graben zwischen beiden Parteien ist mMn zu groß.
Da hilft auch keine Empathie, um die andere Seite besser zu verstehen (was ja grundsätzlich zu begrüßen ist).
Und wo siehst du dann die Kirche in 30 Jahren?
Eine zahlenmäßig relativ große progressive Kirche mit Abspaltung von ca 10% Konservativen?
Eine zahlenmäßig eher kleinere konservative Kirche, aus der die Progressiven ausgetreten sind?
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Bruder Donald »

Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 14:41
Und wo siehst du dann die Kirche in 30 Jahren?
Eine zahlenmäßig relativ große progressive Kirche mit Abspaltung von ca 10% Konservativen?
Eine zahlenmäßig eher kleinere konservative Kirche, aus der die Progressiven ausgetreten sind?
Gute und interessante Frage, über die ich mir aber nie wirklich große Gedanken gemacht habe.
Aber ich sage mal spontan: 30 Jahre ist mMn kein langer Zeitraum, in dem sich viel in Gegensatz zu heute verändern wird. Sprich, meine Vemutung, in 30 Jahren wird es wohl ähnlich aussehen wie heute.
Ich denke, wenn man noch dieses Jahr wirklich entscheidende Reformen und Strategien ins Leben ruft, bekommt man erst greifbare und sichtbare Resultate nach min. zwei Generationen.
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Osthugo
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Osthugo »

Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 14:41

Eine zahlenmäßig relativ große progressive Kirche mit Abspaltung von ca 10% Konservativen?
Es wird keine „progressive Kirche“ geben. Die „progressive Kirche“ ist eine Totgeburt. Sie ist weder in der Lage, Sinn zu stiften, noch das „Feuer des Glaubens“ weiterzugeben. Sie ist nicht generativ, weil sie irgendwas ist, aber nicht mehr Kirche. In ihr herrscht spirituelles Eunuchentum und säkulare Entritualisierung. Was eine „progressive Kirche“ der Welt zu bieten hat ist exakt das, was ich bei den Grünen auch bekomme. Aber ohne Kirchensteuer..
Es gibt da keine Verhandlungsmasse. Die Kirche wird die Kirche Christi sein - und nur das - oder sie wird im Meer der Beliebigkeit untergehen und allenfalls zu einer Randnotiz in der Kirchengeschichte.
"Heiliger Engel, Schützer meiner Seele und meines Leibes, verlaß mich Sünder nicht! Weiche nicht von mir wegen meiner Sünden! Umfasse meine schwache Hand und führe mich den Weg des Heiles!"
(Makarios der Ägypter)

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Bruder Donald
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Bruder Donald »

Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 14:41
Eine zahlenmäßig eher kleinere konservative Kirche, aus der die Progressiven ausgetreten sind?
Und ich stimme da Osthugo zu, es wird auf dieses Szenario hinauslaufen (müssen).
Die Spreu wird sich von Weizen trennen und wenn man sich schlau anstellt, wird sich die Ernte an neuem Weizen Generation zu Generation vergrößern.
Eine "progressive" Kirche wird letztenendes an Bedeutung verlieren und irgendwann wegen Sinnlosigkeit verschwinden.
Prüft alles und behaltet das Gute! (1. Thess 5,21)

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Marion
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Marion »

Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 14:41
Und wo siehst du dann die Kirche in 30 Jahren?
Eine zahlenmäßig relativ große progressive Kirche mit Abspaltung von ca 10% Konservativen?
Eine zahlenmäßig eher kleinere konservative Kirche, aus der die Progressiven ausgetreten sind?
Ich denke 30 Jahre dauert es nicht mehr, bis der Herr selber wieder kommt und aufräumt.
Wir sind m.E. gerade in dieser Phase. Der Abfall war schon und der Widersacher hat sich in den Tempel Gottes (die heilige katholische Kirche) gesetzt und spielt Gott (macht neue Gesetze etc).
2. Thess 2.
3. Niemand betöre euch auf irgendeine Weise,5 denn zuvor6 muss der Abfall kommen und der Mensch der Sünde7 offenbar werden, der Sohn des Verderbens, [Eph 5,6]
4. welcher8 der Widersacher ist und sich erhebt über alles, was Gott heißt oder göttlich verehrt wird, so dass er sich in den Tempel Gottes9 setzt und sich zur Schau stellt, als sei er Gott.

http://vulgata.info/index.php?title=Kat ... NT:2Thes02

Zahlenmäßig sieht es wohl eher bescheiden aus für die Gläubigen
Lukas 18
Jedoch wenn der Menschensohn kommt, wird er wohl den Glauben finden auf Erden?
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Hanspeter
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Hanspeter »

Marion hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 15:06
Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 14:41
Und wo siehst du dann die Kirche in 30 Jahren?
Eine zahlenmäßig relativ große progressive Kirche mit Abspaltung von ca 10% Konservativen?
Eine zahlenmäßig eher kleinere konservative Kirche, aus der die Progressiven ausgetreten sind?
Ich denke 30 Jahre dauert es nicht mehr, bis der Herr selber wieder kommt und aufräumt.
Wir sind m.E. gerade in dieser Phase. Der Abfall war schon und der Widersacher hat sich in den Tempel Gottes (die heilige katholische Kirche) gesetzt und spielt Gott (macht neue Gesetze etc).
Du hast aber interessante Privatoffenbarungen. Wer erscheint Dir denn so?

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Protasius
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Protasius »

Hanspeter hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 15:28
Marion hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 15:06
Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 14:41
Und wo siehst du dann die Kirche in 30 Jahren?
Eine zahlenmäßig relativ große progressive Kirche mit Abspaltung von ca 10% Konservativen?
Eine zahlenmäßig eher kleinere konservative Kirche, aus der die Progressiven ausgetreten sind?
Ich denke 30 Jahre dauert es nicht mehr, bis der Herr selber wieder kommt und aufräumt.
Wir sind m.E. gerade in dieser Phase. Der Abfall war schon und der Widersacher hat sich in den Tempel Gottes (die heilige katholische Kirche) gesetzt und spielt Gott (macht neue Gesetze etc).
Du hast aber interessante Privatoffenbarungen. Wer erscheint Dir denn so?
Dafür braucht man nicht unbedingt Privatoffenbarungen. Marion wäre nicht die erste, die Pachamama im Petersdom als den „Greuel an heiliger Stätte“ (Mt 24, 15) interpretierte.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Marion
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Marion »

Hanspeter hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 15:28
Marion hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 15:06
Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 14:41
Und wo siehst du dann die Kirche in 30 Jahren?
Eine zahlenmäßig relativ große progressive Kirche mit Abspaltung von ca 10% Konservativen?
Eine zahlenmäßig eher kleinere konservative Kirche, aus der die Progressiven ausgetreten sind?
Ich denke 30 Jahre dauert es nicht mehr, bis der Herr selber wieder kommt und aufräumt.
Wir sind m.E. gerade in dieser Phase. Der Abfall war schon und der Widersacher hat sich in den Tempel Gottes (die heilige katholische Kirche) gesetzt und spielt Gott (macht neue Gesetze etc).
Du hast aber interessante Privatoffenbarungen. Wer erscheint Dir denn so?
Ich habe keine Privatoffenbarung. :neinfreu:
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Lauralarissa
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Lauralarissa »

Marion hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 15:31
Hanspeter hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 15:28
Marion hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 15:06
Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 14:41
Und wo siehst du dann die Kirche in 30 Jahren?
Eine zahlenmäßig relativ große progressive Kirche mit Abspaltung von ca 10% Konservativen?
Eine zahlenmäßig eher kleinere konservative Kirche, aus der die Progressiven ausgetreten sind?
Ich denke 30 Jahre dauert es nicht mehr, bis der Herr selber wieder kommt und aufräumt.
Wir sind m.E. gerade in dieser Phase. Der Abfall war schon und der Widersacher hat sich in den Tempel Gottes (die heilige katholische Kirche) gesetzt und spielt Gott (macht neue Gesetze etc).
Du hast aber interessante Privatoffenbarungen. Wer erscheint Dir denn so?
Ich habe keine Privatoffenbarung. :neinfreu:
Und woher nimmst du dann diese Gewissheit?
"Die römisch-katholische Kirche ignoriert Begabungen, verachtet Wissen und verbietet sich Visionen. Sie hat sich an Frauen versündigt und versündigt sich weiter. Diskriminierung ist ihr harter, aber hohler Markenkern." (Christiane Florin)

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Bruder Donald
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Re: Synodaler Weg 2019

Beitrag von Bruder Donald »

Hanspeter hat geschrieben:
Freitag 21. Februar 2020, 15:28
Du hast aber interessante Privatoffenbarungen. Wer erscheint Dir denn so?
Ich kann nur hoffen, dass ich noch geistig fit genug bin, um mich im März 2050 an diese Prophezeiung zu erinnern. :breitgrins:
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