Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

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Hubertus
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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Hubertus » Samstag 22. Juni 2019, 17:13

Irmgard hat geschrieben:
Samstag 22. Juni 2019, 15:37
Hubertus hat geschrieben:
Samstag 22. Juni 2019, 10:42
:kotz:
Lieber Hubertus, ich finde, der Kreuzgang kann gut ohne Kotzsmilies auskommen. Man könnte ja fast den Eindruck gewinnen, dir gingen die Argumente aus...
Da gibt es gar nichts zu argumentieren. Den Triumphzug des eucharistischen Heilandes auf diese Weise zu mißbrauchen ist einfach schändlich.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Amigo
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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Amigo » Samstag 22. Juni 2019, 18:09

Irmgard hat geschrieben:
Samstag 22. Juni 2019, 16:07
Am Rande: es ist schon auffällig, dass im Kreuzgang überwiegend Männer schreiben.
Das dürfte meiner Wahrnehmung nach in allen Foren mit theologischer Ausrichtung so sein, nicht nur hier. Weiß aber nicht warum.

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Hubertus
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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Hubertus » Samstag 22. Juni 2019, 19:37

Irmgard hat geschrieben:
Samstag 22. Juni 2019, 15:37
Die Frage ist doch nur, kann bei der Übermittlung der Offenbarung etwas schief gelaufen sein. Ich halte das zumindest für nicht ausgeschlossen. Und die Frage muss erlaubt sein.
Gott macht also Fehler? Das ist mit der Glaubenswahrheit, daß die Kirche vom hl. Geist in der Wahrheit geführt wird, eigentlich nicht in Einklang zu bringen. Und hätte Christus, der ja alles weiß, dies zugelassen? Hätte er nicht vielmehr der Kirche ein Wort, ein sicheres Zeichen oder wenigstens einen Wink gegeben?

Man kann die Sache nämlich auch aus folgender Perspektive beleuchten: Wenn nach dem Willen Christi auch Frauen geweiht werden sollten, wäre es da nicht am geziemendsten gewesen, seine wunderbare Mutter - vor allen anderen - zu diesem Amt zu berufen? Zweifellos wäre es dann am angemessensten gewesen, sie statt des hl. Petrus an die Spitze der Kirche zu stellen.
Wenn aber schon sie nicht - und auch keine andere - dann kann die Kirche sich nicht autorisiert sehen, nun Frauen zu diesem Amt zuzulassen.
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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Caviteño » Samstag 22. Juni 2019, 19:43

Hubertus hat geschrieben:
Samstag 22. Juni 2019, 19:37
ganzer Beitrag
:klatsch: :daumen-rauf:

Schlüssig!

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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Juergen » Samstag 22. Juni 2019, 20:13

Bei einer Pfarrei bzw. Pastoralverbund bin ich im E-Mail-Verteiler drin über die mir u.a. die Links zum neuen Pfarrbrief etc. geschickt werden.

Nun nutzt Maria 2.0 genau diesen Verteiler, um ihre Werbung an den Mann/Frau/Diverse zu bringen. :unamused:

Bild

Beiliegender Text:
Hallo Herr XXX
Könnten Sie bitte den „alten“ Pfarrnachrichtenverteiler“ nutzen, um auf unser Abendgebet am kommenden Samstag zu den Anliegen der Initiative „Maria 2.0“ hinzuweisen?
Wir waren leider zu spät für die Pfarrnachrichten...
Vielen Dank, liebe Grüße und eine schönes Wochenende!!
Gruß
Jürgen
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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 23. Juni 2019, 08:04

Niels hat geschrieben:
Samstag 22. Juni 2019, 13:13
Hanspeter hat geschrieben:
Freitag 21. Juni 2019, 22:58
Hubert Wolf verfolgt ganz klar eine kirchenpolitisch linkskatholische Agenda. Als Priester ist er öffentlich nie erkennbar, ich wüßte auch nicht, daß er nur gelegentlich mal öffentlich eine Messe zelebrierte. Seine historischen Schlußfolgerungen sind daher m. E. interessengeleitet und mit äußerster Vorsicht zu genießen.
Da liegst Du richtig. Ich habe ihn mal vor ca. 20 Jahren kennengelernt, als er einen Vortrag hielt. Verzichtbar.
Der Mann hat durchaus Verdienste schon allein daß er aufgezeigt hat welche dubiosen Gestalten das Dogma von 1870 gebastelt haben
Pater Kleutgen oder die Rolle des immer wieder auf Schwindler reinfallenden Kardinal von Reisach

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HeGe
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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von HeGe » Montag 24. Juni 2019, 14:07

Irmgard hat geschrieben:
Samstag 22. Juni 2019, 16:07
Juergen hat geschrieben:
Samstag 22. Juni 2019, 15:58
Bei Diskussionen über Glaubensthemen geht es nicht um die „besseren Argumente“, sondern um die Wahrheit.
Tja, was ist Wahrheit?
Wenn du diese Frage wirklich ernsthaft stellst und nicht die Antwort dazu gibst, weiß ich nicht, wie groß die gemeinsame Grundlage der Diskussion tatsächlich ist. :hmm:
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

Petrus
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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Petrus » Montag 24. Juni 2019, 23:03

Hubertus hat geschrieben:
Samstag 22. Juni 2019, 19:37

Man kann die Sache nämlich auch aus folgender Perspektive beleuchten: Wenn nach dem Willen Christi auch Frauen geweiht werden sollten, wäre es da nicht am geziemendsten gewesen, seine wunderbare Mutter - vor allen anderen - zu diesem Amt zu berufen?
eine interessante Perspektive. Allerdings hat Jesus - wie wir aus der Überlieferung wissen - sich manchmal ziemlich "unziemlich" verhalten. (nein, ich zähle das hier nicht auf, kann man ja nachlesen). Jesus hat allerdings seiner wunderbaren Mutter einmal sogar anläßlich der Hochzeit zu Kana sogar "den Mund verboten".

Ob das nun für oder gegen die Priesterweihe der Frau spricht?

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Irmgard
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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Irmgard » Montag 24. Juni 2019, 23:05

HeGe hat geschrieben:
Montag 24. Juni 2019, 14:07
Irmgard hat geschrieben:
Samstag 22. Juni 2019, 16:07
Juergen hat geschrieben:
Samstag 22. Juni 2019, 15:58
Bei Diskussionen über Glaubensthemen geht es nicht um die „besseren Argumente“, sondern um die Wahrheit.
Tja, was ist Wahrheit?
Wenn du diese Frage wirklich ernsthaft stellst und nicht die Antwort dazu gibst, weiß ich nicht, wie groß die gemeinsame Grundlage der Diskussion tatsächlich ist. :hmm:
Wahrscheinlich größer, als du jetzt annimmst.
Zweifelt ihr denn nie? Fragt ihr euch nicht, welche Zufälligkeiten dafür gesorgt haben, dass man da geboren, wo man geboren wurde, eben in eine katholische Famile. Dass man ja auch in Asien hätte geboren werden können oder bei indigenen Völkern. Versucht ihr nicht, dass, was euch euer "gesunder Menschenverstand" sagt, mit den Glaubenslehren abzugleichen? Fragt ihre euch nie, wieso es menschliches Leben (nach jetzigem Kenntnisstand) nur auf unserem Planeten gibt? Und und und....

Bei der Frauenfrage bin ich einfach Kindheits-geschädigt. Es erschien mir schon damals nicht richtig, dass die Frauen in die Frühmesse gingen, die Männer aber ins Hochamt (wir Mädchen mussten in Frühmesse und Hochamt...). Die Frauen mussten schließlich kochen, die Männer gingen zum Frühschoppen, um dann passend zum Essen wieder zu Hause aufzuschlagen. Anschließend Zigarre, während die Frauen den Abwasch erledigen. Kleines männliches Nickerchen und dann auf zum Familienspaziergang, das Ziel vom "Hausvorstand" ausgesucht. Dann in die Andacht (meist nur die Frauen, die Männer trafen sich noch mal in der Kneipe) und zurück nach Hause, wo Frau sich ums Abendessen kümmert.

Zu sagen hatte Frau nichts, nirgends. Geld wurde zugeteilt, ein Leben in absoluter Abhängigkeit. Gut, wenn man einen guten Mann hatte, sehr schlecht, wenn das nicht der Fall war.... Und so viel Angst vor den Vätern, dass Kinder auf Müllkippen sterben.

Männdliche gepräge Machtstrukturen, damit habe ich seitdem ein echtes Problem. Geschichtsschreibung ist männlich. Die Frage, ob Religionsschreibung auch männlich ist, treibt mich durchaus um. Und das gilt dann natürlich auch für die Überlieferung. Eben weil es eine "Über-Lieferung" ist. Wie oben geschrieben: zweifelt ihr nie?

Gruß
Irmgard

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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von HeGe » Dienstag 25. Juni 2019, 11:26

Irmgard hat geschrieben:
Montag 24. Juni 2019, 23:05
Wahrscheinlich größer, als du jetzt annimmst.
Meine Frage war zugegeben etwas provokativ gestellt, aber man sollte bei aller Diskussion um Einzelfragen nicht die Maßstäbe aus den Augen verlieren. Du fragst dich an Pilatus erinnernd, was Wahrheit ist. Einige Beiträge vorher stellst du in den Raum, Teile der Offenbarung könnten fehlerhaft sein. Genau vor diesem Relativismus hat nicht zuletzt Papst Benedikt mehr als einmal gewarnt. Wo ziehst du die Grenze, welche Glaubenswahrheiten in Zweifel gezogen werden dürfen und welche nicht? Wer und wie entscheidet das? Man kann ja Fragen stellen und sie anhand seines Gewissens prüfen, aber die Kirche hat nicht umsonst ein gestuftes System von Verbindlichkeiten entwickelt, nach dem man manche Fragen glauben kann, aber nicht muss, andere aber schlicht und einfach für ein gemeinsames Glaubensverständnis unabdingbar sind. Der Glaube, dass Jesus Christus die Wahrheit ist, gehört unzweifelhaft dazu. Und ebenso gehört dazu die Feststellung, dass die Kirche keine Weihevollmacht für Frauen hat.
Irmgard hat geschrieben:
Montag 24. Juni 2019, 23:05
Zweifelt ihr denn nie? Fragt ihr euch nicht, welche Zufälligkeiten dafür gesorgt haben, dass man da geboren, wo man geboren wurde, eben in eine katholische Famile. Dass man ja auch in Asien hätte geboren werden können oder bei indigenen Völkern. Versucht ihr nicht, dass, was euch euer "gesunder Menschenverstand" sagt, mit den Glaubenslehren abzugleichen? Fragt ihre euch nie, wieso es menschliches Leben (nach jetzigem Kenntnisstand) nur auf unserem Planeten gibt? Und und und....
Fragen stellen kann man sich wie gesagt viele. Es führt aber zur Hybris zu glauben, der Mensch müsse auch auf alle Fragen zwingend eine Antwort finden können. Vielleicht ist es Zufall, wo man geboren wurde, vielleicht göttlicher Plan. Vielleicht erfährt man am Ende aller Tage, wieso manches so geschehen ist, wie es geschehen ist, vielleicht auch nicht. Ich glaube aber eher, dass es in der Ewigkeit bei Gott auch keine Rolle mehr spielen wird. Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen, gelobt sei der Name des Herrn.
Irmgard hat geschrieben:
Montag 24. Juni 2019, 23:05
Bei der Frauenfrage bin ich einfach Kindheits-geschädigt. Es erschien mir schon damals nicht richtig, dass die Frauen in die Frühmesse gingen, die Männer aber ins Hochamt (wir Mädchen mussten in Frühmesse und Hochamt...). Die Frauen mussten schließlich kochen, die Männer gingen zum Frühschoppen, um dann passend zum Essen wieder zu Hause aufzuschlagen. Anschließend Zigarre, während die Frauen den Abwasch erledigen. Kleines männliches Nickerchen und dann auf zum Familienspaziergang, das Ziel vom "Hausvorstand" ausgesucht. Dann in die Andacht (meist nur die Frauen, die Männer trafen sich noch mal in der Kneipe) und zurück nach Hause, wo Frau sich ums Abendessen kümmert.

Zu sagen hatte Frau nichts, nirgends. Geld wurde zugeteilt, ein Leben in absoluter Abhängigkeit. Gut, wenn man einen guten Mann hatte, sehr schlecht, wenn das nicht der Fall war.... Und so viel Angst vor den Vätern, dass Kinder auf Müllkippen sterben.

Männdliche gepräge Machtstrukturen, damit habe ich seitdem ein echtes Problem. Geschichtsschreibung ist männlich. Die Frage, ob Religionsschreibung auch männlich ist, treibt mich durchaus um. Und das gilt dann natürlich auch für die Überlieferung. Eben weil es eine "Über-Lieferung" ist. Wie oben geschrieben: zweifelt ihr nie?

Gruß
Irmgard
Du sprichst von gesellschaftlichen Strukturen. Wie ich oben schon schrieb, beeinflusst idealerweise die Kirche die Gesellschaft, nicht aber umgekehrt. Dass das in der Vergangenheit nicht immer geklappt hat, ist unbestritten. Insofern könnte man prüfen, ob Gegebenheiten, die alleine durch gesellschaftliche Normen ihren Weg in die Kirche gefunden haben, bei veränderten gesellschaftlichen Verhältnissen nicht auch ebenfalls angepasst werden können oder sogar müssen. Die Frage der Weihevollmacht für Frauen gehört aber nicht dazu, das ist mehr als einmal verbindlich festgestellt worden.

Im Übrigen sollte man die gesellschaftlichen Verhältnisse in früheren Jahren auch nicht ganz so schwarz-weiß malen. Nach Außen hin mag vieles so gewesen sein, aber die Menschen haben sich ja nicht in 50 Jahren komplett verändert. Genauso wie es heute Frauen gibt, die zuhause die sprichwörtlichen Hosen anhaben, wird es das damals auch gegeben haben und vermutlich gar nicht so selten.
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Bruder Donald
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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Bruder Donald » Dienstag 25. Juni 2019, 11:33

Irmgard hat geschrieben:
Montag 24. Juni 2019, 23:05
Männdliche gepräge Machtstrukturen, damit habe ich seitdem ein echtes Problem. Geschichtsschreibung ist männlich. Die Frage, ob Religionsschreibung auch männlich ist, treibt mich durchaus um. Und das gilt dann natürlich auch für die Überlieferung. Eben weil es eine "Über-Lieferung" ist. Wie oben geschrieben: zweifelt ihr nie?
Nur so aus Interesse: Wie gehst du mit dem "Dilemma" um, dass Gott sich in Jesus Christus als Mann / männliches Wesen offenbart hat?
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Petrus
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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Petrus » Dienstag 25. Juni 2019, 11:54

Bruder Donald hat geschrieben:
Dienstag 25. Juni 2019, 11:33

Nur so aus Interesse: Wie gehst du mit dem "Dilemma" um, dass Gott sich in Jesus Christus als Mann / männliches Wesen offenbart hat?
vorab: ich bin nicht Irmgard :neinfreu:

mir fällt trotzdem dazu etwas ein.

Gott steckte da sicher in einem Dilemma. mußte sich halt entscheiden. Und dann sich entschieden :ja:

und jetzt dasselbe nochmal in Langfassung.

Es gab im AT die Verheißung, dass "der" Messias kommen wird. Natürlich ein Mann. Anderes war damals, vor ca. 2000 Jahren, im jüdischen Kontext undenkbar. Also hat sich Gott (Gott ist weder Mann noch Frau, sondern Gott) vor ca. 2000 Jahren entschieden: Ein Mann. eine für damalige Gegebenheiten sehr kluge Entscheidung, meine ich.

Wie würde (Konjunktiv) sich Gott heute entscheiden, wenn Gott heute vor dieser Herausforderung stünde? Darüber muß ich nicht spekulieren - der Messias ist ja schon da, und mitten unter uns.
Zuletzt geändert von Petrus am Dienstag 25. Juni 2019, 12:06, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von HeGe » Dienstag 25. Juni 2019, 12:03

Ein sehr menschliches Bildnis von Gott. :/ Das Kommen des Messias alleine war solch ein gesellschaftliches Skandalon, glaubst du ernsthaft, da hätte Gott auf irgendwelche gesellschaftlichen Befindlichkeiten hinsichtlich der Geschlechterrollen Rücksicht genommen? Im Übrigen wäre der Plan offensichtlich eher schief gegangen, die meisten Juden haben ihn damals doch nicht als den Messias erkannt, auch wenn er ein Mann war.

Gott ist allmächtig und allwissend, er ist immerwährend. So wie er den Weg, den sein Sohn gehen musste, im Voraus kannte, kannte er auch die Diskussionen heutiger Zeit. Dass er dann in der Offenbarung nicht den geringsten Hinweis für eine solche Weihe von Frauen hinterlassen hat, ist m.E. Aussage genug.
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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Bruder Donald » Dienstag 25. Juni 2019, 13:13

Petrus hat geschrieben:
Dienstag 25. Juni 2019, 11:54
mir fällt trotzdem dazu etwas ein.
Nur ging es nicht um die Entscheidung Gottes, sondern Irmgards Verhälntis zum gegebenen Faktum.

Was sich der/die/das liebe Gott dabei gedacht haben mag, ist müßig, wenn nicht sogar sinnlos, zu diskutieren.

Und ich erweitere HeGe's Einwand: Gottes Wesen, Wollen und Handeln nach menschlichen Maßstäben zu vergleichen, zu interpretieren und zu beurteilen ist doch echt unterirdisch :patsch:

Allein schon der Satz:
Petrus hat geschrieben:
Dienstag 25. Juni 2019, 11:54
Gott steckte da sicher in einem Dilemma.
:patsch: :patsch: :patsch:
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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Vinzenz Ferrer » Dienstag 25. Juni 2019, 13:25

Petrus hat geschrieben:
Dienstag 25. Juni 2019, 11:54
Gott steckte da sicher in einem Dilemma. mußte sich halt entscheiden.
Du touchierst – mal wieder – die Blasphemie.
Glaube heißt Widerstand gegen die Schwerkraft. (Benedikt XVI.)

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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von HeGe » Dienstag 25. Juni 2019, 14:19

Wie man an solchen Aussagen sieht, sind Begründungen aber offensichtlich auch gar nicht nötig. Is' halt so. :roll:

Beraterin der Bischofssynode: Frauenpriestertum ist möglich
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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Hubertus » Dienstag 25. Juni 2019, 15:01

Bruder Donald hat geschrieben:
Dienstag 25. Juni 2019, 13:13
Was sich der/die/das liebe Gott dabei gedacht haben mag, ist müßig, wenn nicht sogar sinnlos, zu diskutieren.
Christus ist aber doch der neue Adam.

Damit liegt die Begründung ja offen zutage.
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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Bruder Donald » Dienstag 25. Juni 2019, 15:05

Hubertus hat geschrieben:
Dienstag 25. Juni 2019, 15:01
Christus ist aber doch der neue Adam.

Damit liegt die Begründung ja offen zutage.
Ich gebe zu, dass ich nicht verstehe, worauf du hinaus willst. :tuete:
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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Hubertus » Dienstag 25. Juni 2019, 15:25

Bruder Donald hat geschrieben:
Dienstag 25. Juni 2019, 15:05
Hubertus hat geschrieben:
Dienstag 25. Juni 2019, 15:01
Christus ist aber doch der neue Adam.

Damit liegt die Begründung ja offen zutage.
Ich gebe zu, dass ich nicht verstehe, worauf du hinaus willst. :tuete:
Ich meinte die Antwort auf die Frage, warum Christus als Mann auf die Erde kam.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Edi » Dienstag 25. Juni 2019, 15:27

Irmgard hat geschrieben:
Montag 24. Juni 2019, 23:05

Bei der Frauenfrage bin ich einfach Kindheits-geschädigt.
Wenn da jemand das oder ähnliches schon vorher gerochen hat, dann gilt er als unsachlich, aber ich denke schon, dass bei vielen dieser Frauen Komplexe die Ursache ihrer Einstellung sind.
Wenn wie manche meinen, die Frauen mehr Führungspositionen (da ist jetzt nicht das Priestertum für Frauen gemeint) haben sollten, dann ist das auch die falsche Frage. Warum sollten Frauen a priori das besser können? Was die Kirche vielleicht an gewissen Positionen braucht sind Fachleute und ehrliche Leute, egal ob Mann oder Frau und vor allem braucht die Kirche vermehrt den hlg. Geist und der ist nicht an ein Geschlecht gebunden und der ist eher mal leise und nicht wie der Papst meint, er mache Tumult, da geht er von sich selber aus und man sieht ja, was dabei herauskommt.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Juergen » Dienstag 25. Juni 2019, 17:40

Petrus hat geschrieben:
Dienstag 25. Juni 2019, 11:54
vorab: ich bin nicht Irmgard :neinfreu:

mir fällt trotzdem dazu etwas ein.
Ja, das Problem kennen wir. :pfeif:
Gruß
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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von martin v. tours » Mittwoch 26. Juni 2019, 07:38

:D :kugel: :freude:
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Irmgard » Mittwoch 26. Juni 2019, 17:13

Bruder Donald hat geschrieben:
Dienstag 25. Juni 2019, 11:33
Irmgard hat geschrieben:
Montag 24. Juni 2019, 23:05
Männdliche gepräge Machtstrukturen, damit habe ich seitdem ein echtes Problem. Geschichtsschreibung ist männlich. Die Frage, ob Religionsschreibung auch männlich ist, treibt mich durchaus um. Und das gilt dann natürlich auch für die Überlieferung. Eben weil es eine "Über-Lieferung" ist. Wie oben geschrieben: zweifelt ihr nie?
Nur so aus Interesse: Wie gehst du mit dem "Dilemma" um, dass Gott sich in Jesus Christus als Mann / männliches Wesen offenbart hat?
Damit habe ich eigentlich wenig Probleme. Ein Geschlecht musste es ja werden. Man könnte jetzt sogar argumentieren (Achtung Konjunktiv!), dass en Mann für die damalige Zeit eine größere Durchschlagskraft hatte, es also tatsächlich einem soziohistorischen Kontext geschuldet ist. Und ich bin ja auch nicht grundsäztlich Männer-feindlich. Ich kenne sehr viele, sehr nette und sehr verantwortungsbewusste Männer...

Gruß
Irmgard

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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Irmgard » Mittwoch 26. Juni 2019, 17:38

HeGe hat geschrieben:
Dienstag 25. Juni 2019, 11:26

Du sprichst von gesellschaftlichen Strukturen. Wie ich oben schon schrieb, beeinflusst idealerweise die Kirche die Gesellschaft, nicht aber umgekehrt. Dass das in der Vergangenheit nicht immer geklappt hat, ist unbestritten. Insofern könnte man prüfen, ob Gegebenheiten, die alleine durch gesellschaftliche Normen ihren Weg in die Kirche gefunden haben, bei veränderten gesellschaftlichen Verhältnissen nicht auch ebenfalls angepasst werden können oder sogar müssen. Die Frage der Weihevollmacht für Frauen gehört aber nicht dazu, das ist mehr als einmal verbindlich festgestellt worden.

Im Übrigen sollte man die gesellschaftlichen Verhältnisse in früheren Jahren auch nicht ganz so schwarz-weiß malen. Nach Außen hin mag vieles so gewesen sein, aber die Menschen haben sich ja nicht in 50 Jahren komplett verändert. Genauso wie es heute Frauen gibt, die zuhause die sprichwörtlichen Hosen anhaben, wird es das damals auch gegeben haben und vermutlich gar nicht so selten.
Natürlich haben sich die Menschen nicht grundsätzlich geändert. Aber ihr Verhalten ist abhängig von gesellschaftlichen Normen und diese können einen Bezug zu religiösen Normen haben. Ein Unterschied zu früher ist, dass Frauen jetzt finanziell unabhängig sein können. Insofern können sie ihr Leben viel selbstständiger verbringen als früher. Und mit schwindender finanzieller Abhängigkeit gibt es eben auch nicht mehr so viel "Familienmacht" beim "Hausvorstand". Das hat nicht unbedingt mit schwarz-weiß-malen zu tun. Sicher gab es früher glückliche Familien, genau wie es heute unglückliche Familien gibt. Aber es bleibt die Tatsache, dass Frauen heute grundsätzlich mehr Möglichkeiten zur freien Entwicklung haben. Und als Frau finde ich das gut, ganz unabhängig von den religösen Fragen.

Gruß

Irmgard

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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Irmgard » Mittwoch 26. Juni 2019, 17:50

Edi hat geschrieben:
Dienstag 25. Juni 2019, 15:27
Irmgard hat geschrieben:
Montag 24. Juni 2019, 23:05

Bei der Frauenfrage bin ich einfach Kindheits-geschädigt.
Wenn da jemand das oder ähnliches schon vorher gerochen hat, dann gilt er als unsachlich, aber ich denke schon, dass bei vielen dieser Frauen Komplexe die Ursache ihrer Einstellung sind.
Durchaus denkbar. Finde ich als Vermutung auch nicht unsachlich. Die Frage ist ja eher, wie geht man dann damit um. Da sind in der Vergangenheit viele Verletzungen passiert. Manche kommen darüber hinweg, manche nicht. Es geht auch darum, wie man solche Verletzungen in Zukunft vermeidet.
Wenn wie manche meinen, die Frauen mehr Führungspositionen (da ist jetzt nicht das Priestertum für Frauen gemeint) haben sollten, dann ist das auch die falsche Frage. Warum sollten Frauen a priori das besser können?
Nein, es geht nicht darum, dass Frauen irgendetwas besser können, sondern es wäre schon viel geholfen, wenn der Anteil der Frauen an den besetzten Stellen wenigstens den Anteil an den Bewerbungen widerspiegelt (im statistischen Mittel natürlich nur).
Was die Kirche vielleicht an gewissen Positionen braucht sind Fachleute und ehrliche Leute, egal ob Mann oder Frau [...]
Sehr richtig, nur wäre es ja schön, wenn jeder einfach als Mensch die gleichen Chancen hätte, an der passenden Fachposition anzukommen, ganz unabhängig vom Geschlecht. Nur darum geht es, nicht um eine Bevorzugung der Frau. Und das ist leider nocht nich gegeben.

Gruß
Irmgard

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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Irmgard » Mittwoch 26. Juni 2019, 17:54

In Basel gibt es demnächst nur noch Theologen und Pfarreiseelsorger statt Laientheologen und Pastoralassistenten:

https://www.kirche-und-leben.de/artikel ... eologe-ab/

Finde ich richtig und die Erklärung dazu schlüssig:
Laientheologen hätten lediglich die Weihe zum Diakon oder Priester nicht empfangen. Das Element „Laie“ habe sich damit auf den Stand bezogen und nicht auf eine fehlende Fachkompetenz, erklärte Thürig. Bei dem Begriff „Pastoralassistent/Pastoralassistentin“ störe, dass „jemand beruflich immer Assistent beziehungsweise Assistentin bleibt“, so der Generalvikar.
Gruß

Irmgard

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HeGe
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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von HeGe » Mittwoch 26. Juni 2019, 18:14

Wie gut, dass wir keine anderen Sorgen in der Kirche haben. :roll:
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taddeo
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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von taddeo » Mittwoch 26. Juni 2019, 18:22

Irmgard hat geschrieben:
Mittwoch 26. Juni 2019, 17:54
In Basel gibt es demnächst nur noch Theologen und Pfarreiseelsorger statt Laientheologen und Pastoralassistenten:

https://www.kirche-und-leben.de/artikel ... eologe-ab/

Finde ich richtig und die Erklärung dazu schlüssig:
Laientheologen hätten lediglich die Weihe zum Diakon oder Priester nicht empfangen. Das Element „Laie“ habe sich damit auf den Stand bezogen und nicht auf eine fehlende Fachkompetenz, erklärte Thürig. Bei dem Begriff „Pastoralassistent/Pastoralassistentin“ störe, dass „jemand beruflich immer Assistent beziehungsweise Assistentin bleibt“, so der Generalvikar.
Gruß

Irmgard
In unserem Bistum sind Pastoralassistenten die nicht geweihten Volltheologen vor der 2. Dienstprüfung (entsprechend den Kaplänen), nach der 2. Dienstprüfung sind sie dann Pastoralreferenten.

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Lycobates
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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Lycobates » Donnerstag 27. Juni 2019, 15:12

taddeo hat geschrieben:
Mittwoch 26. Juni 2019, 18:22
Irmgard hat geschrieben:
Mittwoch 26. Juni 2019, 17:54
In Basel gibt es demnächst nur noch Theologen und Pfarreiseelsorger statt Laientheologen und Pastoralassistenten:

https://www.kirche-und-leben.de/artikel ... eologe-ab/

Finde ich richtig und die Erklärung dazu schlüssig:
Laientheologen hätten lediglich die Weihe zum Diakon oder Priester nicht empfangen. Das Element „Laie“ habe sich damit auf den Stand bezogen und nicht auf eine fehlende Fachkompetenz, erklärte Thürig. Bei dem Begriff „Pastoralassistent/Pastoralassistentin“ störe, dass „jemand beruflich immer Assistent beziehungsweise Assistentin bleibt“, so der Generalvikar.
Gruß

Irmgard
In unserem Bistum sind Pastoralassistenten die nicht geweihten Volltheologen vor der 2. Dienstprüfung (entsprechend den Kaplänen), nach der 2. Dienstprüfung sind sie dann Pastoralreferenten.
Volltheologen?
Sind die so, wie einst von Mainz des Bischofs Gnaden?
https://www.youtube.com/watch?v=wflT4lfbBM8
;D
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
*
Fac me Tibi semper magis credere, in Te spem habere, Te diligere
*
... una cum omnibus orthodoxis, atque catholicae et apostolicae fidei cultoribus

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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Siard » Donnerstag 27. Juni 2019, 19:17

Lycobates hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 15:12
Volltheologen?
Sind die so, wie einst von Mainz des Bischofs Gnaden?
https://www.youtube.com/watch?v=wflT4lfbBM8
;D
A v k l W h. Cavete scandala!

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Lycobates
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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Lycobates » Donnerstag 27. Juni 2019, 19:28

Siard hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 19:17
Lycobates hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 15:12
Volltheologen?
Sind die so, wie einst von Mainz des Bischofs Gnaden?
https://www.youtube.com/watch?v=wflT4lfbBM8
;D
A v k l W h. Cavete scandala!
Non intellexi :hae?:
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
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Siard
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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Siard » Donnerstag 27. Juni 2019, 19:38

Lycobates hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 19:28
Siard hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 19:17
Lycobates hat geschrieben:
Donnerstag 27. Juni 2019, 15:12
Volltheologen?
Sind die so, wie einst von Mainz des Bischofs Gnaden?
https://www.youtube.com/watch?v=wflT4lfbBM8
;D
A v k l W h. Cavete scandala!
Non intellexi :hae?:
Es handelt sich um ein anderes Studentenlied.
"Im Winterrefektorium zu Maulbronn in dem Kloster."
Dort gibt es ein Fresko und die erwähnten Buchstaben. All Voll. Keiner Leer. Wein Her.

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