Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

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Lauralarissa
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Re: Kirchenstreik

Beitrag von Lauralarissa » Freitag 17. Mai 2019, 20:12

Juergen hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 20:09
Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 19:55
…Sondern wenn ich etwas als richtig erkannt, mich dafür einsetzen, den Mund zu öffnen und eben Verantwortung zu übernehmen…
Du erkennt die Lüge als richtig an und bist in dieser Meinung verstockt.
Diese Verstockung den Sünden ist eine der sechs Sünden wider den Hl. Geist.
Lieber Jürgen!
Ich fände es offen gestanden wirklich angemessen, wenn Du mich nicht ständig als "verstockt" als "Sünderin" etc. beschimpfen würdest, sondern wir hier in einen offenen Diskurs gehen könnten und uns gegenseitig die Achtung entgegen bringen könnten, die hierfür nötig ist. Auch wenn wir nicht einer Meinung sind.

Über meine Sünden diskutiere ich nämlich nicht in einem Internetforum - mit Fremden.
Es ist nicht Deine Aufgabe, hier vermeintliche Sünder zu bekehren.

Laura
Zuletzt geändert von Lauralarissa am Freitag 17. Mai 2019, 20:21, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Kirchenstreik

Beitrag von Amigo » Freitag 17. Mai 2019, 20:16

Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 19:58
Auch wenn es nicht so scheint: die kirchliche Lehre entwickelt sich weiter. Vor 60 Jahren waren Pastoralreferenten und Kommunionhelfer und z.B. auch der interreligiöse Dialog undenkbar, ebenso die Liturgie in der Landessprache und ökumenische Gottesdienst, vor 100 Jahren war es z.B. die Religionsfreiheit.
Wobei man hier schon auch feststellen muss, dass es kaum Neues unter der Sonne gibt. Interreligiöser Dialog zwischen Christen und Juden sowie Christen und Muslimen war im Mittelalter mancherorts nicht nur üblich, sondern teils weiter entwickelt als wir es heute kennen (Stichworte "Toledo", "Petrus Abelardus" oder die Interaktionen des seligen Proto-Informatikers :breitgrins: Raimund Llull mit den Sarazenen). Nichtgeweihte Assistenz in der Verwaltung der Gemeinden, der Betreuung der Katechumenen und auch der Sakramentenspendung kannte schon die junge Kirche. Dass man Andersgläubigen nicht gewaltsam die eigene Religion aufzwingen darf, war ebenfalls keine neuzeitliche Erkenntnis. Und auch bei anderen Themen (Stichwort "Todesstrafe") gab und gibt es durchaus nennenswerte Entwicklungen der Lehre.

Insofern halte ich fest: Das, was mitunter als "neue Entwicklungen und Erkenntnisse der Kirche" genannt wird, sind Themen, die durchaus schon "dagewesen sind", aber vielleicht noch nie oder schon viele Jahrhunderte lang nicht mehr in kirchlichen Lehrschreiben behandelt wurden.

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Re: Kirchenstreik

Beitrag von Juergen » Freitag 17. Mai 2019, 20:18

Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 20:12
Es ist nicht Deine Aufgabe, hier vermeintliche Sünder zu bekehren.
Eines der sieben geistigen Werke der Barmherzigkeit ist es, den Sünder zurechtzuweisen.

Zuletzt geändert von Juergen am Freitag 17. Mai 2019, 20:20, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
Jürgen
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Re: Kirchenstreik

Beitrag von Lauralarissa » Freitag 17. Mai 2019, 20:20

Amigo hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 20:16
Insofern halte ich fest: Das, was mitunter als "neue Entwicklungen und Erkenntnisse der Kirche" genannt wird, sind Themen, die durchaus schon "dagewesen sind", aber vielleicht noch nie oder schon viele Jahrhunderte lang nicht mehr in kirchlichen Lehrschreiben behandelt wurden.
Wie das Frauenthema??????? :breitgrins: :breitgrins: :D :D

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Amigo
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Re: Kirchenstreik

Beitrag von Amigo » Freitag 17. Mai 2019, 20:32

Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 20:20
Amigo hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 20:16
Insofern halte ich fest: Das, was mitunter als "neue Entwicklungen und Erkenntnisse der Kirche" genannt wird, sind Themen, die durchaus schon "dagewesen sind", aber vielleicht noch nie oder schon viele Jahrhunderte lang nicht mehr in kirchlichen Lehrschreiben behandelt wurden.
Wie das Frauenthema??????? :breitgrins: :breitgrins: :D :D
Ja klar, das sowieso. Bekannt ist beispielsweise, dass Papst Gelasius I. die Praxis "weiblicher Zelebranten" per Dekret stoppen musste. Die waren zwar nicht geweiht, haben aber offenbar bei der Heiligen Messe irgendwie "mitzelebriert". Das war um 495. Also alles schon dagewesen.

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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Lauralarissa » Freitag 17. Mai 2019, 20:33

"Alles schon mal dagewesen" - zeigt natürlich auch was ...
Nämlich dass die Kirche eine Gemeinschaft von Menschen, die immer wieder um die Grundfragen von Menschen ringt - z.B. auch das Verhältnis der Geschlechter.

Laura

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Protasius
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Re: Kirchenstreik

Beitrag von Protasius » Freitag 17. Mai 2019, 20:54

Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 20:20
Amigo hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 20:16
Insofern halte ich fest: Das, was mitunter als "neue Entwicklungen und Erkenntnisse der Kirche" genannt wird, sind Themen, die durchaus schon "dagewesen sind", aber vielleicht noch nie oder schon viele Jahrhunderte lang nicht mehr in kirchlichen Lehrschreiben behandelt wurden.
Wie das Frauenthema??????? :breitgrins: :breitgrins: :D :D
Die Frage der Weihe von Frauen ist sehr ausgiebig und sehr wohlwollend durch eine von Papst Franziskus eingesetzte Kommission untersucht worden. Sie kam zu keiner anderen Erkenntnis als vorige Untersuchungen: es hat im vorderen Orient eine Gruppe von Frauen gegeben, die durch ein Gebet in ihr Amt eingesetzt wurde, die man als Diakonissen bezeichnet hat, aber auch bei wohlwollendem Lesen kann man die überlieferten Gebete weitaus eher mit der Benediktion einer Äbtissin vergleichen als mit der Weihe eines Diakons; und die Aufgaben, die eine Diakonisse ausführte, sind weitaus eingeschränkter als es heute die Aufgaben von Pastoralreferentinnen sind.

Frauen in Leitungsfunktionen hingegen hat es durchaus früher gegeben; die Äbtissin des Zisterzienserinnenkloster Las Huelgas im spanischen Burgos hatte durch päpstliche und königliche Privilegien bis in die Zeit des Konzils von Trient eine quasi-bischöfliche Jurisdiktion, erteilte beispielsweise selbst die Erlaubnis zum Beichthören und Predigen auf ihrem Jurisdiktionsgebiet oder konnte Synoden einberufen. Ähnliches galt für die Äbtissin von Converano in Italien bis ins 18. Jahrhundert (die sogar einen eigenen Generalvikar hatte); und zumindest zeitweise wird solches auch für die Äbtissin von Fontevralt in Frankreich und Quedlinburg berichtet (Catholic Encyclopedia, Artikel Abbess).

Im übrigen hat sich Johannes Paul II. zu Würde und Berufung der Frau in seinem Apostolischen Schreiben Mulieris dignitatem geäußert und auch frühere Lehramtsäußerungen referiert. Insofern: ja, alles schon mal dagewesen.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Hanspeter
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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Hanspeter » Freitag 17. Mai 2019, 20:56

Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 19:17
Vinzenz Ferrer hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 18:30
Übrigens:
Man könnte auch das Thema „Fairness“ in die Debatte einbringen, denn es ist dieser Gruppe von „Aktivistinnen“ nicht fair gegenüber, so zu tun, als ob für ihr Ansinnen auch nur der Hauch einer Chance existiere. Eigentlich nimmt die Kirche genau in den Moment ihr Gegenüber nicht erst, wenn sie so tut, als ob da ein ergebnisoffener Raum zum Diskutieren bestünde.
Das ganze „Projekt“ kam schon schräg (= queer?) vom Startblock weg und ich fürchte, es wird nur verbrannte Erde und böses Blut hinterlassen.
Ich verstehe diese Aussage nicht. Ich kann dir zahllose Aussagen von Theologieprofessoren und Bischöfen nennnen, die genau diese Aktion unterstützen und darauf hinweisen, dass hier großer Gesprächs- und Veränderungsbedarf besteht.

Laura
Ich glaube er meint das, was ich oben auch schon angemerkt habe: Die Sache ist entschieden, es wird keine Frauenweihe geben. Mir fallen nur zwei Gründe ein, wieso man hier noch Gesprächs - und Veränderungsbedarf sieht: Der erste ist Realitätsverweigerung, der zweite ist Angst vor dem Mainstream verbunden mit der Hoffnung, die Sache irgendwie aussitzen zu können. Die Hoffnungen, die die Befürworter der Frauenweihe jetzt noch hegen, werden in Frust und Resignation umschlagen, wenn sie endgültig merken, daß dieses Ziel nicht erreicht werden kann.

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Bruder Donald
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Re: Kirchenstreik

Beitrag von Bruder Donald » Freitag 17. Mai 2019, 21:00

Amigo hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 19:02
Darf ich daran erinnern, dass das Ansinnen von „Maria 2.0“ mehrteilig ist und einige der Teile sehr wohl umsetzbar sind? Du beziehst dich vermutlich „nur“ auf den - freilich sehr prominenten - Aspekt der Priesterinnenweihe, korrekt?
ich nerv mal wieder bisschen: wenn ich mich mal einmischen darf:

Mehrteilig ist es schon, aber vielfältig nicht unbedingt.

Über den Teil mit dem Missbrauch und der Forderung konkreter Konsequenzen brauchen wir ja nicht debattieren, das sollte selbstverständlich sein.

Aber was habe denn Forderungen Frauenordination, Zölibat und Sexualmoral damit zu tun? Wird der unsägliche Missbrauch nicht als Trojanisches Pferd missbraucht, um die altbekannten Ziele zu erreichen?
Was hat Maria damit zu tun? Ist das eine neue "Marienverehrung", indem man die Mutter Gottes für sich wie ein Mittel zum Zweck benutzt? Wo bleibt die Ehrfurcht vor ihr?
Warum dreht es sich eigentlich speziell um Frauen? Warum sind Männer in dieser "Aktion" nicht gleichberechtigt? Warum diese bewusste geschlechtsspezifische Trennung (oder eher Spaltung)?

Alles in allem, was bringt dieser Aktionismus konkret gegen die Missbrauchverbrechen, inwieweit hilft er wirklich die Kirche von innen zu erneuern? Was ist die wahre Motivation hinter diesem Aktionismus?

(Meine Fragen sind als meine Gedanken zu der Sache zu verstehen, ich erwarte keine Antworten darauf. ^^)
Prüft alles und behaltet das Gute! (1. Thess 5,21)

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Edi
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Re: Kirchenstreik

Beitrag von Edi » Freitag 17. Mai 2019, 21:15

Bruder Donald hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 21:00
Was ist die wahre Motivation hinter diesem Aktionismus?
Wichtigtuerei und Selbstbeweihräucherung.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Bruder Donald
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Re: Kirchenstreik

Beitrag von Bruder Donald » Freitag 17. Mai 2019, 21:24

Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 19:16
Offen gestanden: Das verletzt mich. Ich bemühe mich seit Tagen, authentisch und in großer Offenheit zu erklären, warum ich aus Treue und Liebe zu Kirche und aufgrund einer langen geistlichen Entscheidung im Gebet die Aktion unterstütze.

Ich diskutiere hier mit, weil ich der felsenfesten Überzeugung bin, dass wir mit dem "konservativ-progressiv" Lagerdenken der Kirche nur schaden, dass wir damit letztlich den Auftrag Jesu zur Einheit verraten.
Deswegen schreibe ich hier. Deswegen besuche ich in meiner Pfarrgemeinde ebenso die Aktion Maria 2.0 wie auch beim Nightfever und anderen Veranstaltungen der Jugend 2000 auftauche. Weil ich glaube, dass wir mit Spaltung nicht weiterkommen, auch nicht mit Lagerdenken. Und oft genug ernte ich auch bei meinen progressiven Freunden Spott und Ärger, wenn ich z.B. darauf hinweise, dass eine Eucharistiefeier etwas anderes ist als eine Wort-Gottes-Feier, dass man die Beichte nicht komplett in die Mottenkiste schmeißen und durch Bußgottesdienste ersetzen muss. Da werde ich ganz oft genauso angefeindet wie hier.

Ich bemühe mich, die hier vorgebrachten Argumente zu verstehen und nachzuvollziehen, auch wenn sie manche von ihnen aus fundamentaltheologischer, dogmatischer und exegetischer Sicht problematisch erscheinen. Andere zeigen von sehr großen theologischen Kenntnissen.
Ich möchte mich bei dir entschuldigen, denn es ist nicht meine Absicht dir per se unlautere Motive zu unterstellen.

Du magst aber bitte zur Kenntnis nehmen, dass für viele Katholiken, welche die Kirche wirklich lieben, nicht verständlich ist, wie "Ich liebe die Kirche" mit so einem ... Aktionismus vereinbar ist. Argumente habe ich dir dazu genannt, was mich persönlich daran alles stört und wieso ich so dreißt bin, der Aktion tatsächlich unlautere Motive zu unterstellen.
Analog zu deinem Beispiel mit dem alkoholsüchtigen Ehemann möchte ich dir sagen: trotz aller unschönen Worte und Härte, versuche die hier geäußerte Kritik als ordentliches Schütteln zu verstehen, damit du endlich zu "Vernunft" kommst.
In meinen Augen liegt auf dieser Aktion kein Segen und ich sage nochmal, dass es Bewegungen brauch, die den Menschen innerlich verändern.

Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 19:16
Bruder Donald hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 17:08
Der Knackpunkt hierbei ist aber: Die "Konservativen" haben im Zweifel das korrektere Verständnis vom Katholizimus, während bei den "Progressiven" das noch herausgefunden werden muss.
In anderen Worten: Ich habe recht, die anderen haben Unrecht.
[...]
Entschuldigung: Genau so erlebe ich manche konservativen Ansätze (mit einigen positiven Ausnahmen) hier auch: Wir haben die Wahrheit. Und wenn ihr es nicht kapiert, dann geht doch. Ihr seid sowieso nicht mehr katholisch.
Nein, ich meine den Satz so, wie ich ihn geschrieben habe. Die "Konservativen" haben nun mal ein Fundament auf welches sie sich berufen können. Die "Progressiven" wollen die Grenzen des Fundaments überschreiten und müssen sich eben dafür rechtfertigen, ob "neues" denn noch zum Fundament gehört oder schon was vollkommen anderes ist bzw. falsch oder richtig.

Dass "Konservative" sich gerne in ihrem Weltbild gemütlich machen und oft anderes nicht akzeptieren (wollen) bzw. es als Bedrohung betrachten, ist nun wirklich keine Erkenntnis, für die man heute noch einen Nobelpreis bekommt.
Prüft alles und behaltet das Gute! (1. Thess 5,21)

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Re: Kirchenstreik

Beitrag von Lauralarissa » Freitag 17. Mai 2019, 21:53

Bruder Donald hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 21:24
Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 19:16
Offen gestanden: Das verletzt mich. Ich bemühe mich seit Tagen, authentisch und in großer Offenheit zu erklären, warum ich aus Treue und Liebe zu Kirche und aufgrund einer langen geistlichen Entscheidung im Gebet die Aktion unterstütze.

Ich diskutiere hier mit, weil ich der felsenfesten Überzeugung bin, dass wir mit dem "konservativ-progressiv" Lagerdenken der Kirche nur schaden, dass wir damit letztlich den Auftrag Jesu zur Einheit verraten.
Deswegen schreibe ich hier. Deswegen besuche ich in meiner Pfarrgemeinde ebenso die Aktion Maria 2.0 wie auch beim Nightfever und anderen Veranstaltungen der Jugend 2000 auftauche. Weil ich glaube, dass wir mit Spaltung nicht weiterkommen, auch nicht mit Lagerdenken. Und oft genug ernte ich auch bei meinen progressiven Freunden Spott und Ärger, wenn ich z.B. darauf hinweise, dass eine Eucharistiefeier etwas anderes ist als eine Wort-Gottes-Feier, dass man die Beichte nicht komplett in die Mottenkiste schmeißen und durch Bußgottesdienste ersetzen muss. Da werde ich ganz oft genauso angefeindet wie hier.

Ich bemühe mich, die hier vorgebrachten Argumente zu verstehen und nachzuvollziehen, auch wenn sie manche von ihnen aus fundamentaltheologischer, dogmatischer und exegetischer Sicht problematisch erscheinen. Andere zeigen von sehr großen theologischen Kenntnissen.
Bruder Donald hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 21:24
Ich möchte mich bei dir entschuldigen, denn es ist nicht meine Absicht dir per se unlautere Motive zu unterstellen.
Vielen, vielen Dank! Die Entschuldigung nehme ich gerne an!
Bruder Donald hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 21:24
Du magst aber bitte zur Kenntnis nehmen, dass für viele Katholiken, welche die Kirche wirklich lieben, nicht verständlich ist, wie "Ich liebe die Kirche" mit so einem ... Aktionismus vereinbar ist. Argumente habe ich dir dazu genannt, was mich persönlich daran alles stört und wieso ich so dreißt bin, der Aktion tatsächlich unlautere Motive zu unterstellen.
(...)

Schließt sich das aus?
Oder ist es vielleicht nur der Blick auf den jeweils Andersdenkenden?

Vielleicht denke ich - als eher Progressive - ja wirklich stereotyp, dass Konservative nur ihre "Sonntagspflicht" erfüllen, keinen reflektierten eigenen Glauben haben etc. und das stimmt gar nicht?
Oder vielleicht denken so manche Konservative, dass Progressive, die vielleicht nicht jeden Sonntag in der Kirche sind, einfach keine Beziehung zu Gott haben und das stimmt gar nicht!
Bruder Donald hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 21:24
In meinen Augen liegt auf dieser Aktion kein Segen und ich sage nochmal, dass es Bewegungen brauch, die den Menschen innerlich verändern.
Ich stimme Dir völlig zu, dass es Bewegungen gibt, die den Menschen innerlich verändern, die ihnen helfen, eine wirkliche tiefe, eigene Beziehung zu Gott zu finden.
Ich selbst habe das in verschiedenen Formen von Exerzitien gefunden. Anderen hilft der Lobpreis, wieder anderen die lateinische Messe, wieder anderen das Pilgern. Und da zitiere ich Benedikt XVI: "Es gibt so viele Wege zu Gott, wie es Menschen gibt."

Und dennoch: Es gibt für mich doch einen Zusammenhang zwischen den äußeren Strukturen der Kirche und der inneren Erneuerung.
Ein ganz konkretes Beispiel: Früher gab es Seelsorge in der katholischen Kirche fast nur im Kontext einer oft schematischen Beichte (z.B. in den 50er Jahren). Ich erlebe es in Exerzitien als äußerst angenehm, von verheirateten Frauen mit ganz normalen Berufen begleitet zu werden, die vieles von dem, was ich in meinem Alltag erlebe (Familie, Kinder, Partnerschaft, Beruf ...) selbst genauso erleben und das gleiche Ringen darum leben, Gottes Handeln in diesen Lebensbereichen zu entdecken. Hier hilft mir die Tatsache, dass eben eine verheiratete Frau begleitet (und kein zölibatär lebender Priester), Gott tiefer in meinem Leben zu entdecken. Und damit ist die äußere Struktur (Begleitung durch Laien, auch durch Frauen) durchaus eine Hilfestellung für die innere Glaubensvertiefung.

Und ähnlich würde ich es mir in der Liturgie wünschen: Frauen haben eine andere Sprache als Männer, eine andere Ästhetik. Und wenn eine Frau Liturgie feiern würde, würde dies vielleicht wieder anderen Menschen einen Weg zu Gott eröffnen ... Es würde neue Wege eröffnen ...
Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 19:16
Bruder Donald hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 17:08
Der Knackpunkt hierbei ist aber: Die "Konservativen" haben im Zweifel das korrektere Verständnis vom Katholizimus, während bei den "Progressiven" das noch herausgefunden werden muss.
In anderen Worten: Ich habe recht, die anderen haben Unrecht.
[...]
Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 19:16
Entschuldigung: Genau so erlebe ich manche konservativen Ansätze (mit einigen positiven Ausnahmen) hier auch: Wir haben die Wahrheit. Und wenn ihr es nicht kapiert, dann geht doch. Ihr seid sowieso nicht mehr katholisch.
Nein, ich meine den Satz so, wie ich ihn geschrieben habe. Die "Konservativen" haben nun mal ein Fundament auf welches sie sich berufen können. Die "Progressiven" wollen die Grenzen des Fundaments überschreiten und müssen sich eben dafür rechtfertigen, ob "neues" denn noch zum Fundament gehört oder schon was vollkommen anderes ist bzw. falsch oder richtig.
Völlig einverstanden! Das ist die große Aufgabe der Unterscheidung der Geister in diesem Zusammenhang - und auch die der Theologen.

Ich ergänze aber noch: Die Konservativen wollen bewahren und sie müssen sich die Frage stellen lassen, ob das, was sie bewahren wollen, wirklich zum Wesenskern des christlichen Glaubens gehört oder ein Interpretament einer vergangenen Zeit war, das aus reiner Gewohnheit überlebt hat.

Beide haben eines gemeinsam: Sie müssen die jeweiligen Ziele aus der Perspektive des Evangeliums und der Tradition kritisch hinterfragen.
Bruder Donald hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 17:08
Dass "Konservative" sich gerne in ihrem Weltbild gemütlich machen und oft anderes nicht akzeptieren (wollen) bzw. es als Bedrohung betrachten, ist nun wirklich keine Erkenntnis, für die man heute noch einen Nobelpreis bekommt.
Wieder mal die Chance vertan, einen zu bekommen. Zu ärgerlich. in meinem Leben wird das nichrs mehr!!
Ich bin einfach eine Versagerin! :heul:

Laura

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Re: Kirchenstreik

Beitrag von Juergen » Freitag 17. Mai 2019, 22:05

Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 21:53
Vielleicht denke ich - als eher Progressive - ja wirklich stereotyp, dass Konservative nur ihre "Sonntagspflicht" erfüllen, keinen reflektierten eigenen Glauben haben etc. und das stimmt gar nicht?
Und selbst wenn es stimmt, wäre das nicht schlimm. Schlichter, bodenständiger Glauben und Gebet, was braucht es mehr?
Gruß
Jürgen
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

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Re: Kirchenstreik

Beitrag von Vir Probatus » Samstag 18. Mai 2019, 02:34

Juergen hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 22:05
Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 21:53
Vielleicht denke ich - als eher Progressive - ja wirklich stereotyp, dass Konservative nur ihre "Sonntagspflicht" erfüllen, keinen reflektierten eigenen Glauben haben etc. und das stimmt gar nicht?
Und selbst wenn es stimmt, wäre das nicht schlimm. Schlichter, bodenständiger Glauben und Gebet, was braucht es mehr?
Gewünscht ist die unkritische religiöse Dumpfbacke:
Hände falten, Gosch´n halten: So heisst es in Österreich.
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)

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Re: Kirchenstreik

Beitrag von Lauralarissa » Samstag 18. Mai 2019, 08:07

Vir Probatus hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 02:34
Juergen hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 22:05
Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 21:53
Vielleicht denke ich - als eher Progressive - ja wirklich stereotyp, dass Konservative nur ihre "Sonntagspflicht" erfüllen, keinen reflektierten eigenen Glauben haben etc. und das stimmt gar nicht?
Und selbst wenn es stimmt, wäre das nicht schlimm. Schlichter, bodenständiger Glauben und Gebet, was braucht es mehr?
Gewünscht ist die unkritische religiöse Dumpfbacke:
Hände falten, Gosch´n halten: So heisst es in Österreich.
... und brav Kirchensteuer zahlen
... und spenden
... und für die Frauen: Kirche putzen und für die Priester den Haushalt machen

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Re: Kirchenstreik

Beitrag von Protasius » Samstag 18. Mai 2019, 08:28

Lauralarissa hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 08:07
Vir Probatus hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 02:34
Juergen hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 22:05
Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 21:53
Vielleicht denke ich - als eher Progressive - ja wirklich stereotyp, dass Konservative nur ihre "Sonntagspflicht" erfüllen, keinen reflektierten eigenen Glauben haben etc. und das stimmt gar nicht?
Und selbst wenn es stimmt, wäre das nicht schlimm. Schlichter, bodenständiger Glauben und Gebet, was braucht es mehr?
Gewünscht ist die unkritische religiöse Dumpfbacke:
Hände falten, Gosch´n halten: So heisst es in Österreich.
... und brav Kirchensteuer zahlen
... und spenden
... und für die Frauen: Kirche putzen und für die Priester den Haushalt machen

Laura
Welcher Priester hat denn heute noch eine Haushälterin? Ich kenne das aus Westfalen nur bei Pensionären, denen dieselbe Dame den Haushalt führt wie seit vielen Jahrzehnten.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Kirchenstreik

Beitrag von Edi » Samstag 18. Mai 2019, 08:29

Lauralarissa hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 08:07
Vir Probatus hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 02:34
Juergen hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 22:05
Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 21:53
Vielleicht denke ich - als eher Progressive - ja wirklich stereotyp, dass Konservative nur ihre "Sonntagspflicht" erfüllen, keinen reflektierten eigenen Glauben haben etc. und das stimmt gar nicht?
Und selbst wenn es stimmt, wäre das nicht schlimm. Schlichter, bodenständiger Glauben und Gebet, was braucht es mehr?
Gewünscht ist die unkritische religiöse Dumpfbacke:
Hände falten, Gosch´n halten: So heisst es in Österreich.
... und brav Kirchensteuer zahlen
... und spenden
... und für die Frauen: Kirche putzen und für die Priester den Haushalt machen

Laura
Wo sind denn die Frauen, die geistlich etwas drauf haben? Nirgends heute. Da und dort gab es mal sowas, aber die haben keine Revolte veranstaltet.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Re: Kirchenstreik

Beitrag von Lauralarissa » Samstag 18. Mai 2019, 08:34

Edi hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 08:29
Wo sind denn die Frauen, die geistlich etwas drauf haben? Nirgends heute. Da und dort gab es mal sowas, aber die haben keine Revolte veranstaltet.
Das meinst du jetzt nicht ernst, oder?

Nur ein Beispiel: https://www.siljawalter.ch/

Laura

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Re: Kirchenstreik

Beitrag von Lauralarissa » Samstag 18. Mai 2019, 08:36

Protasius hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 08:28

Welcher Priester hat denn heute noch eine Haushälterin? Ich kenne das aus Westfalen nur bei Pensionären, denen dieselbe Dame den Haushalt führt wie seit vielen Jahrzehnten.
Haushälterin nicht mehr, Putzfrau so gut wie alle (habe ich grundsätzlich auch überhaupt nichts gegen). Aber man stelle sich die geweihte Jungfrau als Pastoralreferentin mit Putzmann vor.

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Re: Kirchenstreik

Beitrag von Edi » Samstag 18. Mai 2019, 09:05

Lauralarissa hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 08:34
Edi hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 08:29
Wo sind denn die Frauen, die geistlich etwas drauf haben? Nirgends heute. Da und dort gab es mal sowas, aber die haben keine Revolte veranstaltet.
Das meinst du jetzt nicht ernst, oder?

Nur ein Beispiel: https://www.siljawalter.ch/

Laura
Du verwechselst geistig mit geistlich, [...] [Persönliche Bemerkung entfernt. -HeGe]
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
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die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

Juergen
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Re: Kirchenstreik

Beitrag von Juergen » Samstag 18. Mai 2019, 09:10

Lauralarissa hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 08:07
Vir Probatus hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 02:34
Juergen hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 22:05
Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 17. Mai 2019, 21:53
Vielleicht denke ich - als eher Progressive - ja wirklich stereotyp, dass Konservative nur ihre "Sonntagspflicht" erfüllen, keinen reflektierten eigenen Glauben haben etc. und das stimmt gar nicht?
Und selbst wenn es stimmt, wäre das nicht schlimm. Schlichter, bodenständiger Glauben und Gebet, was braucht es mehr?
Gewünscht ist die unkritische religiöse Dumpfbacke:
Hände falten, Gosch´n halten: So heisst es in Österreich.
... und brav Kirchensteuer zahlen
... und spenden
... und für die Frauen: Kirche putzen und für die Priester den Haushalt machen

Fassen wir das also mal – etwas übertrieben, damit die Absurditäten besser zutage treten, – zusammen:

Die konservative Gläubige (laut VirProbatus die „religiöse Dumpfbacke“) mit ihrem einfachen Glauben
  • betet
  • erträgt traurig Mißstände und bringt sie im Gebet beim Meßopfer vor den Herrn
  • zahlt Kirchensteuer
  • spendet, wobei die linke Hand nicht weiß was die rechte tut
  • läßt die Kirchengebäude nicht verkommen, sondern kümmert sich und putzt und das alles für Gottes Lohn
  • hilft dem Priester im Haushalt, so daß dieser mehr Zeit für die Feier des Meßopfers und Erteilung des Bußsakramentes und der übrigen Sakramente hat.


Die progressive Gläubige mit ihrem reflektierten Glauben
  • Betet nicht
  • Geht bei dem kleinsten Anlaß auf die Barrikaden, protestiert lauthals, schreibt offene Briefe, ruft zu Demos auf etc.
  • zahlt Kirchensteuer nur widerwillig
  • spendet nicht und wenn doch, dann mit viel öffentlichem Getue, damit jeder sieht, wie großzügig sie ist
  • läßt die Kirchengebäude lieber verkommen als auch nur einen Finger krumm zu machen
  • läßt den dem Priester alleine in seinem Haushalt wurschteln und beschwert sich dann, daß der Priester „lieber“ die Fenster des Pfarrhauses putzt als sich um den Frauenverband zu kümmern.


:hmm:

Anm.: Auch wenn hier nur von Frauen die Rede ist, so sind die Männer dennoch mitgemeint. ;D

Gruß
Jürgen
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

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Re: Kirchenstreik

Beitrag von Lauralarissa » Samstag 18. Mai 2019, 09:21

Edi hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 09:05
Lauralarissa hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 08:34
Edi hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 08:29
Wo sind denn die Frauen, die geistlich etwas drauf haben? Nirgends heute. Da und dort gab es mal sowas, aber die haben keine Revolte veranstaltet.
Das meinst du jetzt nicht ernst, oder?

Nur ein Beispiel: https://www.siljawalter.ch/

Laura
Du verwechselst geistig mit geistlich, aber das ist bei deiner Gesinnung auch kein Wunder.
Dies ist eine persönliche Unterstellung und Beleidigung.
Ich bitte um eine angemessene Haltung der Wertschätzung und des Dialogs. Ich diskutiere hier nicht mit, um als Prellwand für allen Hass Progressiven gegenüber zu dienen.

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Re: Kirchenstreik

Beitrag von Lauralarissa » Samstag 18. Mai 2019, 09:25

Juergen hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 09:10
Die konservative Gläubige (laut VirProbatus die „religiöse Dumpfbacke“) mit ihrem einfachen Glauben
  • betet
  • erträgt traurig Mißstände und bringt sie im Gebet beim Meßopfer vor den Herrn
  • zahlt Kirchensteuer
  • spendet, wobei die linke Hand nicht weiß was die rechte tut
  • läßt die Kirchengebäude nicht verkommen, sondern kümmert sich und putzt und das alles für Gottes Lohn
  • hilft dem Priester im Haushalt, so daß dieser mehr Zeit für die Feier des Meßopfers und Erteilung des Bußsakramentes und der übrigen Sakramente hat.
Die progressive Gläubige mit ihrem reflektierten Glauben
  • Betet nicht
  • Geht bei dem kleinsten Anlaß auf die Barrikaden, protestiert lauthals, schreibt offene Briefe, ruft zu Demos auf etc.
  • zahlt Kirchensteuer nur widerwillig
  • spendet nicht und wenn doch, dann mit viel öffentlichem Getue, damit jeder sieht, wie großzügig sie ist
  • läßt die Kirchengebäude lieber verkommen als auch nur einen Finger krumm zu machen
  • läßt den dem Priester alleine in seinem Haushalt wurschteln und beschwert sich dann, daß der Priester „lieber“ die Fenster des Pfarrhauses putzt als sich um den Frauenverband zu kümmern.
:hmm:
:D :D :D :D :D :D :D :D :pfeif:

Ich korrigiere und ergänze:
Der konservative Gläubige putzt neben seiner Arbeit am Samstagvormittag die Kirche.
Die progressive Gläubige spendet für die Grünen und Amnesty international.

Ich fasse zusammen:
Der konservative Gläubige ermöglicht durch seine Arbeit, seine Spenden und seinen Dienst, dass die Priester die heilsnotwendigen Sakramente spenden können. Somit rettet er die Kirche! :daumen-rauf: :daumen-rauf: :daumen-rauf: :daumen-rauf:
Die progressive Gläubige ist schuld daran, dass die Kirche vor den Baum geht! :daumen-runter: :daumen-runter: :daumen-runter: :daumen-runter:

Laura

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Re: Kirchenstreik

Beitrag von Juergen » Samstag 18. Mai 2019, 09:27

Lauralarissa hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 09:25
Ich fasse zusammen:
Der konservative Gläubige ermöglicht durch seine Arbeit, seine Spenden und seinen Dienst, dass die Priester die heilsnotwendigen Sakramente spenden können. :daumen-rauf: :daumen-rauf: :daumen-rauf: :daumen-rauf:
Die progressive Gläubige ist schuld daran, dass die Kirche vor den Baum geht! :daumen-runter: :daumen-runter: :daumen-runter: :daumen-runter:
Das hast Du sehr treffend zusammengefaßt.
Geh also hin und handle danach.
Gruß
Jürgen
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Re: Kirchenstreik

Beitrag von Lauralarissa » Samstag 18. Mai 2019, 09:29

Dann gehst du jetzt zum Kircheputzen, oder? Das muss der konservative Gläubige ja tun.
Oder machst du dem Pfarrer den Haushalt und wäscht seine dreckige Wäsche, damit er Beichte hören kann? :ja: :ja:
(nicht ernst gemeint, nur pointiert).

Ich muss gleich zur Demo! Weiß auch nicht wogegen, aber wir demonstrieren jeden Samstag!

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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Juergen » Samstag 18. Mai 2019, 09:38

Gruß
Jürgen
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Bruder Donald
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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Bruder Donald » Samstag 18. Mai 2019, 10:24

Juergen hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 09:38
Landtagspräsidentin Aigner fordert Aus für Zölibat
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:

Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner fordert das Ende des Zölibats und die Priesterweihe von Frauen in der katholischen Kirche.
Spricht sie hier als Politikerin oder als "Gläubige"? Und auch hier, sie fordert es weiiiiiillll...??? Tut sie es, weil es die nicht-katholische, weltliche Mehrheit so will oder weil sie hier Fortschrittspotenzial für die Kirche sieht? Wäre sie überhaupt in der Lage, die kath. Kirche vor ungerechtfertigter Kritik in Schutz zu nehmen oder plappert sie bloß nur immer jeden anti-katholischen Müll nach? Auch hier stellt sich für mich einmal mehr die Frage, aus welcher Motivation heraus nimmt man sich als Politiker heraus, weltliches in die Kirche zu tragen, aber als Katholik nicht einmal die eigene Kirche in Schutz zu nehmen geschweige denn mal, katholisches in die Welt zu tragen (so wie es eigentlich nach dem 2. Vat. vorgesehen war)?
Auf wessen Seite steht diese Frau, wenn sie solche Sachen äußert?
Das Zölibat sei "für viele ein großes Hindernis, sich für den Priesterberuf zu entscheiden".
PriesterBERURF [Punkt] Hallloooohhhoooo! Merkt ihr was? Wenn man einmal mehr Priestersein als 0815-Job versteht, dann wundert es eben nicht, wenn man nur mit weltlichen Denken und Handeln um die Ecke kommt.
Priestersein als BERUFUNG, das kommt der lieben Frau Aigner wohl nicht in den Sinn, da muss man erneut fragen, wie weit es mit ihrer religiösen Bildung her ist und aus welchen Motiven heraus sie weltliches in die Kirche bringen will.
"Ich kann nicht erkennen, dass eine in der Kirche vorgelebte Gleichstellung das Fundament unseres katholischen Glaubens erschüttern soll."
Ahja... Klar, über Frauenordination kann man gerne diskutieren, aber worum gehts ihr eigentlich? Klar, (politische) "Gleichstellung" der Geschlechter.


Ich persönlich hätte absolut nichts gegen weibliche Priester (unabhängig der konkreten Hindernissen dafür), aber solange nur aus der Motivation von Macht(gewinn) argumentiert wird, bin ich strikt dagegen.
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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Edi » Samstag 18. Mai 2019, 13:03

Bruder Donald hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 10:24
Ich persönlich hätte absolut nichts gegen weibliche Priester (unabhängig der konkreten Hindernissen dafür), aber solange nur aus der Motivation von Macht(gewinn) argumentiert wird, bin ich strikt dagegen.
Diesen Weibern geht es immer nur um Machtgewinn, sonst fühlen sie sich minderwertig. Politische Macht haben sie zum Teil schon erlangt und bauen trotzdem wie eine Merkel Tag für Tag Scheiße, jetzt wollen sie auch noch in der Kirche Macht erlangen und dort noch mehr Bockmist machen als wir ihn schon haben.

Kurz vor seinen Tode hat der heilige Pater Pio einigen Gläubigen dringend empfohlen, am überlieferten Glauben festzuhalten wohl in der Erkenntnis dessen was in absehbarer Zeit einmal kommen wird.
Zuletzt geändert von Edi am Samstag 18. Mai 2019, 13:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
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die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

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Irmgard
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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Irmgard » Samstag 18. Mai 2019, 13:10

Ich war ein paar Tage nicht im Forum, kann daher nicht auf die letzten Seiten hier eingehen, möchte aber ein wenig Presseberichte nachreichen, denn die zeigen auch, dass es nicht um polarisierende Gegensätze geht.

Aus den Westfälischen Nachrichten von heute (Kommentar "Maria 2.0 ist typisch für Münster" von Lukas Speckmann):
Man muss es Maria 2.0 lassen: Sie hat für Aufsehen gesorgt. [...] Allein das ist schon ein beachtlicher Erfolg und unterscheidet Maria 2.0 von der üblichsten Form der Kirchenkritik - dem Austritt. Insofern ist diese Protestbewegung ein typisch münsterisches Gewächs. Sie passt zu einer selbstbewussten Stadtgesellschaft, die ihre christlichen Traditionen kennt und nach eigenen Vorstellungen pflegen möchte - kaum denkbar, dass sie in Regensburg, Fulda oder Paderborn genauso gut hätte entstehen können. [...]
Dann gibt es in den Westfälischen Nachrichten von heute noch ein ganzseitiges (!) Interview mit 3 leitenden Pfarrern der Stadt, die dieses Jahr ihr 25jähriges Weihejubiläum feiern, darunger auch Stefan Jürgens, der leitende Pfarrer der Pfarrei, in der Maria 2.0 entstand. Daraus (Titel "Der Glaube entwickelt sich doch"):
Stefan Jürgens hat geschrieben:Priestersein ist ein Traumjob - es ist eine große Freiheit damit verbunden. Es ist auch nicht so, dass man als Priester von einer Gemeinde nicht mehr getragen wird. In meiner Gemeinde ist die Sonntagseucharistie wirklich spitze. Da kommt keiner mehr nur, um seine Sonntagspflicht zu erfüllen. Das hat sich gewandelt. [...]
Für mich ist das größte Problem die Servicementalität. Man hat als Priester vor allem zu funktionieren, damit die Leute kriegen, was sie wollen. Als Glaubensverkündiger ist man nicht immer so willkommen. Gesamtkirchlich würde ich sagen: Die Reform-Unfähigkeit der katholischen Kirche legt sich wie ein Schatten über alles.. [...]
Ich finde auch, dass man Frauen zu allen Weiheämtern zulassen sollte und dass wir mehr Transparenz und Partizipation in der Kirche brauchen. Umstritten war nur der Kirchenstreik. Aber wenn man in der Katholischen Kirche etwas erreichen will, muss man es schon sehr auffällig tun. [...]
Die Frauenfrage ist eine Glaubwürdigkeitsfrage. Eine Religionsgemeinschaft in Westeuropa, die die Frauen nicht gleichstellt, kann einpacken. Ich würde sogar sagen: Die Kirche steht dem Evangelium im Weg, wenn wir uns nicht verändern, weil uns das Evangelium sonst keiner mehr abnimmt. Aber die schärfste Waffe der Bischöfe ist die Ignoranz. Die hören einfach nicht, was wir sagen und was die Gemeinden sagen. Die sitzen das aus. [...]
Das (das Gesamtinterview ist viel länger und fasst eine ganze Zeitungsseite) fasst die Stimmung in den Gemeinden ganz gut zusammen. Und nein, das ist keine Frauenbewegung, bei der Männer auch daneben stehen dürfen. Da sind Menschen zusammengekommen, die sich sorgen. Lauralarissa hat das ja mehrfach hier dargestellt, wie sie das fühlt. Ich habe ja oben schon geschrieben, dass ich den Konflikt (wobei mir das Wort zu stark ist) nicht zwischen Männern und Frauen sehe, sondern zwischen Ortsgemeinden (samt ihren Pfarrern) und den Bistumsleitungen. Und nochmal: niemand macht sich das leicht.

Gruß
Irmgard

P.S. Das Interview ist jetzt auch on-line (allerdings hinter einer Paywall): https://www.wn.de/Muenster/3781298-Inte ... -sich-doch
Auch hinter der Paywall: ein Interwiew mit der Initiatorin von Maria 2.0: "Uns liegt so viel an der Kirche" https://www.wn.de/Muenster/3781539-Miti ... der-Kirche
P.P.S: Edits: Tippfehler herausgenommen
Zuletzt geändert von Irmgard am Samstag 18. Mai 2019, 13:22, insgesamt 4-mal geändert.

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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Irmgard » Samstag 18. Mai 2019, 13:16

Edi hat geschrieben:Diesen Weibern geht es immer nur um Machtgewinn, sonst fühlen sie sich minderwertig. Politische Macht haben sie zum Teil schon erlangt und bauen trotzdem wie eine Merkel Tag für Tag Scheiße, jetzt wollen sie auch noch in der Kirche Macht erlangen und dort noch mehr Bockmist machen als wir ihn schon haben.
Der Kreuzgang ist ja ein Diskussionforum, wo man auch unterschiedlicher Meinung sein kann. Deiner hier zitierten Äußerung widerspreche ich hiermit deutlich.

Gruß
Irmgard

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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Juergen » Samstag 18. Mai 2019, 13:30

Edi hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 13:03
Diesen Weibern geht es immer nur um Machtgewinn…
Aus einem alten Strang (Mai 2013):
Juergen hat geschrieben:
Montag 6. Mai 2013, 15:16
Jarom1 hat geschrieben:Richtig. Bei der Diskussion um das Priesteramt für Frauen geht es auch nicht um Gerechtigkeit, sondern nur um Macht, die den Frauen angeblich vorenthalten wird.
Im "Salz der Erde" (S.224f) berichtet Card. Ratzinger von
einer amerikanischen feministischen Theologin, die jahrelang
für das Frauenpriestertum gekämpft hat, und dies nun nicht
mehr tut, weil sie erkannt hat: „ordination is subordination“

Genau so ist es. Das Priestertum ist nicht mit Macht verbunden, sondern im Gegenteil, es ist das Abgeben von Macht und das sich Unterordnen unter eine andere Autorität.

Gruß
Jürgen
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Re: Kirchenstreik der Emanzen und anderer Weibsbilder

Beitrag von Edi » Samstag 18. Mai 2019, 13:32

Irmgard hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 13:16
Edi hat geschrieben:Diesen Weibern geht es immer nur um Machtgewinn, sonst fühlen sie sich minderwertig. Politische Macht haben sie zum Teil schon erlangt und bauen trotzdem wie eine Merkel Tag für Tag Scheiße, jetzt wollen sie auch noch in der Kirche Macht erlangen und dort noch mehr Bockmist machen als wir ihn schon haben.
Der Kreuzgang ist ja ein Diskussionforum, wo man auch unterschiedlicher Meinung sein kann. Deiner hier zitierten Äußerung widerspreche ich hiermit deutlich.

Gruß
Irmgard
Ich habe noch nie gelesen oder gehört, dass diese Weibsbilder samt ihrer männlichen Befürworter seien es Priester oder andere, von einer Glaubenserneuerung reden, sondern immer nur von Strukturänderungen. Wer heute nicht mal erkennt, wo es der Kirche in Europa tatsächlich mangelt, dem ist ohnehin nicht zu mehr helfen.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
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