Mißbrauchsanschuldigungen

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Siard
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Siard »

Vir Probatus hat geschrieben:
Samstag 20. Juni 2020, 18:37
Die Zeiten sind vorbei, wo den Herren noch jemand etwas in der Beziehung abnahm.
:daumen-rauf:

Arkangel
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Arkangel »

Missbrauchsgeschichte bei den Auerbacher Schulschwestern


Seitens der Auerbacher Schulschwestern gibt es derzeit einige Videos auf deren Kanal zum Thema "Berufung", die mir aus der Zeit gefallen vorkommen und wo ich mir seltsamerweise die Namen der Schwestern nicht merken kann und auch nicht, warum sie im Kloster dort gelandet sind.

Einigermaßen "normal" wirkt noch irgendwie der Neueintritt einer Studentin der Hochschule Heiligenkreuz (Maxie --> Sr. Pauline) im Jahr 2019, die früher mal im Vikariat zur evangel. Pastorin war...
Eine Mit-Novizin von Maxie jedoch schafft das Undenkbare:
Herunterspulen von Auswendiggelerntem !! (Das gibt spontan bei mir Anlass zur Sorge, dass die Ordensleitung da etwas veröffentlicht, was ein absolutes Alarmzeichen ist. --- So etwas ist mir noch nie untergekommen in diesem "Nischenthema" auf Youtube.)

Man muss sich wohl noch immer irgendwie "Sorgen" machen um diese Kongregation - nicht zuletzt auch wegen der wohl unaufgearbeiteten Missbrauchsgeschichte.

Martin Luther sollte da mal aus dem protestantischen Himmel heruntersteigen und bei denen nachschauen, ob zumindest in deren Bibel alle Seiten noch drinnen sind. (In Biologiebüchern gab es ja 2002 Herausreiss-Aktionen usw.)
Im Kloster selbst sollen menschenverachtende Zustände herrschen. 20 von 180 Nonnen sind aus dem Orden ausgetreten. Viele Mitschwestern, wie eine Ehemalige berichtete, hätten Selbstmordversuche hinter sich, seien alkohol- oder medikamentenabhängig. Dieser unwürdige Zustand begann 1972 als Pater Heinrich Morscher als Hausgeistlicher ins Kloster kam. “Morscher war Mitglied des Engelwerkes, dann war er beim engelwerknahen Orden der ‘Regulärkanoniker vom Heiligen Kreuz’.” Außerdem stand er dem Opus Dei nahe. Dieser Hausgeistliche berichtete den Nonnen von Dämonen und Luzifer, geißelte die verblendete Welt “draußen” und forderte absoluten Gehorsam. Den von der Außenwelt isolierten Nonnen blieb keine andere Wahl, als dem Quartett aus Hausgeistlichem, Provinzialoberin, Hausoberin und Leiterin der Realschule zu gehorchen. Dies änderte sich erst, als sie mit ins Kloster eingeschmuggelten Handys die Generaloberin über die Zustände informieren konnten. Aus diesen Verängstigten rekrutierte sich die Hälfte des Personals der Realschule.
14. Dezember 2013
aus: https://web.archive.org/web/20131214025 ... e/node/210
Wie kommt man dort als Schwester an Alkohol (in rauhen Mengen) heran ?

Morscher bekam sakramentales Betätigungsverbot in der dortigen Erzdiözese. Kurt Krenn nahm ihn dann auf, den Armen Verfolgten.
Nach einem internen Richtungsstreit hatte rund die Hälfte der 160 Auerbacher Schulschwestern in Bayern ihre Gemeinschaft verlassen. (bzw. ist von Rom suspendiert worden.)

https://www.merkur.de/lokales/regionen/ ... 83238.html
Kurt Krenn nahm nicht nur den Morscher auf, sondern auch einige der vertriebenen Schwestern, unter einem anderen Namen "Dienerinnen der Immaculata".
Einzelne Details in diesem Artikel zu einer relativ aktuellen Ewigen Professfeier Sept. 2018 sind mehr als aufschlussreich:
"auf einem Maria-Goretti-Sommerlager"

P. XY hat die Profess-Schwester der Gem. "zugeführt" ....

https://presse.dsp.at/einrichtungen/kom ... gerersdorf
Krenn lebte dann als Altbischof auch bei diesen Exil-Schwestern und wurde von ihnen gepflegt. Er hatte ja Corea-Huntington, worauf Raphael Bonelli spezialisiert war. Seltsamer Zufall: Ein Opus-Dei-Mitglied-Bischof kriegt eine seltene unheilbare Krankheit, auf die ein Opus-Dei-Sprössling spezialisiert ist.
Die "Dienerinnen der Immaculata" werden auch diese Krankheit als ein ultrakrasses Wirken der Dämonen gedeutet haben.
Zum Glück konnte der Krenn bis zum Schluss von Herzen lachen über "die Lausbubenstreiche aus seinem Priesterseminar", das aus unerfindlichen Gründen geschlossen worden war. :freude: :freude: :freude:
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Arkangel
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Arkangel »

"Die Auerbacherinnen" haben ihre Verbundenheit zum Stift Heiligenkreuz gleich bewiesen mit einer Busreise (gr. Bus) in den Heiligen Wienerwald, wohl ist die Conncection auch spirituell zu diesem Ort gewachsen durch das überdiözesane Priesterseminar Leopoldinum unter der vormaligen Leitung des Exil-Vorarlbergers Ex-Rektor P. Anton Lässer OPass., der die Schwestern 2017 ? in Mini-Formation (Trio) in die Wallfahrtspfarre Maria Schutz am Semmering mit ins Boot geholt hat.

P.S.: Die Schüler*innen der Realschule Auerbach fanden es damals einfach nur sauwitzig, dass wegen der herausgerissenen Biologiebuchseiten (14 Seiten) so ein Riesenwirbel entstanden ist, denn die kannten klarerweise sowieso den Inhalt dieser Seiten sehr wohl. - Wie denn auch sonst ? Das weckt ja erst so recht das Interesse. ---- Andere "special paedagogic effects" fanden die Schüler und Eltern aber weniger lustig ...

Bemerkenswert, dass die Hochschule Heiligenkreuz ihrer ehemaligen Studentin Mag. theol. Maxie XY nicht zur Einkleidung Okt. 2019 gratuliert hat auf der Homepage, der prominenteren Studentin Oberstleutnant Mag. (FH) Cornelia Lauschmann jedoch zu deren Einkleidung am 25.3.2020 sehr wohl. (Vielleicht besteht ja doch noch Hoffnung, dass Heiligenkreuz "sich distanziert" von einigem wenigem in seinem Dunstkreis.)

Man vergesse nicht, dass der Münchner Weihbischof Heinrich von Soden-Frauenhofen (wurde gleichzeitig wie Ratzinger geweiht) damals die top-secret Insider-Offenbarungen des Engelwerks entwendet und im Stift Heiligenkreuz kopieren hat lassen. Das waren noch Zeiten.
Für Ratzingers naive Haltung zum Reformzweig des Engelwerks hatte Soden-Frauenhofen ein urbayrisches Schimpfwort für den Du-Kollegen parat. ("Hornochse" ... irgendwas in der Art).

Aber dunkel erinnere ich mich, dass in der Pfarre, wo von Soden-Frauenhofen seine Pension verlebte und dort auch aushalf, ein pädokrimineller Missbrauchspriester Unterschlupf fand. Da war was ...!
Manchen bleibt auch nichts erspart und die müssten bis zum letzten Atemzug mit dem Sumpf in der Kath. Kirche aufräumen.

Eine satirische Missbrauchs-Doku über diesen Skandal von geistl. Missbrauch könnte den Titel tragen: "Vom Auerochs´ bis nach Auerbach" Der Satirefaktor müsste hoch sein, sonst verbieten die Ordensleitung und die Freunde vom Ratzinger auch diese Doku und sie muss auf Youtube gelöscht werden.

Aber ach ja... geistlicher Missbrauch ist ja nach wie vor ein "Kavaliersdelikt". Solange keine Nonne bei einer illegalen Abtreibung gestorben ist, who cares ? Vielleicht mag ja der ehemalige Leiter der Suchtklinik Maria Ebene bei Frastanz / Vbg und Psychopathen-Profiler / Gerichtspsychiater Prof. Dr. Reinhard Haller ein explosives Buch über die Suchtproblematik bei Geweihten in der Katho-Kirche schreiben. Bei Recherchearbeiten in Maria Schutz könnte er dann mit dem Lässer auf Vorarlbergerisch sprechen, müsste sich der Haller endlich mal nicht mehr vor Spott durch Mitschüler fürchten.
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Lupus
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Lupus »

Werter Erzengel, Deine Art zu berichten lässt manchen Schluss zu! :(
+L.
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Arkangel
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Arkangel »

@Lupus
Überanstreng dich ja nicht in der Begründung deines "Urteils" über meine Posts. Wortkarg muss der echte Lupus sein. Wie kann ich deinen traurigen Smiley trösten? :hmm:
Vielleicht könnten wir nur anhand von Smileys kommunizieren?

Schau mal rein in die äußerst ungewöhnliche Berufungsgeschichte von Sr. Pauline (alias "Maxie").

https://www.youtube.com/watch?v=oRPwoWm3qyc

Mich wundert, dass im Rahmen des "synodalen Wegs", wo man sich die Kehle heiser schreit nach dem Frauenpriestertum, noch niemand diese höchst interessante Mag. Maxie bzw. Sr. Pauline entdeckt und spezifischer interviewt hat. Sie war nur ein paar Monate von ihrer Ordination zur Pfarrerin entfernt und ist dann "zu uns" abgebogen.
Nur dass "wir" sehr sehr heterogen sind.

Vielleicht würde Sie mit dir, werter Lupus, eh lieber sprechen, als mit mir. Ziemlich sicher.
Zuletzt geändert von Arkangel am Donnerstag 25. Juni 2020, 11:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Lupus
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Lupus »

Entschuldige bitte, ich hab nicht geurteilt!
Aber die negative Gesinnung Deines Beitrags hat mir mißfallen!

Es klingt nicht Erzengels gleich!
+L.
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Arkangel
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Arkangel »

Lupus hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 11:20
Entschuldige bitte, ich hab nicht geurteilt!
Aber die negative Gesinnung Deines Beitrags hat mir mißfallen!

Es klingt nicht Erzengels gleich!
+L.
Das "k" in meinem Usernamen weist auch eindeutig auf eine gleichnamige Folge von "Black Mirror" hin, und nicht die Erzengel Michael, Raphael und ....
bin unterzuckert, mir fällt der dritte nicht ein...

In den Original-Offenbarungen der Mutter Bitterlich wäre der dritte Erzengelname (BIBLISCH) wohl auch nirgendwo zu finden, vielleicht auf Seite 113.758...

Heiliger Antonius, wie heißt der dritte Erzengel...?
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Protasius
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Protasius »

Arkangel hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 11:25
Lupus hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 11:20
Entschuldige bitte, ich hab nicht geurteilt!
Aber die negative Gesinnung Deines Beitrags hat mir mißfallen!

Es klingt nicht Erzengels gleich!
+L.
Das "k" in meinem Usernamen weist auch eindeutig auf eine gleichnamige Folge von "Black Mirror" hin, und nicht die Erzengel Michael, Raphael und ....
bin unterzuckert, mir fällt der dritte nicht ein...

In den Original-Offenbarungen der Mutter Bitterlich wäre der dritte Erzengelname (BIBLISCH) wohl auch nirgendwo zu finden, vielleicht auf Seite 113.758...

Heiliger Antonius, wie heißt der dritte Erzengel...?
Der fehlende Erzengel ist Gabriel, der Elisabeth und Zacharias die Geburt Johannes des Täufers verkündete (vgl. Vigilmesse der Geburt Johannes des Täufers vorgestern) und Maria den Erlöser. Und von „Black Mirror“ höre ich hier das erste Mal; soweit ich dem Wikipedia-Artikel entnehmen kann, ist das in Deutschland nicht frei empfangbar, sondern nur auf Bezahlsendern wie RTL-Crime.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Lupus
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Lupus »

Na, eben: Gabriel, der Maria die Botschaft brachte.
Die ist so wichtig, dass ich jetzt schweige!
+L.
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Arkangel
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Arkangel »

Nach langem Starren in den leicht bewölkten Himmel - einen Tag nach dem Hochfest der Geburt Johannes des Täufers - nun die Erleuchtung:

Die Gründerin vom Engelwerk hatte einen der drei Erzengel als Namenspatron ... [Punkt] Und dann endet sie in diesem Sumpf von Engels-Esoterik.

Unter Prophetie versteht der Cousin von Jesus was anderes, drum wurden seine Worte im NT auch nie zensuriert.
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Arkangel
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Arkangel »

Protasius hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 11:31
Und von „Black Mirror“ höre ich hier das erste Mal; soweit ich dem Wikipedia-Artikel entnehmen kann, ist das in Deutschland nicht frei empfangbar, sondern nur auf Bezahlsendern wie RTL-Crime.
Bei uns in den städtischen Leihbüchereien gibt es alle Staffeln als DVD gratis zu entlehnen. Hab die Folge aber bis heute nicht angesehen, nur mein Bruder. Mein Laptop war kaputt.

Es gibt einen "Teaser" auf Youtube und zu jeder einzelnen Folge dieser BBC-Produktion, die extrem populär sein soll, eine ausführliche Inhaltsangabe, wenn man "Black Mirror" googelt. Du stellst dich jetzt einfach nur informiert, obwohl "Google" dir genug Hinweise ausgespuckt hat.

Allerdings die Original-Offenbarung der alten bzw. damals noch recht jungen & wirren Bitterlich, die kennt nur der Vatikan.

Der Karmel Rankweil / Vorarlberg ist übrigens auch engelwerkverseucht - durch und durch. Und es gibt dort noch ältere Nonnen, die während der Danksagung nach der Morgenmesse aus der Gästekapelle die Schreie von durch den Engelwerk-Hauspriester exorzierten Personen anhören mussten und "in ihrer wohlverdienten Andacht" gestört wurden.
Wer die Strapazen einer strengen Klausur auf sich nimmt, der hat in dieser sakralen und privilegierten Zeitspanne des monotonen Alltags absolute Stille mehr als verdient.

Wer von Euch würde es dulden, wenn in der Kirchenbank neben euch jemand ein Horrorvideo mit voller Lautstärke auf seinem Smartphone anschaut, während Ihr gerade vom Kommuniongang zurückgekommen seid ?
Zuletzt geändert von Arkangel am Donnerstag 25. Juni 2020, 12:11, insgesamt 2-mal geändert.
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Arkangel
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Arkangel »

Lupus hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 11:32
Na, eben: Gabriel, der Maria die Botschaft brachte.
Die ist so wichtig, dass ich jetzt schweige!
+L.
Gabriel, der Maria UND ZACHARIAS die Botschaft brachte.

Zacharias ist AUCH so wichtig ?, dass ich jetzt schweige!

Oder war viell. Joh. der Täufer soooo wichtig? In der orthodoxen Kirche wird ihm übrigens ebenso wie Maria zugesprochen, dass er "Immaculatus" ist.

Mir fehlen in der Katho-Kirche die klaren, harten Worte eines Joh. des Täufers, wenn es um all diesen Mist geht, und damit meine ich nicht nur die pädaokriminellen Priester und ihre Beschützer, sondern auch so Begriffsverwässerer wie den Prof. Georg Kraus.
Die Frauenordination ist trotz päpstlicher Diskussionsverbote ein relevantes Thema geblieben. Georg Kraus, emeritierter Professor für Dogmatik an der Universität Bamberg, untersucht die Gründe pro und contra und plädiert für eine Zulassung von Frauen zum Priesteramt.
https://www.herder.de/stz/hefte/archiv/ ... en-kirche/
Seit wann sind die Frauenordination in der Evangel. Kirche und die Priesterweihe in der Kath. Kirche identisch ?

Was wird derzeit gefordert für die kath. Frauen? Eine Ordination oder eine Priesterinnen-Weihe?
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Arkangel
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Arkangel »

:hae?:
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Arkangel
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Arkangel »

Noch ein Rätsel aus meiner neuen Rubrik "Finde den Fehler...!
Im ominösen Jahr 1996 empfängt M. die ersehnten Weihen doch noch - allerdings nicht im Stephansdom in Wien, sondern in der Diözese Oradea in Rumänien. Dort wird er am 1. Juli innerhalb von 24 Stunden erst zum Dechant und tags darauf zum griechisch-katholischen Priester geweiht.
https://www.profil.at/oesterreich/stift ... ff-8340868
Das eigentliche Rätsel ist jedoch, wie M. (Verfasser einer Diplomarbeit bei Univ.Prof. P. Floridus Röhrig - selbst Missbrauchstäter - über den Prämonstratenserorden) nach nur 5-jähriger Tätigkeit als Priester seit seinem 40. Lebensjahr finanziell versorgt wird ...? Mit 40 wurde er nämlich vom Bistum Würzburg in Pension geschickt, lebt jetzt in einer kl. Gemeinde in einem Haus samt Haushälterin. Ach ja, er war nicht 5 Jahre lang irgendwo eingesetzt, sondern nur 3 Jahre... 2 Jahre musste er auf eine im Jahr 2000 freiwerdende Stelle warten und in der Warteschleife, da ist ES "wieder" passiert.

ER ... verwendet man aus Ehrfurcht vor dem Gott-Menschen bzw. Gott.

ES ... verwendet man aus Komplizenschaft mit pädokriminellen Priestern.

und wann verwendet man "SIE" ?

Also es sind nun insgesamt 3 Fragen in meiner Rubrik "Finde den Fehler..."
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Robert Ketelhohn
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Robert Ketelhohn »

Arkangel hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 12:36
:hae?:
Ich weiß nicht, wo der Inhalt dieses Beitrags geblieben ist, aber es ging da offenbar um den Fall Peter Hullermann:
Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Dienstag 16. März 2010, 01:07
Die Süddeutsche Zeitung (15.03.2010) hat geschrieben: Ein Rücktritt - die Kirche greift durch

Im Erzbistum München und Freising wurde ein wegen Missbrauchs verurteilter Pfarrer eingesetzt. Nun gibt es personelle Konsequenzen.

Der Einsatz eines pädophilen Priesters im Erzbistum München-Freising und die jahrelange Vertuschung des Falles haben erste personelle Konsequenzen. Der Seelsorgereferent des Bistums, Prälat Josef Obermaier, ist am Montag zurückgetreten, weil er nach Aussagen des Bistums seiner Aufsichtspflicht über den pädophilen Pfarrer in Bad Tölz nicht nachgekommen ist. Die Diözese spricht von "gravierenden Fehlern".

Außerdem suspendierte das Bistum den Pfarrer, der vor 24 Jahren wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt wurde. Er soll gegen die Auflagen verstoßen haben, wonach ihm "jede Kinder- und Jugendarbeit untersagt" war, teilte das Erzbistum mit. Nach Recherchen der Süddeutschen Zeitung feierte der Pfarrer mehrere Jugendgottesdienste, unter anderem auf einem Jugendzeltlager im vergangenen Sommer. Es liegen aber keine Hinweise auf weitere Missbrauchsfälle vor. [weiter]
Schutzhaft also. – Wenn wahr ist, was selbst von den ärgsten Kirchenhassern nicht bestritten wird, daß nämlich Pfarrer Peter Hullermann seit fünfundzwanzig Jahren seit seiner Verurteilung „sauber“ ist, dann ist, was jetzt der zuständige Bischof tut, unbarmherzige Verfolgung eines Schutzbefohlenen aus erbärmlicher Feigheit vor dem medialen Feind.

Jeder Dieb und Mörder hat ein Recht, in Ruhe gelassen zu werden, wenn er seine Strafe verbüßt hat.

Pfarrer Hullermann hat sich schwer versündigt, das steht außer Frage. Es wurden auch schwere Fehler der Vorgesetzten im Umgang mit ihm begangen. Das ist auch unbestritten. Daß man ihn Anfang oder Mitte der achtziger Jahre, oder wann es war, in der Pfarrseelsorge eingesetzt hat, obgleich seine kranke Neigung bekannt war und er ja zur Therapie in München war (auch wenn nicht vorbestraft, da der Vorfall aus Essen nicht angezeigt worden war), war ein schwerer Fehler. Prompt wurde Pfarrer Hullermann rückfällig – und diesmal auch angeklagt und verurteilt.

Daß man ihn nach kurzer Probe- und Bewährungszeit dann erneut in die Pfarrseelsorge gelassen hat, erachte ich auch noch als Fehler – aus damaliger Sicht. Denn das Risiko des Rückfalls ist in solchen Fällen zu hoch. Gleichviel, man hat es getan und – nennt es meinetwegen so – Glück gehabt. Denn wenn zutrifft, was berichtet wird, hat Hullermann dann endlich „die Kurve gekriegt“ und ist seit rund 25 Jahren „sauber“.

Erzbischof Reinhard hat ihn gleichwohl, als er nach seinem Amtsantritt von dem Fall erfuhr, aus der Pfarrseelsorge in die Sonderseelsorge versetzt. Man kann das vertreten, obgleich ich es bei einem, der sich als ehemaliger Straftäter seit fünfundzwanzig Jahren bewährt hat, für zu hart halte.

Ihn nun aber erneut zu verfolgen: das ist seitens der Vorgesetzten ungerecht und feige und das ist seitens der nun in der heiligen Messe gegen Hullermann pöbelnden Gemeindeglieder blanker Donatismus. Da wird das Evangelium ersetzt durch unbarmherzigen Moralismus (der immer zugleich verlogene Heuchelei ist).

Die Kirche gräbt sich so von zwei Seiten selber das Grab. Und die erklärten Feinde Jesu und seiner Kirche feixen und hetzen weiter. Aber Pfarrer Hullermann, der Kinderschänder, mag eher beim Herrn im Paradies sein als die, die jetzt mit dem Finger auf ihn zeigen und sich empören.
Kennt jemand Neues, das meine Einschätzung vom Jahre 2010 in Frage stellte oder widerlegte?
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Siard »

Servus Arkangel!

Deine Worte über Bischof Krenn finde ich unpassend. Er hat schwer gelitten und der Haß sehr vieler verfolgt ihn auch heute noch. Anders als die derzeitigen Spitzenkräfte, war er für einen Bischof sehr zuverlässig.

Sich auf Profil als Quelle zu beziehen ist sehr mutig, aber manchmal stimmen deren Veröffentlichungen sogar.
Arkangel hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 13:49
Noch ein Rätsel aus meiner neuen Rubrik "Finde den Fehler...!
Die folgenden Sätze scheinen mir inkonsistent, worauf willst Du, bitte, jeweils hinaus.
Mir ist auch nicht klar, warum Du den Prämonstratenserorden hier erwähnst, da Du keine Zusammenhänge herstellst.

Ich verstehe durchaus, daß man über Hierarchen wütend ist, Du folgst mir hier aber zu sehr interessierten Kreisen in der Darstellung.

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Arkangel »

@Servus Siard,

was erwartest du von jemandem, der "für den Frieden menstruiert" ? (O-Ton: @Fuchsi)
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Siard
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Siard »

Arkangel hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 14:27
@Servus Siard,

was erwartest du von jemandem, der "für den Frieden menstruiert" ? (O-Ton: @Fuchsi)
Das ist eben mein Problem, ich erwarte zuviel von den Leuten. :(
Ich erwarte auch von Politikern, daß sie sich an den Amtseid halten – ich bin also ein hoffnungsloser Phantast.
Mach Dir keine Sorgen, meine Beiträge sind völlig bedeutungslos.
Ich verstehe Deine Wut nur zu gut. Dort, wo ich andere Meinung bin (es vielleich auch etwas besser weiß), merke ich es an, und wenn ich verstehen will, frage ich eben nach.

Übrigens: Lieber für den Frieden Menstruieren, als dafür Plündern und morden!
(Aus gegebenem Anlaß – :unbeteiligttu: .)

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Arkangel »

@Siard
Jürgen hat deinen Avatar erraten. :klatsch:
Zuletzt geändert von Arkangel am Donnerstag 25. Juni 2020, 19:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Arkangel
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Arkangel »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 14:07
Arkangel hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 12:36
:hae?:
Ich weiß nicht, wo der Inhalt dieses Beitrags geblieben ist, aber es ging da offenbar um den Fall Peter Hullermann:
Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Dienstag 16. März 2010, 01:07
Die Süddeutsche Zeitung (15.03.2010) hat geschrieben: Ein Rücktritt - die Kirche greift durch

Im Erzbistum München und Freising wurde ein wegen Missbrauchs verurteilter Pfarrer eingesetzt. Nun gibt es personelle Konsequenzen.

Der Einsatz eines pädophilen Priesters im Erzbistum München-Freising und die jahrelange Vertuschung des Falles haben erste personelle Konsequenzen. Der Seelsorgereferent des Bistums, Prälat Josef Obermaier, ist am Montag zurückgetreten, weil er nach Aussagen des Bistums seiner Aufsichtspflicht über den pädophilen Pfarrer in Bad Tölz nicht nachgekommen ist. Die Diözese spricht von "gravierenden Fehlern".

Außerdem suspendierte das Bistum den Pfarrer, der vor 24 Jahren wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt wurde. Er soll gegen die Auflagen verstoßen haben, wonach ihm "jede Kinder- und Jugendarbeit untersagt" war, teilte das Erzbistum mit. Nach Recherchen der Süddeutschen Zeitung feierte der Pfarrer mehrere Jugendgottesdienste, unter anderem auf einem Jugendzeltlager im vergangenen Sommer. Es liegen aber keine Hinweise auf weitere Missbrauchsfälle vor. [weiter]
Schutzhaft also. – Wenn wahr ist, was selbst von den ärgsten Kirchenhassern nicht bestritten wird, daß nämlich Pfarrer Peter Hullermann seit fünfundzwanzig Jahren seit seiner Verurteilung „sauber“ ist, dann ist, was jetzt der zuständige Bischof tut, unbarmherzige Verfolgung eines Schutzbefohlenen aus erbärmlicher Feigheit vor dem medialen Feind.

Jeder Dieb und Mörder hat ein Recht, in Ruhe gelassen zu werden, wenn er seine Strafe verbüßt hat.

Pfarrer Hullermann hat sich schwer versündigt, das steht außer Frage. Es wurden auch schwere Fehler der Vorgesetzten im Umgang mit ihm begangen. Das ist auch unbestritten. Daß man ihn Anfang oder Mitte der achtziger Jahre, oder wann es war, in der Pfarrseelsorge eingesetzt hat, obgleich seine kranke Neigung bekannt war und er ja zur Therapie in München war (auch wenn nicht vorbestraft, da der Vorfall aus Essen nicht angezeigt worden war), war ein schwerer Fehler. Prompt wurde Pfarrer Hullermann rückfällig – und diesmal auch angeklagt und verurteilt.

Daß man ihn nach kurzer Probe- und Bewährungszeit dann erneut in die Pfarrseelsorge gelassen hat, erachte ich auch noch als Fehler – aus damaliger Sicht. Denn das Risiko des Rückfalls ist in solchen Fällen zu hoch. Gleichviel, man hat es getan und – nennt es meinetwegen so – Glück gehabt. Denn wenn zutrifft, was berichtet wird, hat Hullermann dann endlich „die Kurve gekriegt“ und ist seit rund 25 Jahren „sauber“.

Erzbischof Reinhard hat ihn gleichwohl, als er nach seinem Amtsantritt von dem Fall erfuhr, aus der Pfarrseelsorge in die Sonderseelsorge versetzt. Man kann das vertreten, obgleich ich es bei einem, der sich als ehemaliger Straftäter seit fünfundzwanzig Jahren bewährt hat, für zu hart halte.

Ihn nun aber erneut zu verfolgen: das ist seitens der Vorgesetzten ungerecht und feige und das ist seitens der nun in der heiligen Messe gegen Hullermann pöbelnden Gemeindeglieder blanker Donatismus. Da wird das Evangelium ersetzt durch unbarmherzigen Moralismus (der immer zugleich verlogene Heuchelei ist).

Die Kirche gräbt sich so von zwei Seiten selber das Grab. Und die erklärten Feinde Jesu und seiner Kirche feixen und hetzen weiter. Aber Pfarrer Hullermann, der Kinderschänder, mag eher beim Herrn im Paradies sein als die, die jetzt mit dem Finger auf ihn zeigen und sich empören.
Kennt jemand Neues, das meine Einschätzung vom Jahre 2010 in Frage stellte oder widerlegte?
Nein, eindeutig nicht die "Causa Pfarrer Hullermann"

"Profil" liefert einen Anhaltspunkt, obwohl es nachträglich - um Klagen wegen Vorverurteilung usw. zu entkräften - den Täter umbenannt hat ("Akte M.") ... Der Anhaltspunkt: der Titel der Diplomarbeit des Täters, der Name des Betreuers an der Uni Wien, das Jahr der Diplomarbeit. ---- Finde ich sehr eindeutig, wenn man es drauf anlegt, den Namen herauszufinden. Es genügt die Suchmaschine für die Uni-Bibliothek Wien, falls man niemanden aus dem Umfeld des Stifts Klosterneuburg kennt.
(Ich hatte im Jänner 2018 eine ungute Beichte bei einem Klosterneuburger Chorherrn im Stephansdom. Hatte damals aber die ganze relativ aktuelle Story rund um den "Teddybären-Sammler"-Pfarrer nicht so auf dem Radar.)

Ich habe den Beitrag gelöscht, weil ich ja nicht mal mehr weiß, wie die Doku geheißen hat, wo die mit der Kamera bei einer verschlossenen Haustür angeläutet haben. Es hieß in der Reportage, dass der pensionierte Weihbischof von Soden-Frauenhofen in der dortigen Pfarre seine letzten Lenze verbringen würde. Und ich dachte noch: "O, na da hat er ja nun jemanden gleich nebenan, der für einen fanatischen Engelwerk-Kreuzritter starker Tobak sein muss..."

Da gab es doch auch diesen Fall mit dem Betrüger-Aushilfspriester, der gefälschte Zeugnisse hatte, die man an der Hochschule Heiligenkreuz für echt anerkannt hat. Der hat sich dann einquartiert bei einer Privatfamilie, die Zeche dort geprellt, stattdessen den Buben der Familie missbraucht - und auf einen Beschwerdebrief des Vaters der Familie antwortete er mit der Unterschrift "GOTT".
Das ist nicht der seltsame 200-Teddybären-Wurschtl aus dem legendären "Bachovsky-(Anti-)-Noviziat in Klosterneuburg", nehme ich an...

Deshalb habe ich alles wieder gelöscht. Ich bringe die Fälle alle schon durcheinander.

Mir ist nach wie vor schleierhaft, wie sich ein abgesägter pädophiler Pfarrer - Ex-Profess aus Klosterneuburg - sich ab dem 40. Lebensjahr seinen Unterhalt und den Lohn seiner Haushälterin finanziert. Fließt da ein Geldstrom durch den Bachovsky. Irgendwas ist da ultrafaul.
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Siard
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Siard »

Arkangel hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 18:56
@Siard
Jürgen hat deinen Avatar erraten. :klatsch:
Zuerst stand hier noch eine Frage, die ich ansatzweise beantworten möchte.
Es handelte sich nicht um die Rosa Mystica, sondern um eine Fatimamadonna. ;D
Thomas Müntzer entspringt meinem derzeit – in zweierlei Hinsicht – rebellischen Geist.
Mal sehen, wie lange er bleibt. Vermutlich wird er am 4. Juli durch Laurentius ersetzt, anläßlich eines 5. Geburtstags.

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Arkangel »

Ex-Probst Bachovsky hat damals "ein Dutzend" Profess-Anwärter (konservative Deutsche mit Hang zur knienden Mundkommunion) im Noviziat eliminiert und vor der Ewigen Profess abgeschossen. Einer von denen bezeugte, dass der Novizenmeister Bachovsky gar nie einen Noviziatsunterricht abgehalten hätte. Sie seien immer nur vor Gemälden des Stifts herumgestanden und ähnlicher Unfug. (Na, knieend in der Eucharistischen Anbetung statt Noviziatsunterricht wäre da noch das Mindeste an "Ersatzunterricht" gewesen.)

So was ist m.M. nach auch "spiritueller Missbrauch". Verstoß gegen das Ordensrecht. Andere Variante: statt Noviziatsunterricht die Noviz*innen fleißig arbeiten lassen.

@Siard
Da kocht die Wut in mir erst so richtig über bei solchen "Dienstpflichtverletzungen" rund um die Heranzucht des Ordensnachwuchses. Da verwandle ich ganz Klosterneuburg in Pompeji nach dem Vulkanausbruch. Man kann sowas nämlich gleich vor der Einkleidung klarstellen, für welchen liturgischen "Stil" ein Kloster steht.
Grrrrrrrrr ! :ikb_tomcat:
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Arkangel »

Arkangel hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 06:18
Missbrauchsgeschichte bei den Auerbacher Schulschwestern


Einigermaßen "normal" wirkt noch irgendwie der Neueintritt einer Studentin der Hochschule Heiligenkreuz (Maxie --> Sr. Pauline) im Jahr 2019, die früher mal im Vikariat zur evangel. Pastorin war...
Die Hochschule Heiligenkreuz und die Patres, die für die geistl. Begleitung / Beichte / (Exorzismus!) der Studierenden zur Verfügung stehen, hat früher schon mal bewiesen, dass sie "leicht versagen", wenn es um die Begleitung von Konvertiten aus der protestantischen Schwesterkirche geht. Die driften dann irgendwie total ab in ein Extrem.

Aber was will man: Der P. Edmund Waldstein ist ja auch ein Bewunderer des umstrittenen Don Reto Ney (Gloria-TV). - O je, der hat sogar etwas absolut Untragbares über die Evangelischen gesagt bzw. über Konversion. (Das müsste ich recherchieren.) Das war unfassbar bescheuert. Wo man so eine Theologie hernimmt in der heutigen Zeit ist mir ein Rätsel.
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Siard »

Arkangel hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 19:02
Da gab es doch auch diesen Fall mit dem Betrüger-Aushilfspriester, der gefälschte Zeugnisse hatte, die man an der Hochschule Heiligenkreuz für echt anerkannt hat.
Es gibt genügend Fälle von mit echten Papieren Ausgestatteten, bei denen es sich lohnen würde aufmerksamer hinzuschauen. Dabei fallen mir aber vorallem pekuniäre Vergehen ein.
Arkangel hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 19:02
Mir ist nach wie vor schleierhaft, wie sich ein abgesägter pädophiler Pfarrer - … - sich ab dem 40. Lebensjahr seinen Unterhalt und den Lohn seiner Haushälterin finanziert. Fließt da ein Geldstrom durch den Bachovsky. Irgendwas ist da ultrafaul.
Da gäbe es noch andere Fälle, die man anführen könnte.
Die Kirche ist verantwortlich für den Unterhalt eines Priesters, das ist gesetzlich geregelt, darum wundert es mich weniger.
Propst Backovsky hat sehr viel Gutes geleistet, Du scheinst aber andere Erkenntnisse zu haben.
Ich glaube nicht an einen "Geldstrom" vom Propst, auch nicht, daß dort etwas unltrafaul ist.
Jedenfalls nicht über das normale Wiener Maß hinaus.

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Siard »

Arkangel hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 19:19
Ex-Probst Bachovsky hat damals "ein Dutzend" Profess-Anwärter (konservative Deutsche mit Hang zur knienden Mundkommunion) im Noviziat eliminiert und vor der Ewigen Profess abgeschossen. Einer von denen bezeugte, dass der Novizenmeister Bachovsky gar nie einen Noviziatsunterricht abgehalten hätte. Sie seien immer nur vor Gemälden des Stifts herumgestanden und ähnlicher Unfug. (Na, knieend in der Eucharistischen Anbetung statt Noviziatsunterricht wäre da noch das Mindeste an "Ersatzunterricht" gewesen.)
Mir ist nicht ganz klar, ob Dir der Prälat zu konservativ oder zu modernistisch ist.
Und die Geschichte des Klosters gehört selbstverständlich unbedingt zum Novizenunterricht!
Was erwartest Du von einem Novizenunterricht?

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Arkangel »

Siard hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 19:36
Arkangel hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 19:02
Da gab es doch auch diesen Fall mit dem Betrüger-Aushilfspriester, der gefälschte Zeugnisse hatte, die man an der Hochschule Heiligenkreuz für echt anerkannt hat.
Es gibt genügend Fälle von mit echten Papieren Ausgestatteten, bei denen es sich lohnen würde aufmerksamer hinzuschauen. Dabei fallen mir aber vorallem pekuniäre Vergehen ein.
Arkangel hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 19:02
Mir ist nach wie vor schleierhaft, wie sich ein abgesägter pädophiler Pfarrer - … - sich ab dem 40. Lebensjahr seinen Unterhalt und den Lohn seiner Haushälterin finanziert. Fließt da ein Geldstrom durch den Bachovsky. Irgendwas ist da ultrafaul.
Da gäbe es noch andere Fälle, die man anführen könnte.
Die Kirche ist verantwortlich für den Unterhalt eines Priesters, das ist gesetzlich geregelt, darum wundert es mich weniger.
Propst Backovsky hat sehr viel Gutes geleistet, Du scheinst aber andere Erkenntnisse zu haben.
Ich glaube nicht an einen "Geldstrom" vom Propst, auch nicht, daß dort etwas unltrafaul ist.
Jedenfalls nicht über das normale Wiener Maß hinaus.
Ich habe extra dazugeschrieben, dass ich bei Klöstern in erster Linie auf korrekte Unterscheidung der Berufung für den Klosternachwuchs und über korrekt erfolgten (laut CIC) Noviziatsunterricht schaue. Habe ich extra so gesagt. Meine Erkenntnisse habe ich zugegebenermaßen durch die Recherchen des Sozialpädagogen Hüblein, der diesen "Teddybären-Pfarrer" im Bistum Würzburg in seiner glorreichen Seminaristenlaufbahn rückverfolgt hat bis zu den Chorherren und auch Ex-Novizen aufgestöbert hat. (Ich nehme an, dass Hüblein das war und nicht der Journalist vom "Profil").

Ja, kann sein, dass das Bistum Würzburg nun die Zeche zu bezahlen hat, denn deren Seelsorgeamt ist ja zuständig dafür, so einen Vagabunden mit einer dubiosen Priesterweihe in Transylvanien durchzuchecken wie am Airoport.

Das Sex-Opfer vom "Teddybären-Pfarrer" war aber kurioserweise 4 Jahre vorher auch Sex-Opfer vom Chorherren Univ.-Prof. DDr. Floridus Röhrig (Uni Wien / Hochschule Heiligenkreuz). Der war froh, dass er im Stift einen Job gefunden hat nach dem 9. Schuljahr. Der Job war dann allerdings weg nach der Nacht mit dem "locked-door-Event".
So ein ultrareiches Stift könnte doch ganz einfach das Sex-Opfer finanziell entschädigen. Klosterneuburg ist eines der reichsten Klöster Europas ! Sehr schäbig ! Ich möchte dort sicherlich nie Eintritt für Besichtigungen usw. bezahlen, damit das Stift noch reicher wird.

Ich stelle mir den Röhrig als Missbrauchstäter an der Uni Wien vor - neben dem Prof. Wolfgang Treitler (einem Missbrauchsopfer des Stiftes Seitenstetten). Sehr extrem für das Uni-Personal der Kath. Fakultät Wien. Im WS 2019/20 gab es eine Ringvorlesung an der Uni Wien, wo der Treitler über seine Erfahrungen gesprochen hat. Gibt es viell. noch als Audio im Netz irgendwo.
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Arkangel
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Arkangel »

Siard hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 19:40
Arkangel hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 19:19
Ex-Probst Bachovsky hat damals "ein Dutzend" Profess-Anwärter (konservative Deutsche mit Hang zur knienden Mundkommunion) im Noviziat eliminiert und vor der Ewigen Profess abgeschossen. Einer von denen bezeugte, dass der Novizenmeister Bachovsky gar nie einen Noviziatsunterricht abgehalten hätte. Sie seien immer nur vor Gemälden des Stifts herumgestanden und ähnlicher Unfug. (Na, knieend in der Eucharistischen Anbetung statt Noviziatsunterricht wäre da noch das Mindeste an "Ersatzunterricht" gewesen.)
Mir ist nicht ganz klar, ob Dir der Prälat zu konservativ oder zu modernistisch ist.
Und die Geschichte des Klosters gehört selbstverständlich unbedingt zum Novizenunterricht!
Was erwartest Du von einem Novizenunterricht?
Ich habe das so recherchiert, dass er selber zum progressiven Flügel des Konvents gehört hat, dass die alte Liga jedoch liturgisch so konservativ war wie "die Enkel" (d.h. die Zwölf Novizen aus Dtl.) - es hätte anfangs sogar noch zur Begeisterung der dt. Novizen einen Probst vor Bachovsky gegeben, der mit der Magna Cappa Liturgie gefeiert hätte, deswegen auch die Attraktivität für die "Zwölf Novizen". Der "Teddybären-Novize" hingegen sei progressiv gewesen.
Der Prof. Röhrig sowieso ein FKK-Anhänger, also nix da mit Magna Cappa am Strand. :breitgrins:

.... Noviziatsunterricht soll auf eine lebenslange Bindung an ein Kloster vorbereiten bzw. in erster Linie auch in Klosterneuburg die Schriften des Hl. Augustinus als zentralen Mittelpunkt haben
... regelmäßige Treffen mit dem Novizenmeister im Noviziats-Unterrichtszimmer und nicht laissez-faire die "12 glorreichen Novizen aus Dtl." vor einer Reproduktion der lächelnden Mona Lisa knien lassen in den Ausstellungsräumen.

Alles zu viel verlangt ?

Klar, die haben vermutlich eh - je nachdem, wie lange sie dort im Noviziat waren - irgendwo (z.B. an der Hochschule Heiligenkreuz oder in Wien) ihr Theologiestudium begonnen, ...

Genaugenommen, kenne ich mich da nicht so aus: Wenn die auswärts irgendwo an einer Kath. Fak. studieren, ob die jedes Wochenende in ihr Heimatkloster fahren, wann der Noviziatsunterricht stattfindet usw.
Bei den Frauen ist es anders geregelt, falls für die kein Theologiestudium parallel zur Ordensausbildung vorgesehen ist.

Es ist leider ein weitverbreiteter Misstand, dass die eigenen Ordensheiligen nicht mehr im Noviziat gemeinsam gelesen und besprochen werden.

In einem anderen "Berufungs-Video" mit aussterbenden alten Nonnen, sagte die Priorin, sie findet es super, dass man die Anwärterinnen möglichst lange nicht wegschickt, das ginge halt nicht so schnell, sei alles ein sehr individueller Prozess bei jeder einzelnen usw.

Bei einem Gymnasiasten kann man doch auch irgendwann eindeutig sagen, dass er sich im Zweig geirrt hat - statt Sprachenschwerpunkt wohl besser Nawi-s hätte wählen sollen bzw. umswitchen sollte. Wird aber dort auch laissez-faire behandelt.

Solange derjenige nicht selber die Konsequenzen aus seiner Wahlfreiheit zieht...

... solange wird zugewartet bis zum Kapitelentscheid vor der Ewigen Profess, um die dann mit einem Tritt in den Allerwertesten in die knieende Position nach Dtl. zurückzukatapultieren.
Bei Nonnen sind solche liturg. Machtkämpfe zw. Mund- und Handkommunikantinnen klarerweise nicht an der Tagesordnung. Dort kann auch kein liturg. Kurswechsel befürchtet werden, wenn diese oder jene junge Schwester allzu schnell zur Priorin gewählt werden sollte. Hab ich noch nie gehört, dass dann Zustände wie bei den Trappisten in Mariawald hereinbrechen, d.h. Trend zum a.o.Ritus.
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Robert Ketelhohn »

Arkangel hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 19:02
Nein, eindeutig nicht die "Causa Pfarrer Hullermann"
Entschuldigung, klar, Klosterneuburg. Andere Richtung. Während ich hier, einem spontanen Impetus nachgehend, die Suchfunktion des Forums bemühte, löschtest du schon deinen Beitrag, so daß ich’s dann nicht mehr abgleichen konnte.

Ansonsten sage ich mal ganz vorsichtig: Wenn hier Namen mit Beschuldigungen verbunden werden, brauche ich dazu klare Belege, die entsprechend referenziert sein müssen. Sonst kann ich als Betreiber ganz schnell erhebliche Schwierigkeiten bekommen. (Alles schon gehabt, leider.) Bitte unter diesem Gesichtspunkt die letzten Beiträge noch mal zu überprüfen. – Danke!
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Arkangel »

Arkangel hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 19:02
"Profil" liefert einen Anhaltspunkt, obwohl es nachträglich - um Klagen wegen Vorverurteilung usw. zu entkräften - den Täter umbenannt hat ("Akte M.") ... Der Anhaltspunkt: der Titel der Diplomarbeit des Täters, der Name des Betreuers an der Uni Wien, das Jahr der Diplomarbeit. ---- Finde ich sehr eindeutig, wenn man es drauf anlegt, den Namen herauszufinden. Es genügt die Suchmaschine für die Uni-Bibliothek Wien, falls man niemanden aus dem Umfeld des Stifts Klosterneuburg kennt.
@Robert Ketelhohn
Eigentlich habe ich keine Personenrechte verletzt durch den Inhalt meiner Posts zur "Akte M." (Stift Klosterneuburg), sondern sogar anklingen lassen, dass "Profil" überraschenderweise eine Grauzone in der Vorverurteilung von mutmasslichen Missbrauchstätern entdeckt haben muss, weil ja indirekt durch Recherchen zum Verfasser jener vom Chorherren P. Floridus Röhrig an der Uni Wien betreuten Diplomarbeit das Rätsel gelüftet werden kann - schwer oder leicht, das kann ich nicht beurteilen.
Dass wissenschaftl. Arbeiten ab der Diplomarbeit (meist) zwangsweise hochgeladen werden müssen - samt Lebenslauf, ist ja relativ neu. Der kleine "Zaubergarten" mit den schwarzen Bänden (sprich: Diplomarbeiten und Dissertationen) ist andererseits auch nur betretbar, wenn man genau weiß, wie die Signatur lautet.

Die Hauptquelle sind ja sowieso die gekränkten "Zwölf Novizen aus Dtl.". Die wurden ja auch vom "Profil" Länge x Breite ausgequetscht. Sogar der Bokovsky hat ja die anzapfen wollen, damit sie dem armen tollpatschigen "Teddybären-Novizen" eine Seelsorgestelle in Dtl. beschaffen helfen sollen.

Sein Schlafzimmer im Keller mit dem Bett und den 200 Bären, wo er die Kinder und Jugendlichen aus der Pfarre eingeladen hat zum gemeinsamen Video-Schauen, das ist schon heftig "krank"... (Er war adoptiert. Viell. war er ein paar Monate zu lange im Waisenhaus - ohne Kuscheltiere ?)
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Siard »

Arkangel hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 20:28
.... Noviziatsunterricht soll auf eine lebenslange Bindung an ein Kloster vorbereiten bzw. in erster Linie auch in Klosterneuburg die Schriften des Hl. Augustinus als zentralen Mittelpunkt haben
Warum das denn? Da fehlen dann aber ganz wesentliche Dinge.
Arkangel hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 20:28
Genaugenommen, kenne ich mich da nicht so aus: Wenn die auswärts irgendwo an einer Kath. Fak. studieren, ob die jedes Wochenende in ihr Heimatkloster fahren, wann der Noviziatsunterricht stattfindet usw.
Wo das Studium stattfindet, ist unterschiedlich. Und der Novizenunterricht ist normalerweise vorbei.
Arkangel hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 20:28
Es ist leider ein weitverbreiteter Misstand, dass die eigenen Ordensheiligen nicht mehr im Noviziat gemeinsam gelesen und besprochen werden.
Das kann ich so nicht bestätigen. Und Ordensheilige sind mitunter so eine Sache – manche haben nichts geschrieben. 8)
Arkangel hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 20:28
... solange wird zugewartet bis zum Kapitelentscheid vor der Ewigen Profess, um die dann mit einem Tritt in den Allerwertesten in die knieende Position nach Dtl. zurückzukatapultieren.
Bei Nonnen sind solche liturg. Machtkämpfe zw. Mund- und Handkommunikantinnen klarerweise nicht an der Tagesordnung. Dort kann auch kein liturg. Kurswechsel befürchtet werden, wenn diese oder jene junge Schwester allzu schnell zur Priorin gewählt werden sollte. Hab ich noch nie gehört, dass dann Zustände wie bei den Trappisten in Mariawald hereinbrechen, d.h. Trend zum a.o.Ritus.
:roll:

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Arkangel »

Siard hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 22:37
Arkangel hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 20:28
Es ist leider ein weitverbreiteter Misstand, dass die eigenen Ordensheiligen nicht mehr im Noviziat gemeinsam gelesen und besprochen werden.
Das kann ich so nicht bestätigen. Und Ordensheilige sind mitunter so eine Sache – manche haben nichts geschrieben. 8)
Das heißt ja nun wohl eindeutig, dass du mit einem konkreten Männerorden zu tun hattest ?

Da es ja keinen "Lehrplan" im Internet gibt, wo jeder Einsicht bekommt, was im Kloster X den Noviz*innen beigebracht wird, ist das alles abhängig vom/von dem/der Novizenmeister*in.

Wenn 12 Novizen weggeschickt werden, nur 2 zu den Ewigen Gelübden zugelassen werden und bei einem von den Zweien dann - unvermeidlich - üble Gerüchte über seine pädophile Veranlagung und Übergriffigkeiten dessen Zellentür überschreiten, dann ist wirklich naheliegend, dass der Novizenmeister sein

MEA CULPA

himmelwärts schickt.
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen

Beitrag von Siard »

Arkangel hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 22:45
Das heißt ja nun wohl eindeutig, dass du mit einem konkreten Männerorden zu tun hattest ?
Nicht nur mit einem und nicht nur Männerorden.
Arkangel hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 22:45
Da es ja keinen "Lehrplan" im Internet gibt, wo jeder Einsicht bekommt, was im Kloster X den Noviz*innen beigebracht wird, ist das alles abhängig vom/von dem/der Novizenmeister*in.
Durchaus.
Arkangel hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juni 2020, 22:45
Wenn 12 Novizen weggeschickt werden, nur 2 zu den Ewigen Gelübden zugelassen werden und bei einem von den Zweien dann - unvermeidlich - üble Gerüchte über seine pädophile Veranlagung und Übergriffigkeiten dessen Zellentür überschreiten, dann ist wirklich naheliegend, dass der Novizenmeister sein

MEA CULPA

himmelwärts schickt.
Nein, daß sagt nur vielleicht etwas über den Novizenmeister aus. Klöster sind i.d.R. viel zu komplizierte Organismen um so einfache Schlüsse zu ziehen.

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