Muß die Geschichte von Humanae Vitae neu geschrieben werden?

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CIC_Fan
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Muß die Geschichte von Humanae Vitae neu geschrieben werden?

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 11. Juli 2018, 11:28

Wenn das so stimmt ist das eine kirchenpolitische Sensation es gab eine ursprünglich geplante Enzyklika:
De nascendae prolis verfasst vom Kardinal Luigi Ciappi
die noch strikter an Casti conubii orientiert war Papst Paul VI hat dann Humanae Vitae als kompromiss auf den Weg gebracht
https://www.katholisches.info/2018/07/h ... nisse-vor/
und jetzt ist offebar der Weg frei für weitere Interpretationen

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HeGe
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Re: Muß die Geschichte von Humanae Vitae neu geschrieben werden?

Beitrag von HeGe » Mittwoch 11. Juli 2018, 14:20

Weitere Details zur Entstehungsgeschichte: https://www.vaticannews.va/de/papst/new ... chung.html

Offenbar hat es vorab eine Art von "Umfrage" unter den Bischöfen gegeben, mit einer sehr geringen Zahl an Rückmeldungen, die Paul VI. dann im Ergebnis auch ignoriert hat.
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Re: Muß die Geschichte von Humanae Vitae neu geschrieben werden?

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 11. Juli 2018, 14:25

also wäre eine Alternative Deutung kein Problem wahrscheinlich ist aber daß man einfach den Standpunkt der Deutschsprachigen Bischofskonferenzen allgemein übernimmt sonst Jammern gewisse Leute wieder

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