Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Fragen, Antworten, Nachrichten.

Moderator: Protasius

Benutzeravatar
offertorium
Beiträge: 769
Registriert: Freitag 7. August 2015, 10:48

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von offertorium » Sonntag 8. Juli 2018, 12:11

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 11:51
also weil jemand eine Entscheidung trifft die er nicht mehr umsetzen will wenn die Umsetzung ansteht?
Patientenverfügungen stellt man für den Fall aus, dass man sich krankheitsbedingt nicht mehr artikulieren kann. Das bedeutet, bei einer verfügten Sterbehilfe wird man Dich in so einem Fall töten, weil Du Deinen natürlichen Lebenswillen nicht mehr äußern kannst.
darauf kann man fragen hat jemand der in so einem Zustand ist noch einen Willen den der Wille setzt einsicht voraus
Der Lebenswille ist dem Menschen gegeben, er funktioniert ohne jede Einsicht. Außerdem greift das Argument nicht, denn wenn Du davon ausgehst, jemand habe in so einem Zustand keinen Willen mehr, dann kannst Du ihm auch keinen Sterbewunsch unterstellen. Der Lebenswille ist hingegen grundlegend dem menschlichen Leben innewohnend.
Interessanterweise kannst Du bei alten Menschen oft folgendes beobachten: Wenn sie hoffnungslos werden bzw. die Hoffnung aufgeben, sterben sie recht schnell. Haben sie noch Hoffnung und einen Lebenswillen, durchstehen sie oft schwerste Krankheiten.
Was im übrigens ein Argument dagegen wäre, dass jemand, der noch lebt, einen Sterbewillen haben kann, sofern dieser nicht durch die Umstände, ein irrendes Gewissen und die Symptomatik bedingt wird.
Wenn man Sterbehilfe deshalb ablehnt weil sie irreversibel ist dürfte man keine solche Entscheidung im Leben treffen
Richtig.

CIC_Fan
Beiträge: 7632
Registriert: Donnerstag 24. April 2014, 14:08

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 8. Juli 2018, 12:21

Torsten hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 12:11
CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 12:03
Was ich sagen will es steht uns nicht zu die Motivation eines anderen zu beurteilen wenn er eine Entscheidung trifft die ihn betrifft
Die staatliche Legalisierung der Sterbehilfe wäre eine Entscheidung, die alle trifft.
warum es wird ja niemand gezwungen sterbehilfe zu leister oder in Anspruch zu nehmen?

CIC_Fan
Beiträge: 7632
Registriert: Donnerstag 24. April 2014, 14:08

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 8. Juli 2018, 12:23

offertorium hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 12:11
CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 11:51
also weil jemand eine Entscheidung trifft die er nicht mehr umsetzen will wenn die Umsetzung ansteht?
Patientenverfügungen stellt man für den Fall aus, dass man sich krankheitsbedingt nicht mehr artikulieren kann. Das bedeutet, bei einer verfügten Sterbehilfe wird man Dich in so einem Fall töten, weil Du Deinen natürlichen Lebenswillen nicht mehr äußern kannst.
darauf kann man fragen hat jemand der in so einem Zustand ist noch einen Willen den der Wille setzt einsicht voraus
Der Lebenswille ist dem Menschen gegeben, er funktioniert ohne jede Einsicht. Außerdem greift das Argument nicht, denn wenn Du davon ausgehst, jemand habe in so einem Zustand keinen Willen mehr, dann kannst Du ihm auch keinen Sterbewunsch unterstellen. Der Lebenswille ist hingegen grundlegend dem menschlichen Leben innewohnend.
Interessanterweise kannst Du bei alten Menschen oft folgendes beobachten: Wenn sie hoffnungslos werden bzw. die Hoffnung aufgeben, sterben sie recht schnell. Haben sie noch Hoffnung und einen Lebenswillen, durchstehen sie oft schwerste Krankheiten.
Was im übrigens ein Argument dagegen wäre, dass jemand, der noch lebt, einen Sterbewillen haben kann, sofern dieser nicht durch die Umstände, ein irrendes Gewissen und die Symptomatik bedingt wird.
Wenn man Sterbehilfe deshalb ablehnt weil sie irreversibel ist dürfte man keine solche Entscheidung im Leben treffen
Richtig.
warum sollte jemand das jemand verboten sein wenn dadurch niemand geschädigt wird
die Patientenverfügung ist mir ja nur hilfsmittel da es nicht möglich ist zu sagen ich hab genug um sterbehilfe zu bitten wenns reicht

Benutzeravatar
Torsten
Beiträge: 6373
Registriert: Dienstag 17. Februar 2004, 02:23

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von Torsten » Sonntag 8. Juli 2018, 12:26

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 12:21
Torsten hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 12:11
CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 12:03
Was ich sagen will es steht uns nicht zu die Motivation eines anderen zu beurteilen wenn er eine Entscheidung trifft die ihn betrifft
Die staatliche Legalisierung der Sterbehilfe wäre eine Entscheidung, die alle trifft.
warum es wird ja niemand gezwungen sterbehilfe zu leister oder in Anspruch zu nehmen?
:)

Es ist ein Angebot, das keiner ignorieren kann.

CIC_Fan
Beiträge: 7632
Registriert: Donnerstag 24. April 2014, 14:08

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 8. Juli 2018, 12:27

Torsten hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 12:26
CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 12:21
Torsten hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 12:11
CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 12:03
Was ich sagen will es steht uns nicht zu die Motivation eines anderen zu beurteilen wenn er eine Entscheidung trifft die ihn betrifft
Die staatliche Legalisierung der Sterbehilfe wäre eine Entscheidung, die alle trifft.
warum es wird ja niemand gezwungen sterbehilfe zu leister oder in Anspruch zu nehmen?
:)

Es ist ein Angebot, das keiner ignorieren kann.
warum sollte man das nicht ablehnen können

Benutzeravatar
Torsten
Beiträge: 6373
Registriert: Dienstag 17. Februar 2004, 02:23

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von Torsten » Sonntag 8. Juli 2018, 12:36

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 11:55
Torsten hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 11:44
CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 11:36
Meinst du jemand kommt ohne druck der Verwandtschaft zu dem Schluß?

Ja, weil man sich z.B. konform zeigen will - mit einem gewissen herrschenden Utilitarismus. Den Druck der Verwandtschaft kann es daneben selbstverständlich auch geben.
wenn es keinen Druck von außen gibt ist diese Entscheidung zu akzeptieren aus welchem Motiv auch immer
wichtig ist natürlich auch zu sichern daß kein arzt gezwungen werden kann aktive Sterbehilfe zu leisten
Dein Problem und das von Gracchus ist, dass ihr in eurer Argumentation einem Idealbild folgt, welches der Realität nicht im entferntesten standhält. Ein weiteres Problem ist die Sache mit der Existenz eines freien Willen.

Gracchus
Beiträge: 102
Registriert: Montag 28. Mai 2018, 14:03

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von Gracchus » Sonntag 8. Juli 2018, 14:48

Torsten hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 12:40
Glaube ich an die Existenz eines freien Willen? Nein.
Bist Du Katholik? Lehrt die RKK nicht, dass Gott den Menschen mit einem freiem Willen ausstatte und erklärt sie nicht diesen freien Willen zur Ursache allen Unheils?

Benutzeravatar
Torsten
Beiträge: 6373
Registriert: Dienstag 17. Februar 2004, 02:23

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von Torsten » Sonntag 8. Juli 2018, 14:52

Gracchus hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 14:48
Bist Du Katholik?
Nein.

Gracchus
Beiträge: 102
Registriert: Montag 28. Mai 2018, 14:03

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von Gracchus » Sonntag 8. Juli 2018, 15:15

Torsten hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 14:52
Gracchus hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 14:48
Bist Du Katholik?
Nein.
Gut. Aber ohne freien Willen wären alle von der Geschichte berichteten oder zukünftigen oder gegenwärtigen Ereignisse Schicksal und allein der oder die Götter, so es ihn oder sie gäbe, wären verantwortlich für all das Gute und Böse, was sich ereignete, gerade ereignet oder noch ereignen wird.

Benutzeravatar
Torsten
Beiträge: 6373
Registriert: Dienstag 17. Februar 2004, 02:23

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von Torsten » Sonntag 8. Juli 2018, 15:23

Gracchus hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 15:15
und allein der oder die Götter, so es ihn oder sie gäbe, wären verantwortlich für all das Gute und Böse, was sich ereignete, gerade ereignet
Wen oder was siehst Du denn dafür in der Verantwortung?

Gracchus
Beiträge: 102
Registriert: Montag 28. Mai 2018, 14:03

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von Gracchus » Sonntag 8. Juli 2018, 15:45

Torsten hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 15:23
Gracchus hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 15:15
und allein der oder die Götter, so es ihn oder sie gäbe, wären verantwortlich für all das Gute und Böse, was sich ereignete, gerade ereignet
Wen oder was siehst Du denn dafür in der Verantwortung?
Den auch m.M.n. mit einem weitgehend freien Willen ausgestattete Mensch und die gänzlich unpersonale Natur.

Benutzeravatar
Torsten
Beiträge: 6373
Registriert: Dienstag 17. Februar 2004, 02:23

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von Torsten » Sonntag 8. Juli 2018, 15:53

Gut. Und woher haben Gut und Böse ihren Ursprung?

Benutzeravatar
offertorium
Beiträge: 769
Registriert: Freitag 7. August 2015, 10:48

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von offertorium » Sonntag 8. Juli 2018, 16:01

Gracchus hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 14:48
Torsten hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 12:40
Glaube ich an die Existenz eines freien Willen? Nein.
Bist Du Katholik? Lehrt die RKK nicht, dass Gott den Menschen mit einem freiem Willen ausstatte und erklärt sie nicht diesen freien Willen zur Ursache allen Unheils?
Die Freiheit des Willens ist überhaupt erst die Ursache dafür, dass gutes Handeln wirklich als moralisch gut gelten kann. Würde der Mensch nicht frei handeln können, hätte gutes Handeln keinen Wert.
Richtig ist, dass dort, wo sich der Wille des Menschen vom objektiv Guten (Gott) entfernt, das Handeln nicht mehr gut sein kann.
Du hingegen glaubst, dass Handeln, das nicht auf das Gute (Gott) ausgerichtet ist,auch Gut sein kann. Das mag zufälligerweise so sein, dass Handeln auch dann mit dem Guten übereinstimmen kann, wenn es nur auf den Menschen selbst ausgerichtet ist, aber Du hast keine Garantie dafür, dass Dein Handeln gut ist, weil Du Dich nicht an objektiv sittlichen Maßstäben orientierst.

Benutzeravatar
Juergen
Beiträge: 22131
Registriert: Mittwoch 1. Oktober 2003, 21:43
Kontaktdaten:

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von Juergen » Sonntag 8. Juli 2018, 17:19

Torsten hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 15:53
Gut. Und woher haben Gut und Böse ihren Ursprung?
https://de.wikipedia.org/wiki/Euthyphron-Dilemma ;)
Gruß
Jürgen

Gracchus
Beiträge: 102
Registriert: Montag 28. Mai 2018, 14:03

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von Gracchus » Sonntag 8. Juli 2018, 18:30

offertorium hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 16:01
Gracchus hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 14:48
Torsten hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 12:40
Glaube ich an die Existenz eines freien Willen? Nein.
Bist Du Katholik? Lehrt die RKK nicht, dass Gott den Menschen mit einem freiem Willen ausstatte und erklärt sie nicht diesen freien Willen zur Ursache allen Unheils?
Die Freiheit des Willens ist überhaupt erst die Ursache dafür, dass gutes Handeln wirklich als moralisch gut gelten kann. Würde der Mensch nicht frei handeln können, hätte gutes Handeln keinen Wert.
Richtig ist, dass dort, wo sich der Wille des Menschen vom objektiv Guten (Gott) entfernt, das Handeln nicht mehr gut sein kann.
Du hingegen glaubst, dass Handeln, das nicht auf das Gute (Gott) ausgerichtet ist,auch Gut sein kann. Das mag zufälligerweise so sein, dass Handeln auch dann mit dem Guten übereinstimmen kann, wenn es nur auf den Menschen selbst ausgerichtet ist, aber Du hast keine Garantie dafür, dass Dein Handeln gut ist, weil Du Dich nicht an objektiv sittlichen Maßstäben orientierst.
Mir ist auch ohne jegliche Religion klar, was gut, neutral und böse ist.

Gut ist zu handeln, um der eigenen Familie, Dritten (auch Flüchtlingen) oder der Gesellschaft zu nützen.

Neutral ist, weder Dritten noch der Gesellschaft zu schaden.

Schlecht ist, Dritten, der eigenen oder einer fremden Gemeinschaft zu schaden.

Konfuzius (4./5. Jh vuZ): Tue niemals das, von dem Du willst, dass es Dir nicht angetan wird (wahrscheinlich kein wörtliches Zitat).

Um das so zu sehen, braucht es keinen Gott, keine Religion und keine teils auch Unvernünftiges, teils auch Ireales fordernde religiöse Ethik, die im Übrigen keineswegs immer Gewalt ächtet (AT: z.B. Mord an den Kalbsanbetern, Genozid an den Medianitern auf Jahwes Befehl ... , NT: fehlende Gleichberechtigung der Geschlechter - Paulus: Der Mann ist der Herr der Frau wie Jesus Herr der Kirche ist ...). Und die Kirchengeschichte zeigt ja auch alles Andere als ausschließlich Gutes!

Benutzeravatar
Torsten
Beiträge: 6373
Registriert: Dienstag 17. Februar 2004, 02:23

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von Torsten » Sonntag 8. Juli 2018, 18:46

Gracchus hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 18:30
Mir ist auch ohne jegliche Religion klar, was gut, neutral und böse ist.

Gut ist zu handeln, um der eigenen Familie, Dritten (auch Flüchtlingen) oder der Gesellschaft zu nützen.

Neutral ist, weder Dritten noch der Gesellschaft zu schaden.

Schlecht ist, Dritten, der eigenen oder einer fremden Gemeinschaft zu schaden.
(Gracchus, ich halte dich nicht für einen schlechten Menschen.)

Du beantwortest meine Frage nicht, woher das denn kommt. Das schlechte Handeln. Das Böse.

Benutzeravatar
Torsten
Beiträge: 6373
Registriert: Dienstag 17. Februar 2004, 02:23

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von Torsten » Sonntag 8. Juli 2018, 18:49

"Den auch m.M.n. mit einem weitgehend freien Willen ausgestattete Mensch und die gänzlich unpersonale Natur."

Nicht dass du denkst, ich hätte das vergessen.

Benutzeravatar
Juergen
Beiträge: 22131
Registriert: Mittwoch 1. Oktober 2003, 21:43
Kontaktdaten:

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von Juergen » Sonntag 8. Juli 2018, 19:19

Gracchus hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 18:30
Mir ist auch ohne jegliche Religion klar, was gut, neutral und böse ist.

Gut ist zu handeln, um der eigenen Familie, Dritten (auch Flüchtlingen) oder der Gesellschaft zu nützen.

Neutral ist, weder Dritten noch der Gesellschaft zu schaden.

Schlecht ist, Dritten, der eigenen oder einer fremden Gemeinschaft zu schaden.

Konfuzius (4./5. Jh vuZ): Tue niemals das, von dem Du willst, dass es Dir nicht angetan wird (wahrscheinlich kein wörtliches Zitat).

Blei­ben wir beim The­ma Ster­be­hil­fe:

Sie ist nach der De­fi­ni­ti­on ei­ne gu­te Tat: Sie nütztder Ge­sell­schaft, indem der Ster­bens­kran­ke ihr dann z.B. nicht län­ger Geld kos­tet.

Die ist gleich­zei­tig ei­ne schlech­te Tat: Durch das Töt­en wird na­tür­lich je­mand ge­schä­d­igt. Un­ab­hän­gig da­von ob er das wünscht oder nicht.

Durch die De­fin­tio­nen von Gut und Schlecht, läßt sich die Ster­be­hil­fe al­so nicht be­wer­ten.

Neh­men wir noch Kon­fu­zi­us hin­zu: Dann wird die Ster­be­hil­fe zu ei­ner Tat, die rein sub­jek­tiv zu be­wer­ten ist. Will ich selbst, daß mich je­mand in ei­ner be­stimm­ten Si­tua­ti­on (z.B. Krank­heit) töt­et, dann darf ich es tun; will ich aber auf kei­nen Fall, daß je­mand an mir Ster­be­hil­fe leis­tet, dann darf ich es nicht tun.


Das ist eine sehr merk­wür­di­ge Ethik. :roll:
Gruß
Jürgen

Benutzeravatar
offertorium
Beiträge: 769
Registriert: Freitag 7. August 2015, 10:48

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von offertorium » Sonntag 8. Juli 2018, 20:29

Gracchus hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 18:30
Mir ist auch ohne jegliche Religion klar, was gut, neutral und böse ist.
Genau, und weil das allen Leuten so klar ist, wurden in der Menschheitsgeschichte die schlimmsten Verbrechen getan, weil die Menschen dachten, das Gute und Richtige zu tun.

Benutzeravatar
offertorium
Beiträge: 769
Registriert: Freitag 7. August 2015, 10:48

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von offertorium » Sonntag 8. Juli 2018, 21:49

Im übrigen, um das noch zu ergänzen:

Dass das bei Kirchens oft auch nicht besser war, ist erstmal kein Argument.
Denn die Kirche ist oft hinter den Maßstäben zurückgeblieben, die sie als wahr und richtig erkannt hat. Wie vor einer Woche bereits geschrieben: Was genau sagt es aus, dass die Kirchen oft hinter dem zurückgeblieben sind, was sie sein sollten? Eben nichts.
Die Gesellschaft bzw. der Staat hat allerdings keinen objektiven Maßstab, was sittlich gut oder schlecht ist. Man glaubt, Dinge wie Sterbehilfe etc. per demokratischer Entscheidung befinden zu dürfen. Während also Menschen, die Kirche sind, hinter dem zurückbleiben, was sie sein sollten, ist das anhand der objektiven sittlichen Werte, die die Kirche vertritt, klar identifizierbar.
Eine Gesellschaft, die hingegen Tötung von Menschen, Abschaffung von Sozialleistungen etc. per Mehrheitsbeschluss umsetzt, keinem objektiven Maßstab in sich selbst folgt. Ein solcher Staat kann auch hinter nichts zurückbleiben, weil er selbst keine objektiven Kriterien für sittliches Handeln hat.

Gracchus
Beiträge: 102
Registriert: Montag 28. Mai 2018, 14:03

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von Gracchus » Montag 9. Juli 2018, 13:19

offertorium hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 16:01
Gracchus hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 14:48
Torsten hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 12:40
Glaube ich an die Existenz eines freien Willen? Nein.
Bist Du Katholik? Lehrt die RKK nicht, dass Gott den Menschen mit einem freiem Willen ausstatte und erklärt sie nicht diesen freien Willen zur Ursache allen Unheils?
Die Freiheit des Willens ist überhaupt erst die Ursache dafür, dass gutes Handeln wirklich als moralisch gut gelten kann. Würde der Mensch nicht frei handeln können, hätte gutes Handeln keinen Wert.
Richtig ist, dass dort, wo sich der Wille des Menschen vom objektiv Guten (Gott) entfernt, das Handeln nicht mehr gut sein kann.
Du hingegen glaubst, dass Handeln, das nicht auf das Gute (Gott) ausgerichtet ist,auch Gut sein kann. Das mag zufälligerweise so sein, dass Handeln auch dann mit dem Guten übereinstimmen kann, wenn es nur auf den Menschen selbst ausgerichtet ist, aber Du hast keine Garantie dafür, dass Dein Handeln gut ist, weil Du Dich nicht an objektiv sittlichen Maßstäben orientierst.
Die Definition von "gut" und "böse" entnehmen monotheistische Religionen ihren sog. heiligen Büchern, deren Inhalte entweder als von Gott persönlich vor Anbeginn aller Zeiten verfasst gelten (Koran, ähnlich früher auch Bibel) oder als von Gott inspiriert (heutige Definition u.a. der RKK, nachdem zweifelsfrei bewiesen war, dass viele Bibeldarstellungen ahistorisch sind). Aber die in diesen heiligen Schriften enthaltene Definition von "gut" und "böse" trafen teils sog. Propheten vor mehr als 2500 bzw. vor knapp 1400 Jahren oder Autoren von Teilbüchern (NT z.B.) vor rund 1950 Jahren. Diese Quellen stammen teils aus nomadischer Zeit und einem Umfeld, welches nur wenige Parallelen zur Gegenwart Westeuropas aufweist. Teile der in diesen sog. heiligen Büchern enthaltenen angeblich gottgewollten Handlungsanweisungen waren und sind zu einem Teil auch heute noch unverzichtbare Organisationsmittel für das Zusammenleben einer Gemeinschaft (Stamm, Staat).

Beispiele dafür: „Du sollst nicht morden“, „Du sollst nicht stehlen“ (galt natürlich auch bei zeitnahen nicht-hebräischen Völkern) u.a..

Andere dieser Handlungsanweisungen würden, wären sie Bestandteile geltenden Rechts, das Zusammenleben u.a. durch Ächtung bzw. Verfolgung von Minderheiten erschweren, z.T. sogar extrem erschweren.

Beispiele dafür: Verbot homosexueller Handlungen, „Zauberinnen sollst Du töten“ (steht irgendwo bei Mose und rechtfertigte die Hexenverfolgung), der Verstoß gegen unsere heutigen Vorstellungen von Gleichberechtigung der Geschlechter durch Paulus: „Der Mann ist der Herr der Frau wie Jesus Herr der Kirche ist.“ Danach wäre der Mann der Gott der Frau :breitgrins: u.a..

Kurz: Die aus sog. heiligen Schriften gewonnenen „Maßstäbe“ für gut und böse sollten dringenst auf ihre Nützlichkeit für das heutige Zusammenleben in einer modernen, den Menschenrechten und der Selbstbestimmung ihrer Bürger verpflichteten Demokratie untersucht werden. Aus geltendem Recht sollten auch die letzten Reste spezieller religiöser Vorstellungen entfernt werden, die den Menschenrechten und der individuelle Selbstbestimmung widersprechen!

Benutzeravatar
Hanspeter
Beiträge: 37
Registriert: Freitag 22. Juni 2018, 23:43

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von Hanspeter » Montag 9. Juli 2018, 19:03

Gracchus hat geschrieben:
Montag 9. Juli 2018, 13:19
offertorium hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 16:01
Gracchus hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 14:48
Torsten hat geschrieben:
Sonntag 8. Juli 2018, 12:40
Glaube ich an die Existenz eines freien Willen? Nein.
Bist Du Katholik? Lehrt die RKK nicht, dass Gott den Menschen mit einem freiem Willen ausstatte und erklärt sie nicht diesen freien Willen zur Ursache allen Unheils?
Die Freiheit des Willens ist überhaupt erst die Ursache dafür, dass gutes Handeln wirklich als moralisch gut gelten kann. Würde der Mensch nicht frei handeln können, hätte gutes Handeln keinen Wert.
Richtig ist, dass dort, wo sich der Wille des Menschen vom objektiv Guten (Gott) entfernt, das Handeln nicht mehr gut sein kann.
Du hingegen glaubst, dass Handeln, das nicht auf das Gute (Gott) ausgerichtet ist,auch Gut sein kann. Das mag zufälligerweise so sein, dass Handeln auch dann mit dem Guten übereinstimmen kann, wenn es nur auf den Menschen selbst ausgerichtet ist, aber Du hast keine Garantie dafür, dass Dein Handeln gut ist, weil Du Dich nicht an objektiv sittlichen Maßstäben orientierst.
Die Definition von "gut" und "böse" entnehmen monotheistische Religionen ihren sog. heiligen Büchern, deren Inhalte entweder als von Gott persönlich vor Anbeginn aller Zeiten verfasst gelten (Koran, ähnlich früher auch Bibel) oder als von Gott inspiriert (heutige Definition u.a. der RKK, nachdem zweifelsfrei bewiesen war, dass viele Bibeldarstellungen ahistorisch sind). Aber die in diesen heiligen Schriften enthaltene Definition von "gut" und "böse" trafen teils sog. Propheten vor mehr als 2500 bzw. vor knapp 1400 Jahren oder Autoren von Teilbüchern (NT z.B.) vor rund 1950 Jahren. Diese Quellen stammen teils aus nomadischer Zeit und einem Umfeld, welches nur wenige Parallelen zur Gegenwart Westeuropas aufweist. Teile der in diesen sog. heiligen Büchern enthaltenen angeblich gottgewollten Handlungsanweisungen waren und sind zu einem Teil auch heute noch unverzichtbare Organisationsmittel für das Zusammenleben einer Gemeinschaft (Stamm, Staat).

Beispiele dafür: „Du sollst nicht morden“, „Du sollst nicht stehlen“ (galt natürlich auch bei zeitnahen nicht-hebräischen Völkern) u.a..

Andere dieser Handlungsanweisungen würden, wären sie Bestandteile geltenden Rechts, das Zusammenleben u.a. durch Ächtung bzw. Verfolgung von Minderheiten erschweren, z.T. sogar extrem erschweren.

Beispiele dafür: Verbot homosexueller Handlungen, „Zauberinnen sollst Du töten“ (steht irgendwo bei Mose und rechtfertigte die Hexenverfolgung), der Verstoß gegen unsere heutigen Vorstellungen von Gleichberechtigung der Geschlechter durch Paulus: „Der Mann ist der Herr der Frau wie Jesus Herr der Kirche ist.“ Danach wäre der Mann der Gott der Frau :breitgrins: u.a..

Kurz: Die aus sog. heiligen Schriften gewonnenen „Maßstäbe“ für gut und böse sollten dringenst auf ihre Nützlichkeit für das heutige Zusammenleben in einer modernen, den Menschenrechten und der Selbstbestimmung ihrer Bürger verpflichteten Demokratie untersucht werden. Aus geltendem Recht sollten auch die letzten Reste spezieller religiöser Vorstellungen entfernt werden, die den Menschenrechten und der individuelle Selbstbestimmung widersprechen!
Warum sollte sich das Recht an den Menschenrechten und der individuellen Selbstbestimmung orientieren?

Gracchus
Beiträge: 102
Registriert: Montag 28. Mai 2018, 14:03

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von Gracchus » Montag 9. Juli 2018, 19:50

Hanspeter hat geschrieben:
Montag 9. Juli 2018, 19:03
Warum sollte sich das Recht an den Menschenrechten und der individuellen Selbstbestimmung orientieren?
Weil diese Rechte menschlicher Vernunft entspringen und für Gläubige aller Religionen, für Atheisten und Agnostiker gleichermaßen gelten.

Benutzeravatar
Juergen
Beiträge: 22131
Registriert: Mittwoch 1. Oktober 2003, 21:43
Kontaktdaten:

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von Juergen » Montag 9. Juli 2018, 19:55

Gracchus hat geschrieben:
Montag 9. Juli 2018, 13:19
Die Definition von "gut" und "böse" entnehmen monotheistische Religionen ihren sog. heiligen Büchern,…
Die ka­tho­li­sche Mo­ral­theo­lo­gie be­grün­d­et ih­re kon­kre­ten Stand­punk­te nur sehr sel­ten mit Bi­bel­stel­len.
Als be­grün­d­ungs­theo­re­ti­scher Hin­ter­grund dient da eher z.B. das Na­tur­recht. Das macht die ka­tho­li­sche Mo­ral­theo­lo­gie auch nicht erst seit kur­z­em, son­dern min­des­tens seit 800 Jah­ren.
Gruß
Jürgen

Benutzeravatar
HeGe
Moderator
Beiträge: 13280
Registriert: Montag 6. Oktober 2003, 18:56
Wohnort: Erzbistum Köln

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von HeGe » Freitag 13. Juli 2018, 13:53

kath.net hat geschrieben: Bioethiker warnt vor ‚Grundrecht’ auf Euthanasie

Zunächst für körperlich Todkranke im Endstadium gedacht, werde die Euthanasie in Belgien zunehmend für psychisch Kranke akzeptiert, warnt der Bioethiker Willem Lemmens. [...]
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

CIC_Fan
Beiträge: 7632
Registriert: Donnerstag 24. April 2014, 14:08

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 13. Juli 2018, 14:12

Man müßte wissen sind die psychisch Kranken chronisch psychisch Krank und sind sie geschäftsfähig ach ja und a<us welchem Weltanschaulichen Hintergrund kommt der das Gesetz kritisiert

Benutzeravatar
Protasius
Moderator
Beiträge: 5629
Registriert: Sonnabend 19. Juni 2010, 19:13

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von Protasius » Sonnabend 14. Juli 2018, 00:19

CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 13. Juli 2018, 14:12
Man müßte wissen sind die psychisch Kranken chronisch psychisch Krank und sind sie geschäftsfähig ach ja und a<us welchem Weltanschaulichen Hintergrund kommt der das Gesetz kritisiert
Ich finde diese Gesinnungspolizei bei dir schon länger befremdlich. Ich bin Naturwissenschaftler, mir ist egal, wer ein Argument äußert, solange es stimmt. Warum sollte das bei dieser Frage anders sein?
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

Benutzeravatar
Siard
Beiträge: 4759
Registriert: Dienstag 25. August 2009, 22:31
Wohnort: Die Allzeit Getreue

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von Siard » Sonnabend 14. Juli 2018, 01:28

Protasius hat geschrieben:
Sonnabend 14. Juli 2018, 00:19
…, mir ist egal, wer ein Argument äußert, solange es stimmt. Warum sollte das bei dieser Frage anders sein?
:klatsch:
Eventuelle Schreibfehler oder ähnliches, bitte ich aufgrund der Temperaturen nachsichtig zu behandeln. Außerdem muß mein Kater manchmal eine persönliche Note einbringen.

Benutzeravatar
Hanspeter
Beiträge: 37
Registriert: Freitag 22. Juni 2018, 23:43

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von Hanspeter » Sonnabend 14. Juli 2018, 02:29

CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 13. Juli 2018, 14:12
Man müßte wissen sind die psychisch Kranken chronisch psychisch Krank und sind sie geschäftsfähig ach ja und a<us welchem Weltanschaulichen Hintergrund kommt der das Gesetz kritisiert
Wieso sollte die Geschäftsfähigkeit hier ein Kriterium sein?

Benutzeravatar
Raphael
Beiträge: 13437
Registriert: Sonnabend 11. Oktober 2003, 19:25
Wohnort: Erzdiözese Köln

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von Raphael » Sonnabend 14. Juli 2018, 07:26

Protasius hat geschrieben:
Sonnabend 14. Juli 2018, 00:19
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 13. Juli 2018, 14:12
Man müßte wissen sind die psychisch Kranken chronisch psychisch Krank und sind sie geschäftsfähig ach ja und a<us welchem Weltanschaulichen Hintergrund kommt der das Gesetz kritisiert
Ich finde diese Gesinnungspolizei bei dir schon länger befremdlich. Ich bin Naturwissenschaftler, mir ist egal, wer ein Argument äußert, solange es stimmt. Warum sollte das bei dieser Frage anders sein?
Du kennst doch den Hintergrund und die biographische Entwicklung des von Dir angesprochenen Foranten; zumindest in wesentlichen Details, wenn auch nicht voll umfänglich! 8)

Die Fragen, die da gestellt werden, sind keine, die im naturwissenschaftlichen Kontext beantwortet werden können. Sie sollen auch gar nicht in diesem Kontext beantwortet werden, es handelt sich vielmehr um sogenannte Fragen, die den Antwortenden entblößen sollen.
Christen werden - wenn man denn tief genug bohrt 8) - immer einen Gottesbezug in ihre Begründungen einbauen. Das ist logisch und moralisch auch völlig gerechtfertigt, weil sie sich ihrem Schöpfer verpflichtet fühlen und wissen, was sie ihm verdanken.

In dem Moment jedoch, wo dann dieser Gottesbezug in der Begründung eines Christen auftaucht, hat der Fragende die Möglichkeit, sofort die Begründung zurückzuweisen, weil der Gottesbezug zu einer reinen Privatsache erklärt worden ist. Das Stichwort heißt Laizismus.
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

CIC_Fan
Beiträge: 7632
Registriert: Donnerstag 24. April 2014, 14:08

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 14. Juli 2018, 11:42

Hanspeter hat geschrieben:
Sonnabend 14. Juli 2018, 02:29
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 13. Juli 2018, 14:12
Man müßte wissen sind die psychisch Kranken chronisch psychisch Krank und sind sie geschäftsfähig ach ja und a<us welchem Weltanschaulichen Hintergrund kommt der das Gesetz kritisiert
Wieso sollte die Geschäftsfähigkeit hier ein Kriterium sein?
weil das in Österreich bedeutet alle Entscheidungen für sich selber treffen zu können ob der Begriff in Deutschland eine andere Bedeutung hat weiß ich nicht

CIC_Fan
Beiträge: 7632
Registriert: Donnerstag 24. April 2014, 14:08

Re: Aktive Sterbehilfe - ja oder nein?

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 14. Juli 2018, 11:44

Protasius hat geschrieben:
Sonnabend 14. Juli 2018, 00:19
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 13. Juli 2018, 14:12
Man müßte wissen sind die psychisch Kranken chronisch psychisch Krank und sind sie geschäftsfähig ach ja und a<us welchem Weltanschaulichen Hintergrund kommt der das Gesetz kritisiert
Ich finde diese Gesinnungspolizei bei dir schon länger befremdlich. Ich bin Naturwissenschaftler, mir ist egal, wer ein Argument äußert, solange es stimmt. Warum sollte das bei dieser Frage anders sein?
beeinflußt von seiner Religion in allen Aspekten vermute ich ;)

Antworten Vorheriges ThemaNächstes Thema