Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

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DarPius
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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von DarPius » Mittwoch 29. Juni 2016, 22:24

umusungu hat geschrieben:
DarPius hat geschrieben:Als meine Mutter vor 6 Jahren zu Besuch aus Polen kam und einer Messe beiwohnte (Maria Lichtmesse glaube ich), war sie schockiert und fragte mich, ob ich sie zu der richtigen Kirche geschickt habe (ich musste bis spät arbeiten). Da wären Mädchen als Ministranten verkleidet und eine Frau mit dem Pfarrer, die aufdringlich kommunizierte und am Ende Blasius-Segen verteilte. Meine Mutter war weggelaufen.
So viel zum Thema sensus fidelium. Jede Abirrung provoziert die nächste.
Falls Deine Mutter noch so lange leben sollte, wird sie das in Polen auch noch erleben.
Eher läufst du mit der Burka zur Messe.
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Raphael
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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von Raphael » Donnerstag 30. Juni 2016, 06:34

DarPius hat geschrieben:
umusungu hat geschrieben:
DarPius hat geschrieben:Als meine Mutter vor 6 Jahren zu Besuch aus Polen kam und einer Messe beiwohnte (Maria Lichtmesse glaube ich), war sie schockiert und fragte mich, ob ich sie zu der richtigen Kirche geschickt habe (ich musste bis spät arbeiten). Da wären Mädchen als Ministranten verkleidet und eine Frau mit dem Pfarrer, die aufdringlich kommunizierte und am Ende Blasius-Segen verteilte. Meine Mutter war weggelaufen.
So viel zum Thema sensus fidelium. Jede Abirrung provoziert die nächste.
Falls Deine Mutter noch so lange leben sollte, wird sie das in Polen auch noch erleben.
Eher läufst du mit der Burka zur Messe.
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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von Vir Probatus » Donnerstag 30. Juni 2016, 09:17

taddeo hat geschrieben:
Protasius hat geschrieben:
taddeo hat geschrieben:
DarPius hat geschrieben:apropos Diakonissen
Die Pest ist längst im vollen Gange:
http://www.pr-wetzlar.de/index.php?opti ... Itemid=19
Wo siehst Du da eine Pest bzw. ein Problem? :hmm:
Wahrscheinlich bezieht sich das auf die Gewandung der im Link verabschiedeten Gemeindereferentin.
Was die da trägt, ist eindeutig eine Albe, und die ist ganz offiziell das korrekte Kleidungsstück für alle Männer und Frauen, die einen liturgischen Dienst verrichten. Daß sie so auffällig farbig geschmückt ist, ist zwar stilistisch übertrieben, aber aufwendig verzierte Alben gab es auch schon im Mittelalter. Es ist also sicher mehr eine Stil- bzw. Geschmacksfrage als eine der Korrektheit.
Eine Albe ist per Definition ein weisses Gewand. Das hier ist irgendwas, aber keine Albe.
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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von taddeo » Donnerstag 30. Juni 2016, 09:26

Vir Probatus hat geschrieben:Eine Albe ist per Definition ein weisses Gewand. Das hier ist irgendwas, aber keine Albe.
Ein Pluviale ist per Definition ein Regenumhang. Hast Du schon mal erlebt, daß es in einer Kirche geregnet hat, wenn der Zelebrant mit Pluviale bekleidet war? :hmm: ;D

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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von HeGe » Dienstag 2. August 2016, 12:09

Die vom Papst angekündigte Kommission ist jetzt eingerichtet und benannt:

http://press.vatican.va/content/salasta ... 1268.html

Präsident ist Mons. Luis Ladaria SJ, Sekretär der Glaubenskongregation. Deutschland ist vertreten mit dem Bonner Professor Karl-Heinz Menke, aus Wien ist die Professorin Marianne Schlosser ernannt worden.
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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von Yeti » Dienstag 2. August 2016, 13:19

HeGe hat geschrieben:Die vom Papst angekündigte Kommission ist jetzt eingerichtet und benannt:

http://press.vatican.va/content/salasta ... 1268.html

Präsident ist Mons. Luis Ladaria SJ, Sekretär der Glaubenskongregation. Deutschland ist vertreten mit dem Bonner Professor Karl-Heinz Menke, aus Wien ist die Professorin Marianne Schlosser ernannt worden.
Ich kann nicht behaupten, jemanden näher oder über seine Werke oder Aussagen Bescheid zu wissen oder zu kennen. Kann man was aus diesen Berufungen erkennen? Mir fällt auf, dass die Jesuiten m.E. überproportional vertreten sind. Es ist ja m.W. schon länger her, dass wir einen Ordensangehörigen als Papst hatten. Ist das dann die Regel, dass in den Ernennungen die Angehörigen des eigenen Ordens besonders berücksichtigt werden?
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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von HeGe » Dienstag 2. August 2016, 13:24

Yeti hat geschrieben:Ich kann nicht behaupten, jemanden näher oder über seine Werke oder Aussagen Bescheid zu wissen oder zu kennen. Kann man was aus diesen Berufungen erkennen? Mir fällt auf, dass die Jesuiten m.E. überproportional vertreten sind. Es ist ja m.W. schon länger her, dass wir einen Ordensangehörigen als Papst hatten. Ist das dann die Regel, dass in den Ernennungen die Angehörigen des eigenen Ordens besonders berücksichtigt werden?
Die (wenigstens gefühlsmäßig) häufigere Berücksichtigung von Jesuiten ist mir auch schon aufgefallen.

Näher kenne ich die Personen auch nicht wirklich. Frau Schlosser ist hier im Forum öfter als Expertin für franziskanische Fragen benannt worden, Herr Menke wurde in verschiedenen Strängen tendenziell positiv erwähnt. Auf den ersten Blick scheint es mir zumindest bei den beiden schlimmer hätte kommen können, aber welche Ansichten die zum Frauendiakonat vertreten, weiß ich nicht.
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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 2. August 2016, 13:48

Yeti hat geschrieben:
HeGe hat geschrieben:Die vom Papst angekündigte Kommission ist jetzt eingerichtet und benannt:

http://press.vatican.va/content/salasta ... 1268.html

Präsident ist Mons. Luis Ladaria SJ, Sekretär der Glaubenskongregation. Deutschland ist vertreten mit dem Bonner Professor Karl-Heinz Menke, aus Wien ist die Professorin Marianne Schlosser ernannt worden.
Ich kann nicht behaupten, jemanden näher oder über seine Werke oder Aussagen Bescheid zu wissen oder zu kennen. Kann man was aus diesen Berufungen erkennen? Mir fällt auf, dass die Jesuiten m.E. überproportional vertreten sind. Es ist ja m.W. schon länger her, dass wir einen Ordensangehörigen als Papst hatten. Ist das dann die Regel, dass in den Ernennungen die Angehörigen des eigenen Ordens besonders berücksichtigt werden?
Erzbischof Ladaria hat vbor allem zur Zeit die Aufgabe Em Müller aus zu bremsen
hier die Biographie von Hw Herrn Prof Mencke voll und ganz im nachkonziliarem denken zu hause
https://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Heinz_Menke
hier Frau Professor Schlosser
https://de.wikipedia.org/wiki/Marianne_Schlosser
Interessant ist das diese Kommission nicht bei der Glaubenskongregation angesiedelt wurde und somit dem Einfluß von Em Müller völlig entzogen ist

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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von Yeti » Dienstag 2. August 2016, 14:49

CIC_Fan hat geschrieben:
Yeti hat geschrieben:
HeGe hat geschrieben:Die vom Papst angekündigte Kommission ist jetzt eingerichtet und benannt:

http://press.vatican.va/content/salasta ... 1268.html

Präsident ist Mons. Luis Ladaria SJ, Sekretär der Glaubenskongregation. Deutschland ist vertreten mit dem Bonner Professor Karl-Heinz Menke, aus Wien ist die Professorin Marianne Schlosser ernannt worden.
Ich kann nicht behaupten, jemanden näher oder über seine Werke oder Aussagen Bescheid zu wissen oder zu kennen. Kann man was aus diesen Berufungen erkennen? Mir fällt auf, dass die Jesuiten m.E. überproportional vertreten sind. Es ist ja m.W. schon länger her, dass wir einen Ordensangehörigen als Papst hatten. Ist das dann die Regel, dass in den Ernennungen die Angehörigen des eigenen Ordens besonders berücksichtigt werden?
Erzbischof Ladaria hat vbor allem zur Zeit die Aufgabe Em Müller aus zu bremsen
hier die Biographie von Hw Herrn Prof Mencke voll und ganz im nachkonziliarem denken zu hause
https://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Heinz_Menke
hier Frau Professor Schlosser
https://de.wikipedia.org/wiki/Marianne_Schlosser
Interessant ist das diese Kommission nicht bei der Glaubenskongregation angesiedelt wurde und somit dem Einfluß von Em Müller völlig entzogen ist
Was diese Kommission herausfindet, kann doch in keiner Weise eine Verpflichtung zur Umsetzung für den Papst sein, richtig? Und selbst wenn dieser Papst wollte: Ein "non possumus" früherer Päpste, welches er damit vom Tisch wischen würde und welches dann von seinem Nachfolger wieder als "non possumus" in Kraft gesetzt wird...? Er kann und wird sich nicht dem Risiko aussetzen, als theologischer Legastheniker in die Papstgeschichte eingehen zu wollen. Mein damaliger Lehrer in Patrologie Karl Suso Frank (r.i.p.) sagte in einer Vorlesung darüber: "Ja, werte Kommilitoninnen, es gab so etwas wie Diakoninnen in der frühen Kirche, aber das ist sicher nicht das, was Sie anstreben. Zur Wahrung der Schicklichkeit eingesetzte Dienerinnen bei der Taufe weiblicher Taufbewerber bei der Submersionstaufe" (wie im großen Piscinium in San Giovanni in Laterano). Daran hat sich doch nichts geändert, nehme ich an.

Was Kardinal Müller betrifft: Wenn die Ergebnisse dieser Kommission tatsächlich so folgenlos bleiben (sollen?), braucht Papst Franziskus Kardinal Müller gar nicht zu "blockieren", die ganze Kommission ist dann nichts weiter als eine weitere mediale Nebelkerze.
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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von Raphael » Dienstag 2. August 2016, 14:51

CIC_Fan hat geschrieben:.....
hier Frau Professor Schlosser
https://de.wikipedia.org/wiki/Marianne_Schlosser
......
Die gute Frau ist bestimmt mit dem Herrn Overkott befreundet! :narr:
Wenn der Humanismus den Menschen an die erste Stelle setzt,
dann ist der Anti-Humanismus eine gerechtfertigte Ideologie!

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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von Juergen » Dienstag 2. August 2016, 15:07

Raphael hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:.....
hier Frau Professor Schlosser
https://de.wikipedia.org/wiki/Marianne_Schlosser
......
Die gute Frau ist bestimmt mit dem Herrn Overkott befreundet! :narr:
Wieso? Führt die auch in Internetforen Selbstgespräche? :tuete:
Gruß
Jürgen

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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von HeGe » Dienstag 2. August 2016, 15:12

HeGe hat geschrieben:
Yeti hat geschrieben:Ich kann nicht behaupten, jemanden näher oder über seine Werke oder Aussagen Bescheid zu wissen oder zu kennen. Kann man was aus diesen Berufungen erkennen? Mir fällt auf, dass die Jesuiten m.E. überproportional vertreten sind. Es ist ja m.W. schon länger her, dass wir einen Ordensangehörigen als Papst hatten. Ist das dann die Regel, dass in den Ernennungen die Angehörigen des eigenen Ordens besonders berücksichtigt werden?
Die (wenigstens gefühlsmäßig) häufigere Berücksichtigung von Jesuiten ist mir auch schon aufgefallen.

Näher kenne ich die Personen auch nicht wirklich. Frau Schlosser ist hier im Forum öfter als Expertin für franziskanische Fragen benannt worden, Herr Menke wurde in verschiedenen Strängen tendenziell positiv erwähnt. Auf den ersten Blick scheint es mir zumindest bei den beiden schlimmer hätte kommen können, aber welche Ansichten die zum Frauendiakonat vertreten, weiß ich nicht.
Frau Prof. Schlosser scheint sich auch näher mit dem Thema "Geweihte Jungfrau" befasst zu haben, in diesem Zusammenhang ist sie hier im Forum (positiv) erwähnt worden. Das geht ja zumindest schon einmal ansatzweise in die für die Kommission relevante Richtung.

(Wenn die Kommission die Jungfräulichkeit als Voraussetzung für ein Diakonissen-"Amt" festlegt, hat sich das Thema jedenfalls außerhalb von Orden eh erledigt, daran habe die Krawallemanzen wohl kaum Interesse. ;) )
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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von Juergen » Dienstag 2. August 2016, 16:22

Der Abschlußtext der Kommission wurde jetzt schon vor dem ersten Zusammentreffen der Kommission geleakt. → KLICK HIER
Gruß
Jürgen

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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 2. August 2016, 17:18

Yeti hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:
Yeti hat geschrieben:
HeGe hat geschrieben:Die vom Papst angekündigte Kommission ist jetzt eingerichtet und benannt:

http://press.vatican.va/content/salasta ... 1268.html

Präsident ist Mons. Luis Ladaria SJ, Sekretär der Glaubenskongregation. Deutschland ist vertreten mit dem Bonner Professor Karl-Heinz Menke, aus Wien ist die Professorin Marianne Schlosser ernannt worden.
Ich kann nicht behaupten, jemanden näher oder über seine Werke oder Aussagen Bescheid zu wissen oder zu kennen. Kann man was aus diesen Berufungen erkennen? Mir fällt auf, dass die Jesuiten m.E. überproportional vertreten sind. Es ist ja m.W. schon länger her, dass wir einen Ordensangehörigen als Papst hatten. Ist das dann die Regel, dass in den Ernennungen die Angehörigen des eigenen Ordens besonders berücksichtigt werden?
Erzbischof Ladaria hat vbor allem zur Zeit die Aufgabe Em Müller aus zu bremsen
hier die Biographie von Hw Herrn Prof Mencke voll und ganz im nachkonziliarem denken zu hause
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hier Frau Professor Schlosser
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Interessant ist das diese Kommission nicht bei der Glaubenskongregation angesiedelt wurde und somit dem Einfluß von Em Müller völlig entzogen ist
Was diese Kommission herausfindet, kann doch in keiner Weise eine Verpflichtung zur Umsetzung für den Papst sein, richtig? Und selbst wenn dieser Papst wollte: Ein "non possumus" früherer Päpste, welches er damit vom Tisch wischen würde und welches dann von seinem Nachfolger wieder als "non possumus" in Kraft gesetzt wird...? Er kann und wird sich nicht dem Risiko aussetzen, als theologischer Legastheniker in die Papstgeschichte eingehen zu wollen. Mein damaliger Lehrer in Patrologie Karl Suso Frank (r.i.p.) sagte in einer Vorlesung darüber: "Ja, werte Kommilitoninnen, es gab so etwas wie Diakoninnen in der frühen Kirche, aber das ist sicher nicht das, was Sie anstreben. Zur Wahrung der Schicklichkeit eingesetzte Dienerinnen bei der Taufe weiblicher Taufbewerber bei der Submersionstaufe" (wie im großen Piscinium in San Giovanni in Laterano). Daran hat sich doch nichts geändert, nehme ich an.

Was Kardinal Müller betrifft: Wenn die Ergebnisse dieser Kommission tatsächlich so folgenlos bleiben (sollen?), braucht Papst Franziskus Kardinal Müller gar nicht zu "blockieren", die ganze Kommission ist dann nichts weiter als eine weitere mediale Nebelkerze.
der Papst kann mit dem Ergebniss machen was immer im beliebt
daher ist die Frage ist die Kommission so bedeutungslos was man jedenfalls festellen kann em Müller wird immer mehr von allen wichtigen Entscheidungen ausgeschlossen
was Frau Schlosser betrifft sie ist eine gute Theologin auf ihrem Gebiet

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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von ad-fontes » Dienstag 2. August 2016, 17:46

taddeo hat geschrieben:
Vir Probatus hat geschrieben:Eine Albe ist per Definition ein weisses Gewand. Das hier ist irgendwas, aber keine Albe.
Ein Pluviale ist per Definition ein Regenumhang. Hast Du schon mal erlebt, daß es in einer Kirche geregnet hat, wenn der Zelebrant mit Pluviale bekleidet war? :hmm: ;D
Deswegen sagt man ja auch Rauchmantel (obwohl ich noch keinen Prälaten darin beim Smoken gesehen habe). :narr:
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)

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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von Siard » Dienstag 2. August 2016, 23:42

HeGe hat geschrieben:(Wenn die Kommission die Jungfräulichkeit als Voraussetzung für ein Diakonissen-"Amt" festlegt, hat sich das Thema jedenfalls außerhalb von Orden eh erledigt, daran habe die Krawallemanzen wohl kaum Interesse. ;) )
Die ersten evangelischen Pastorinnen sollten auch in eheloser Keuschheit leben (erzählte mir eine Betroffene), aber das hat sich dann ja geändert.
Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen
Und schrieen sich zu ihre Erfahrungen,
Wie man schneller sägen könnte, und fuhren
Mit Krachen in die Tiefe, und die ihnen zusahen,
Schüttelten die Köpfe beim Sägen und
Sägten weiter.

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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von Dschungelboy » Mittwoch 3. August 2016, 07:04

Siard hat geschrieben:Die ersten evangelischen Pastorinnen sollten auch in eheloser Keuschheit leben (erzählte mir eine Betroffene), aber das hat sich dann ja geändert.
Früher durften ja auch Lehrerinnen nicht heiraten.

Gibt man den Emanzen den kleinen Finger, nehmen sie sich irgendwann die ganze Hand. Deshalb: Wehret den Anfängen! Wobei ich glaube, dass es schon zu spät ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass Franzens Kommission zu Ende tagt und ein "Nein" zu Wege bringt, halte ich leider für gering...
Katholischerseits ist darauf hinzuweisen, dass auch eine am Sukzessionsbegriff orientierte Ekklesiologie, wie sie in der katholischen Kirche gilt, keineswegs die Heil schaffende Gegenwart des Herrn im lutherischen Abendmahl leugnen muss.

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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von HeGe » Mittwoch 3. August 2016, 10:18

Dschungelboy hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:Die ersten evangelischen Pastorinnen sollten auch in eheloser Keuschheit leben (erzählte mir eine Betroffene), aber das hat sich dann ja geändert.
Früher durften ja auch Lehrerinnen nicht heiraten.

Gibt man den Emanzen den kleinen Finger, nehmen sie sich irgendwann die ganze Hand. Deshalb: Wehret den Anfängen! Wobei ich glaube, dass es schon zu spät ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass Franzens Kommission zu Ende tagt und ein "Nein" zu Wege bringt, halte ich leider für gering...
Es geht nicht um ein "Ja" oder "Nein" zur Zulassung von Frauen zu irgendeinem Diakonissenamt, sondern alleine um die historische Untersuchung dieser "Amtes" in der frühen Kirche.

Jürgen hat mit seinem Hinweis auf den Bericht aus dem Jahr 2003 zwar völlig recht, dass diese Frage eigentlich schon geklärt und die Kommission damit völlig überflüssig ist, aber nachdem Franz im Überschwang seines Redeflusses die Zusage zu dieser Kommission gemacht hat, konnte er wohl nicht mehr zurück.
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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von taddeo » Mittwoch 3. August 2016, 10:28

HeGe hat geschrieben:Jürgen hat mit seinem Hinweis auf den Bericht aus dem Jahr 2003 zwar völlig recht, dass diese Frage eigentlich schon geklärt und die Kommission damit völlig überflüssig ist, aber nachdem Franz im Überschwang seines Redeflusses die Zusage zu dieser Kommission gemacht hat, konnte er wohl nicht mehr zurück.
Ganz geklärt ist diese Frage bisher nicht, was aber in erster Linie daran liegt, daß die Quellenlage relativ dürftig ist. Falls diese Kommission tatsächlich seriös arbeitet - also nicht nur eine Metastudie zu bisherigen Forschungsergebnissen anstellt, sondern möglichst direkt die Quellenlage in West- UND Ostkirche studiert, dann wäre das sicher ein wichtiger und lobenswerter Beitrag zur theologischen Forschung.
Man kann aber heute schon voraussagen, daß das Ergebnis jeder seriösen Forschung in dieser Frage alle Befürworter eines Frauendiakonats bitter enttäuschen wird. Insofern ist die Forschung tatsächlich "überflüssig".

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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von Raphael » Mittwoch 3. August 2016, 10:40

taddeo hat geschrieben:Man kann aber heute schon voraussagen, daß das Ergebnis jeder seriösen Forschung in dieser Frage alle Befürworter eines Frauendiakonats bitter enttäuschen wird. Insofern ist die Forschung tatsächlich "überflüssig".
Nun ist aber die mögliche Enttäuschung irgendwelcher progressiv ausgerichteten Erwartungen kein Hinderungsgrund, das theologische Fundament der Diakonissen in der Kirche zu erforschen. :pfeif:
Wenn man anschließend auf ein seriöses Forschungsergebnis verweisen kann, hat das eine annähernd ähnliche Qualität wie die Aussagen von JP II. zum "Priesteramt für Frauen"; bzw. es könnte die Grundlage für eine ähnliche Festlegung des Lehramtes herstellen.
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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von Siard » Mittwoch 3. August 2016, 13:42

HeGe hat geschrieben:Es geht nicht um ein "Ja" oder "Nein" zur Zulassung von Frauen zu irgendeinem Diakonissenamt, sondern alleine um die historische Untersuchung dieser "Amtes" in der frühen Kirche.
Stimmt, darum geht es nicht, es geht letztlich um die Zulassung von Frauen zum Priesteramt.
Er tut nichts ohne damit etwas zu bezwecken.
Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen
Und schrieen sich zu ihre Erfahrungen,
Wie man schneller sägen könnte, und fuhren
Mit Krachen in die Tiefe, und die ihnen zusahen,
Schüttelten die Köpfe beim Sägen und
Sägten weiter.

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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 3. August 2016, 13:45

Dschungelboy hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:Die ersten evangelischen Pastorinnen sollten auch in eheloser Keuschheit leben (erzählte mir eine Betroffene), aber das hat sich dann ja geändert.
Früher durften ja auch Lehrerinnen nicht heiraten.

Gibt man den Emanzen den kleinen Finger, nehmen sie sich irgendwann die ganze Hand. Deshalb: Wehret den Anfängen! Wobei ich glaube, dass es schon zu spät ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass Franzens Kommission zu Ende tagt und ein "Nein" zu Wege bringt, halte ich leider für gering...
bei Krankenschwestern gabs das hier glaub ich auch mal

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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 3. August 2016, 13:47

Dschungelboy hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:Die ersten evangelischen Pastorinnen sollten auch in eheloser Keuschheit leben (erzählte mir eine Betroffene), aber das hat sich dann ja geändert.
Früher durften ja auch Lehrerinnen nicht heiraten.

Gibt man den Emanzen den kleinen Finger, nehmen sie sich irgendwann die ganze Hand. Deshalb: Wehret den Anfängen! Wobei ich glaube, dass es schon zu spät ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass Franzens Kommission zu Ende tagt und ein "Nein" zu Wege bringt, halte ich leider für gering...
nein es entsteht zunächst eine neue Form ähnlich der Äbtissinen weihe einige Jahre später dürfen sie dann im Gottesdoenst genau das selbe wie die Herren und noch ein paar Jahre später werden sie dann genau so geweiht

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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 3. August 2016, 13:49

HeGe hat geschrieben:
Dschungelboy hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:Die ersten evangelischen Pastorinnen sollten auch in eheloser Keuschheit leben (erzählte mir eine Betroffene), aber das hat sich dann ja geändert.
Früher durften ja auch Lehrerinnen nicht heiraten.

Gibt man den Emanzen den kleinen Finger, nehmen sie sich irgendwann die ganze Hand. Deshalb: Wehret den Anfängen! Wobei ich glaube, dass es schon zu spät ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass Franzens Kommission zu Ende tagt und ein "Nein" zu Wege bringt, halte ich leider für gering...
Es geht nicht um ein "Ja" oder "Nein" zur Zulassung von Frauen zu irgendeinem Diakonissenamt, sondern alleine um die historische Untersuchung dieser "Amtes" in der frühen Kirche.

Jürgen hat mit seinem Hinweis auf den Bericht aus dem Jahr 2003 zwar völlig recht, dass diese Frage eigentlich schon geklärt und die Kommission damit völlig überflüssig ist, aber nachdem Franz im Überschwang seines Redeflusses die Zusage zu dieser Kommission gemacht hat, konnte er wohl nicht mehr zurück.
gibt es irgend ein Anzeichen daß er zurück wollte?
im übrigen obliegt es dem Papst alleine zu Entscheiden was er aus dem Kommissionsbericht für schlüsse zieht egal was irgendwer vorher gesagt oder nicht gesagt hat

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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von Vir Probatus » Mittwoch 3. August 2016, 15:45

Dschungelboy hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:Die ersten evangelischen Pastorinnen sollten auch in eheloser Keuschheit leben (erzählte mir eine Betroffene), aber das hat sich dann ja geändert.
Früher durften ja auch Lehrerinnen nicht heiraten.

Gibt man den Emanzen den kleinen Finger, nehmen sie sich irgendwann die ganze Hand. Deshalb: Wehret den Anfängen! Wobei ich glaube, dass es schon zu spät ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass Franzens Kommission zu Ende tagt und ein "Nein" zu Wege bringt, halte ich leider für gering...
Welchen Vorteil siehst Du denn darin, wenn Lehrerinnen und Krankenschwestern nicht heiraten dürfen?
Und was denkst Du generell über Gleichberechtigung?
Ich habe den Eindruck, Du träumst von der Frau die Dir untertan ist.
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)

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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von Juergen » Mittwoch 3. August 2016, 16:07

Vir Probatus hat geschrieben:
Dschungelboy hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:Die ersten evangelischen Pastorinnen sollten auch in eheloser Keuschheit leben (erzählte mir eine Betroffene), aber das hat sich dann ja geändert.
Früher durften ja auch Lehrerinnen nicht heiraten.

Gibt man den Emanzen den kleinen Finger, nehmen sie sich irgendwann die ganze Hand. Deshalb: Wehret den Anfängen! Wobei ich glaube, dass es schon zu spät ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass Franzens Kommission zu Ende tagt und ein "Nein" zu Wege bringt, halte ich leider für gering...
Welchen Vorteil siehst Du denn darin, wenn Lehrerinnen und Krankenschwestern nicht heiraten dürfen?
Und was denkst Du generell über Gleichberechtigung?
Ich habe den Eindruck, Du träumst von der Frau die Dir untertan ist.
Wikipedia – Lehrerinnenzölibat hat geschrieben:…Grundlage dafür waren arbeitsmarktpolitische Aspekte und moralische Vorstellungen über die Geschlechterhierarchie. Ein Leben lang berufstätig zu sein, entsprach nicht der bürgerlichen Frauenrolle; der Lehrerinnenberuf diente lediglich der kurzfristigen Versorgung unverheirateter junger Frauen aus bürgerlichen Familien. Einer „Doppelbelastung“ standzuhalten, wurde Frauen nicht zugetraut; zudem galten berufstätige Frauen als unnötige Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt. Der Lehrerinnenzölibat war damit ein Instrument, mit dem durch Diskriminierung flexibel auf die jeweilige Arbeitsmarktsituation reagiert werden konnte – bestand Lehrermangel, so wurde er gelockert, bestand dagegen ein Überangebot, konnten damit Lehrerinnen vom Arbeitsmarkt verdrängt werden…
Und gerade gestern ging folgende Meldung durch die Medien:
http://www.n24.de/n24/Wissen/Gesundheit ... tern-.html

Neue Familienstudie
So erholen sich gestresste Eltern

Eltern müssen heute deutlich mehr Belastungen ertragen als frühere Generationen. Zeitknappheit und Stress fordern ihren Tribut. Doch die Mütter und Väter haben Wege gefunden, sich zu erholen.

Für alles zu wenig Zeit: Berufstätige Eltern in Deutschland leiden vermehrt unter chronischer Zeitknappheit. Das ergab eine Umfrage unter 1000 Müttern und Vätern im Auftrag des AOK-Bundesverbandes. Danach beklagt knapp die Hälfte (47 Prozent), dass sie im Alltag durch mangelnde Zeit gestresst ist. Andere starke Belastungsfaktoren wie Finanzknappheit oder psychische Anstrengungen rangieren laut Studie mit jeweils 28 Prozent weit dahinter.
Beruf und Familie sind eben nicht so einfach unter einen Hut zu bringen. Ich bin mir auch gar nicht sicher, ob die Leute tatsächlich „Doppelverdiener“ sind, weil sie es unbedingt sein wollen, sondern ich vermute, in vielen Fällen sind sie es, weil sie es sein müssen.
Lägen die Löhne so, daß eine Person (egal ob Vater oder Mutter) vom Einkommen die Familie ernähren könnte, gäbe es möglicherweise deutlich mehr Hausmänner/Hausfrauen und weniger Familien mit „Doppelverdienern“.
Gruß
Jürgen

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Dschungelboy
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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von Dschungelboy » Mittwoch 3. August 2016, 16:17

Vir Probatus hat geschrieben:Ich habe den Eindruck, Du träumst von der Frau die Dir untertan ist.
1. Mo 3,16
1. Tim 2,12
Eph 5,22
.
.
.
:regel:
Katholischerseits ist darauf hinzuweisen, dass auch eine am Sukzessionsbegriff orientierte Ekklesiologie, wie sie in der katholischen Kirche gilt, keineswegs die Heil schaffende Gegenwart des Herrn im lutherischen Abendmahl leugnen muss.

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Raphael
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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von Raphael » Mittwoch 3. August 2016, 16:32

Dschungelboy hat geschrieben:
Vir Probatus hat geschrieben:Ich habe den Eindruck, Du träumst von der Frau die Dir untertan ist.
1. Mo 3,16
1. Tim 2,12
Eph 5,22
.
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.
:regel:
Don't take him serious! :unbeteiligttu:
Wenn der Humanismus den Menschen an die erste Stelle setzt,
dann ist der Anti-Humanismus eine gerechtfertigte Ideologie!

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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von Vir Probatus » Mittwoch 3. August 2016, 16:37

Dschungelboy hat geschrieben:
Vir Probatus hat geschrieben:Ich habe den Eindruck, Du träumst von der Frau die Dir untertan ist.
1. Mo 3,16
1. Tim 2,12
Eph 5,22
.
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:regel:
Sind das die Bibelverse für den Macho?
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)

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Raphael
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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von Raphael » Mittwoch 3. August 2016, 16:44

Vir Probatus hat geschrieben:
Dschungelboy hat geschrieben:
Vir Probatus hat geschrieben:Ich habe den Eindruck, Du träumst von der Frau die Dir untertan ist.
1. Mo 3,16
1. Tim 2,12
Eph 5,22
.
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:regel:
Sind das die Bibelverse für den Macho?
Nein, göttliche Weisungen für den Umgang der Geschlechter miteinander! :doktor:
Wenn der Humanismus den Menschen an die erste Stelle setzt,
dann ist der Anti-Humanismus eine gerechtfertigte Ideologie!

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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von Vir Probatus » Mittwoch 3. August 2016, 17:29

Raphael hat geschrieben:
Vir Probatus hat geschrieben:
Dschungelboy hat geschrieben:
Vir Probatus hat geschrieben:Ich habe den Eindruck, Du träumst von der Frau die Dir untertan ist.
1. Mo 3,16
1. Tim 2,12
Eph 5,22
.
.
.
:regel:
Sind das die Bibelverse für den Macho?
Nein, göttliche Weisungen für den Umgang der Geschlechter miteinander! :doktor:
Wenn es danach ginge, gäbe es manches Amt in der Kirche nicht.
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)

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Re: Presse: "Rom erwägt Zulassung von Frauen zum Diakonat"

Beitrag von Dschungelboy » Mittwoch 3. August 2016, 17:59

Vir Probatus hat geschrieben: Sind das die Bibelverse für den Macho?
Ja Entschuldigung, ich habe diese Bibel nicht geschrieben. Wenn es dir nicht passt musst du halt zu den Muselmanen rübermachen :turban:
Katholischerseits ist darauf hinzuweisen, dass auch eine am Sukzessionsbegriff orientierte Ekklesiologie, wie sie in der katholischen Kirche gilt, keineswegs die Heil schaffende Gegenwart des Herrn im lutherischen Abendmahl leugnen muss.

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