Kurze Fragen - kurze Antworten VI

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Juergen
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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Juergen » Montag 22. April 2019, 16:09

Maja hat geschrieben:
Montag 22. April 2019, 15:12
Was ist denn eine Tischmesse?
Möglicherweise ist damit eine (Hl.) Messe gemeint, bei der die Leute (zuhause) um den (Wohnzimmer)tisch sitzen (vgl. auch Thread: Hausmessen)


Bild
Bildlink: https://www.sankt-matthias.de/wp-conten ... r-2_02.jpg


https://www.kiz-online.de/Hausmessen-si ... -Tradition


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Jürgen
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

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Lycobates
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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Lycobates » Montag 22. April 2019, 16:24

Juergen hat geschrieben:
Montag 22. April 2019, 16:09
Maja hat geschrieben:
Montag 22. April 2019, 15:12
Was ist denn eine Tischmesse?
Möglicherweise ist damit eine (Hl.) Messe gemeint, bei der die Leute (zuhause) um den (Wohnzimmer)tisch sitzen (vgl. auch Thread: Hausmessen)


Bild
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https://www.kiz-online.de/Hausmessen-si ... -Tradition


Eine solche Keksfeier veranstalte ich auch ab und zu.
Meine Gäste sind wohl besser angezogen.
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holzi
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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von holzi » Montag 22. April 2019, 17:44

Solche Tischgottesdienste hat unser alter Pfarrer auch gelegentlich gehalten. Mir war dabei aber immer sehr sehr unwohl. Es passt einfach nicht. Wenn ich in partibus infideium keine geeignete Kapelle auftreiben kann oder aus Furch vor Verfolgung "unter dem Radar" bleiben müsste, dann ok, aber so, wenn die nächste geeignete Kirche oder Kapelle einen Steinwurf weit weg ist, dann geht mir das nicht ein. Bin wohl schon zu alt für sowas :ikb_wheelchair:
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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Protasius » Montag 22. April 2019, 19:32

holzi hat geschrieben:
Montag 22. April 2019, 17:44
Solche Tischgottesdienste hat unser alter Pfarrer auch gelegentlich gehalten. Mir war dabei aber immer sehr sehr unwohl. Es passt einfach nicht. Wenn ich in partibus infideium keine geeignete Kapelle auftreiben kann oder aus Furch vor Verfolgung "unter dem Radar" bleiben müsste, dann ok, aber so, wenn die nächste geeignete Kirche oder Kapelle einen Steinwurf weit weg ist, dann geht mir das nicht ein. Bin wohl schon zu alt für sowas :ikb_wheelchair:
Betreffs Verfolgung fällt mir dazu immer dieser Beitrag über die Hauskirchen der frühen Christenheit ein (schließlich war das Christentum über viele Jahrhunderte im Römischen Reich illegal): The Ancient Mass in the”House Churches”was not as Informal as Many Think.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Petrus_Agellus » Mittwoch 24. April 2019, 21:46

Darf in der Osternachtsfeier (NO) die Homilie entfallen? Ich war letzten Samstag Abend über deren Fehlen verwundert...

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Siard
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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Siard » Donnerstag 25. April 2019, 00:20

In allen Messen, für die eine Homilie vorgeschrieben ist, darf sie aus "schwerwiegendem" Grund entfallen (Can. 767 §2: An Sonntagen und gebotenen Feiertagen ist in allen Messen, die unter Beteiligung des Volkes gefeiert werden, eine Homilie zu halten; sie darf nur aus schwerwiegendem Grund ausfallen.). Das wird nicht selten großzügig ausgelegt. Eigentlich hätte es eine Predigt geben müssen.

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Lycobates
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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Lycobates » Donnerstag 25. April 2019, 04:57

Siard hat geschrieben:
Donnerstag 25. April 2019, 00:20
In allen Messen, für die eine Homilie vorgeschrieben ist, darf sie aus "schwerwiegendem" Grund entfallen (Can. 767 §2: An Sonntagen und gebotenen Feiertagen ist in allen Messen, die unter Beteiligung des Volkes gefeiert werden, eine Homilie zu halten; sie darf nur aus schwerwiegendem Grund ausfallen.). Das wird nicht selten großzügig ausgelegt. Eigentlich hätte es eine Predigt geben müssen.
Eine Predigt, am Karsamstag? :hmm:
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Petrus_Agellus
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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Petrus_Agellus » Donnerstag 25. April 2019, 06:17

Lycobates hat geschrieben:
Donnerstag 25. April 2019, 04:57
Siard hat geschrieben:
Donnerstag 25. April 2019, 00:20
In allen Messen, für die eine Homilie vorgeschrieben ist, darf sie aus "schwerwiegendem" Grund entfallen (Can. 767 §2: An Sonntagen und gebotenen Feiertagen ist in allen Messen, die unter Beteiligung des Volkes gefeiert werden, eine Homilie zu halten; sie darf nur aus schwerwiegendem Grund ausfallen.). Das wird nicht selten großzügig ausgelegt. Eigentlich hätte es eine Predigt geben müssen.
Eine Predigt, am Karsamstag? :hmm:
Das waren auch meine Gedanken. Beide Ansätze.

Der Pfarrer ist Ordensmann, Stiftspfarre nahe Salzburg, Hauptpfarre weiterer drei Katastralgemeinden, von denen eine einen eigenen Priester hat(keine Ahnung in welcher offiziellen Position). Er selbst hat gelesen: Auferstehungsmesse am Abend des Karsamstag in der Hauptpfarre, Hochamt am Morgen des Ostersonntag ebenda, unmittelbar danach Hochamt in Katastralgemeinde A. Auferstehungsfeier am frühen Ostersonntagmorgen war dem Pastoralassistenten überlassen (mit Kommunionausteilung).

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Siard
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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Siard » Donnerstag 25. April 2019, 17:51

Lycobates hat geschrieben:
Donnerstag 25. April 2019, 04:57
Siard hat geschrieben:
Donnerstag 25. April 2019, 00:20
In allen Messen, für die eine Homilie vorgeschrieben ist, darf sie aus "schwerwiegendem" Grund entfallen (Can. 767 §2: An Sonntagen und gebotenen Feiertagen ist in allen Messen, die unter Beteiligung des Volkes gefeiert werden, eine Homilie zu halten; sie darf nur aus schwerwiegendem Grund ausfallen.). Das wird nicht selten großzügig ausgelegt. Eigentlich hätte es eine Predigt geben müssen.
Eine Predigt, am Karsamstag? :hmm:
Die Osternacht ist nicht Karsamstag, sondern (Vorabend von) Ostern.

Juergen
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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Juergen » Montag 13. Mai 2019, 11:18

Gestern fiel mir aus einer Kiste ein Gebetbüchlein (Jesus meine Liebe) in die Hände in dem eine Widmung steht, die ich allerdings nicht richtig entziffern kann. – Könnte mir bitte jemand dabei helfen?

Es geht lediglich um die blau markierten Wörter, der Rest ist klar.


größer: http://i66.tinypic.com/11gnjg5.jpg
Gruß
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taddeo
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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von taddeo » Montag 13. Mai 2019, 11:29

Juergen hat geschrieben:
Montag 13. Mai 2019, 11:18
Gestern fiel mir aus einer Kiste ein Gebetbüchlein (Jesus meine Liebe) in die Hände in dem eine Widmung steht, die ich allerdings nicht richtig entziffern kann. – Könnte mir bitte jemand dabei helfen?

Es geht lediglich um die blau markierten Wörter, der Rest ist klar.


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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Juergen » Montag 13. Mai 2019, 11:30

Danke! :daumen-rauf:

Mich irritierte vor allem der fehlende U-Bogen, der sonst gesetzt wurde.
Bei „ero“ in Wernigerode muß man auch viel Phantasie haben.
Gruß
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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Juergen » Montag 13. Mai 2019, 13:24

Oben in der Ecke steht 8,- Das dürfte ja wohl der Preis des Buches sein.
Wenn man mal auf das Lohnniveau schaut, so lag das 1907 bei 81,- Mark. Das Buch kostete also 1/10 eines durchschnittlichen Monatseinkommens.
:auweia:
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Amigo
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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Amigo » Montag 13. Mai 2019, 13:45

Ich würde aber spontan vermuten, dass diese Preisauszeichnung irgendwann (viel?) später in einem Antiquariat o.ä. dazugeschrieben wurde und nicht den Originalverkaufspreis zum Erscheinungsdatum darstellt...

Juergen
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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Juergen » Montag 13. Mai 2019, 14:08

Amigo hat geschrieben:
Montag 13. Mai 2019, 13:45
Ich würde aber spontan vermuten, dass diese Preisauszeichnung irgendwann (viel?) später in einem Antiquariat o.ä. dazugeschrieben wurde und nicht den Originalverkaufspreis zum Erscheinungsdatum darstellt...
Da könntest Du natürlich auch recht haben, da man vermutlich kein Buch verschenkt, in dem der Preis noch drin steht.

Welche Wege das Buch genommen hat, bis es bei mir landete, weiß ich leider nicht. Es war ein einem Karton mit einigen Büchern mit Bezug zu Paderborn drin, den mit mal irgendwer (aus Münster?) geschenkt hat.

Gruß
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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Juergen » Montag 10. Juni 2019, 09:39

Im Direktorium (Paderborn) steht für Heute:
Mit Dekret vom 11. Februar 2018 hat die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung die liturgi­sche Feier der seligen Jungfrau Maria als Mutter der Kirche im Rang eines G in den Römischen Generalkalender einge­führt. Als Termin hierfür ist gesamtkirchlich der Pfingstmon­tag vorgesehen.

Zum Messformular: In einer Notifikation vom 24. März 2018, in der die Kongregation auf ortskirchliche Gegebenhei­ten eingeht, ist klargestellt, dass für Deutschland die bisheri­ge liturgische Ordnung durch den neuen G nicht abgeschafft wird und die gewohnte liturgische Ordnung hier bestehen bleibt.

Eine Verlegung des neuen G ist in der Notifikation nicht vor­ gesehen. Eine abschließende Klärung des Umgangs der deut­schen Bischöfe mit dem neuen G ist zum Redaktionsschluss noch nicht erfolgt.

Ohne dem Ergebnis vorzugreifen, wird auf die Möglichkeit verwiesen, je nach pastoraler Situation an einem der Wochentage in der Woche nach Pfingsten eine Votivmesse zu Maria, der Mutter der Kirche (Messbuch II, S. 1141 ff.), zu feiern, so­fern der Tag nicht bereits durch einen gebotenen Gedenktag oder ein Gedenken höheren Ranges belegt ist.

Ist da eigentlich inzwischen eine „abschließende Klärung“ erfolgt? :hmm:
Gruß
Jürgen
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Christophorus
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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Christophorus » Dienstag 18. Juni 2019, 22:07

In einer (Online-)Diskussion über das Brot, das als gültige Materie für die hl. Eucharistie erforderlich ist, hat jemand behauptet, definierend sei für Brot das Kneten und geformt werden (im Gegensatz zum Rühren und gegossen werden). Demnach seien die üblichen Hostien kein Brot.
Hat jemand Gegenargumente?
Natürlich hat die jahrhundertealte Praxis der Kirche die Hostien immer als Brot angesehen, das sollte doch genügen. Außerdem scheint Kneten oder Rühren irrelevant zu sein. Es gibt ja auch den Trend der "no-knead-Brote" (was man nicht alles lernt :D) und sind vielleicht manche Fladenbrotteige flüssig?
Ich hatte u.a. geantwortet, dass die Zutaten – in diesem Fall eben nur Mehl und Wasser – und die Zubereitungsart – das Backen, nicht z. B. Braten mit Fett in der Pfanne – es zu Brot machen. Wobei manche Fladenbrote ja auch in der Pfanne zubereitet werden, oder?
Christus resurrexit, alleluja!

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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Juergen » Dienstag 18. Juni 2019, 22:40

Egal, was Du geraucht hast, hör auf damit.

Oder ist das wirklich ernst gemeint? :auweia:
Gruß
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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von taddeo » Dienstag 18. Juni 2019, 22:46

Christophorus hat geschrieben:
Dienstag 18. Juni 2019, 22:07
In einer (Online-)Diskussion über das Brot, das als gültige Materie für die hl. Eucharistie erforderlich ist, hat jemand behauptet, definierend sei für Brot das Kneten und geformt werden (im Gegensatz zum Rühren und gegossen werden). Demnach seien die üblichen Hostien kein Brot.
Hat jemand Gegenargumente?
Natürlich hat die jahrhundertealte Praxis der Kirche die Hostien immer als Brot angesehen, das sollte doch genügen. Außerdem scheint Kneten oder Rühren irrelevant zu sein. Es gibt ja auch den Trend der "no-knead-Brote" (was man nicht alles lernt :D) und sind vielleicht manche Fladenbrotteige flüssig?
Ich hatte u.a. geantwortet, dass die Zutaten – in diesem Fall eben nur Mehl und Wasser – und die Zubereitungsart – das Backen, nicht z. B. Braten mit Fett in der Pfanne – es zu Brot machen. Wobei manche Fladenbrote ja auch in der Pfanne zubereitet werden, oder?
Das ist ungefähr so, als müßten die Weintrauben, um gültige Materie für die Eucharistie zu werden, mit nackten Füßen gestampft werden statt mit modernen Maschinen - denke ich ... :pfeif:

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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Amigo » Dienstag 18. Juni 2019, 23:09

taddeo hat geschrieben:
Dienstag 18. Juni 2019, 22:46
Christophorus hat geschrieben:
Dienstag 18. Juni 2019, 22:07
In einer (Online-)Diskussion über das Brot, das als gültige Materie für die hl. Eucharistie erforderlich ist, hat jemand behauptet, definierend sei für Brot das Kneten und geformt werden (im Gegensatz zum Rühren und gegossen werden). Demnach seien die üblichen Hostien kein Brot.
Hat jemand Gegenargumente?
Natürlich hat die jahrhundertealte Praxis der Kirche die Hostien immer als Brot angesehen, das sollte doch genügen. Außerdem scheint Kneten oder Rühren irrelevant zu sein. Es gibt ja auch den Trend der "no-knead-Brote" (was man nicht alles lernt :D) und sind vielleicht manche Fladenbrotteige flüssig?
Ich hatte u.a. geantwortet, dass die Zutaten – in diesem Fall eben nur Mehl und Wasser – und die Zubereitungsart – das Backen, nicht z. B. Braten mit Fett in der Pfanne – es zu Brot machen. Wobei manche Fladenbrote ja auch in der Pfanne zubereitet werden, oder?
Das ist ungefähr so, als müßten die Weintrauben, um gültige Materie für die Eucharistie zu werden, mit nackten Füßen gestampft werden statt mit modernen Maschinen - denke ich ... :pfeif:
Sehe ich auch so (und finde das Beispiel exzellent :klatsch: )
Brot ist durch seine Zutaten definiert, und die erfordern zwar eine gewisse Hitzeeinwirkung (ungebackener Brotteig ist noch kein Brot), aber welcher Art die Hitze ist - Holzofen, Elektroofen, heißer Stein... - spielt dabei keine Rolle. Und umso weniger hat die Methode, mit der die Zutaten vermengt werden, Relevanz für die Panizität von Brot. :doktor:

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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Christophorus » Dienstag 18. Juni 2019, 23:43

Juergen hat geschrieben:
Dienstag 18. Juni 2019, 22:40
Egal, was Du geraucht hast, hör auf damit.

Oder ist das wirklich ernst gemeint? :auweia:
Was denn :pfeif:
Das war ernsthaft eine Diskussion. Oder meinst Du, dass ich so nach Beispielen gesucht habe?
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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Christophorus » Dienstag 18. Juni 2019, 23:44

Und selbstverständlich zweifle ich nicht daran, dass die üblichen Hostien gültige Materie sind, Gott bewahre!
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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Christophorus » Dienstag 18. Juni 2019, 23:45

Amigo hat geschrieben:
Dienstag 18. Juni 2019, 23:09
Brot ist durch seine Zutaten definiert, und die erfordern zwar eine gewisse Hitzeeinwirkung (ungebackener Brotteig ist noch kein Brot), aber welcher Art die Hitze ist - Holzofen, Elektroofen, heißer Stein... - spielt dabei keine Rolle. Und umso weniger hat die Methode, mit der die Zutaten vermengt werden, Relevanz für die Panizität von Brot. :doktor:
Da stimme ich Dir zu.
Danke für die Antworten!
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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Lycobates » Dienstag 18. Juni 2019, 23:50

Amigo hat geschrieben:
Dienstag 18. Juni 2019, 23:09
taddeo hat geschrieben:
Dienstag 18. Juni 2019, 22:46
Christophorus hat geschrieben:
Dienstag 18. Juni 2019, 22:07
In einer (Online-)Diskussion über das Brot, das als gültige Materie für die hl. Eucharistie erforderlich ist, hat jemand behauptet, definierend sei für Brot das Kneten und geformt werden (im Gegensatz zum Rühren und gegossen werden). Demnach seien die üblichen Hostien kein Brot.
Hat jemand Gegenargumente?
Natürlich hat die jahrhundertealte Praxis der Kirche die Hostien immer als Brot angesehen, das sollte doch genügen. Außerdem scheint Kneten oder Rühren irrelevant zu sein. Es gibt ja auch den Trend der "no-knead-Brote" (was man nicht alles lernt :D) und sind vielleicht manche Fladenbrotteige flüssig?
Ich hatte u.a. geantwortet, dass die Zutaten – in diesem Fall eben nur Mehl und Wasser – und die Zubereitungsart – das Backen, nicht z. B. Braten mit Fett in der Pfanne – es zu Brot machen. Wobei manche Fladenbrote ja auch in der Pfanne zubereitet werden, oder?
Das ist ungefähr so, als müßten die Weintrauben, um gültige Materie für die Eucharistie zu werden, mit nackten Füßen gestampft werden statt mit modernen Maschinen - denke ich ... :pfeif:
Sehe ich auch so (und finde das Beispiel exzellent :klatsch: )
Brot ist durch seine Zutaten definiert, und die erfordern zwar eine gewisse Hitzeeinwirkung (ungebackener Brotteig ist noch kein Brot), aber welcher Art die Hitze ist - Holzofen, Elektroofen, heißer Stein... - spielt dabei keine Rolle. Und umso weniger hat die Methode, mit der die Zutaten vermengt werden, Relevanz für die Panizität von Brot. :doktor:
Tolles Doktorthema: De panicitate panis animadversiones atque disquisitiones aliquot quas ad summos in artologia honores rite consequendos publice defendet Amicus Crucigangsterius.
Ich schlage Taddeo als Doktorvater vor.
Wir erfahrenen Semester sekundieren gerne.
:breitgrins:
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