Krankheit & Leiden

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Poliven
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Krankheit & Leiden

Beitrag von Poliven »

Die Medizin ein Werk des Widersachers ?

Jesus ist das beste Beispiel das uns zeigt das Leiden die Sünde sühnt. Aber selbst heute noch gibt es Menschen die uns das zeigen bspw Menschen die die hl. Stigmata empfangen dürfen.

. "Wer nicht sein Kreuz nimmt u. mir nachfolgt, der ist Meiner nicht würdig"

Papst Johannes Paul fordert uns auf das Kreuz mit Freude zu tragen.

Jesus zu Mama Carmela einer italienischen Familienmutter.

vom Leiden

Das Leiden ist unentbehrlich für die guten Werke. Es ist wie der Dünger, der die Pflanzen wachsen macht. Wirf dich voll Vertrauen in meine Arme. Ich werde dir Leiden geben, aber ich werde dir auch eine höhere Gnade geben, wodurch du zu leiden verstehen wirst.

Benützt eure Leiden auch dazu, den Teufel zu besiegen, denn ein großer Teil davon wird von ihm verursacht, der, nachdem er sie hervorgerufen hat, euch zu entmutigen und die Kraft und die Liebe auszulöschen sucht.

Ich prüfe nie jemanden über seine Kräfte, und wenn ihr glaubt, die Heimsuchungen und die Leiden überstiegen eure Kräfte, fallt ihr in einen sehr großen Fehler, der oft nur eine Versuchung ist. Wenn ihr aber in diese einwilligt, verliert ihr den Mut und laßt euch niederschlagen. Seid überzeugt, dass das Leiden ein Geschenk ist und dass, bevor ich euch ein Kreuz auferlege, ich euch die Kraft gebe, es zu tragen

Kreuz = Leiden = bspw. auch Krankheit

Die Gottesmutter fordert bei ihren Erscheinungen immer wieder das für die Kranken gebetet werden müsse anstatt einen Arzt aufzusuchen.

ich hatte mal die Erfahrung als ich etwa 6 Jahre alt war persönlich. Hatte gerade eine Mittelohrentzündung und hatte die ganze Nacht starke schmerzen. damals betete meine Großmutter für mich und machte mir immer das Kreuzzeichen auf die Stirn. Mit der Zeit war das alles schon gar nicht mehr so schlimm und wie soll ich sagen. Nachdem man gelitten hat fühlt man sich einfach besser als wenn man es nicht täte. Ist es nicht auch beispielsweise im Sport so ? "leidet" man nicht auch bei gewissen Sportarten erheblich ? und fühlt man sich dannach nicht auch viel besser ? Auf alle Fälle besser als diejenigen die den ganzen Tag nur zuhause rumhocken.

Nun die Medizin nimmt uns das Leiden. Wir legen unser Kreuz mehr oder weniger ab. Wir tragen es nicht mit Freude. Das Leiden ist sozusagen ein Geschenk wenn man es richtig "einsetzt".

wenn nicht -> verzweifelt man. Wer verzweifelt vertraut nicht. Wer nicht Vertraut liebt nicht. Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe.

Auch viele "Geisteskranken" bedürfen nicht der Medizin sondern eines Exorzisten. Man stelle sich nur mal vor der Mensch sieht bspw. durch die einwirkung von Drogen den Teufel wird darauf hin wahnsinnig dreht durch erzählt das seiner Familie o.a. doch niemand hört wirklich zu .Er wird als Krank eingestuft und ein Kranker bedarf eines Arztes. es wird ihn einfach ein Medikament gegeben das ihm das "mystische Auge" schliest. Diese Menschen sind dennoch nicht geheilt. sie sind besessen.

Falls jetzt wer argumentiert das sehr wenige besessen seien die in Psychatrischen Anstalten hocken folgendes.


"Und es geschah, da der Teufel ausfuhr, da redete der Stumme."

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FioreGraz
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Beitrag von FioreGraz »

Erst mal sind Krankheiten nicht Werk Gottes oder des Teufels sondern unser eigenes, bzw. die Folge des ersten Sündefalls Adams. Und dann Leiden? Selbst um den Preis das man stirbt? Das man schäden davon trägt, obwohl es möglicherweise heilbar wäre? Das wäre ja Selbstmord und somit wohl noch eine größere Sünde. Christus hat ja auch geheilt er hätte ja "nur" die Sünden vergeben können und sagen "Leide mal schön weiter"- Und selbst Paulus sagt unumwunden
Dem einen wird durch den Geist die Gabe der Weisheit verliehen, einem anderen die Gabe der Erkenntnis durch denselben Geist; einem anderen durch denselben Geist die Gabe des Glaubens, wieder einem anderen die Gabe zum Heilen in dem einen Geist, jenem die Kraft zu Wundertaten, dem die Gabe der prophetischen Rede, einem andern die Unterscheidung der Geister; diesem verschiedene Arten von Zungenreden, jenem die Auslegung von Zungenreden. Das alles wirkt ein und derselbe Geist, der einem jeden zuteilt, wie er will.
(1.Kor 12,7-11)

Und unterscheidet zwischen "Wundertaten" und "heilen", sprich die Fähigkeit zu einem Arzt und zu heilen sind eine Gabe Gottes, sie zu verwerfen ist Gott zu verwerfen. Was natürlich nicht heist das sie immer "recht" benutzt wird, sondern oft auch "unrecht". Aber ist der Messerhersteller schuld oder gleich böse wenn anstat Brot geschnitten, jamand mit dem Messer einen anderen verletzt?

Und Leiden darf niemals einen Selbstzweck erfüllen auch darf es mich nicht dadurch von der Gemeinschaft abtrennen.
Hatte gerade eine Mittelohrentzündung und hatte die ganze Nacht starke schmerzen. damals betete meine Großmutter für mich und machte mir immer das Kreuzzeichen auf die Stirn. Mit der Zeit war das alles schon gar nicht mehr so schlimm und wie soll ich sagen. Nachdem man gelitten hat fühlt man sich einfach besser als wenn man es nicht täte.
ERstens leidet jeder Kranke oder meinst du ne Pille und man hupfzt fröhlich munter rum, dann warst noch nie krank? Zweitens ohne MEdizin wärst womöglich taub (und könntest nicht mehr versthen was Menschen zu dir sagen, in der Kriche gepredigt wird - was vielleicht sogar ein Segen wäre)...... Und leiden nur damit man sich danach besser fühlt? Ein sehr egoistischer Ansatz.
Seid überzeugt, dass das Leiden ein Geschenk ist und dass, bevor ich euch ein Kreuz auferlege, ich euch die Kraft gebe, es zu tragen
Das ist wohl ein Glaube der meint das Krankheiten und Unfälle von Gott geschickt werden, damit wäre der nächste Schluß Gott ist der Urvater der Sünde da ja Krankheit und endgültig der Tod folgen der Sünde sind.
wenn nicht -> verzweifelt man. Wer verzweifelt vertraut nicht. Wer nicht Vertraut liebt nicht. Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe.
Genau so könnte man das mit dem zölibatären sagen, und dennoch heist es "wer es fassen kann der fasse es."
Auch viele "Geisteskranken" bedürfen nicht der Medizin sondern eines Exorzisten. Man stelle sich nur mal vor der Mensch sieht bspw. durch die einwirkung von Drogen den Teufel wird darauf hin wahnsinnig dreht durch erzählt das seiner Familie o.a. doch niemand hört wirklich zu .
Es stimmt zwar das einige "Geisteskranke" einfach "nur" bessesen sind die überwigende Mehrheit ist einfach nur Krank, du wirst ein Down-Syndrom bzw. jegliche geistige Behinderung die es von Geburt an oder durch einen Unfall nicht mit "Weihwasserbesprengen" und Beten wegbekommen (schön wäre es). Und du wirst psychische Störungen damit nur verstärken. Nicht umsonst hat die Kirche hier wohlwissend Regeln eingeführt darunter auch ein medizinische Gutachten und es gibt auch seitens der Medizin objektive "Indikationen" bei denen ein Exorzismus annerkannt wird, zwar nicht aus dem Grund wie es die Kriche meint aber die Indikationen passen zusammen. Ein guter Mediziner wird auch in diesen eindeutigen Fällen einen "Exorzismus" vorschlagen.

LG
Fiore

Poliven
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Beitrag von Poliven »

Das ist wohl ein Glaube der meint das Krankheiten und Unfälle von Gott geschickt werden, damit wäre der nächste Schluß Gott ist der Urvater der Sünde da ja Krankheit und endgültig der Tod folgen der Sünde sind.
Falsch. Die Sünde ist die Wurzel des Leids. Der Mensch ist schuld an seinem Leid. Das Leid wird zur Sühne unserer Sünden gegeben.
Erst mal sind Krankheiten nicht Werk Gottes oder des Teufels sondern unser eigenes, bzw. die Folge des ersten Sündefalls Adams.
da hast du gar nicht mal so unrecht. Doch die Krankheiten kommen auch nicht von nirgendwo und ungefair...
Und dann Leiden? Selbst um den Preis das man stirbt?
was ist schon ein Leben voller Leiden gegen die Ewigkeit voll Freude ?. auch Anneliese Michel litt für die Armen Seelen im Fegefeuer. Sie selbst sagte ja auch aus das sie dem herrn ihr Ja gegeben habe um für die Armen Seelen im Fegefeuer zu leiden
Ein guter Mediziner wird auch in diesen eindeutigen Fällen einen "Exorzismus" vorschlagen.
*räusper*
Zuletzt geändert von Poliven am Montag 18. April 2005, 14:57, insgesamt 6-mal geändert.

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Juergen
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Beitrag von Juergen »

Poliven hat geschrieben:
Das ist wohl ein Glaube der meint das Krankheiten und Unfälle von Gott geschickt werden, damit wäre der nächste Schluß Gott ist der Urvater der Sünde da ja Krankheit und endgültig der Tod folgen der Sünde sind.
Falsch. Die Sünde ist die Wurzel des Leids. Der Mensch ist schuld an seinem Leid. Das Leid wird zur Sühne für unsere Schuld gegeben.
Aber wohl kaum als Sühre für persönliche Schuld, nach dem Motto Fritzchen hat gesündigt, und alsdann bekommt er die Windpocken.
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.
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Poliven
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Beitrag von Poliven »

http://www.heiliggeist-seminar.de/Leiden.htm

Oft lässt Gott Leid zu, um die Menschen zum Nachdenken, zur Umkehr zu bewegen, zur Erinnerung an Gott. Auch als Prüfung und zur Seelenentwicklung lässt er dies zu. Es heißt nicht umsonst "Not lehrt beten!"
Zuletzt geändert von Poliven am Montag 18. April 2005, 14:40, insgesamt 2-mal geändert.

Poliven
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Beitrag von Poliven »

Juergen hat geschrieben:
Poliven hat geschrieben:
Das ist wohl ein Glaube der meint das Krankheiten und Unfälle von Gott geschickt werden, damit wäre der nächste Schluß Gott ist der Urvater der Sünde da ja Krankheit und endgültig der Tod folgen der Sünde sind.
Falsch. Die Sünde ist die Wurzel des Leids. Der Mensch ist schuld an seinem Leid. Das Leid wird zur Sühne für unsere Schuld gegeben.
Aber wohl kaum als Sühre für persönliche Schuld, nach dem Motto Fritzchen hat gesündigt, und alsdann bekommt er die Windpocken.
doch auch.

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Edi
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Beitrag von Edi »

Es können auch die Eltern, die Vorfahren gesündigt haben. Im AT steht, dass Gott die Sünden bis ins 3. und 4. Glied straft.
Bei David das Beispiel: Gott vergibt ihm seine Sünde, aber lässt seinen Sohn an einer Krankheit sterben. 2.Samuel 12, 1-25
Sündenstrafe trotz Vergebung Gottes.

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Juergen
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Beitrag von Juergen »

Edi hat geschrieben:Es können auch die Eltern, die Vorfahren gesündigt haben. Im AT steht, dass Gott die Sünden bis ins 3. und 4. Glied straft.
Bei David das Beispiel: Gott vergibt ihm seine Sünde, aber lässt seinen Sohn an einer Krankheit sterben. 2.Samuel 12, 1-25
Sündenstrafe trotz Vergebung Gottes.
Oder auch nicht. Man lese mal Joh 9 oder vielleicht deutlicher in Lk 13.
Gruß Jürgen

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Edi
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Beitrag von Edi »

Juergen hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:Es können auch die Eltern, die Vorfahren gesündigt haben. Im AT steht, dass Gott die Sünden bis ins 3. und 4. Glied straft.
Bei David das Beispiel: Gott vergibt ihm seine Sünde, aber lässt seinen Sohn an einer Krankheit sterben. 2.Samuel 12, 1-25
Sündenstrafe trotz Vergebung Gottes.
Oder auch nicht. Man lese mal Joh 9 oder vielleicht deutlicher in Lk 13.
Ja, oder auch nicht, stimmt auch. Jeder Fall ist anders.

Michelle
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Umgang mit Krankheit und Leid - [I]eine[/ Antwort im Glauben

Beitrag von Michelle »

Hallo, bin neu hier :)

Eine alte, schwerkranke Frau war allein in ihrem Zimmer. Sie starrte in ihrem Rollstuhl vor sich hin und schwieg. Sie war allein, allein gelassen mit sich und ihrer Krankheit. Wenn sie Besuch bekam, dann nur kurz, denn sie konnte vor lauter Leid nicht mehr sprechen. Die Besuche wurden immer weniger, denn niemand konnte das Leid dieser Frau lindern, bis eines Tages der HERR ihr Herz berührte. Und das geschah so:

Eine junger Christi besuchte diese alte kranke Frau. Und so gerne er der Kranken auch helfen wollte, er konnte es nicht. Es war unmöglich. Da begann er, in seinem Herzen still zu beten:
„HERR Jesus Christus, Sohn Gottes, erbarme dich und zeige dieser Frau, wie sehr du sie liebst. HERR, ich lobe und preise dich, denn du kennst jedes Menschenherz und weißt, was ihm gebricht, und wenn du willst, dann kannst du es heilen. Jesus, ich vertraue auf dich!“

Dann begann er, zu der kranken Frau zu sprechen:
Schaun Sie, wenn man jung ist, dann möchte man dahin und dort hin, man will so viel tun, Erfolg haben, Ansehen, Schön sein, Freunde, usw., aber wenn man alt ist und krank und nicht mehr kann, dann beginnt eigentlich erst die wichtigste Aufgabe im Leben.

Die Frau blickte ihn an und schwieg.

Er sprach weiter: Hier ist ein Kreuz in Ihrem Zimmer.
Jesus ist viel gereist in seinem Leben, er hat so vieles getan, so vielen Menschen geholfen, aber am Kreuz, da ist er angenagelt, da reist er nicht mehr herum, da ist er aus Liebe geblieben, aus Liebe zu uns - und er hat jetzt am Kreuz den Menschen am meisten geholfen, mehr als alles, was er vorher im Leben getan hat.
Die Menschen haben ihn nicht geachtet, als er am Kreuz seine größte Liebe gezeigt hat.

Am Kreuz hat Jesus seine Augen geöffnet, um dich anzublicken, mit Augen voller Liebe.
Am Kreuz hat Jesus seine Arme ausgebreitet um dich zu umarmen.
Er hat seinen Mund geöffnet, um dich beim Namen zu rufen.
Ja, jetzt, in diesem Augenblick, jetzt sagt Jesus am Kreuz zu dir:
Schau, so liebe ich dich – und du ? – liebst du mich ?


Wie weh tun Jesus seine Füße, die ans Kreuz genagelt sind.
Wenn Sie Ihm Ihre kranken Füße geben, aus Liebe – zu Jesus, dann können andere Menschen, deren Füße den Weg des Verderbens gehen, wieder den Weg zur Umkehr finden.

Wenn Sie Jesus Ihre kranken Hände geben, aus Liebe – zu ihm, dann können andere Menschen, die gefesselt sind an ihre Leidenschaften, die befreiende Umarmung Gottes erleben.

Wenn Sie Jesus Ihre wehe Schulter geben, aus Liebe – zu ihm, dann können andere Menschen die Last ihres Lebens leichter tragen.

Wenn Sie Jesus Ihre Kopfschmerzen geben, aus Liebe – zu ihm, dann können andere Menschen wieder Gedanken des Friedens denken und entsprechend handeln.

Wenn Sie Jesus Ihre Einsamkeit geben, aus Liebe – zu ihm, dann können andere Menschen und auch Sie selber die Erfahrung machen, dass Sie zwar einsam, aber nicht alleine sind, denn Jesus ist immer bei Ihnen. Er läßt Sie nie allein.

Wenn Sie Jesus die Wunden Ihres Gesichtes geben, aus Liebe – zu ihm, dann dürfen Sie ihn trösten für den Schmerz, den ihm Judas mit dem Verräterkuss zugefügt hat, und dann können andere Menschen ihren Verfolgern die Stirn‘ bieten.

Wenn Sie Jesus Ihr Herz geben, aus Liebe – zu ihm, dann können andere Menschen, die bis ins tiefste verbittert sind, ihr Herz der vergebenden Liebe Gottes öffnen und so selber zu einem Quell der Liebe für andere werden.

Alles, was wir aus Liebe zu Jesus geben, und sei es das Kleinste und Unscheinbarste, oder unsere Zeit, alles das ist in den Augen Gottes wertvoll, wenn es mit dem Leben und Leiden Jesu vereinigt wird.

Das heißt nicht, dass wir gegen das Leiden nicht kämpfen sollen. Wir sollen kämpfen gegen das Leid, aber zuerst in unserer eigenen Seele,
d.h. dass wir wie Jesus am Kreuz beten: „Vater, vergibt ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“. Dann schenkt der HERR den Frieden, und mit dem Frieden kommt die Hoffnung, mit der Hoffnung aber das Vertrauen.

Und wer Gott vertraut, der wird nicht enttäuscht werden!

Dieses Vertrauen aber erbittet uns die heiligste Jungfrau Maria, die unter dem Kreuze ihres göttlichen Sohnes nicht verbitterte, sondern denen, die Jesus ans Kreuz schlugen, in heroischer Weise verzieh und in ihrem Herzen betete: „Möge der allmächtige Gott mit barmherzigen Augen auf euch schauen, für die Wunde, die ihr meiner Seele zugefügt habt.“

Und so hat auf die Fürbitte der heiligsten Jungfrau Maria der rechte Schächer am Kreuz, der ein Räuber war, die Liebe und das Erbarmen Gottes gefunden.
Jesus sprach zu ihm am Kreuz: „Heute noch wirst du mit mir im Paradiese sein.“
Und ebenso will der HERR auch uns Sein Erbarmen schenken – wenn wir uns von Ihm beschenken lassen.

Die Frau gewann ihr Lächeln zurück und ihren Mut, das Leben zu bejahen.

Gepriesen sei Gott !

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Angelika
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Re: Umgang mit Krankheit und Leid - [I]eine[/ Antwort im Gla

Beitrag von Angelika »

Michelle hat geschrieben:Hallo, bin neu hier :)
Willkommen im Kreuzgang, Michelle.

Poliven
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Beitrag von Poliven »

ja netter Beitrag.

Herzlich Willkommen Michelle.

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FioreGraz
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Beitrag von FioreGraz »

was ist schon ein Leben voller Leiden gegen die Ewigkeit voll Freude ?. auch Anneliese Michel litt für die Armen Seelen im Fegefeuer. Sie selbst sagte ja auch aus das sie dem Herrn ihr Ja gegeben habe um für die Armen Seelen im Fegefeuer zu leiden
Naja daran sieht man das nicht Maria und JEsus sondern die Dämonen aus ihr gesprochen haben (sofern sie denn "bessesen war"), den in meiner kleinen Versteh-Welt ist immer noch Jesus der Erlöser, der mit "seinem Leiden" erlöst hat. Ich wußte nicht das es schon mehrer Miterlöser gibt, naja bleibt Maria wenigstens net ganz alleine ....Leiden ja aber nicht "Zwangsleiden". Wenn Gott für jemanden eine derartige Prüfung vorsieht, dann schickt er sicher keine "heilbare" Krankheit, sondern "starken Tobak".
*räusper*
Du wirst in jedem Land, ein Dokument finden bzw. eine Vorschrift der "Zunft"Vertretungen sei es nun Ärztekammer o.ä., wann ein Exorzismus anzuwenden oder in Betracht zu ziehen ist.
Das man damit Übervorsichtig ist, hast du massenhaften Missbräuchen von "schwarzen Schafen" in Amerika (und teilweise bei uns, da die Welle teilweise auch zu uns übergeschwappt ist) zu verdanken, die "Bessenheit" diagnostizierten und dann für "bare Münze" auch noch selbst den Exorzismus durchführten.

LG
Fiore

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Steffen
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Beitrag von Steffen »

Das erinnert mich an den alten Witz:

Kommt ein Priester zu einer alten bettlägrigen Frau, die starke Schmerzen hat. Er spricht mit ihr lange Zeit über den Königsweg des Leidens und erklärt ihr: wen Gott liebt, dem gibt er Anteil an seinem Leiden.
Daraufhin die alte Frau: Ach Herr Pfarrer, ich wollte, der Liebe Gott hätte sie auch mal so lieb wie mich! ;)

Poliven
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Beitrag von Poliven »

(sofern sie denn "bessesen war")
ich glaub du hast noch nie bilder von Anneliese Michels Gesicht gesehen geschweigedenn Tonbandaufnahmen des Exorzismusses gehört.



@FioreGraz

wie erklärst du dir dann das ganze Leid auf der Welt ? wie erklärst du dir die zahlreichen Menschen die die hl Stigmata empfangen dürften etc. Wieso lässt Gott dann diese Leiden zu ? Wieso sah Gott 400 Jahre zu wie die Ägypter den Israeliten leiden zufügten ? . Jeder Mensch der für die Armen Seelen leidet ist auf einer gewissen Art und weise miterlöser durch Christus ! Man bräuchte eigentlich nur Jesus Christus . Doch geht nicht jeder zur hl. Kommunion. Deswegen muss eben gelitten werden. würde jeder mensch regelmäßig zur beichte bzw zur Hl Kommunion gehn hätten wir hier buchstäblich das Paradies auf Erden .
Du wirst in jedem Land, ein Dokument finden bzw. eine Vorschrift der "Zunft"Vertretungen sei es nun Ärztekammer o.ä., wann ein Exorzismus anzuwenden oder in Betracht zu ziehen ist.
ja ein Exorzismus wird erst dann angewendet wenn der/die Betroffene schon 2 meter über ihrem Bett zum schweben beginnt. Die Teufel die in ihren Opfern ( Ihrer Zuflucht ) sitzen versuchen deshalb erst gar nicht die großen Macker zu spielen. wären sie ja schön blöd.

der Mensch ist vorher schon besessen ohne Anzeichen einer Besessenheit haben zu müssen. Das weis man über die Aussagen der Teufel während der Exorzismen.

noch mal zu meiner Frage um sie aufzulösen.
Wieso sah Gott 400 Jahre zu wie die Ägypter den Israeliten leiden zufügten ?
weil er sah das ein leben voller leiden besser für sie war als eines voller Ausschweifung . durch die Ausschweifung und das "gute Leben" kommts doch erst zur Sünde. Die Arbeit hält den Teufel fern.
Zuletzt geändert von Poliven am Dienstag 19. April 2005, 15:39, insgesamt 1-mal geändert.

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FioreGraz
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Beitrag von FioreGraz »

wie erklärst du dir dann das ganze Leid auf der Welt ?
Daran ist wohl nicht unbedingt Gott schuld, oder willst du z.B. alleine am unvermögen in Frieden zu leben Gott die Schuld geben?
wie erklärst du dir die zahlreichen Menschen die die hl Stigmata empfangen dürften etc.
Diesen Dingen stehe ich sowieso kritisch bis ablehnend gegenüber gegenüber, es gibnt mir mittlerweile schon zuviele Seher und Prpheten etc. was so herumlaufen. Wir müssten wahrscheinlich täglich die Bibel revidieren oder neu schreiben nur um die Offenbgarungen und Zeichen dieser Leute zu befriedigen.
ja ein Exorzismus wird erst dann angewendet wenn der/die Betroffene schon 2 meter über ihrem Bett zum schweben beginnt. Die Teufel die in ihren Opfern ( Ihrer Zuflucht ) sitzen versuchen deshalb erst gar nicht die großen Macker zu spielen. wären sie ja schön blöd.

der Mensch ist vorher schon besessen ohne Anzeichen einer Besessenheit haben zu müssen.
Wenn es keine Anzeichen gibt wie soll man dann merken das jemand bessesen ist, "Präventativexorzismus" bei allen? Willst du lieber 100 Menschen noch mehr geistig schädigen nur um vielleicht 1 Bessesenen rauszufinden?
Das weis man über die Aussagen der Teufel während der Exorzismen.
Naja dem Vater der Lüge zu glauben ist mutig. Denn wenn jemand will das wir leiden dann ist es er, denn das Leid ist nun mal aus der Sünde entsprunge und zur ersten Sünde hat er animiert und wer hätte wohl eher daran ein Interesse das wir leiden, als der Beger zur Sünde?
sah Gott 400 Jahre zu wie die Ägypter den Israeliten leiden zufügten ?
Er hat im Endefekt ja nicht zugesehen sodern sie erhört, er war nicht Schuld am Leid der Israeliten das waren die Ägypter, oder meinst du etwa alles geschieht nur auf Antrieb Gottes, wo bleibt dann der freie Wille, die Entscheidungfähigkeit "für oder Wider"? Das würde den Erlösungstod Christi ad absurdum führen.

Gott ist nicht der große Papa der unserer Problem löst (wie bei den Israeliten) er unterstützt uns bei den Lösungen und greift ein wenn wir nicht mehr können, aber sicher nicht ala "mah du ormes hascherl, word da Papa wirds scho richten". Das Gott uns Leiden lässt, ist hanebüchern, alleine schon weil es den Grundgedanken der "freien Entscheidung" widerspricht, da es aufgrund des "Zwangsleidens" mir keinen Ausweg lässt.

LG
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Poliven
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Beitrag von Poliven »

nur ganz kurz.
Daran ist wohl nicht unbedingt Gott schuld, oder willst du z.B. alleine am unvermögen in Frieden zu leben Gott die Schuld geben?
du hast immer noch nicht begriffen was ich eigentlich die ganze Zeit sage. Das nicht Gott an den unfrieden in der Welt schuld ist sondern wir ganz alleine wegen der Sünde.

Das ganze Leiden in der Welt ist nicht das Werk Gottes Gerechtigkeit - sondern seiner Barmherzigkeit.
Naja dem Vater der Lüge zu glauben ist mutig. Denn wenn jemand will das wir leiden dann ist es er, denn das Leid ist nun mal aus der Sünde entsprunge und zur ersten Sünde hat er animiert und wer hätte wohl eher daran ein Interesse das wir leiden, als der Beger zur Sünde?
klar will auch der Teufel das wir leiden. Aber er will das wir durch unser leiden verzweifeln . Das Produkt der stärksten verzweiflung wäre dann Selbstmord.

der Herr will nicht das wir leiden. Es sind wir selber die uns diese Leiden zufügen durch unsere Sünden. Deshalb schickt uns Gott hin und wieder leiden zur Sühne für unser aller Schuld und für die Armen Seelen im Fegefeuer ..
Das Gott uns Leiden lässt, ist hanebüchern, alleine schon weil es den Grundgedanken der "freien Entscheidung" widerspricht, da es aufgrund des "Zwangsleidens" mir keinen Ausweg lässt.
Gott lässt niemanden Zwangsleiden. Gott legt keinen ein Kreuz auf das der/diejenige nicht auch tragen kann. im Himmel werden wir dankbar für die kleinen und größeren leiden sein die wir zum. versuchten mit Freude zu tragen.
Wenn es keine Anzeichen gibt wie soll man dann merken das jemand bessesen ist, "Präventativexorzismus" bei allen? Willst du lieber 100 Menschen noch mehr geistig schädigen nur um vielleicht 1 Bessesenen rauszufinden?
Wer sagt denn das Exorzismen den Menschen geistig schädigen ? Es ist tücke des Teufels den Menschen glauben zu machen das Exorzismen sie geistig schädige.

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FioreGraz
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Beitrag von FioreGraz »

Das ganze Leiden in der Welt ist nicht das Werk Gottes Gerechtigkeit - sondern seiner Barmherzigkeit.
Wenn die Sünde der Grund für das Leiden ist, wie kann dann das Leiden Barmherzig sein, bzw. von Gott kommen? Dann müsst auch die Sünde ihren Ursprung in Gott haben.
der Herr will nicht das wir leiden. Es sind wir selber die uns diese Leiden zufügen durch unsere Sünden. Deshalb schickt uns Gott hin und wieder leiden zur Sühne für unser aller Schuld und für die Armen Seelen im Fegefeuer ..
Wieder was jetzt ? Er will nicht das wir leiden und deswegen schickt er uns leiden damit wir Sühnen. Ich will mein Kind nicht schlagen, aber deshlab dresch ich gleich mit dem Baseballschläger drein?
Auserdem widerspricht das deiner These "weg mit der Medizin", denn wenn Gott Leiden schickt die medizinisch behandelbar sind ist ja auch dies sein Wille, da er ja nur Leiden schickt die ein jeder tragen kann.
Wer sagt denn das Exorzismen den Menschen geistig schädigen ? Es ist tücke des Teufels den Menschen glauben zu machen das Exorzismen sie geistig schädige.
Denn wenn ich einen Traumatsierten oder hysterischen Menschen mit nem Exorzimsus komme lege ich gleich das nächster Trauma drauf.
Das wäre genauso wie wenn ich "präventativ" jemanden mit nem nervösen Magen, eine Chemo verpasse weil's könnte ja ein nicht erkannter Krebs in einem sehr frühen Stadium sein. Der nervöse Magen wird bleiben und er hat noch ein paar zusätzliche Folgen womöglich Langzeitschäden.
Die Medizin muß auch zur Krankheit passen.

LG
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Poliven
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Beitrag von Poliven »

Wenn die Sünde der Grund für das Leiden ist, wie kann dann das Leiden Barmherzig sein, bzw. von Gott kommen? Dann müsst auch die Sünde ihren Ursprung in Gott haben.
wie bitte ? wie kommste denn jetzt darauf ? wir Menschen würden sagen das das leiden dann Gerecht wäre. Wenn wir allerdings wissen würden wie schön es im Himmel wirklich ist würden wir sagen das das leiden Barmherzig sei.
Wieder was jetzt ? Er will nicht das wir leiden und deswegen schickt er uns leiden damit wir Sühnen.
nein nicht deswegen. Der Sünde wegen schickt er uns leiden. Schickt er sie nicht dürfen wir umsolänger im Fegefeuer sitzen. Denn ohne Sünde ist nicht einer von uns.
Ich will mein Kind nicht schlagen, aber deshlab dresch ich gleich mit dem Baseballschläger drein?
falsch. Wenn mich mein Kind mit Ausdrücken sonders gleichen "angreift" kriegt es kräftig paar auf den hintern damit das in zukunft eben nicht mehr der Fall sein wird.
Auserdem widerspricht das deiner These "weg mit der Medizin", denn wenn Gott Leiden schickt die medizinisch behandelbar sind ist ja auch dies sein Wille, da er ja nur Leiden schickt die ein jeder tragen kann.
so eng seh ich das gar nicht mit der Medizin . Waren nur einige Gedanken ... Sicher ist es sein Wille das wir unseren Freien Willen haben. Uns für bzw gegen das Kreuz entscheiden.
Denn wenn ich einen Traumatsierten oder hysterischen Menschen mit nem Exorzimsus komme lege ich gleich das nächster Trauma drauf.
Das wäre genauso wie wenn ich "präventativ" jemanden mit nem nervösen Magen, eine Chemo verpasse weil's könnte ja ein nicht erkannter Krebs in einem sehr frühen Stadium sein. Der nervöse Magen wird bleiben und er hat noch ein paar zusätzliche Folgen womöglich Langzeitschäden.
Die Medizin muß auch zur Krankheit passen.

LG
Fiore
nichts weiter als spekulationen

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Beitrag von FioreGraz »

@Poliven

Unsere Diskussion kann sowieso nur ein Gedankenaustausch sein da ich mal Denke unsere Auffassung sehr "Grundverschieden" ist und bis wir auf nen gemeinsamen Nenner kommen würden eher ne Frau Papst wirde.

Deshalb nur kurz zu deinem
nichts weiter als spekulationen
Nein finde ich nicht, der Exorzismus ist nun mal das "stärkste Medikament" der Kirche und sollte nicht gleich einfach wie Aspirin verabreicht werden, ich sehe hier sehr wohl parallen zu Dingen wie ich es voehin sagte. Aber stell dir mal folgenden konstruierten Fall vor der leider sehr wohl vorkommen kann.

Ein Mädchen/Frau mishandelt von Priestern und hat dadurch ein Trauma alles Kirchliche betreffend, sie spricht nicht nur ihre Abneigung gegen das christliche ist spürbar/sichtbar, andere Anzeichen einer Bessesenheit gibts nicht, naja der Arzt untersucht sie und holt gleich mal die Exorzismuskompanie, das Mädel ist zwar nicht bessesen aber nachdem wahrscheinlich komplett "gebrochen".

Und gerade deshalb ist die Umsichtigkeit der kath. Kirche richtig, sie wendet schlieslich jahrtausende alte Erfahrung mit dem Erkennen von "wahrer" Bessenheit an, diese REgeln kommen ja nicht von irgendwoher, das man sie engültig festschrieb war wohl eher um Fälle wie "Anneliese Michl" zu verhindern.
Aber ich gehe noch weiter, ich sehe in der SChläue des Teufels nicht nur das, das er viele dazu bringt nicht an ihn zu glauben, sondern die anderen ihn an jeder Ecke und in jeder Person zu sehen, er säät Zwietracht, was besseres kann ihm gar nicht passieren dem einen redet er ein "ihn gibts net", dem anderen das er sehr mächtig ist, dmait stiftet er nicht nur Zwietracht zwischen "säkularisierten" und "Gläubigen" sondern auch untereinander. Er raubt damit allen Menschen das Vertrauen untereinander. Deshalb 2000 Jahre hat sich das bewährt und 2000 Jährige erfahrung und Lehre wirft man nicht weg nur weils eine "möglich Bessesene" gesagt hat, wäre ja auch eine änderung der Lehre und Tradition in diesen Dingen, ein Punkt mehr sowas abzulehnen.

LG
Fiore

Poliven
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Beitrag von Poliven »

sondern die anderen ihn an jeder Ecke und in jeder Person zu sehen, er säät Zwietracht, was besseres kann ihm gar nicht passieren dem einen redet er ein "ihn gibts net", dem anderen das er sehr mächtig ist, dmait stiftet er nicht nur Zwietracht zwischen "säkularisierten" und "Gläubigen" sondern auch untereinander.
ach hat der Teufel nun etwa keine Macht ? natürlich hat er . Und nicht nur über die menschen bei denen man eine Besessenheit erkennt ! . Über jeden einzelnen Menschen hat der Teufel eine gewisse Macht. Bei den andern mehr bei den andern weniger . Und inzwischen hat er sogar in den Kirchen einzug weil in den Kirchen der Rosenkranz vernachlässigt wird.

Anneliese Michel war ( zum. für mich ) ein ganz klarer Fall von Besessenheit. Das hat aber auch gar bspw. pädophilen Priestern zu tun.

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Jakobgutbewohner
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Re: Krankheit & Leiden

Beitrag von Jakobgutbewohner »

Poliven hat geschrieben:
Montag 18. April 2005, 00:24
Die Medizin ein Werk des Widersachers ?
Aus meiner Sicht ist das eine sinnvolle Frage.
Die Gottesmutter fordert bei ihren Erscheinungen immer wieder das für die Kranken gebetet werden müsse anstatt einen Arzt aufzusuchen.

ich hatte mal die Erfahrung als ich etwa 6 Jahre alt war persönlich. Hatte gerade eine Mittelohrentzündung und hatte die ganze Nacht starke schmerzen. damals betete meine Großmutter für mich und machte mir immer das Kreuzzeichen auf die Stirn. Mit der Zeit war das alles schon gar nicht mehr so schlimm
Ja, meine Ansicht ist grundsätzlich ähnlich, im Detail sehe ich manches etwas anders oder differenzierter.

Eine weitere sinnvolle Frage wäre hier wohl auch: "Wie kommt es zu Erscheinungen, die Menschen als Krankheit bezeichnen?"
Nun die Medizin nimmt uns das Leiden.
Vor allem weist sie zu abweichenden Lösungswegen, weg von Gott.
FioreGraz hat geschrieben:
Montag 18. April 2005, 07:22
Und dann Leiden? Selbst um den Preis das man stirbt? Das man schäden davon trägt, obwohl es möglicherweise heilbar wäre? Das wäre ja Selbstmord und somit wohl noch eine größere Sünde.
Das wäre kein Selbstmord, das wäre "dein Wille geschehe".
Und unterscheidet zwischen "Wundertaten" und "heilen", sprich die Fähigkeit zu einem Arzt und zu heilen sind eine Gabe Gottes, sie zu verwerfen ist Gott zu verwerfen.
Daß da irdische Medizin gemeint ist, ist eine Interpretation, die ich so erstmal nicht teilen würde.
"Selig sind ... die durch die Tore eingehen in die Stadt. Draußen aber sind die Hunde und die "Pharmazeuten" und die Buhler und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut." Off 22,14+15

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Re: Krankheit & Leiden

Beitrag von Libertas Ecclesiae »

„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
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Marion
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Re: Krankheit & Leiden

Beitrag von Marion »

Libertas Ecclesiae hat geschrieben:
Montag 8. Februar 2021, 20:26
Jesus Sirach 38
Daraus:
Wer gegen seinen Schöpfer sündigt, der ihn gemacht hat, möge in die Hände des Arztes fallen.
Wahrscheinlich ist das eine etwas schlechte Übersetzung?!

Wenn man sich so anschaut was die Ärzte mit der Pharmamafia momentan so alles veranstalten, da bleibt man doch gerne ferne und fällt lieber nicht in die Hände des "Arztes" ;)
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Jakobgutbewohner
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Re: Krankheit & Leiden

Beitrag von Jakobgutbewohner »

Sirach ist eine vorchristliche Schrift. In ihr heißt es z.B. "Gott bringt aus der Erde Heilmittel (φάρμακα; pharmaka) hervor, der Einsichtige verschmähe sie nicht." Im NT heißt es hingegen z.B.: "Offenbar aber sind die Werke des Fleisches, als da sind: Ehebruch, Hurerei, Unzucht, Schwelgerei, Götzendienst, [φαρμακεία; pharmakeia], Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zänkereien, Streitsucht, Zwietracht, Parteisucht, Mißgunst, Mordsucht, Zechen, Gelage und dergleichen, von denen ich euch vorhersage, und auch schon früher gesagt habe, daß die, welche solches tun, das Reich Gottes nicht ererben werden." Gal 5,19ff

Christen haben den Heiland. Sirach ist zudem eine Schrift, deren "Inspirationsgrad" oft eher etwas niedriger angesetzt wird.
"Selig sind ... die durch die Tore eingehen in die Stadt. Draußen aber sind die Hunde und die "Pharmazeuten" und die Buhler und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut." Off 22,14+15

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Re: Krankheit & Leiden

Beitrag von Libertas Ecclesiae »

Marion hat geschrieben:
Montag 8. Februar 2021, 20:39
Libertas Ecclesiae hat geschrieben:
Montag 8. Februar 2021, 20:26
Jesus Sirach 38
Daraus:
Wer gegen seinen Schöpfer sündigt, der ihn gemacht hat, möge in die Hände des Arztes fallen.
Wahrscheinlich ist das eine etwas schlechte Übersetzung?!

Wenn man sich so anschaut was die Ärzte mit der Pharmamafia momentan so alles veranstalten, da bleibt man doch gerne ferne und fällt lieber nicht in die Hände des "Arztes" ;)
Fußnote ebenda:
38,15 Eine hebräische Lesart lautet: Gegen seinen Schöpfer sündigt, wer hochmütig ist gegen den Arzt.
„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
(Jelena Tschudinowa)

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Re: Krankheit & Leiden

Beitrag von Trisagion »

Jakobgutbewohner hat geschrieben:
Montag 8. Februar 2021, 21:06
Sirach ist eine vorchristliche Schrift. In ihr heißt es z.B. "Gott bringt aus der Erde Heilmittel (φάρμακα; pharmaka) hervor, der Einsichtige verschmähe sie nicht." Im NT heißt es hingegen z.B.: "Offenbar aber sind die Werke des Fleisches, als da sind: Ehebruch, Hurerei, Unzucht, Schwelgerei, Götzendienst, [φαρμακεία; pharmakeia], Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zänkereien, Streitsucht, Zwietracht, Parteisucht, Mißgunst, Mordsucht, Zechen, Gelage und dergleichen, von denen ich euch vorhersage, und auch schon früher gesagt habe, daß die, welche solches tun, das Reich Gottes nicht ererben werden." Gal 5,19ff
(Quelle)
Thayer's Greek Lexicon
STRONGS NT 5331: φαρμακεία

φαρμακεία (WH κια, so T (except in Galatians 5:20; cf. the Proleg., p. 88); see Iota), φαρμακείας, ἡ (φαρμακεύω);
a. the use or the administering of drugs (Xenophon, mem. 4, 2, 17).

b. poisoning (Plato, Polybius, others): Revelation 9:21 (here WH text Tr marginal reading φαρμακῶν; many interpretations refer the passage to the next entry).

c. sorcery, magical arts, often found in connection with idolatry and fostered by it: Galatians 5:20 (where see Lightfoot) (Wis. 12:4 Wis. 18:13; for כְּשָׁפִים, Isaiah 47:9; for לָטִים, Exodus 7:22; Exodus 8:18; for לְהָטִים, Exodus 7:11); tropically, of the deceptions and seductions of idolatry, Revelation 18:23.

STRONGS NT 5331: φάρμακον [φάρμακον, φαρμάκου, τό, from Homer down, a drug; an enchantment: Tr marginal reading WH text in Revelation 9:21 (R. V. sorceries), for φαρμακεία, which see (in b.).]
Es ist ja wohl kein Wunder, daß in der Antike Kräuter anmischen und verabreichen auch Assoziationen mit Zauberei, Hexenkunst, Drogentrancen und Giftmischerei hatte. Davor warnte das NT, nicht vor der Kräuterheilkunde an sich, die ein Anfang moderner Medizin ist.

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Jakobgutbewohner
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Re: Krankheit & Leiden

Beitrag von Jakobgutbewohner »

Trisagion hat geschrieben:
Mittwoch 10. Februar 2021, 00:06
Es ist ja wohl kein Wunder, daß in der Antike Kräuter anmischen und verabreichen auch Assoziationen mit Zauberei, Hexenkunst, Drogentrancen und Giftmischerei hatte. Davor warnte das NT, nicht vor der Kräuterheilkunde an sich, die ein Anfang moderner Medizin ist.
Ich verstehe das anders. Der Begriff meint, soweit ich verstehe, eine Tätigkeit, die damals bereits Arzneien einsetzte, wie es heute noch der Fall ist, aber auch Heilzauber durchführte. Der Begriff umfasst diese ganze Bandbreite.
"Selig sind ... die durch die Tore eingehen in die Stadt. Draußen aber sind die Hunde und die "Pharmazeuten" und die Buhler und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut." Off 22,14+15

Trisagion
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Re: Krankheit & Leiden

Beitrag von Trisagion »

Jakobgutbewohner hat geschrieben:
Mittwoch 10. Februar 2021, 13:30
Ich verstehe das anders. Der Begriff meint, soweit ich verstehe, eine Tätigkeit, die damals bereits Arzneien einsetzte, wie es heute noch der Fall ist, aber auch Heilzauber durchführte. Der Begriff umfasst diese ganze Bandbreite.
Das ist korrekt, der Begriff umfasst eine Bandbreite, wie ja in meinem Zitat aus einem Wörterbuch klar ersichtlich. Aber eine Bandbreite bedeutet eben nicht, daß immer alles zusammen gemeint ist. Das ist einfach sprachlich gesehen nicht der Fall. Was etwa bedeutet etwa "Feier"? Abschädeln, Brücke eröffnen, Eucharistie? Alles gleich und gleichzeitig gemeint? Wohl kaum. Es kommt auf den Zusammenhang an. Und was in Galater 5,20 gemeint ist, ist eben recht deutlich aus dem Zusammenhang, insbesondere dem vorhergehenden "Götzendienst" - siehe wiederum auch mein Zitat. Es geht primär um "Drogenmagie" in einem spirituell-religiösen Kontext, also irgendwo zwischen dem Orakel von Delphi und Schamanismus.

Es ist hingegen absolut ausgeschlossen, daß hier eine allgemeine Kritik an der Medizin gemeint ist, nicht mal an der Medizin in der Antike. Wir wissen das ganz genau, denn die Idee des Christus medicus, Jesus als göttlicher Arzt, ist extrem alt und weit verbreitet. Das fängt schon mit Ignatius von Antioch an in 107 AD, und findest sich in praktisch allen Kirchenvätern, von Anfang an, in allerlei Variation, gerade auch im Osten. Es ist eine der beliebtesten Analogien für die Wirkung Christus im Altertum.

Es ist einfach undenkbar, daß all diese Kirchenväter von Anfange an eine starke Analogie zur Medizin herstellen würden, wenn Medizin als generell problematisch gesehen worden wäre. Ganz im Gegenteil, die Popularität des Christus medicus zeigt, daß damals genau wie heute dem Arzt, und seiner Kunst, großer Respekt gezollt wurde.

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Re: Krankheit & Leiden

Beitrag von Lycobates »

Trisagion hat geschrieben:
Mittwoch 10. Februar 2021, 15:29
Jakobgutbewohner hat geschrieben:
Mittwoch 10. Februar 2021, 13:30
Ich verstehe das anders. Der Begriff meint, soweit ich verstehe, eine Tätigkeit, die damals bereits Arzneien einsetzte, wie es heute noch der Fall ist, aber auch Heilzauber durchführte. Der Begriff umfasst diese ganze Bandbreite.
Das ist korrekt, der Begriff umfasst eine Bandbreite, wie ja in meinem Zitat aus einem Wörterbuch klar ersichtlich. Aber eine Bandbreite bedeutet eben nicht, daß immer alles zusammen gemeint ist. Das ist einfach sprachlich gesehen nicht der Fall. Was etwa bedeutet etwa "Feier"? Abschädeln, Brücke eröffnen, Eucharistie? Alles gleich und gleichzeitig gemeint? Wohl kaum. Es kommt auf den Zusammenhang an. Und was in Galater 5,20 gemeint ist, ist eben recht deutlich aus dem Zusammenhang, insbesondere dem vorhergehenden "Götzendienst" - siehe wiederum auch mein Zitat. Es geht primär um "Drogenmagie" in einem spirituell-religiösen Kontext, also irgendwo zwischen dem Orakel von Delphi und Schamanismus.

Es ist hingegen absolut ausgeschlossen, daß hier eine allgemeine Kritik an der Medizin gemeint ist, nicht mal an der Medizin in der Antike. Wir wissen das ganz genau, denn die Idee des Christus medicus, Jesus als göttlicher Arzt, ist extrem alt und weit verbreitet. Das fängt schon mit Ignatius von Antioch an in 107 AD, und findest sich in praktisch allen Kirchenvätern, von Anfang an, in allerlei Variation, gerade auch im Osten. Es ist eine der beliebtesten Analogien für die Wirkung Christus im Altertum.

Es ist einfach undenkbar, daß all diese Kirchenväter von Anfange an eine starke Analogie zur Medizin herstellen würden, wenn Medizin als generell problematisch gesehen worden wäre. Ganz im Gegenteil, die Popularität des Christus medicus zeigt, daß damals genau wie heute dem Arzt, und seiner Kunst, großer Respekt gezollt wurde.
Der Evangelist Lukas war ja auch von Beruf Arzt, wie übrigens aus seinen Beschreibungen der Heilungen im Evangelium einleuchtend hervorgeht.
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Re: Krankheit & Leiden

Beitrag von Protasius »

Lycobates hat geschrieben:
Mittwoch 10. Februar 2021, 16:21
Trisagion hat geschrieben:
Mittwoch 10. Februar 2021, 15:29
Jakobgutbewohner hat geschrieben:
Mittwoch 10. Februar 2021, 13:30
Ich verstehe das anders. Der Begriff meint, soweit ich verstehe, eine Tätigkeit, die damals bereits Arzneien einsetzte, wie es heute noch der Fall ist, aber auch Heilzauber durchführte. Der Begriff umfasst diese ganze Bandbreite.
Das ist korrekt, der Begriff umfasst eine Bandbreite, wie ja in meinem Zitat aus einem Wörterbuch klar ersichtlich. Aber eine Bandbreite bedeutet eben nicht, daß immer alles zusammen gemeint ist. Das ist einfach sprachlich gesehen nicht der Fall. Was etwa bedeutet etwa "Feier"? Abschädeln, Brücke eröffnen, Eucharistie? Alles gleich und gleichzeitig gemeint? Wohl kaum. Es kommt auf den Zusammenhang an. Und was in Galater 5,20 gemeint ist, ist eben recht deutlich aus dem Zusammenhang, insbesondere dem vorhergehenden "Götzendienst" - siehe wiederum auch mein Zitat. Es geht primär um "Drogenmagie" in einem spirituell-religiösen Kontext, also irgendwo zwischen dem Orakel von Delphi und Schamanismus.

Es ist hingegen absolut ausgeschlossen, daß hier eine allgemeine Kritik an der Medizin gemeint ist, nicht mal an der Medizin in der Antike. Wir wissen das ganz genau, denn die Idee des Christus medicus, Jesus als göttlicher Arzt, ist extrem alt und weit verbreitet. Das fängt schon mit Ignatius von Antioch an in 107 AD, und findest sich in praktisch allen Kirchenvätern, von Anfang an, in allerlei Variation, gerade auch im Osten. Es ist eine der beliebtesten Analogien für die Wirkung Christus im Altertum.

Es ist einfach undenkbar, daß all diese Kirchenväter von Anfange an eine starke Analogie zur Medizin herstellen würden, wenn Medizin als generell problematisch gesehen worden wäre. Ganz im Gegenteil, die Popularität des Christus medicus zeigt, daß damals genau wie heute dem Arzt, und seiner Kunst, großer Respekt gezollt wurde.
Der Evangelist Lukas war ja auch von Beruf Arzt, wie übrigens aus seinen Beschreibungen der Heilungen im Evangelium einleuchtend hervorgeht.
Und es gibt auch folgende alttestamentarische Bibelstelle, an der Gott sich selbst als Arzt bezeichnet:
Exodus 5, 26 hat geschrieben:Er sprach: »Wenn du nur fleißig hörst auf die Stimme des Herrn, deines Gottes, und das, was recht ist in seinen Augen, tust, auf seine Gebote achtgibst und alle seine Satzungen hältst, will ich dir keine der Krankheiten auferlegen, die ich Ägypten auferlegt habe; denn ich bin der Herr, dein Arzt!«
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Krankheit & Leiden

Beitrag von Jakobgutbewohner »

Trisagion hat geschrieben:
Mittwoch 10. Februar 2021, 15:29
Es ist hingegen absolut ausgeschlossen, daß hier eine allgemeine Kritik an der Medizin gemeint ist, nicht mal an der Medizin in der Antike.
Mit solcher "Kraftmeierei" zeugst du eher davon, daß du wohl einfach parteiisch bist. Es sei von mir zugestanden, daß die allermeisten Bibelübersetzungen in die Richtung der von dir bevorzugten Interpretation gehen. Auf der anderen Seite begann dieser Thread mit jemandem, der auf Mitteilungen verweist, die der "Gottesmutter" zugeschrieben werden und inhaltlich recht gut zu meiner Interpretation passen.

Wenn wir nun schrittweise vorgehen, dann habe ich es zunächst so verstanden, daß du zugestehst, daß der reine Begriff laut neueren Wörterbüchern sowohl auf meine als auch deine Interpretation hinauslaufen kann. Dazu würde ich auch zu bedenken geben, daß solche Wörterbücher auch nur aus einigem zeitlichen Abstand zu beschreiben versuchen, wie dieses antike Griechisch gebraucht wurde. Das können diese teils aufgrund der erhaltenen Quellenlage nur bedingt solide.

Nun behauptest du also der Zusammenhang entscheide, wie der Begriff zu deuten sei. Wobei dein Wörterbuchzitat bereits erwähnt, daß sich die Gelehrten da auch in anderen Fällen nicht immer einig sind.

Das ist soweit korrekt?

Christus kommt im NT auch als Arzt vor, aber deine Deutung halte ich hier ebenfalls für fragwürdig. Pharmazie ist nicht gleichbedeutend mit "Arzt". Und ja, Gott ist der wahre Arzt, also der, der wahrhaft heilt.

Gehst du davon aus, daß Jesus z.B auch ganz weltlich jemanden "heilte", der bereits gestorben war? Oder kommt dein Unbehagen daher, daß du jemand bist, der diese Stellen der Bibel metaphorisch versteht?
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