Nachrichten aus der Weltkirche IV

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martin v. tours
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Re: Nachrichten aus der Weltkirche IV

Beitrag von martin v. tours »

Wie willst Du denn. die Bischofsstühle anders besetzen? Woher sollen den bessere Bischöfe kommen? Denken nicht die meisten Priester ähnlich?
Haben nicht die Priester(verhinderungs)Seminare alle noch katholisch denkenden ausgesiebt? Sind nicht fast alle katholisch denkenden Priesteramtsanwärter längst zu Petrus oder Piusbruderschaft abgedampft?
Die deutschen (und leider nicht nur die) Bischöfe sind nur ein Spiegelbild des Zustands der römischen Kirche.
Der letzte macht das Licht aus.
:heul:
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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Juergen
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Re: Nachrichten aus der Weltkirche IV

Beitrag von Juergen »

HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 29. Juli 2020, 16:09

Dass das Gejammer v.a. im deutschen Episkopat groß ist, zeigt übrigens, wer sich hier zurecht betroffen fühlt. Solange sich bei der Besetzung der Bischofsstühle nichts ändert, wird das Problem aber bleiben.
In dem ein oder anderen Bistum würde sicher eine Apostolische Visitation heilende Wirkungen entfalten. In der Regel haben die als „Schreihälse“ auftretenden dt. Bischöfe nur wenig Rückgrat.

Wir erinnern uns noch an die großen „Schreihälse“ als es um die Schwangerschaftskonfliktberatung ging. Was haben sie geschrieen, gezetert und damit gedroht zurückzutreten, wenn sie keine Scheine mehr ausstellen dürfen.
Und?
Sind Kamphaus, Lettmann und wie sie noch hießen zurückgetreten?

Gruß Jürgen

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Protasius
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Re: Nachrichten aus der Weltkirche IV

Beitrag von Protasius »

HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 29. Juli 2020, 16:09

Dass das Gejammer v.a. im deutschen Episkopat groß ist, zeigt übrigens, wer sich hier zurecht betroffen fühlt. Solange sich bei der Besetzung der Bischofsstühle nichts ändert, wird das Problem aber bleiben.
Dafür müßte der Hl. Stuhl die geltenden Konkordate aufheben, denn in Bayern kann er zwar frei wählen, aber nur aus den Listen des Domkapitels und der Bischöfe, und im Rest Deutschlands kann er nur eine Terna aufstellen, aus der das Domkapitel auswählt. Wenn der Papst das wirklich wollte, könnte er vermutlich eine Terna mit bspw. einem FSSPX-Pater, einem FSSP-Pater und einem Kanoniker des ICRSS aufstellen (wobei das Erfordernis des theologischen Doktorgrades das etwas schwierig machen könnte); aber zum einen ist das nur schwer vorstellbar, zum anderen kann die jeweilige Landesregierung dann immer noch politische Einwände erheben.

Und eine Aufhebung der Konkordate würde den Verzicht auf die Kirchensteuer bedeuten, das glaube ich erst, wenn ich es sehe.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Juergen
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Re: Nachrichten aus der Weltkirche IV

Beitrag von Juergen »

Protasius hat geschrieben:
Mittwoch 29. Juli 2020, 19:58
Dafür müßte der Hl. Stuhl die geltenden Konkordate aufheben, denn in Bayern kann er zwar frei wählen, aber nur aus den Listen des Domkapitels und der Bischöfe…
Die Auswahl dürfte allerdings recht groß sein, da alle Listen von allen bayrischen Bischöfen und allen bayrischen Kapiteln mit einbezogen werden. Die Listen sind m.W. ihn der Anzahl der Personen, die draufstehen, nicht begrenzt.
Protasius hat geschrieben:
Mittwoch 29. Juli 2020, 19:58
Und eine Aufhebung der Konkordate würde den Verzicht auf die Kirchensteuer bedeuten, das glaube ich erst, wenn ich es sehe.
Wieso das? :hmm:
Nach Art. 140 des Grundgesetzes in Verbindung mit Art. 137 der Weimarer Verfassung sind Religionsgemeinschaften, die Körperschaften des öffentlichen Rechts sind, berechtigt, Steuern zu erheben.
Gruß Jürgen

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Siard
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Re: Nachrichten aus der Weltkirche IV

Beitrag von Siard »

Juergen hat geschrieben:
Mittwoch 29. Juli 2020, 20:05
… Religionsgemeinschaften, die Körperschaften des öffentlichen Rechts sind, ….
Bleibt denn die Anerkennung aufrecht?

Was, wenn sich – mit Billigung der Regierung – die Bischöfe von Rom lossagen und ihren eigenen Laden aufmachen? Dann bekommen sie wahrscheinlich die Steuer. Die meisten Katholiken würden wohl mitgehen.


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Juergen
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Re: Nachrichten aus der Weltkirche IV

Beitrag von Juergen »

kerzl_schlucker hat geschrieben:
Donnerstag 30. Juli 2020, 11:35
https://www.katholisch.de/artikel/26343 ... ellt-wurde
Vielleicht liegt es daran:
"Ich hatte bis jetzt keinen persönlichen Kontakt mit der Kongregation", so Arborelius.

:hmm: :roll:
Gruß Jürgen

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HeGe
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Re: Nachrichten aus der Weltkirche IV

Beitrag von HeGe »

Presseamt des Hl. Stuhls hat geschrieben:
ANTWORT AUF VORGELEGTE DUBIA

über die Gültigkeit der Taufe unter Anwendung der Formel
«Wir taufen dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes»

DUBIA


1) Ist die Taufe unter Anwendung der Formel «Wir taufen dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes» gültig?

2) Müssen Personen, in deren Tauffeier diese Formel angewendet wurde, in forma absoluta getauft werden?

ANTWORTEN

Zu 1):
Nein.

Zu 2): Ja.

Papst Franziskus hat in der dem unterzeichneten Kardinalpräfekten am 8. Juni 2020 gewährten Audienz die vorliegenden Antworten gutgeheißen und deren Veröffentlichung angeordnet.

Rom, am Sitz der Kongregation für die Glaubenslehre, am 24. Juni 2020, dem Hochfest der Geburt des hl. Johannes des Täufers.
Luis F. Kardinal Ladaria, S.I.
Präfekt
X Giacomo Morandi
Titularerzbischof von Cerveteri
Sekretär
* * *

LEHRMÄSSIGE NOTE
zur Abänderung der sakramentalen Formel der Taufe

Anlässlich einiger Tauffeiern in jüngerer Zeit wurde das Sakrament der Taufe mit den Worten «Im Namen von Papa und Mamma, des Paten und der Taufpatin, der Großeltern, der Familienmitglieder, der Freunde, im Namen der Gemeinschaft taufen wir dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes» gespendet. Offenbar geschah die bewusste Abänderung der sakramentalen Formel, um den Gemeinschaftswert der Taufe zu unterstreichen und die Beteiligung der Familie und der Anwesenden zum Ausdruck zu bringen, sowie um die Vorstellung einer Zentrierung der geistlichen Vollmacht beim Priester zum Nachteil der Eltern und der Gemeinschaft zu vermeiden, wie es die im Rituale Romanum angegebene Taufformel angeblich vermitteln würde[1]. Hier taucht wiederum eine alte Versuchung mit fragwürdigen Beweggründen pastoraler Natur auf[2], nämlich die von der Tradition vorgegebene Formel durch andere Texte zu ersetzen, die für geeigneter erachtet werden. Diesbezüglich stellte sich bereits Thomas von Aquin die Frage, «utrum plures possint simul baptizare unum et eundem», die er als eine dem Wesen des Taufspenders zuwiderlaufende Praxis negativ beantwortete[3]. [...]
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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HeGe
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Re: Nachrichten aus der Weltkirche IV

Beitrag von HeGe »

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Libertas Ecclesiae
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Re: Nachrichten aus der Weltkirche IV

Beitrag von Libertas Ecclesiae »

HeGe hat geschrieben:
Donnerstag 23. Juli 2020, 11:19
Papst-Instruktion empört deutsche Katholiken :D
Siehe dazu auch den Gastkommentar auf kath.net von Ministerpräsident a. D. Werner Münch:

Der Graben zwischen Rom und der deutschen Ortskirche wird immer tiefer

Daraus:
Nach den von mir aufgenommenen Informationen in der 2. Juli-Hälfte d. J. haben von den Bischöfen reagiert:

- positiv:

Kardinal Woelki und die Bischöfe Meier, Hanke und Ipolt (aus Rom: Kurienkardinal Cordes und Kardinal Kasper)

- negativ: (in Kurzform):

- Kardinal Marx: das Dokument hat Misstrauen gesät und Gräben vertieft
- Bischof Ackermann: Vatikan schränkt Verantwortung von Diözese und Bischof ein
- Bischof Jung: ernüchternd
- Bischof Burger: wir halten trotzdem an unserer Pfarreireform fest
- Bischof Feige: die Instruktion ist wirklichkeitsfremd; sie hinterlässt neben Ratlosigkeit und Verärgerung auch großen Schaden
- Bischof Fürst: ich halte an der Laien-Leitung fest
- Bischof Overbeck: die Instruktion ist befremdlich
- Bischof Schick: die Instruktion ist theologisch defizitär
- Bischof Bode: die Instruktion bringt mehr Schaden als Nutzen und
- Bischof Kohlgraf: die Instruktion ist eine starke Bremse für die Motivation und Wertschätzung der Dienste von Laien

Das sagt die Mehrheit der deutschen Bischöfe zu einer Instruktion aus dem Vatikan, die vor „Klerikalisierung der Pastoral” (38) warnt, „die Berufung der Laien zur Mitarbeit” hervorhebt und...”die Übernahme kirchlicher Ämter ausdrücklich eingeschlossen” (85) hat. Aber der Pfarrer ist „Leiter eines Ganzen”, denn er ist „nicht nur Priester und Lehrer, sondern auch Hirte” (113).
„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
(Jelena Tschudinowa)

Petrus
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Re: Nachrichten aus der Weltkirche IV

Beitrag von Petrus »

HeGe hat geschrieben:
Donnerstag 6. August 2020, 12:38
Presseamt des Hl. Stuhls hat geschrieben:
ANTWORT AUF VORGELEGTE DUBIA

über die Gültigkeit der Taufe unter Anwendung der Formel
«Wir taufen dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes»

DUBIA


1) Ist die Taufe unter Anwendung der Formel «Wir taufen dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes» gültig?

2) Müssen Personen, in deren Tauffeier diese Formel angewendet wurde, in forma absoluta getauft werden?

ANTWORTEN

Zu 1):
Nein.

Zu 2): Ja.

Papst Franziskus hat in der dem unterzeichneten Kardinalpräfekten am 8. Juni 2020 gewährten Audienz die vorliegenden Antworten gutgeheißen und deren Veröffentlichung angeordnet.

Rom, am Sitz der Kongregation für die Glaubenslehre, am 24. Juni 2020, dem Hochfest der Geburt des hl. Johannes des Täufers.
Luis F. Kardinal Ladaria, S.I.
Präfekt
X Giacomo Morandi
Titularerzbischof von Cerveteri
Sekretär
* * *

LEHRMÄSSIGE NOTE
zur Abänderung der sakramentalen Formel der Taufe

Anlässlich einiger Tauffeiern in jüngerer Zeit wurde das Sakrament der Taufe mit den Worten «Im Namen von Papa und Mamma, des Paten und der Taufpatin, der Großeltern, der Familienmitglieder, der Freunde, im Namen der Gemeinschaft taufen wir dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes» gespendet. Offenbar geschah die bewusste Abänderung der sakramentalen Formel, um den Gemeinschaftswert der Taufe zu unterstreichen und die Beteiligung der Familie und der Anwesenden zum Ausdruck zu bringen, sowie um die Vorstellung einer Zentrierung der geistlichen Vollmacht beim Priester zum Nachteil der Eltern und der Gemeinschaft zu vermeiden, wie es die im Rituale Romanum angegebene Taufformel angeblich vermitteln würde[1]. Hier taucht wiederum eine alte Versuchung mit fragwürdigen Beweggründen pastoraler Natur auf[2], nämlich die von der Tradition vorgegebene Formel durch andere Texte zu ersetzen, die für geeigneter erachtet werden. Diesbezüglich stellte sich bereits Thomas von Aquin die Frage, «utrum plures possint simul baptizare unum et eundem», die er als eine dem Wesen des Taufspenders zuwiderlaufende Praxis negativ beantwortete[3]. [...]
danke, HeGe.

ich finde diese Instruktion gut, wichtig, und hilfreich.

das "ich taufe Dich" hat nichts mit Klerikalismus zu tun. Meine Meinung. Es muß Klarheit(!) herrschen. Taufe ist das einzige heilsnotwendige Sakrament. Deshalb ist das wichtig.

Zur Taufe braucht man drei "Essentials":

1) Einen Menschen, der getauft werden will (stellvertretend: die Eltern). Kindertaufe ist jetzt nicht mein Thema.
2) Einen Menschen, der tauft (wozu nach kirchlicher Lehre jeder(!) Mensch( verpflichtet ist, wenn ein Täufling die Taufe begehrt, und der Taufende weiß, was er da tut. (ich kenne die korrekte Taufformel auswendig - es könnte ja mich auch mal treffen - man weiß nicht.
3) Mit Wasser übergießen - zumindest die Stirn. Mit feuchter Hand benetzen (ha bich auch schon erlebt) erscheint mir zumindest zweifelhaft.

Dass da Rom jetzt einen "Sperr-Riegel" vorschiebt, finde ich gut.

Aus dem Protestantismus:

im 19. Jahrhundert "tauften" dann, im Zeitalter des "Rationalismus", protestantische Pfarrer mit Rosenblättern - weil das halt schöner ausschaut.

Im 20. Jahrhundert "tauften" dann die DC-Pfarrer auf "Volk, Führer und Vaterland". Weshalb sich die röm.-kath. Kirche (wie ich meine, zu Recht) dann entschloß, eine Taufe "sub conditione" vorzunehmen. Ab 1945 A. D.)

conclusio:

ich wurde rite getauft am 02. Juni 1951 um 13:30 durch Herrn Pfr. Dr. Graeter in der Ordenskirche St. Sophia zu Bayreuth. Meinen Tauftag feiere ich jedes Jahr.

soweit zu dies und das.

Petrus :ikb_thumbsup:

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Sascha B.
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Re: Nachrichten aus der Weltkirche IV

Beitrag von Sascha B. »

Getauft wurde ich am 12.09.2016 mit der schönen Formel „Getauft wird der Knecht Gottes Alexander im Namen des Vaters - Amen - und des Sohnes - Amen - und des Heiligen Geistes - Amen."


Dabei wurde ich dreimal Untergetaucht, was jedoch aufgrund meiner Größe und des nicht sonderlich großen Taufgefäßes, nur mit Mühe gelang.

Ganz am Ende gabs noch eine Art Tonsur, bei welcher Gebetet wurde: „Dein Segen komme auf sein Haupt herab. Gleichwie Du durch Deinen Propheten Samuel den König Da­vid gesegnet hast, so segne auch das Haupt Deines Knechtes Alexander durch meine Hand, obgleich ich ein Sün­der bin, indem Du über ihn kommst durch Deinen Heili­gen Geist, auf daß er an Alter zunehme, dereinst aber auch mit grauen Haaren Dir die Verherrlichung emporsende und schauen möge das Glück Jerusalems alle Tage seines Lebens!“

Das mit den grauen Haaren beginnt bereits. :traurigtaps:
Passio Domini nostri Iesu Christi sit semper in cordibus nostris.
"Das Leiden unseres Herrn Jesus Christus sei immer in unseren Herzen." (Hl. Paul vom Kreuz)

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Lycobates
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Re: Nachrichten aus der Weltkirche IV

Beitrag von Lycobates »

Sascha B. hat geschrieben:
Freitag 7. August 2020, 12:14
Getauft wurde ich am 12.09.2016 mit der schönen Formel „Getauft wird der Knecht Gottes Alexander im Namen des Vaters - Amen - und des Sohnes - Amen - und des Heiligen Geistes - Amen."


Dabei wurde ich dreimal Untergetaucht, was jedoch aufgrund meiner Größe und des nicht sonderlich großen Taufgefäßes, nur mit Mühe gelang.

Ganz am Ende gabs noch eine Art Tonsur, bei welcher Gebetet wurde: „Dein Segen komme auf sein Haupt herab. Gleichwie Du durch Deinen Propheten Samuel den König Da­vid gesegnet hast, so segne auch das Haupt Deines Knechtes Alexander durch meine Hand, obgleich ich ein Sün­der bin, indem Du über ihn kommst durch Deinen Heili­gen Geist, auf daß er an Alter zunehme, dereinst aber auch mit grauen Haaren Dir die Verherrlichung emporsende und schauen möge das Glück Jerusalems alle Tage seines Lebens!“

Das mit den grauen Haaren beginnt bereits. :traurigtaps:
Ein graues Haar ist immer noch ein Haar!

Der 12. September ist auch mein Tauftag. Allerdings etliche Jahrzehnte früher und nach dem überlieferten Ritus der römischen Kirche (einen anderen gab es noch nicht).
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
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Re: Nachrichten aus der Weltkirche IV

Beitrag von Libertas Ecclesiae »

Da weiß man jetzt nicht, ob man lachen oder weinen soll:

Benedikt XVI. und Franziskus haben offenbar dasselbe Grab gewählt
„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
(Jelena Tschudinowa)

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Re: Nachrichten aus der Weltkirche IV

Beitrag von Juergen »

Lycobates hat geschrieben:
Freitag 7. August 2020, 12:26
Der 12. September ist auch mein Tauftag. Allerdings etliche Jahrzehnte früher und nach dem überlieferten Ritus der römischen Kirche (einen anderen gab es noch nicht).
Ich weiß nicht, nach welchem Ritus ich am 30. Mai 1970 getauft wurde.
Gab es da schon de neuen Ritus? Der kam doch erst 1973 oder gab es zwischendurch einen Übergangs-Taufritus? :hmm:


Nebenbei: die letzte Änderung des Taufritus – 2013 von Papst Benedikt festgelegt – wurde wie so vieles in Deutschland bis heute nicht beachtet.
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

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Re: Nachrichten aus der Weltkirche IV

Beitrag von Granuaile »

Libertas Ecclesiae hat geschrieben:
Freitag 7. August 2020, 14:18
Da weiß man jetzt nicht, ob man lachen oder weinen soll:

Benedikt XVI. und Franziskus haben offenbar dasselbe Grab gewählt

Josef Ratzinger / Benedikt XVI. ist als Papst zurückgetreten. Coelestin V. liegt auch nicht im Vatikan begraben. Meines Erachtens soll seine sterbliche Hülle dereinst nach Bayern überführt werden. Es ist doch wohl möglich, eine einem emeritierten Papst würdige Grabstätte in Bayern zu finden, sei es in der Krypta des Münchener Doms (dort war er immerhin Erzbischof / Metropolit) oder in Regensburg, wo die Eltern und die beiden Geschwister begraben sind und wo Josef Ratzinger bis heute Honorarprofessor an der Universität ist.

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Hubertus
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Re: Nachrichten aus der Weltkirche IV

Beitrag von Hubertus »

Granuaile hat geschrieben:
Sonntag 9. August 2020, 21:07
Libertas Ecclesiae hat geschrieben:
Freitag 7. August 2020, 14:18
Da weiß man jetzt nicht, ob man lachen oder weinen soll:

Benedikt XVI. und Franziskus haben offenbar dasselbe Grab gewählt

Josef Ratzinger / Benedikt XVI. ist als Papst zurückgetreten. Coelestin V. liegt auch nicht im Vatikan begraben. Meines Erachtens soll seine sterbliche Hülle dereinst nach Bayern überführt werden. Es ist doch wohl möglich, eine einem emeritierten Papst würdige Grabstätte in Bayern zu finden, sei es in der Krypta des Münchener Doms (dort war er immerhin Erzbischof / Metropolit) oder in Regensburg, wo die Eltern und die beiden Geschwister begraben sind und wo Josef Ratzinger bis heute Honorarprofessor an der Universität ist.
Petrus liegt auch in Rom begraben, nicht in Antiochien.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Lycobates
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Re: Nachrichten aus der Weltkirche IV

Beitrag von Lycobates »

Juergen hat geschrieben:
Sonntag 9. August 2020, 13:05
Lycobates hat geschrieben:
Freitag 7. August 2020, 12:26
Der 12. September ist auch mein Tauftag. Allerdings etliche Jahrzehnte früher und nach dem überlieferten Ritus der römischen Kirche (einen anderen gab es noch nicht).
Ich weiß nicht, nach welchem Ritus ich am 30. Mai 1970 getauft wurde.
Gab es da schon de neuen Ritus? Der kam doch erst 1973 oder gab es zwischendurch einen Übergangs-Taufritus? :hmm:


Nebenbei: die letzte Änderung des Taufritus – 2013 von Papst Benedikt festgelegt – wurde wie so vieles in Deutschland bis heute nicht beachtet.
Der Ordo baptismi parvulorum der Konzilskirche wurde am 15.5.1969 promulgiert.
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Re: Nachrichten aus der Weltkirche IV

Beitrag von Siard »

Lycobates hat geschrieben:
Sonntag 9. August 2020, 21:59
Der Ordo baptismi parvulorum der Konzilskirche wurde am 15.5.1969 promulgiert.
Der am 29. August 1973 promulgierte enthält ein paar Änderungen.

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