Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

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Siard
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Siard » Sonnabend 3. Mai 2014, 10:34

heiliger_raphael hat geschrieben:Aber für mich ist die Betrachtung des Korans ähnlich wie die Betrachtung des Alten Testaments.
Vorsicht, bitte. Hier schimmert schon die Irrlehre des Erzketzers Markion durch. Eine bestenfalls nur häretische Schrift mit einem Teil der göttlichen Offenbarung auf diese Weise zu vergleichen finde ich problematisch.
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Cath1105
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Cath1105 » Sonnabend 3. Mai 2014, 10:38

Ist es offizielle Lehrmeinung der Kirche, dass es sich bei dem Koran um eine "häretische Schrift" handelt? Ich verehre doch keine Häresie mit einem Kuss ...
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Siard » Sonnabend 3. Mai 2014, 10:45

Cath1105 hat geschrieben:Ist es offizielle Lehrmeinung der Kirche, dass es sich bei dem Koran um eine "häretische Schrift" handelt? Ich verehre doch keine Häresie mit einem Kuss ...
Aber die heilige Schrift einer anderen Religion?
(Ich folge mit meiner Einschätzung hier den BSLK. :pfeif: )
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Cath1105 » Sonnabend 3. Mai 2014, 10:49

BSLK? Bekenntnisschriften der evangelisch-lutherischen Kirche?
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Siard » Sonnabend 3. Mai 2014, 10:55

Da der Koran die Gottheit (und Gottessohnschaft) Christi leugnet ist er häretisch.

(BSLK = Bekenntnisschriften der evangelisch-lutherischen Kirche)
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Cath1105 » Sonnabend 3. Mai 2014, 10:58

Und da steht er in guter Tradition mit Marcion.
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Siard » Sonnabend 3. Mai 2014, 11:07

Die wichtigste Häresie Markions war die Zurückweisung des Alten Testaments.
Der Koran ist eher arianisch.
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von heiliger_raphael » Sonnabend 3. Mai 2014, 11:18

Siard hat geschrieben: Vorsicht, bitte. Hier schimmert schon die Irrlehre des Erzketzers Markion durch. Eine bestenfalls nur häretische Schrift mit einem Teil der göttlichen Offenbarung auf diese Weise zu vergleichen finde ich problematisch.
Hm, welches Argument spricht denn dagegen, historische Bücher, die Erzählungen von Menschen, die an Zeit und Raum gebunden sind, auch im Licht von ihrer jeweiligen Kultur und Zeit, und im Hinblick auf ihre menschlichen Anteile, zu lesen?
Den Koran lese ich nicht aus dem Gedanken, dass er eine Offenbarung Gottes ist, also als Buch des Glaubens, sondern wenn aus Interesse, inwiefern sich in den menschlichen Geschichten, die dort zu finden sind, das Hadern mit der Wirklichkeit Gottes zu finden ist.
Der Unterschied ist, das alte Testament als Zuwendung Gottes zu lesen, den Koran hingegen als Zuwendung des Menschen zu Gott, mit all den Irrtümern, die Menschen unterliegen können.
Und zu dieser Betrachtung gehört natürlich, Menschen Wort nicht für Gottes Wort zu halten, aber durch mögliche Ähnlichkeiten zu den biblischen Schriften zu erkennen, dass sich auch hier etwas Heiliges niedergeschlagen haben kann. Nicht von Allah gestiftet, vielmehr von Gott eingegeben und missverstanden oder fehl verstanden durch die islamische Kultur.
In dieser Weise begegne ich auch heute den Erzählungen von (nicht gläubigen) Menschen. Auch bei einigen erlebe ich, wie sie nach Gott suchen und ernsthaft von ihren Erzählungen berichten, auch ohne dass sie das apostolische Glaubensbekenntnis kennen.
Viele Menschen machen auch Erfahrungen mit Gott, bevor sie ein apostolisches Glaubensbekenntnis kannten oder konnten, die ganze Wahrheit erschließt sich doch erst schrittweise.

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Peti » Sonnabend 3. Mai 2014, 13:25

heiliger_raphael hat geschrieben: In dieser Weise begegne ich auch heute den Erzählungen von (nicht gläubigen) Menschen. Auch bei einigen erlebe ich, wie sie nach Gott suchen und ernsthaft von ihren Erzählungen berichten, auch ohne dass sie das apostolische Glaubensbekenntnis kennen.
Viele Menschen machen auch Erfahrungen mit Gott, bevor sie ein apostolisches Glaubensbekenntnis kannten oder konnten, die ganze Wahrheit erschließt sich doch erst schrittweise.
Oder wie es Papst Paul VI. ausgedrückt hat:

"Jede Religion enthält einen Strahl des Lichtes, den wir weder missachten noch auslöschen düfen,
selbst dann, wenn er nicht ausreicht, um dem Menschen Klarheit zu geben, derer er bedarf, um,
das Wunder des christlichen Lichtes zu realisieren, in dem die Wahrheit und das Leben sich vermählen.
Jede Religion erhebt uns jedoch zu dem transzendenten Wesen, dem einzigen Grund aller Existenz,
allen Denkens, alles verantlichvollen Tuns und aller illusionslosen Hoffnung."
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Siard » Sonnabend 3. Mai 2014, 14:09

heiliger_raphael hat geschrieben:Hm, welches Argument spricht denn dagegen, historische Bücher, die Erzählungen von Menschen, die an Zeit und Raum gebunden sind, auch im Licht von ihrer jeweiligen Kultur und Zeit, und im Hinblick auf ihre menschlichen Anteile, zu lesen?
Nichts.
heiliger_raphael hat geschrieben:Und zu dieser Betrachtung gehört natürlich, Menschen Wort nicht für Gottes Wort zu halten, aber durch mögliche Ähnlichkeiten zu den biblischen Schriften zu erkennen, dass sich auch hier etwas Heiliges niedergeschlagen haben kann.
Ja, wie auch bei den griechischen Philosophen.
heiliger_raphael hat geschrieben:Nicht von Allah gestiftet, vielmehr von Gott eingegeben …
Allah ist also nicht der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs?
heiliger_raphael hat geschrieben:… missverstanden oder fehl verstanden durch die islamische Kultur.
:hmm: Das finde ich eine gewagte Aussage.
heiliger_raphael hat geschrieben:Viele Menschen machen auch Erfahrungen mit Gott, bevor sie ein apostolisches Glaubensbekenntnis kannten oder konnten, die ganze Wahrheit erschließt sich doch erst schrittweise.
Das stimmt auch, trotzdem möchte ich noch einmal in Erinnerung rufen, daß das Alte Testament nicht einfach ›nützlich zu lesen‹ ist, sondern unverzichtbarer Bestandteil der göttlichen Offenbarung. Schon von eigenen Selbstverständnis sind AT und Koran nur sehr bedingt vergleichbar.
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Siard » Sonnabend 3. Mai 2014, 14:10

Peti hat geschrieben:Oder wie es Papst Paul VI. ausgedrückt hat:

"Jede Religion enthält einen Strahl des Lichtes, den wir weder missachten noch auslöschen düfen,
selbst dann, wenn er nicht ausreicht, um dem Menschen Klarheit zu geben, derer er bedarf, um,
das Wunder des christlichen Lichtes zu realisieren, in dem die Wahrheit und das Leben sich vermählen.
Jede Religion erhebt uns jedoch zu dem transzendenten Wesen, dem einzigen Grund aller Existenz,
allen Denkens, alles verantlichvollen Tuns und aller illusionslosen Hoffnung."
Wo hat er das gesagt?
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von taddeo » Sonnabend 3. Mai 2014, 14:12

Peti hat geschrieben:
heiliger_raphael hat geschrieben: In dieser Weise begegne ich auch heute den Erzählungen von (nicht gläubigen) Menschen. Auch bei einigen erlebe ich, wie sie nach Gott suchen und ernsthaft von ihren Erzählungen berichten, auch ohne dass sie das apostolische Glaubensbekenntnis kennen.
Viele Menschen machen auch Erfahrungen mit Gott, bevor sie ein apostolisches Glaubensbekenntnis kannten oder konnten, die ganze Wahrheit erschließt sich doch erst schrittweise.
Oder wie es Papst Paul VI. ausgedrückt hat:

"Jede Religion enthält einen Strahl des Lichtes, den wir weder missachten noch auslöschen düfen,
selbst dann, wenn er nicht ausreicht, um dem Menschen Klarheit zu geben, derer er bedarf, um,
das Wunder des christlichen Lichtes zu realisieren, in dem die Wahrheit und das Leben sich vermählen.
Jede Religion erhebt uns jedoch zu dem transzendenten Wesen, dem einzigen Grund aller Existenz,
allen Denkens, alles verantlichvollen Tuns und aller illusionslosen Hoffnung."
Das ist der "glimmende Docht" und das "geknickte Rohr" aus dem Evangelium.
Ein glimmender Docht macht kein Licht und ein geknicktes Rohr wächst nicht, aber beide haben die Chance dazu, wenn man sie richtig behandelt.
Aber einen glimmenden Docht anzufachen oder ein geknicktes Rohr aufzurichten, muß äußerst behutsam geschehen, sonst erreicht man genau das Gegenteil.

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Peti » Sonnabend 3. Mai 2014, 16:30

Siard hat geschrieben:
Peti hat geschrieben:Oder wie es Papst Paul VI. ausgedrückt hat:

"Jede Religion enthält einen Strahl des Lichtes, den wir weder missachten noch auslöschen düfen,
selbst dann, wenn er nicht ausreicht, um dem Menschen Klarheit zu geben, derer er bedarf, um,
das Wunder des christlichen Lichtes zu realisieren, in dem die Wahrheit und das Leben sich vermählen.
Jede Religion erhebt uns jedoch zu dem transzendenten Wesen, dem einzigen Grund aller Existenz,
allen Denkens, alles verantlichvollen Tuns und aller illusionslosen Hoffnung."
Wo hat er das gesagt?
Der Text von Papst Paul VI. steht ohne weitere Quellenangabe auf der Umschlagseite der Kleinschrift
"Das Christentum und die Weltreligionen: ein Durchblick"
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von incarnata » Sonnabend 3. Mai 2014, 16:55

Die Regensburger Rede Papst Benedikts des XVI hat neben den undifferenzierten Wutreaktionen leicht aufscheuchbarer Massen doch auch zu sehr differenzieretn Reaktionen von 38-später 138 Imamen und
Islamwissenschaftlern sowohl von der sunnitischen wie der schiitischen Seite geführt womit schliesslich ein
wirklicher Dialog zwischen den Religionen entstanden ist. Das wäre ohne die "Vorarbeit" Johannes Pauls wohl
nicht so passiert.Der Stil und die Geste waren zwar wirklich missverständlich-aber ich denke ernstlich wird niemand ihm mangelnde Rechtgläubigkeit vorwerfen können.
Ich fand ja interessant,dass Papst Franziskus den Johannes Paul II vor allem einen Papst der Familien
nannte-ein Aspekt,der bisher immer ein wenig unterbelichtet war,siehe die bisher völlig unzureichende Reception seiner "Theologie des Leibes".
Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen das aufstrahlende
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Athanasius0570 » Sonnabend 3. Mai 2014, 17:05

incarnata hat geschrieben:Ich fand ja interessant,dass Papst Franziskus den Johannes Paul II vor allem einen Papst der Familien nannte-ein Aspekt,der bisher immer ein wenig unterbelichtet war,siehe die bisher völlig unzureichende Reception seiner "Theologie des Leibes".
Ich erinnere mich deutlich an den letzten Besuch des Hl. Johannes Paul in Österreich, wo er in St. Pölten ein Ansprache gehalten hat. Im ersten Teil ging es um die Priester und nach jedem Halbsatz hat es Applaus gegeben. Im zweiten Teil ging es um die Familien und nachdem da das Geklatsche deutlich weniger war, hat der Papst die Bemerkung eingeflochten: "Jetzt müssten die Priester applaudieren!" Ein schönes Zeichen, wie wichtig es ihm war, da die Wertigkeiten zurechtzurücken ( - und wie deutlich der körperlich schon schwer beeinträchtigte Mann noch die Wirkung seiner Worte wahrgenommen hat...)
In una fide nil officit ecclesiae consuetudo diversa. Gregorius Magnus Papa.

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Pit » Sonnabend 3. Mai 2014, 17:13

Athanasius0570 hat geschrieben:Im zweiten Teil ging es um die Familien und nachdem da das Geklatsche deutlich weniger war, hat der Papst die Bemerkung eingeflochten: "Jetzt müssten die Priester applaudieren!" Ein schönes Zeichen, wie wichtig es ihm war, da die Wertigkeiten zurechtzurücken
Ja,das sind Aspekte seines Pontifikates,die leider immer noch zu wenig beachtet werden--nicht nur von den Kritikern.
Genauso wie die von ihm "erfundene" Theologie des Leibes,die hier bereits angesprochen wurde.
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Siard » Sonnabend 3. Mai 2014, 18:46

Peti hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:
Peti hat geschrieben:Oder wie es Papst Paul VI. ausgedrückt hat:

"Jede Religion enthält einen Strahl des Lichtes, den wir weder missachten noch auslöschen düfen,
selbst dann, wenn er nicht ausreicht, um dem Menschen Klarheit zu geben, derer er bedarf, um,
das Wunder des christlichen Lichtes zu realisieren, in dem die Wahrheit und das Leben sich vermählen.
Jede Religion erhebt uns jedoch zu dem transzendenten Wesen, dem einzigen Grund aller Existenz,
allen Denkens, alles verantlichvollen Tuns und aller illusionslosen Hoffnung."
Wo hat er das gesagt?
Der Text von Papst Paul VI. steht ohne weitere Quellenangabe auf der Umschlagseite der Kleinschrift
"Das Christentum und die Weltreligionen: ein Durchblick"
des "Informationszentrum Berufe der Kirche".
Sprachlich jedenfalls zweifelhaft. Ich konnte den Ursprung dieser Aussage nicht finden, aber dies:
Antrittsenzyklika ›Ecclesiam suam‹ unseres Heiligen Vaters Paul VI. hat geschrieben:Zweiter Kreis: die Gottgläubigen

107 Sodann steht vor Unseren Augen ein anderer großer Kreis, Uns weniger fremd: es sind alle jene, die den einen höchsten Gott anbeten, den auch wir verehren. Wir denken hier an das jüdische Volk, dem unsere Zuneigung und Achtung gilt, weil es gläubig der Religion anhängt, die wir die des Alten Testamentes nennen. Sodann meinen Wir jene, die Gott in der Religion des Monotheismus, besonders in der Form des Islams, anbeten; für alles, was in ihrer Gottesverehrung wahr und gut ist, verdienen sie Bewunderung. Schließlich gedenken Wir auch der Anhänger der großen afro-asiatischen Religionen. Wir können freilich die verschiedenen religiösen Auffassungen und Ausdrucksformen nicht teilen. Wir können uns auch nicht zu einem Indifferentismus bekennen, der alle Religionen auf ihre Art für gleichwertig hält und ihnen das Recht zuerkennt, ihre Anhänger von einem weiteren Forschen abzuhalten, ob Gott selbst eine Form der Religion geoffenbart habe, die frei ist von Irrtum, vollkommen und endgültig, in der er erkannt und geliebt werden will, in der ihm gedient werden soll. Die Liebe zur Wahrheit verpflichtet uns vielmehr, unserer Überzeugung Ausdruck zu verleihen, dass es nur eine wahre Religion gibt, und das ist die christliche und dass wir die Hoffnung nähren, dass sie als solche einmal von allen anerkannt werde, die Gott suchen und anbeten.
108 Damit wollen Wir aber nicht den geistigen und sittlichen Werten der verschiedenen nichtchristlichen Religionen Unsere Achtung und Anerkennung versagen. Wir wollen zusammen mit ihnen, soweit wie möglich, die gemeinsamen Ideale der Religionsfreiheit, der menschlichen Brüderlichkeit, der Kultur, der sozialen Wohlfahrt, der staatlichen Ordnung fördern und verteidigen. Über diese gemeinsamen Ideale ist ein Dialog von unserer Seite durchaus möglich. Wir werden uns immer dazu bereit finden, wenn er in gegenseitiger aufrichtiger Hochschätzung auch von der anderen Seite aufgegriffen wird.
(Hervorhebung von mir.)
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Peti » Sonnabend 3. Mai 2014, 18:52

Die Kleinschrift stammt aus dem Jahr 1979 und ist noch mit kirchlicher Druckerlaubnis veröffentlicht.
Mehr kann ich auch nicht sagen.
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Siard » Sonnabend 3. Mai 2014, 19:03

Peti hat geschrieben:Die Kleinschrift stammt aus dem Jahr 1979 und ist noch mit kirchlicher Druckerlaubnis veröffentlicht.
Mehr kann ich auch nicht sagen.
Ich zweifle nicht an der Richtigkeit Deiner Aussage. Eher an der, der Kleinschrift. ;D
Es kann schon sein, daß Paul VI. es so gesagt hat – es ging mir mehr um den Rang der Aussage.
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Peti » Sonnabend 3. Mai 2014, 20:21

Der Autor dieser Schrift ist Hans Urs von Balthasar. Der ist nicht dafür bekannt, dass er falsche Zitate in seinen Werken bringt. :huhu:
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von heiliger_raphael » Sonnabend 3. Mai 2014, 20:43

Siard hat geschrieben:
heiliger_raphael hat geschrieben:Nicht von Allah gestiftet, vielmehr von Gott eingegeben …
Allah ist also nicht der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs?
Er ist eine Betrachtung auf Gott. Soweit ich weiß, benutzen arabische Christen auch das Wort Allah. Dafür bin ich aber jetzt kein Fachmann ;)
Siard hat geschrieben: Das stimmt auch, trotzdem möchte ich noch einmal in Erinnerung rufen, daß das Alte Testament nicht einfach ›nützlich zu lesen‹ ist, sondern unverzichtbarer Bestandteil der göttlichen Offenbarung. Schon von eigenen Selbstverständnis sind AT und Koran nur sehr bedingt vergleichbar.
Deswegen schrieb ich die 2 Arten, wie ich beide Bücher lese.
Zusammenfassend würde ich sagen:
1. Das Alte Testament ist mit Sicherheit inspiriert, dass heißt die menschlichen Verfasser wurden mit Sicherheit inspiriert.
2. Der Koran enthält auch Texte von Menschen, die möglicherweise inspiriert waren, wie es auch andere Verfasser von Schriften außerhalb des Christentums gibt, die möglicherweise inspiriert waren.
3. Bei der Lesart ist das Alte Testament so zu lesen, dass von der Inspiration der Autoren ausgehend mit Sicherheit festgestellt und erkannt werden kann, dass sich im Alten Testament die Hinwendung Gottes zum Menschen offenbart.
4. Bei der Lesart ist der Koran so zu lesen, dass er möglicherweise Hinweise darauf gibt, dass Inspirationen auch außerhalb des Christentums denkbar ist, die sich in der Hinwendung des Menschen zu Gott ausdrückt.
5. Zudem ist das Alte Testament von Christus und der Gnade Gottes her zu lesen und wird dadurch erhellt und in einen neuen Kontext gesetzt. Der Koran hingegen erhält seinen Kontext ausschließlich durch die Kultur, da er den Erlösertod Jesu nicht kennt und daher nicht in einen neuen Kontext gestellt wird, sondern im kulturell-menschlichen Aspekt verbleibt.

Das ist zumindest mein Ansatz. Im weitesten Sinne steht der Koran damit auf der gleichen Stufe wie jede historische Schrift und enthält die Möglichkeit der Inspiration, allerdings fehlt der Gesamtzusammenhang der Wahrheit.

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von ad_hoc » Sonnabend 3. Mai 2014, 21:20

Meiner Meinung nach ist der Koran nichts anderes als eine Pervertierung alttestamentlicher Texte unter Hinzufügung von Gehirngespinsten Mohammeds u. a.
Wenn also in einer solchen Lektüre für einige christliche Leser und Interpreten 'guten Willens' ein Anschein von Wahrheiten erkennbar ist, dann sind diese mit Sicherheit nichts anderes als verfälschte oder umgedeutete Fragmente alttestamentlicher Texte, die aus der Sicht Mohammeds und Nachfolger entsprechend interpretiert wird.

Gruß, ad_hoc
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Pit » Sonnabend 3. Mai 2014, 22:40

ad_hoc hat geschrieben: Wenn also ... für einige christliche Leser und Interpreten 'guten Willens' ein Anschein von Wahrheiten erkennbar ist, dann sind diese ... verfälschte oder umgedeutete Fragmente alttestamentlicher Texte,...

Gruß, ad_hoc
Das heisst,dass Mohammed damals Texte aus dem AT genommen,in seinem Sinne verändert und sie anschliessend den Menschen als angebliche göttliche Offenbarung angedreht hat---um es einmal etwas überspitzt auszudrücken?
Ich bin übrigens kein Muslim sondern immer noch Katholik,mir geht es einfach um das Verständnis der hier vertretenen Ansichten.
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Quasinix » Sonnabend 3. Mai 2014, 22:45

ad_hoc hat geschrieben:Meiner Meinung nach ist der Koran nichts anderes als eine Pervertierung alttestamentlicher Texte unter Hinzufügung von Gehirngespinsten Mohammeds u. a.
Wenn also in einer solchen Lektüre für einige christliche Leser und Interpreten 'guten Willens' ein Anschein von Wahrheiten erkennbar ist, dann sind diese mit Sicherheit nichts anderes als verfälschte oder umgedeutete Fragmente alttestamentlicher Texte, die aus der Sicht Mohammeds und Nachfolger entsprechend interpretiert wird.
Das siehst nicht nur Du so:

http://www.amazon.de/Good-Bye-Mohammed- ... 631&sr=1-7

http://www.amazon.de/Die-Syro-Aram%C3%A ... 702&sr=1-1

Bei all den Koranverstehern und -verklärern hier drehen sich sämtliche Opfer dieser "Religion des Friedens" im Grab um... Was hier über den Koran zusammengestußt wird, könnte man über jedes Buch schreiben... Auch "Das Kapital" und das Telefonbuch von Wanne-Eickel enthalten Wahres und sind demzufolge evtl. auch inspiriert.
Haltet die Welt an, ich will aussteigen!

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von ad_hoc » Sonnabend 3. Mai 2014, 22:50

Christoph Luxenberg war vor Jahren übrigens schon Thema hier im Forum.

Gruß, ad_hoc
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von gc-148 » Sonnabend 3. Mai 2014, 23:16

Warum tun sich eigentlich fromme Christen so schwer damit, den Koran zunächst einmal anzuerkennen als "das heilige Buch", nachdem sich 1.5 Milliarden Menschen richten und inspirieren lassen zu einem "heiligen Leben"?
1.5 Milliarden Menschen heute und unzählige in den vergangenen 1.3 Tausend Jahren haben mit diesem Buch ihren Weg zu Gott gesucht - und gefunden....... davon bin ich überzeugt!
Ich begegne diesen ernsthaften Menschen mit großer Hochachtung. Ich habe einige davon kennenlernen dürfen.

Ich bin dankbar, Jesus Christus als den Weg, die Wahrheit und das Leben entdeckt und angenommen zu haben.
Deswegen muss ich doch die Muslime mit ihrem anderen Weg nicht in Grund und Boden verdammen, sondern kann ihnen doch mit Hochachtung begegnen als ernsthaft religiösen Menschen.

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Ralf » Sonnabend 3. Mai 2014, 23:33

gc-148 hat geschrieben:Warum tun sich eigentlich fromme Christen so schwer damit, den Koran zunächst einmal anzuerkennen als "das heilige Buch", nachdem sich 1.5 Milliarden Menschen richten und inspirieren lassen zu einem "heiligen Leben"?
Wer sagt, daß "fromme" Christen (wer ist das?) das nicht können?
1.5 Milliarden Menschen heute und unzählige in den vergangenen 1.3 Tausend Jahren haben mit diesem Buch ihren Weg zu Gott gesucht - und gefunden....... davon bin ich überzeugt!
Deine Überzeugung in Ehren, verallgemeinern würde ich sie nicht (ohne meine eigene Meinung dazu kund zu tun).
Ich begegne diesen ernsthaften Menschen mit großer Hochachtung. Ich habe einige davon kennenlernen dürfen.
Das tue ich auch, zähle manche gar zu meinen Freunden.
Ich bin dankbar, Jesus Christus als den Weg, die Wahrheit und das Leben entdeckt und angenommen zu haben.
Das freut mich für Dich und ich sehe es genauso wie Du als Geschenk, für das wir dankbar sein dürfen.
Deswegen muss ich doch die Muslime mit ihrem anderen Weg nicht in Grund und Boden verdammen, sondern kann ihnen doch mit Hochachtung begegnen als ernsthaft religiösen Menschen.
Ich sehe es wie die Kirche: wenn ein Muslim gerettet wird (also zu Gott kommt), dann durch Jesus, durch sonst niemanden (trifft auf jeden Menschen zu, egal welcher Glaubensüberzeugung). Denn Er ist nicht nur ein Weg unter vielen, sondern der eine Weg.
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von gc-148 » Sonnabend 3. Mai 2014, 23:38

Ralf hat geschrieben:Ich sehe es wie die Kirche: wenn ein Muslim gerettet wird (also zu Gott kommt), dann durch Jesus, durch sonst niemanden (trifft auf jeden Menschen zu, egal welcher Glaubensüberzeugung). Denn Er ist nicht nur ein Weg unter vielen, sondern der eine Weg.
Über den Weg, den Christus wählt, wissen wir allerdings nichts.

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Pit » Sonnabend 3. Mai 2014, 23:51

Quasinix hat geschrieben: Bei all den Koranverstehern und -verklärern hier drehen sich sämtliche Opfer dieser "Religion des Friedens" im Grab um
Zu den Quranverklärern gehörte ich nie und gehöre ich nicht,aber wie meinst Du denn kann man Muslimen näherbringen,was Jesus gelehrt und insbesondere gelebt hat?
Soll man auf einen Muslim zugehen:
"Hey,der Quran ist Scheisse und Du glaub endlich an Jesus!"
oder wie?
ganz ehrlich:
Mir ist erstmal ein Muslim,der ehrlich versucht zu Gott zu finden lieber als ein Christ,der alle anderen Menschen,die nicht genauso denken wie er verdammt.
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von gc-148 » Sonntag 4. Mai 2014, 00:01

Quasinix hat geschrieben:Bei all den Koranverstehern und -verklärern hier drehen sich sämtliche Opfer dieser "Religion des Friedens" im Grab um...
Gut, dass es nie Tote gegeben hat, die durch Bezug auf die Bibel zu Tode kamen!

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Quasinix » Sonntag 4. Mai 2014, 04:50

Pit hat geschrieben:Soll man auf einen Muslim zugehen:
"Hey,der Quran ist Scheisse und Du glaub endlich an Jesus!" oder wie?
Wer macht denn sowas? Und was ändert eine pastoral kluge Annäherung an einen Irrenden an der Bewertung des Irrtums an sich? Ändert sich durch den pastoral klugen Umgang mit einem Sünder die Bewertung der Sünde an sich?
Pit hat geschrieben:Mir ist erstmal ein Muslim,der ehrlich versucht zu Gott zu finden lieber als ein Christ,der alle anderen Menschen,die nicht genauso denken wie er verdammt.
Abgesehen davon, daß kein Mensch einen anderen verdammt: Verdammung des Irrtums <> Verdammung des Irrenden
Haltet die Welt an, ich will aussteigen!

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Amanda
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Amanda » Sonntag 4. Mai 2014, 08:26

gc-148 hat geschrieben:
Ralf hat geschrieben:Ich sehe es wie die Kirche: wenn ein Muslim gerettet wird (also zu Gott kommt), dann durch Jesus, durch sonst niemanden (trifft auf jeden Menschen zu, egal welcher Glaubensüberzeugung). Denn Er ist nicht nur ein Weg unter vielen, sondern der eine Weg.
Über den Weg, den Christus wählt, wissen wir allerdings nichts.
Der Sinngehalt dieser Aussage ist, äh...??? :hae?:
"Die Kirche scheint immer der Zeit hinterher zu sein,
obwohl sie doch in Wirklichkeit jenseits der Zeit ist;
sie wartet, bis der letzte Tick seinen letzten Sommer gehabt hat."
Gilbert Keith Chesterton

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