Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

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Peti
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Peti » Sonntag 4. Mai 2014, 08:46

Das Thema wurde hier schon lang und deutlich besprochen:
http://www.kreuzgang.org/viewtopic.php? ... in+Heil%3F+
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
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overkott
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von overkott » Mittwoch 7. Mai 2014, 11:19

So langsam..

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marcus-cgn
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von marcus-cgn » Mittwoch 7. Mai 2014, 15:37

Ohne die Heiligsprechung von Papst Pius XII. bleibt der Akt leider ein Torso.

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overkott
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von overkott » Mittwoch 7. Mai 2014, 15:54

Die Heiligsprechungen bleiben Zirkus, wenn es nur darum geht, die Lehre neoformalistisch auszuverkaufen. Es bleibt zu befürchten, dass die Kirche den unwilligen Gläubigen jetzt noch das Evangelium hinterherschmeißt nach dem Motto: Vergesst die vernünftigen Ideale des Herrn, sondern folgt euren Begierde. Was kümmert uns unser Geschwätz von gestern.

Siard
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Siard » Mittwoch 7. Mai 2014, 17:31

marcus-cgn hat geschrieben:Ohne die Heiligsprechung von Papst Pius XII. bleibt der Akt leider ein Torso.
Die Tendenz jeden Papst nach Pius XII selig- bzw. heiligzusprechen, finde ich schon sehr irritierend.

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von taddeo » Mittwoch 7. Mai 2014, 19:39

Siard hat geschrieben:
marcus-cgn hat geschrieben:Ohne die Heiligsprechung von Papst Pius XII. bleibt der Akt leider ein Torso.
Die Tendenz jeden Papst nach Pius XII selig- bzw. heiligzusprechen, finde ich schon sehr irritierend.
Weil der zeitliche Abstand noch viel zu kurz ist. Es schaut so nach Automatismus und Selbstbeweihräucherung des Papstamtes aus, und das wird weder den Kanonisationen gerecht noch tut es der Kirche und dem Papstamt einen Gefallen, geschweige denn dem jeweils gerade amtierenden Papst.

Der Sache nach ist es aber nicht wirklich verwunderlich. Ich habe hier im Forum schon öfter als einmal angemerkt, daß ausgerechnet das so blutige und ideologisch katastrophale 20. Jahrhundert praktisch ausnahmslos mit Päpsten von außergewöhnlicher spiritueller Statur gesegnet war, deren persönliche Heiligkeit eigentlich kein Mensch guten Willens ernsthaft bestreiten kann.

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von overkott » Mittwoch 7. Mai 2014, 19:48

taddeo hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:
marcus-cgn hat geschrieben:Ohne die Heiligsprechung von Papst Pius XII. bleibt der Akt leider ein Torso.
Die Tendenz jeden Papst nach Pius XII selig- bzw. heiligzusprechen, finde ich schon sehr irritierend.
Weil der zeitliche Abstand noch viel zu kurz ist. Es schaut so nach Automatismus und Selbstbeweihräucherung des Papstamtes aus, und das wird weder den Kanonisationen gerecht noch tut es der Kirche und dem Papstamt einen Gefallen, geschweige denn dem jeweils gerade amtierenden Papst.

Der Sache nach ist es aber nicht wirklich verwunderlich. Ich habe hier im Forum schon öfter als einmal angemerkt, daß ausgerechnet das so blutige und ideologisch katastrophale 20. Jahrhundert praktisch ausnahmslos mit Päpsten von außergewöhnlicher spiritueller Statur gesegnet war, deren persönliche Heiligkeit eigentlich kein Mensch guten Willens ernsthaft bestreiten kann.
Im ersten Punkt kann man dir zustimmen. Allerdings hat man den Eindruck, als wäre der Hauptverantwortliche der Kirche nur für das Gute verantwortlich, während üble Freunde auf eigene Rechnung Schurkereien begehen.

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Zarahfication » Donnerstag 8. Mai 2014, 15:18

Siard hat geschrieben:Die wichtigste Häresie Markions war die Zurückweisung des Alten Testaments.
Der Koran ist eher arianisch.
Der Koran ist nicht einmal arianisch sondern zutiefst anti- christlich, anti- Evangelium.
Arius hat Jesus immer hin als Adoptivsohn Gottes gesehen und bei den Arianer ist der Stellenwert Jesu höher als im Islam. Der Jslam/ Koran
verdammt alle Christen in die tiefste Hölle, weil sie an die Trinität und die Gottheit Jesu glauben. Einer der schlimmsten Sünde im Koran ist der Glaube an die Trinität.

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Raphael » Donnerstag 8. Mai 2014, 15:25

Zarahfication hat geschrieben:Einer der schlimmsten Sünde im Koran ist der Glaube an die Trinität.
Das finde ich jetzt aber besonders spannend! :roll:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von overkott » Donnerstag 8. Mai 2014, 15:45

Zarahfication hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:Die wichtigste Häresie Markions war die Zurückweisung des Alten Testaments.
Der Koran ist eher arianisch.
Der Koran ist nicht einmal arianisch sondern zutiefst anti- christlich, anti- Evangelium.
Arius hat Jesus immer hin als Adoptivsohn Gottes gesehen und bei den Arianer ist der Stellenwert Jesu höher als im Islam. Der Jslam/ Koran
verdammt alle Christen in die tiefste Hölle, weil sie an die Trinität und die Gottheit Jesu glauben. Einer der schlimmsten Sünde im Koran ist der Glaube an die Trinität.
Zur richtigen Einordnung des Koran gehört, dass man ihn 1. lesen sollte, 2. die Kommentare lesen sollte, 3. wahrnehmen sollte, wie der Koran im jeweiligen Kontext ausgelegt wird.

3. ist für das praktische Zusammenleben von besonderer Bedeutung. Für griechische und römische Katholiken ist das nicht neu, weil sie mit der Bibel schon seit Jahrhunderten ebenso verfahren. Bei protestantischen Katholiken kann das ähnlich sein. Allerdings kann man gerade dort manchmal eine stark verkürzte Sicht wahrnehmen.

Moslems glauben an den einen Gott, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde als den Allerbarmer. Banditen kann Letzteres manchmal überzeugen.

Ähnlich wie protestantische Katholiken glauben Muslime nicht selten sehr wörtlich. Deshalb verstehen sie beim Schöpfungsakt nicht immer Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Hervorbringen und Zeugen. Anders als im Alten Testament denken sie deshalb den Menschen nicht als Ebenbild und Sohn Gottes, der im Geist mit Gott eins sein soll. Daher kann für geistlich Erfahrene der Koran auch in wörtlichen Zitaten als Anfrage an die trinitarische Theologie verstanden werden. Schließlich ist der Dialog im Koran mit dem katholischen Glauben unübersehbar. Soweit Gottes Wort im Koran aufscheint sowie Jesus und Maria ist der Koran vom Heiligen Geist inspiriert, auch wenn er uns nicht in der gleichen Klarheit erscheint wie im Neuen Testament.

Allerdings finden sich im Postkonziliarismus Tendenzen, Gott antitrinitarisch auf Christus zu verkürzen, was theologisch irrig ist und den Dialog mit allen Gläubigen an Gott als den Schöpfer der Welt erschwert und den himmlischen Frieden gefährdet.
Zuletzt geändert von overkott am Donnerstag 8. Mai 2014, 15:52, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Zarahfication » Donnerstag 8. Mai 2014, 15:51

heiliger_raphael hat geschrieben:
Siard hat geschrieben: Vorsicht, bitte. Hier schimmert schon die Irrlehre des Erzketzers Markion durch. Eine bestenfalls nur häretische Schrift mit einem Teil der göttlichen Offenbarung auf diese Weise zu vergleichen finde ich problematisch.
Hm, welches Argument spricht denn dagegen, historische Bücher, die Erzählungen von Menschen, die an Zeit und Raum gebunden sind, auch im Licht von ihrer jeweiligen Kultur und Zeit, und im Hinblick auf ihre menschlichen Anteile, zu lesen?
Den Koran lese ich nicht aus dem Gedanken, dass er eine Offenbarung Gottes ist, also als Buch des Glaubens, sondern wenn aus Interesse, inwiefern sich in den menschlichen Geschichten, die dort zu finden sind, das Hadern mit der Wirklichkeit Gottes zu finden ist.
Der Unterschied ist, das alte Testament als Zuwendung Gottes zu lesen, den Koran hingegen als Zuwendung des Menschen zu Gott, mit all den Irrtümern, die Menschen unterliegen können.
Und zu dieser Betrachtung gehört natürlich, Menschen Wort nicht für Gottes Wort zu halten, aber durch mögliche Ähnlichkeiten zu den biblischen Schriften zu erkennen, dass sich auch hier etwas Heiliges niedergeschlagen haben kann. Nicht von Allah gestiftet, vielmehr von Gott eingegeben und missverstanden oder fehl verstanden durch die islamische Kultur.
In dieser Weise begegne ich auch heute den Erzählungen von (nicht gläubigen) Menschen. Auch bei einigen erlebe ich, wie sie nach Gott suchen und ernsthaft von ihren Erzählungen berichten, auch ohne dass sie das apostolische Glaubensbekenntnis kennen.
Viele Menschen machen auch Erfahrungen mit Gott, bevor sie ein apostolisches Glaubensbekenntnis kannten oder konnten, die ganze Wahrheit erschließt sich doch erst schrittweis.

Sag mal in welcher Märchenwelt lebst du eigentlich? Du kennst weder den Koran noch den Islam. Den Islam/Koran mit dem Alten Testament zu vergleichen zeigt dass du auch vom Christentum und der Bibel nix verstehst.

Du vergleichst das Alte Testament, das von Jesus Christus himself als Wort Gottes bestätigt wurde mit einem dämonischen Koran,dass von einem selbsternannten Propheten offenbart wurde und als Bollwerk gegen das Evangelium vom Widersacher benutzt wird -Wahnsinn. Das Alte Testament kann man mitnichten mit dem Koran vergleichen in keiner weise sind sie zu vergleichen. Nur Ignoranten tun sowas.

Das Alte Testament weist auf Jesus Christus hin und der Koran leugnet ihn.
Über den Koran und den Islam kann mir hier keiner was erzählen dafür kenne ich diese Religion samt authentische Auslegung von islamischen
Lehrautoritäten zu gut. Leider betreibt der Vatikan und der Katechismus im Bezug auf dem Islam eine (ungewollte ?) totale Irreführung, weil sie ein Phantasie- Islam der inkompetenten christliche Theologen darstellen. Religöse Gleichgültigkeit und Relativismus scheint bei Katholiken weit verbreitet.

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Zarahfication » Donnerstag 8. Mai 2014, 16:09

Raphael hat geschrieben:
Zarahfication hat geschrieben:Einer der schlimmsten Sünde im Koran ist der Glaube an die Trinität.
Das finde ich jetzt aber besonders spannend! :roll:
Ne Raphael du bist beschäftigst damit den Islamophilen raus hängen zu lassen während viele Christen wegen ihrem vom Koran als Sünde bezeichneten Glauben verfolgt, gefoltert und getötet werden.

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von overkott » Donnerstag 8. Mai 2014, 16:19

Zarahfication hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:
Zarahfication hat geschrieben:Einer der schlimmsten Sünde im Koran ist der Glaube an die Trinität.
Das finde ich jetzt aber besonders spannend! :roll:
Ne Raphael du bist beschäftigst damit den Islamophilen raus hängen zu lassen während viele Christen wegen ihrem vom Koran als Sünde bezeichneten Glauben verfolgt, gefoltert und getötet werden.
Ich komme selten dazu, Raphael zur Seite zu gehen. Aber er bringt manchmal Einzeiler mit Niveau. Vielleicht kommst du, Zarahfication, auch noch mal dahin.

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Raphael » Donnerstag 8. Mai 2014, 16:23

Zarahfication hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:
Zarahfication hat geschrieben:Einer der schlimmsten Sünde im Koran ist der Glaube an die Trinität.
Das finde ich jetzt aber besonders spannend! :roll:
Ne Raphael du bist beschäftigst damit den Islamophilen raus hängen zu lassen während viele Christen wegen ihrem vom Koran als Sünde bezeichneten Glauben verfolgt, gefoltert und getötet werden.
Neeee, zarahfication, ein bißchen Mathematik würde Dir weiterhelfen:
Aus Minus multipliziert mit Minus resultiert Plus! :doktor:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Zarahfication » Donnerstag 8. Mai 2014, 16:26

overkott hat geschrieben:
Zarahfication hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:Die wichtigste Häresie Markions war die Zurückweisung des Alten Testaments.
Der Koran ist eher arianisch.
Der Koran ist nicht einmal arianisch sondern zutiefst anti- christlich, anti- Evangelium.
Arius hat Jesus immer hin als Adoptivsohn Gottes gesehen und bei den Arianer ist der Stellenwert Jesu höher als im Islam. Der Jslam/ Koran
verdammt alle Christen in die tiefste Hölle, weil sie an die Trinität und die Gottheit Jesu glauben. Einer der schlimmsten Sünde im Koran ist der Glaube an die Trinität.
Zur richtigen Einordnung des Koran gehört, dass man ihn 1. lesen sollte, 2. die Kommentare lesen sollte, 3. wahrnehmen sollte, wie der Koran im jeweiligen Kontext ausgelegt wird.

3. ist für das praktische Zusammenleben von besonderer Bedeutung. Für griechische und römische Katholiken ist das nicht neu, weil sie mit der Bibel schon seit Jahrhunderten ebenso verfahren. Bei protestantischen Katholiken kann das ähnlich sein. Allerdings kann man gerade dort manchmal eine stark verkürzte Sicht wahrnehmen.

Moslems glauben an den einen Gott, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde als den Allerbarmer. Banditen kann Letzteres manchmal überzeugen.

Ähnlich wie protestantische Katholiken glauben Muslime nicht selten sehr wörtlich. Deshalb verstehen sie beim Schöpfungsakt nicht immer Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Hervorbringen und Zeugen. Anders als im Alten Testament denken sie deshalb den Menschen nicht als Ebenbild und Sohn Gottes, der im Geist mit Gott eins sein soll. Daher kann für geistlich Erfahrene der Koran auch in wörtlichen Zitaten als Anfrage an die trinitarische Theologie verstanden werden. Schließlich ist der Dialog im Koran mit dem katholischen Glauben unübersehbar. Soweit Gottes Wort im Koran aufscheint sowie Jesus und Maria ist der Koran vom Heiligen Geist inspiriert, auch wenn er uns nicht in der gleichen Klarheit erscheint wie im Neuen Testament.

Allerdings finden sich im Postkonziliarismus Tendenzen, Gott antitrinitarisch auf Christus zu verkürzen, was theologisch irrig ist und den Dialog mit allen
Gläubigen an Gott als den Schöpfer der Welt erschwert und den himmlischen Frieden gefährdet.
Overkott da die Punkte 1, 2, 3 alle nicht auf dich zutreffen halt dich bitte geschlossen und philosophiere nicht über den Koran /Islam rum.

Du hast nicht zu bestimmen wie die Muslime den Koran zu lesen haben. Der Koran will wortwörtlich gelesen werden. Anders als die Bibel gilt der Koran als das direkte Wort Gottes, direkt von Gott gesandt "Wer aber mich verleugnet vor den Menschen, den will auch ich verleugnen vor meinem Vater in den Himmeln. Matthäus 10:33. Jesus will Zeugen und Missionar und keine Berufdiskutanten.

Christen sollen missionieren und nicht dialogisieren. Theologisch irrig ist Menschen nicht zu Jesus zu bekehren sondern nur rum zu diskutieren. Welchen himmlichen Frieden meinst du wird duch den Hinweis auf den Sohn Gottes gefährdet? Dämonen glauben auch an Gott den Schöpfer der Welt so what?

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von overkott » Donnerstag 8. Mai 2014, 16:28

Zarahfication hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
Zarahfication hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:Die wichtigste Häresie Markions war die Zurückweisung des Alten Testaments.
Der Koran ist eher arianisch.
Der Koran ist nicht einmal arianisch sondern zutiefst anti- christlich, anti- Evangelium.
Arius hat Jesus immer hin als Adoptivsohn Gottes gesehen und bei den Arianer ist der Stellenwert Jesu höher als im Islam. Der Jslam/ Koran
verdammt alle Christen in die tiefste Hölle, weil sie an die Trinität und die Gottheit Jesu glauben. Einer der schlimmsten Sünde im Koran ist der Glaube an die Trinität.
Zur richtigen Einordnung des Koran gehört, dass man ihn 1. lesen sollte, 2. die Kommentare lesen sollte, 3. wahrnehmen sollte, wie der Koran im jeweiligen Kontext ausgelegt wird.

3. ist für das praktische Zusammenleben von besonderer Bedeutung. Für griechische und römische Katholiken ist das nicht neu, weil sie mit der Bibel schon seit Jahrhunderten ebenso verfahren. Bei protestantischen Katholiken kann das ähnlich sein. Allerdings kann man gerade dort manchmal eine stark verkürzte Sicht wahrnehmen.

Moslems glauben an den einen Gott, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde als den Allerbarmer. Banditen kann Letzteres manchmal überzeugen.

Ähnlich wie protestantische Katholiken glauben Muslime nicht selten sehr wörtlich. Deshalb verstehen sie beim Schöpfungsakt nicht immer Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Hervorbringen und Zeugen. Anders als im Alten Testament denken sie deshalb den Menschen nicht als Ebenbild und Sohn Gottes, der im Geist mit Gott eins sein soll. Daher kann für geistlich Erfahrene der Koran auch in wörtlichen Zitaten als Anfrage an die trinitarische Theologie verstanden werden. Schließlich ist der Dialog im Koran mit dem katholischen Glauben unübersehbar. Soweit Gottes Wort im Koran aufscheint sowie Jesus und Maria ist der Koran vom Heiligen Geist inspiriert, auch wenn er uns nicht in der gleichen Klarheit erscheint wie im Neuen Testament.

Allerdings finden sich im Postkonziliarismus Tendenzen, Gott antitrinitarisch auf Christus zu verkürzen, was theologisch irrig ist und den Dialog mit allen
Gläubigen an Gott als den Schöpfer der Welt erschwert und den himmlischen Frieden gefährdet.
Overkott da die Punkte 1, 2, 3 alle nicht auf dich zutreffen halt dich bitte geschlossen und philosophiere nicht über den Koran /Islam rum.

Du hast nicht zu bestimmen wie die Muslime den Koran zu lesen haben. Der Koran will wortwörtlich gelesen werden. Anders als die Bibel gilt der Koran als das direkte Wort Gottes, direkt von Gott gesandt "Wer aber mich verleugnet vor den Menschen, den will auch ich verleugnen vor meinem Vater in den Himmeln. Matthäus 10:33. Jesus will Zeugen und Missionar und keine Berufdiskutanten.

Christen sollen missionieren und nicht dialogisieren. Theologisch irrig ist Menschen nicht zu Jesus zu bekehren sondern nur rum zu diskutieren. Welchen himmlichen Frieden meinst du wird duch den Hinweis auf den Sohn Gottes gefährdet? Dämonen glauben auch an Gott den Schöpfer der Welt so what?
Was bist du denn für Glauben? Richtiger Glaube oder falscher Glaube?

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von marcus-cgn » Sonnabend 10. Mai 2014, 21:44

taddeo hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:
marcus-cgn hat geschrieben:Ohne die Heiligsprechung von Papst Pius XII. bleibt der Akt leider ein Torso.
Die Tendenz jeden Papst nach Pius XII selig- bzw. heiligzusprechen, finde ich schon sehr irritierend.
Weil der zeitliche Abstand noch viel zu kurz ist. Es schaut so nach Automatismus und Selbstbeweihräucherung des Papstamtes aus, und das wird weder den Kanonisationen gerecht noch tut es der Kirche und dem Papstamt einen Gefallen, geschweige denn dem jeweils gerade amtierenden Papst.

Der Sache nach ist es aber nicht wirklich verwunderlich. Ich habe hier im Forum schon öfter als einmal angemerkt, daß ausgerechnet das so blutige und ideologisch katastrophale 20. Jahrhundert praktisch ausnahmslos mit Päpsten von außergewöhnlicher spiritueller Statur gesegnet war, deren persönliche Heiligkeit eigentlich kein Mensch guten Willens ernsthaft bestreiten kann.
Ganz so verwunderlich ist es eigentlich nicht. Im Übrigen kann man es auch schon auf die meiste Zeit des 19. Jahrhunderts beziehen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass sich die Karrieremuster gegen Ende der Frühen Neuzeit dergestalt verändert haben, dass der klassische kirchliche Werdegang durch profane Aufstiegsmuster ersetzt wurde und tatsächlich nur noch diejenigen die klerikale Laufbahn einschlugen die sich tatsächlich dazu berufen fühlten. Das hat sich dann, nach und nach, auf allen Stufen im Dienst am Heiligtum niedergeschlagen, bis hin zum Petrusamt.

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Quasinix » Sonntag 11. Mai 2014, 05:47

Und es geht munter weiter:
Papst Paul VI. (1963-1978) wird am 19. Oktober in Rom von Papst Franziskus seliggesprochen. Das teilte der Vatikan am Samstag mit. Zugleich gab er die Anerkennung einer medizinische unerklärliche Heilung als auf Fürsprache von Paul VI. gewirktes Wunder bekannt. Der Papst empfing demnach am Freitag den Präfekten der Heiligsprechungskongregation, Kardinal Angelo Amato, und autorisierte ihn zur Veröffentlichung des Erlasses.
Die ersten Jubler sind schon da:
Jubilo! Sehr schön! Der große Giambattista Montini wird nun seliggesprochen. Was für ein eindeutiges Bekenntnis von Papst Franziskus zum Vollender des 2. Vatikanischen Konzils und der besten Liturgiereform aller Zeiten!
http://kath.net/news/45876
Haltet die Welt an, ich will aussteigen!

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Peti » Sonntag 11. Mai 2014, 09:05

Menschen, nicht Päpste werden heiliggesprochen:
http://rosenkranzbeten.info/rosenkranzb ... gesprochen
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Siard » Sonntag 11. Mai 2014, 10:54

Peti hat geschrieben:Menschen, nicht Päpste werden heiliggesprochen:
http://rosenkranzbeten.info/rosenkranzb ... gesprochen
So sollte es sein, aber diese Massenkanonisierung (unter Benutzung von Sonderregelungen) von Päpsten der letzten 6 Jahre finde ich bedenklich.

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von ad_hoc » Sonntag 11. Mai 2014, 12:29

Es sind gewissermaßen aus dem Nichts entstandene Ausraster, was sich da seit knapp über einem Jahr abspielt und in den eigentümlichen Verfahrensweisen der Heiligsprechung nahezu (kann aber noch kommen) aller Vat.II-Päpste jeweils einen Etappen-Höhepunkt findet.
Wie schlimm muss es um die Menschen und deren Glaubensverständnisse stehen, wenn Gott einen solchen Papst wie den derzeitigen zulässt!?

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Pit » Sonntag 11. Mai 2014, 12:31

Siard hat geschrieben: So sollte es sein, aber diese Massenkanonisierung (unter Benutzung von Sonderregelungen) von Päpsten der letzten 60 Jahre finde ich bedenklich.
Besonders unter Papst Johannes Paul II wurde das doch zeitweise etwas auf die Spitze getrieben.
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 11. Mai 2014, 12:34

Man kanonisiert damit die nachkonzliaren Reformen, und zementiert sie ein.

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von ad_hoc » Sonntag 11. Mai 2014, 12:43

Das ist der Sinn vor allem der neueren und noch zu erwartenden Heiligsprechungen.

Die Heiligsprechung des Papstes Pius XII. wird wohl erst einer der Nachfolger des derzeitigen Papstes in Angriff nehmen.

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Amanda » Sonntag 11. Mai 2014, 12:46

CIC_Fan hat geschrieben:Man kanonisiert damit die nachkonzliaren Reformen, und zementiert sie ein.
Bravo, ich hätte es nicht besser sagen können.
Genau diesen Eindruck habe ich nämlich auch, und sicherlich nicht nur ich allein.
"Die Kirche scheint immer der Zeit hinterher zu sein,
obwohl sie doch in Wirklichkeit jenseits der Zeit ist;
sie wartet, bis der letzte Tick seinen letzten Sommer gehabt hat."
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Protasius » Sonntag 11. Mai 2014, 14:22

Da Johannes Paul I. Diener Gottes ist sowie Paul VI. und Pius XII. Venerabiles (ersterer ab Oktober sogar Seliger), ist mehr als die Hälfte der Päpste des 20. Jahrhunderts entweder Heiliger oder auf dem Weg dahin; das ist ein Zustand, den die Kirche zuletzt Anfang des 7. Jahrhunderts unter Gregor dem Großen erlebte.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von taddeo » Sonntag 11. Mai 2014, 14:33

Amanda hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:Man kanonisiert damit die nachkonzliaren Reformen, und zementiert sie ein.
Bravo, ich hätte es nicht besser sagen können.
Genau diesen Eindruck habe ich nämlich auch, und sicherlich nicht nur ich allein.
Ja und? Das ist gute Tradition - siehe etwa die Päpste Pius V. und Pius IX.

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 11. Mai 2014, 14:44

das geht schon rein vom zeitlichen Ablauf nicht bei Pius V und Pius IX das war das Feigenblatt um mit der Canonisation des Vtikanums II beginnen zu können

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Amanda » Sonntag 11. Mai 2014, 14:53

Was man im Allgemeinen geflissentlich ausblendet, ist die Tatsache, dass der sittliche Verfall und der Relativismus, dessen Diktatur der emeritierte Papst beklagte, Hand in Hand mit den innerkirchlichen Bestrebungen zur "Reform" gingen.

Beispiel "Liturgiereform" - sie hat nachweislich nicht zu volleren Kirchen geführt - obwohl doch die Leute nunmehr alles verstehen konnten!! Aber haben sie deshalb tatsächlich begriffen, was das Wesen der Messe ist?

Frag doch mal den Durchschnittskatholiken der postkonziliaren Ära, Du wirst die abenteuerlichsten Ansichten hören...
"Die Kirche scheint immer der Zeit hinterher zu sein,
obwohl sie doch in Wirklichkeit jenseits der Zeit ist;
sie wartet, bis der letzte Tick seinen letzten Sommer gehabt hat."
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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Pit » Sonntag 11. Mai 2014, 14:57

Amanda hat geschrieben: Beispiel "Liturgiereform" - sie hat nachweislich nicht zu volleren Kirchen geführt - obwohl doch die Leute nunmehr alles verstehen konnten!! Aber haben sie deshalb tatsächlich begriffen, was das Wesen der Messe ist?
Teilweise wurde bei der Liturgiereform das Kind mit dem Bade ausgeschüttet,denoch war die Reform als solche--so wie sie die Konzilsväter im Blick hatten - sinnvoll und richtig.
Was das Verständnis der Liturgie betrifft behaupte ich,dass viele Katholiken vor dem Konzil genauso wenig verstanden,wenn nicht sogar weniger.
carpe diem - Nutze den Tag !

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Siard » Sonntag 11. Mai 2014, 15:04

Pit hat geschrieben:Was das Verständnis der Liturgie betrifft behaupte ich,dass viele Katholiken vor dem Konzil genauso wenig verstanden,wenn nicht sogar weniger.
Aber viele glauben, daß sie alles verstehen, weil sie diese Sprache kennen – das stimmt aber oft nicht.
Das Problem gibt es natürlich auch in anderen Konfessionen.

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Re: Papst Franziskus spricht Vorgänger heilig

Beitrag von Quasinix » Sonntag 11. Mai 2014, 15:06

Pit hat geschrieben:
Amanda hat geschrieben: Beispiel "Liturgiereform" - sie hat nachweislich nicht zu volleren Kirchen geführt - obwohl doch die Leute nunmehr alles verstehen konnten!! Aber haben sie deshalb tatsächlich begriffen, was das Wesen der Messe ist?
Teilweise wurde bei der Liturgiereform das Kind mit dem Bade ausgeschüttet,denoch war die Reform als solche--so wie sie die Konzilsväter im Blick hatten - sinnvoll und richtig.
Was das Verständnis der Liturgie betrifft behaupte ich,dass viele Katholiken vor dem Konzil genauso wenig verstanden,wenn nicht sogar weniger.
Klar, früher saßen die Leute nur in der Heiligen Messe, weil es noch kein Fernsehen und keine Handys gab. Jeder heutige Meßbesucher ist 100x mehr wert als ein vorkonziliarer Rosenkranzbabbler, weil er die Handlungen bewußt mitvollzieht. Das Konzil hat auf ganzer Linie gesiegt, übertroffen nur noch vom Siegeszug des real exisierenden Sozialismus.
Haltet die Welt an, ich will aussteigen!

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