Mißbrauchsanschuldigungen II

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CIC_Fan
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 7. September 2018, 13:55

Raphael hat geschrieben:
Freitag 7. September 2018, 08:12
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 7. September 2018, 07:51
Es geht bei der Geschichte vor allem darum daß es keine Menschen 2. Klasse in einer Gesellschaft geben soll
Die Aussage gilt immer! :roll:

Jedoch gibt es eine Ausnahme:
Wenn Christen die Menschen 2. Klasse sind, dann ist das vollkommen in Ordnung! :maske:










Disclaimer:
Wer Spuren von Ironie in diesem Beitrag entdeckt, der könnte auf der richtigen Fährte sein! :blinker:
Christen sind nicht Menschen 2 Klasse sie sollen nur Menschen nicht mit Ihrer Moral belästigen es reicht zu sehen wie viele kath Kleriker ihre Moral leben

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Raphael
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Raphael » Freitag 7. September 2018, 14:01

CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 7. September 2018, 13:55
Christen sind nicht Menschen 2 Klasse
Wieso behandelst Du sie dann so als ob sie welche wären?
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 7. September 2018, 13:55
sie sollen nur Menschen nicht mit Ihrer Moral belästigen
Warum nicht?
Ist denn alles moralisch in Ordnung, was hier im Lande so geschieht?
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 7. September 2018, 13:55
es reicht zu sehen wie viele kath Kleriker ihre Moral leben
Steht Dir dazu ein Urteil zu?
Wenn ja: Aufgrund von welchem Gesetz bzw. von welcher Moral?
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 7. September 2018, 14:28

Raphael hat geschrieben:
Freitag 7. September 2018, 14:01
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 7. September 2018, 13:55
Christen sind nicht Menschen 2 Klasse
Wieso behandelst Du sie dann so als ob sie welche wären?
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 7. September 2018, 13:55
sie sollen nur Menschen nicht mit Ihrer Moral belästigen
Warum nicht?
Ist denn alles moralisch in Ordnung, was hier im Lande so geschieht?
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 7. September 2018, 13:55
es reicht zu sehen wie viele kath Kleriker ihre Moral leben
Steht Dir dazu ein Urteil zu?
Wenn ja: Aufgrund von welchem Gesetz bzw. von welcher Moral?
ich sage meine Meinung zu Christen und zur Moral des Klerus wie es jedem in unserem Breiten freisteht
mehr tue ich nixcht
ich behandle die christliche Moral nicht anders wie christen die Moral anderer Religionen und Laizistische Moral behandeln es steht jedem frei das zu ignorieren

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Raphael » Freitag 7. September 2018, 15:05

CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 7. September 2018, 14:28
ich sage meine Meinung zu Christen und zur Moral des Klerus wie es jedem in unserem Breiten freisteht
mehr tue ich nixcht
Das ist Quatsch und Du weisst auch, daß das Quatsch ist! 8)
Du urteilst, willst aber weder eine Begründung für Selbiges offenlegen noch eine Moral angeben, an der sich Dein Urteil bemessen lassen würde. :/
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 7. September 2018, 14:28
ich behandle die christliche Moral nicht anders wie christen die Moral anderer Religionen und Laizistische Moral behandeln es steht jedem frei das zu ignorieren
Tatsache ist, daß Du Dir ein explizit katholisches Forum im Internet ausgesucht hast, um Deinen als "Meinung" getarnten Defätismus zu verbreiten. Du missionierst für eine Geisteshaltung, die man Atheismus oder auch Laizismus nennen kann. :pirat:

Wenn Dir die christliche Moral so egal wäre wie Du behauptest, würdest Du nicht unablässig gegen die Kirche stänkern .............
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Protasius » Freitag 7. September 2018, 16:04

CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 7. September 2018, 13:55
Christen sind nicht Menschen 2 Klasse sie sollen nur Menschen nicht mit Ihrer Moral belästigen es reicht zu sehen wie viele kath Kleriker ihre Moral leben
Christen haben aber im Rahmen der Meinungsfreiheit das Recht ihre Moral zu äußern; dir steht es natürlich frei das nicht zur Kenntnis zu nehmen, aber ein Recht darauf andere Meinungen nicht zu hören, hat mir noch niemand sinnvoll begründen können.

Schließlich haben auch Homosexuelle, Wirtschaftsliberale, Wertekonservative, AfD-Wähler etc. pp. das Recht ihre Moral (oder ggf. das Fehlen derselben) öffentlich zu äußern, unabhängig davon, ob ich oder wer anders das jetzt hören will oder nicht.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 7. September 2018, 16:16

Protasius hat geschrieben:
Freitag 7. September 2018, 16:04
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 7. September 2018, 13:55
Christen sind nicht Menschen 2 Klasse sie sollen nur Menschen nicht mit Ihrer Moral belästigen es reicht zu sehen wie viele kath Kleriker ihre Moral leben
Christen haben aber im Rahmen der Meinungsfreiheit das Recht ihre Moral zu äußern; dir steht es natürlich frei das nicht zur Kenntnis zu nehmen, aber ein Recht darauf andere Meinungen nicht zu hören, hat mir noch niemand sinnvoll begründen können.

Schließlich haben auch Homosexuelle, Wirtschaftsliberale, Wertekonservative, AfD-Wähler etc. pp. das Recht ihre Moral (oder ggf. das Fehlen derselben) öffentlich zu äußern, unabhängig davon, ob ich oder wer anders das jetzt hören will oder nicht.
selbstverständlich haben christen das recht ihre Meinung zu äußern wie jeder sich auch zu den missbrauchsfällen äußern kann und darf das habe ich nicht bestritten mit belästigen meine ich wenn christen auf der strasse missionieren auch das steht ihnen frei nur es müssen halt auch gegen sie gerichtete Manifestationen akzeptiert werden und eben auch schroffe zurückweisungen also keine Sonderbehandlung in der Diskussion weil es eine Religion ist

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 7. September 2018, 16:19

Raphael hat geschrieben:
Freitag 7. September 2018, 15:05
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 7. September 2018, 14:28
ich sage meine Meinung zu Christen und zur Moral des Klerus wie es jedem in unserem Breiten freisteht
mehr tue ich nixcht
Das ist Quatsch und Du weisst auch, daß das Quatsch ist! 8)
Du urteilst, willst aber weder eine Begründung für Selbiges offenlegen noch eine Moral angeben, an der sich Dein Urteil bemessen lassen würde. :/
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 7. September 2018, 14:28
ich behandle die christliche Moral nicht anders wie christen die Moral anderer Religionen und Laizistische Moral behandeln es steht jedem frei das zu ignorieren
Tatsache ist, daß Du Dir ein explizit katholisches Forum im Internet ausgesucht hast, um Deinen als "Meinung" getarnten Defätismus zu verbreiten. Du missionierst für eine Geisteshaltung, die man Atheismus oder auch Laizismus nennen kann. :pirat:

Wenn Dir die christliche Moral so egal wäre wie Du behauptest, würdest Du nicht unablässig gegen die Kirche stänkern .............
ich sage nur meine Meinung ob du das jetzt als Urteil siehst oder nicht siehst sei dir unbenommen
und hier im Forum äußere ich auch meine Meinung im Rahmen der hier geltenden Regeln

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Amigo » Freitag 7. September 2018, 16:49

Jetzt gehts in den USA so richtig los: Staatsanwälte einer ganzen Reihe von US-Bundesstaaten haben jetzt Untersuchungen zu Mißbrauch in der katholischen Kirche angekündigt (New York, New Jersey, Florida, Missouri, Illinois, Nebraska, New Mexico), und damit wird vermutlich Druck auf andere Bundesstaaten aufgebaut, letztendlich in sämtlichen Diözesen der USA eine solche Untersuchung zu machen.

Einerseits gut so. Nur wer den kompletten Teppich hochhebt kann den gesamten Dreck rauskehren.
Andererseits wird das bereits verkrustete und vernarbte Wunden bei Opfern wieder aufreißen, Rachegelüsten Raum geben und dadurch auch Unschuldige mitreißen und absehbar in einem Hagelsturm von umfangreichen Berichten mit tausenden von Fällen resultieren, von denen 95% über 20 Jahre zurückliegen und die Hälfte der Täter verstorben sind.

Die Frage, ob das insgesamt gut und notwendig ist oder mehr schadet als nützt, ist legitim. Denn während ein akutes malignes Geschwür definitiv, schnellstmöglich und unter Inkaufnahme aller notwendigen Schmerzen und Kosten attackiert und eliminiert werden muss, so ist das bei einem abgekapselten und dormanten Tumor nicht so eindeutig. Und dass dieses Geschwür in der Kirche anscheinend seit ca. 20 Jahren in diesem Zustand ist, war eine der positiveren Erkenntnisse aus den bisherigen Untersuchungen.

Die Öffentlichkeit wird diese umfassende Untersuchung wohl jedenfalls einfordern - egal ob sie wahrgenommen hat, dass die große Mehrzahl der Mißbrauchsfälle über 20 Jahre zurückliegt.

Und aus zwei Gründen finde ich diese Entwicklung notwendig: Erstens, um den Opfern - *falls sie das wünschen* - Gehör zu verschaffen und damit eine Art von später Genugtuung und eventuell auch Heilung zu verschaffen; und zweitens, um eine noch breitere Informationsbasis zu möglichen Ursachen und Maßnahmen zu bekommen, mit denen bestmöglich sichergestellt werden kann, dass dieser Tumor nachhaltig bekämpft werden kann und nicht wieder aus seinem Schlaf erwacht.

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Raphael
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Raphael » Sonnabend 8. September 2018, 05:39

CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 7. September 2018, 16:19
Raphael hat geschrieben:
Freitag 7. September 2018, 15:05
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 7. September 2018, 14:28
ich sage meine Meinung zu Christen und zur Moral des Klerus wie es jedem in unserem Breiten freisteht
mehr tue ich nixcht
Das ist Quatsch und Du weisst auch, daß das Quatsch ist! 8)
Du urteilst, willst aber weder eine Begründung für Selbiges offenlegen noch eine Moral angeben, an der sich Dein Urteil bemessen lassen würde. :/
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 7. September 2018, 14:28
ich behandle die christliche Moral nicht anders wie christen die Moral anderer Religionen und Laizistische Moral behandeln es steht jedem frei das zu ignorieren
Tatsache ist, daß Du Dir ein explizit katholisches Forum im Internet ausgesucht hast, um Deinen als "Meinung" getarnten Defätismus zu verbreiten. Du missionierst für eine Geisteshaltung, die man Atheismus oder auch Laizismus nennen kann. :pirat:

Wenn Dir die christliche Moral so egal wäre wie Du behauptest, würdest Du nicht unablässig gegen die Kirche stänkern .............
ich sage nur meine Meinung
Das ist eine dreiste Lüge! :daumen-runter:
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 7. September 2018, 16:19
ob du das jetzt als Urteil siehst oder nicht siehst sei dir unbenommen
und hier im Forum äußere ich auch meine Meinung im Rahmen der hier geltenden Regeln
Du belügst mit dieser Einschätzung "ist ja nur eine Meinung" nicht nur das Forum, sondern auch Dich selber. :patsch:
Wenn Du ehrlich wärest, würdest Du zugeben, daß Deine Aktivität hier im Thread seinen Grund in Deiner Apostasie findet. Es ist für Dich eine nachträgliche Rechtfertigung dafür, daß Du der der Kirche den Rücken zugewandt hast.
Eigentlich ist es ein schlichtes "Tit for tat": Die Kirche nervt Dich mit ihrer Morallehre, also stocherst Du in den öffentlich bekannten Wunden am Leib der Kirche herum! :pirat:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 8. September 2018, 09:02

die Katholiken reagieren gut den nur das tut den Verantwortlichen wirklich weh
https://www.kathpress.at/goto/meldung/1 ... uf-skandal

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 8. September 2018, 10:33

Raphael hat geschrieben:
Sonnabend 8. September 2018, 05:39
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 7. September 2018, 16:19
Raphael hat geschrieben:
Freitag 7. September 2018, 15:05
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 7. September 2018, 14:28
ich sage meine Meinung zu Christen und zur Moral des Klerus wie es jedem in unserem Breiten freisteht
mehr tue ich nixcht
Das ist Quatsch und Du weisst auch, daß das Quatsch ist! 8)
Du urteilst, willst aber weder eine Begründung für Selbiges offenlegen noch eine Moral angeben, an der sich Dein Urteil bemessen lassen würde. :/
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 7. September 2018, 14:28
ich behandle die christliche Moral nicht anders wie christen die Moral anderer Religionen und Laizistische Moral behandeln es steht jedem frei das zu ignorieren
Tatsache ist, daß Du Dir ein explizit katholisches Forum im Internet ausgesucht hast, um Deinen als "Meinung" getarnten Defätismus zu verbreiten. Du missionierst für eine Geisteshaltung, die man Atheismus oder auch Laizismus nennen kann. :pirat:

Wenn Dir die christliche Moral so egal wäre wie Du behauptest, würdest Du nicht unablässig gegen die Kirche stänkern .............
ich sage nur meine Meinung
Das ist eine dreiste Lüge! :daumen-runter:
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 7. September 2018, 16:19
ob du das jetzt als Urteil siehst oder nicht siehst sei dir unbenommen
und hier im Forum äußere ich auch meine Meinung im Rahmen der hier geltenden Regeln
Du belügst mit dieser Einschätzung "ist ja nur eine Meinung" nicht nur das Forum, sondern auch Dich selber. :patsch:
Wenn Du ehrlich wärest, würdest Du zugeben, daß Deine Aktivität hier im Thread seinen Grund in Deiner Apostasie findet. Es ist für Dich eine nachträgliche Rechtfertigung dafür, daß Du der der Kirche den Rücken zugewandt hast.
Eigentlich ist es ein schlichtes "Tit for tat": Die Kirche nervt Dich mit ihrer Morallehre, also stocherst Du in den öffentlich bekannten Wunden am Leib der Kirche herum! :pirat:
ich diskutiere hier schlicht mit mehr tu ich nicht ob dir das gefällt oder nicht auf persönliches gehe ich bei dir nicht ein wenn du dich auch noch so bemühst

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Maternus87 » Sonnabend 8. September 2018, 14:02

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonnabend 8. September 2018, 09:02
die Katholiken reagieren gut den nur das tut den Verantwortlichen wirklich weh
https://www.kathpress.at/goto/meldung/1 ... uf-skandal
Ich dachte, Du bist für's Aussitzen? Aber ich stimme Dir zu, dass das der Administration in Rom weh tun wird.

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Niels
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Niels » Sonnabend 8. September 2018, 15:09

Wenn alle Diözesen den "Peterspfennig" einbehielten, hätte das auch was...
O Herr, verleih, dass Lieb' und Treu'
in dir uns all verbinden,
dass Hand und Mund zu jeder Stund'
dein' Freundlichkeit verkünden,
bis nach der Zeit den Platz bereit'
an deinem Tisch wir finden.

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 8. September 2018, 15:59

Niels hat geschrieben:
Sonnabend 8. September 2018, 15:09
Wenn alle Diözesen den "Peterspfennig" einbehielten, hätte das auch was...
aber auch die diözesen bestrafen besonders in den USA

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 8. September 2018, 16:05

die Mc Carrick Geschicht belastet auch Johannes Paul II und bis zu einem gewissen Grad auch Benedikt XVI ich hoffe Kathnet und Co greifen das auch auf
https://religion.orf.at/stories/2934738/

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Lupus » Sonnabend 8. September 2018, 16:27

Warum sollen Kathnet und Co. das aufgreifen, da Du es doch schon aufgegriffen hast? ;D
+L.
Christus mein Leben, Maria meine Hoffnung, Don Bosco mein Ideal!

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Pirmin » Sonnabend 8. September 2018, 19:59

Der katholische Theologe und Journalist Matthias Drobinski hat am Ende seines Artikels Homosexualität als Teil der von Gott geschenkten Liebesfähigkeit bezeichnet. Daran stoße ich mich genauso, wie an der Formulierung des Journalisten Peter Winnemöllers, der fragt, ob Homosexualität eine bereichernde Schöpfungsvariante sei.

Denn die Liebesfähigkeit fällt nich vom Himmel, sie muss vom Menschen gelernt werden. Ernsthafte Christen wie etwa manch ein Benediktinermönch lernt Liebesfähigkeit im Erklimmen der Demutsleiter; ein Leben lang. Des Weiteren finde ich seltsam, dass beide Schreiberlinge mit Gott bzw. seiner Schöpfung ihre Behauptungen verstärken. Sie müssen wohl eine andere Gottheit meinen ...

Ich habe Herrn Drobrinsik mal etwas Polarisierendes geschrieben:

„Sehr geehrter Herr Drobinski,

gleich vorweg: ich bin nicht homophob! Dennoch möchte ich hier einmal etwas gegen den Mainstream vorbringen, was einen ja schnell in diese Ecke stellt.

Ich finde nämlich, dass homosexuelle Netzwerke in der katholischen Kirche die Lehre Jesu konterkarieren. Denn Jesus geht es um Gottes-, Selbst- und Nächstenliebe und um eine Sexualität, die in dieser Liebe beheimatet ist. Eine ganzheitliche Liebe, die Körper, Geist und Seele gleichermaßen umfasst. Dafür gibt es katholischerseits den geschützten Raum der Ehe zwischen Mann und Frau.

Homosexuelle Priester hingegen, die ihren Sexualtrieb an Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen abreagieren, lieben nicht. Auch Homosexuelle nicht. Auch sind homosexuelle Handlungen nicht wirklich bereichernd und transzendent (über das eigene Geschlecht hinausgehend), sondern einengend und egozentriert. Denn Homosexualität klammert einen entscheidenden Teil der Schöpfung aus: das Gegengeschlecht!

Es legt untenstehende Studie, dass gleichgeschlechtliche Beziehungen zwischen Männern einen anderen Charakter haben als heterosexuelle Liebesbeziehungen. Weniger ganzheitliche Liebe als vielmehr die körperliche Befriedigung steht bei homosexuellen Beziehungen im Vordergrund. Es handelt sich um sexualisierte Beziehungen, die promisk und auschweifend ausgelebt werden. Weniger Verantwortung und Treue als Anonymität und Partnertausch stehen im Vordergrund. Auch Sexsucht und Geschlechtskrankheiten gehören ins Portfolio der Homosexualität, wenn man wie Sie, von einer von Gott geschenkten Liebesfähigkeit schreibt.

Psychologen wie Alfred Adler oder Carl Gustav Jung haben Homosexualität in den 1930er Jahren als eine Prägung verstanden, deren Wurzel in einer sexuellen Identitätsstörung zu finden ist. Dass Homosexualität angeboren sei, wurde nie hinreichend bewiesen, aber seit den 1970er hält sich das Gerücht hartnäckig. Während Geschlechtsumwandlungen mit Skalpell und Hormonen gesellschaftlich akzeptiert sind, werden psychologische Therapien als „Umpolung“ diffamiert.

Wie gelangt man zu Ihrer Einstellung, dass Homosexualität mit Liebesfähigkeit zu tun hätte? Es ist doch wohl eher so, dass die Sehnsucht nach Liebe körperlich nicht befriedigt werden kann und deswegen Homosexualität in den meisten Fällen mit Promiskuität und Sexsucht einhergeht. Was sagen Sie dazu?

Über eine Antwort oder einen Anruf freue ich mich.

Mit freundlichen Grüßen“

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 9. September 2018, 08:46

Lupus hat geschrieben:
Sonnabend 8. September 2018, 16:27
Warum sollen Kathnet und Co. das aufgreifen, da Du es doch schon aufgegriffen hast? ;D
+L.
da war von involvierung von Johannes Paul II und Josef Ratzingers nix zu lesen ich bin gespannt ob man hier auch eine volle Aufklärung fordert wenn es die beiden Vorgängern des Papstes betrifft

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 9. September 2018, 08:49

Pirmin hat geschrieben:
Sonnabend 8. September 2018, 19:59
Der katholische Theologe und Journalist Matthias Drobinski hat am Ende seines Artikels Homosexualität als Teil der von Gott geschenkten Liebesfähigkeit bezeichnet. Daran stoße ich mich genauso, wie an der Formulierung des Journalisten Peter Winnemöllers, der fragt, ob Homosexualität eine bereichernde Schöpfungsvariante sei.

Denn die Liebesfähigkeit fällt nich vom Himmel, sie muss vom Menschen gelernt werden. Ernsthafte Christen wie etwa manch ein Benediktinermönch lernt Liebesfähigkeit im Erklimmen der Demutsleiter; ein Leben lang. Des Weiteren finde ich seltsam, dass beide Schreiberlinge mit Gott bzw. seiner Schöpfung ihre Behauptungen verstärken. Sie müssen wohl eine andere Gottheit meinen ...

Ich habe Herrn Drobrinsik mal etwas Polarisierendes geschrieben:

„Sehr geehrter Herr Drobinski,

gleich vorweg: ich bin nicht homophob! Dennoch möchte ich hier einmal etwas gegen den Mainstream vorbringen, was einen ja schnell in diese Ecke stellt.

Ich finde nämlich, dass homosexuelle Netzwerke in der katholischen Kirche die Lehre Jesu konterkarieren. Denn Jesus geht es um Gottes-, Selbst- und Nächstenliebe und um eine Sexualität, die in dieser Liebe beheimatet ist. Eine ganzheitliche Liebe, die Körper, Geist und Seele gleichermaßen umfasst. Dafür gibt es katholischerseits den geschützten Raum der Ehe zwischen Mann und Frau.

Homosexuelle Priester hingegen, die ihren Sexualtrieb an Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen abreagieren, lieben nicht. Auch Homosexuelle nicht. Auch sind homosexuelle Handlungen nicht wirklich bereichernd und transzendent (über das eigene Geschlecht hinausgehend), sondern einengend und egozentriert. Denn Homosexualität klammert einen entscheidenden Teil der Schöpfung aus: das Gegengeschlecht!

Es legt untenstehende Studie, dass gleichgeschlechtliche Beziehungen zwischen Männern einen anderen Charakter haben als heterosexuelle Liebesbeziehungen. Weniger ganzheitliche Liebe als vielmehr die körperliche Befriedigung steht bei homosexuellen Beziehungen im Vordergrund. Es handelt sich um sexualisierte Beziehungen, die promisk und auschweifend ausgelebt werden. Weniger Verantwortung und Treue als Anonymität und Partnertausch stehen im Vordergrund. Auch Sexsucht und Geschlechtskrankheiten gehören ins Portfolio der Homosexualität, wenn man wie Sie, von einer von Gott geschenkten Liebesfähigkeit schreibt.

Psychologen wie Alfred Adler oder Carl Gustav Jung haben Homosexualität in den 1930er Jahren als eine Prägung verstanden, deren Wurzel in einer sexuellen Identitätsstörung zu finden ist. Dass Homosexualität angeboren sei, wurde nie hinreichend bewiesen, aber seit den 1970er hält sich das Gerücht hartnäckig. Während Geschlechtsumwandlungen mit Skalpell und Hormonen gesellschaftlich akzeptiert sind, werden psychologische Therapien als „Umpolung“ diffamiert.

Wie gelangt man zu Ihrer Einstellung, dass Homosexualität mit Liebesfähigkeit zu tun hätte? Es ist doch wohl eher so, dass die Sehnsucht nach Liebe körperlich nicht befriedigt werden kann und deswegen Homosexualität in den meisten Fällen mit Promiskuität und Sexsucht einhergeht. Was sagen Sie dazu?

Über eine Antwort oder einen Anruf freue ich mich.

Mit freundlichen Grüßen“
da wird wieder mal Kraut und Rüben verwechselt Geschlechtsumwandlung hat nichts mit Homosexualität zu tun die sog "Umpolung" kennt keine allgemeine Wissenschaftliche Akzeptanz

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Raphael » Sonntag 9. September 2018, 09:13

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 9. September 2018, 08:49
.............. Geschlechtsumwandlung hat nichts mit Homosexualität zu tun
Diese Behauptung bitte belegen! :regel:
CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 9. September 2018, 08:49
die sog "Umpolung" kennt keine allgemeine Wissenschaftliche Akzeptanz
Uneinigkeit über die Wirksamkeit und Notwendigkeit von bestimmten Therapien ist in der medizinischen Wissenschaft nichts Besonderes und daher kein Argument gegen den Einsatz von Psychotherapie um praktizierende Homosexuelle von ihren widernatürlichen Leidenschaften zu befreien. :doktor:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 9. September 2018, 09:59

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 9. September 2018, 08:46
Lupus hat geschrieben:
Sonnabend 8. September 2018, 16:27
Warum sollen Kathnet und Co. das aufgreifen, da Du es doch schon aufgegriffen hast? ;D
+L.
da war von involvierung von Johannes Paul II und Josef Ratzingers nix zu lesen ich bin gespannt ob man hier auch eine volle Aufklärung fordert wenn es die beiden Vorgängern des Papstes betrifft
ich sehe Kathnet hat die Meldung übernommen wir dürfen gespannt sein wie es weiter geht
http://www.kath.net/news/65040

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Pirmin » Sonntag 9. September 2018, 10:18

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 9. September 2018, 08:49
Pirmin hat geschrieben:
Sonnabend 8. September 2018, 19:59
Der katholische Theologe und Journalist Matthias Drobinski hat am Ende seines Artikels Homosexualität als Teil der von Gott geschenkten Liebesfähigkeit bezeichnet. Daran stoße ich mich genauso, wie an der Formulierung des Journalisten Peter Winnemöllers, der fragt, ob Homosexualität eine bereichernde Schöpfungsvariante sei.

Denn die Liebesfähigkeit fällt nich vom Himmel, sie muss vom Menschen gelernt werden. Ernsthafte Christen wie etwa manch ein Benediktinermönch lernt Liebesfähigkeit im Erklimmen der Demutsleiter; ein Leben lang. Des Weiteren finde ich seltsam, dass beide Schreiberlinge mit Gott bzw. seiner Schöpfung ihre Behauptungen verstärken. Sie müssen wohl eine andere Gottheit meinen ...

Ich habe Herrn Drobrinsik mal etwas Polarisierendes geschrieben:

„Sehr geehrter Herr Drobinski,

gleich vorweg: ich bin nicht homophob! Dennoch möchte ich hier einmal etwas gegen den Mainstream vorbringen, was einen ja schnell in diese Ecke stellt.

Ich finde nämlich, dass homosexuelle Netzwerke in der katholischen Kirche die Lehre Jesu konterkarieren. Denn Jesus geht es um Gottes-, Selbst- und Nächstenliebe und um eine Sexualität, die in dieser Liebe beheimatet ist. Eine ganzheitliche Liebe, die Körper, Geist und Seele gleichermaßen umfasst. Dafür gibt es katholischerseits den geschützten Raum der Ehe zwischen Mann und Frau.

Homosexuelle Priester hingegen, die ihren Sexualtrieb an Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen abreagieren, lieben nicht. Auch Homosexuelle nicht. Auch sind homosexuelle Handlungen nicht wirklich bereichernd und transzendent (über das eigene Geschlecht hinausgehend), sondern einengend und egozentriert. Denn Homosexualität klammert einen entscheidenden Teil der Schöpfung aus: das Gegengeschlecht!

Es legt untenstehende Studie, dass gleichgeschlechtliche Beziehungen zwischen Männern einen anderen Charakter haben als heterosexuelle Liebesbeziehungen. Weniger ganzheitliche Liebe als vielmehr die körperliche Befriedigung steht bei homosexuellen Beziehungen im Vordergrund. Es handelt sich um sexualisierte Beziehungen, die promisk und auschweifend ausgelebt werden. Weniger Verantwortung und Treue als Anonymität und Partnertausch stehen im Vordergrund. Auch Sexsucht und Geschlechtskrankheiten gehören ins Portfolio der Homosexualität, wenn man wie Sie, von einer von Gott geschenkten Liebesfähigkeit schreibt.

Psychologen wie Alfred Adler oder Carl Gustav Jung haben Homosexualität in den 1930er Jahren als eine Prägung verstanden, deren Wurzel in einer sexuellen Identitätsstörung zu finden ist. Dass Homosexualität angeboren sei, wurde nie hinreichend bewiesen, aber seit den 1970er hält sich das Gerücht hartnäckig. Während Geschlechtsumwandlungen mit Skalpell und Hormonen gesellschaftlich akzeptiert sind, werden psychologische Therapien als „Umpolung“ diffamiert.

Wie gelangt man zu Ihrer Einstellung, dass Homosexualität mit Liebesfähigkeit zu tun hätte? Es ist doch wohl eher so, dass die Sehnsucht nach Liebe körperlich nicht befriedigt werden kann und deswegen Homosexualität in den meisten Fällen mit Promiskuität und Sexsucht einhergeht. Was sagen Sie dazu?

Über eine Antwort oder einen Anruf freue ich mich.

Mit freundlichen Grüßen“
da wird wieder mal Kraut und Rüben verwechselt Geschlechtsumwandlung hat nichts mit Homosexualität zu tun die sog "Umpolung" kennt keine allgemeine Wissenschaftliche Akzeptanz
Für jemanden, der die Zusammenhänge nicht richtig erkennt, mag sich das wie Kraut und Rüben lesen. Die gemeinsame Ursache aber ist eine sexuelle Fehlprägung.

Dass sich die Nachreifung sexueller Identitätsstörungen durch Aufarbeitung von Traumata oder Verletzungen in frühester Kindheit – beispielsweise durch unfähige Eltern – nicht durchsetzen konnte, liegt zum einen daran, dass Homosexualität lange Zeit als Geisteskrankheit angesehen wurde, was bedauerlicherweise direkt in die Gaskammern der Nazizeit führte!

Zum anderen daran, dass sich in diesem von den Nazis vergifteten Klima die inzwischen widerlegte Sichtweise (homosexueller!) Sexualforscher festsetzen konnte, dass Homosexualität ein angeborenes Schicksal sei.
Obwohl es sich zeigt, dass das Nonsens ist – man denke auch mal an Conchita Wurst, die sich jetzt wieder als ganzer Mann fühlt – konnten sich die Psychologen nach dem zweiten Weltkrieg mit ihren Gesprächstherapien nicht mehr durchsetzen. Das ist schaden, denn das war m. E. der richtige Ansatz (auch vor dem Hintergrund der Gottes-, Nächsten- und Selbstliebe).

Dass der Mensch sich vor seiner Seele verschließt, hält sich ja aber auch bis heute hartnäckig. Die Nachkriegsgeneration hatte ihre Augen vor dem Kriegstrauma verschlossen und ihre unverarbeitetn Erfahrungen an ihre Kinder weitervererbt (Erbsünde). Auch die Ganzheitlichkeit ist für viele noch fremd; vor psychosomatischen Krankheitsursachen hat der Mensch Angst. Es ist ja auch einfacher, Alkohol zu saufen und Pillen einzuschmeißen.

Auch du postest ja hier, dass dir dein Seelenleben bei deiner Argumentation unwichtig sei. Dabei kann man nicht vernünftig argumentieren, wenn man sich nicht als ganzer Mensch begreift und einbringt. Noch mehr, man versteht wirlich nur Kraut und Rüben, wenn man alles nur mit dem Verstand begreifen möchte.

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Montag 10. September 2018, 07:11

das Thema gehört an sich nicht in diesem Thread trotzdem eine Verständnisfrage setzt du Seele mit Psyche Gleich oder meinst du die religiöse Definition von Seele damit wir nicht aneinander Vorbei reden

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Montag 10. September 2018, 07:21

Raphael hat geschrieben:
Sonntag 9. September 2018, 09:13
CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 9. September 2018, 08:49
.............. Geschlechtsumwandlung hat nichts mit Homosexualität zu tun
Diese Behauptung bitte belegen! :regel:
CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 9. September 2018, 08:49
die sog "Umpolung" kennt keine allgemeine Wissenschaftliche Akzeptanz
Uneinigkeit über die Wirksamkeit und Notwendigkeit von bestimmten Therapien ist in der medizinischen Wissenschaft nichts Besonderes und daher kein Argument gegen den Einsatz von Psychotherapie um praktizierende Homosexuelle von ihren widernatürlichen Leidenschaften zu befreien. :doktor:
das Homosexualität nichts mit Teransexualität zu tun hat ist heute allgemeine Wissenschaftliche Ansicht
ich widerlege ja auch nicht die Idiotie der These von der flachen Erde
mit der These daß Therapien umstritten sind lassen sich auch die Verbrechen dieses Herrn rechtfertigen

https://de.wikipedia.org/wiki/Ryke_Geerd_Hamer

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Raphael » Montag 10. September 2018, 07:33

CIC_Fan hat geschrieben:
Montag 10. September 2018, 07:21
Raphael hat geschrieben:
Sonntag 9. September 2018, 09:13
CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 9. September 2018, 08:49
.............. Geschlechtsumwandlung hat nichts mit Homosexualität zu tun
Diese Behauptung bitte belegen! :regel:
CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 9. September 2018, 08:49
die sog "Umpolung" kennt keine allgemeine Wissenschaftliche Akzeptanz
Uneinigkeit über die Wirksamkeit und Notwendigkeit von bestimmten Therapien ist in der medizinischen Wissenschaft nichts Besonderes und daher kein Argument gegen den Einsatz von Psychotherapie um praktizierende Homosexuelle von ihren widernatürlichen Leidenschaften zu befreien. :doktor:
das Homosexualität nichts mit Teransexualität zu tun hat ist heute allgemeine Wissenschaftliche Ansicht
Was ist denn "allgemeine wissenschaftliche Ansicht"? :detektiv:
Womit begründest Du Deine Meinung, die "allgemeine wissenschaftliche Ansicht" sei das, was Du behauptest? :detektiv:
Welche Expertise kannst Du vorweisen, die Deine Behauptung stützt? :detektiv:

Tatsache ist, daß sowohl Homosexualität als auch Transsexualität Deviationen des menschlichen Geschlechtstriebes sind. Homosexualität war bis vor ca. 50 Jahren medizinisch als psychische Krankheit eingestuft und ist dann auf Betreiben bestimmter Interessengruppen in einer politisch gewillkürten Aktion aus dem Katalog psychischer Krankheit herausgenommen worden.
Transsexualität als ich-dystone Störung ist sogar heute noch in den einschlägigen Katalogen enthalten: Quelle
CIC_Fan hat geschrieben:
Montag 10. September 2018, 07:21
ich widerlege ja auch nicht die Idiotie der These von der flachen Erde
mit der These daß Therapien umstritten sind lassen sich auch die Verbrechen dieses Herrn rechtfertigen

https://de.wikipedia.org/wiki/Ryke_Geerd_Hamer
Du hast offenbar nicht die geringste Ahnung von wissenschaftlichem Arbeiten ................
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Raphael » Montag 10. September 2018, 07:39

CIC_Fan hat geschrieben:
Montag 10. September 2018, 07:11
das Thema gehört an sich nicht in diesem Thread
Warum nicht?

Die homosexuelle Neigung der meisten Mißbrauchstäter ist evident, wenn die Opfer männlichen Geschlechts sind; zumindest bei den Taten, bei denen sich ein Priester an Kindern vergangen hat.
CIC_Fan hat geschrieben:
Montag 10. September 2018, 07:11
trotzdem eine Verständnisfrage setzt du Seele mit Psyche Gleich oder meinst du die religiöse Definition von Seele damit wir nicht aneinander Vorbei reden
[Wiener Schmäh]Welche Definition von Seele respektive Psyche hätten's denn gerne?[/Wiener Schmäh] :roll:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Pirmin » Montag 10. September 2018, 10:17

CIC_Fan hat geschrieben:
Montag 10. September 2018, 07:11
das Thema gehört an sich nicht in diesem Thread trotzdem eine Verständnisfrage setzt du Seele mit Psyche Gleich oder meinst du die religiöse Definition von Seele damit wir nicht aneinander Vorbei reden
Die Themen gehören selbstverständlich in den Thread. Es geht doch hier nicht nur darum, dass Missbrauchstäter beschuldigt werden und gestraft gehören. Oder ist die Reflexion darüber, welche Ursachen zum Missbrauch führen könnten, so unwichtig?

Da es sich bei den Missbrauchstätern mehrheitlich um Kleriker einer Institution handelt, die sich mit ihrer Weihe der Gottes-, Nächsten- und Selbstliebe verschrieben haben, halte ich es für sinnlos beim Begriffsverständnis Psyche/Seele eine Abgrenzung von der Religion vorzunehmen zu wollen, weil eben beide Disziplinen, Wissenschaft und Religion etwas zur Ursachenforschung beitragen können und sollen. Umgekehrt verschließt sich Papst Franziskus ja auch nicht vor wissenschaftlichen Erklärungen.

Aber auch Jesus selbst erweist sich als großer Kenner der menschlichen Psyche bzw. Seele, hatte aber vermutlich sexuelle Identitässtörungen nicht so sehr auf seinem Tapet, weil es ihm ja durchweg um ein gnadenvolles und freiheitliches Leben ging, zu dem für ihn eine vernünftig gelebte Sexualität zählte.

Es ist leider sinnlos mit dir als homosexueller Atheist zu diskutieren, da du, wie du hier regelmäßig postest, religiöse Erklärungsansätze vehement ablehnst. Du müsstest doch verstehen, dass man die religiöse Dimension nicht einfach aus den Diskussionen herauslassen kann, schließlich handelt es sich bei den Missbrauchstätern ja auch um geweihte Männer.

Ergo: Um hier nicht aneinander vorbeizureden, müsstest du einfach wieder offener gegenüber Jesus Christus werden (ich gehe davon aus, dass du das in der Vergangenheit einmal warst). Gerade im gestrigen Evangelium sagte Jesus zu dem Taubstummen: Effata! – Öffne dich! (vgl. Markus 7,31–37).

Hier ist nicht etwa die Heilung von Ohren und Kehlkopf gemeint, sondern die Heilung auf Seelenebene, die durch Öffnung sich selbst, anderen und Gott gegenüber geschieht.

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Amigo » Montag 10. September 2018, 12:20

tl;dr: Eine Zusammenfassung einiger (hoffentlich) aktueller Erkenntnisse zu Ursachen und (Nicht-)Zusammenhängen von verschiedenen Aspekten menschlicher sexueller Neigungen und Verhaltensweisen bezogen auf diesen Thread. Erkenntnisse dieser Art mögen helfen, in der Kirche und anderswo proaktive Maßnahmen gegen Kindesmißbrauch zu setzen, statt "nur" im Nachhinein zu reagieren. Ich hoffe, dass alle dieses Ziel - proaktiv gegen Kindesmißbrauch vorgehen zu können - teilen, egal ob gläubig oder nicht.

--
Nach aktuellem Stand der Wissenschaft es ist notwendig, nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ zu evaluieren, was zu Mißbrauchshandlungen führt oder maßgeblich dazu beiträgt. Denn Zahlenanalysen bringen zwar schon gewisse Erkenntnisse wie Umfang und Trends, aber gerade im Fall menschlicher Sexualität vor allem diese: Alles sehr kompliziert (Sinowatz)

Mittels quantitativer Methoden lässt sich (entgegen mancher Vorurteile) zeigen, dass...

a) ..."Homosexuelle sind oft Kinderschänder" und auch umgekehrt "Kinderschänder sind oft homosexuell" aus einer quantitativen Analyse definitiv nicht begründbar und in dieser allgemeinen Form nachweislich falsch ist. Dazu muss man wissen, dass Homosexualität in der Fachwelt nur dann als solche bezeichnet wird, wenn der gleichgeschlechtliche, aber auch "gleichartige" (also zB. ebenfalls erwachsene) Körper das Objekt der erotischen Attraktion ist. Es gibt aktive Homosexuelle, die auch Kinderschänder sind, aber diese beiden Verhaltensweisen resultieren aus unterschiedlichen Störungen, die nur selten gemeinsam auftreten. Ein Kinderschänder, der ausschließlich Knaben schändet, ist - auch wenn das dem "normalen Empfinden" sicher zuwiderläuft - nicht notwendigerweise homosexuell und auch nicht notwendigerweise pädophil. Mehr dazu unten.

b) ...Homosexualität nicht kausal für Pädophilie ist und Pädophilie nicht kausal für Homosexualität ist. Allerdings gibt es zumindest in die eine Richtung eine gewisse Korrelation (d.h. die Wahrscheinlichkeit, dass ein Homosexueller auch pädophil ist, ist höher, als dass ein Heterosexueller auch pädophil ist), was darauf hindeutet, dass es etwas gibt, das beide Neigungen "begünstigt". Diese Korrelation ist für Hebephilie (also gegenüber Kindern ab ca. 11 Jahren) deutlich stärker, was für die kirchlichen Untersuchungen wichtig ist, denn dort sind die meisten Opfer in der Altersklasse ab 11 Jahren.

c) ...Pädophilie (die Neigung) nur relativ schwach mit Kinderschändung (der Tat) koinzidiert, aber doch deutlich stärker als bei nicht-primärpädophilen Menschen mit anderen Störungen; d.h. nur ein kleiner Prozentsatz der Menschen mit pädophiler Neigung schändet tatsächlich Kinder, aber ein noch kleinerer Prozentsatz von Menschen mit anderen Störungen. Da allerdings viel mehr "Menschen mit anderen Störungen" als Primärpädophile existieren, wird in absoluten Zahlen die große Mehrzahl der Mißbrauchsfälle von nicht-pädophilen Tätern begangen (was gelegentlich als "Pädophile sind keine Kinderschänder" mißinterpretiert oder mißzitiert wird)

d)... auch keine anderen hochsignifikanten Indikatoren (z.B. Narzissmus) für sexuellen Kindesmißbrauch durch quantitative Analyse auszumachen sind. Offenbar gibt es, wenn man die Zahlen anschaut, eine größere Zahl von Ursachen, aber keine einzige "herausragende".

Da wäre es naheliegend zu resignieren: "Da nirgendwo klare Ursachen für Kindesmißbrauch festgestellt werden können, kann man auch keine Maßnahmen im Vorfeld treffen, sondern muss sich darauf beschränken, möglichst rasch und wirksam reagieren, wenn es passiert ist". Post factum rasch und wirksam zu reagieren ist zwar wohl notwendig, aber nicht ausreichend: Auch wenn keine _eindeutigen_ Ursachen bekannt sind (und vielleicht nie bekannt werden, weil's ja eben kompliziert ist), sind dennoch Tendenzen erkennbar. Die Tendenzen legen nahe, dass Homosexualität eine Art von Störung ist, die ähnliche Ursachen haben dürfte wie einige andere Störungen; dass Störungen zu "Rudelbildung" neigen (also die Wahrscheinlichkeit, eine Störung in einer Person vorzufinden, etwas höher ist, wenn dort schon eine andere Störung vorhanden ist); und dass von gewissen Störungen Betroffene mit etwas höherer Wahrscheinlichkeit Mißbrauchstäter werden.

Wenn man nun qualitative Analysen, sprich: Befragungen von Einzelpersonen (oft verurteilte Sexualstraftäter, seltener anonyme Daten aus Therapien o.ä.) ZUSÄTZLICH heranzieht, lassen sich einzelne Ursachen ausmachen, so wie die "Gewaltspirale" (Mißbrauchsopfer, die später zu Mißbrauchstätern werden). Auch zeigt sich, dass Kinderschänder-Täter oft gar keine ausgeprägte sexuelle Präferenz für Homo- oder Hetero-Erotik aufweisen (sprich: viele Kinderschänder finden nicht spezifisch Knaben oder aber Mädchen anziehend, sondern einfach nur kindliche Körper) oder die schändliche Tat nicht vordergründig aus sexueller Anziehung (sondern zB eben zur Machtausübung) begehen. Erkenntnisreich sind auch offene Zeugnisse von Betroffenen wie dieses hier. Aus Einzelschicksalen kann zwar keine allgemeingültige Aussage getroffen werden; aber die Einzelschicksale können helfen, aus den Zahlen nicht hervorgehende Ursachen zu identifizieren.

Als Synthese aus der quantitativen und qualitativen Analyse ergibt sich:

"Homosexuelle werden tendenziell eher Kinderschänder als Nicht-Homosexuelle, auch wenn in beiden Fällen die Wahrscheinlichkeit gering ist und andere Faktoren eine mindestens ebenso große Korrelation mit sexuellem Kindesmißbrauch haben".

Für die Kirche würde das bedeuten: Wenn man potenzielle Kinderschänder vom Priesteramt fernhalten möchte, müsste man qualifizierte psychologische Analysen der Kandidaten (und ihrer Vergangenheit) machen, um eine Pluralität von sexuellen, aber auch nichtsexuellen Störungen möglichst auszuschließen, die mit Kindesmißbrauch koinzidieren. Eine dieser Störungen, aber keineswegs die einzige, wäre homosexuelle Neigung.

Der Vollständigkeit halber muss man auch festhalten, dass die Kirche ja ganz unabhängig von potenziellen Mißbrauchshandlungen oder einvernehmlichen homosexuellen Handlungen durch Kleriker den Anspruch hat, den Benedikt XVI. in "Licht der Welt" formuliert hat, nämlich: Homosexualität ist inkompatibel mit der Priesterberufung, die den Zölibat als bewussten Verzicht auf die [konventionelle] Ehe umfasst; die Priesterberufung umfasst einen intrinsischen Aspekt der Vaterschaft, dem homosexuelle Empfindungen entgegenstehen; dann ist umso deutlicher, warum gerade homosexuelle Neigungen im Vorfeld auszuschließen sind. Und Benedikt weist darauf hin, dass eine Berufung zum Priester möglich wird, falls die homosexuelle Neigung des Kandidaten sich korrigieren lässt. Aber das ist ja auch wieder so ein Minenfeld...

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Marcus, der mit dem C » Montag 10. September 2018, 13:17

Eines der Hauptprobleme der Debatte über das sexuelle Fehlverhalten ist, daß man die deutlich statistisch abweichende Opferzusammensetzung gegenüber dem "üblichen" weltlichen Mißbrauch nicht wahrnehmen will.

In der m.W. überwiegenden Zahl der Fälle geht es gar nicht um Pädophilie d.h. Sex mit vorpubertären Opfern, sondern um Ephebophilie (Sex mit postpubertären Opfern) handelt. Der zweite damit verbundene Aspekt ist, daß bei allen Sexualkontakten des Priesters ein Mißbrauch von Schutzbefohlenen unterstellt wird (was durchaus oft seine Berechtigung hat, wenn der Priester die Vertrauenstellung seines Amtes zur Verführung genutzt hat), man darf aber nicht vergessen, daß zB in den vergangenen Monaten die Erkenntnis gereift ist, daß in manchen Bundesländern der Bundesrepublik die Schulgesetze nachgebessert werden müssen, damit auch Vertretungslehrer und Schulhofaufsichten (Lehrer die keinen Unterricht in der Klasse des Sexualpartner/Schüler/in halten) unter die Mißbrauch von Schutzbefohlenenklausel fallen. Man darf nicht vergessen, daß gerade aus der Ecke, aus der die meisten Anschuldigungen gegen die Kirche kommen (Grüne und Humanisten) auf Teufel komm raus das Recht eines 14jährigen verteidigen würden mit einem Erwachsenen ins Bett zu steigen, außer der Erwachsene unterliegt dem Zölibat. Dann ist natürlich der Zölibat schuld. Die Bestrebungen dieser Kreise das Schutzalter zu senken wollen wir mal höflich unter den Tisch fallen lassen. Die bis in die Kindergärten zu implantierende Genderideologie, die behauptet durch Frühsexualisierung Mißbrauch zu verhindern, wäre ein eigenes Thema, vor allem, da sie die Möglichkeit eröffnet für den Lehrer in die natürliche Sexualentwicklung einzugreifen (Warum willst Du Knabe Deinen besten Freund nicht küssen und streicheln, bist Du homophob?).

Was die Situation um McCarrick so brisant macht, ist der Umstand, daß dort Priesteramtskandidaten systematisch korrumpiert wurden und sexuelles Fehlverhalten nach Lehre der Kirche mit Karriere in der Kirche belohnt wurde, und nebenbei die Erpressbarkeit mittels Memorabilien etc sichergestellt wäre. So bildeten und bilden sich Netzwerke aus Gleichgesinnten.

Der zweite brisante Aspekt ist, daß die Mainstreammedien vor Ort in den Neunzigern wohl von dem Sex mit Seminaristen wußten, aber weil McCarrick ein Modernist ist, nichts veröffentlichten, was seine Karriere gefährdet hätte, sondern erst als der Vorwurf laut wurde, daß auch wohl Minderjährige dabei waren, nun nach Jahrzehnten aktiv werden.

Das Thema leidet auch unter der bewußt in Kauf genommenen Unschärfe, wenn Schläge aus Zeiten als sie noch legale Erziehungsmittel waren sprachlich mit sexuellem Mißbrauch vermengt wird; nichtzölibatäte Ständige Diakone und Küster einfach undifferenziert in die Zahlen eingerechnet werden etc. Wer sich an Onlinepublikationen zur Odenwaldschule oder in Behinderteneinrichtungen erinnern kann, wird vielleicht auch im Kopf haben, daß die Onlinemedien dabei immer eine Linkrutsche über den Mißbrauch in der Katholischen Kirche hatten, was dabei half in den Köpfen zu verankern, daß Mißbrauch ein fast ausschließlich katholisches Problem sei. Man denke an die journalistische Glanzleistung der Frankfurter Rundschau, die zu einem meiner Lieblingssprüche führte: "Der Papst schweigt noch immer zur Odenwaldschule"
"Das katholische Modell ist ja seit 2000 Jahren am Scheitern und daher dringend ablösungsbedürftig"

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Montag 10. September 2018, 14:00

Pirmin hat geschrieben:
Montag 10. September 2018, 10:17
CIC_Fan hat geschrieben:
Montag 10. September 2018, 07:11
das Thema gehört an sich nicht in diesem Thread trotzdem eine Verständnisfrage setzt du Seele mit Psyche Gleich oder meinst du die religiöse Definition von Seele damit wir nicht aneinander Vorbei reden
Die Themen gehören selbstverständlich in den Thread. Es geht doch hier nicht nur darum, dass Missbrauchstäter beschuldigt werden und gestraft gehören. Oder ist die Reflexion darüber, welche Ursachen zum Missbrauch führen könnten, so unwichtig?

Da es sich bei den Missbrauchstätern mehrheitlich um Kleriker einer Institution handelt, die sich mit ihrer Weihe der Gottes-, Nächsten- und Selbstliebe verschrieben haben, halte ich es für sinnlos beim Begriffsverständnis Psyche/Seele eine Abgrenzung von der Religion vorzunehmen zu wollen, weil eben beide Disziplinen, Wissenschaft und Religion etwas zur Ursachenforschung beitragen können und sollen. Umgekehrt verschließt sich Papst Franziskus ja auch nicht vor wissenschaftlichen Erklärungen.

Aber auch Jesus selbst erweist sich als großer Kenner der menschlichen Psyche bzw. Seele, hatte aber vermutlich sexuelle Identitässtörungen nicht so sehr auf seinem Tapet, weil es ihm ja durchweg um ein gnadenvolles und freiheitliches Leben ging, zu dem für ihn eine vernünftig gelebte Sexualität zählte.

Es ist leider sinnlos mit dir als homosexueller Atheist zu diskutieren, da du, wie du hier regelmäßig postest, religiöse Erklärungsansätze vehement ablehnst. Du müsstest doch verstehen, dass man die religiöse Dimension nicht einfach aus den Diskussionen herauslassen kann, schließlich handelt es sich bei den Missbrauchstätern ja auch um geweihte Männer.

Ergo: Um hier nicht aneinander vorbeizureden, müsstest du einfach wieder offener gegenüber Jesus Christus werden (ich gehe davon aus, dass du das in der Vergangenheit einmal warst). Gerade im gestrigen Evangelium sagte Jesus zu dem Taubstummen: Effata! – Öffne dich! (vgl. Markus 7,31–37).

Hier ist nicht etwa die Heilung von Ohren und Kehlkopf gemeint, sondern die Heilung auf Seelenebene, die durch Öffnung sich selbst, anderen und Gott gegenüber geschieht.
die religiösen Ansätze beim Thema Homosexualität haben denselben Stellenwert wie Gleichberechtigung der Frau in der Sharia
mein Frage wurde damit beantwortet dieses Konzept von Seeler ist für das Thema für nicht Christen ohne jede Bedeutung

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Montag 10. September 2018, 14:04

Sagt er nix is es nicht recht
tut er etwas ist es auch ned recht
https://www.katholisches.info/2018/09/b ... griff-vor/

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Montag 10. September 2018, 14:08

Maternus87 hat geschrieben:
Sonnabend 8. September 2018, 14:02
CIC_Fan hat geschrieben:
Sonnabend 8. September 2018, 09:02
die Katholiken reagieren gut den nur das tut den Verantwortlichen wirklich weh
https://www.kathpress.at/goto/meldung/1 ... uf-skandal
Ich dachte, Du bist für's Aussitzen? Aber ich stimme Dir zu, dass das der Administration in Rom weh tun wird.
ich habe gerade bemerkt ich wurde hier falsch verstanden zur Klärung
ich bin in der Causa für gar nichts
das beste was der Papst tun kann ist schweigen
das beste was die Laien tun können ist nicht zahlen die erste 2 Züge sind somit gesetzt schauen wir wie es weitergeht
das einzige was mir wichtig ist ist das die Verantwortlichen nicht davon kommen weil sie den Status "Kirche" haben alle die Verbrechen begangen haben die gedeckt vertuscht und versetzt haben

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