Konsistorium: neue Kardinäle

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Sempre
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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von Sempre » Sonntag 8. Januar 2012, 17:56

ar26 hat geschrieben:Das Gerücht stellt meines Wissens auf den Hochw. Herrn Prälaten Prof. em. Dr. Georg May ab, der hat dafür kürzlich mit dem apostolischen Protonotariat den Trostpreis geschossen. Wenn es stimmen sollte, fänd ich es höchst respektabel.
Aber er hätte nun doch gar nicht konzelebrieren müssen!
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

BrunoBerlin
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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von BrunoBerlin » Sonntag 8. Januar 2012, 18:45

Sehr bemerkenswert ist, daß NewYork and Prag dabei sind (trotz des Alters der Vorgänger unter 80), aber nicht Westminster.

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Gamaliel
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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von Gamaliel » Sonntag 8. Januar 2012, 19:07

BrunoBerlin hat geschrieben:Sehr bemerkenswert ist, daß NewYork and Prag dabei sind (trotz des Alters der Vorgänger unter 80), aber nicht Westminster.
So ungewöhnlich scheint mir das nicht. Der Vorgänger von Msgr. Dolan wird bereits einen guten Monat nach dem Konsistorium 80 und beim Vorgänger von Msgr. Duka handelt es sich um 3 Monate. In Westminster geht es schon um 6 Monate.

Höchstwahrscheinlich wird der Papst aber nicht nur den Kalender bemüht, sondern auch inhaltliche/persönliche Überlegungen angestellt haben, die seine Auswahl veranlaßt haben.

iustus
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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von iustus » Sonntag 8. Januar 2012, 19:15

ar26 hat geschrieben:Das Gerücht stellt meines Wissens auf den Hochw. Herrn Prälaten Prof. em. Dr. Georg May ab,
Aber der hätte doch dann jetzt dabei sein können. :achselzuck:
„Was den Gegenstand des Glaubens betrifft, hat sich das Konzil nichts Neues ausgedacht, noch hat es Altes ersetzen wollen." (Papst Benedikt XVI.)

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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von BrunoBerlin » Sonntag 8. Januar 2012, 19:22

Höchstwahrscheinlich wird der Papst aber nicht nur den Kalender bemüht, sondern auch inhaltliche/persönliche Überlegungen angestellt haben, die seine Auswahl veranlaßt haben.[/quote]

Ja, das denke ich auch. Der Widerstand gegen die Ernennung von Nichols - der ja vorher Weihbishof in Westminster und Erzbischof von Birmingham war- war ja groß. Da es sich bei Westminster aber um d e n traditionell mit dem Kardinalat verbundenen Sitz im Vereinigten Königreich handelt, ist es ein Zeichen - wofür auch immer.

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taddeo
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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von taddeo » Sonntag 8. Januar 2012, 22:19

Sempre hat geschrieben:
ar26 hat geschrieben:Das Gerücht stellt meines Wissens auf den Hochw. Herrn Prälaten Prof. em. Dr. Georg May ab, der hat dafür kürzlich mit dem apostolischen Protonotariat den Trostpreis geschossen. Wenn es stimmen sollte, fänd ich es höchst respektabel.
Aber er hätte nun doch gar nicht konzelebrieren müssen!
Wer einmal eine Auszeichnung abgelehnt hat, dem wird man sie nicht ein zweitesmal anbieten.

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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von Sempre » Sonntag 8. Januar 2012, 22:26

taddeo hat geschrieben:
Sempre hat geschrieben:
ar26 hat geschrieben:Das Gerücht stellt meines Wissens auf den Hochw. Herrn Prälaten Prof. em. Dr. Georg May ab, der hat dafür kürzlich mit dem apostolischen Protonotariat den Trostpreis geschossen. Wenn es stimmen sollte, fänd ich es höchst respektabel.
Aber er hätte nun doch gar nicht konzelebrieren müssen!
Wer einmal eine Auszeichnung abgelehnt hat, dem wird man sie nicht ein zweitesmal anbieten.
Laut dem Gerücht wurden aber doch nun gerade die Gründe für seine Ablehnung als berechtigt anerkannt sowie das Verfahren derart geändert, dass seine Gründe entfallen.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von taddeo » Sonntag 8. Januar 2012, 22:37

Sempre hat geschrieben:
taddeo hat geschrieben:
Sempre hat geschrieben:
ar26 hat geschrieben:Das Gerücht stellt meines Wissens auf den Hochw. Herrn Prälaten Prof. em. Dr. Georg May ab, der hat dafür kürzlich mit dem apostolischen Protonotariat den Trostpreis geschossen. Wenn es stimmen sollte, fänd ich es höchst respektabel.
Aber er hätte nun doch gar nicht konzelebrieren müssen!
Wer einmal eine Auszeichnung abgelehnt hat, dem wird man sie nicht ein zweitesmal anbieten.
Laut dem Gerücht wurden aber doch nun gerade die Gründe für seine Ablehnung als berechtigt anerkannt sowie das Verfahren derart geändert, dass seine Gründe entfallen.
Das Gerücht beruht bisher nur auf ottavianis Vermutungen, weiter nix.
Daß die Änderungen damit zusammenhängen könnten, ist reine Spekulation.

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Robert Ketelhohn
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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von Robert Ketelhohn » Montag 9. Januar 2012, 10:30

Sempre hat geschrieben:
ar26 hat geschrieben:Das Gerücht stellt meines Wissens auf den Hochw. Herrn Prälaten Prof. em. Dr. Georg May ab, der hat dafür kürzlich mit dem apostolischen Protonotariat den Trostpreis geschossen. Wenn es stimmen sollte, fänd ich es höchst respektabel.
Aber er hätte nun doch gar nicht konzelebrieren müssen!
Doch.
Novità nei concistori ordinari pubblici per la creazione di nuovi cardinali. Il rito in vigore fino a oggi viene rivisto e semplificato, con l’approvazione del Santo Padre Benedetto XVI: in sostanza si unificano i tre momenti dell’imposizione della berretta, della consegna dell’anello cardinalizio e dell’assegnazione del titolo o della diaconia; cambiano le orazioni colletta e conclusiva; e assume una forma più breve la proclamazione della Parola di Dio.

Va premesso — come spiega l’Ufficio delle Celebrazioni Liturgiche del Sommo Pontefice — che la riforma liturgica avviata dal concilio Vaticano II ha riguardato anche i riti concistoriali di imposizione della berretta e di assegnazione del titolo ai nuovi porporati, e che il testo rinnovato della celebrazione, pubblicato in «Notitiae» 5, 1969, pp. 289-291, è stato usato per la prima volta da Paolo VI nell’aprile 1969.

Il criterio principale che guidò la redazione del nuovo rituale fu l’inserimento in un ambito liturgico di ciò che di per sé non ne faceva parte in senso proprio: la creazione di nuovi cardinali doveva essere collocata in un contesto di preghiera, evitando però al contempo ogni elemento che potesse dare l’idea di un «sacramento del cardinalato». Il concistoro, infatti, storicamente non era mai stato considerato un rito liturgico, bensì una riunione del Papa con i cardinali in relazione al governo della Chiesa e, pertanto, espressione del munus regendi, non del munus sanctificandi.

Tenendo presenti tali aspetti della storia passata e recente, in una linea di continuità con l’attuale forma del concistoro e dei suoi elementi principali, si è quindi rivista e semplificata la prassi vigente. Anzitutto vengono riprese dal rito del 1969 l’orazione colletta e l’orazione conclusiva, perché molto ricche nel contenuto e provenienti dalla grande tradizione eucologica romana. Le due preghiere, infatti, parlano esplicitamente dei poteri affidati dal Signore alla Chiesa, in particolare di quello di Pietro: il Pontefice prega anche in modo diretto per se stesso, per svolgere bene il suo ufficio. Nell’orazione colletta che viene dal Veronense, il cosiddetto Sacramentarium Leonianum, una delle fonti più antiche dell’eucologia romana — si tratta della colletta per l’anniversario dell’ordinazione episcopale del Vescovo di Roma (Mense Septembris, in natale episcoporum, V alia missa. nn. 989 e 993; Corpus Orationum, n. 2301) — il Santo Padre dice: «Oremus. Domine Deus, Pater gloriae fons honorum, qui licet Ecclesiam tuam toto orbe diffusam largitate munerum ditare non desinis, sedem tamen beati Apostoli tui Petri tanto propensius intueris, quanto sublimius esse voluisti: da mihi famulo tuo providentiae tuae dispositionibus exhibere congruenter officium; certus te universis Ecclesiis collaturum quidquid illi praestiteris, quam cuncta respiciunt. Per Dominum nostrum Iesum Christum, Filium tuum, qui tecum vivit et regnat in unitate Spiritus Sancti, Deus, per omnia sæcula sæculorum».

Nell’orazione conclusiva, anch’essa scelta nel 1969 dal Vero nense — in questo caso si tratta però di un’altra colletta per l’anniversario dell’ordinazione episcopale del Vescovo di Roma (Mense septembris, in natale episcoporum, V alia missa, «alia collecta», nn. 992; Corpus Orationum, n. 1198) — il Papa prega così: «Deus cuius universae viae misericordia est semper et veritas, operis tui dona prosequere; et quod possibilitas non habet fragilitatis humanae, tuis beneficiis miseratus impende; ut hi famuli tui, Ecclesiae tuae iugiter servientes et fidei integritate fundati, et mentis luceant puritate conspicui. Per Christum Dominum nostrum».

Anche la proclamazione della Parola di Dio assume di nuovo la forma più breve, propria del rito del 1969, con la sola pericope evangelica (Marco 10, 32-45), che è la stessa nei due rituali. Infine, si integra la consegna dell’anello cardinalizio nello stesso rito, mentre prima della riforma del 1969 l’imposizione del cappello rosso avveniva nel concistoro pubblico, seguito da quello segreto, nel quale si svolgevano anche la consegna dell’anello e l’assegnazione della chiesa titolare o della diaconia. Oggi tale distinzione fra concistoro pubblico e segreto di fatto non viene più osservata e di conseguenza appare più coerente includere i tre momenti significativi della creazione dei nuovi cardinali nel medesimo rito.

Si conserva invece la concelebrazione del Papa con i nuovi cardinali nella Messa del giorno seguente, che si apre con l’indirizzo di omaggio e di gratitudine che il primo dei porporati rivolge al Pontefice a nome di tutti gli altri.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
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Gamaliel
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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von Gamaliel » Dienstag 10. Januar 2012, 20:59

Sandro Magister berichtet und dem Spiegel gefällts:

Kardinals-Biografien: Vatikan schrieb aus Wikipedia ab

Daraus:
Die Biografien, die der Pressemitteilung beilagen, haben die Öffentlichkeitsarbeiter teilweise bei Wikipedia abgeschrieben, ohne Quellenangabe und mit teils skurrilen Folgen.
[...]
In der Beurteilung des frisch ernannten Kardinals Willem Jacobus Eijk kommt die Vatikan-Pressestelle zu der gar nicht allzu erstaunlichen Erkenntnis, dass der ehemalige Erzbischof von Utrecht sehr zum Konservatismus neige, vor allem bei den Themen Abtreibung und Homosexualität.
:D

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Robert Ketelhohn
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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von Robert Ketelhohn » Dienstag 10. Januar 2012, 23:59

Au weia.
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iustus
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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von iustus » Mittwoch 11. Januar 2012, 20:38

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Sempre hat geschrieben:
ar26 hat geschrieben:Das Gerücht stellt meines Wissens auf den Hochw. Herrn Prälaten Prof. em. Dr. Georg May ab, der hat dafür kürzlich mit dem apostolischen Protonotariat den Trostpreis geschossen. Wenn es stimmen sollte, fänd ich es höchst respektabel.
Aber er hätte nun doch gar nicht konzelebrieren müssen!
Doch.
Novità nei concistori ordinari pubblici per la creazione di nuovi cardinali. Il rito in vigore fino a oggi viene rivisto e semplificato, con l’approvazione del Santo Padre Benedetto XVI: in sostanza si unificano i tre momenti dell’imposizione della berretta, della consegna dell’anello cardinalizio e dell’assegnazione del titolo o della diaconia; cambiano le orazioni colletta e conclusiva; e assume una forma più breve la proclamazione della Parola di Dio.

Va premesso — come spiega l’Ufficio delle Celebrazioni Liturgiche del Sommo Pontefice — che la riforma liturgica avviata dal concilio Vaticano II ha riguardato anche i riti concistoriali di imposizione della berretta e di assegnazione del titolo ai nuovi porporati, e che il testo rinnovato della celebrazione, pubblicato in «Notitiae» 5, 1969, pp. 289-291, è stato usato per la prima volta da Paolo VI nell’aprile 1969.

Il criterio principale che guidò la redazione del nuovo rituale fu l’inserimento in un ambito liturgico di ciò che di per sé non ne faceva parte in senso proprio: la creazione di nuovi cardinali doveva essere collocata in un contesto di preghiera, evitando però al contempo ogni elemento che potesse dare l’idea di un «sacramento del cardinalato». Il concistoro, infatti, storicamente non era mai stato considerato un rito liturgico, bensì una riunione del Papa con i cardinali in relazione al governo della Chiesa e, pertanto, espressione del munus regendi, non del munus sanctificandi.

Tenendo presenti tali aspetti della storia passata e recente, in una linea di continuità con l’attuale forma del concistoro e dei suoi elementi principali, si è quindi rivista e semplificata la prassi vigente. Anzitutto vengono riprese dal rito del 1969 l’orazione colletta e l’orazione conclusiva, perché molto ricche nel contenuto e provenienti dalla grande tradizione eucologica romana. Le due preghiere, infatti, parlano esplicitamente dei poteri affidati dal Signore alla Chiesa, in particolare di quello di Pietro: il Pontefice prega anche in modo diretto per se stesso, per svolgere bene il suo ufficio. Nell’orazione colletta che viene dal Veronense, il cosiddetto Sacramentarium Leonianum, una delle fonti più antiche dell’eucologia romana — si tratta della colletta per l’anniversario dell’ordinazione episcopale del Vescovo di Roma (Mense Septembris, in natale episcoporum, V alia missa. nn. 989 e 993; Corpus Orationum, n. 2301) — il Santo Padre dice: «Oremus. Domine Deus, Pater gloriae fons honorum, qui licet Ecclesiam tuam toto orbe diffusam largitate munerum ditare non desinis, sedem tamen beati Apostoli tui Petri tanto propensius intueris, quanto sublimius esse voluisti: da mihi famulo tuo providentiae tuae dispositionibus exhibere congruenter officium; certus te universis Ecclesiis collaturum quidquid illi praestiteris, quam cuncta respiciunt. Per Dominum nostrum Iesum Christum, Filium tuum, qui tecum vivit et regnat in unitate Spiritus Sancti, Deus, per omnia sæcula sæculorum».

Nell’orazione conclusiva, anch’essa scelta nel 1969 dal Vero nense — in questo caso si tratta però di un’altra colletta per l’anniversario dell’ordinazione episcopale del Vescovo di Roma (Mense septembris, in natale episcoporum, V alia missa, «alia collecta», nn. 992; Corpus Orationum, n. 1198) — il Papa prega così: «Deus cuius universae viae misericordia est semper et veritas, operis tui dona prosequere; et quod possibilitas non habet fragilitatis humanae, tuis beneficiis miseratus impende; ut hi famuli tui, Ecclesiae tuae iugiter servientes et fidei integritate fundati, et mentis luceant puritate conspicui. Per Christum Dominum nostrum».

Anche la proclamazione della Parola di Dio assume di nuovo la forma più breve, propria del rito del 1969, con la sola pericope evangelica (Marco 10, 32-45), che è la stessa nei due rituali. Infine, si integra la consegna dell’anello cardinalizio nello stesso rito, mentre prima della riforma del 1969 l’imposizione del cappello rosso avveniva nel concistoro pubblico, seguito da quello segreto, nel quale si svolgevano anche la consegna dell’anello e l’assegnazione della chiesa titolare o della diaconia. Oggi tale distinzione fra concistoro pubblico e segreto di fatto non viene più osservata e di conseguenza appare più coerente includere i tre momenti significativi della creazione dei nuovi cardinali nel medesimo rito.

Si conserva invece la concelebrazione del Papa con i nuovi cardinali nella Messa del giorno seguente, che si apre con l’indirizzo di omaggio e di gratitudine che il primo dei porporati rivolge al Pontefice a nome di tutti gli altri.
:hae?: :achselzuck:
„Was den Gegenstand des Glaubens betrifft, hat sich das Konzil nichts Neues ausgedacht, noch hat es Altes ersetzen wollen." (Papst Benedikt XVI.)

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taddeo
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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von taddeo » Mittwoch 11. Januar 2012, 22:28

iustus hat geschrieben:
Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Sempre hat geschrieben:
ar26 hat geschrieben:Das Gerücht stellt meines Wissens auf den Hochw. Herrn Prälaten Prof. em. Dr. Georg May ab, der hat dafür kürzlich mit dem apostolischen Protonotariat den Trostpreis geschossen. Wenn es stimmen sollte, fänd ich es höchst respektabel.
Aber er hätte nun doch gar nicht konzelebrieren müssen!
Doch.
Si conserva invece la concelebrazione del Papa con i nuovi cardinali nella Messa del giorno seguente, che si apre con l’indirizzo di omaggio e di gratitudine che il primo dei porporati rivolge al Pontefice a nome di tutti gli altri.
:hae?: :achselzuck:
Nur der letzte Satz ist für das Thema hier wichtig:

"Es bleibt hingegen bei der Konzelebration des Papstes mit den neuen Kardinälen bei der Messe am folgenden Tag, die eröffnet wird mit der Gruß- und Dankadresse, die der Erste der Purpurträger im Namen aller anderen an den Papst richtet."

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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von iustus » Donnerstag 12. Januar 2012, 18:39

Besten [Punkt]
„Was den Gegenstand des Glaubens betrifft, hat sich das Konzil nichts Neues ausgedacht, noch hat es Altes ersetzen wollen." (Papst Benedikt XVI.)

Juergen
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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von Juergen » Donnerstag 12. Januar 2012, 19:10

Westfalenblatt, 9.1.2012 hat geschrieben:Prophet?

Zu unerwarteten Ehren ist am Wochenende Erzbischof Hans Josef Becker gekommen. In der Berichterstattung über die Ernennung der deutschen Geistlichen Rainer Maria Woelki und Karl Josef Becker zu Kardinälen haben sich die Kollegen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein wenig vergriffen und ein Foto des Paderborner Oberhirten eingefügt. Wo Becker draufstand, war zumindest in diesem Fall nicht Becker drin. Zudem ist der neue Kardinal bereits 83 Jahre, unser Erzbischof gerade 63, was auf dem Bild ohne viel Phantasie zu erkennen ist. Aber da hinter der FAZ ja immer ein kluger Kopf steckt, solle man den Artikel durchaus ernst nehmen: Schließlich gehen manche Prophezeiungen auch in Erfüllung…
:kugel: :pfeif:
Gruß
Jürgen
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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von incarnata » Freitag 13. Januar 2012, 14:33

Das Photo aus der FAZ kenne ich nicht,aber als Angehörige eines Pfarrverbands, in dem Hw. Herr Prof.Becker seit
20 Jahren Urlaub macht und dabei mit Freude in der Gemeindeseelsorge zweier oberbayerischer Bauerndörfer mithilft,regelmässig Sonntags-und Werktagsmessen liest,Kinder tauft und Schützenfeste mitfeiert kenne ich ihn persönlich.Ich hätte ihn nie für 83 gehalten eher für einen flotten Endsechziger.Ein persönlich ganz bescheidenener Herr,der sehr würdig die Eucharistie feiert und immer hervorragende Predigten hält.Nur spricht er leider so leise,dass die Angehörigen der älteren Generation in kleinen Kapellen-die deshalb kein Mikro haben Schwierigkeiten haben,akustisch etwas zu verstehen.Bin mal gespannt,ob er als Kardinal wiederkommt. jedenfalls ist das Dorf,wo er immer gewohnt hat aus dem Häuschen und packt schon die Koffer für die Romfahrt !
Wegen Dr.Woelki regen sich die Linkskatholiken schon kräftig auf ! Wie schon bei seiner Ernennung zum Bischof von Berlin. Spricht für ihn !
Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen das aufstrahlende
Licht aus der Höhe.......(Lk1,76)

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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von taddeo » Freitag 13. Januar 2012, 15:03

incarnata hat geschrieben:Das Photo aus der FAZ kenne ich nicht,aber als Angehörige eines Pfarrverbands, in dem Hw. Herr Prof.Becker seit
20 Jahren Urlaub macht und dabei mit Freude in der Gemeindeseelsorge zweier oberbayerischer Bauerndörfer mithilft,regelmässig Sonntags-und Werktagsmessen liest,Kinder tauft und Schützenfeste mitfeiert kenne ich ihn persönlich.Ich hätte ihn nie für 83 gehalten eher für einen flotten Endsechziger.Ein persönlich ganz bescheidenener Herr, ...
So habe ich ihn auch erlebt. :ja:
Als ich in Rom studierte, war er an der Gregoriana für die deutschen Freisemesterstudenten zuständig.
Wenn alle Jesuiten so wären wie er, stünde es um den Orden und die ganze Kirche anders als derzeit.

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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von HeGe » Freitag 3. Februar 2012, 14:22

Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Gerüchte um den designierten Kardinal Becker

Beitrag von ottaviani » Samstag 4. Februar 2012, 11:26

angeblich soll er diese Ehrung "niemals erhalten " das Staatsekretariat wünscht es nicht
http://rorate-caeli.blogspot.com/212/ ... ecker.html

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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von cantus planus » Samstag 4. Februar 2012, 11:46

Seit wann ist der Papst bei diesen Ernennungen vom Staatssekretariat abhängig? Natürlich werden die deutschen Bischöfe gewaltig Druck im Vatikan machen (was wiederum die Nervosität im Staatsekretariat erklärte), dass so kurz nach der Ehrung von Kardinal Brandmüller und Prof. May (wenn die Hintergrund-Gerüchte stimmen) nicht noch ein konservativer Deutscher Kardinal wird. Aber der Papst hat schon mehrfach gezeigt, dass er irgendwelches Gekläffe aus der Heimat seelenruhig aussitzen kann.

Also sollte er das - meiner bescheidenen Meinung nach - auch in diesem Fall tun, zumal P. Becker ja ohnehin nicht einmal mehr (aktiv) am Konklave teilnähme.
Nutzer seit dem 13. September 2015 nicht mehr im Forum aktiv.

‎Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky

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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von Gamaliel » Donnerstag 9. Februar 2012, 16:14

Nächster Akt:

Designierter Kardinal Becker doch bei Konsistorium am 18. Februar

Daraus:
Der designierte Kardinal Karl Josef Becker wird nun doch beim Konsistorium am 18. Februar zum Kardinal kreiert. Das wurde nun im Vatikan bekannt. Zunächst hatte es geheißen, der 83-jährige deutsche Jesuit könne aus gesundheitlichen Gründen nicht an der öffentlichen Kardinalsversammlung teilnehmen, sondern werde zu einem späteren Zeitpunkt in privater Form in den Kreis der Kardinäle aufgenommen.

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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von Grammi » Sonntag 12. Februar 2012, 20:07

Gamaliel hat geschrieben:Nächster Akt:

Designierter Kardinal Becker doch bei Konsistorium am 18. Februar

Daraus:
Der designierte Kardinal Karl Josef Becker wird nun doch beim Konsistorium am 18. Februar zum Kardinal kreiert. Das wurde nun im Vatikan bekannt. Zunächst hatte es geheißen, der 83-jährige deutsche Jesuit könne aus gesundheitlichen Gründen nicht an der öffentlichen Kardinalsversammlung teilnehmen, sondern werde zu einem späteren Zeitpunkt in privater Form in den Kreis der Kardinäle aufgenommen.
Also ich will ja hier keine Gerüchte streuen, und auch keine wilden Vermutungen anstellen, aber das ganze hört sich für mich irgendwie so an, als könnte diese "private Form" in der Sixtinischen Kapelle stattfinden, weil der Petersdom ist für was privates definitiv zu groß, und das würde doch passen ;)

Gruß
Grammi

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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von Protasius » Sonntag 12. Februar 2012, 22:49

Grammi hat geschrieben:
Gamaliel hat geschrieben:Nächster Akt:

Designierter Kardinal Becker doch bei Konsistorium am 18. Februar

Daraus:
Der designierte Kardinal Karl Josef Becker wird nun doch beim Konsistorium am 18. Februar zum Kardinal kreiert. Das wurde nun im Vatikan bekannt. Zunächst hatte es geheißen, der 83-jährige deutsche Jesuit könne aus gesundheitlichen Gründen nicht an der öffentlichen Kardinalsversammlung teilnehmen, sondern werde zu einem späteren Zeitpunkt in privater Form in den Kreis der Kardinäle aufgenommen.
Also ich will ja hier keine Gerüchte streuen, und auch keine wilden Vermutungen anstellen, aber das ganze hört sich für mich irgendwie so an, als könnte diese "private Form" in der Sixtinischen Kapelle stattfinden, weil der Petersdom ist für was privates definitiv zu groß, und das würde doch passen ;)

Gruß
Grammi
Aber es passiert doch jetzt gar nichts privates mehr? :hae?:
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von civilisation » Samstag 18. Februar 2012, 16:31

Das ist die Titelkirche von Kardinal Wölki:

Bild
Die Gemeinde an der römischen Ausfallstraße Via Casilina entstand in den frühen 195er Jahren und zählt heute 18. Gläubige. Offiziell als Pfarrei errichtet wurde "San Giovanni Maria Vianney" per Dekret im Jahr 1963. Das moderne Gotteshaus, das mit dem leicht geschwungenen Dach etwas an die Form eines Zeltes erinnert, wurde im Jahr 199 anstelle eines früheren Behelfsbaus erbaut. Papst Johannes Paul II. (1978-25) hatte der Gemeinde 1983 einen Pastoralbesuch abgestattet. Die dem Pfarrer von Ars geweihte Kirche ist zum ersten Mal Titelkirche eines Kardinals.

Textquelle: http://www.domradio.de/aktuell/79966/di ... naele.html

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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von HeGe » Samstag 18. Februar 2012, 17:25

civilisation hat geschrieben:Das ist die Titelkirche von Kardinal Wölki:
Was hat er denn Böses getan, dass ihn der Papst mit so etwas bestraft? :bedrippelt:
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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von taddeo » Samstag 18. Februar 2012, 17:33

HeGe hat geschrieben:
civilisation hat geschrieben:Das ist die Titelkirche von Kardinal Wölki:
Was hat er denn Böses getan, dass ihn der Papst mit so etwas bestraft? :bedrippelt:
Es ist etwas schwierig, Bilder davon zu finden, aber so übel scheint sie gar nicht zu sein. Vor allem ist es offenbar eine sehr lebendige Pfarrei, und allein der Gottesdienstplan würde bei uns hier Aufsehen erregen (http://www.curatodars.com/ - auf "attività" klicken): abgesehen von den Sommermonaten Juli und August werktäglich drei, sonntäglich fünf Messen, täglich Laudes, Vesper, Rosenkranz, Anbetung, Beichte (!, feiertags sogar etliche Stunden lang), und das bei "nur" drei Priestern und zwei Ständigen Diakonen.
Echt Hammer, würde meine Tochter sagen. :daumen-rauf:

civilisation
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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von civilisation » Samstag 18. Februar 2012, 18:33

Als ich den Kirchturm sah, dachte ich im ersten Moment: Ein Minarett. :achselzuck:

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ChrisCross
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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von ChrisCross » Samstag 18. Februar 2012, 19:25

taddeo hat geschrieben:
HeGe hat geschrieben:
civilisation hat geschrieben:Das ist die Titelkirche von Kardinal Wölki:
Was hat er denn Böses getan, dass ihn der Papst mit so etwas bestraft? :bedrippelt:
Es ist etwas schwierig, Bilder davon zu finden, aber so übel scheint sie gar nicht zu sein. Vor allem ist es offenbar eine sehr lebendige Pfarrei, und allein der Gottesdienstplan würde bei uns hier Aufsehen erregen (http://www.curatodars.com/ - auf "attività" klicken): abgesehen von den Sommermonaten Juli und August werktäglich drei, sonntäglich fünf Messen, täglich Laudes, Vesper, Rosenkranz, Anbetung, Beichte (!, feiertags sogar etliche Stunden lang), und das bei "nur" drei Priestern und zwei Ständigen Diakonen.
Echt Hammer, würde meine Tochter sagen. :daumen-rauf:
Um HeGes Frage zu beantworten: Obendrein trägt die Pfarrei immerhin den Vornamen des Kardinals :pfeif: Ansonsten abgesehen von der Architektur eine tolle Gemeinde.
Tu excitas, ut laudare te delectet, quia fecisti nos ad te et inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te.
Augustinus Conf. I. 1

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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von kephas » Sonntag 19. Februar 2012, 16:56

taddeo hat geschrieben:
HeGe hat geschrieben:
civilisation hat geschrieben:Das ist die Titelkirche von Kardinal Wölki:
Was hat er denn Böses getan, dass ihn der Papst mit so etwas bestraft? :bedrippelt:
Es ist etwas schwierig, Bilder davon zu finden, aber so übel scheint sie gar nicht zu sein. Vor allem ist es offenbar eine sehr lebendige Pfarrei, und allein der Gottesdienstplan würde bei uns hier Aufsehen erregen (http://www.curatodars.com/ - auf "attività" klicken): abgesehen von den Sommermonaten Juli und August werktäglich drei, sonntäglich fünf Messen, täglich Laudes, Vesper, Rosenkranz, Anbetung, Beichte (!, feiertags sogar etliche Stunden lang), und das bei "nur" drei Priestern und zwei Ständigen Diakonen.
Echt Hammer, würde meine Tochter sagen. :daumen-rauf:
Die Pfarreien in Rom sind allerdings auch etwas größer als hierzulande: "popolazione: 16. abitanti"

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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von Robert Ketelhohn » Sonntag 19. Februar 2012, 18:46

HeGe hat geschrieben:
civilisation hat geschrieben:Das ist die Titelkirche von Kardinal Wölki:
Was hat er denn Böses getan, dass ihn der Papst mit so etwas bestraft? :bedrippelt:
Geh mal bei der Beurteilung vom Patrozinium aus.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von Benedikt » Sonntag 19. Februar 2012, 22:32

kephas hat geschrieben:Die Pfarreien in Rom sind allerdings auch etwas größer als hierzulande: "popolazione: 16.000 abitanti"
Bei uns sind die Pfarreien mittlerweile auch so groß. Das hindert die hochw. Herren (3 an der Zahl unter 65) aber nicht daran, am 8. 12. oder 6. 1. keine Messe zu zelebrieren...
"Kommt ihm der Staatsumwälzer nicht wie Sisyphus vor? Die Last wird nie oben bleiben, wenn nicht eine Anziehung gegen den Himmel sie auf der Höhe schwebend erhält." - Novalis: Europa

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Re: Neue Kardinäle 2012

Beitrag von taddeo » Sonntag 19. Februar 2012, 22:45

Was mich mehr erstaunt hat als die Meßzeiten, war das übrige "liturgische" Angebot. Tägliche Anbetung und fixe Beichtgelegenheit kenne ich von keiner einzigen Pfarrkirche. Da muß ja auch eine "Nachfrage" da sein, sonst macht man das kaum.

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