Seite 19 von 21

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Dienstag 11. Februar 2020, 15:54
von Ralf
Lauralarissa hat geschrieben:
Dienstag 11. Februar 2020, 15:28
HeGe hat geschrieben:
Dienstag 11. Februar 2020, 15:26
Lauralarissa hat geschrieben:
Dienstag 11. Februar 2020, 15:17
Das ist ja mal eine interessante Neuigkeit - und ich finde es ausgesprochen schade!

Mit kommen zwei Fragen:
1. Woelki käme ja vom Alter und der Bedeutung seines Bistums grundsätzlich in Frage - und ich gehe auch davon aus, dass er sich gerne in dem Amt sähe, auch ein gewisses Sendungsbewusstsein hat.
Nun hat er sich mit dem jüngsten Interview zum Synodalen Weg ja völlig ins Aus gekickt, weil jeder weiß, dass seine Wahl das Ende des Synodalen Weges wäre, bevor dieser richtig begonnen hat. Damit ist er derzeit mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehrheitsfähig.
Meine Frage:
Warum hat er dieses Interview so gegeben?
Wusste er damals noch nichts von der Entscheidung von Marx, hat also überhaupt nicht damit gerechnet?
Oder wusste er davon und wollte sich ganz gezielt als konservativer Kandidat ins Spiel bringen? So eine Art Wahlkampf?
Oder war er einfach so erregt und genervt, dass er sich selbst nicht mehr im Griff hatte und daher Unfug geredet hat?
Wieso denkst du derart politisch? Kann es nicht einfach sein, dass Kardinal Woelki das getan hat, wofür er berufen wurde, nämlich nach bestem Wissen und Gewissen die kirchliche Lehre zu verteidigen, ohne dabei darauf zu schauen, wo er sich damit politische Vorteile verschaffen kann?
Also das, was du als "nicht mehr im Griff haben" und "Unfug reden" bezeichnest? :roll:
Na ja, mal ganz offen: Besonders diplomatisch war es mal definitiv nicht. Stellt euch doch mal vor, die Bundesregierung beschließt eine Maßnahme, ein Minister nimmt teil und sagt direkt nach der Veranstaltung vor laufender Kamera, dass es alles unterirdisch war. Meinung hin, Meinung her. Das geht nicht.
Man könnte es deutlich kompromissbereiter ausdrücken ...
Auch dieser Vergleich ist politisch. Wieso sollen Bischöfe diplomatisch sein, wenn es um ihre Überzeugung der Wahrheit geht?

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Dienstag 11. Februar 2020, 16:20
von Hanspeter
Hier wird das Dilemma deutlich: Die Progressisten denken vorwiegend in politischen Kategorien und wenden diese auch auf die Kirche an. Zu einer geistlich-theologischen Sichtweise sind sie gar (mehr?) nicht fähig.

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Dienstag 11. Februar 2020, 16:32
von Lycobates
Hanspeter hat geschrieben:
Dienstag 11. Februar 2020, 16:20
Hier wird das Dilemma deutlich: Die Progressisten denken vorwiegend in politischen Kategorien und wenden diese auch auf die Kirche an. Zu einer geistlich-theologischen Sichtweise sind sie gar (mehr?) nicht fähig.
Man muß zu diesem Schluß kommen.
Es gelten rein humanistische, diesseitige, zeitgeistbedingte, autonome, subjektive und daher ungläubige, glaubenszersetzende Kriterien und Gesichtspunkte, bar jeglicher übernatürlicher, theonomer, objektiver Gesinnung.
Damit ist das Gespräch beendet. Es gibt keine gemeinsame Diskussionsbasis.

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Dienstag 11. Februar 2020, 18:17
von Bruder Donald
HeGe hat geschrieben:
Dienstag 11. Februar 2020, 11:03
Bischof Bode war doch m.W. eine Zeit lang gesundheitlich nicht so gut dran, ob er sich daher so einen Posten antun würde...
Du hast richtig gelegen:

Bode schließt Nachfolge von Marx als DBK-Vorsitzender aus

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Dienstag 11. Februar 2020, 18:21
von Bruder Donald
Lauralarissa hat geschrieben:
Dienstag 11. Februar 2020, 15:17
Mit kommen zwei Fragen:
1. Woelki käme ja vom Alter und der Bedeutung seines Bistums grundsätzlich in Frage - und ich gehe auch davon aus, dass er sich gerne in dem Amt sähe, auch ein gewisses Sendungsbewusstsein hat.
Nun hat er sich mit dem jüngsten Interview zum Synodalen Weg ja völlig ins Aus gekickt, weil jeder weiß, dass seine Wahl das Ende des Synodalen Weges wäre, bevor dieser richtig begonnen hat. Damit ist er derzeit mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehrheitsfähig.
Meine Frage:
Warum hat er dieses Interview so gegeben?
Wusste er damals noch nichts von der Entscheidung von Marx, hat also überhaupt nicht damit gerechnet?
Oder wusste er davon und wollte sich ganz gezielt als konservativer Kandidat ins Spiel bringen? So eine Art Wahlkampf?
Oder war er einfach so erregt und genervt, dass er sich selbst nicht mehr im Griff hatte und daher Unfug geredet hat?
Ich muss meinen Vorpostern recht geben: Es ist auch mir sofort ins Auge geschossen, wie politisch/weltlich/säkular deine Sichtweise ist.
Lycobates hat geschrieben:
Dienstag 11. Februar 2020, 16:32
Hanspeter hat geschrieben:
Dienstag 11. Februar 2020, 16:20
Hier wird das Dilemma deutlich: Die Progressisten denken vorwiegend in politischen Kategorien und wenden diese auch auf die Kirche an. Zu einer geistlich-theologischen Sichtweise sind sie gar (mehr?) nicht fähig.
Man muß zu diesem Schluß kommen.
Es gelten rein humanistische, diesseitige, zeitgeistbedingte, autonome, subjektive und daher ungläubige, glaubenszersetzende Kriterien und Gesichtspunkte, bar jeglicher übernatürlicher, theonomer, objektiver Gesinnung.
Damit ist das Gespräch beendet. Es gibt keine gemeinsame Diskussionsbasis.
Ja, zu dieser Erkenntnis komme ich immer mehr und mehr auch.
Anstatt konsequent zu sein und zu den Protestanten zu gehen, wo dieses Denken eh schon weit verbreitet ist, versucht man die kath. Kirche auf entsprechende Niveau herunterzubringen.

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Dienstag 11. Februar 2020, 18:36
von Lauralarissa
Bruder Donald hat geschrieben:
Dienstag 11. Februar 2020, 18:21
Lauralarissa hat geschrieben:
Dienstag 11. Februar 2020, 15:17
Mit kommen zwei Fragen:
1. Woelki käme ja vom Alter und der Bedeutung seines Bistums grundsätzlich in Frage - und ich gehe auch davon aus, dass er sich gerne in dem Amt sähe, auch ein gewisses Sendungsbewusstsein hat.
Nun hat er sich mit dem jüngsten Interview zum Synodalen Weg ja völlig ins Aus gekickt, weil jeder weiß, dass seine Wahl das Ende des Synodalen Weges wäre, bevor dieser richtig begonnen hat. Damit ist er derzeit mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehrheitsfähig.
Meine Frage:
Warum hat er dieses Interview so gegeben?
Wusste er damals noch nichts von der Entscheidung von Marx, hat also überhaupt nicht damit gerechnet?
Oder wusste er davon und wollte sich ganz gezielt als konservativer Kandidat ins Spiel bringen? So eine Art Wahlkampf?
Oder war er einfach so erregt und genervt, dass er sich selbst nicht mehr im Griff hatte und daher Unfug geredet hat?
Ich muss meinen Vorpostern recht geben: Es ist auch mir sofort ins Auge geschossen, wie politisch/weltlich/säkular deine Sichtweise ist.
Lycobates hat geschrieben:
Dienstag 11. Februar 2020, 16:32
Hanspeter hat geschrieben:
Dienstag 11. Februar 2020, 16:20
Hier wird das Dilemma deutlich: Die Progressisten denken vorwiegend in politischen Kategorien und wenden diese auch auf die Kirche an. Zu einer geistlich-theologischen Sichtweise sind sie gar (mehr?) nicht fähig.
Man muß zu diesem Schluß kommen
Es gelten rein humanistische, diesseitige, zeitgeistbedingte, autonome, subjektive und daher ungläubige, glaubenszersetzende Kriterien und Gesichtspunkte, bar jeglicher übernatürlicher, theonomer, objektiver Gesinnung.
Damit ist das Gespräch beendet. Es gibt keine gemeinsame Diskussionsbasis.
Ja, zu dieser Erkenntnis komme ich immer mehr und mehr auch.
Anstatt konsequent zu sein und zu den Protestanten zu gehen, wo dieses Denken eh schon weit verbreitet ist, versucht man die kath. Kirche auf entsprechende Niveau herunterzubringen.
WIr werden den Tradis und ihren Sympathisanten nicht den Gefallen tun zu gehen.
Sorry ... keine Chance!
Da hilft es auch nicht, wenn man uns ständig mangelnden Glauben vorwirft.

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Dienstag 11. Februar 2020, 18:45
von Edi
Bruder Donald hat geschrieben:
Dienstag 11. Februar 2020, 18:21
Ich muss meinen Vorpostern recht geben: Es ist auch mir sofort ins Auge geschossen, wie politisch/weltlich/säkular deine Sichtweise ist.
Wo soll auch was anderes herkommen? Dasselbe gilt auch für manche hohen Amtsinhaber in der Kirche. Ein Theologiestudium und ein entsprechendes Amt sagt noch gar nichts über den persönlichen Glauben eines Menschen aus. Derjenige, der jetzt den Vorsitz der DBK nicht mehr anstrebt, glaubt viel mehr an sein gutes und reichliches Essen als an Gott. Stichwort: Gula.

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Dienstag 11. Februar 2020, 19:12
von Bruder Donald
Lauralarissa hat geschrieben:
Dienstag 11. Februar 2020, 18:36
WIr werden den Tradis und ihren Sympathisanten nicht den Gefallen tun zu gehen.
Sorry ... keine Chance!
Da hilft es auch nicht, wenn man uns ständig mangelnden Glauben vorwirft.
Tja, und du tust es schon wieder...
Dir sollte es eben klar sein, dass es nicht um die "Tradis" geht, sondern um Gott und die Kirche.
Beim Synodalen Weg soll es doch um die Rückgewinnung der Gluabwürdigkeit der Kirche gehen. Wie glaubwürdig sind die "Progressiven" und Modernisten, wenn sie zwar offen katholische Standpunkte nicht vertreten, aber sich "katholisch" nennen?
Du magst zwar die Tradis im Auge haben, aber im Grunde schadet ihr der Kirche.

Und Glauben findet man auch bei den Protestanten! Aber diese glauben halt auf ihre Weise, diese ist aber eben nicht katholisch.

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Dienstag 11. Februar 2020, 20:13
von Hanspeter
Lauralarissa hat geschrieben:
Dienstag 11. Februar 2020, 18:36
Bruder Donald hat geschrieben:
Dienstag 11. Februar 2020, 18:21
Lauralarissa hat geschrieben:
Dienstag 11. Februar 2020, 15:17
Mit kommen zwei Fragen:
1. Woelki käme ja vom Alter und der Bedeutung seines Bistums grundsätzlich in Frage - und ich gehe auch davon aus, dass er sich gerne in dem Amt sähe, auch ein gewisses Sendungsbewusstsein hat.
Nun hat er sich mit dem jüngsten Interview zum Synodalen Weg ja völlig ins Aus gekickt, weil jeder weiß, dass seine Wahl das Ende des Synodalen Weges wäre, bevor dieser richtig begonnen hat. Damit ist er derzeit mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehrheitsfähig.
Meine Frage:
Warum hat er dieses Interview so gegeben?
Wusste er damals noch nichts von der Entscheidung von Marx, hat also überhaupt nicht damit gerechnet?
Oder wusste er davon und wollte sich ganz gezielt als konservativer Kandidat ins Spiel bringen? So eine Art Wahlkampf?
Oder war er einfach so erregt und genervt, dass er sich selbst nicht mehr im Griff hatte und daher Unfug geredet hat?
Ich muss meinen Vorpostern recht geben: Es ist auch mir sofort ins Auge geschossen, wie politisch/weltlich/säkular deine Sichtweise ist.
Lycobates hat geschrieben:
Dienstag 11. Februar 2020, 16:32
Hanspeter hat geschrieben:
Dienstag 11. Februar 2020, 16:20
Hier wird das Dilemma deutlich: Die Progressisten denken vorwiegend in politischen Kategorien und wenden diese auch auf die Kirche an. Zu einer geistlich-theologischen Sichtweise sind sie gar (mehr?) nicht fähig.
Man muß zu diesem Schluß kommen
Es gelten rein humanistische, diesseitige, zeitgeistbedingte, autonome, subjektive und daher ungläubige, glaubenszersetzende Kriterien und Gesichtspunkte, bar jeglicher übernatürlicher, theonomer, objektiver Gesinnung.
Damit ist das Gespräch beendet. Es gibt keine gemeinsame Diskussionsbasis.
Ja, zu dieser Erkenntnis komme ich immer mehr und mehr auch.
Anstatt konsequent zu sein und zu den Protestanten zu gehen, wo dieses Denken eh schon weit verbreitet ist, versucht man die kath. Kirche auf entsprechende Niveau herunterzubringen.
WIr werden den Tradis und ihren Sympathisanten nicht den Gefallen tun zu gehen.
Sorry ... keine Chance!
Da hilft es auch nicht, wenn man uns ständig mangelnden Glauben vorwirft.
An Glauben mangelt es Euch nicht, eher habt Ihr zuviel davon. Euer Glaube ist defizitär, das ist das Problem.

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Dienstag 11. Februar 2020, 20:15
von Lauralarissa
Hanspeter hat geschrieben:
Dienstag 11. Februar 2020, 20:13
An Glauben mangelt es Euch nicht, eher habt Ihr zuviel davon. Euer Glaube ist defizitär, das ist das Problem.
Begründung?

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Dienstag 11. Februar 2020, 20:20
von Hanspeter
Lauralarissa hat geschrieben:
Dienstag 11. Februar 2020, 20:15
Hanspeter hat geschrieben:
Dienstag 11. Februar 2020, 20:13
An Glauben mangelt es Euch nicht, eher habt Ihr zuviel davon. Euer Glaube ist defizitär, das ist das Problem.
Begründung?
Das diskutieren wir hier doch schon seit geraumer Zeit seitenweise. Die Begründung hast Du doch gerade noch lesen können.

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Dienstag 11. Februar 2020, 21:18
von Vir Probatus
https://1.bp.blogspot.com/-2PUIRMv-FxE/ ... 2%2529.jpg

Das Foto finde ich immer wieder Klasse!
Es sagt einfach alles.

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Dienstag 11. Februar 2020, 21:43
von Sempre
Vir Probatus hat geschrieben:
Dienstag 11. Februar 2020, 21:18
https://1.bp.blogspot.com/-2PUIRMv-FxE/ ... 2%2529.jpg

Das Foto finde ich immer wieder Klasse!
Es sagt einfach alles.
Werbebilder wirken schon. Habe gleich mal eine Zigarre angemacht.

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Dienstag 11. Februar 2020, 21:56
von Sempre
Erinnert trotz allerlei Widrigkeiten an Päpste aus guten alten Zeiten.

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Dienstag 11. Februar 2020, 22:43
von Ralf
Vir Probatus hat geschrieben:
Dienstag 11. Februar 2020, 21:18
https://1.bp.blogspot.com/-2PUIRMv-FxE/ ... 2%2529.jpg

Das Foto finde ich immer wieder Klasse!
Es sagt einfach alles.
Der barocke Fürsterzbischof eben.

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Dienstag 11. Februar 2020, 23:03
von Lycobates
Ralf hat geschrieben:
Dienstag 11. Februar 2020, 22:43
Vir Probatus hat geschrieben:
Dienstag 11. Februar 2020, 21:18
https://1.bp.blogspot.com/-2PUIRMv-FxE/ ... 2%2529.jpg

Das Foto finde ich immer wieder Klasse!
Es sagt einfach alles.
Der barocke Fürsterzbischof eben.
So barock sieht er doch gar nicht aus.
Sogar das Übergewicht hält sich hier noch in Grenzen.

(Orson Welles als Wolsey ist überzeugender: das wäre dann der Renaissance-Fürst, ein anderes Feindbild der Spießer, und Wolsey war dazu rechtgläubig.


)

Zigarre und ein Glas Whisky (gegen letzteres habe ich nichts einzuwenden, Zigarren mag ich nicht), etwas lässige Haltung (die Jacke wurde augezogen, würde ich nicht tun, Wolsey auch nicht, vielleicht wurde die Matutin gerade antizipiert?), und ein selbstgefälliger, etwas arroganter Gesichtsausdruck.
Letzteres könnte man allerdings bemängeln.

Aber so kann es, und es hat sie gegeben, viele Hunderte von unbescholtenen Pfarrern in deutschen Landen seit vielen Jahrzehnten geben.
I don't see the point.
Zu Herrn Dr. Marx gibt es viel Entscheidenderes zu sagen, als dies.

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Mittwoch 12. Februar 2020, 00:15
von HeGe
Nach dem angekündigten Amtsende von Kardinal Marx hätte ich ja auch noch eine neue Theorie zum neuen "Aufgabenfeld" von Erzbischof Gänswein. :pfeif: 8)

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Mittwoch 12. Februar 2020, 10:26
von Benedikt
HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 12. Februar 2020, 00:15
Nach dem angekündigten Amtsende von Kardinal Marx hätte ich ja auch noch eine neue Theorie zum neuen "Aufgabenfeld" von Erzbischof Gänswein. :pfeif: 8)
Dafür bräuchte er aber erstmal einen Bischofssitz in Deutschland.

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Mittwoch 12. Februar 2020, 10:29
von taddeo
HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 12. Februar 2020, 00:15
Nach dem angekündigten Amtsende von Kardinal Marx hätte ich ja auch noch eine neue Theorie zum neuen "Aufgabenfeld" von Erzbischof Gänswein. :pfeif: 8)
Wenn der aktuelle Papst nicht Bergoglio hieße, sondern Sarah, dann würde ich darauf tippen, daß Gänswein als Apostolischer Visitator für die DBK eingesetzt würde. :pfeif: ;D

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Mittwoch 12. Februar 2020, 10:36
von HeGe
taddeo hat geschrieben:
Mittwoch 12. Februar 2020, 10:29
HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 12. Februar 2020, 00:15
Nach dem angekündigten Amtsende von Kardinal Marx hätte ich ja auch noch eine neue Theorie zum neuen "Aufgabenfeld" von Erzbischof Gänswein. :pfeif: 8)
Wenn der aktuelle Papst nicht Bergoglio hieße, sondern Sarah, dann würde ich darauf tippen, daß Gänswein als Apostolischer Visitator für die DBK eingesetzt würde. :pfeif: ;D
So ungefähr war auch mein Gedanke. ;D

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Mittwoch 12. Februar 2020, 10:37
von Lauralarissa
HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 12. Februar 2020, 10:36
taddeo hat geschrieben:
Mittwoch 12. Februar 2020, 10:29
HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 12. Februar 2020, 00:15
Nach dem angekündigten Amtsende von Kardinal Marx hätte ich ja auch noch eine neue Theorie zum neuen "Aufgabenfeld" von Erzbischof Gänswein. :pfeif: 8)
Wenn der aktuelle Papst nicht Bergoglio hieße, sondern Sarah, dann würde ich darauf tippen, daß Gänswein als Apostolischer Visitator für die DBK eingesetzt würde. :pfeif: ;D
So ungefähr war auch mein Gedanke. ;D
Zum Glück heißt er so aber nicht ...

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Mittwoch 12. Februar 2020, 10:39
von Osthugo
Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 12. Februar 2020, 10:37
HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 12. Februar 2020, 10:36
taddeo hat geschrieben:
Mittwoch 12. Februar 2020, 10:29
HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 12. Februar 2020, 00:15
Nach dem angekündigten Amtsende von Kardinal Marx hätte ich ja auch noch eine neue Theorie zum neuen "Aufgabenfeld" von Erzbischof Gänswein. :pfeif: 8)
Wenn der aktuelle Papst nicht Bergoglio hieße, sondern Sarah, dann würde ich darauf tippen, daß Gänswein als Apostolischer Visitator für die DBK eingesetzt würde. :pfeif: ;D
So ungefähr war auch mein Gedanke. ;D
Zum Glück heißt er so aber nicht ...
Leider.

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Mittwoch 12. Februar 2020, 11:03
von Hanspeter
Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 12. Februar 2020, 10:37
HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 12. Februar 2020, 10:36
taddeo hat geschrieben:
Mittwoch 12. Februar 2020, 10:29
HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 12. Februar 2020, 00:15
Nach dem angekündigten Amtsende von Kardinal Marx hätte ich ja auch noch eine neue Theorie zum neuen "Aufgabenfeld" von Erzbischof Gänswein. :pfeif: 8)
Wenn der aktuelle Papst nicht Bergoglio hieße, sondern Sarah, dann würde ich darauf tippen, daß Gänswein als Apostolischer Visitator für die DBK eingesetzt würde. :pfeif: ;D
So ungefähr war auch mein Gedanke. ;D
Zum Glück heißt er so aber nicht ...
Wieso ist das ein Glück? Was wäre denn für Dich anders? Ich kann jedenfalls nicht erkennen, daß Papst Franziskus die hochgesteckten Erwartungen der deutschen Reformkatholiken erfüllt oder zu erfüllen gedenkt, im Gegenteil. So what?

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Mittwoch 12. Februar 2020, 12:57
von Bruder Donald
In Anbetracht des uns nun vorliegenden Nachsynodalen Schreibens, das als klare Absage gegen reformkatholische Bestrebungen interpretiert werden kann, gibt des Marxens Rücktritt eine gewisse spekulative Note:
Hat er auch u. a. ob dieser Tatsache, dass der Synodale weg nun zum Scheitern verurteilt ist und keine Rückendeckung vom Papst hat, den Hut geworfen?

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Mittwoch 12. Februar 2020, 13:20
von Hanspeter
Bruder Donald hat geschrieben:
Mittwoch 12. Februar 2020, 12:57
In Anbetracht des uns nun vorliegenden Nachsynodalen Schreibens, das als klare Absage gegen reformkatholische Bestrebungen interpretiert werden kann, gibt des Marxens Rücktritt eine gewisse spekulative Note:
Hat er auch u. a. ob dieser Tatsache, dass der Synodale weg nun zum Scheitern verurteilt ist und keine Rückendeckung vom Papst hat, den Hut geworfen?
Das vermute ich auch. In der veröffentlichen Meinung heißt es ja, die Auseinandersetzung mit den Konservativen habe ihn "zermürbt". Da kommen einem ja die Tränen vor Mitleid...........

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Mittwoch 12. Februar 2020, 13:26
von Bruder Donald
Hanspeter hat geschrieben:
Mittwoch 12. Februar 2020, 13:20
Bruder Donald hat geschrieben:
Mittwoch 12. Februar 2020, 12:57
In Anbetracht des uns nun vorliegenden Nachsynodalen Schreibens, das als klare Absage gegen reformkatholische Bestrebungen interpretiert werden kann, gibt des Marxens Rücktritt eine gewisse spekulative Note:
Hat er auch u. a. ob dieser Tatsache, dass der Synodale weg nun zum Scheitern verurteilt ist und keine Rückendeckung vom Papst hat, den Hut geworfen?
Das vermute ich auch. In der veröffentlichen Meinung heißt es ja, die Auseinandersetzung mit den Konservativen habe ihn "zermürbt". Da kommen einem ja die Tränen vor Mitleid...........
Oh ja, diese Mini-Minderheit an bösen Konservativen, welch zermürbende Macht sie doch haben...
Dass man sich nicht zu schade und einem echt nicht peinlich ist, so einen Stuss von sich zu geben. Es ist Grunde nur perfide Hetze. Im besten linksradikalen Stil und Sinn.

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Mittwoch 12. Februar 2020, 13:49
von HeGe
Bruder Donald hat geschrieben:
Mittwoch 12. Februar 2020, 12:57
In Anbetracht des uns nun vorliegenden Nachsynodalen Schreibens, das als klare Absage gegen reformkatholische Bestrebungen interpretiert werden kann, gibt des Marxens Rücktritt eine gewisse spekulative Note:
Hat er auch u. a. ob dieser Tatsache, dass der Synodale weg nun zum Scheitern verurteilt ist und keine Rückendeckung vom Papst hat, den Hut geworfen?
Diese Vermutung hatte ich ja gestern auch schon geäußert: viewtopic.php?p=893540#p893540

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Mittwoch 12. Februar 2020, 14:04
von Bruder Donald
HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 12. Februar 2020, 13:49
Bruder Donald hat geschrieben:
Mittwoch 12. Februar 2020, 12:57
In Anbetracht des uns nun vorliegenden Nachsynodalen Schreibens, das als klare Absage gegen reformkatholische Bestrebungen interpretiert werden kann, gibt des Marxens Rücktritt eine gewisse spekulative Note:
Hat er auch u. a. ob dieser Tatsache, dass der Synodale weg nun zum Scheitern verurteilt ist und keine Rückendeckung vom Papst hat, den Hut geworfen?
Diese Vermutung hatte ich ja gestern auch schon geäußert: viewtopic.php?p=893540#p893540
Ja ich weiß, ich wollte deine Vermutung nochmal aufgreifen und bekräftigen ^^
Alles in allem bleibt es zwar Spekulation, aber so vollkommen unrealistisch ist es eben dann doch nicht.

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Mittwoch 12. Februar 2020, 14:10
von Fuchsi
Heute ein Kommentar zum Marx-Rücktritt in der Tageszeitung. Der Redakteur lobt EB Marx als entwicklungsfähig vom barocken Benedetto-Gefolgsmann zum fortschrittlichen Francesco-Freund.

:/ :/

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Sonntag 16. Februar 2020, 08:51
von Vir Probatus
Gestern Abend, Vorabendmesse in einem Ortsteil von Xanten am Niederrhein:

Der Zelebrant, sicherlich nicht ein in Deutschland geborener, kämpft mit Problemen in der Stimme.

Er unterbricht seine Predigt und sagt folgenden Satz:

"Entschuldigen Sie bitte meinen Hals, aber den werden ja in dieser Woche viele Menschen haben."

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Sonntag 16. Februar 2020, 10:03
von Lauralarissa
Vir Probatus hat geschrieben:
Sonntag 16. Februar 2020, 08:51
Gestern Abend, Vorabendmesse in einem Ortsteil von Xanten am Niederrhein:

Der Zelebrant, sicherlich nicht ein in Deutschland geborener, kämpft mit Problemen in der Stimme.

Er unterbricht seine Predigt und sagt folgenden Satz:

"Entschuldigen Sie bitte meinen Hals, aber den werden ja in dieser Woche viele Menschen haben."
:D :D :klatsch: :klatsch: :klatsch:

Re: Die Deutsche Bischofskonferenz

Verfasst: Sonntag 16. Februar 2020, 10:30
von Petrus
Fuchsi hat geschrieben:
Mittwoch 12. Februar 2020, 14:10
Heute ein Kommentar zum Marx-Rücktritt in der Tageszeitung. Der Redakteur lobt EB Marx als entwicklungsfähig vom barocken Benedetto-Gefolgsmann zum fortschrittlichen Francesco-Freund.

:/ :/
hallo Fuchsi,

hasse ma nen link?

danke,

Petrus.