David Berger: Der heilige Schein

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baculifer
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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von baculifer » Montag 10. Juni 2013, 11:02

Und der Hund?? :hae?: :kotz:

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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von baculifer » Montag 10. Juni 2013, 11:12

Ich bin richtig schockiert!
Soweit musste es ja kommen, dass der Homo-Relativismus sogar die Familie in den Schmutz hineinzieht.
Eine ekelhafte Dreier-Homo-Beziehung als Familie zu bezeichnen - mit Vater, Vater, Sohn - das ist einfach nur schwachsinnig und an der Realität vorbei. Das stellt sogar noch die "Homo-Ehe"-Befürworter in den Schatten und beleidigt alle normalen Familien!

http://www.kath.net/news/41598

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Torsten
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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von Torsten » Montag 10. Juni 2013, 12:09

civilisation hat geschrieben:
Wie gut wir drei uns verstehen und dass sich ziemlich deutliche familiäre Strukturen ausgebildet haben, in denen wir uns alle sehr wohl fühlen, ist uns dreien aber so richtig erst vor einer Woche bewusst geworden. Zuerst war das mit zwei Vätern und einem Sohn eigentlich mehr eine lustige Sache, aber dann sind doch ähnliche Gefühle, wie die, die ein Vater für seinen Sohn empfindet dazu gekommen. In diesem Fall sind das dann zwei Väter ... Das besondere daran, das uns von den anderen "normalen" Regenbogenfamilien unterscheidet: da wir nicht Christians leibliche Väter sind und Christian ein erwachsener Mann ist, der weiß, was er tut und will, gibt es auch tollen Sex.
:würg: :kotz:
Das sieht mir doch sehr nach überspitzter Provokation aus. Und es sollte nicht unbedingt für bare Münze genommen werden, meine ich. Der Vater des Gedankens dieser "Regenbogenfamilie" haust wahrscheinlich in irgendeinem dunklen Raum in Berlin. Da, wo man weder den Kopf noch sonstwas reinstecken möchte.

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baculifer
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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von baculifer » Montag 10. Juni 2013, 12:31

Torsten hat geschrieben:
civilisation hat geschrieben:
Wie gut wir drei uns verstehen und dass sich ziemlich deutliche familiäre Strukturen ausgebildet haben, in denen wir uns alle sehr wohl fühlen, ist uns dreien aber so richtig erst vor einer Woche bewusst geworden. Zuerst war das mit zwei Vätern und einem Sohn eigentlich mehr eine lustige Sache, aber dann sind doch ähnliche Gefühle, wie die, die ein Vater für seinen Sohn empfindet dazu gekommen. In diesem Fall sind das dann zwei Väter ... Das besondere daran, das uns von den anderen "normalen" Regenbogenfamilien unterscheidet: da wir nicht Christians leibliche Väter sind und Christian ein erwachsener Mann ist, der weiß, was er tut und will, gibt es auch tollen Sex.
:würg: :kotz:
Das sieht mir doch sehr nach überspitzter Provokation aus. Und es sollte nicht unbedingt für bare Münze genommen werden, meine ich. Der Vater des Gedankens dieser "Regenbogenfamilie" haust wahrscheinlich in irgendeinem dunklen Raum in Berlin. Da, wo man weder den Kopf noch sonstwas reinstecken möchte.

Hallo? Der "Vater" ist der Katholikenhasser Herr Berger, sein Mitstreiter Herr Klaus Krauss, der verlorene "Sohnemann" Herr Christian Sierk. Und diese hausen nicht in einem "dunklem Raum" sondern in Sodom und Gomorrha.
https://www.facebook.com/profile.php?id ... ion=stream

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Torsten
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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von Torsten » Montag 10. Juni 2013, 13:12

Da war ich wohl zu sehr auf den Familienbegriff fixiert. Ich hatte das wirklich als schlechten Scherz aufgefasst ..

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baculifer
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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von baculifer » Montag 10. Juni 2013, 13:23

Torsten hat geschrieben:Da war ich wohl zu sehr auf den Familienbegriff fixiert. Ich hatte das wirklich als schlechten Scherz aufgefasst ..
Zuerst dachte ich das auch.
Aber das bestätigt nur, dass bei Herrn B. eine ganz gewaltige Schraube locker ist.
Oder, dass es mit unserer Gesellschaft wirklich Berg(er) ab geht.

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Juergen
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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von Juergen » Montag 10. Juni 2013, 15:27

Wie alt ist Herr Berger und wie alt derjenige, den er nun "Sohn" nennt?
Gruß
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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von Gallus » Montag 10. Juni 2013, 15:59

Und das hier schreibt lt. der oben zitierten Webseite der Würzburger Hochschulpfarrer über diese "Familie":
Hw. Hose hat geschrieben:Dann habe ich den Blog "Projekt Regenbogenfamilie" in Ruhe gelesen, war mit meinen Gedanken bei David und Klaus, so wie ich sie kenne und habe schlicht die tolle Liebesgeschichte von drei erwachsenen Menschen entdeckt und mich mit den ihnen gefreut. Sorry, dass ich jetzt etwas poetisch werde, aber ich muss bei der Diskussion hier an ein wunderbares Gedicht von Rilke denken, das mir schon oft geholfen hat, mich von meiner manchmal verbissenen Festlegung auf Begrifflichkeiten, die das Leben oft eher einengen, zu lösen.
Ist dem Mann noch zu helfen? :vogel:

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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von Juergen » Montag 10. Juni 2013, 16:03

Gallus hat geschrieben:Ist dem Mann noch zu helfen? :vogel:
Der genießt in der Diözese ziemliche Narrenfreiheit. – Mit Betonung auf Narren.
Gruß
Jürgen

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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von Torsten » Montag 10. Juni 2013, 16:12

Familie ist, was man dazu macht

Dann lass ich den Slogan des Blogs:
[...]
Das machte mich neugierig und plötzlich machte alles Sinn.
Es ist die Sprache, die einem sofort auffällt.
David, Klaus und Christian übernehmen schlicht und einfach Verantwortung für einander, sie erwidern Gefühle und teilen ihr Leben miteinander. Ist das nicht großartig?!

Die Lebensrealitäten in unserer Gesellschaft sind vielfältig. [...] gesehen aus dem Blickwinkel der heteronormativen, zweigescheltlichen Mehrheitsgesellschaft, als Teil der Minderheit befreit sind von einigen gesellschaftlichen Zwängen. [...] Prozess der Familienbildung. [...] wie Verantwortungsgemeinschaften aufgebaut sein können [...] Familie ist da, wo Menschen Verantwortung für einander übernehmen.(Sozial ist, was Arbeit schafft! - Anm. von mir] [...] Alternative Verantwortungsgemeinschaften zu leben, geschweige denn sie fest in die Gesellschaft zu implementieren, ist eine der großen Aufgaben vor der wir stehen.
Angepasst, gekünstelt und hohl. Da wirkt nichts eigen oder ehrlich. Man gewinnt den Eindruck, es mit einem Mernschen zu tun zu haben, der in einer "Lila-Rosa-Laune-Welt" lebt, aber voll engagiert. Ich will hier nicht den Begriff "Gutmensch" bringen, weil es das nicht charakterisiert. Der redet wie ein FDJ-Sekretär, bei dem die Gehirnwäsche bei 90 Grad lief.

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Juergen
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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von Juergen » Montag 10. Juni 2013, 16:28

Torsten hat geschrieben:
Familie ist, was man dazu macht

Dann lass ich den Slogan des Blogs:
[...]
Das machte mich neugierig und plötzlich machte alles Sinn.
Es ist die Sprache, die einem sofort auffällt.
David, Klaus und Christian übernehmen schlicht und einfach Verantwortung für einander, sie erwidern Gefühle und teilen ihr Leben miteinander. Ist das nicht großartig?!

Die Lebensrealitäten in unserer Gesellschaft sind vielfältig. [...] gesehen aus dem Blickwinkel der heteronormativen, zweigescheltlichen Mehrheitsgesellschaft, als Teil der Minderheit befreit sind von einigen gesellschaftlichen Zwängen. [...] Prozess der Familienbildung. [...] wie Verantwortungsgemeinschaften aufgebaut sein können [...] Familie ist da, wo Menschen Verantwortung für einander übernehmen.(Sozial ist, was Arbeit schafft! - Anm. von mir] [...] Alternative Verantwortungsgemeinschaften zu leben, geschweige denn sie fest in die Gesellschaft zu implementieren, ist eine der großen Aufgaben vor der wir stehen.
Angepasst, gekünstelt und hohl. Da wirkt nichts eigen oder ehrlich. Man gewinnt den Eindruck, es mit einem Mernschen zu tun zu haben, der in einer "Lila-Rosa-Laune-Welt" lebt, aber voll engagiert. Ich will hier nicht den Begriff "Gutmensch" bringen, weil es das nicht charakterisiert. Der redet wie ein FDJ-Sekretär, bei dem die Gehirnwäsche bei 90 Grad lief.
Interessant, was Herr Franke da schreibt:
…Das klingt gerade ziemlich nach “Ehe abschaffen”, gemeint ist aber weiterhin “Ehe öffnen” , um der Ehe eine neue Bedeutung zu geben. Das haben wir schon einmal. Als wir aus der Ehe mehr gemacht haben, als ein Sakrament der katholischen Kirche – die Rede ist von der Zivilehe. Das machen wir heute, indem wir die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare öffnen. Wir können es wieder tun – nur sollten wir es dann nicht mehr Ehe nennen, sondern Verantwortungsgemeinschaft, oder schlicht Familienvertrag. Letzteres ist keine Erfindung von mir, sondern grüne Beschlusslage – z.B. in NRW seit März 2009.
Wenn die Sache nicht Ehe genannt würde, dann wäre m.E. viel Schärfe aus der Diskussion genommen. – Soweit so gut.

Interessant ist der historische Kontext, auf den er sich beruft, wenn er von einer "Öffnung der Ehe" spricht. WIR (wer ist wir?) hätten mit der Zivilehe aus der Ehe mehr (nicht weniger??) gemacht als ein katholisches Sakrament. Die Zivilehe ist allerdings etwas, das anfanghaft Napoleon nach Deutschland gebracht hat. Letztlich kam die vorgeschriebene Zivielehe allerdings erst mit dem Kulturkampf um 1875. Wenn Herr Franke mit den französischen Revolutionären nun "Wir" meint, dann weiß man wenigstens wo man ihn einzuordnen hat. Aber vielleicht versteht er unter Wir ja auch Bismark und Konsorten. :hmm:

Vergessen hat er allerdings, daß – entgegen den Vereinbarungen im Konkordat – in Deutschland tatsächlich die Ehe geöffnet wurde: nämlich im Jahre 2008 als die Gängelung der Notwendigkeit der zivilen Vorausheirat abgeschafft wurde und (wieder) rein kirchliche Eheschließungen möglich wurden.
Gruß
Jürgen

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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von Florianklaus » Mittwoch 17. Juli 2013, 09:54

"Tischgespräch" der "Welt" mit David Berger: http://www.welt.de/kultur/medien/articl ... -auch.html

Dieter
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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von Dieter » Mittwoch 17. Juli 2013, 19:07

Florianklaus hat geschrieben:"Tischgespräch" der "Welt" mit David Berger: http://www.welt.de/kultur/medien/articl ... -auch.html


David Berger tut sich und anderen schwulen Katholiken keinen Gefallen, wenn er sein neues Dreiecksverhältnis in die Welt hinein posaunt.

Wenn er dabei bleibt, sollte er konsequenterweise bei seinen Talkshowauftritten die Ehe zu dritt fordern. Wenn er das nicht will, sollte er darüber besser den Mund halten.

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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von Dschungelboy » Mittwoch 17. Juli 2013, 19:59

Schwul? Total normal! Homo-Ehe? Jetzt sogar steuerlich gefördert!

Also muss was neues her. Man hangelt sich von Tabubruch zu Tabubruch. Was kommt als nächstes? :bedrippelt:
Katholischerseits ist darauf hinzuweisen, dass auch eine am Sukzessionsbegriff orientierte Ekklesiologie, wie sie in der katholischen Kirche gilt, keineswegs die Heil schaffende Gegenwart des Herrn im lutherischen Abendmahl leugnen muss.

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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von Robert Ketelhohn » Donnerstag 18. Juli 2013, 08:54

Juergen hat geschrieben:Vergessen hat er allerdings, daß – entgegen den Vereinbarungen im Konkordat – in Deutschland tatsächlich die Ehe geöffnet wurde: nämlich im Jahre 2008 als die Gängelung der Notwendigkeit der zivilen Vorausheirat abgeschafft wurde und (wieder) rein kirchliche Eheschließungen möglich wurden.
Echt? – Das hab’ ich gar nicht mitbekommen.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
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Robert Ketelhohn
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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von Robert Ketelhohn » Donnerstag 18. Juli 2013, 09:05

Dieter hat geschrieben:David Berger tut sich und anderen schwulen Katholiken keinen Gefallen, wenn er sein neues Dreiecksverhältnis in die Welt hinein posaunt.
So würde ich das nicht nennen, wenn gealterte Sodomiten sich einen Lustknaben zulegen.
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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von Protasius » Donnerstag 18. Juli 2013, 10:03

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:Vergessen hat er allerdings, daß – entgegen den Vereinbarungen im Konkordat – in Deutschland tatsächlich die Ehe geöffnet wurde: nämlich im Jahre 2008 als die Gängelung der Notwendigkeit der zivilen Vorausheirat abgeschafft wurde und (wieder) rein kirchliche Eheschließungen möglich wurden.
Echt? – Das hab’ ich gar nicht mitbekommen.
Doch, das gab es, allerdings hieß es dann von den Kirchen, daß man trotzdem gerne einen Trauschein sähe von wegen der Versorgungssicherheit oder so. War ein bißchen komisch.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von umusungu » Donnerstag 18. Juli 2013, 10:42

eine kirchliche Trauung ohne vorherige Ziviltrauung ist tatsächlich wieder möglich - allerdings nur mit bischöflicher Genehmigung.
Diese kirchliche Eheschließung hat allerdings keinerlei zivile Folgen.

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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von HeGe » Donnerstag 18. Juli 2013, 10:47

umusungu hat geschrieben:Diese kirchliche Eheschließung hat allerdings keinerlei zivile Folgen.
Das würde ich so pauschal nicht unterschreiben. Ich gehe beispielsweise davon aus, dass eine kirchliche Trauung den Sozialämtern als Indiz für das Vorliegen einer Bedarfsgemeinschaft bei der eventuellen Gewährung sozialhilferechtlicher Leistungen dient.
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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von holzi » Donnerstag 18. Juli 2013, 10:51

HeGe hat geschrieben:
umusungu hat geschrieben:Diese kirchliche Eheschließung hat allerdings keinerlei zivile Folgen.
Das würde ich so pauschal nicht unterschreiben. Ich gehe beispielsweise davon aus, dass eine kirchliche Trauung den Sozialämtern als Indiz für das Vorliegen einer Bedarfsgemeinschaft bei der eventuellen Gewährung sozialhilferechtlicher Leistungen dient.
Den Sozialämtern reicht dazu schon eine gemeinsame Adresse. Aber für sich allein genommen hat die rein kirchliche Eheschließung wirklich keine zivilrechtlichen Folgen.
Die Zeit ist, bei Licht besehen, immer gleich gut und gleich schlecht am Ende vom Jahre wie am Anfange desselben, nur die besseren Menschen machen die Zeiten besser, und bessere Menschen macht nur das treu geübte Christentum.
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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von HeGe » Donnerstag 18. Juli 2013, 11:03

holzi hat geschrieben:Den Sozialämtern reicht dazu schon eine gemeinsame Adresse. Aber für sich allein genommen hat die rein kirchliche Eheschließung wirklich keine zivilrechtlichen Folgen.
Auch die gemeinsame Adresse ist letztlich nur ein Indiz. Beide Tatsachen können für sich allein genügen, müssen aber nicht.

Aber wir kommen vom Thema des Threads weg. ;)
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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von Melody » Donnerstag 18. Juli 2013, 13:46

Das ist hier zwar nicht Thema, aber ich hab 29 so ein Paar kennengelernt. Die hatten sich sehr gefreut, dass sie ihre Beziehung endlich kirchenrechtlich auf ordentliche Füße stellen konnten. Aber zivil heiraten wollten sie nicht, weil man dann - ich glaub, das war der Grund - die Witwenrente verliert.

EDIT: Dazu gibt es einen Thread: viewtopic.php?f=3&t=7781&start=
Ewa Kopacz: «Für mich ist Demokratie die Herrschaft der Mehrheit bei Achtung der Minderheitenrechte, aber nicht die Diktatur der Minderheit»

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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von Dieter » Donnerstag 18. Juli 2013, 13:57

Melody hat geschrieben:Das ist hier zwar nicht Thema, aber ich hab 29 so ein Paar kennengelernt. Die hatten sich sehr gefreut, dass sie ihre Beziehung endlich kirchenrechtlich auf ordentliche Füße stellen konnten. Aber zivil heiraten wollten sie nicht, weil man dann - ich glaub, das war der Grund - die Witwenrente verliert.

EDIT: Dazu gibt es einen Thread: viewtopic.php?f=3&t=7781&start=

und hier:

viewtopic.php?f=6&t=15789&hilit=rentner

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MODERATION

Beitrag von cantus planus » Donnerstag 18. Juli 2013, 14:05

Damit bitte endgültig zurück zum Thema. Wir wollen diesem Strang nicht zu noch mehr Aufmerksamkeit verhelfen, als das leidige Thema sowieso schon hat. Danke!

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‎Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky

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Soulfly
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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von Soulfly » Donnerstag 18. Juli 2013, 23:41

Ich halte David Berger immer noch für eine tiefgläubigen Menschen.
Schade ist, dass er sich vom heute teilweise degenerierten Journalismus
missbrauchen lässt.
Ich habe die Talkshow damals bei Anne Will gesehen.
Ganz schlimm. Das war ganz niedriges Niveau.

Und eigentlich hat David Berger sich, obwohl er den Talk "gewonnen" hatte, wie ein
Tanzbär mit dem Ring an der Nase durch die Manege führen lassen.
Musste herhalten für den schwulen, rechtlosen Mitmenschen.
Dass er Theologe ist war das Salz in der Suppe.
Seine Rolle war das unbekümmerte Eichhörnchen zu spielen:
"Ach wie süß. Das müssen wir schützen!"

Dabei ist er ein gestandener, intelligenter Mann.
Das hat er gar nicht nötig.
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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von overkott » Montag 29. Juli 2013, 18:09

David Berger könnte heute Prälat bei der Vatikanbank sein, hätte er auf die richtigen Freunde gesetzt.

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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von Exilfranke » Dienstag 30. Juli 2013, 12:05

Gott sei Dank: David Berger geht Papst Franz' "neuer Kurs" nicht weit genug:

http://www.vice.com/de/read/der-papst-f ... rce=vicefb
„Was du in anderen entzünden willst, muss in dir selbst brennen.“ - Aurelius Augustinus.

Bitt Gott für uns, Maria.

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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von overkott » Dienstag 30. Juli 2013, 12:13

Ich denke, Berger ist out. Berger träumt von etwas anderem als vor einer sittlich erneuerten Kirche. Christus stellt die Gläubigen frei vor die Entscheidung, in die himmlische Stadt einzuziehen oder draußen zu bleiben.

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Torsten
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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von Torsten » Dienstag 30. Juli 2013, 14:08

Als Katholik, der von seinem Schöpfer sein Schwulsein als Geschenk und Aufgabe dankbar empfangen hat und der daher das Nicht-Ausleben dieser Sexualität mindestens als Unhöflichkeit seinem Schöpfer gegenüber betrachtet, frage ich Franziskus: „Ja, wer bist du, dass du über mich richtest?“
Ein Pädophiler wäre nach dieser Denkart dann von seinem Schöpfer gestraft, gerichtet. Was hat der bei seiner Geburt falsch gemacht? Was hier offenbar wird ist schlichtweg Aberglauben, verpackt in Schwulst. Der den persönlichen Vorlieben des Autors entgegenkommt, aber keinen gemeinsamen Nenner für alle beinhaltet. Dieser Nenner ist etwas ganz geringes, und baut auf die Verschiedenheit der Geschlechter. Auf das Ausleben eines Gemütszustandes und die dafür gezeigte Empathie. Mehr ist es nicht. Aber dort wird geliebt, und nicht einander Liebe geschworen. Was viel Raum lässt für Enttäuschung und Hass, der deshalb ständig mit neuen Versprechen gefüllt werden muss, um den Schein zu wahren. Die Liebe ist kein Drama, nichts, für das man sich aufreibt. Oder gar umbringt.

Es ist die Basis, auf der das Leben aufbaut. Es ist das Band zwischen dem, was gebiert und dem, was geboren wurde - geschöpft. In dieser einen Form liegt der ganze Reichtum menschlicher Existenz, die den Namen auch verdient.

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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von Sebastian » Dienstag 30. Juli 2013, 16:04

overkott hat geschrieben:Ich denke, Berger ist out.
:klatsch: :ja:
overkott hat geschrieben:Christus stellt die Gläubigen frei vor die Entscheidung, in die himmlische Stadt einzuziehen oder draußen zu bleiben.
:klatsch: :ja:
"Selig sind die, die nicht gesehen und doch geglaubt haben" (Joh. 20,31)

Kilianus
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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von Kilianus » Donnerstag 29. Mai 2014, 13:30

David Bergers derzeitiger Arbeitgeber ist in Schwierigkeiten.

http://www.brunogmuender.com/news/bruno ... nz-antrag/

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ar26
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Re: David Berger: Der heilige Schein

Beitrag von ar26 » Donnerstag 29. Mai 2014, 14:00

Endlich mal 'ne gute Nachricht aus Sodom.

PS: Die Aufmachung der Seite spricht Bände. Einfach widerlich.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

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