Nachrichten zum Thema Lebensschutz

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Niels
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Niels » Dienstag 24. September 2019, 20:32

Lauralarissa hat geschrieben:
Dienstag 24. September 2019, 19:53
Engagiert euch! Gebt euer Herzblut für das, was euch wichtig ist!

Laura
Tun wir doch... ;D
Nolite timere pusillus grex, quia complacuit Patri vestro dare vobis regnum.

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Bruder Donald
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Bruder Donald » Dienstag 24. September 2019, 21:47

Lauralarissa hat geschrieben:
Dienstag 24. September 2019, 19:53
Ich wiederhole meine in diesem Forum schon 100x gestellte Frage:
Und ich werde wohl immer fragen müssen: Warum sind "Progressive" in einem "Verein", dessen Satzung sie nicht akzeptieren, dessen Ziele sie nicht teilen und sich für ihn vor Externen schämen?
Prüft alles und behaltet das Gute! (1. Thess 5,21)

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Bruder Donald
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Bruder Donald » Mittwoch 25. September 2019, 11:40

Wenn die deutschsprachige und die slowakische Ausgabe von „Vatican News“ über den jeweiligen nationalen Marsch für das Leben berichten.
Liebe Redaktion von „Vatican News“: Aktuelle Fotos vom Marsch für das Leben Berlin 2019 hätten sich durch Kontakt mit den Lebensschützern in Deutschland kostenfrei besorgen lassen. Keine Sorge, die Lebensschützer beißen nicht. Oder gibt es möglicherweise ein Interesse daran, dass Sie keine Fotos hiesiger Lebensschützer mitsamt ihrer Plakate (einschließlich der leicht verständlichen und nicht fremdsprachlichen Botschaften) zeigen wollen?
So viel zum "Verfolgungswahn"...
Zuletzt geändert von Hubertus am Mittwoch 25. September 2019, 14:37, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Link repariert.
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Juergen
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Juergen » Mittwoch 25. September 2019, 11:53

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

Lauralarissa
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Lauralarissa » Mittwoch 25. September 2019, 12:31

Wie wäre es damit, das eine zu tun und das andere nicht zu lassen?

Das Klima zu schützen und Strukturen zu schaffen, in denen Abtreibungen nicht mehr nötig sind?

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Bruder Donald
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Bruder Donald » Mittwoch 25. September 2019, 12:39

Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 25. September 2019, 12:31
Wie wäre es damit, das eine zu tun und das andere nicht zu lassen?

Das Klima zu schützen und Strukturen zu schaffen, in denen Abtreibungen nicht mehr nötig sind?
Was brauchts mehr? Strukturen oder eben das Bewusstsein etwas zu unterlassen, was naturgemäß falsch ist?

Würdest du bei Diebstahl auch sagen, es braucht zunächst Strukturen, die Diebstahl unnötig machen, oder primär das Bewusstsein, das Diebstahl unzulässig ist?
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holzi
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von holzi » Mittwoch 25. September 2019, 21:50

PascalBlaise hat geschrieben:
Sonntag 22. September 2019, 22:01
Juergen hat geschrieben:
Sonntag 22. September 2019, 21:37
PascalBlaise hat geschrieben:
Sonntag 22. September 2019, 20:21
@Juergen: Wieviele Kinder hast Du - nur mal interessehalber?
Keine – und das ist auch gut so.

Wenn Du in Deinem vorigen Post Leuten ankreidest, dass sie Selbstverwirklichung möglichen Kindern vorziehen, selber aber keine Kinder hast, wirkt das dann nicht - sagen wir mal - inkonsistent? Ich kenne jetzt Deine persönlichen Umstände nicht, geht mich auch nichts an, aber mir erscheint es seltsam, wenn Kinderlose die mangelnde Beteitschaft zu Kindern bei Anderen beklagen.
Ich glaube aber auch nicht, dass Jürgen seine Kinder abtreiben würde.
Diese Nachricht wurde CO²-neutral, umweltfreundlich, aus wiederverwerteten Buchstaben von weggeworfenen E-Mails geschrieben und ist digital voll abbaubar.

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Hubertus
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Hubertus » Freitag 27. September 2019, 21:07

Lauralarissa hat geschrieben:
Dienstag 24. September 2019, 19:53
Ich wiederhole meine in diesem Forum schon 100x gestellte Frage:
Wenn du - wie so manch anderer User hier - der Meinung bist, dass die Progressiven die "Kirche vor die Wand fahren?". Welche konkreten Aktivitäten unternehmt ihr, um die Kirche zu retten?

Engagiert euch! Gebt euer Herzblut für das, was euch wichtig ist!

Laura

[url=Reinhold Schneider, 1936 ([url=https://johannesklinkmueller.wordpress.com/2008/09/18/allein-den-betern/]Textquelle[/url]) hat geschrieben:Allein den Betern kann es noch gelingen
Das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten
Und diese Welt den richtenden Gewalten
Durch ein geheiligt Leben abzuringen.

Denn Täter werden nie den Himmel zwingen:
Was sie vereinen, wird sich wieder spalten,
Was sie erneuern, über Nacht veralten,
Und was sie stiften, Not und Unheil bringen.

Jetzt ist die Zeit, da sich das Heil verbirgt,
Und Menschenhochmut auf dem Markte feiert,
Indes im Dom die Beter sich verhüllen,

Bis Gott aus unsern Opfern Segen wirkt
Und in den Tiefen, die kein Aug‘ entschleiert,
Die trockenen Brunnen sich mit Leben füllen.
(Hervorhebung von mir.)


Gebet und Opfer sind unbestreitbar das wirksamste Mittel, Gnaden von Gott zu erwirken.
Die Katholiken sollten in erster Linie 'den Himmel bestürmen', um die Kirche zu retten.
Bezeichnend, daß bisher darauf nicht verwiesen wurde. Offenbar spielt diese Dimension geistlichen Lebens mittlerweile keine Rolle mehr.

Reiner Aktionismus wird jedenfalls die Kirche nicht retten können.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Lycobates
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Lycobates » Samstag 28. September 2019, 07:57

Hubertus hat geschrieben:
Freitag 27. September 2019, 21:07
Lauralarissa hat geschrieben:
Dienstag 24. September 2019, 19:53
Ich wiederhole meine in diesem Forum schon 100x gestellte Frage:
Wenn du - wie so manch anderer User hier - der Meinung bist, dass die Progressiven die "Kirche vor die Wand fahren?". Welche konkreten Aktivitäten unternehmt ihr, um die Kirche zu retten?

Engagiert euch! Gebt euer Herzblut für das, was euch wichtig ist!

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[url=Reinhold Schneider, 1936 ([url=https://johannesklinkmueller.wordpress.com/2008/09/18/allein-den-betern/]Textquelle[/url]) hat geschrieben:Allein den Betern kann es noch gelingen
Das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten
Und diese Welt den richtenden Gewalten
Durch ein geheiligt Leben abzuringen.

Denn Täter werden nie den Himmel zwingen:
Was sie vereinen, wird sich wieder spalten,
Was sie erneuern, über Nacht veralten,
Und was sie stiften, Not und Unheil bringen.

Jetzt ist die Zeit, da sich das Heil verbirgt,
Und Menschenhochmut auf dem Markte feiert,
Indes im Dom die Beter sich verhüllen,

Bis Gott aus unsern Opfern Segen wirkt
Und in den Tiefen, die kein Aug‘ entschleiert,
Die trockenen Brunnen sich mit Leben füllen.
(Hervorhebung von mir.)


Gebet und Opfer sind unbestreitbar das wirksamste Mittel, Gnaden von Gott zu erwirken.
Die Katholiken sollten in erster Linie 'den Himmel bestürmen', um die Kirche zu retten.
Bezeichnend, daß bisher darauf nicht verwiesen wurde. Offenbar spielt diese Dimension geistlichen Lebens mittlerweile keine Rolle mehr.

Reiner Aktionismus wird jedenfalls die Kirche nicht retten können.
Das ist unzweifelhaft, aber es muß doch betont werden, daß nicht „die Kirche“, sondern die Seelen ihrer Gläubigen „gerettet“ werden müssen. Durch Fasten und Beten.
Die Kirche als solche braucht nicht gerettet zu werden, schon gar nicht von Menschenhand, denn sie besitzt die Verheißung der Unzerstörbarkeit und Ewigkeit. Klein und kleiner wird sie allerdings werden, auch das ist uns verheißen, aber plus aut minus non mutat speciem, und mit Melchor Cano sei festgehalten, daß satis est, Ecclesiam semel in totum mundum esse fusam, ut etiamnum vere catholica dicatur. Es reicht, daß die Kirche (im Laufe der Geschichte) einmal auf dem ganzen Erdkreis verbreitet war, um sie auch dann (wenn das nicht mehr der Fall ist) wahrhaft katholisch nennen zu können.
(De locis, IV, 6, ad 13, S. 160 der ed. princeps von Salamanca 1563, vgl. St. Bellarmin, De Eccl. IV,7.)
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
*
Fac me Tibi semper magis credere, in Te spem habere, Te diligere
*
... una cum omnibus orthodoxis, atque catholicae et apostolicae fidei cultoribus

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Hubertus
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Hubertus » Samstag 28. September 2019, 08:29

Lycobates hat geschrieben:
Samstag 28. September 2019, 07:57
Das ist unzweifelhaft, aber es muß doch betont werden, daß nicht „die Kirche“, sondern die Seelen ihrer Gläubigen „gerettet“ werden müssen. Durch Fasten und Beten.
Richtig. Danke für die Präzisierung.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

PascalBlaise
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von PascalBlaise » Samstag 28. September 2019, 17:43

holzi hat geschrieben:
Mittwoch 25. September 2019, 21:50
PascalBlaise hat geschrieben:
Sonntag 22. September 2019, 22:01
Juergen hat geschrieben:
Sonntag 22. September 2019, 21:37
PascalBlaise hat geschrieben:
Sonntag 22. September 2019, 20:21
@Juergen: Wieviele Kinder hast Du - nur mal interessehalber?
Keine – und das ist auch gut so.

Wenn Du in Deinem vorigen Post Leuten ankreidest, dass sie Selbstverwirklichung möglichen Kindern vorziehen, selber aber keine Kinder hast, wirkt das dann nicht - sagen wir mal - inkonsistent? Ich kenne jetzt Deine persönlichen Umstände nicht, geht mich auch nichts an, aber mir erscheint es seltsam, wenn Kinderlose die mangelnde Beteitschaft zu Kindern bei Anderen beklagen.
Ich glaube aber auch nicht, dass Jürgen seine Kinder abtreiben würde.
Na davon redet ja auch gar keiner.
– et lux in tenebris lucet et tenebrae eam non comprehenderunt –

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Benedikt
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Benedikt » Sonntag 29. September 2019, 12:41

Lauralarissa hat geschrieben:
Dienstag 24. September 2019, 18:41
Wenn alle, die weltweit auf einem Marsch für das Leben wäre, das Geld, das sie für Fahrkarte etc. ausgeben für Mutter-Kind-Projekte spenden würden und in der investierten Zeit sich als kostenlose Babysitter oder Leihgroßeltern zur Verfügung stellen würde, wäre meines Erachtens mehr für das ungeborene Leben getan als mit Großdemos ...
Sicher nicht. Hierzulande wird ja allerseltenst deswegen abgetrieben, weil das Geld knapp ist. Es ist eher umgekehrt. Es wird eher abgetrieben, weil man seinen Wohlstand (materiell und zeitlich) nicht mit dem Nachwuchs teilen will.
"Kommt ihm der Staatsumwälzer nicht wie Sisyphus vor? Die Last wird nie oben bleiben, wenn nicht eine Anziehung gegen den Himmel sie auf der Höhe schwebend erhält." - Novalis: Europa

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Hubertus
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Hubertus » Sonntag 29. September 2019, 15:38

Benedikt hat geschrieben:
Sonntag 29. September 2019, 12:41
Lauralarissa hat geschrieben:
Dienstag 24. September 2019, 18:41
Wenn alle, die weltweit auf einem Marsch für das Leben wäre, das Geld, das sie für Fahrkarte etc. ausgeben für Mutter-Kind-Projekte spenden würden und in der investierten Zeit sich als kostenlose Babysitter oder Leihgroßeltern zur Verfügung stellen würde, wäre meines Erachtens mehr für das ungeborene Leben getan als mit Großdemos ...
Sicher nicht. Hierzulande wird ja allerseltenst deswegen abgetrieben, weil das Geld knapp ist. Es ist eher umgekehrt. Es wird eher abgetrieben, weil man seinen Wohlstand (materiell und zeitlich) nicht mit dem Nachwuchs teilen will.
:daumen-rauf:
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

Lauralarissa
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Lauralarissa » Sonntag 29. September 2019, 18:31

Hubertus hat geschrieben:
Sonntag 29. September 2019, 15:38
Benedikt hat geschrieben:
Sonntag 29. September 2019, 12:41
Sicher nicht. Hierzulande wird ja allerseltenst deswegen abgetrieben, weil das Geld knapp ist. Es ist eher umgekehrt. Es wird eher abgetrieben, weil man seinen Wohlstand (materiell und zeitlich) nicht mit dem Nachwuchs teilen will.
:daumen-rauf:
Das mag stimmen, wenn man die Sache aus der Distanz betrachtet. Aber ich erlaube mir trotzdem, ein paar Anmerkungen zu machen:
1. Es gibt auch in Deutschland große materielle Not. Jedes fünfte Kind in Deutschland ist von Armut betroffen.
2. Auch wenn jemand nicht direkt von Armut betroffen ist, kann eine Situation subjektiv schwierig sein. Ich habe einmal mit einer Beraterin in der Schwangerschaftskonfliktberatung gesprochen, die sagte, die typische Frau, die zu ihr käme, wäre Mitte 30, typische Mittelschicht, hätte zwei Kinder, hätte gerade gebaut und wäre wieder stundenweise in den Beruf eingestiegen, hat keine Großeltern oder andere Verwandte vor Ort, hätte verhütet und wäre trotzdem schwanger. Das Haus hat Platz für 2 Kinder, die Finanzierung baut auf ihre Berufstätigkeit auf, der Ehepartner würde zur Abtreibung drängen. Hier würde das dritte Kind natürlich irgendwie "gehen", aber trotzdem ist die Situation für sie erstmal aussichtlslos.

Was ich damit sagen will: Einfach den Frauen, die abtreiben, Egoismus zu unterstellen, ist zu einfach. Die Situaionen sind viel komplexer als man aus der Distanz erkennen kann.
Und deswegen braucht es keine Moralpredigten, sondern ganz konkrete Hilfestellung. Den Frauen am Existenzminimum ist mit Babykleidung etc. geholfen, der Frau in Beispiel 2 mit einer ehrenamtlichen Leihgroßmutter...
Und übrigens: Wo sind eigentlich die Väter? Was tun die in der ganzen Sache?

Laura

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Juergen
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Juergen » Sonntag 29. September 2019, 19:20

Armut ist vor allem eine Frage der Definition.

Armut bedeutet in Deutschland, daß ein Alleinstehender etwa 780€ netto im Monat hat; Paare rund 1200€ und eine verköpfige Familie ca. 1900€.

Schauen wir mal in die Schweiz (Artikel aus Januar 2006):
https://www.welt.de/print-welt/article1 ... -Welt.html

"Eine Million Arme in der Schweiz", "Jeder siebte Schweizer arm", "Immer mehr sind immer ärmer", "Armut als Armutszeugnis" titelten über den Jahreswechsel ohne Ausnahme die helvetischen Zeitungen.

Arm ist und Zuschüsse von den Kommunen erhält in der Schweiz derjenige, der weniger Einkünfte ausweist als der Durchschnitt der 20 Prozent der Haushalte mit den niedrigsten Einkommen. In konkreten Zahlen: Die Armutsgrenze für eine alleinstehende Person verläuft derzeit bei einem monatlichen Gehalt von 2450 Franken (1635 Euro), dies nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben! Arm ist in der Schweiz ein Vier-Personen-Haushalt, der, ebenfalls nach Steuern und Sozialabgaben (!), weniger verdient als 4550 Franken (3035 Euro) - selbst wenn er, wie Erhebungen zeigen, meist über ein Auto, ein Ferienbudget und über die üblichen Elektrogeräte bis zum DVD-Player verfügt. Ein Ökonom hat - ohne viel Echo - vorgerechnet, daß 80 Prozent der "Working poors" gar nicht mehr arm wären, wenn man die Armutsgrenze um nur 200 Franken (133 Euro) absenken würde.


Armut ist, ich sagte es schon, vor allem eine Frage der Definition.
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Hubertus
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Hubertus » Sonntag 29. September 2019, 19:29

Lauralarissa hat geschrieben:
Sonntag 29. September 2019, 18:31
Einfach den Frauen, die abtreiben, Egoismus zu unterstellen, ist zu einfach.
Vielleicht trifft "Egoismus" es nicht vollständig, jedoch geben die (im übrigen völlig richtigen) Stichwörter
typische Mittelschicht
gerade gebaut
Hier würde das dritte Kind natürlich irgendwie "gehen"
bereits vor, daß es sich im letzten lediglich um eine vorwiegend durch die Angst vor "sozialem Abstieg", vulgo praktischen Einschränkungen in der Lebensführung, motivierte Argumentation handelt. In einem Haus spricht - gerade, was die ersten Lebensjahre betrifft - überhaupt nichts dagegen, wenn zwei Geschwister sich ein Zimmer teilen (gerade hier in der bayerischen Landeshauptstadt mit ihren mittlerweile exorbitanten Mieten wissen sehr viele Familien ein Lied davon zu singen). Zudem sollte bei zwei Geschwisterkindern bereits genügend Kleidung vorhanden sein, um entsprechende Ausgaben in den ersten Lebensjahren zu minimieren. Ein Kind in den ersten Lebensjahren "kostet" - von evtl. anfallenden Betreuungsgebühren abgesehen - eigentlich praktisch kein Geld.

Und selbst wenn, bleibt doch die Frage, ob moralisch auch nur annähernd erwogen werden kann, einen Menschen zu töten, der für das eigene (Fehl-)Verhalten nicht das geringste kann. Schließlich bleibt sexuelle Betätigung (welch widerliche Charakterisierung dessen, was christlich eigentlich als ehelicher Akt umschrieben werden sollte) immer dem "Restrisiko" der anschließenden Empfängnis ausgesetzt. Diese ist - selbst rein biologistisch betrachtet - das primäre Ziel des Geschlechtsaktes.

Aus diesen Ausführungen erhellt, daß selbst der säkulare Staat, der nicht dem christlichen Sittengesetz folgt, wohl aber in jedem Fall an das Naturrecht gebunden ist, Abtreibung zu unterbinden hat. Freilich sollte dies in angemessenem Zusammengang mit angemessener Familienförderung geschehen, wie z.B. am Beispiel Ungarn in diesem Video erläutert.

Zur Ergänzung sei noch hinzugefügt, daß der Schreiber dieser Zeilen sich über ehelichen Nachwuchs freuen kann, der das Doppelte der durchschnittlichen Geburtenzahlen [2018] der Bundesrepublik überschreitet. Er weiß also, wovon er redet.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Lauralarissa » Sonntag 29. September 2019, 20:30

Hubertus hat geschrieben:
Sonntag 29. September 2019, 19:29

bereits vor, daß es sich im letzten lediglich um eine vorwiegend durch die Angst vor "sozialem Abstieg", vulgo praktischen Einschränkungen in der Lebensführung, motivierte Argumentation handelt.
Dies mag stimmen. Nur: Für die betroffene Frau ist diese Angst in der relativ kurzen Frist, in der sie die Entscheidung treffen würde, sehr real. Es hilft ihr nicht weiter, wenn man ihr sagt, dass es "nur" um eine Angst vor Einschränkungen geht. Helfen würde es ihr, wenn das gezahlte Kindergeld höher wäre, wenn der Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung auch wirklich durchgesetzt würde, wenn ... wenn ...
Helfen würde es, wenn die Väter sich nicht aus der Sache rausziehen könnten ...
Hubertus hat geschrieben:
Sonntag 29. September 2019, 19:29
Und selbst wenn, bleibt doch die Frage, ob moralisch auch nur annähernd erwogen werden kann, einen Menschen zu töten, der für das eigene (Fehl-)Verhalten nicht das geringste kann. Schließlich bleibt sexuelle Betätigung (welch widerliche Charakterisierung dessen, was christlich eigentlich als ehelicher Akt umschrieben werden sollte) immer dem "Restrisiko" der anschließenden Empfängnis ausgesetzt. Diese ist - selbst rein biologistisch betrachtet - das primäre Ziel des Geschlechtsaktes.
Ich stimme dir auch hier völlig zu:Wer Sex hat, muss mit Nachwuchs rechnen. Und ferner ist die Pille weitestgehend sicher, in Kombination mit anderen Methoden (Kondom etc) ist eine ungewollte Schwangerschaft sehr, sehr unwahrscheinlich.
Aber: Wir haben nun einmal gesamtgesellschaftlich eine weitestgehende Trennung zwischen Sex und Verantwortung für möglichen Nachwuchs. Wir können uns darüber ärgern, das monieren, schimpfen, was auch immer. Aber ändern kann man es nicht mehr. Sex ist für viele Menschen zum Freizeitvergnügen geworden ...
Hubertus hat geschrieben:
Sonntag 29. September 2019, 19:29
Aus diesen Ausführungen erhellt, daß selbst der säkulare Staat, der nicht dem christlichen Sittengesetz folgt, wohl aber in jedem Fall an das Naturrecht gebunden ist, Abtreibung zu unterbinden hat.
Richtig und falsch zugleich. Er hat sich für den Schutz des ungeborenen Lebens einzusetzen und Abtreibungen nach Möglichkeit zu reduzieren. Erfahrungen aus Ländern mit einer sehr restriktiven Abtreibungsgesetzgebung zeigen jedoch, dass diese im Wesentlichen zu Abtreibungstourismus führt.
Ich finde diese Zahlen hier sehr, sehr erschreckend (Polen hat etwa hal so viel Einwohner wie D:
Laut der Föderation für Frauen und Familienplanung sind es etwa 150.000 Polinnen im Jahr, die illegal oder im Ausland eine Abtreibung vornehmen lassen.
Quelle: https://www.monda-magazin.de/leben/waru ... ben-lassen

Konkret heißt das: Es treiben - auf die Bevölkerungszahlen hochgerechnet - 3x mehr Polinnen illegall ab als Deutsche legal.

Ich bin offen gestanden hier auch einigermaßen ratlos, glaube nur, dass weder Demos und Sätze wie "Abtreibung ist Mord" noch eine restriktive Abtreibungspolitik irgendetwas bringt.

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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Bruder Donald » Montag 30. September 2019, 12:18

Lauralarissa hat geschrieben:
Sonntag 29. September 2019, 20:30
Dies mag stimmen. Nur: Für die betroffene Frau ist diese Angst in der relativ kurzen Frist, in der sie die Entscheidung treffen würde, sehr real. Es hilft ihr nicht weiter, wenn man ihr sagt, dass es "nur" um eine Angst vor Einschränkungen geht. Helfen würde es ihr, wenn das gezahlte Kindergeld höher wäre, wenn der Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung auch wirklich durchgesetzt würde, wenn ... wenn ...
Helfen würde es, wenn die Väter sich nicht aus der Sache rausziehen könnten ...
Die Probleme gebe es nicht, wenn den betreffenden das richtige Bewusstsein von Richtig und Falsch hätten.
Deine Argumentation geht dahin, bzw. beschränkt sich darauf, zu sagen: "Es gibt Probleme, wir brauchen strukturelle Lösungen".
MMn bearbeitet man damit die Symptome, aber nicht die Quelle der Krankheit.
Sollte es nicht aber gerade christliches Bestreben sein, die Krankheit von der Wurzel aus zu heilen? Es ist doch gerade christliches Verständnis, denn Menschen von Innen her umzuformen. Jesus hat keine Strukturänderungen gepredigt, sondern Änderung der inneren Einstellung.

Du erschreckst dich über ca. 150.000 illegal abtreibende Polinnen. Würde sich ernsthaft was an den Zahlen ändern (also kleiner werden), wäre ihnen diese Möglichkeit auch legal möglich?
Oder würde die Zahl dann nicht sogar noch ansteigen, weil es dann legal eben einfacher möglich wäre?
Würdest du dann ernsthaft sagen: "Ja, die Zahlen sind schlimm, aber immerhin tun sie es legal."?
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von HeGe » Freitag 4. Oktober 2019, 14:16

Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von HeGe » Dienstag 8. Oktober 2019, 13:57

Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Amigo » Dienstag 8. Oktober 2019, 16:06

Zur Info bzw. Erinnerung: Diesen Samstag ist in Wien der Marsch fürs Leben!

Heilige Messe mit WB Turnovszky um 12:00 im Dom, um 13:30 dann der Marsch ab Stephansplatz.

http://www.marsch-fuers-leben.at/

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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Bruder Donald » Freitag 11. Oktober 2019, 10:09

Zwei Artikel zur Kindesmordpraxis unter Amazonasstämmen.
Interessant, wie die marxistischen "Katholiken" versuchen, diese schönzureden....

Die Kirche hat Kindstötung im Amazonas-Gebiet bekämpft, erklärt brasilianischer Bischof

Brasiliens Bischöfe: Verständnis für Infantizid bei indigenen Stämmen?
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von ar26 » Dienstag 15. Oktober 2019, 14:49

https://www.pnp.de/mobile/?cid=3479615 Pervers. Leider führt die fortschreitende Schleifung des Lebensschutzes durch die Linke, sekundiert durch sog. "Christdemokraten" zu solchen Ergebnissen.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

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Siard
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Siard » Dienstag 15. Oktober 2019, 19:39

Das Passauer Landgericht hat einem Abtreibungsarzt ein Ausfallshonorar zugesprochen, weil eine Frau eine geplante Abtreibung abgesagt hat.

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Juergen
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Juergen » Dienstag 15. Oktober 2019, 19:45

Siard hat geschrieben:
Dienstag 15. Oktober 2019, 19:39
Das Passauer Landgericht hat einem Abtreibungsarzt ein Ausfallshonorar zugesprochen, weil eine Frau eine geplante Abtreibung abgesagt hat.
Interessant: Ein Arzt will eine straffreie Straftat vornehmen. Der Termin platzt und er bekommt für die nicht vorgenommene Straftat ein Ausfallhonorar.

Schon blöd, daß es sowas bei Bankraub nicht gibt. :D
Zuletzt geändert von Juergen am Dienstag 15. Oktober 2019, 20:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Siard » Dienstag 15. Oktober 2019, 19:55

Juergen hat geschrieben:
Dienstag 15. Oktober 2019, 19:45

Schon blöd, daß es sowas bei Bankraub nicht gibt. :D
:kugel:

CIC_Fan
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 16. Oktober 2019, 10:41

Juergen hat geschrieben:
Dienstag 15. Oktober 2019, 19:45
Siard hat geschrieben:
Dienstag 15. Oktober 2019, 19:39
Das Passauer Landgericht hat einem Abtreibungsarzt ein Ausfallshonorar zugesprochen, weil eine Frau eine geplante Abtreibung abgesagt hat.
Interessant: Ein Arzt will eine straffreie Straftat vornehmen. Der Termin platzt und er bekommt für die nicht vorgenommene Straftat ein Ausfallhonorar.

Schon blöd, daß es sowas bei Bankraub nicht gibt. :D
ist ein Bankraub Straffrei?

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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von ar26 » Mittwoch 16. Oktober 2019, 10:47

Ganz so lustig finde ich das nicht. ME wäre der Fall zu gewinnen gewesen. Denn die Heilige Kuh ist nach der dt. Rechtsordnung der die Entscheidungsfreiheit der Frau. Diese ist ja durch das Risiko des Ausfallhonorars eingeschränkt. Man hätte den Fall ggf. mit ein paar Tausend € Prozesskostenrisiko nach oben bringen können. Hätte der Kollege sich doch mal vorher gezuckt.
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 16. Oktober 2019, 11:11

wie schaut das den in Deutschland bei anderen Eingriffen aus bekommt da der Arzt auch ein Ausfalls Honorar?

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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von taddeo » Mittwoch 16. Oktober 2019, 11:43

Juergen hat geschrieben:
Dienstag 15. Oktober 2019, 19:45
Siard hat geschrieben:
Dienstag 15. Oktober 2019, 19:39
Das Passauer Landgericht hat einem Abtreibungsarzt ein Ausfallshonorar zugesprochen, weil eine Frau eine geplante Abtreibung abgesagt hat.
Interessant: Ein Arzt will eine straffreie Straftat vornehmen. Der Termin platzt und er bekommt für die nicht vorgenommene Straftat ein Ausfallhonorar.

Schon blöd, daß es sowas bei Bankraub nicht gibt. :D
Die Sache nimmt dank der Berichterstattung eine interessante Wendung:
https://www.pnp.de/lokales/stadt_und_la ... osten.html

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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Edi » Mittwoch 16. Oktober 2019, 13:28

Ich weiß ja nicht wie das rechtlich gesehen ist, denn ich höre immer mal wieder, dass jemand, der zu kurzfristig eine terminierte Massage absagt, eine Ersatzzahlung an den Masseur zahlen muss. Nun ist das hier natürlich keine Massage, sondern Abtreibung, die ja an sich als strafbar ohne Strafe gilt, bei der eine Frau es sich auch erst im letzten Moment anders überlegen kann. Jedenfalls scheint es immer mehr so zu gehen, dass man bei Therapeuten zahlen muss, wenn man die Behandlung nicht rechtzeitig absagt. Ich bin aber kein Anwalt und weiss nicht ob das rechtens ist. Wahrscheinlich hängt das wie so oft vom Richter ab.
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von ar26 » Mittwoch 16. Oktober 2019, 14:39

taddeo hat geschrieben:
Mittwoch 16. Oktober 2019, 11:43
Juergen hat geschrieben:
Dienstag 15. Oktober 2019, 19:45
Siard hat geschrieben:
Dienstag 15. Oktober 2019, 19:39
Das Passauer Landgericht hat einem Abtreibungsarzt ein Ausfallshonorar zugesprochen, weil eine Frau eine geplante Abtreibung abgesagt hat.
Interessant: Ein Arzt will eine straffreie Straftat vornehmen. Der Termin platzt und er bekommt für die nicht vorgenommene Straftat ein Ausfallhonorar.

Schon blöd, daß es sowas bei Bankraub nicht gibt. :D
Die Sache nimmt dank der Berichterstattung eine interessante Wendung:
https://www.pnp.de/lokales/stadt_und_la ... osten.html
Für diesen Einzelfall eine feine Geste. Dennoch bleibt der Eindruck, der Arzt hätte einen Anspruch auf dieses Blutgeld.
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