Gott und böse
Verfasst: Freitag 2. Juli 2010, 09:19
Bei dieser Fragestellung geht es um den besondern Aspekt eines Gottesbeweises, nicht um die Theodizeefrage. Es geht um eine Kernfrage der Schöpfungsgeschichte. Diese erzählt, dass das Wesen des Gutes seinen Ausdruck im All, im Universum gefunden hat, anders ausgedrückt: das All hat ein gutes Wesen, alles ist gut.
Der Ausdruck Wesen des Guten vereint die personale und sachliche Verständnismöglichkeit von Wesen (Person, Charakter, Sein) und des Guten. In der theologischen Erzählweise der Bibel wird die personale und sachliche Sprechweise differenziert in Gott und gut. Gerade nordeuropäische Sprachen haben für Gott und gut, Dübel und übel, God and good, devil and evil, sehr ähnlich klingende Worte gewählt, je nach subjektiver und objektiver Betrachtung,, je nachdem ob die Ursache oder die Wirkung beschrieben werden soll.
Die Schöpfunggeschichte erzählt also nicht nur über die Werdung der Welt, sondern auch über deren Wertung. Dabei erfolgt die Wertung durch die Erkenntnis von gut und böse. Die Geschichte vom Baum erzählt also auch die Geschichte von der Gotteserkenntnis. Während am Anfang alles Gott war und nichts außer Gott war, differenziert im Lauf der Zeit die Erkenntnis zwischen Gott und böse.
Das kindliche Urvertrauen weicht einem Fremdeln: für Eltern, die die Entwicklung ihrer Säuglinge und Kinder beobachten, ein natürlicher Vorgang. Es wäre allerdings nicht sinnvoll, das Bild vom Baum der Erkenntnis nur auf einen bestimmten Zeitpunkt in der Entwicklung des menschlichen Lebens zu reduzieren. Natürlich kann man auch das Kindergartenalter, die Einschulung, den Wechsel zur weiterführenden Schule, die mittlere Reife oder das Abitur unter dem Bild des Baumes der Erkenntnis betrachten. Kirchlicherseits bietet sich der Zeitpunkt der Beichtfähigkeit oder der Firmung zur Betrachtung des Baumes der Erkenntnis von gut und böse an.
Wichtig ist jedoch, dass es Gott gibt und jeder die Erfahrung Gottes macht. Thomas hat dies mit der Widerlegung seines Anti-Gottesbeweises unterstrichen. Gott ist der Anfang und das bleibende Prinzip des Guten. Wir können das Gute personal und sachlich betrachten, subjektiv und objektiv, und die Betrachtung noch weiter differenzieren: etwa nach der Intensität. Aber wenn auch etwas nur wenig gut erscheinen mag, das Gute daran ist gut, das Wesen des Guten ist immer gleich.
Man kann sich zwar aus idiotischen Gründen gegen das Wort Gott wehren, aber Gott erfährt jeder, dem etwas Gutes widerfährt.
Der Ausdruck Wesen des Guten vereint die personale und sachliche Verständnismöglichkeit von Wesen (Person, Charakter, Sein) und des Guten. In der theologischen Erzählweise der Bibel wird die personale und sachliche Sprechweise differenziert in Gott und gut. Gerade nordeuropäische Sprachen haben für Gott und gut, Dübel und übel, God and good, devil and evil, sehr ähnlich klingende Worte gewählt, je nach subjektiver und objektiver Betrachtung,, je nachdem ob die Ursache oder die Wirkung beschrieben werden soll.
Die Schöpfunggeschichte erzählt also nicht nur über die Werdung der Welt, sondern auch über deren Wertung. Dabei erfolgt die Wertung durch die Erkenntnis von gut und böse. Die Geschichte vom Baum erzählt also auch die Geschichte von der Gotteserkenntnis. Während am Anfang alles Gott war und nichts außer Gott war, differenziert im Lauf der Zeit die Erkenntnis zwischen Gott und böse.
Das kindliche Urvertrauen weicht einem Fremdeln: für Eltern, die die Entwicklung ihrer Säuglinge und Kinder beobachten, ein natürlicher Vorgang. Es wäre allerdings nicht sinnvoll, das Bild vom Baum der Erkenntnis nur auf einen bestimmten Zeitpunkt in der Entwicklung des menschlichen Lebens zu reduzieren. Natürlich kann man auch das Kindergartenalter, die Einschulung, den Wechsel zur weiterführenden Schule, die mittlere Reife oder das Abitur unter dem Bild des Baumes der Erkenntnis betrachten. Kirchlicherseits bietet sich der Zeitpunkt der Beichtfähigkeit oder der Firmung zur Betrachtung des Baumes der Erkenntnis von gut und böse an.
Wichtig ist jedoch, dass es Gott gibt und jeder die Erfahrung Gottes macht. Thomas hat dies mit der Widerlegung seines Anti-Gottesbeweises unterstrichen. Gott ist der Anfang und das bleibende Prinzip des Guten. Wir können das Gute personal und sachlich betrachten, subjektiv und objektiv, und die Betrachtung noch weiter differenzieren: etwa nach der Intensität. Aber wenn auch etwas nur wenig gut erscheinen mag, das Gute daran ist gut, das Wesen des Guten ist immer gleich.
Man kann sich zwar aus idiotischen Gründen gegen das Wort Gott wehren, aber Gott erfährt jeder, dem etwas Gutes widerfährt.