Vergebung, Versöhnung und Frieden
Verfasst: Mittwoch 2. Juni 2010, 13:54
Die folgenden Beiträge stammen ursprünglich aus dem Scriptorium. Niels, Mod.
Jesus hat nicht den Versuch unternommen, die Welt als vernünftig zu beweisen. Ihm ging es um die Beziehung zum Vater im Himmel und zu den Menschen auf Erden. Seine Lehre war: Vergebung, Versöhnung und Frieden.
Zu verstehen ist seine Lehre aus seiner Biografie. Jesus kam aus kleinen Verhältnissen. Er war der einzige Sohn einer Handwerkerfamilie. Die Umstände seiner Kindheit und Jugend waren turbulent. Seine Mutter war schon als junges Mädchen schwanger geworden. Sie nahm ihren Sohn als Gottes Geschenk an. Trotz der schwierigen Umstände nahm sie ihr Mann zur Frau. Flucht und Heimkehr prägten seine Kindheit. Jesus wuchs im frommen und liberalen Glauben seiner Eltern auf. Sie erzählten ihm vom Vater im Himmel. Auch nahmen sie an einer Wallfahrt teil. In Jerusalem blieb Jesus fasziniert im Tempel. Er nahm an Weisheit zu und fand Gefallen bei Gott und der Welt. Er verlor seinen Vater.
Zu dieser Zeit lehrte Johannes in der Wüste. Er rief die Leute zur Umkehr und einem neuen Leben auf. Zeichen der Umkehr wurde die Taufe. Dabei wurden die Sünden symbolisch abgewaschen. Auch Jesus ließ sich taufen und ging selbst in die Wüste. Dort lebten Menschen in Grabhöhlen. Sie glaubten an böse Geister. Jesus verfiel diesem Glauben nicht. Für ihn begann ein neues Leben. Er zog durch das Land und verkündete die Botschaft vom neuen Leben im Staat Gottes.
Jesus selbst hatte über Gottes Gesetz nachgedacht. Er erkannte darin das Prinzip der Nächstenliebe. Jeder sollte die anderen lieben wie sich selbst. Das war der Weg zur ausgleichenden Gerechtigkeit, zum Frieden, zum Leben. Wer ihn geht, findet zu Gott, zum Nächsten, zu sich selbst. Im Zweifel muss jeder selbst entscheiden. Streit sollen die Menschen unter sich ausmachen. Als ultima ratio kommt das Gericht. Damit erregte Jesus große Aufmerksamkeit. Schüler schlossen sich ihm an. Ihr gemeinschaftliches Gebet wurde das Vaterunser.
Ihr Vaterbild entsprach der Schöpfungsgeschichte: Gott erlaubte fast alles. Sein Sohn Adam sollte nur nicht an den Baum der Erkenntnis und den Baum des Lebens gehen. Doch Adam blieb dem Vater nicht treu. Er aß vom Baum der Erkenntnis. Da sah er die Welt mit anderen Augen. Er verlor das Paradies und die Freundschaft des Vaters.
Doch Umkehr ist möglich: durch Vergebung, durch ein neues Leben nach Gottes Gebot der Nächstenliebe, durch die Gemeinschaft der Gläubigen. Christus lebt in ihnen und sie leben in Christus. Sie sind das Zeichen der Gegenwart. Im Vaterunser und entsprechenden Leben sind sie selber Söhne und Töchter Gottes.
Im Geist Jesu lassen sie sich taufen, brechen das Brot in der Eucharistie, erneuern die Vergebung in der Beichte und Firmung, feiern die Hochzeiten des Lebens in Ehe und Priesterweihe, trocknen Tränen durch die Krankensalbung.
Ob das vernünftig ist und wer dazugehören will, entscheidet jeder selbst.
Jesus hat nicht den Versuch unternommen, die Welt als vernünftig zu beweisen. Ihm ging es um die Beziehung zum Vater im Himmel und zu den Menschen auf Erden. Seine Lehre war: Vergebung, Versöhnung und Frieden.
Zu verstehen ist seine Lehre aus seiner Biografie. Jesus kam aus kleinen Verhältnissen. Er war der einzige Sohn einer Handwerkerfamilie. Die Umstände seiner Kindheit und Jugend waren turbulent. Seine Mutter war schon als junges Mädchen schwanger geworden. Sie nahm ihren Sohn als Gottes Geschenk an. Trotz der schwierigen Umstände nahm sie ihr Mann zur Frau. Flucht und Heimkehr prägten seine Kindheit. Jesus wuchs im frommen und liberalen Glauben seiner Eltern auf. Sie erzählten ihm vom Vater im Himmel. Auch nahmen sie an einer Wallfahrt teil. In Jerusalem blieb Jesus fasziniert im Tempel. Er nahm an Weisheit zu und fand Gefallen bei Gott und der Welt. Er verlor seinen Vater.
Zu dieser Zeit lehrte Johannes in der Wüste. Er rief die Leute zur Umkehr und einem neuen Leben auf. Zeichen der Umkehr wurde die Taufe. Dabei wurden die Sünden symbolisch abgewaschen. Auch Jesus ließ sich taufen und ging selbst in die Wüste. Dort lebten Menschen in Grabhöhlen. Sie glaubten an böse Geister. Jesus verfiel diesem Glauben nicht. Für ihn begann ein neues Leben. Er zog durch das Land und verkündete die Botschaft vom neuen Leben im Staat Gottes.
Jesus selbst hatte über Gottes Gesetz nachgedacht. Er erkannte darin das Prinzip der Nächstenliebe. Jeder sollte die anderen lieben wie sich selbst. Das war der Weg zur ausgleichenden Gerechtigkeit, zum Frieden, zum Leben. Wer ihn geht, findet zu Gott, zum Nächsten, zu sich selbst. Im Zweifel muss jeder selbst entscheiden. Streit sollen die Menschen unter sich ausmachen. Als ultima ratio kommt das Gericht. Damit erregte Jesus große Aufmerksamkeit. Schüler schlossen sich ihm an. Ihr gemeinschaftliches Gebet wurde das Vaterunser.
Ihr Vaterbild entsprach der Schöpfungsgeschichte: Gott erlaubte fast alles. Sein Sohn Adam sollte nur nicht an den Baum der Erkenntnis und den Baum des Lebens gehen. Doch Adam blieb dem Vater nicht treu. Er aß vom Baum der Erkenntnis. Da sah er die Welt mit anderen Augen. Er verlor das Paradies und die Freundschaft des Vaters.
Doch Umkehr ist möglich: durch Vergebung, durch ein neues Leben nach Gottes Gebot der Nächstenliebe, durch die Gemeinschaft der Gläubigen. Christus lebt in ihnen und sie leben in Christus. Sie sind das Zeichen der Gegenwart. Im Vaterunser und entsprechenden Leben sind sie selber Söhne und Töchter Gottes.
Im Geist Jesu lassen sie sich taufen, brechen das Brot in der Eucharistie, erneuern die Vergebung in der Beichte und Firmung, feiern die Hochzeiten des Lebens in Ehe und Priesterweihe, trocknen Tränen durch die Krankensalbung.
Ob das vernünftig ist und wer dazugehören will, entscheidet jeder selbst.