Seminaristen verdoppelt!

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Edith
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Seminaristen verdoppelt!

Beitrag von Edith » Dienstag 13. April 2004, 15:10

Hier steht:

"Während des Pontifikates von Johannes Paul II. habe sich die Anzahl der Seminaristen verdoppelt. Als Johannes Paul II. 1978 gewählt wurde, gab es weltweit 63.882 Seminaristen. Im Jahr 2001 waren es 112.982. "

Brat Albert
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Beitrag von Brat Albert » Dienstag 13. April 2004, 15:18

Hallo Edith,

"Während des Pontifikates von Johannes Paul II. habe sich die Anzahl der Seminaristen verdoppelt. Als Johannes Paul II. 1978 gewählt wurde, gab es weltweit 63.882 Seminaristen. Im Jahr 2001 waren es 112.982. "
Leider nicht in Deutschland. Im Bistum Limburg , wo ich lebe gibt es dieses Jahr keine einzigste Priesterweihe.
Gruß und Gottes Segen
Peter________________

Edith
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Beitrag von Edith » Dienstag 13. April 2004, 16:20

eben das mein ich ja.
Wir sollten uns angewöhnen, die Kirche als Weltkirche zu sehen, und nicht immer unser lokales Lamento singen.
Wir sollten mal zugeben, daß wir Missionsland sind. 8)

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Erich
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Beitrag von Erich » Dienstag 13. April 2004, 20:15

Warum nicht auch Green-Card-Priester für Deutschland. Also ich bin dafür!!
Das Wort ward Fleisch, nicht Kerygma!

Lucia

Beitrag von Lucia » Dienstag 13. April 2004, 20:21

Erich hat geschrieben:Warum nicht auch Green-Card-Priester für Deutschland. Also ich bin dafür!!
Ich nicht. In unserer alten Gemeinde hatten wir regelmäßig einen polnischen Priester als Sommer-Urlaubsvertretung. Dank seiner grandiosen Deutschkenntnisse und der noch grandioseren Aussprache war von den halbstündigen Predigten kaum was zu verstehen.

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn » Dienstag 13. April 2004, 20:37

»Seminaristen verdoppelt!«
Es scheint, der Seminarist sei mit der Amöbe oder dem Wechseltierchen verwandt. Bei denen kann man die Verdopplung sogar unter dem Mikroskop beobachten.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn » Dienstag 13. April 2004, 20:39

Lucia hat geschrieben:»Ich nicht. In unserer alten Gemeinde hatten wir regelmäßig einen polnischen Priester als Sommer-Urlaubsvertretung. Dank seiner grandiosen Deutschkenntnisse und der noch grandioseren Aussprache war von den halbstündigen Predigten kaum was zu verstehen.«
Ich habe schon Predigten gehört, da wünschte ich mir, der Prediger redete polnisch rückwärts.
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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn » Dienstag 13. April 2004, 20:40

O Verzeihung, Lucia: Da ist mir glatt schon wieder ein Konjunktiv reingerutscht! :lol:
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Lucia

Beitrag von Lucia » Dienstag 13. April 2004, 21:23

Jetzt kommst du Dir unglaublich humorvoll vor, gell? :ja:

Petra
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Beitrag von Petra » Dienstag 13. April 2004, 21:48

Lucia Hünermann hat geschrieben:In unserer alten Gemeinde hatten wir regelmäßig einen polnischen Priester als Sommer-Urlaubsvertretung. Dank seiner grandiosen Deutschkenntnisse und der noch grandioseren Aussprache war von den halbstündigen Predigten kaum was zu verstehen.
Das wird an eurer ländlichen Gegend liegen. Wir hier in der Stadt (und einem anderen Bistum :mrgreen: ) bekommen nur hervorragend geschulte Kaplane, deren Deutsch absolut gut verständlich ist. Und die Inhalte sind übrigens auch stets anhörenswert.
Fast immer sind die Priester frisch eingekauft. Also das Argument, sie müssten erst mal in eurer Provinz Probe laufen, zieht nicht.

Stefan
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Beitrag von Stefan » Dienstag 13. April 2004, 21:50

Lucia hat geschrieben:Ich nicht. In unserer alten Gemeinde hatten wir regelmäßig einen polnischen Priester als Sommer-Urlaubsvertretung. Dank seiner grandiosen Deutschkenntnisse und der noch grandioseren Aussprache war von den halbstündigen Predigten kaum was zu verstehen.
Wir haben seit Greindonnerstag einen Diakon - aus Bayern. Der durfte auch gleich predigen - same problem 8)

Ralf
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Beitrag von Ralf » Dienstag 13. April 2004, 21:53

Lucia Hünermann hat geschrieben:Ich nicht. In unserer alten Gemeinde hatten wir regelmäßig einen polnischen Priester als Sommer-Urlaubsvertretung. Dank seiner grandiosen Deutschkenntnisse und der noch grandioseren Aussprache war von den halbstündigen Predigten kaum was zu verstehen.
Ich gehe immer zu einer Hl.Messe, nur selten zu einer Predigt. Dann hier zum ansässigen Predigerorden.
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

Brat Albert
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Beitrag von Brat Albert » Dienstag 13. April 2004, 23:01

Hallo!
der bekannteste polnische Priester dürfte ja der in Rom sein. Seine Predigten bekommt man sogar übersetzt. :ja:
In der polnischen Gemeinde in die ich hin und wieder gehe verstehe ich zwar auch nicht immer ganz alles, dennoch sagt mir das oft mehr als die Predigt des Pastoralreferenten in unserer Gemeinde, die dieser schon nach der Lesung hält.
Übrigens sind 25% der Seminaristen in Europa in Polen.
Gruß und Gottes Segen
Peter

Lucia

Beitrag von Lucia » Mittwoch 14. April 2004, 01:08

Petra hat geschrieben: Das wird an eurer ländlichen Gegend liegen. Wir hier in der Stadt (und einem anderen Bistum :mrgreen: ) bekommen nur hervorragend geschulte Kaplane, deren Deutsch absolut gut verständlich ist. Und die Inhalte sind übrigens auch stets anhörenswert.
Fast immer sind die Priester frisch eingekauft.
frisch eingekauft? Sklaverei hielt ich für verboten - aber könnt Ihr uns nicht mal einen von euren Kaplänen ausleihen (vorausgesetzt, die Leigebühr ist erschwinglich ...) - wo wir doch schon keinen Bischof haben *schniiiiief* :cry:

Edith
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Beitrag von Edith » Mittwoch 14. April 2004, 07:09

Stefan hat geschrieben: Wir haben seit Greindonnerstag einen Diakon - aus Bayern. Der durfte auch gleich predigen - same problem 8)
Vorsicht jetzt... Stefan..... sag jetzt nichts Falsches....

*Edith-geht-und-holt-schon-mal-das-Nudelholz* :D
aus bayrischer Eiche.....

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