Raimund Josef H. hat geschrieben:Erzbischof em. Dr. Karl Braun wurde vor 25 Jahren zum Bischof geweiht. Das Jubiläum wird mit einem Festgottesdienst im Bamberger Dom und anschliessenden Festakt am 20. Juni gefeiert.
Zwei Zitate des Alt-Erzbischofs aus einem Interview, daß aktuell in unserer Bistumszeitung veröffentlicht wurde:
Bischöfe kommen und gehen, Jesus Christus aber bleibt
Wenn ich gefragt werde, was ich heute anders machen würde, dann vor allem dies: Ich würde intensiver beten, mir mehr Zeit für die geistliche Besinnung nehmen und überflüssigen Sitzungen fernbleiben.
Raimund Josef H. hat geschrieben:Erzbischof em. Dr. Karl Braun wurde vor 25 Jahren zum Bischof geweiht. Das Jubiläum wird mit einem Festgottesdienst im Bamberger Dom und anschliessenden Festakt am 20. Juni gefeiert.
Zwei Zitate des Alt-Erzbischofs aus einem Interview, daß aktuell in unserer Bistumszeitung veröffentlicht wurde:
Bischöfe kommen und gehen, Jesus Christus aber bleibt
Wenn ich gefragt werde, was ich heute anders machen würde, dann vor allem dies: Ich würde intensiver beten, mir mehr Zeit für die geistliche Besinnung nehmen und überflüssigen Sitzungen fernbleiben.
cantus planus hat geschrieben:Klerikaler Ungehorsam in Mainz? Der Bischof erntet, was er gesät hat. Ich weiß nicht, wo das Problem liegen soll.
Glaub ich nicht. Das Programm wird von allen abgesegnet worden sein. Nur der direkt Zuständige ist der Domdekan (als Hausherr). Wird wahrscheinlich nach dem Motto abgelaufen sein: "Wenn's dem Dom nutzt nehmen wir's mal nicht so genau." Immerhin ist ihnen nicht eingefallen, das im Altarraum zu veranstalten.
Etwas enttäuschend, da das Konzept vom Stift Haug nachzu identisch abgekupfert wurde. Aber es ist künstlerisch wertvoll ausgestattet. Das ist schonmal erfreulich.
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Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
Ja, die Kirchen sind schon rein architektonisch ganz anders. Aber die Ähnlichkeit der Konzepte springt einen nachgerade an. Übrigens war das Konzept "Wegkirche" ein Dauerbrenner in der Liturgischen Bewegung. Diese Kirchen - insbesondere hochwertige Böhm-Kirchen - wurden mittlerweile neu ausgestattet, nachkonziliar geändert und damit ihrer gesamten Aussage und Wirkung beraubt.
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Naja, eine Kirche, die sich selbst als Weg vom Eingang im Westen auf den Herrn im Osten hin inszeniert: relativ langgezogen, oft nach vorne hin stark ansteigend.
civilisation hat geschrieben:Aus Krankheitsgründen konnte der Bischof von Mainz, Kardinal Lehmann, offenbar nicht an der Liturgie des Fronleichnamsfestes teilnehmen. Am drauffolgenden Samstag fand ein Tanzspektakel im Mainzer Dom statt, an dem Halbnackte und Leichtbekleidete vor dem Ostchor herumhuschten.
Ich verwahre mich entschieden, den Gregorianischen Choral, der vertontes Gotteswort ist und in seinem Melodie-Text-Bezug eine nie wieder erreichte Meisterschaft erreichte, mit Tanz gleichzusetzen.
Mit diesem Argument kann ich natürlich jeden Firlefanz in den Gottesdienst reden. (Übrigens sei angemerkt, dass das Ballett außerhalb des Gottesdienstes stattfand. Das scheint hier nicht allen Mitdiskutanten klar zu sein.)
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cantus planus hat geschrieben:(Übrigens sei angemerkt, dass das Ballett außerhalb des Gottesdienstes stattfand. Das scheint hier nicht allen Mitdiskutanten klar zu sein.)
Es wäre also ungefähr so einzustufen wie ein Konzert, in dem irgendwelche Wolga-/Don-/Dnjepr-Kosaken "Moskau bei Nacht" oder "Bylo dvenadzat rasbojnikov" singen.
cantus planus hat geschrieben:(Übrigens sei angemerkt, dass das Ballett außerhalb des Gottesdienstes stattfand. Das scheint hier nicht allen Mitdiskutanten klar zu sein.)
Es wäre also ungefähr so einzustufen wie ein Konzert, in dem irgendwelche Wolga-/Don-/Dnjepr-Kosaken "Moskau bei Nacht" oder "Bylo dvenadzat rasbojnikov" singen.
Richtig. Kalinka auf den Stufen des Altares.
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Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
Bischof Koch soll bleiben, wo er ist. In Rom wäre er auf einem völlig verkehrten Posten. Starke Männer an der Spitze der Ortskirchen - und nicht irgendwo in der Bürokratie Roms.
Merke: Wer sich an seinem Arbeitsplatz bewährt, wird solange befördert, bis er eine stelle bekommt, für die er ungeeignet ist. oder anders ausgedrückt: Jeder wird befördert, bis er seine persönliche Inkompetenz-Endstufe erreicht hat.
Jeder wird befördert, bis er seine persönliche Inkompetenz-Endstufe erreicht hat.
Nun ja; es gibt ja tatsächlich Menschen, die wohl nie die Stufe ihrer Unfähigkeit kennenlernen werden. Papst Benedikt XVI. ist ohne Zweifel nur einer von vielen.
Aber prinzipiell hat der liebe Peter schon Recht.
Gruß, ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)
Bischof Koch soll bleiben, wo er ist. In Rom wäre er auf einem völlig verkehrten Posten. Starke Männer an der Spitze der Ortskirchen - und nicht irgendwo in der Bürokratie Roms.
Wie definierst du einen "starken Mann"?
Ich bin bis jetzt nie auf die Idee gekommen, Bischof Koch mit dem Eigenschaftswort "stark" in Verbindung zu setzen ...
Den Satz mit "starke Männer an der Spitze der Ortskirchen" meinte ich nur so allgemein und nicht direkt auf Bischof Koch bezogen.
Koch ist immerhin nicht so eine "Lusche" wie derzeit andere seiner Mitbrüder, aber auch nicht ein Dyba.
Eher Mittelfeld. Immerhin.
Etwas "bissig" werde ich doch noch. Gerade fällt mir ein Bild virtuell in die Hände, auf dem neben Bischof Koch [ ]
der "verkleidete" [ ] Erzbischof Zollitsch (Freiburg) steht.
Der englische Bischof Christopher Budd geht mit strikten Massnahmen gegen die Schweinegrippe vor. Er wies den Klerus seiner Diözese Plymouth an, vorläufig die Kelch- und Mundkommunion auszusetzen, wie die britische Tageszeitung "The Times" (25. Juni) berichtete. Es solle nur noch Handkommunion verteilt werden, um die Ausbreitung der Schweinegrippe nicht zu begünstigen. In Grossbritannien sind mehr als 3. Fälle bekannt.
So kann man liturgische Reformen natürlich auch einführen...
Hoffentlich tragen die außerordentlichen Kommunionspender auch alle Gummihandschuhe und besprühen den Leib Christi vor der Austeilung mit Sagrotan. Sicher ist sicher!
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Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
Über ähnliche Mittel, aber mit dem entgegengesetzten Ziel, wurde kürzlich bei Fr. Z diskutiert.
Dort war die Frage Ausgangspunkt, ob man nicht durch Einführung der Kommunion unter beiderlei Gestalten nur durch Eintauchen die Gläubigen wieder zur Mundkommunion bringen könnte.
cantus planus hat geschrieben:So kann man liturgische Reformen natürlich auch einführen...
Hoffentlich tragen die außerordentlichen Kommunionspender auch alle Gummihandschuhe und besprühen den Leib Christi vor der Austeilung mit Sagrotan. Sicher ist sicher!
Zu Pestzeiten hat man die Mundkommunion den Kranken mit langen Zangen gespendet.
Gruß Jürgen
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr. - Offline -
cantus planus hat geschrieben:So kann man liturgische Reformen natürlich auch einführen...
Hoffentlich tragen die außerordentlichen Kommunionspender auch alle Gummihandschuhe und besprühen den Leib Christi vor der Austeilung mit Sagrotan. Sicher ist sicher!
Zu Pestzeiten hat man die Mundkommunion den Kranken mit langen Zangen gespendet.
Doch hoffentlich nicht so?
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta