Nun, die Konsekration als "Segen" zu bezeichnen, ist durchaus nicht falsch. Wir finden dies schon beim Heiligen Paulus.Ecce Homo hat geschrieben:Ich wollte sagen, dass es mehr ist als ein Segen. Unter Segen verstehe ich so was wie am Ende der Messe.
Ökumene - wohin ?
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Stephen Dedalus
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Finde ich gar nicht - das ist ja im theologischen und liturgischen Verständnis von Eucharistie der entscheidende Knackpunkt zwischen den echten Kirchen und den Protestanten, oder sehe ich das falsch?SpaceRat hat geschrieben:Werden wir jetzt nicht etwas sehr spitzfindig?Ecce Homo hat geschrieben:Das "Brot" - "ist ER drin" oder "ist ER nicht drin"?Raphaela hat geschrieben:...weiß aber bestimmten Diakonissen, dass sie nach der Messe/dem Abendmahl das Brot an einem würdigen Ort aufheben
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Raphael
Was Du damit der RKK unterstellst, ist gnadenlos falsch, Daidalos, wenn nicht sogar eine böswillige Verdrehung der Tatsachen!Stephen Dedalus hat geschrieben:Auf diese Sichtweise hat sich die RKK spätestens seit Thomas von Aquin festgelegt.Ecce Homo hat geschrieben:Seitwann ist die katholische Wandlung "nur" das Sprechen vom Segen über das Brot und den Wein?![]()
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Stephen Dedalus
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Vielleicht beachtest Du den Kontext, bevor Du hier so lospolterst. Die mittelalterliche Theologie und besonders Thomas von Aquin besteht darauf, daß das Sprechen der Einsetzungsworte durch den Priester der Moment der Wandlung ist, daß also für die Wandlung keine anderen Elemente des Kanons notwendig sind und diese allein genügen (vorausgesetzt natürlich, sie werden vom Priester über Brot und Wein mit der rechten Intention gesprochen).
Auf nichts anderes habe ich mich hier bezogen (siehe Posting oben von Franz von Sales und das Aufbringen der Frage durch Ecce Homo).

Auf nichts anderes habe ich mich hier bezogen (siehe Posting oben von Franz von Sales und das Aufbringen der Frage durch Ecce Homo).
SpaceRat hat geschrieben: Stehen für die Abendmahlsgäste nicht mehr genügend heilige Gaben, Leib und Blut Christi unter Brot und Wein, bereit, konsekriert (segnet) der Pfarrer unter Rezitation der Einsetzungsworte erneut bereitgestelltes Brot und Wein.
Komm also wieder runter von der Palme...Ecce Homo hat geschrieben:Seitwann ist die katholische Wandlung "nur" das Sprechen vom Segen über das Brot und den Wein?
If only closed minds came with closed mouths.
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Raphael
Genau das tue ich ja .................Stephen Dedalus hat geschrieben:Vielleicht beachtest Du den Kontext, ...............
Und daher ist Deine Antwort an Ecce irgendwo auf der Skala von falsch bis böswillig!
Aufgrund Deiner bisherigen Einlassungen in diesem Forum geht die Tendenz jedoch eher zur letzteren Alternative, weil Dir der Zusammenhang von Thomas von Aquin und der Transsubstantiationslehre sehr wohl bewußt ist.
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Stephen Dedalus
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Raphael hat geschrieben:Genau das tue ich ja .................Stephen Dedalus hat geschrieben:Vielleicht beachtest Du den Kontext, ...............
Und daher ist Deine Antwort an Ecce irgendwo auf der Skala von falsch bis böswillig!
Aufgrund Deiner bisherigen Einlassungen in diesem Forum geht die Tendenz jedoch eher zur letzteren Alternative, weil Dir der Zusammenhang von Thomas von Aquin und der Transsubstantiationslehre sehr wohl bewußt ist.
Jetzt geht das schon wieder los.
Johannes B Kerner könnte es ja nicht besser.
Vielleicht läßt Du mal das Drumherumgerede und kommst zur Sache: Was habe ich denn Deiner Meinung nach falsch dargestellt?
Noch einmal: Ecce hat die Frage gestellt, ob für eine Konsekration respektive Wandlung der "Segen" genüge, wobei in der Aussage, auf die sie sich bezog, der "Segen" eindeutig als Sprechen der Einsetzungsworte über den Elementen qualifiziert wurde. Daraufhin habe ich festgestellt, daß das nach römisch-katholischer Lehre der Fall ist.
Also: Was ist daran falsch?
If only closed minds came with closed mouths.
Nein - [Punkt] Ich habe nicht gefragt, ob der Segen genügt! Das ist nämlich nicht so! Zumindest nicht Segen so, wie er auf der verlinkten Seite verstanden wird!
"Segen sprechen" tut man in katholischem Sinn nämlich nicht zur Wandlung die Wandlungsworte sind doch in diesem Sinn kein Segen! Die konsekrierten Hostien sind mehr als "nur" gesegnetes Brot - das hab im z.B. an Erntedank, wenn die Erntegaben gesegnet werden! - da spricht man in der heiligen Messe schon was anderes! Es ist eben in dem Sinn kein Segen wie der nach der Messe und darum ging es mir. Weil das Wort "konsekriert" in dem Link da einfach mit "Segnen" gleichgesetzt wurde. Und so sehe ich das nämlich nicht. Die Konsekration ist eben nicht wie der Segen am Ende des Gottesdienstes. Sie ist mehr als "NUR" ein Segen!
"Segen sprechen" tut man in katholischem Sinn nämlich nicht zur Wandlung die Wandlungsworte sind doch in diesem Sinn kein Segen! Die konsekrierten Hostien sind mehr als "nur" gesegnetes Brot - das hab im z.B. an Erntedank, wenn die Erntegaben gesegnet werden! - da spricht man in der heiligen Messe schon was anderes! Es ist eben in dem Sinn kein Segen wie der nach der Messe und darum ging es mir. Weil das Wort "konsekriert" in dem Link da einfach mit "Segnen" gleichgesetzt wurde. Und so sehe ich das nämlich nicht. Die Konsekration ist eben nicht wie der Segen am Ende des Gottesdienstes. Sie ist mehr als "NUR" ein Segen!
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Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...
Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...
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Stephen Dedalus
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Hallo Ecce,Ecce Homo hat geschrieben:Nein - [Punkt] Ich habe nicht gefragt, ob der Segen genügt! Das ist nämlich nicht so! Zumindest nicht Segen so, wie er auf der verlinkten Seite verstanden wird!
"Segen sprechen" tut man in katholischem Sinn nämlich nicht zur Wandlung die Wandlungsworte sind doch in diesem Sinn kein Segen! Die konsekrierten Hostien sind mehr als "nur" gesegnetes Brot - das hab im z.B. an Erntedank, wenn die Erntegaben gesegnet werden! - da spricht man in der heiligen Messe schon was anderes! Es ist eben in dem Sinn kein Segen wie der nach der Messe und darum ging es mir. Weil das Wort "konsekriert" in dem Link da einfach mit "Segnen" gleichgesetzt wurde. Und so sehe ich das nämlich nicht. Die Konsekration ist eben nicht wie der Segen am Ende des Gottesdienstes. Sie ist mehr als "NUR" ein Segen!
aber dort stand doch:
Natürlich ist die Konsekration mehr als nur ein Segen, sie ist aber auch ein Segen. So schreibt der Apostel Paulus an die Korinther im Zusammenhang mit seiner Ermahnung:konsekriert/segnet (...) unter Rezitation der Einsetzungsworte
Worauf soll sich das Verb "segnen" hier beziehen, wenn nicht auf die Konsekration (Wandlung)?Der gesegnete Kelch, den wir segnen, ist der nicht die Gemeinschaft des Blutes Christi?
LG
SD
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Raphael
Stephen Dedalus hat geschrieben:Raphael hat geschrieben:Genau das tue ich ja .................Stephen Dedalus hat geschrieben:Vielleicht beachtest Du den Kontext, ...............
Und daher ist Deine Antwort an Ecce irgendwo auf der Skala von falsch bis böswillig!
Aufgrund Deiner bisherigen Einlassungen in diesem Forum geht die Tendenz jedoch eher zur letzteren Alternative, weil Dir der Zusammenhang von Thomas von Aquin und der Transsubstantiationslehre sehr wohl bewußt ist.
Jetzt geht das schon wieder los.![]()
In der Tat bleibst Du auf Roland Kaiser's Niveau ...............
Ich hab' mir geschwor'n: Jetzt bleib' ich allein
um keinem Gefühl verpflichtet zu sein
nie mehr!
Doch irgendwann ist mal wieder alles zu spät
wenn eine wie du auf einmal vor einem steht
maßlos, haltlos
bis sich im Kopf alles dreht.
Ich glaub' es geht schon wieder los
das darf doch wohl nicht wahr sein
daß man so total den Halt verliert!
Ich glaub' es geht schon wieder los
und wird auch nie vorbei sein
wenn man so die Lust auf Leben spürt.
Am Morgen danach liegst du neben mir
ich spüre die Angst, daß ich dich verlier'
heut' schon!
Du hast mir gezeigt wie nachts die Sonne aufgeht
traumhaft, sündhaft
bis nichts mehr zwischen uns steht.
Ich glaub' es geht schon wieder los
das darf doch wohl nicht wahr sein ...
Fühlst du - so wie ich - nur noch Gefühl
willst du - so wie ich - mehr als ein Spiel ohne Ziel?
Ich glaub' es geht schon wieder los
das darf doch wohl nicht wahr sein ...
Ich glaub' es geht schon wieder los
das darf doch wohl nicht wahr sein
Stephen Dedalus hat geschrieben:Johannes B Kerner könnte es ja nicht besser.
ZENSIERT
Stephen Dedalus hat geschrieben:Vielleicht läßt Du mal das Drumherumgerede und kommst zur Sache: Was habe ich denn Deiner Meinung nach falsch dargestellt?
Während der katholischen Wandlung - wobei das ein Pleonasmus ist - geschieht viel mehr als das Sprechen der Wandlungsworte durch den Priester: Das Brot und der Wein verwandeln (= transsubstantiieren) sich in das Fleisch und das Blut Christi!
Der Erlöser Jesus Christus ist wahrhaftig zugegen unter den Gestalten des Brotes und des Weines!
Das protestantische Abendmahlsverständnis, welches in Deinen Worten durchschimmert!Stephen Dedalus hat geschrieben:Noch einmal: Ecce hat die Frage gestellt, ob für eine Konsekration respektive Wandlung der "Segen" genüge, wobei in der Aussage, auf die sie sich bezog, der "Segen" eindeutig als Sprechen der Einsetzungsworte über den Elementen qualifiziert wurde. Daraufhin habe ich festgestellt, daß das nach römisch-katholischer Lehre der Fall ist.
Also: Was ist daran falsch?
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Stephen Dedalus
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- Registriert: Dienstag 7. September 2004, 15:28
@ Raphael B Kerner
Nettes Ableknungsmanöver, aber leider Thema verfehlt. Vielleicht liest Du noch einmal nach. Es geht nicht um das wie der Wandlung, sondern darum, was diese bewirkt. Dazu steht meine Aussage immer noch.
Ich warte jetzt gespannt darauf, wie Du als alter Thomist den Aquinaten widerlegst.
Nettes Ableknungsmanöver, aber leider Thema verfehlt. Vielleicht liest Du noch einmal nach. Es geht nicht um das wie der Wandlung, sondern darum, was diese bewirkt. Dazu steht meine Aussage immer noch.
Ich warte jetzt gespannt darauf, wie Du als alter Thomist den Aquinaten widerlegst.
If only closed minds came with closed mouths.
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Raphael
Stephen Dedalus hat geschrieben:Nettes Ableknungsmanöver, aber leider Thema verfehlt. Vielleicht liest Du noch einmal nach. Es geht nicht um das wie der Wandlung, sondern darum, was diese bewirkt. Dazu steht meine Aussage immer noch.
Kauf Dir 'ne Tüte Deutsch, vielleicht hilft das noch .............
Deine Arbeit solltest Du schon selber erledigen!Stephen Dedalus hat geschrieben:Ich warte jetzt gespannt darauf, wie Du als alter Thomist den Aquinaten widerlegst.
- SpaceRat
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Das siehst Du falsch. Zwischen den echten Kirchen und den anderen Protestanten ist dieser Punkt weitgehend beigelegt.taddeo hat geschrieben:Finde ich gar nicht - das ist ja im theologischen und liturgischen Verständnis von Eucharistie der entscheidende Knackpunkt zwischen den echten Kirchen und den Protestanten, oder sehe ich das falsch?SpaceRat hat geschrieben:Werden wir jetzt nicht etwas sehr spitzfindig?Ecce Homo hat geschrieben:Das "Brot" - "ist ER drin" oder "ist ER nicht drin"?Raphaela hat geschrieben:...weiß aber bestimmten Diakonissen, dass sie nach der Messe/dem Abendmahl das Brot an einem würdigen Ort aufheben
Ein Knackpunkt ist das eigentlich nur zwischen den christlichen Kirchen und der römischen kirchlichen Gemeinschaft.
Nichtsdestotrotz finde ich es etwas spitzfindig, auf dem Wort "Brot" herumzureiten.
ZENSIERT
Anders: Wenn ich mein Auto in die Garage fahre, dann schließt das die Sitze, den Motor, die Armaturen, die Polster und den Inhalt des Kofferraums mit ein.
Schmutziges Geschirr schimmelt nicht, wenn man es einfriert.
-
Raphael
-
Raphaela
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- Registriert: Dienstag 11. September 2007, 17:53
- Wohnort: Erzbistum Freiburg;südlichster Südschwarzwald "Dreiland": CH-D-F
Dazu kann ich leider keine Antwort geben. - Diese Aussage wurde bei einem ökumenischen Religionslehrertreffen gegeben, bei dem sich eine kath. Religionslehrerin aufgeregt hatte, dass die ev. ja gar nichts hätten, nicht mal einen Tabanakel. - Die Antwort ist so formuliert worden, wie ich sie wieder gegeben habe.Ecce Homo hat geschrieben:Das "Brot" - "ist ER drin" oder "ist ER nicht drin"?Raphaela hat geschrieben:...weiß aber bestimmten Diakonissen, dass sie nach der Messe/dem Abendmahl das Brot an einem würdigen Ort aufheben
Ich versteh sie, ehrlich gesagt, nicht mal auf diesem Hintergrund ... und seine Signatur noch viel weniger (er scheint tatsächlich aus einem anderen Weltenraum zu kommen als ich) ... :ikb_alien: :ikb_starwars:Raphael hat geschrieben:Die Einlassungen der Raumratte muß man wohl auf dem Hintergrund des protestantischen Kirchenverständnisses verstehentaddeo hat geschrieben:![]()
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"ist ER drin"-oder nicht ?In der Frage scheint auch für mich der wesentliche
Punkt zu liegen,wo sich die Geister scheiden.Bei den Reformierten ist`s nur
Symbol-bei den Lutheranern wird geglaubt,der Gläubige empfängt zwar den
ganzen Christus,aber ER persistiert nicht in dem Brot,weshalb es normalerweise in lutherischen Kirchen keine Tabernakel mit ewigem Licht gibt
.Vielleicht hat die o.g. Gemeinde mit dem Tabernakel und dem ewigen Licht irgendwelche historischen Beziehungen zur Anglikanischen Hochkirche-dort gibt`s solche Sakramentskapellen mit Tabernakel,ewigem Licht und Schildern be quiet-just for prayer durchaus.Dennoch unterscheidet sich deren Vorstellung vonder Wandlung irgendwie von unserer katholischen;unser Begriff von der
Transsubstanziation trifft deren Glaube irgendwie nicht.Liegt es daran,wie man
"Substanz" definiert ?Ist Substanz =Wesen ?
Und dann spielt für das Zustandekommen der sakramentalen Wandlung eben doch auch eine Rolle,wer die Wandlungsworte spricht-ein geweihter oder ein nur ordinierter Priester ohne apostolische Succession.! Diese Fragen dürfen nicht unter den Teppich gekehrt werden
Im übrigen gibt`s aber durchaus Fortschritte in der Ökumene:
Gemeinsames Eintreten aller Christen gegen die Diktatur des praktischen Materialismus zB. in der Sonntagsarbeitsfrage.
Katholiken lesen mehr Bibel;Evangelische entdecken wieder:Marienverehrung,
Ohrenbeichte,Leben in mönchischen Gemeinschaften.
Daß viele Katholiken den Bezug zur Beichte und zur Heiligenverehrung
inzwischen verloren haben,ist ein Fehler,aber dem kann ja die mittlerweile
intensiver betriebene Oekumene mit den Orthodoxen entgegenwirken.
Daß auch das Offensein für Gott,das der Mensch in guten Werken zeigt
letztlich auf Gottes Gnade zurückzuführen ist ,haben wir Katholiken inzwischen
besser verstanden-die Evangelischen,daß so gesehen gute Werke um des
Heiles der eigenen Seele oder anderer kein "Erkaufen des Himmels" sind,
wenn sie primär aus Liebe zu Gott geschehen. Und Unsitten wie das
Odeln von Feldern am Karfreitag durch den katholischen Bauern in der
vorwiegend protestantischen Gegend oder das Teppichklopfen der
Protestanten an Fronleichnam um den kath. Nachbarn zu ärgern, kennt man
auch nur noch aus den Kindheitserzählungen der älteren Generation.
Ökumenische Nachbarschaftshilfe,ökumenische Friedensinitiativen-
all sowas ist weiter zu fördern.Wischi-Waschi Ökumenismus nach dem
Motto:Wir sind alle Christen und was wir glauben ist eh wurst- führt allerdings
nicht weiter-höchstens zur noch schnelleren Ausbreitung des Islam !
Punkt zu liegen,wo sich die Geister scheiden.Bei den Reformierten ist`s nur
Symbol-bei den Lutheranern wird geglaubt,der Gläubige empfängt zwar den
ganzen Christus,aber ER persistiert nicht in dem Brot,weshalb es normalerweise in lutherischen Kirchen keine Tabernakel mit ewigem Licht gibt
.Vielleicht hat die o.g. Gemeinde mit dem Tabernakel und dem ewigen Licht irgendwelche historischen Beziehungen zur Anglikanischen Hochkirche-dort gibt`s solche Sakramentskapellen mit Tabernakel,ewigem Licht und Schildern be quiet-just for prayer durchaus.Dennoch unterscheidet sich deren Vorstellung vonder Wandlung irgendwie von unserer katholischen;unser Begriff von der
Transsubstanziation trifft deren Glaube irgendwie nicht.Liegt es daran,wie man
"Substanz" definiert ?Ist Substanz =Wesen ?
Und dann spielt für das Zustandekommen der sakramentalen Wandlung eben doch auch eine Rolle,wer die Wandlungsworte spricht-ein geweihter oder ein nur ordinierter Priester ohne apostolische Succession.! Diese Fragen dürfen nicht unter den Teppich gekehrt werden
Im übrigen gibt`s aber durchaus Fortschritte in der Ökumene:
Gemeinsames Eintreten aller Christen gegen die Diktatur des praktischen Materialismus zB. in der Sonntagsarbeitsfrage.
Katholiken lesen mehr Bibel;Evangelische entdecken wieder:Marienverehrung,
Ohrenbeichte,Leben in mönchischen Gemeinschaften.
Daß viele Katholiken den Bezug zur Beichte und zur Heiligenverehrung
inzwischen verloren haben,ist ein Fehler,aber dem kann ja die mittlerweile
intensiver betriebene Oekumene mit den Orthodoxen entgegenwirken.
Daß auch das Offensein für Gott,das der Mensch in guten Werken zeigt
letztlich auf Gottes Gnade zurückzuführen ist ,haben wir Katholiken inzwischen
besser verstanden-die Evangelischen,daß so gesehen gute Werke um des
Heiles der eigenen Seele oder anderer kein "Erkaufen des Himmels" sind,
wenn sie primär aus Liebe zu Gott geschehen. Und Unsitten wie das
Odeln von Feldern am Karfreitag durch den katholischen Bauern in der
vorwiegend protestantischen Gegend oder das Teppichklopfen der
Protestanten an Fronleichnam um den kath. Nachbarn zu ärgern, kennt man
auch nur noch aus den Kindheitserzählungen der älteren Generation.
Ökumenische Nachbarschaftshilfe,ökumenische Friedensinitiativen-
all sowas ist weiter zu fördern.Wischi-Waschi Ökumenismus nach dem
Motto:Wir sind alle Christen und was wir glauben ist eh wurst- führt allerdings
nicht weiter-höchstens zur noch schnelleren Ausbreitung des Islam !
Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen das aufstrahlende
Licht aus der Höhe.......(Lk1,76)
Licht aus der Höhe.......(Lk1,76)
@ incarnata
Deine Beobachtungen sind durchaus zutreffend (bis auf die Tatsache, daß inzwischen bei den Bauern dahingehend die Ökumene so weit fortgeschritten ist, daß alle Konfessionen am Karfreitag oder Ostersonntag odeln - denen ist nämlich jeder Feiertag wurscht. Aber seit sich die Bauern nicht mehr an die Zehn Gebote halten, hält sich der Liebe Gott dafür nicht mehr an die Bauernregeln.).
Was ich mich - je länger, desto mehr - allerdings frage, ist, ob diese Dinge wirklich "die Ökumene" ausmachen. Sind es nicht Begleiterscheinungen, die nur an der Oberfläche des Glaubensverständnisses kratzen, ohne das Wesentliche überhaupt zu berühren?
Je mehr ich mich zB aus theologischer und historischer Sicht mit der Reformation befasse, desto weniger verstehe ich, wie man heute noch seinen Glauben und damit seinen ganzen Lebensentwurf auf so unausgegorene, aus einer "Anti"-Haltung entsprungene Aussagen wie die Luthers aufbauen mag, der noch dazu in seiner ganzen Persönlichkeit etwa den Päpsten seiner Zeit nicht viel nachstand (was ja verständlich ist, er war auch nur ein Kind seiner Zeit). Die vermeintliche Radikalität Luthers, den Glauben "nur auf die Schrift" zu gründen, erinnert mich mehr an die islamische Sichtweise, daß die Heilige Schrift als fertiges Gesetzbuch vom Himmel gefallen ist, als an die Grundüberzeugung, daß "im Anfang der Logos" war - das Wort, aber nicht das geschriebene Wort der Bibel, sondern das personale Gotteswort: Christus, die aller Schöpfung zugrundeliegende Vernunft. Von der vermisse ich bei den Protestanten einiges.
Ich bin kein Berufsökumeniker, ich kenn mich ohnehin mehr mit den Ostkirchen aus als mit den Protestanten. Aber mit einem Glaubensverständnis, das sich für mich schon elementarster menschlicher Logik entzieht, habe ich so meine Probleme - und bin auch immer wieder überrascht, mit welchem Traditionalismus und Dogmatismus Protestanten im "ökumenischen Dialog" ihre Positionen vertreten und durchsetzen. Wenn ein Katholik das täte, wäre er morgen als "durchgeknallter Oberfundi" in den BILD-Schlagzeilen.
Deine Beobachtungen sind durchaus zutreffend (bis auf die Tatsache, daß inzwischen bei den Bauern dahingehend die Ökumene so weit fortgeschritten ist, daß alle Konfessionen am Karfreitag oder Ostersonntag odeln - denen ist nämlich jeder Feiertag wurscht. Aber seit sich die Bauern nicht mehr an die Zehn Gebote halten, hält sich der Liebe Gott dafür nicht mehr an die Bauernregeln.).
Was ich mich - je länger, desto mehr - allerdings frage, ist, ob diese Dinge wirklich "die Ökumene" ausmachen. Sind es nicht Begleiterscheinungen, die nur an der Oberfläche des Glaubensverständnisses kratzen, ohne das Wesentliche überhaupt zu berühren?
Je mehr ich mich zB aus theologischer und historischer Sicht mit der Reformation befasse, desto weniger verstehe ich, wie man heute noch seinen Glauben und damit seinen ganzen Lebensentwurf auf so unausgegorene, aus einer "Anti"-Haltung entsprungene Aussagen wie die Luthers aufbauen mag, der noch dazu in seiner ganzen Persönlichkeit etwa den Päpsten seiner Zeit nicht viel nachstand (was ja verständlich ist, er war auch nur ein Kind seiner Zeit). Die vermeintliche Radikalität Luthers, den Glauben "nur auf die Schrift" zu gründen, erinnert mich mehr an die islamische Sichtweise, daß die Heilige Schrift als fertiges Gesetzbuch vom Himmel gefallen ist, als an die Grundüberzeugung, daß "im Anfang der Logos" war - das Wort, aber nicht das geschriebene Wort der Bibel, sondern das personale Gotteswort: Christus, die aller Schöpfung zugrundeliegende Vernunft. Von der vermisse ich bei den Protestanten einiges.
Ich bin kein Berufsökumeniker, ich kenn mich ohnehin mehr mit den Ostkirchen aus als mit den Protestanten. Aber mit einem Glaubensverständnis, das sich für mich schon elementarster menschlicher Logik entzieht, habe ich so meine Probleme - und bin auch immer wieder überrascht, mit welchem Traditionalismus und Dogmatismus Protestanten im "ökumenischen Dialog" ihre Positionen vertreten und durchsetzen. Wenn ein Katholik das täte, wäre er morgen als "durchgeknallter Oberfundi" in den BILD-Schlagzeilen.
-
Raimund J.
- Beiträge: 6092
- Registriert: Dienstag 3. April 2007, 09:33
Zustimmung!taddeo hat geschrieben: daß inzwischen bei den Bauern dahingehend die Ökumene so weit fortgeschritten ist, daß alle Konfessionen am Karfreitag oder Ostersonntag odeln - denen ist nämlich jeder Feiertag wurscht. Aber seit sich die Bauern nicht mehr an die Zehn Gebote halten, hält sich der Liebe Gott dafür nicht mehr an die Bauernregeln.).
Was ich mich - je länger, desto mehr - allerdings frage, ist, ob diese Dinge wirklich "die Ökumene" ausmachen. Sind es nicht Begleiterscheinungen, die nur an der Oberfläche des Glaubensverständnisses kratzen, ohne das Wesentliche überhaupt zu berühren?
Die angebliche "Ökumene von unten" oder "gelebte Ökumene" wie sie immer so schön propagiert wird, ist in Wirklichkeit hauptsächlich ausgeprägter Säkularismus. Ernsthafte Fragen des Glaubens werden dabei ausgeblendet bzw. sind aufgrund mangelnder Kenntnisse überhaupt nicht relevant, getreu dem Motto "was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss". Liturgie wird nur noch als Kulturveranstaltung verstanden.
Ich tue mir derzeit schwer überhaupt irgendwo positive Entwicklungen zu sehen. Weder bei der Mehrzahl der Katholiken noch bei den Evangelischen und folgedessen erst recht nicht in der Ökumene dieser Beiden.
Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
Nec laudibus, nec timore
Nec laudibus, nec timore
Marx: "Freude am Glauben könne man nicht verordnen"(20.02.08 )
Bischof Marx: Ökumenischen Fortschritt nur an der Eucharistie festzumachen, halte ich für eine völlig schiefe und damit auch belastende Vorstellung - Entscheidung der Suspendierung von Professor Gotthold Hasenhüttl ist mir schwer gefallen.
[...]
Mit Blick auf die Ökumene sagt Marx, dass ihm besonders die Entscheidung der Suspendierung von Professor Gotthold Hasenhüttl im Anschluss an den vergangenen Ökumenischen Kirchentag und die Auseinandersetzung danach schwer gefallen seien. „Das habe ich nicht so leicht weggesteckt“, unterstreicht Marx. Er wünsche sich, dass „wir den Weg einer anspruchsvollen Ökumene gehen“. „Dass es einen Stillstand gibt, sehen vor allem Leute so, die auf einen Punkt, auf die Feier der Eucharistie fixiert sind. Aber ökumenischen Fortschritt nur an diesem Punkt festzumachen, halte ich für eine völlig schiefe und damit auch belastende Vorstellung“, macht Marx deutlich.
[...]
User inaktiv seit dem 05.06.2018.
Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...
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Wahre Ökumene ist vor allem die Einladung an alle Christen, an der Fülle der Sakramente teilzuhaben.
Sehr schön finde ich den Gedanken des Eintretens in diese Fülle.
Die eucharistische Gemeinschaft meint das volle Ja zueinander.
Jeder Christ kann für sich jetzt schon die ökumenische Konsequenz ziehen.
Wer es ernst meint, wird die bestehenden Regeln nicht unterlaufen.
Sehr schön finde ich den Gedanken des Eintretens in diese Fülle.
Die eucharistische Gemeinschaft meint das volle Ja zueinander.
Jeder Christ kann für sich jetzt schon die ökumenische Konsequenz ziehen.
Wer es ernst meint, wird die bestehenden Regeln nicht unterlaufen.
-
ieromonach
- cum angelis psallat Domino
- Beiträge: 542
- Registriert: Montag 27. August 2007, 20:26
- Kontaktdaten:
Ökumene- wohin?
Ökumene ist erst einmal der gelebte Glaube in der Kirche. Außerhalb der Kirche ist n i c h t gelebte Ökumen. Was Konfessionen betrift so muß gefragt werden ob der Begriff "Ökumene" nicht falsch ist. In den meisten sog. Treffen (wenn man will "ökum. Treffen) geht es meistens nur um Verstehen in Liebe. Diese "ökum" Liebe ist aber doch nur oberflächlich weil aus Angst dem Anderen weh zu tun niemand seinen konfessionellen Standpunkt in Ehrlichkeit und Freimut bekennt. Nur wenn wir unser Bekenntnis (warum, weshalb, wieso) vortragen ist ein Dialog möglich und wir lernen einander kennen. Im übrigen, so denke ich, wird sehr wenig in den Konfesionen an der Trennung gelitten. Die Trennung muß weh tun und diese Trennung wird zur Ein heit führen wenn wir alle BETEN und FASTEN und dem Bruder/Schwester deutlich sagen was uns trennt. + P.Theodoros
Solche "samtenen" Worte bestärken mich darin, noch mehr gegen jedwede Ökumene einzutreten!overkott hat geschrieben:Wahre Ökumene ist vor allem die Einladung an alle Christen, an der Fülle der Sakramente teilzuhaben.
Sehr schön finde ich den Gedanken des Eintretens in diese Fülle.
Die eucharistische Gemeinschaft meint das volle Ja zueinander.
Jeder Christ kann für sich jetzt schon die ökumenische Konsequenz ziehen.
Wer es ernst meint, wird die bestehenden Regeln nicht unterlaufen.
-
Raphael
Gut zu wissen, daß man Dir's nicht Recht machen kann!Margret hat geschrieben:Solche "samtenen" Worte bestärken mich darin, noch mehr gegen jedwede Ökumene einzutreten!overkott hat geschrieben:Wahre Ökumene ist vor allem die Einladung an alle Christen, an der Fülle der Sakramente teilzuhaben.
Sehr schön finde ich den Gedanken des Eintretens in diese Fülle.
Die eucharistische Gemeinschaft meint das volle Ja zueinander.
Jeder Christ kann für sich jetzt schon die ökumenische Konsequenz ziehen.
Wer es ernst meint, wird die bestehenden Regeln nicht unterlaufen.
Übrigens: Theologen sollen doch keine Frauenflüsterer sein .....................
Re: Ökumene- wohin?
Es wäre Gottes- und Nächstenliebe unter Vorbehalt, auf die Fülle der Sakramente zu verzichten. Aber die Fülle der Sakramente kann nicht aufgezwungen werden, sondern muss als offenes Angebot verstanden werden, das man annehmen kann. Ökumene bedeutet, jetzt schon und voll und ganz eintreten zu dürfen in die Fülle der Sakramente.ieromonach hat geschrieben:In den meisten sog. Treffen (wenn man will "ökum. Treffen) geht es meistens nur um Verstehen in Liebe.
- Dottore Cusamano
- Beiträge: 1129
- Registriert: Sonntag 20. Januar 2008, 15:19
Hallo liebe christliche Schwestern und Brüder!
Nach meiner Meinung muss man beim Stichwort "Ökumene" in den Köpfen von dem Gedanken Abstand nehmen, dass Ökumene bedeutet, dass sich christliche Obere quasi im Rahmen einer Konferenz treffen und über gegenseitiges Entgegenkommen/ Nach- und Aufgeben verhandeln, um einer "Einheit" näher zu kommen.
Der Hl. Vater hat einmal sehr zutreffend gesagt, dass Ökumene nur auf einer spirituellen Basis - nämlich auf dem gemeinsamen Lobpreis des Herrn im Gebet - geschieht. Ich für meinen Teil glaube, dass dies der allererste Schritt zu einer - wie auch immer gearteten - Einheit ist: Die gültig Getauften begegnen und akzeptieren einander in Liebe und beten den Erlöser ohne Unterlass an (wie z.B. die Gemeinschaft von Taize und alle, die ihr nahestehen).
Damit ist keinerlei Verzicht auf unseren hl. röm.-kath. Glauben verbunden!
Gruß
DC
Nach meiner Meinung muss man beim Stichwort "Ökumene" in den Köpfen von dem Gedanken Abstand nehmen, dass Ökumene bedeutet, dass sich christliche Obere quasi im Rahmen einer Konferenz treffen und über gegenseitiges Entgegenkommen/ Nach- und Aufgeben verhandeln, um einer "Einheit" näher zu kommen.
Der Hl. Vater hat einmal sehr zutreffend gesagt, dass Ökumene nur auf einer spirituellen Basis - nämlich auf dem gemeinsamen Lobpreis des Herrn im Gebet - geschieht. Ich für meinen Teil glaube, dass dies der allererste Schritt zu einer - wie auch immer gearteten - Einheit ist: Die gültig Getauften begegnen und akzeptieren einander in Liebe und beten den Erlöser ohne Unterlass an (wie z.B. die Gemeinschaft von Taize und alle, die ihr nahestehen).
Damit ist keinerlei Verzicht auf unseren hl. röm.-kath. Glauben verbunden!
Gruß
DC
Das denke ich auch.Taize ist ein gutes Beispiel.Hier beten Katholiken,
Evangelische und Orthodoxe gemeinsam,feiern dann zwar wegen des
verschiedenen Verständnisses vom Wesen der Eucharistie/des Abendmahls
ihre entsprechenden Gottesdienste getrennt,erfahren aber letztlich alle daß
katholisch,evangelisch und orthodox keine Konfessionsbezeichnungen dar-
stellen sollte sondern wesentliche Merkmale der einen HL.Kirche:alle und
alles umfassend,rechtgläubig und aus dem Evangelium lebend.
De facto hat diese Gebetspraxis und die damit verbundene mönchische
Lebensform offenbar den evangelischen Gründervater ja auch zu einem
so weit "katholischen" Sakramentenverständnis geführt,daß ihm Kardinal
Ratzinger in aller Öffentlichkeit die Kommunion gereicht hat-kurz bevor er
Papst und jener in die Ewigkeit gerufen wurde.
Evangelische und Orthodoxe gemeinsam,feiern dann zwar wegen des
verschiedenen Verständnisses vom Wesen der Eucharistie/des Abendmahls
ihre entsprechenden Gottesdienste getrennt,erfahren aber letztlich alle daß
katholisch,evangelisch und orthodox keine Konfessionsbezeichnungen dar-
stellen sollte sondern wesentliche Merkmale der einen HL.Kirche:alle und
alles umfassend,rechtgläubig und aus dem Evangelium lebend.
De facto hat diese Gebetspraxis und die damit verbundene mönchische
Lebensform offenbar den evangelischen Gründervater ja auch zu einem
so weit "katholischen" Sakramentenverständnis geführt,daß ihm Kardinal
Ratzinger in aller Öffentlichkeit die Kommunion gereicht hat-kurz bevor er
Papst und jener in die Ewigkeit gerufen wurde.
Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen das aufstrahlende
Licht aus der Höhe.......(Lk1,76)
Licht aus der Höhe.......(Lk1,76)
- Dottore Cusamano
- Beiträge: 1129
- Registriert: Sonntag 20. Januar 2008, 15:19
Hallo incarnata!
Vielen Dank für Deine Erwähnung dieses denkwürdigen Ereignisses anlässlich der Bestattungsfeierlichkeiten des wunderbaren hl. Vaters JP II!
Ich erinnere mich, dass ich das Ereignis am TV verfolgte. Ich hatte Gänsehaut und war tief bewegt. Ob Bruder Roger Schutz zu diesem Zeitpunkt bereits zum hl. röm.-kath. Glauben konvertiert war (da dies für ihn als gültig Getauften unter bestimmten Umständen gar nicht notwendig war, um die hl. Kommunion erlaubt zu empfangen), ist in diesem Zusammenhang völlig nebensächlich.
Gruß
DC
Vielen Dank für Deine Erwähnung dieses denkwürdigen Ereignisses anlässlich der Bestattungsfeierlichkeiten des wunderbaren hl. Vaters JP II!
Ich erinnere mich, dass ich das Ereignis am TV verfolgte. Ich hatte Gänsehaut und war tief bewegt. Ob Bruder Roger Schutz zu diesem Zeitpunkt bereits zum hl. röm.-kath. Glauben konvertiert war (da dies für ihn als gültig Getauften unter bestimmten Umständen gar nicht notwendig war, um die hl. Kommunion erlaubt zu empfangen), ist in diesem Zusammenhang völlig nebensächlich.
Gruß
DC
Jesus Christus wird sich wahrscheinlich sagen: Wenn ich in die Herzen meiner lieben Katholiken schaue, ist meine Kirche die größte Taizé-Bewegung, die ich kenne. Roger Schutz fiel da gar nicht aus dem Rahmen. Er ging zur Kommunion wie viele andere auch. Und wenn er die Eucharistie gläubig empfangen hat, war sie auch sakramental wirksam. Gleichwohl ist nicht jedes gesegnete Brot eine konsekrierte Hostie.
- Dottore Cusamano
- Beiträge: 1129
- Registriert: Sonntag 20. Januar 2008, 15:19
Hallo liebe Brüder und Schwestern im Herrn!
Wie Ihr ersehen könnt, bin ich in diesem Forum ganz “frisch“ und – da meine Zeit aufgrund beruflicher und familiärer Verpflichtungen begrenzt ist – nicht in der Lage, zu recherchieren, ob dieses Thema hier im Forum schon einmal behandelt wurde. Dennoch möchte ich Euch um Eure geschätzte Meinung und Eure Erfahrungen bitten, wie Ihr es mit ökumenischen Begegnungen haltet bzw. wie Eure diesbezüglichen Erfahrungen sind.
Ich für meinen Teil darf mich hier kurz vorstellen: Ich bin Ende 30, röm.-kath., glücklich und gültig ehelich mit meiner ebenfalls röm.-kath. Ehefrau verbunden. Meine Frau und ich wurden vom Herrn mit (bisher) zwei Wunschkindern gesegnet und bedacht. Ich selbst würde mich als ziemlich konservativen (indes absolut romtreuen) Katholiken bezeichnen.
Meine ökumenischen Kontakte beschränken sich auf wunderbare Erlebnisse im Rahmen von Taize-Gottesdiensten, die ich auf unserem gesamten Erdenrund erleben durfte. Ich lebe seit etwa 4 Jahren mit meiner Familie in einer kath. Pfarrgemeinde, die engen Kontakt zu ihrer – so wörtlich – “ev. Schwestergemeinde“ hat. Wie eng dieser Kontakt (bis auf gemeinsame Fürbitten am Sonntag) ist, konnte ich bislang nicht feststellen, da wir als Familie immer noch eng mit unserer früheren kath. Gemeinde (ebenfalls in Deutschland) verbunden sind, deren – mittlerweile - ehem. Pfarrer Mitglied beim “Neokathechumenalen Weg“ ist, ohne dass er "missionarisch" unter uns ohnehin erzkatholischen Gemeindemitgliedern (für seine Bewegung) tätig war. Die Hl. Messe wird in der neuen Gemeinde in der gültigen und vorgeschriebenen Form in nicht zu beanstandener Form sonntäglich gefeiert.
Bitte schildert mir Eure Kontakte und Erfahrungen! Ich bin für alle Erfahrungsberichte sehr dankbar! Meiner Überzeugung nach ist es der Wille unseres Herrn, dass wir uns alle als Christgläubige und gültig Getaufte – vor allem vor dem Hintergrund dieser gottlosen und christfeindlichen Zeit – zusammentun und beten und als wahre Christen brüderlich miteinander umgehen. Damit muss und darf allerdings selbstverständlich kein Aufgeben unseres hl. Glaubens- und (zuvorderst unseres Eucharistie- und Sakramenten-) verständnisses – verbunden sein.In der Hoffnung auf viele Meinungsäußerungen verbleibt Euer Mitbruder
DC
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Wie Ihr ersehen könnt, bin ich in diesem Forum ganz “frisch“ und – da meine Zeit aufgrund beruflicher und familiärer Verpflichtungen begrenzt ist – nicht in der Lage, zu recherchieren, ob dieses Thema hier im Forum schon einmal behandelt wurde. Dennoch möchte ich Euch um Eure geschätzte Meinung und Eure Erfahrungen bitten, wie Ihr es mit ökumenischen Begegnungen haltet bzw. wie Eure diesbezüglichen Erfahrungen sind.
Ich für meinen Teil darf mich hier kurz vorstellen: Ich bin Ende 30, röm.-kath., glücklich und gültig ehelich mit meiner ebenfalls röm.-kath. Ehefrau verbunden. Meine Frau und ich wurden vom Herrn mit (bisher) zwei Wunschkindern gesegnet und bedacht. Ich selbst würde mich als ziemlich konservativen (indes absolut romtreuen) Katholiken bezeichnen.
Meine ökumenischen Kontakte beschränken sich auf wunderbare Erlebnisse im Rahmen von Taize-Gottesdiensten, die ich auf unserem gesamten Erdenrund erleben durfte. Ich lebe seit etwa 4 Jahren mit meiner Familie in einer kath. Pfarrgemeinde, die engen Kontakt zu ihrer – so wörtlich – “ev. Schwestergemeinde“ hat. Wie eng dieser Kontakt (bis auf gemeinsame Fürbitten am Sonntag) ist, konnte ich bislang nicht feststellen, da wir als Familie immer noch eng mit unserer früheren kath. Gemeinde (ebenfalls in Deutschland) verbunden sind, deren – mittlerweile - ehem. Pfarrer Mitglied beim “Neokathechumenalen Weg“ ist, ohne dass er "missionarisch" unter uns ohnehin erzkatholischen Gemeindemitgliedern (für seine Bewegung) tätig war. Die Hl. Messe wird in der neuen Gemeinde in der gültigen und vorgeschriebenen Form in nicht zu beanstandener Form sonntäglich gefeiert.
Bitte schildert mir Eure Kontakte und Erfahrungen! Ich bin für alle Erfahrungsberichte sehr dankbar! Meiner Überzeugung nach ist es der Wille unseres Herrn, dass wir uns alle als Christgläubige und gültig Getaufte – vor allem vor dem Hintergrund dieser gottlosen und christfeindlichen Zeit – zusammentun und beten und als wahre Christen brüderlich miteinander umgehen. Damit muss und darf allerdings selbstverständlich kein Aufgeben unseres hl. Glaubens- und (zuvorderst unseres Eucharistie- und Sakramenten-) verständnisses – verbunden sein.In der Hoffnung auf viele Meinungsäußerungen verbleibt Euer Mitbruder
DC
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Re: Ökumene - wohin ?
Unter dem Gesichtspunkt "Ökumene" (und nicht "PID") sei dieser Beitrag verlinkt:
PID-Konflikt wird in Deutschland zur schweren Ökumene-Belastung
Daraus:

PID-Konflikt wird in Deutschland zur schweren Ökumene-Belastung
Daraus:
Der Kölner Erzbischof Kardinal Joachim Meisner sagte dazu in einem Interview für den Diözesansender "domradio", Katholiken und Evangelische hätten mittlerweile "so viele Dinge, wo wir keine gemeinsame Überzeugung in den ethischen Fragen haben". Dadurch sei die weitere Zusammenarbeit bei der "Woche für das Leben" infrage gestellt.
Meisner sprach am Sonntag von einem "großen Rückschlag der Ökumene". Bei der PID argumentierten Politiker nun damit, die Kirchen seien "sich auch nicht einig". Zur Zusammenarbeit der beiden großen Kirchen sagte der Kardinal: "Es wird immer über das gemeinsame Abendmahl geredet. Wir sollten erstmal gemeinsam das Leben verteidigen. Dann können wir auch über die anderen Fragen sprechen." Auch die Haltung der evangelischen Kirche zur Homosexualität sei eine andere als die der katholischen Kirche, betonte Meisner.
Re: Ökumene - wohin ?
Super, jetzt sorgen schon staatliche Regelungen für die Spaltung der Christen ... 