Gottes Wort als Sprachproblem?

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Niels
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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von Niels »

:pfeif:
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overkott
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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von overkott »

Gallus hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Kann die Kirche heute noch offenbar verständlich machen, wer Gott ist und was Gott will oder spricht sie noch die Sprache aus dem 16. Jahrhundert, die junge Leute nicht mehr verstehen? Vermag der rechte Geist der Liturgiebewegung des letzten Jahrhunderts heute noch alte Leute hinter dem Ofen hervorlocken oder können wir Gottes Wort als gutes Wort morgen in der Sprache der jungen zunehmend verständlicher machen? Muss sich die Kirche Gottes Geist weiter öffen, damit sich seine Wirkung immer breiter entfaltet?
Overkott, ich kann Dir sagen, was mich als Jugendlichen aus der (damals noch evangelischen) Kirche getrieben hat und was mich dann fast zwei Jahrzehnte von der Kirche ferngehalten hat. Es war das in meinen Augen nur peinliche, anbiedernde Bemühen der damaligen Kirchenvertreter, "in de Sprache der Jungen" zu sprechen.

Das war peinlich, weil das, was diese Leute für die Sprache der Jungen hielten doch nur die Mode von gestern war. Und es war unerträglich, weil man sich als junger Mensch durch dieses Anbiedern nicht ernst genommen fühlt. Wer einem jungen Menschen etwas zutraut, der redet mit ihm wie mit Erwachsenen.

So. Die Kirche hat eine Zukunft, wenn sie in allem in einer spürbar sakralen Form auf Gott verweist. Wenn sie wirklich über diese Welt und den Alltag hinaus geht. Dann fangen die Leute an, von der Kirche und ihrer Botschaft fasziniert zu sein und sich für sie zu interessieren. Jedes Aggiornamento dagegen macht die Kirche nur noch ein wenig langweiliger und, naja, gewöhnlicher. Warum sollte man noch in eine solche Kirche gehen?
Ich glaube auch, dass die Kirche sich nicht anbiedern sollte. "Gott ist geil" wird kaum Leute aufwecken, sondern würde eher den Zelebranten in einem schlechten Licht erscheinen lassen. Aber "Gott ist gut" wird, glaube ich, heute jeder verstehen, besser jedenfalls als "Gott ist ein unendliches Mysterium".

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Niels
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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von Niels »

Gerade gefunden: http://www.kath.net/detail.php?id=31514
Gerade weil der christliche Glaube, die Frage nach Gott und die religiöse Haltung des Menschen heute nicht mehr selbstverständlich sind, lohnt es sich nach Überzeugung von Erzbischof Zollitsch, „neu nach Antworten zu suchen, und zwar in der Sprache unserer Zeit und im Kontext all der Herausforderungen, die Gesellschaft, Wissenschaft und Forschung heute bewegen.“
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overkott
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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von overkott »

Niels hat geschrieben:Gerade gefunden: http://www.kath.net/detail.php?id=31514
Gerade weil der christliche Glaube, die Frage nach Gott und die religiöse Haltung des Menschen heute nicht mehr selbstverständlich sind, lohnt es sich nach Überzeugung von Erzbischof Zollitsch, „neu nach Antworten zu suchen, und zwar in der Sprache unserer Zeit und im Kontext all der Herausforderungen, die Gesellschaft, Wissenschaft und Forschung heute bewegen.“
Ich hoffe, dass auch die Sprache der Bibel aktualisiert wird. Ab Pfingsten etwa könnte der Geist der Erneuerung in vielen Sprachen durch die Kirche wehen.

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ChrisCross
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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von ChrisCross »

overkott hat geschrieben:
Niels hat geschrieben:Gerade gefunden: http://www.kath.net/detail.php?id=31514
Gerade weil der christliche Glaube, die Frage nach Gott und die religiöse Haltung des Menschen heute nicht mehr selbstverständlich sind, lohnt es sich nach Überzeugung von Erzbischof Zollitsch, „neu nach Antworten zu suchen, und zwar in der Sprache unserer Zeit und im Kontext all der Herausforderungen, die Gesellschaft, Wissenschaft und Forschung heute bewegen.“
Ich hoffe, dass auch die Sprache der Bibel aktualisiert wird. Ab Pfingsten etwa könnte der Geist der Erneuerung in vielen Sprachen durch die Kirche wehen.
Und ich hoffe, dass man sich ein wenig mehr auf die Sprache der Bibel einlässt, statt alle paar Jahre etwas neues zu forden, für etwas, das ohnehin jeder mit dem Beistand des Heiligen Geistes versteht und in der Kirche wiederfindet.
Tu excitas, ut laudare te delectet, quia fecisti nos ad te et inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te.
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Niels
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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von Niels »

ChrisCross hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
Niels hat geschrieben:Gerade gefunden: http://www.kath.net/detail.php?id=31514
Gerade weil der christliche Glaube, die Frage nach Gott und die religiöse Haltung des Menschen heute nicht mehr selbstverständlich sind, lohnt es sich nach Überzeugung von Erzbischof Zollitsch, „neu nach Antworten zu suchen, und zwar in der Sprache unserer Zeit und im Kontext all der Herausforderungen, die Gesellschaft, Wissenschaft und Forschung heute bewegen.“
Ich hoffe, dass auch die Sprache der Bibel aktualisiert wird. Ab Pfingsten etwa könnte der Geist der Erneuerung in vielen Sprachen durch die Kirche wehen.
Und ich hoffe, dass man sich ein wenig mehr auf die Sprache der Bibel einlässt, statt alle paar Jahre etwas neues zu forden, für etwas, das ohnehin jeder mit dem Beistand des Heiligen Geistes versteht und in der Kirche wiederfindet.
Ovi, wat sachste nu? :detektiv:
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overkott
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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von overkott »

ChrisCross hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
Niels hat geschrieben:Gerade gefunden: http://www.kath.net/detail.php?id=31514
Gerade weil der christliche Glaube, die Frage nach Gott und die religiöse Haltung des Menschen heute nicht mehr selbstverständlich sind, lohnt es sich nach Überzeugung von Erzbischof Zollitsch, „neu nach Antworten zu suchen, und zwar in der Sprache unserer Zeit und im Kontext all der Herausforderungen, die Gesellschaft, Wissenschaft und Forschung heute bewegen.“
Ich hoffe, dass auch die Sprache der Bibel aktualisiert wird. Ab Pfingsten etwa könnte der Geist der Erneuerung in vielen Sprachen durch die Kirche wehen.
Und ich hoffe, dass man sich ein wenig mehr auf die Sprache der Bibel einlässt, statt alle paar Jahre etwas neues zu forden, für etwas, das ohnehin jeder mit dem Beistand des Heiligen Geistes versteht und in der Kirche wiederfindet.
Christus ist von der Kirche als Wort weitgehend abgeschafft worden, deshalb gibt es immer weniger Christen.

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ChrisCross
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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von ChrisCross »

overkott hat geschrieben:
ChrisCross hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
Niels hat geschrieben:Gerade gefunden: http://www.kath.net/detail.php?id=31514
Gerade weil der christliche Glaube, die Frage nach Gott und die religiöse Haltung des Menschen heute nicht mehr selbstverständlich sind, lohnt es sich nach Überzeugung von Erzbischof Zollitsch, „neu nach Antworten zu suchen, und zwar in der Sprache unserer Zeit und im Kontext all der Herausforderungen, die Gesellschaft, Wissenschaft und Forschung heute bewegen.“
Ich hoffe, dass auch die Sprache der Bibel aktualisiert wird. Ab Pfingsten etwa könnte der Geist der Erneuerung in vielen Sprachen durch die Kirche wehen.
Und ich hoffe, dass man sich ein wenig mehr auf die Sprache der Bibel einlässt, statt alle paar Jahre etwas neues zu forden, für etwas, das ohnehin jeder mit dem Beistand des Heiligen Geistes versteht und in der Kirche wiederfindet.
Christus ist von der Kirche als Wort weitgehend abgeschafft worden, deshalb gibt es immer weniger Christen.
Meinst du mit Christus jetzt die Bezeichnung oder meinst du damit das Wort Gottes an sich?
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overkott
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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von overkott »

ChrisCross hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
ChrisCross hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
Gerade weil der christliche Glaube, die Frage nach Gott und die religiöse Haltung des Menschen heute nicht mehr selbstverständlich sind, lohnt es sich nach Überzeugung von Erzbischof Zollitsch, „neu nach Antworten zu suchen, und zwar in der Sprache unserer Zeit und im Kontext all der Herausforderungen, die Gesellschaft, Wissenschaft und Forschung heute bewegen.“
Ich hoffe, dass auch die Sprache der Bibel aktualisiert wird. Ab Pfingsten etwa könnte der Geist der Erneuerung in vielen Sprachen durch die Kirche wehen.
Und ich hoffe, dass man sich ein wenig mehr auf die Sprache der Bibel einlässt, statt alle paar Jahre etwas neues zu forden, für etwas, das ohnehin jeder mit dem Beistand des Heiligen Geistes versteht und in der Kirche wiederfindet.
Christus ist von der Kirche als Wort weitgehend abgeschafft worden, deshalb gibt es immer weniger Christen.
Meinst du mit Christus jetzt die Bezeichnung oder meinst du damit das Wort Gottes an sich?
Die Kirche ehrt den Namen Christus nicht mehr richtig.

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ChrisCross
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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von ChrisCross »

overkott hat geschrieben:Die Kirche ehrt den Namen Christus nicht mehr richtig.
Das dürfte wohl die Folge einiger Bestrebungen sein, Jesus Christus, den Sohn Gottes, nur noch als Menschen und lieben Kumpel zu sehen. Dass so etwas abschreckend sein kann, sieht man immer wieder an Kinder- und Jugendgottesdiensten, die genau dieses Bild propagieren.
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overkott
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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von overkott »

ChrisCross hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Die Kirche ehrt den Namen Christus nicht mehr richtig.
Das dürfte wohl die Folge einiger Bestrebungen sein, Jesus Christus, den Sohn Gottes, nur noch als Menschen und lieben Kumpel zu sehen. Dass so etwas abschreckend sein kann, sieht man immer wieder an Kinder- und Jugendgottesdiensten, die genau dieses Bild propagieren.
Es gibt auch andere Gründe für den mangenden Gebrauch.

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ChrisCross
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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von ChrisCross »

overkott hat geschrieben:
ChrisCross hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Die Kirche ehrt den Namen Christus nicht mehr richtig.
Das dürfte wohl die Folge einiger Bestrebungen sein, Jesus Christus, den Sohn Gottes, nur noch als Menschen und lieben Kumpel zu sehen. Dass so etwas abschreckend sein kann, sieht man immer wieder an Kinder- und Jugendgottesdiensten, die genau dieses Bild propagieren.
Es gibt auch andere Gründe für den mangenden Gebrauch.
Dann las mal hören.
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overkott
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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von overkott »

ChrisCross hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
ChrisCross hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Die Kirche ehrt den Namen Christus nicht mehr richtig.
Das dürfte wohl die Folge einiger Bestrebungen sein, Jesus Christus, den Sohn Gottes, nur noch als Menschen und lieben Kumpel zu sehen. Dass so etwas abschreckend sein kann, sieht man immer wieder an Kinder- und Jugendgottesdiensten, die genau dieses Bild propagieren.
Es gibt auch andere Gründe für den mangenden Gebrauch.
Dann las mal hören.
Identitätsverlust.

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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von ChrisCross »

overkott hat geschrieben:
ChrisCross hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
ChrisCross hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Die Kirche ehrt den Namen Christus nicht mehr richtig.
Das dürfte wohl die Folge einiger Bestrebungen sein, Jesus Christus, den Sohn Gottes, nur noch als Menschen und lieben Kumpel zu sehen. Dass so etwas abschreckend sein kann, sieht man immer wieder an Kinder- und Jugendgottesdiensten, die genau dieses Bild propagieren.
Es gibt auch andere Gründe für den mangenden Gebrauch.
Dann las mal hören.
Identitätsverlust.
Also ist deiner Meinung nach der Identitätsverlust der Kirche die Ursache für den Nichtgebrauch des Names Christus, wodurch wieder ein solcher Identitätsverlust zu Stande kommt...
Hört sich für mich arg nach einem Kreis an...
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Raphael

Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von Raphael »

ChrisCross hat geschrieben:Hört sich für mich arg nach einem Kreis an...
Bonavent(o)uristen kreisen häufiger, manchmal kreißen sie auch und hin und wieder kreischen sie! :pfeif:

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Niels
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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von Niels »

Der Papst hat die Lösung: http://www.kath.net/detail.php?id=31536
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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von civilisation »

Niels hat geschrieben:Der Papst hat die Lösung: http://www.kath.net/detail.php?id=31536
:daumen-rauf:
Der Sohn Gottes „hat uns mit seiner Menschwerdung, seinem Tod und seiner Auferstehung von der Knechtschaft der Sünde befreit, um uns die Freiheit der Kinder Gottes zu schenken“.
Wie einfach doch die Botschaft verkündet werden kann. Ohne viele Worte und ohne leere Worthülsen und Weisheiten aus dem Bonvaventurkott'schen Reich. Und ohne besagtes "Kreisen".

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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von overkott »

Solange Papst und Bischofskonferenz in der Bibel Christus sprachlich nicht wieder ausreichend zur Geltung bringen, bleibt Skepsis.

Es gibt viel sprachlichen Unfug, der Gottes Verständnis theologisch und philosophisch nicht dient, sondern verdunkelt und statt intertheologische Integration einen Rückfall in Polytheismus darstellt.

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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von ChrisCross »

overkott hat geschrieben:Solange Papst und Bischofskonferenz in der Bibel Christus sprachlich nicht wieder ausreichend zur Geltung bringen, bleibt Skepsis.

Es gibt viel sprachlichen Unfug, der Gottes Verständnis theologisch und philosophisch nicht dient, sondern verdunkelt und statt intertheologische Integration einen Rückfall in Polytheismus darstellt.
Dann schreib doch mal ganz deutlich, was du damit meinst. Ständig auf etwas anderes auszuweichen, ist nämlich auch nicht viel besser, als ein Sprachproblem der Kirche vorzuwerfen.
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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von Niels »

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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von ChrisCross »

Danach schaut man aus wie dein Avatar...
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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von Niels »

Nichts gegen Sir Hiss, bitte! :aergerlich:

Du meinst, man fühlt sich so: Bild
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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von ChrisCross »

Niels hat geschrieben:Nichts gegen Sir Hiss, bitte! :aergerlich:

Du meinst, man fühlt sich so: Bild
'türlich.
Tu excitas, ut laudare te delectet, quia fecisti nos ad te et inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te.
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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von Niels »

„Kirche muss neue Sprache finden“: http://www.faz.net/artikel/C3214/mitgl ... 341.html
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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von ChrisCross »

Niels hat geschrieben:„Kirche muss neue Sprache finden“: http://www.faz.net/artikel/C3214/mitgl ... 341.html
Wieso überrascht es mich nicht, dass alles wieder auf das Memorandum zuläuft?
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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von Niels »

Das wird uns noch einige Zeit verfolgen. :roll:
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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von ChrisCross »

Niels hat geschrieben:Das wird uns noch einige Zeit verfolgen. :roll:
Und wenn es dann weg ist, kommt bestimmt ein neues. Ich verstehe auch ganricht, warum sich alle über die Sprache der Kirche beschweren. Die verwendet zumindest kein so schwammiges Deutsch wie die Memorandisten.
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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von Pit »

ChrisCross hat geschrieben: ...
Ich verstehe auch ganricht, warum sich alle über die Sprache der Kirche beschweren. Die verwendet zumindest kein so schwammiges Deutsch wie die Memorandisten.
Das stimmt, aber ich glaube, ich weiss, wie die das meinen.
Ist heute Jugendlichen per se klar, was mit Gnade gemeint ist,z.B., oder mit Lamm Gottes?
Warum soll man neuen Wein nicht in alte Schläuche füllen- um mal das Gleichnis zu nehmen- wissen Jugendliche in der Bundesrepublik das heute, verstehen die sofort, was gemeint ist?
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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von ChrisCross »

Pit hat geschrieben:
ChrisCross hat geschrieben: ...
Ich verstehe auch ganricht, warum sich alle über die Sprache der Kirche beschweren. Die verwendet zumindest kein so schwammiges Deutsch wie die Memorandisten.
Das stimmt, aber ich glaube, ich weiss, wie die das meinen.
Ist heute Jugendlichen per se klar, was mit Gnade gemeint ist,z.B., oder mit Lamm Gottes?
Warum soll man neuen Wein nicht in alte Schläuche füllen- um mal das Gleichnis zu nehmen- wissen Jugendliche in der Bundesrepublik das heute, verstehen die sofort, was gemeint ist?
Warum sollen Jugendliche sich nicht einmal aufraffen und sich informieren, damit man mal vernünftig miteinander reden kann. Ist ja nicht so, dass man so etwas nicht leicht googlen kann. Sieh dir mal die Gamerszene an: Die haben eine wesentlich beknacktere Fachsprache und trotzdem haben die Spass daran. Warum sollen sich denn Jugendliche nicht auch einmal etwas selbst beibringen. Also ich möchte nicht immer alles in Kindergartensprache vorgetragen bekommen.
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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von Pit »

ChrisCross hat geschrieben: ...
Warum sollen Jugendliche sich nicht einmal aufraffen und sich informieren, damit man mal vernünftig miteinander reden kann. Ist ja nicht so, dass man so etwas nicht leicht googlen kann. ...
Ja, warum nicht, und warum nicht den Jugendlichen mal in der Gruppenstunde, bei der Firmkatechese oder anderen Gelegenheiten einfach einige Stichworte geben und dann die Kids bis zum nächsten Mal z.B. mit Hilfe von Google suchen und zusammentragen, was das bedeutet- oder- wenn es das in der erreichbaren Nähe gibt - mit denen mal ein Bibelmuseum oder ein biblisches Freilichtmuseum besuchen- und schon wird vieles greifbar..ohne jeden Kindergartenton.
Nur:
Katechismus in die Hand drücken und lernen lassen---das klappt heute nicht mehr es sei denn, man ist bereit, anschliessend diverse Fragen zu beantworten.
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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von cantus planus »

Pit hat geschrieben:Katechismus in die Hand drücken und lernen lassen---das klappt heute nicht mehr es sei denn, man ist bereit, anschliessend diverse Fragen zu beantworten.
Ja, das ist doch der springende Punkt: einfach den Katechismus in die Hand zu drücken, hat nie funktioniert. Ich weiss u. a. aus Gesprächen mit meiner Mutter, dass die ganze Klasse den Katechismus auswendig konnte. Wenn ich bedenke, was davon hängengeblieben ist... Oha, oha, oha!

Das ist ihr übrigens selbst schmerzlich bewusst.

Das Problem heute ist allerdings: Eltern sind im Regelfall gar nicht mehr in der Lage, diese Fragen zu beantworten. Viele Geistliche auch nicht mehr. Und die Bischöfe versagen an diesem Punkt völlig.

Und so perpetuiert sich eben ein Problem...
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‎Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky

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ChrisCross
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Re: Gottes Wort als Sprachproblem?

Beitrag von ChrisCross »

Mein Anliegen war eigentlich, dass man eher den Jugendlichen oder allgemein Betroffenen ermuntert, sich aktiv mit dem Thema auseinanderzustetzen, statt alles auf eine niedere Sprachebene mit Qualitätsverlust zu senken. Das heist nicht, dass man den Katechismus auswendig lernen muss, sondern dass man sich selbst einfach ein wenig weiterbilden und nicht erwartet, dass alles ohne Fachwörter auskommt.
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