Warum diskutierst Du dann hier mit?Ralf hat geschrieben:Mir ist es ehrlich gesagt schuppe, ob die säkulare Welt die Kirche mit Wohlwollen betrachtet oder nicht.Juergen hat geschrieben:Du hast aber schon entsprechende Presseberichte von der angeblichen Nähe des Franziskus zu den Menschen als Gegensatz zu der angeblichen Menschenferne des Benedikt gelesen? Die Presseberichte, die massive Gegensätze festgestellt haben wollen und von einer „neuen Zeit“ sprechen, hast Du zur Kenntnis genommen? Du glaubst nicht ernsthaft, daß es irgendeinen Wohlwollen der Presse irgendwem in der Kirchen gegenüber gibt?
Es geht um das Sammeln und Veröffentlichen von Informationen und das Speichern derselben, um sie später für eigene Ziele zu verwenden.
Papst Franz I. - 2. Akt
Re: Papst Franz I.
Gruß Jürgen
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.
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Re: Papst Franz I.
Genau so wollen manche (Medien) ihn sehen.Yeti hat geschrieben:Das wäre außerdem eine Beleidigung für Papst Franziskus, weil man ihn damit als intellektuell debilen und gefühlsduseligen Trottel hinstellt. Also genau so, wie sich Modernisten einen Papst selbst basteln würden.Juergen hat geschrieben:Eine Nachricht ist sowas wert, weil man damit – auch wenn man es diesmal noch nicht getan hat – einen Gegensatz zwischen dem menschenliebenden Papst Franziskus und dem menschenfremden Papst Benedikt, der auf einem Elfenbeinturm saß, konstruieren kann.
Gruß Jürgen
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Ralf
Re: Papst Franz I.
Vielleicht weil das Thema "Papst Franz I." heißt. Was hat das mit säkularen Medien zu tun?Juergen hat geschrieben:Warum diskutierst Du dann hier mit?Ralf hat geschrieben:Mir ist es ehrlich gesagt schuppe, ob die säkulare Welt die Kirche mit Wohlwollen betrachtet oder nicht.Juergen hat geschrieben:Du hast aber schon entsprechende Presseberichte von der angeblichen Nähe des Franziskus zu den Menschen als Gegensatz zu der angeblichen Menschenferne des Benedikt gelesen? Die Presseberichte, die massive Gegensätze festgestellt haben wollen und von einer „neuen Zeit“ sprechen, hast Du zur Kenntnis genommen? Du glaubst nicht ernsthaft, daß es irgendeinen Wohlwollen der Presse irgendwem in der Kirchen gegenüber gibt?
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Re: Papst Franz I.
Streiche alle Meldungen der säkularen Medien und wir hätten hier nicht den zweiten Papst-Franz-Strang mit zusammen 175 Seiten im Forum, sondern der erste wäre noch auf Seite 7.Ralf hat geschrieben:Vielleicht weil das Thema "Papst Franz I." heißt. Was hat das mit säkularen Medien zu tun?Juergen hat geschrieben:Warum diskutierst Du dann hier mit?Ralf hat geschrieben:Mir ist es ehrlich gesagt schuppe, ob die säkulare Welt die Kirche mit Wohlwollen betrachtet oder nicht.Juergen hat geschrieben:Du hast aber schon entsprechende Presseberichte von der angeblichen Nähe des Franziskus zu den Menschen als Gegensatz zu der angeblichen Menschenferne des Benedikt gelesen? Die Presseberichte, die massive Gegensätze festgestellt haben wollen und von einer „neuen Zeit“ sprechen, hast Du zur Kenntnis genommen? Du glaubst nicht ernsthaft, daß es irgendeinen Wohlwollen der Presse irgendwem in der Kirchen gegenüber gibt?
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Re: Papst Franz I.
Ja, sicher! Wessen sonst?Ralf hat geschrieben:Ist das mein Problem?
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Re: Papst Franz I.
Dieses Bild von Papst Franziskus erinnert mich (und vielleicht einige andere) daran, dass wir eine frohe Botschaft gehört haben und mit allen unseren Makeln geliebt werden. Ab und an brauchen wir wohl mal einen solchen Hinweis, wie man auch an diesem Thread hier merkt.
- Yeti
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Re: Papst Franz I.
Die Gefahr des Geistes der Welt und der WeltlichkeitDaraus:
"Ach Gottchen", denkt der politisch korrekte Mainstream-Christ, "Christen haben Feinde"?Papst Franziskus hat geschrieben:„Wenn wir an unsere Feinde denken, dann denken wir tatsächlich zuerst an den Teufel, da gerade er es ist, der uns Übles tut. Die Atmosphäre, der Lebensstil gefällt dem Teufel sehr, das ist diese Weltlichkeit: entsprechend den ‚Werten’ – in Anführungszeichen – der Welt leben. Und dieser Verwalter ist ein Beispiel für die Weltlichkeit. Jemand von euch mag sagen: ‚Aber dieser Mann hat das getan, was alle machen!’ Alle? Nein! Einige Verwalter, Verwalter von Unternehmen, Verwalter im öffentlichen Dienst; einige Verwalter mit Regierungsaufgaben... Vielleicht sind es nicht viele. Doch das ist so ein wenig die Haltung der kürzesten, der bequemsten Straße, um sich sein Leben zu verdienen“.
#gottmensch statt #gutmensch
- Yeti
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Re: Papst Franz I.
(Fast) volle Zustimmung, außer: Wir werden m.M. nach trotz unseres Makels von Gott geliebt. Ein kleiner, aber sehr feiner Unterschied, der keine Mäkelei sein soll!Apollonia hat geschrieben:Dieses Bild von Papst Franziskus erinnert mich (und vielleicht einige andere) daran, dass wir eine frohe Botschaft gehört haben und mit allen unseren Makeln geliebt werden. Ab und an brauchen wir wohl mal einen solchen Hinweis, wie man auch an diesem Thread hier merkt.
#gottmensch statt #gutmensch
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Ralf
Re: Papst Franz I.
Juergen hat geschrieben:Ja, sicher! Wessen sonst?Ralf hat geschrieben:Ist das mein Problem?
Weiß nicht. Meins sicher nicht.
Re: Papst Franz I.
Yeti hat geschrieben:
Gruß, ad_hoc
Ich bin auch ganz begeistert vom völkischen liturgischen Kuss. In Portugal beispielsweise achte ich immer strengstens darauf, zwischen zwei hübschen und jungen Frauen zu stehen, oder zumindest in deren unmittelbarer Nähe. Zeigen diese nämlich durch eindeutiges Zuwenden ihr Interesse am liturgischen Kuss, stehe ich parat. Ich kann gar nicht anders, denn meine Abwehrkräfte funktionieren hier nicht. Im Gegenteil, mein Verlangen nach weiteren liturgischen Küssen nimmt zu. Suchtgefahr?.Ich bin schon lange für die Praktizierung des liturgischen Kusses nicht nur bei Zelebranten, sondern auch beim Volk. Außerdem ist erwiesen, dass Küssen die Abwehrkräfte stärkt....
Gruß, ad_hoc
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- Yeti
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Re: Papst Franz I.
Diesbezüglich hast du in Deutschland wenig zu erwarten. Wenn nicht gerade meine Frau neben mir steht, habe ich bislang selten hübsche Frauen in den Kirchenbänken gesehen (Hinterm Ambo noch nie). Man kann das Risiko beim liturgischen Kuss nicht ganz vermeiden, aber vielleicht würde es trösten, wenn man alte Traditionen der Kirche wiederbelebt und als Neuerung aus dem interreligiösen Dialog verkauft:ad_hoc hat geschrieben:Yeti hat geschrieben:Ich bin auch ganz begeistert vom völkischen liturgischen Kuss. In Portugal beispielsweise achte ich immer strengstens darauf, zwischen zwei hübschen und jungen Frauen zu stehen, oder zumindest in deren unmittelbarer Nähe. Zeigen diese nämlich durch eindeutiges Zuwenden ihr Interesse am liturgischen Kuss, stehe ich parat. Ich kann gar nicht anders, denn meine Abwehrkräfte funktionieren hier nicht. Im Gegenteil, mein Verlangen nach weiteren liturgischen Küssen nimmt zu. Suchtgefahr?.Ich bin schon lange für die Praktizierung des liturgischen Kusses nicht nur bei Zelebranten, sondern auch beim Volk. Außerdem ist erwiesen, dass Küssen die Abwehrkräfte stärkt....
Gruß, ad_hoc
Im Pfarrgemeinderat sitzen die Grazien leider auch selten. Die Forderung der Priesterehe ist purer Eigennutz dieser armen Wesen. Sie kämen sonst wohl gar nicht mehr unter die Haube.
#gottmensch statt #gutmensch
Re: Papst Franz I.
Mal abgesehen von der konkreten päpstlichen Geste, die ich persönlich sehr beeindruckend finde...
Und du meinst, das könne dir schnuppe sein? Als ob die säkulare Welt keinen Einfluß auf die Gläubigen habe, die mit eben diesem Papstbild gefüttert werden. Dir ist es egal, ob hier ein Erwartungsdruck aufgebaut wird, in der Hoffnung, daß die katholische Kirche diesem Druck nachgibt und sich in Richtung liberaler Protestantismus entwickelt? Oder daß die Enttäuschung über nicht erfüllte Erwartungen umso größer wird?
Ralf, das ist doch naiv. Erstens gilt das Wohlwollen nicht der Kirche sondern dem Papst. bzw. dem Bild, das die weltliche Presse (in trauter Eintracht mit der linkskatholischen Presse) von Franziskus konstruiert: Aus einem in manchen Punkten semiliberalen Papst wird ein in allen Punkten ultraliberaler Revoluzzer gemacht. Der noch dazu direkt oder zwischen den Zeilen als Gegensatz zu seinen Vorgängern gezeichnet wird.Ralf hat geschrieben:Mir ist es ehrlich gesagt schuppe, ob die säkulare Welt die Kirche mit Wohlwollen betrachtet oder nicht.Juergen hat geschrieben:Du hast aber schon entsprechende Presseberichte von der angeblichen Nähe des Franziskus zu den Menschen als Gegensatz zu der angeblichen Menschenferne des Benedikt gelesen? Die Presseberichte, die massive Gegensätze festgestellt haben wollen und von einer „neuen Zeit“ sprechen, hast Du zur Kenntnis genommen? Du glaubst nicht ernsthaft, daß es irgendeinen Wohlwollen der Presse irgendwem in der Kirchen gegenüber gibt?
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Und du meinst, das könne dir schnuppe sein? Als ob die säkulare Welt keinen Einfluß auf die Gläubigen habe, die mit eben diesem Papstbild gefüttert werden. Dir ist es egal, ob hier ein Erwartungsdruck aufgebaut wird, in der Hoffnung, daß die katholische Kirche diesem Druck nachgibt und sich in Richtung liberaler Protestantismus entwickelt? Oder daß die Enttäuschung über nicht erfüllte Erwartungen umso größer wird?
Re: Papst Franz I.
Ja, kann es ihm. Der sitzt in seiner franziskanischen Klosterzelle und wartet auf die Wiederkunft des Franziskus — ups… oder isser schon da?Didymus hat geschrieben:Ralf, das ist doch naiv…
Und du meinst, das könne dir schnuppe sein?…
Gruß Jürgen
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- Athanasius0570
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Re: Papst Franz I.
Mir auch.Ralf hat geschrieben:Ja, das ist mir schnuppe.
Freut euch zu jeder Zeit! Betet ohne Unterlass! Dankt für alles; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus. (1 Thess 5, 16-18)
- Athanasius0570
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Re: Papst Franz I.
Ja, das wäre ein Verlust!Juergen hat geschrieben:Streiche alle Meldungen der säkularen Medien und wir hätten hier nicht den zweiten Papst-Franz-Strang mit zusammen 175 Seiten im Forum, sondern der erste wäre noch auf Seite 7.Ralf hat geschrieben:Vielleicht weil das Thema "Papst Franz I." heißt. Was hat das mit säkularen Medien zu tun?Juergen hat geschrieben:Warum diskutierst Du dann hier mit?Ralf hat geschrieben:Mir ist es ehrlich gesagt schuppe, ob die säkulare Welt die Kirche mit Wohlwollen betrachtet oder nicht.Juergen hat geschrieben:Du hast aber schon entsprechende Presseberichte von der angeblichen Nähe des Franziskus zu den Menschen als Gegensatz zu der angeblichen Menschenferne des Benedikt gelesen? Die Presseberichte, die massive Gegensätze festgestellt haben wollen und von einer „neuen Zeit“ sprechen, hast Du zur Kenntnis genommen? Du glaubst nicht ernsthaft, daß es irgendeinen Wohlwollen der Presse irgendwem in der Kirchen gegenüber gibt?
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Ralf
Re: Papst Franz I.
Das mit der Zelle erzähle ich meiner Frau, die weiß davon noch gar nichts.Juergen hat geschrieben:Ja, kann es ihm. Der sitzt in seiner franziskanischen Klosterzelle und wartet auf die Wiederkunft des Franziskus — ups… oder isser schon da?Didymus hat geschrieben:Ralf, das ist doch naiv…
Und du meinst, das könne dir schnuppe sein?…
Re: Papst Franz I.
Papst Franziskus beschäftigt sich in diesen Tagen intensiv mit der Lage der Kirche in Deutschland. An diesem Samstagmorgen empfing er Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, den Präfekten der Glaubenskongregation, in einer außerplanmäßigen Audienz; Müller ist ansonsten regelmäßig zu so genannten Tabellenaudienzen beim Papst. Im Anschluss sprach Franziskus mit dem neuen Nuntius in Deutschland, Erzbischof Nikola Eterovic. Mit dessen Vorgänger Erzbischof Jean-Claude Périsset wird der Papst am Montagvormittag sprechen. Unmittelbar danach ist eine Audienz für den Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer angesetzt. Eterovic wird am kommenden Donnerstag in Deutschland eintreffen, um in Berlin die Nachfolge Périssets anzutreten, der dieses Amt seit Herbst 27 innehatte.
Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/213/11 ... ted-74584
des Internetauftritts von Radio Vatikan
Gruß Jürgen
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Re: Papst Franz I.
Wenn diese Meldung den Tatsachen entspricht, ist es schon gut, dass Papst Franziskus sich mit der Situation der Kirche in Deutschland beschäftigt und anscheinend zu einer Lösung kommen will. Wenn es dazu kommt, ist es hoffentlich eine, die den Machenschaften der Kardinäle und Bischöfe um Lehmann, Marx, Zollitsch etc. einen Riegel vorschiebt und ihnen, wie man so schön volkstümlich zu sagen pflegt, eine Maulsperre umhängt.
Eine Hoffnung darauf verbinde ich damit allerdings nicht.
Eine Hoffnung darauf verbinde ich damit allerdings nicht.
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Ralf
Re: Papst Franz I.
Da muß ich doch mal wieder auf meine Signatur verweisen.ad_hoc hat geschrieben:Wenn diese Meldung den Tatsachen entspricht, ist es schon gut, dass Papst Franziskus sich mit der Situation der Kirche in Deutschland beschäftigt und anscheinend zu einer Lösung kommen will. Wenn es dazu kommt, ist es hoffentlich eine, die den Machenschaften der Kardinäle und Bischöfe um Lehmann, Marx, Zollitsch etc. einen Riegel vorschiebt und ihnen, wie man so schön volkstümlich zu sagen pflegt, eine Maulsperre umhängt.
Eine Hoffnung darauf verbinde ich damit allerdings nicht.
Re: Papst Franz I.
Mit oder ohne Deine Signatur: eine Pfeife ist und bleibt eine Pfeife.
Gruß Jürgen
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Re: Papst Franz I.
Ich habe Deine Signatur zur Kenntnis genommen, Ralf. Es ändert aber nichts daran, dass solche Bischöfe wie die von mir Genannten (es gibt leider noch viel mehr solcher), nichts taugen und das deren verderblichen Aussagen angeprangert werden müssen, weil diese wesentliche Lehren in Zweifel ziehen und die Gläubigen damit verunsichern.
Schließe Dich solchen Moralaposteln nicht an, die vor lauter Gutdenken die Gefahren nicht mehr erkennen und sich deshalb genau in der gleichen Gefahr des Glaubensverfalls befinden, wie die auf solche Bischöfe vertrauenden Gläubigen.
Ich weiß, irgendwo habe ich das hier mitbekommen: Über die Kirche kann man Dir nichts Neues mehr berichten.
Gruß, ad_hoc
Schließe Dich solchen Moralaposteln nicht an, die vor lauter Gutdenken die Gefahren nicht mehr erkennen und sich deshalb genau in der gleichen Gefahr des Glaubensverfalls befinden, wie die auf solche Bischöfe vertrauenden Gläubigen.
Ich weiß, irgendwo habe ich das hier mitbekommen: Über die Kirche kann man Dir nichts Neues mehr berichten.
Gruß, ad_hoc
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Re: Papst Franz I.
Die Gratwanderung zwischen Loyalität und sachlicher Kritik gegenüber dem Bischof ist schwierig und mißlingt häufig. Ein bischen mehr Mühe könnte man sich allerdings manchmal schon geben.........
- Athanasius0570
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Re: Papst Franz I.
Florianklaus hat geschrieben:Die Gratwanderung zwischen Loyalität und sachlicher Kritik gegenüber dem Bischof ist schwierig und mißlingt häufig. Ein bischen mehr Mühe könnte man sich allerdings manchmal schon geben.........
Freut euch zu jeder Zeit! Betet ohne Unterlass! Dankt für alles; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus. (1 Thess 5, 16-18)
Re: Papst Franz I.
Ich habe mir die Frage gestellt, warum Papst Franziskus bei einigen konservativen Katholiken solche heftigen Reaktionen hervorruft und bin auf folgende Antwort gekommen:
Weil er (in der Meinung dieser Menschen) die Fundamente des Glaubens angreift.
Zur Erläuterung:
Ein weit verbreitetes religiöses Schema besteht darin, dass Gott sich uns offenbart und die Gläubigen diese Offenbarung glauben.
Die Offenbarung selbst muss dann natürlich über alle Zweifel erhaben sein.
Für Juden, Moslems und Evangelikale besteht die Offenbarung in der jeweiligen Heiligen Schrift.
Deswegen auch die heftigen Reaktionen, die ich in der Diskussion mit Evangelikalen erlebe, wenn ich auf Widersprüche in der Bibel hinweise.
Für konservative Katholiken besteht die Offenbarung in der Kirche: Die Kirche hat von Gott die Offenbarung empfangen und sie hat die Aufgabe, diese zu bewahren und weiterzugeben.
Nun, wer ist die Kirche? Alle Getauften? Die Priester? Die Bischöfe? Letztlich fällt es wohl auf den Papst zurück. Er als oberster Lehrer hat die Aufgabe, den Glauben unversehrt zu bewahren und weiterzugeben.
Diese Rolle als oberster Glaubenshüter scheint nun nicht gerade im Zentrum des Selbstverständnisses von Papst Franziskus zu liegen; deshalb die heftigen Reaktionen, die er hervorruft.
Vielleicht ist es mir damit gelungen, einen Aspekt des Problems darzustellen, ohne allerdings etwas zu einer Lösung beitragen zu können. Selbst wenn ich vielleicht eine Ahnung davon habe, in welcher Richtung eine Lösung liegen könnte, so zweifle ich daran, dass ich dies (zumal hier im Forum) so darstellen könnte, dass es irgendjemand überzeugt.
Weil er (in der Meinung dieser Menschen) die Fundamente des Glaubens angreift.
Zur Erläuterung:
Ein weit verbreitetes religiöses Schema besteht darin, dass Gott sich uns offenbart und die Gläubigen diese Offenbarung glauben.
Die Offenbarung selbst muss dann natürlich über alle Zweifel erhaben sein.
Für Juden, Moslems und Evangelikale besteht die Offenbarung in der jeweiligen Heiligen Schrift.
Deswegen auch die heftigen Reaktionen, die ich in der Diskussion mit Evangelikalen erlebe, wenn ich auf Widersprüche in der Bibel hinweise.
Für konservative Katholiken besteht die Offenbarung in der Kirche: Die Kirche hat von Gott die Offenbarung empfangen und sie hat die Aufgabe, diese zu bewahren und weiterzugeben.
Nun, wer ist die Kirche? Alle Getauften? Die Priester? Die Bischöfe? Letztlich fällt es wohl auf den Papst zurück. Er als oberster Lehrer hat die Aufgabe, den Glauben unversehrt zu bewahren und weiterzugeben.
Diese Rolle als oberster Glaubenshüter scheint nun nicht gerade im Zentrum des Selbstverständnisses von Papst Franziskus zu liegen; deshalb die heftigen Reaktionen, die er hervorruft.
Vielleicht ist es mir damit gelungen, einen Aspekt des Problems darzustellen, ohne allerdings etwas zu einer Lösung beitragen zu können. Selbst wenn ich vielleicht eine Ahnung davon habe, in welcher Richtung eine Lösung liegen könnte, so zweifle ich daran, dass ich dies (zumal hier im Forum) so darstellen könnte, dass es irgendjemand überzeugt.
Wer einen Menschen verurteilt, kann irren. Wer ihm verzeiht, irrt nie. (Heinrich Waggerl)
Re: Papst Franz I.
Zustimmung! Das gilt freilich für alle. Auch in diesem Punkt kann man von beiden Seiten vom Pferd fallen.Florianklaus hat geschrieben:Die Gratwanderung zwischen Loyalität und sachlicher Kritik gegenüber dem Bischof ist schwierig und mißlingt häufig. Ein bischen mehr Mühe könnte man sich allerdings manchmal schon geben.........
Re: Papst Franz I.
Didymus hat geschrieben:Zustimmung! Das gilt freilich für alle. Auch in diesem Punkt kann man von beiden Seiten vom Pferd fallen.Florianklaus hat geschrieben:Die Gratwanderung zwischen Loyalität und sachlicher Kritik gegenüber dem Bischof ist schwierig und mißlingt häufig. Ein bischen mehr Mühe könnte man sich allerdings manchmal schon geben.........
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Re: Papst Franz I.
Und sehr viele sieht man nach beiden Seiten fallen............................Didymus hat geschrieben:Zustimmung! Das gilt freilich für alle. Auch in diesem Punkt kann man von beiden Seiten vom Pferd fallen.Florianklaus hat geschrieben:Die Gratwanderung zwischen Loyalität und sachlicher Kritik gegenüber dem Bischof ist schwierig und mißlingt häufig. Ein bischen mehr Mühe könnte man sich allerdings manchmal schon geben.........
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Ralf
Re: Papst Franz I.
Die einen halten sich ans Pferd (passend für heute, auch wenn er wahrscheinlich gar nicht auf einem Pferd saß), ich halte mich an Lk 6,37 (zumindest versuche ich das).ad_hoc hat geschrieben:Didymus hat geschrieben:Zustimmung! Das gilt freilich für alle. Auch in diesem Punkt kann man von beiden Seiten vom Pferd fallen.Florianklaus hat geschrieben:Die Gratwanderung zwischen Loyalität und sachlicher Kritik gegenüber dem Bischof ist schwierig und mißlingt häufig. Ein bischen mehr Mühe könnte man sich allerdings manchmal schon geben.........
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Re: Papst Franz I.
Folgerst Du denn daraus, daß man Maßnahmen oder Äußerungen eines Bischofs überhaupt nicht kritisieren darf?Ralf hat geschrieben:Die einen halten sich ans Pferd (passend für heute, auch wenn er wahrscheinlich gar nicht auf einem Pferd saß), ich halte mich an Lk 6,37 (zumindest versuche ich das).ad_hoc hat geschrieben:Didymus hat geschrieben:Zustimmung! Das gilt freilich für alle. Auch in diesem Punkt kann man von beiden Seiten vom Pferd fallen.Florianklaus hat geschrieben:Die Gratwanderung zwischen Loyalität und sachlicher Kritik gegenüber dem Bischof ist schwierig und mißlingt häufig. Ein bischen mehr Mühe könnte man sich allerdings manchmal schon geben.........
Re: Papst Franz I.
Die Widersprüche kommen vielleicht daher, weil das unfehlbare Wort Gottes von fehlbaren Menschen durch deren jeweilige Persönlichkeiten "gefiltert" und aufnotiert wurden.Samuel hat geschrieben:[...]wenn ich auf Widersprüche in der Bibel hinweise.
Dem Papst alleine in die Pflicht zu nehmen, ist zu wenig. Da gibt es zu viele Gelehrte in der Hierarchie. Auch jeder Einzelne soll Zeugnis ablegen. Der Papst scheint mir aber weniger ein Bewahrer, sondern ein warmherziger Geber zu sein. Und damit ist er angreifbarer als sein Vorgänger.Samuel hat geschrieben:Nun, wer ist die Kirche? Alle Getauften? Die Priester? Die Bischöfe? Letztlich fällt es wohl auf den Papst zurück. Er als oberster Lehrer hat die Aufgabe, den Glauben unversehrt zu bewahren und weiterzugeben.
So wie ich dich verstehe, wäre dann ein Aspekt des Problems der Papst selbst. Das meinst du sicherlich nicht, oder?Samuel hat geschrieben:Vielleicht ist es mir damit gelungen, einen Aspekt des Problems darzustellen.
Was lässt dich, gerade hier im Forum, daran zweifeln?Samuel hat geschrieben:Selbst wenn ich vielleicht eine Ahnung davon habe, in welcher Richtung eine Lösung liegen könnte, so zweifle ich daran, dass ich dies (zumal hier im Forum) so darstellen könnte, dass es irgendjemand überzeugt.
Lasst in eurem Miteinander Platz, dass der Hauch des Himmels zwischen euch spielen kann. (Khalil Gibran)