Nachrichten zum Thema Lebensschutz

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Dr.Hackenbush
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Dr.Hackenbush »

Marion hat geschrieben:
Mittwoch 24. Mai 2023, 14:53
In Brasilien (noch) nicht. Allerdings ist das Abtreibungsgesetz auch noch etwas strenger als in D
Das ist das neueste der Bischofskonferenz zum Thema (Januar 23), nachdem Lula an der Regierung ist und das Thema wieder auf den Tisch kam.
https://www.vaticannews.va/de/welt/news ... ibung.html
daraus: Zu den jüngsten Maßnahmen des Gesundheitsministeriums zur Legalisierung von Abtreibungen hat die katholische Bischofskonferenz Brasiliens (CNBB) eine Erklärung veröffentlicht. Darin heißt es: „Es muss daran erinnert werden, dass jeder Angriff auf das Leben auch ein Angriff auf den demokratischen Rechtsstaat ist und einen Angriff auf die Würde und das soziale Wohlergehen darstellt." - das bedeutet, dass, auch wenn der Staat die Abtreibung legalisiert, wird die RKK-Brasiliens es verurteilen und keineswegs mitmachen.
In meiner Frage ging es mir jedoch um etwas anderes - ich wiederhole: Kennt jemand ein Land (außer Deutschland), wo die katholische Kirche mit ihren Schwangerschaftsberatungsstellen Beratungsscheine an Schwangere vergeben hat, mit diesen dann die Schwangeren legal abtreiben durften?

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Protasius
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Protasius »

Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Mittwoch 24. Mai 2023, 15:58
Marion hat geschrieben:
Mittwoch 24. Mai 2023, 14:53
In Brasilien (noch) nicht. Allerdings ist das Abtreibungsgesetz auch noch etwas strenger als in D
Das ist das neueste der Bischofskonferenz zum Thema (Januar 23), nachdem Lula an der Regierung ist und das Thema wieder auf den Tisch kam.
https://www.vaticannews.va/de/welt/news ... ibung.html
daraus: Zu den jüngsten Maßnahmen des Gesundheitsministeriums zur Legalisierung von Abtreibungen hat die katholische Bischofskonferenz Brasiliens (CNBB) eine Erklärung veröffentlicht. Darin heißt es: „Es muss daran erinnert werden, dass jeder Angriff auf das Leben auch ein Angriff auf den demokratischen Rechtsstaat ist und einen Angriff auf die Würde und das soziale Wohlergehen darstellt." - das bedeutet, dass, auch wenn der Staat die Abtreibung legalisiert, wird die RKK-Brasiliens es verurteilen und keineswegs mitmachen.
In meiner Frage ging es mir jedoch um etwas anderes - ich wiederhole: Kennt jemand ein Land (außer Deutschland), wo die katholische Kirche mit ihren Schwangerschaftsberatungsstellen Beratungsscheine an Schwangere vergeben hat, mit diesen dann die Schwangeren legal abtreiben durften?
Dafür müßte man wissen, ob es noch ein anderes Land außer Deutschland gibt/gab, wo es solch eine Beratungslösung gibt/gab. Wenn ich den Wikipedia-Artikel zum Thema Schwangerschaftsabbruch daraufhin lese, scheint eine verpflichtende Beratung an sich keine häufige Situation zu sein, und in den Fällen einer verpflichtenden Beratung scheint diese in jedem Fall außer Deutschland zwingend eine Beratung durch einen Arzt zu erfordern; in Deutschland ist das entscheidende eine staatliche Anerkennung der Beratungsstelle, die Ärzte zwar bekommen können, aber die Beratungsstelle muß nur sicherstellen, daß ggf. kurzfristig eine ärztlich oder fachärztlich ausgebildete Fachkraft hinzugezogen werden kann.

Solche Beratungsscheine scheinen mir ein Specificum der deutschen Regelungen zum Schwangerschaftsabbruch zu sein, so daß sich die Kirche andernorts nicht in diese Angelegenheit verstricken konnte. Zugegebenermaßen ist Querlesen eines Wikipediaartikels allerdings eher dürftige Recherche, um dieses Urteil zu fällen; falls also jemand über genauere Informationen verfügt, nur her damit.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

Peduli
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Peduli »

Die zusätzliche Besonderheit in der deutschen Gesetzgebung ist dieser unsägliche Begriff des "rechtswidrig, aber straffrei". Eine Begrifflichkeit, die dazu bestimmt ist, Verwirrung zu schaffen. Für gewöhnlich geht im Strafrecht nur entweder oder.
Die Systematik sieht eigentlich vor, daß bei geringer Schuld auch eine geringe Strafe verhängt wird. Die Prüfung des Schuldumfanges oder der Schuldfähigkeit wird aber erst nach der Prüfung der Rechtswidrigkeit vorgenommen. "Rechtswidrig, aber straffrei" ist also ein vermeidbarer systematischer Fehler.

Meines Wissens - aber da lass ich mich gerne eines Besseren belehren 8) - gibt es diese Konstruktion weder bei einem anderen Straftatbestand in Deutschland noch irgendwo sonst auf der Welt in einem StGB.
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

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Peduli
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Peduli »

Ein Film zum Thema des Threads:
Unplanned
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Hubertus
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Hubertus »

Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Marion
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Marion »

Hubertus hat geschrieben:
Dienstag 13. Juni 2023, 20:29
"Abgeordnete einigen sich auf gemeinsame Sterbehilfe-Initiative" ("Spiegel")
Das geht alles ganz schön flott ...
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Hubertus
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Hubertus »

Marion hat geschrieben:
Dienstag 13. Juni 2023, 20:48
Hubertus hat geschrieben:
Dienstag 13. Juni 2023, 20:29
"Abgeordnete einigen sich auf gemeinsame Sterbehilfe-Initiative" ("Spiegel")
Das geht alles ganz schön flott ...
In Kanada explodieren mittlerweile die Zahlen bereits:
Kanada ist auf dem Weg zu einem weiteren Rekordjahr an Todesfällen durch Euthanasie, mit einem Anstieg um 35 % auf etwa 13.500 staatlich sanktionierte Selbstmorde im Jahr 2022
(Google-Übersetzung eines Teils der Überschrift):

"Canada is on track for another record-busting year of euthanasia deaths"

Lt. Artikel ist dies auch der Fall, weil Euthanasie im kanadischen Gesundheitswesen mittlerweile "stark beworben" werde ("a 'heavy promotion of MAiD within our medical system' had 'normalized' lethal injections").
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Hubertus
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Hubertus »

Ein kritischer Art. zum Thema "Sterbehilfe" in einer großen deutschen Tageszeitung - leider hinter einer Bezahlschranke:

"Kritik an der Sterbehilfe : „Er war nicht schwer krank und er hatte uns“" (Tagesspiegel)

Daraus:
Rolf Fitte(s) (...) Vater hat mithilfe eines Sterbehilfevereins Suizid begangen. Man habe es ihm zu leicht gemacht, prangert er an.
Ich habe selbst unlängt im Bekanntenkreis das Leid eines Menschen erfahren, der, selbst Jahrzehnte nach dem Selbstmord der Mutter, rat- und fassungslos zurückblieb. Ein in der Debatte völlig unterschätzter Aspekt, wie ich meine.
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ar26
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von ar26 »

https://www.lvz.de/panorama/ida-lebte-n ... QMSEE.html

"Der politische Kampf wird nicht von demjenigen gewonnen, der die besseren Argumente hat, sondern von demjenigen, der seine politische Semantik der gesamten Gesellschaft aufzuprägen vermag". Augenscheinlich handelt es sich hier nicht um eine Abtreibung, die die Mutter wohl ausdrücklich abgelehnt hat, sondern um die Einleitung einer Frühgeburt bei einem nicht dauerhaft lebensfähigen Kind. Ob aus Sicht der katholischen Lehre das Zuwarten bis zum eigentlichen Geburtstermin moralisch geboten gewesen wäre, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber klarerweise ist es keine Abtreibung, obwohl die Zeitung in SPD-Hand das so framt.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

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Hubertus
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Hubertus »

Erneut ein - teilweise schonungslos offen - krtitischer Artikel zur Euthanasie - ausgerechnet in der linken "Tageszeitung":

"Sterbehilfe in Deutschland : Zwei Sorten Tod"
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Hubertus
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Hubertus »

Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Edi
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Edi »

Hubertus hat geschrieben:
Dienstag 17. Oktober 2023, 18:14
"Bischof Voderholzer kritisiert EKD-Papier zu Abtreibungen"
Von der sog. EKD ist nicht viel Christliches mehr zu erwarten und von der Kurschiss auch nicht.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

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Dr.Hackenbush
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Dr.Hackenbush »

Edi hat geschrieben:
Dienstag 17. Oktober 2023, 18:38
Hubertus hat geschrieben:
Dienstag 17. Oktober 2023, 18:14
"Bischof Voderholzer kritisiert EKD-Papier zu Abtreibungen"
Von der sog. EKD ist nicht viel Christliches mehr zu erwarten und von der Kurschiss auch nicht.
ja Edi, aber wenn das so ist, wozu dann überhaupt Ökumene?
Nichts gegen Bischof Voderholzer (in diesem Fall), aber warum braucht ein römisch-katholischer Bischof einen Grund (hier ein EKD-Papier), oder überhaupt irgendwelche Gründe, um sich über Ökumene zu beklagen, Ökumene mit Glaubensgemeinschaften die eh das Wort Gottes missachten?

aus dem verlinkten Artikel:
"... Leider erleben wir aber, dass sich gerade in diesem Bereich die Konfessionen immer mehr voneinander auseinanderbewegen"
wieso leider?

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Edi
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Edi »

Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Dienstag 17. Oktober 2023, 19:02
Edi hat geschrieben:
Dienstag 17. Oktober 2023, 18:38
Hubertus hat geschrieben:
Dienstag 17. Oktober 2023, 18:14
"Bischof Voderholzer kritisiert EKD-Papier zu Abtreibungen"
Von der sog. EKD ist nicht viel Christliches mehr zu erwarten und von der Kurschiss auch nicht.
ja Edi, aber wenn das so ist, wozu dann überhaupt Ökumene?
Nichts gegen Bischof Voderholzer (in diesem Fall), aber warum braucht ein römisch-katholischer Bischof einen Grund (hier ein EKD-Papier), oder überhaupt irgendwelche Gründe, um sich über Ökumene zu beklagen, Ökumene mit Glaubensgemeinschaften die eh das Wort Gottes missachten?

aus dem verlinkten Artikel:
"... Leider erleben wir aber, dass sich gerade in diesem Bereich die Konfessionen immer mehr voneinander auseinanderbewegen"
wieso leider?
Ähnliche Aussagen, wenn auch auf andere Themen bezogen, hat man auch schon von orthodoxer Seite gehört. Aber der Papst hat ja auch schon den Luthergott in den Vatikan gestellt.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

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Dr.Hackenbush
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Dr.Hackenbush »

Edi hat geschrieben:
Dienstag 17. Oktober 2023, 19:12
Ähnliche Aussagen, wenn auch auf andere Themen bezogen, hat man auch schon von orthodoxer Seite gehört. Aber der Papst hat ja auch schon den Luthergott in den Vatikan gestellt.
es geht aber auch anders: Bevor der Papst (JP2) die Vergabe der "Lizenz zum Töten" verboten hat, hat bereits ein Bischof in Deutschland diese in seinem Bistum verboten.
Also könnten die Bischöfe auch ohne den Papst etwas sagen und tun, was die Offenbarung, das Evangelium, der Glaube und die Vernunft gebietet.

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Siard
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Siard »


Dr.Hackenbush
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Dr.Hackenbush »

Siard hat geschrieben:
Mittwoch 18. Oktober 2023, 12:14
ja, Erzbischof Johannes Dyba:
Verehrt und angefeindet
Er scheute keine Kontroverse und formulierte seine Positionen scharfzüngig, teilweise auch verletzend: Der frühere Fuldaer Erzbischof Johannes Dyba (1929-2000) ließ niemanden kalt. Den "Khomeini der katholischen Kirche" nannte ihn die Tageszeitung "taz", während seine Anhänger ihn bis heute verehren. Als er einmal gefragt wurde, ob er seine Kritik nicht freundlicher verpacken könne, sagte Dyba: "Die Märtyrer starben nicht, weil sie so beliebt waren."
...
Mit Wucht focht Dyba vor allem gegen eine Liberalisierung beim Schwangerschaftsabbruch. Abtreibungen waren für ihn "Kinder-Holocaust". Und die für einen straffreien Schwangerschaftsabbruch nötigen Beratungsscheine nannte er "Tötungslizenzen". 1993 ordnete Dyba als erster deutscher Bischof den Ausstieg der Schwangerenberatungsstellen seines Bistums aus dem staatlichen System der Konfliktberatung an. 1999 - also sechs Jahre später - erließ der damalige Papst Johannes Paul II. eine solche Weisung für die deutsche Kirche.Quelle
Er machte einiges anders, als alle anderen Bischöfe - z.B. solche Posten/Kirchenberufe wie Gemeinde- und Pastoralreferentin hat er nur mit Frauen besetzt. Er war der Meinung, dass Männer, wenn sie der Kirche dienen möchten, sollten sich zum ständigen Diakon oder Priester ausbilden und weihen lassen.

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Archange
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Archange »

https://aleteia.org/2024/01/18/how-st-j ... -abortion/
"A doctor advised St. John Paul II's mother to abort the future pope, as the birth threatened her own life."
"Glauben, habt Glauben; Gott ist Arzt und Medizin."
(Hl. Leopold Mandic)

Peduli
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Peduli »

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Peduli
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Peduli »

Frankreich nimmt "Freiheit zur Abtreibung" in die Verfassung auf

Eine besonders perfide Art des Gallikanismus! :daumen-runter: :daumen-runter: :daumen-runter:
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Hubertus
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Hubertus »

Peduli hat geschrieben:
Dienstag 5. März 2024, 09:42
Frankreich nimmt "Freiheit zur Abtreibung" in die Verfassung auf

Eine besonders perfide Art des Gallikanismus! :daumen-runter: :daumen-runter: :daumen-runter:
Und dazu kommt noch vor dem Video eine Metzger-Werbung, wie er das Messer wetzt... :kotz:
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Hubertus
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Hubertus »

Vor zwei Tagen hat übrigens Arte einen Beitrag "Abtreibung: Bald ein EU-Grundrecht?" veröffentlicht. Ich versage es mir hier, dieses Machwerk zu verlinken; wer es unbedingt anschauen möchte, findet es unter diesem Titel z.B. bei YouTube. Interessant ist übrigens, daß das Fragezeichen nach "Grundrecht" nur im Titel erscheint, im Beitrag selber ist stets vom "Recht auf Abtreibung" die Rede. :kotz:
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Dr.Hackenbush »

Hubertus hat geschrieben:
Sonntag 10. März 2024, 20:00
Vor zwei Tagen hat übrigens Arte einen Beitrag "Abtreibung: Bald ein EU-Grundrecht?" veröffentlicht. ...
und was sagt(e) der Papst dazu ? Sagt(e) er überhaupt was dazu ?
oder muss er dazu nichts sagen, weil die Kirche bereits dazu schrieb:
KKK 2272 Die formelle Mitwirkung an einer Abtreibung ist ein schweres Vergehen. Die Kirche ahndet dieses Vergehen gegen das menschliche Leben mit der Kirchenstrafe der Exkommunikation. „Wer eine Abtreibung vornimmt, zieht sich mit erfolgter Ausführung die Tatstrafe der Exkommunikation zu" (CIC, can. 1398), „so daß sie von selbst durch Begehen der Straftat eintritt"
oder will er dazu nnichts sagen, weil:
Zuletzt geändert von Dr.Hackenbush am Sonntag 10. März 2024, 22:57, insgesamt 1-mal geändert.

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Edi
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Edi »

Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Sonntag 10. März 2024, 22:29
Hubertus hat geschrieben:
Sonntag 10. März 2024, 20:00
Vor zwei Tagen hat übrigens Arte einen Beitrag "Abtreibung: Bald ein EU-Grundrecht?" veröffentlicht. ...
und was sagt(e) der Papst dazu ? Sagt(e) er überhaupt was dazu ?
https://katholisches.info/2024/03/05/fr ... r-vatikan/

Schwach ist die Reaktion aus Rom offenbar, man will sich nicht sonderlich mit der Politk anlegen.
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Edi
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Edi »

Schweigen: Der französische Angriff gegen das Lebensrecht

https://katholisches.info/2024/03/12/fr ... eu-regeln/

Eigentlich spricht der Text für sich selber un erfordert kein Kommentar.
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PascalBlaise
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von PascalBlaise »

Zurzeit geht ja wieder die demographische Problematik durch die Medien. Deutschland überaltert, nur weniger als 1.5 Kinder pro Frau wo wir 2.1 bräuchten, Migration als Lösung oder doch nicht, nach 1-2 Generationen gleichen sich die Geburtenraten an. Mehr Unterstützung für Familien, Steuervorteile, Kita-Plätze, pipapo. Aber keiner erwähnt, dass in Deutschland jedes Jahr 100.000 oder mehr Kinder abgetrieben werden. Hier könnte man doch wirklich ansetzen und (über die Jahre) massive positive Effekte in puncto Demographie erreichen. Spricht aber keiner an.
– et lux in tenebris lucet et tenebrae eam non comprehenderunt –

Dr.Hackenbush
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Re: Nachrichten zum Thema Lebensschutz

Beitrag von Dr.Hackenbush »

PascalBlaise hat geschrieben:
Dienstag 26. März 2024, 20:24
Aber keiner erwähnt, dass in Deutschland jedes Jahr 100.000 oder mehr Kinder abgetrieben werden. ... Spricht aber keiner an.
und wer soll das erwähnen oder ansprechen? die verweltlichte Kirche in Deutschland, die den Frauen Hoffnungen auf priesterliche Karriere macht? die profitorientierte Politik und Spaßgesellschaft?

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