Nachrichten aus den Bistümern V

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Dr.Hackenbush
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Dr.Hackenbush »

Katholische Eucharistie im Bistum Osnabrück jetzt offiziell „auch für Protestanten erlaubt“
daraus:
Pfarrer Baum schilderte aus seiner evangelischen Perspektive: „Ich freue mich sehr und ich bin tatsächlich vorher nie zur Eucharistie gegangen. Das war immer ein großer Schmerzpunkt und ein Defizit. Die Gemeinschaft im Wort war da, die Gemeinschaft im Brot nicht. Das ist nun anders. Wir müssen uns nicht mehr heimlich reinschleichen, sondern sind ganz offiziell eingeladen, ohne unser evangelisches Verständnis von Abendmahl an der Tür abzugeben.“
mit anderen Worten: die Protestanten haben sich heimlich reingeschlichen, um das zu bekommen, worauf sie durch de Trennung von der RKK freiwillig verzichtet haben und wovon sie schon immer geglaubt haben, dass es außerhalb der RKK nicht geben kann.
Warum haben sie sich dann getrennt? :breitgrins:

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Hubertus
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Hubertus »

Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Montag 29. Januar 2024, 22:55
Katholische Eucharistie im Bistum Osnabrück jetzt offiziell „auch für Protestanten erlaubt“
daraus:
Pfarrer Baum schilderte aus seiner evangelischen Perspektive: „Ich freue mich sehr und ich bin tatsächlich vorher nie zur Eucharistie gegangen. Das war immer ein großer Schmerzpunkt und ein Defizit. Die Gemeinschaft im Wort war da, die Gemeinschaft im Brot nicht. Das ist nun anders. Wir müssen uns nicht mehr heimlich reinschleichen, sondern sind ganz offiziell eingeladen, ohne unser evangelisches Verständnis von Abendmahl an der Tür abzugeben.“
mit anderen Worten: die Protestanten haben sich heimlich reingeschlichen, um das zu bekommen, worauf sie durch de Trennung von der RKK freiwillig verzichtet haben und wovon sie schon immer geglaubt haben, dass es außerhalb der RKK nicht geben kann.
Warum haben sie sich dann getrennt? :breitgrins:
Nun, wohl damals noch der kath. Glaube von der Eucharistie galt, was offenbar von der "Kirche des DasKonzil™" nicht mehr sicher angenommen werden kann. Im Zusammenbruch hat die Konzilskirche die Protestanten nicht nur eingeholt, sondern überholt.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

Dr.Hackenbush
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Dr.Hackenbush »

Hubertus hat geschrieben:
Dienstag 30. Januar 2024, 18:05
Nun, wohl damals noch der kath. Glaube von der Eucharistie galt, was offenbar von der "Kirche des DasKonzil™" nicht mehr sicher angenommen werden kann. Im Zusammenbruch hat die Konzilskirche die Protestanten nicht nur eingeholt, sondern überholt.
verstehe ich Dich richtig - mit „überholt“ meinst Du: noch weiter vom Glauben abgefallen, als die Protestanten selbst?
Na wenn das so ist (zumindest in Deutschland) worauf können/dürfen sich dann die Protestanten freuen? Auf ein kleines Stück Weizenbrot (die Hostie), das ihnen in die Hand gedrückt wird? Das wäre doch völliger Schwachsinn, denn jeder kann sich am Sonntagmorgen 2 Weizenbrötchen kaufen und diese dann zum Frühstück verspeisen – mit den 2 Brötchen kann er wenigstens den Hunger stillen.
Also, was soll der ganze Zirkus? :breitgrins:

Nach dem Erscheinen von „Dominus Iesus“ hat Margot Käßmann im deutschen Fernsehen von protestantischer Identität gesprochen, die sich von der Feststellung (im „Dominus Iesus“), dass die evangelische Kirche keine Kirche im eigentlichen Sinn ist, nicht beeindrucken lässt und nicht betroffen fühlt – hat sie geblufft oder geträumt?
Wenn die Protestanten von sich selbst überzeugt sind – an ihre „Kirche“ glauben -, wozu brauchen sie dann die Eucharistie der "Kirche des DasKonzil™", die letztendlich eh keine ist? Um das ganze Theater am Laufen halten und für Unterhaltung zu sorgen? :breitgrins:

Oder soll es darum gehen, alles so aussehen zu lassen, als ob die RK-Kirche in Deutschland ein höheres Bewusstsein zuteilwurde, als der Obrigkeit der RKK vor und nach V2?
Ist die Mentalität der 30-er Jahre immer noch in unserem Land lebendig? ;)

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Hubertus
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Hubertus »

Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Dienstag 30. Januar 2024, 18:44
Hubertus hat geschrieben:
Dienstag 30. Januar 2024, 18:05
Nun, wohl damals noch der kath. Glaube von der Eucharistie galt, was offenbar von der "Kirche des DasKonzil™" nicht mehr sicher angenommen werden kann. Im Zusammenbruch hat die Konzilskirche die Protestanten nicht nur eingeholt, sondern überholt.
verstehe ich Dich richtig - mit „überholt“ meinst Du: noch weiter vom Glauben abgefallen, als die Protestanten selbst?
Ich bezog mich eigentlich auf die Geschwindigkeit der Auflösung. Freilich ist das nicht so schwer, denn der Protestantismus ist bereits praktisch schon fast völlig zu Tal gerollt, am Ende geht es nicht mehr so steil bergab wie zu Beginn. Daß irgendwann einmal die Konzilskirche nicht weit davon entfernt landen wird, scheint unausweichlich.

:|
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Dr.Hackenbush
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Dr.Hackenbush »

Hubertus hat geschrieben:
Mittwoch 31. Januar 2024, 18:34
Ich bezog mich eigentlich auf die Geschwindigkeit der Auflösung. Freilich ist das nicht so schwer, denn der Protestantismus ist bereits praktisch schon fast völlig zu Tal gerollt, am Ende geht es nicht mehr so steil bergab wie zu Beginn. Daß irgendwann einmal die Konzilskirche nicht weit davon entfernt landen wird, scheint unausweichlich.
:|
ich glaube, solange die Konzilskirche finanziert wird (egal ob durch die Kirchensteuer, oder freiwillige Spenden), wird sie nicht untergehen und sie wird von der Welt für die Kirche gehalten, von der Jesus sagte: „Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen“

Die Frage jedoch, die sich dann stellen wird, lautet: Ist eine solche Kirche (mit kirchlicher Wiederheirat wie bei den Protestanten, Homoehe, Kommunion für alle ... und alles was noch kommen kann) noch die, die sie sein soll? - die Kirche Christi, durch die man gerettet werden kann?
Wenn nicht, dann dient eine solche Kirche der Ablenkung vom Heilsplan Gottes. Wer braucht eine solche Kirche? Der Antichrist.

Fuchsi
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Fuchsi »

Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Montag 29. Januar 2024, 22:55
Katholische Eucharistie im Bistum Osnabrück jetzt offiziell „auch für Protestanten erlaubt“
daraus:
Pfarrer Baum schilderte aus seiner evangelischen Perspektive: „Ich freue mich sehr und ich bin tatsächlich vorher nie zur Eucharistie gegangen. Das war immer ein großer Schmerzpunkt und ein Defizit. Die Gemeinschaft im Wort war da, die Gemeinschaft im Brot nicht. Das ist nun anders. Wir müssen uns nicht mehr heimlich reinschleichen, sondern sind ganz offiziell eingeladen, ohne unser evangelisches Verständnis von Abendmahl an der Tür abzugeben.“
mit anderen Worten: die Protestanten haben sich heimlich reingeschlichen, um das zu bekommen, worauf sie durch de Trennung von der RKK freiwillig verzichtet haben und wovon sie schon immer geglaubt haben, dass es außerhalb der RKK nicht geben kann.
Warum haben sie sich dann getrennt? :breitgrins:
Sooo, ich bin zwar theologisch nicht besonders studiert, daher werde ich das mit meinen Worten kommentieren, besser gesagt ein paar "rhetorische Statements" dazu verfassen...

Vor längerem und wohl mehrfach ritt ich auf einem meiner Lackmustests herum - dem Fronleichnamsfest. Ich notierte hierim Forum, dass das Bistum Osnabrück seinen Mitarbeitern seit einem bestimmten Datum den Fronleichnamstag nicht mehr als freiwilligen Feiertag spendierte. Als ob das in irgendeiner Weise einen bahnbrechenden Finanzvorteil brächte. Nein, es ging wohl eher um einen symbolischen Akt, dieses dem Luther so widerwärtige Fest in ökumenischer Anbiederei bewusst zu entwerten. In den Folgejahren kam es dann auch "plötzlich und unerwartet" zu Verkürzungen u. Reduzierungen bei Fronleichnamsfeiern im Emsland, zu "Osnabrück" gehörend. Und nun diese ökumenische Eucharistieausteilung... Frage an den, der sich die Frage stellen möchte: Merkste watt? :pfeif: :unbeteiligttu:

Vulpius Herbipolensis
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Vulpius Herbipolensis »

Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Montag 29. Januar 2024, 22:55
die Protestanten haben sich heimlich reingeschlichen, um das zu bekommen, worauf sie durch de Trennung von der RKK freiwillig verzichtet haben und wovon sie schon immer geglaubt haben, dass es außerhalb der RKK nicht geben kann.

Da spricht Pfarrer Baum und der hat sich nicht reingeschlichen.

Er will auch nichts bekommen, sondern "Gemeinschaft im Brot", nicht in eine bestimmte Richtung.
Dass in der EKD Katholiken zum Abendmahl zugelassen werden, braucht er bloß nicht fordern, weil sie das schon sind.
Domum superborum demolietur Dominus.

Dr.Hackenbush
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Dr.Hackenbush »

Vulpius Herbipolensis hat geschrieben:
Freitag 2. Februar 2024, 07:13
Da spricht Pfarrer Baum und der hat sich nicht reingeschlichen.
seiner Aussage zufolge hat er doch:
Pfarrer Baum schilderte aus seiner evangelischen Perspektive: „... Die Gemeinschaft im Wort war da, die Gemeinschaft im Brot nicht. Das ist nun anders. Wir müssen uns nicht mehr heimlich reinschleichen, sondern sind ganz offiziell eingeladen, ohne unser evangelisches Verständnis von Abendmahl an der Tür abzugeben.“ Quelle
Hervorhebung in rot von mir


Vulpius Herbipolensis hat geschrieben:
Freitag 2. Februar 2024, 07:13
Er will auch nichts bekommen, sondern "Gemeinschaft im Brot", nicht in eine bestimmte Richtung.
er will kein Brot, er will das, was es bei den Protestanten nicht gibt - den Leib Christi.


Vulpius Herbipolensis hat geschrieben:
Freitag 2. Februar 2024, 07:13
Dass in der EKD Katholiken zum Abendmahl zugelassen werden, braucht er bloß nicht fordern, weil sie das schon sind.
welcher Katholik/in ist so töricht und findet sich mit einem Stück Weizenbot ab, wenn er in der RKK den Leib Christi bekommen kann?

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Beitrag von Vulpius Herbipolensis »

Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Freitag 2. Februar 2024, 10:04
Vulpius Herbipolensis hat geschrieben:
Freitag 2. Februar 2024, 07:13
Da spricht Pfarrer Baum und der hat sich nicht reingeschlichen.
seiner Aussage zufolge hat er doch:
Pfarrer Baum schilderte aus seiner evangelischen Perspektive: „... Die Gemeinschaft im Wort war da, die Gemeinschaft im Brot nicht. Das ist nun anders. Wir müssen uns nicht mehr heimlich reinschleichen, sondern sind ganz offiziell eingeladen, ohne unser evangelisches Verständnis von Abendmahl an der Tür abzugeben.“ Quelle
Hervorhebung in rot von mir
Protestanten hätten sich bisher reinschleichen müssen und manche haben das getan.
Pfarrer Baum aber nicht:
ich bin tatsächlich vorher nie zur Eucharistie gegangen.
Domum superborum demolietur Dominus.

Vulpius Herbipolensis
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Vulpius Herbipolensis »

Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Freitag 2. Februar 2024, 10:04
Vulpius Herbipolensis hat geschrieben:
Freitag 2. Februar 2024, 07:13
Er will auch nichts bekommen, sondern "Gemeinschaft im Brot", nicht in eine bestimmte Richtung.
er will kein Brot, er will das, was es bei den Protestanten nicht gibt - den Leib Christi.
Jetzt sehe ich, was du meinst: Er spricht im Bezug auf den Protestantismus nicht von Eucharistie. Im selben Kontext aber vom evangelischen Verständnis von Abendmahl. Höchstwahrscheinlich wendet er bloß die Ausdrücke Abendmahl vs. Eucharistie gemäß der jeweiligen Lehre an, glaubt aber nicht an die Realpräsenz in der katholischen Eucharistie, sonst hätte er ja längst konvertieren können. Gefragt habe ich ihn nicht.
Domum superborum demolietur Dominus.

Vulpius Herbipolensis
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Vulpius Herbipolensis »

Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Freitag 2. Februar 2024, 10:04
Vulpius Herbipolensis hat geschrieben:
Freitag 2. Februar 2024, 07:13
Dass in der EKD Katholiken zum Abendmahl zugelassen werden, braucht er bloß nicht fordern, weil sie das schon sind.
welcher Katholik/in ist so töricht und findet sich mit einem Stück Weizenbot ab, wenn er in der RKK den Leib Christi bekommen kann?
Ein gleichgültiger, ein schlecht unterrichteter ...
Domum superborum demolietur Dominus.

Dr.Hackenbush
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Dr.Hackenbush »

Vulpius Herbipolensis hat geschrieben:
Samstag 3. Februar 2024, 15:36
Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Freitag 2. Februar 2024, 10:04
Vulpius Herbipolensis hat geschrieben:
Freitag 2. Februar 2024, 07:13
Er will auch nichts bekommen, sondern "Gemeinschaft im Brot", nicht in eine bestimmte Richtung.
er will kein Brot, er will das, was es bei den Protestanten nicht gibt - den Leib Christi.
Jetzt sehe ich, was du meinst: Er spricht im Bezug auf den Protestantismus nicht von Eucharistie. Im selben Kontext aber vom evangelischen Verständnis von Abendmahl. Höchstwahrscheinlich wendet er bloß die Ausdrücke Abendmahl vs. Eucharistie gemäß der jeweiligen Lehre an, glaubt aber nicht an die Realpräsenz in der katholischen Eucharistie, sonst hätte er ja längst konvertieren können. Gefragt habe ich ihn nicht.
gäbe es bei den Protestanten die Realpräsenz in ihrer „Eucharistie“, so gäbe es auch in Deutschland keine Diskussionen über Zulassung von Nichtkatholiken (aus den Mischehen) zum Empfang der hl. Kommunion in der RKK, denn die Betroffenen (nichtkatholische Ehepartner, Wiederverheirateten, Abtreibungsbefürworter…) würden den Leib Christi bei den Protestanten empfangen, da die Protestanten offiziell verkünden, dass bei ihnen jeder die/ihre „Kommunion“ bekommen kann (vielleicht eben deshalb, weil sie selbst an die Realpräsenz in ihrer „Eucharistie“ nicht glauben).
Diese Diskussionen verraten jedoch, dass die Realpräsenz in der RKK einmalig ist (oder zumindest, dass dies geglaubt wird). Dass es aber die Realpräsenz nur deshalb in der RKK gibt, weil diese Kirche so ist, wie sie eben ist (mit ihrer Apostolischen Sukzession, mit ihrer Liturge, mit ihrem Gesetz), fällt den Chaoten offenbar nicht ein. Bei wem die Leute den Leib Christi suchen werden, wenn die RKK durch die „Anpassungen“ das verliert, was ihr möglich macht das Brot in den Leib Christi zu wandeln, das fragen sich die Leute nicht, weil ihre Birnen damit überfordert wären.
Wenn es nur darum ginge, dass zu tun, was Christus sagte: „Tut dies zu meinem Gedächtnis“, würden die Betroffenen (und alle die, die Kommunion empfangen wollen), heimlich oder einfach ungeniert die Kommunion in der RKK empfangen (dass es solche Leute gibt, wissen wir). Da die Meisten aber wissen, dass es ihnen nichts bringt, weil das ein Sakrileg wäre, versuchen sie nicht eine Erlaubnis der RKK dazu zu erbitten, sondern zu erzwingen, mit der Unterstellung, die RKK handelt unmenschlich und unchristlich, wenn sie ihnen die Kommunion verweigert. Mit dieser simplen Taktik hat schon der Teufel vor 2000 Jahren versucht den Herrn in der Wüste zu Fall zu bringen - haben diejenigen, die den Leib des Herrn in der RKK empfangen möchten, nichts daraus gelernt?

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holzi
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von holzi »

Ganz so einmalig ist die Realpräsenz bei den Katholiken nicht, du kannst sie auch bei den Orthodoxen und bei den Altorientalen finden. Die lehnen zwar die thomistische Definition der Transsubstanziation als unnötig komplex ab, glauben aber im Endeffekt das gleiche wie wir.

Dr.Hackenbush
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Dr.Hackenbush »

holzi hat geschrieben:
Samstag 3. Februar 2024, 17:07
Ganz so einmalig ist die Realpräsenz bei den Katholiken nicht, du kannst sie auch bei den Orthodoxen und bei den Altorientalen finden. Die lehnen zwar die thomistische Definition der Transsubstanziation als unnötig komplex ab, glauben aber im Endeffekt das gleiche wie wir.
holzi, das ist mir klar! Das interessiert aber in Deutschland weder die Nichtkatholiken noch die Wiederverheirateten und ich bezog mich auf Deutschland und darauf, dass die Nichtkatholiken und Wiederverheirateten in der RKK die Kommunion empfangen möchten (so wird das zumindest in den Medien verkündet und durch die Medien unterstellt, dass die RKK den Betroffenen Unrecht tut, wenn sie ihnen die Kommunion verweigert) - und das bedeutet, auch wenn die Realpräsenz bei den Orthodoxen und bei den Altorientalen zu finden ist, wollen Nichtkatholiken, Wiederverheiratete und "praktizierende" Homos die Kommunion in der RKK empfangen - und wieso in der RKK? Weil sie diese Kirche für die Kirche Christi halten, bzw. wird in den Diskussionen (über die Zulassung zur Kommunion) durch die Medien über die RKK so geredet, als ob diese Kirche die einzige wäre, in der man den Leib Christi bekommen kann.

Der Stifter der Kirche sagte:
"Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt." (Joh 15,19)
Wo die Kirche Christi ist, verrät die Welt und ihre "Prediger" (die Medien) nicht mit einem Glaubensbekenntnis an Gott und die Kirche (wie wir im Credo), sondern mit ihrem Hass (auf diese Kirche).

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Libertas Ecclesiae
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Libertas Ecclesiae »

Grundsatzkritik an Bischof Dieser wegen Plänen zur Zusammenlegung von Pfarreien

Strukturreform im Bistum Aachen - Gegner bitten Papst um Hilfe
„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
(Jelena Tschudinowa)

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Lycobates
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Lycobates »

Libertas Ecclesiae hat geschrieben:
Montag 5. Februar 2024, 19:04
Grundsatzkritik an Bischof Dieser wegen Plänen zur Zusammenlegung von Pfarreien

Strukturreform im Bistum Aachen - Gegner bitten Papst um Hilfe
Macht Bischof Jener das auch so?

Aber statt "'Bischof" sollte man "Exzellenz Konkursverwalter" des jeweiligen Bistums sagen.
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
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... una cum omnibus orthodoxis, atque catholicae et apostolicae fidei cultoribus

Peduli
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Peduli »

Lycobates hat geschrieben:
Montag 5. Februar 2024, 22:56
Libertas Ecclesiae hat geschrieben:
Montag 5. Februar 2024, 19:04
Grundsatzkritik an Bischof Dieser wegen Plänen zur Zusammenlegung von Pfarreien

Strukturreform im Bistum Aachen - Gegner bitten Papst um Hilfe
Macht Bischof Jener das auch so?

Aber statt "'Bischof" sollte man "Exzellenz Konkursverwalter" des jeweiligen Bistums sagen.
Man könnte auch fragen:
Was an der Amtsführung des Bischof Dieser ist exzellent? :hmm:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Protasius »

Der neue Erzbischof von Paderborn hat gestern in der Staatskanzlei NRW den Treueeid abgelegt.
Die Ansprache von Erzbischof Dr. Bentz in der Staatskanzlei NRW
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Caviteño »

Protasius hat geschrieben:
Donnerstag 8. Februar 2024, 20:50
Der neue Erzbischof von Paderborn hat gestern in der Staatskanzlei NRW den Treueeid abgelegt.
Die Ansprache von Erzbischof Dr. Bentz in der Staatskanzlei NRW
Tja - der Treueid....
Treueid nach Art. 16 Reichskonkordat
Vor Gott

Und auf die heiligen Evangelien schwöre und verspreche ich, so wie es einem Bischof geziemt, Deutschland und dem Land Nordrhein-Westfalen Treue.

Ich schwöre und verspreche, die verfassungsmäßig gebildete Regierung zu achten und von meinem Klerus achten zu lassen.

In der pflichtmäßigen Sorge um das Wohl und das Interesse des deutschen Staatswesens werde ich in Ausübung des mir übertragenen geistlichen Amtes jeden Schaden zu verhüten trachten, der es bedrohen könnte.
Was passiert eigentlich, wenn in Sachsen oder Thüringen die AfD den Ministerpräsidenten stellt und ein Bischof in Dresden-Meißen oder Erfurt neu ernannt wird? :breitgrins:

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Protasius
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Protasius »

:narr: In Paderborn scheint die Partikularnorm der DBK zur Fastenordnung, die ein beliebiges Werk der Buße als Freitagsopfer gestattet, nicht mehr zu gelten:
Fastenzeit - kurz erklärt
Unter dem Menüpunkt "Was dürfen Christen während der Fastenzeit nicht essen?" findet sich folgendes:
Wer traditionell Fasten möchte, sollte sich pro Tag auf eine Hauptmahlzeit und zwei kleine Stärkungen zwischendurch beschränken. Aschermittwoch und Karfreitag sind zusätzlich Abstinenztage, das bedeutet für katholische Gläubige den Verzicht auf Fleisch. Reine Abstinenztage – ohne Fastengebot – sind übrigens alle Freitage im Jahr. Sie sollen an den Karfreitag erinnern, an dem Jesus am Kreuz gestorben ist.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Dr.Hackenbush »

und wieso wurde die Partikularnorm der DBK zur Fastenordnung überhaupt eingeführt?
Hat die DBK gehofft, dass, wenn sie den Katholiken in Deutschland entgegenkommt, kann sie noch den Verfall der Kirche retten?

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Hubertus
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Hubertus »

Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Donnerstag 15. Februar 2024, 19:04
und wieso wurde die Partikularnorm der DBK zur Fastenordnung überhaupt eingeführt?
Hat die DBK gehofft, dass, wenn sie den Katholiken in Deutschland entgegenkommt, kann sie noch den Verfall der Kirche retten?
Angesichts der Tatsache, daß immer mehr Menschen ohnehin kein Fleisch essen, halte ich - ausnahmsweise - den Hinweis auf alternative Möglichkeiten, am Freitag ein Opfer zu bringen, für sinnvoll, vllt. sogar geboten. Die Grundidee ist ja tatsächlich jene des Opfers; ich kann mich noch gut meiner Großmutter selig erinnern, die Fisch viel lieber mochte als Fleisch und der daher die Einhaltung dieses Gebotes überhaupt keine Schwierigkeit bereitete.

Ich halte die schier austauschbare Regelung nach dem DasKonzil™ dennoch für verfehlt. Meiner bescheidenen Meinung nach hätte man an der althergebrachten Regelung festhalten sollen und darüber hinaus bestimmen, daß jemand, für den der Fleischverzicht kein besonderes Opfer darstellt, darüber hinaus ein persönliches Zeichen der Buße setzen soll. Die jetzige Regelung klingt sehr unbestimmt, fast beliebig; mein Vater bspw. pflegt zu spotten, er rauche ja am Freitag nicht (was er auch sonst nicht tut).
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

Dr.Hackenbush
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Dr.Hackenbush »

Hubertus hat geschrieben:
Freitag 16. Februar 2024, 21:48
Angesichts der Tatsache, daß immer mehr Menschen ohnehin kein Fleisch essen, halte ich - ausnahmsweise - den Hinweis auf alternative Möglichkeiten, am Freitag ein Opfer zu bringen, für sinnvoll, vllt. sogar geboten. Die Grundidee ist ja tatsächlich jene des Opfers
Ja, ich kenne selbst Katholiken der nachkonziliaren Kirche die - am Sonntag, Dienstag und Donnerstag vegan essen und am Montag, Mittwoch und Samstag vegetarisch. Um jedoch dem Vitaminmangel (B12) vorzubeugen, essen sie am Freitag Fleisch. Das ist deren katholische Opferbereitschaft und DBK-Gehorsam.

Hubertus hat geschrieben:
Freitag 16. Februar 2024, 21:48
ich kann mich noch gut meiner Großmutter selig erinnern, die Fisch viel lieber mochte als Fleisch und der daher die Einhaltung dieses Gebotes überhaupt keine Schwierigkeit bereitete.
dann hätte sie nach der „Opfer-Logik“ der Konzilskirche Deutschlands am Freitag Fleisch essen müssen.

Hubertus hat geschrieben:
Freitag 16. Februar 2024, 21:48
Ich halte die schier austauschbare Regelung nach dem DasKonzil™ dennoch für verfehlt. Meiner bescheidenen Meinung nach hätte man an der althergebrachten Regelung festhalten sollen und darüber hinaus bestimmen, daß jemand, für den der Fleischverzicht kein besonderes Opfer darstellt, darüber hinaus ein persönliches Zeichen der Buße setzen soll.
das wäre für die deutschen Katholiken unchristliche Askese.

Hubertus hat geschrieben:
Freitag 16. Februar 2024, 21:48
Die jetzige Regelung klingt sehr unbestimmt, fast beliebig…
wie (fast) alles in der Kirche Deutschlands nach V2 – die Traditionalisten lehnen es ab, die Modernisten nehmen es zum Anlas um das zu verwirklichen, was den Glauben und die Kirche letztendlich zersetzt – dabei ist es schon diabolisch seltsam, dass beide Gruppierungen das V2 gleich interpretieren. Aber das kapieren offenbar weder die Traditionalisten, noch die Modernisten.
Zuletzt geändert von Dr.Hackenbush am Freitag 16. Februar 2024, 23:19, insgesamt 1-mal geändert.

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Lycobates
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Lycobates »

Hubertus hat geschrieben:
Freitag 16. Februar 2024, 21:48
Angesichts der Tatsache, daß immer mehr Menschen ohnehin kein Fleisch essen, halte ich - ausnahmsweise - den Hinweis auf alternative Möglichkeiten, am Freitag ein Opfer zu bringen, für sinnvoll, vllt. sogar geboten. Die Grundidee ist ja tatsächlich jene des Opfers; ich kann mich noch gut meiner Großmutter selig erinnern, die Fisch viel lieber mochte als Fleisch und der daher die Einhaltung dieses Gebotes überhaupt keine Schwierigkeit bereitete.
Diese Einschätzung verfehlt aber den springenden Punkt.

Das kirchliche Gebot der Fleischabstinenz verbietet den Verzehr von Fleisch (und Fleischsaft), aber dieses Gebot verpflichtet im Umkehrschluß nicht zum Verzehr von Fisch, Meeresfrüchten, Schalentieren oder dergleichen!
Man kann Gemüse, Nudeln, Brot oder etwas anderes, das kein Fleisch ist, essen. Man kann auch gar nichts essen.

Im übrigen besteht die Abtötung zunächst in einer Abtötung des Willens. Der Magen kommt an zweiter Stelle. Man ißt nicht etwas, das man essen könnte, weil die Kirche es so will.
Die Kirche hat eine allgemeine Regel aufgestellt, die zwangsläufig nicht jeden zufriedenstellen kann. Aber das ist auch nicht der Sinn der Sache. Die Tatsache, daß man die verbotene Speise mag oder nicht mag, ob sie leicht zu haben, oder nicht, billig oder teuer ist, steht in erster Linie nicht zur Debatte.
Man unterwirft zunächst seinen Willen dem Gebot der Kirche, das ist schon die erste Abtötung.

An zweiter Stelle kommt die Tatsache, dass eine Fleischmahlzeit so oder so sättigender ist als eine fleischlose Mahlzeit, selbst eine Fischmahlzeit. Und darum geht es.
Wenn ich mein Rinderfilet bleu mit Pomerol (89er bitte :unbeteiligttu: ) gegessen habe, 300/400 Gramm ist ein Minimum :breitgrins: , halte ich durch bis zum Frühstück.
Wenn ich meinen (ebenfalls mindestens 300 Gramm starken) Wolfsbarsch in Salzkruste mit Chablis (Grand Cru 96er wäre nett, danke ;D ) gegessen habe, habe ich gegen Mitternacht wieder Hunger, esse (und trinke) dann aber nicht mehr, obwohl ich von neuem anfangen könnte :koch: .
Das ist der Unterschied und das vorrangige Ziel der Freitagsabtötung: sich nicht ganz satt zu essen.
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
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Dr.Hackenbush
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Dr.Hackenbush »

Lycobates hat geschrieben:
Freitag 16. Februar 2024, 23:18
Man unterwirft zunächst seinen Willen dem Gebot der Kirche, das ist schon die erste Abtötung.
wenn Du sowas den deutschen Katholiken von der Kanzel sagst, brauchst Du Personenschutz.

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Lycobates
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Lycobates »

Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Freitag 16. Februar 2024, 23:43
Lycobates hat geschrieben:
Freitag 16. Februar 2024, 23:18
Man unterwirft zunächst seinen Willen dem Gebot der Kirche, das ist schon die erste Abtötung.
wenn Du sowas den deutschen Katholiken von der Kanzel sagst, brauchst Du Personenschutz.
Ich bin ja gegen die Laienpredigt :breitgrins:
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
*
Fac me Tibi semper magis credere, in Te spem habere, Te diligere
*
... una cum omnibus orthodoxis, atque catholicae et apostolicae fidei cultoribus

Dr.Hackenbush
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Dr.Hackenbush »

Lycobates hat geschrieben:
Samstag 17. Februar 2024, 10:47
Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Freitag 16. Februar 2024, 23:43
Lycobates hat geschrieben:
Freitag 16. Februar 2024, 23:18
Man unterwirft zunächst seinen Willen dem Gebot der Kirche, das ist schon die erste Abtötung.
wenn Du sowas den deutschen Katholiken von der Kanzel sagst, brauchst Du Personenschutz.
Ich bin ja gegen die Laienpredigt :breitgrins:
:breitgrins: damit hast Du noch mal sauber die Kurve gekriegt :breitgrins:

Peduli
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Peduli »

Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Freitag 16. Februar 2024, 23:43
Lycobates hat geschrieben:
Freitag 16. Februar 2024, 23:18
Man unterwirft zunächst seinen Willen dem Gebot der Kirche, das ist schon die erste Abtötung.
wenn Du sowas den deutschen Katholiken von der Kanzel sagst, brauchst Du Personenschutz.
Das kann ich bestätigen! :unbeteiligttu:
Als vor einiger Zeit WB Dominik Schwaderlapp im Kölner Dom von der Realität der Sünde predigte, mußte man Sorge haben, er würde anschließend auf dem Domplatz gesteinigt. :auweia:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

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Edi
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Edi »

Peduli hat geschrieben:
Samstag 17. Februar 2024, 13:04
Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Freitag 16. Februar 2024, 23:43
Lycobates hat geschrieben:
Freitag 16. Februar 2024, 23:18
Man unterwirft zunächst seinen Willen dem Gebot der Kirche, das ist schon die erste Abtötung.
wenn Du sowas den deutschen Katholiken von der Kanzel sagst, brauchst Du Personenschutz.
Das kann ich bestätigen! :unbeteiligttu:
Als vor einiger Zeit WB Dominik Schwaderlapp im Kölner Dom von der Realität der Sünde predigte, mußte man Sorge haben, er würde anschließend auf dem Domplatz gesteinigt. :auweia:
Was hat der denn den Leuten gesagt? Hat er auch Beispiele für Sünden genannt, vielleicht auch für schwere Sünden?
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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holzi
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von holzi »

Gesündigt wird nur noch beim Kuchenbuffet und im Diesel-SUV! :doktor:

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Edi
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Edi »

holzi hat geschrieben:
Samstag 17. Februar 2024, 17:24
Gesündigt wird nur noch beim Kuchenbuffet und im Diesel-SUV! :doktor:
Ja, solange man niemand umgebracht hat wie meine Grosstante immer sagte.....
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

Peduli
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Peduli »

Edi hat geschrieben:
Samstag 17. Februar 2024, 16:02
Peduli hat geschrieben:
Samstag 17. Februar 2024, 13:04
Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Freitag 16. Februar 2024, 23:43
wenn Du sowas den deutschen Katholiken von der Kanzel sagst, brauchst Du Personenschutz.
Das kann ich bestätigen! :unbeteiligttu:
Als vor einiger Zeit WB Dominik Schwaderlapp im Kölner Dom von der Realität der Sünde predigte, mußte man Sorge haben, er würde anschließend auf dem Domplatz gesteinigt. :auweia:
Was hat der denn den Leuten gesagt? Hat er auch Beispiele für Sünden genannt, vielleicht auch für schwere Sünden?
Ich kann das Gesagte nicht mehr wörtlich zitieren, denn es ist schon ein paar Monate her. :tuete:

Aber sinngemäß war's folgendes:
Man solle sich nicht selbst betrügen, indem man sich einredet, es gäbe keine (eigene) Sünde.
Schon das Negieren von Sünde wäre der Anfang einer Sünde, weil man dann die Aufmerksamkeit/das Bewusstsein für die (eigene) Sündhaftigkeit verlieren würde. :hmm:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

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