Glaubenskrise

Fragen, Antworten, Nachrichten.
-Magdalena
Beiträge: 11
Registriert: Sonntag 20. November 2022, 21:18

Glaubenskrise

Beitrag von -Magdalena »

Hallo liebe Alle

ich stecke derzeit in einer massiven Glaubenskrise. Daher habe ich mich hier angemeldet und lese seit Tagen im Forum quer.

In meinem direkten Umfeld gibt es ein Stift und eine dazugehörige Stiftspfarre. Die Leute dort benehmen sich ziemlich unchristlich. Nicht generell. Aber teilweise wird eine Unverschämtheit und Kaltschnäuzigkeit an den Tag gelegt, die mir fast den Atem raubt.
Auch ein sexueller Übergriff hat statt gefunden. Ich habe diesen Übergriff gemeldet. Passiert ist nichts. Der betroffene Priester hat seine Amtsverschwiegenheit gebrochen und Eizellen Pfarrgemeinderatsmitgliedern erzählt wie böse ich nicht sei und wäre ja so eine Lügnerin. Das bin ich nicht.
Mittlerweile ist der Fall mit meiner Zustimmung offiziell beigelegt.Der Priester noch immer in Amt und "Würden".
Dennoch beschäftigt mich die gesamte Situation die im Stift und Pfarre vorherrscht.
Nur dort, wo die Güte und die Liebe wohnt, nur dort wohnt Gott.
Sicher kennt ihr diesen Spruch.
Ich finde keine Liebe (Agave) und keine Güte in diesem Stift, in dieser Stiftspfarre. Dabei geht es nicht nur um mich persönlich.
Ich habe mich sehr bemüht, meinen Glauben von dieser besonderen und eher unerfreulichen Lage zu trennen. Das Eine ist die ewige Botschaft, dachte ich mir, das andere manch unwürdige Botschafter.
Dennoch machen die Erfahrungen der letzten Jahre etwas mit meinem Glauben.
Ich kann nicht mehr so tief und freudig glauben, wie früher.

Benutzeravatar
Schmiede
Beiträge: 157
Registriert: Mittwoch 8. Dezember 2021, 19:26

Re: Glaubenskrise

Beitrag von Schmiede »

Wegen dem Thema Übergriff würde ich mich ans Ordinariat wenden.

-Magdalena
Beiträge: 11
Registriert: Sonntag 20. November 2022, 21:18

Re: Glaubenskrise

Beitrag von -Magdalena »

Das habe ich getan.

Zunächst wurde gemauert und ich wurde hingehalten. Zwischenzeitlich verleumdet. Es kam zu einem Gespräch mit einer Abgesandten der Kommission.

Erst nachdem ich an den Interimsprälaten ein langes mail an eine Addy außerhalb des Stiftes geschrieben hatte, kam Bewegung rein. Er hat mir dann in einem persönlichen Gespräch zwei Stunden lang zugehört. Das fand ich toll, endlich wurde wahrgenommen, dass da etwas ganz und gar nicht stimmt.

Seltsamerweise hatte ich (auch jetzt im Rückblick) immer den Eindruck, dass man mir glaubt. Ein anderer Priester, mit dem ich zu Anfang sprach, glaubte mir, diese Abgesandte von der Kommission glaubte mir und auch der Interimsprälat glaubte mir. Alle die bei dem Gespräch mit dabei waren glaubten mir.

Wenn ich so im Netzt lese, ist das eher ungewöhnlich, meistens wird dem Opfer nicht geglaubt. Also entweder haben mir ALLE sehr begabt etwas vorgespielt oder man glaubte mir wirklich.

Dennoch hat sich nichts getan. Der Betreffend , der nicht nur den Übergriff verschuldete sondern sich auch auf anderen Ebenen sehr daneben benommen hat und benimmt (Gegenwart!) ist nach wie vor im Amt und darf weiter wurschteln. Weiter Menschen gegen einander aufbringen.

Der Interimsprälat hat mir Geld angeboten und einen Job für meinen Sohn. Das habe ich beides abgelehnt. Die Wahrheit ist doch nicht käuflich. Wo steht das in der Bibel?

Dennoch ist der Fall offizielle beigelegt. Ich will nicht den Rest meiner Tage mit solchen Auseinandersetzungen verbringen. Niemand kennt den Tag, niemand kennt die Stunde. Da ich selber bereits auf der Intensivstation gelegen habe und knapp und mit Gottes Hilfe mit dem Leben davon gekommen bin, weiß ich das genau. Wer weiß wieviel Zeit noch bleibt.
So wollte ich abschließen und merke nun schon seit einiger Zeit, dass das innerlich für mich nicht klappt.

Ich glaube an Gott, ich glaube an seinen Sohn und den Hl Geist. Im Glaubensbekenntnis heißt es aber auch ich glaube an die heilige römisch katholische Kirche. hm, da beginnt es nun zu haken. Kann ich das noch?
Ist die katholische Kirche heilig? Kann ich das ehrlich aussprechen? Ich weiß es nicht.

Kann ich meinen durchaus katholischen Glauben von der katholischen Kirche trennen? Geht das überhaupt?

Ich bin sooo enttäuscht , tief innerlich in mir weint es, weint es vor Enttäuschung über eine unehrliche Kirche, die doch heilig sein sollte.

Dabei nehme ich persönliches Fehlverhalten gar nicht mal so wichtig. Wir sind alle Pilger, Pilger auf unserem Weg zu Gott. Selbst der Papst ist oberster Pilger. Und da wir alle menschliche Pilger sind, sind wir auch nicht Fehler frei.

Es geht mir eher um den Umgang der Kirche mit Fehlern, Fehlern der eigenen Priester.
Da geschieht einfach nix, zumindest nichts, was man bzw ich bemerken könnte.
Ist das ehrlich? Darf ich diese frage überhaupt stellen?

Und wo bleibt die Agape? Wo bleiben Güte und Liebe, die anzeigen, wo Gott tatsächlich wohnt?

Benutzeravatar
Marion
Beiträge: 8191
Registriert: Donnerstag 21. Mai 2009, 18:51
Kontaktdaten:

Re: Glaubenskrise

Beitrag von Marion »

Willkommen im Kreuzgang Magdalena :huhu:
-Magdalena hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 09:09
Ich glaube an Gott, ich glaube an seinen Sohn und den Hl Geist. Im Glaubensbekenntnis heißt es aber auch ich glaube an die heilige römisch katholische Kirche. hm, da beginnt es nun zu haken. Kann ich das noch?
Ist die katholische Kirche heilig? Kann ich das ehrlich aussprechen? Ich weiß es nicht.

Kann ich meinen durchaus katholischen Glauben von der katholischen Kirche trennen? Geht das überhaupt?
Kann man nicht trennen, darf man auch nicht, sonst wäre es nicht mehr der katholische Glaube.
Wenn das aber, was du da siehst gar nicht die hl. katholische Kirche ist, kannst du weiterhin guten Gewissens das Glaubensbekenntnis sprechen. Und außerdem brauchst, bzw darfst du da auch überhaupt nicht mehr hingehen, da das ja dann irgendeine anderere religiöse Vereinigung ist, von der wir Katholiken uns fernhalten sollen.
Christus vincit - Christus regnat - Christus imperat

Dr.Hackenbush
Beiträge: 798
Registriert: Sonntag 7. Februar 2021, 12:18

Re: Glaubenskrise

Beitrag von Dr.Hackenbush »

-Magdalena hat geschrieben:
Freitag 25. November 2022, 22:39
Nur dort, wo die Güte und die Liebe wohnt, nur dort wohnt Gott.
Sicher kennt ihr diesen Spruch.
ja, kennen wir - stammt aus einem Lied, nicht aus der Bibel, daher gehört er nicht zum Glaubensgut der Kirche - ist ein frommer Wunsch. Oberflächlich betrachtet, kann man bei der biblischen Tempelreinigung (Joh 2,13-25), keine Liebe und Güte erkennen, obwohl Gott tatsächlich dabei war.

-Magdalena hat geschrieben:
Freitag 25. November 2022, 22:39
Ich finde keine Liebe (Agave) und keine Güte in diesem Stift, in dieser Stiftspfarre.
Du meintest wohl "Agape" und nicht "Agave". Dann suchst Du am falschen Ort. Ich fürchte, dass das, wonach Du suchst, nicht bei den Menschen zu finden ist.

-Magdalena hat geschrieben:
Freitag 25. November 2022, 22:39
Dennoch machen die Erfahrungen der letzten Jahre etwas mit meinem Glauben.
Ich kann nicht mehr so tief und freudig glauben, wie früher.
vielleicht war das, was früher war, nur auf der Oberfläche freudig und "tief"?
Nur geduld! Man weiß es nicht, was aus "Prüfungen" resultieren kann. Vielleicht läuft alles aufs noch besseres und authentischeres hinaus.

-Magdalena hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 09:09
Wenn ich so im Netzt lese, ist das eher ungewöhnlich, meistens wird dem Opfer nicht geglaubt. Also entweder haben mir ALLE sehr begabt etwas vorgespielt oder man glaubte mir wirklich.

Dennoch hat sich nichts getan.
was sollte, Deiner Meinung nach, geschehen?

-Magdalena hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 09:09
Der Interimsprälat hat mir Geld angeboten und einen Job für meinen Sohn. Das habe ich beides abgelehnt. Die Wahrheit ist doch nicht käuflich. Wo steht das in der Bibel?
genau genommen – und so wie ich das sehe – hat der Interimsprälat Dein Schweigen kaufen wollen, nicht die Wahrheit.

-Magdalena hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 09:09
Ich glaube an Gott, ich glaube an seinen Sohn und den Hl Geist. Im Glaubensbekenntnis heißt es aber auch ich glaube an die heilige römisch katholische Kirche. hm, da beginnt es nun zu haken. Kann ich das noch?
klar kannst Du! Du musst Dich nur von dem lösen wollen, was sich in Deiner Meinung/Vorstellung von Kirche festgesetzt hat, was aber die Kirche nicht sein kann.

-Magdalena hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 09:09
Ist die katholische Kirche heilig?
klar ist sie das - das glauben und bekennen wir!

-Magdalena hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 09:09
Kann ich meinen durchaus katholischen Glauben von der katholischen Kirche trennen? Geht das überhaupt?
klar kannst Du, wenn das, was Du für „katholische Kirche“ hälst, diese nicht ist.

-Magdalena hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 09:09
Ich bin sooo enttäuscht , tief innerlich in mir weint es, weint es vor Enttäuschung über eine unehrliche Kirche, die doch heilig sein sollte.
Du schreibst der heiligen katholische Kirche Unehrlichkeit einzelner Mitglieder (Priester, irgendwelche Leute in Deiner Pfarre) zu – das ist zumindest nicht fair.

-Magdalena hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 09:09
Es geht mir eher um den Umgang der Kirche mit Fehlern, Fehlern der eigenen Priester.
Da geschieht einfach nix, zumindest nichts, was man bzw ich bemerken könnte.
und was wäre das konkret?

-Magdalena hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 09:09
Ist das ehrlich? Darf ich diese frage überhaupt stellen?
das darfst Du nicht nur, dass sollten wir auch alle tun.

-Magdalena hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 09:09
Und wo bleibt die Agape? Wo bleiben Güte und Liebe, die anzeigen, wo Gott tatsächlich wohnt?
die Ausage Jesu im Joh 13,34, über die vollkomme Liebe Gottes: „Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe…“ beinhaltet nicht die Garantie/Zusage dafür, dass wir das auch automatisch von Geburt an können.

Benutzeravatar
Marion
Beiträge: 8191
Registriert: Donnerstag 21. Mai 2009, 18:51
Kontaktdaten:

Re: Glaubenskrise

Beitrag von Marion »

Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 12:47
Du schreibst der heiligen katholische Kirche Unehrlichkeit einzelner Mitglieder (Priester, irgendwelche Leute in Deiner Pfarre) zu – das ist zumindest nicht fair.
Einzelne Priester, haha! Gib ihr einen einzigen an den sie sich wenden kann. Ich glaube nicht dass du einen findest, selbst wenn du die ganze Hierarchie hochmarschierst. Vielleicht gibt es je höher du gehst höhere Summen an Schweigegeld und vielleicht "warme Worte".
Hackenbush, du bist nicht fair, da du genau weißt dass solcherlei kein Einzelfall ist. Benimmst dich genauso wie diese widerlichen und heuchlerischen Vertuscher, die Magdalena in eine Glaubenskrise stürzten.
Christus vincit - Christus regnat - Christus imperat

Dr.Hackenbush
Beiträge: 798
Registriert: Sonntag 7. Februar 2021, 12:18

Re: Glaubenskrise

Beitrag von Dr.Hackenbush »

Marion hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 13:22
Einzelne Priester, haha! Gib ihr einen einzigen an den sie sich wenden kann. Ich glaube nicht dass du einen findest, selbst wenn du die ganze Hierarchie hochmarschierst. Vielleicht gibt es je höher du gehst höhere Summen an Schweigegeld und vielleicht "warme Worte".
in meiner Aussage geht es nicht primär um einzelne Priester, sondern um das Zuschreiben der Kirche dessen, was die Mitglieder dieser so treiben - also, lerne deutsch!

Marion hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 13:22
Hackenbush,...
Du hast den "Dr." vergessen.
Wäre dieser nicht fiktiv, wäre Dein primitiver Neid nicht authentisch.

Marion hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 13:22
du bist nicht fair, da du genau weißt dass solcherlei kein Einzelfall ist.
wo habe ich geschrieben, dass solcherlei ein Einzelfall ist?

Marion hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 13:22
Benimmst dich genauso wie diese widerlichen und heuchlerischen Vertuscher, die Magdalena in eine Glaubenskrise stürzten.
Danke!
Eigentlich möchtest Du das im Thema "Die V2 Zeitbombe" schreiben, aber bevor Du hier die Priester der Tradition in Schutz nimmst und die "Kevin allein zu Hause" Pseudokatholiken-Propaganda verbreitest, wolltest Du schon vorbeugen. Sehr clever, aber nicht clever genug. :breitgrins:

Benutzeravatar
Jakobgutbewohner
Beiträge: 1381
Registriert: Donnerstag 21. Januar 2021, 15:47
Kontaktdaten:

Re: Glaubenskrise

Beitrag von Jakobgutbewohner »

Marion hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 12:42
Wenn das aber, was du da siehst gar nicht die hl. katholische Kirche ist, kannst du weiterhin guten Gewissens das Glaubensbekenntnis sprechen.
Ja.
Und außerdem brauchst, bzw darfst du da auch überhaupt nicht mehr hingehen, da das ja dann irgendeine anderere religiöse Vereinigung ist, von der wir Katholiken uns fernhalten sollen.
Ich weiß nicht, schwierig. Es ist ja wohl zumindest ein Teil der Entstehung solcher Probleme, daß viele sich Schritt für Schritt distanzieren und dann die übrigbleiben, die das eben nicht taten und dies und das mitmachen.

Wo ich in letzter Zeit mehr mit hadere ist, wie schwierig es auch nach Hinweisen durch mich in diesem Forum zu sein scheint mit anderen Christen in einer Weise, die ich angemessen fände über unser christliches Leben zu reden. Das kommt mir hier schon ein wenig so vor wie ein Rosinenclub, in dem über vieles geredet wird, aber kaum in entsprechender Weise über Rosinen, deren eigenes Erleben, über Zitieren von ein paar Rosinenfachbüchern hinaus.
"Selig sind ... die durch die Tore eingehen in die Stadt. Draußen aber sind die Hunde und die "Pharmazeuten" und die Buhler und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut." Off 22,14+15

Benutzeravatar
Marion
Beiträge: 8191
Registriert: Donnerstag 21. Mai 2009, 18:51
Kontaktdaten:

Re: Glaubenskrise

Beitrag von Marion »

Jakobgutbewohner hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 14:03
Und außerdem brauchst, bzw darfst du da auch überhaupt nicht mehr hingehen, da das ja dann irgendeine anderere religiöse Vereinigung ist, von der wir Katholiken uns fernhalten sollen.
Ich weiß nicht, schwierig. Es ist ja wohl zumindest ein Teil der Entstehung solcher Probleme, daß viele sich Schritt für Schritt distanzieren und dann die übrigbleiben, die das eben nicht taten und dies und das mitmachen.
Wieso schwierig? Wenn es wirklich nicht die Kirche ist, sondern nur ein etwas, was sich so nennt. Also ein Heuchlerverein, dann ist es doch gut, wenn nur noch Heuchler drin bleiben und der Rest geht. Somit wird es dann immer offensichtlicher. Es ist doch schon besser wenn die Wahrheit einfacher erkannt wird. Meinst du nicht?
Christus vincit - Christus regnat - Christus imperat

Benutzeravatar
Jakobgutbewohner
Beiträge: 1381
Registriert: Donnerstag 21. Januar 2021, 15:47
Kontaktdaten:

Re: Glaubenskrise

Beitrag von Jakobgutbewohner »

Marion hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 14:27
Wieso schwierig? Wenn es wirklich nicht die Kirche ist, sondern nur ein etwas, was sich so nennt. Also ein Heuchlerverein, dann ist es doch gut, wenn nur noch Heuchler drin bleiben und der Rest geht. Somit wird es dann immer offensichtlicher. Es ist doch schon besser wenn die Wahrheit einfacher erkannt wird. Meinst du nicht?
Ich sehe zwei Seiten und bin mir bisher unschlüssig.
Jakobgutbewohner hat geschrieben:
Sonntag 2. Oktober 2022, 14:31
Warum dann die Kirche? WARUM verdammt nochmal??
"Die Kirche" ist "der Leib Christi"?

"Daran werden alle erkennen, daß ihr Meine Jünger seid, so ihr Liebe untereinander habt." Joh 13,35

(Und was meinst du wohl bedeutet es, wenn du "Liebe untereinander" da wo du hingehst so nicht erfahren würdest?)
Wenn man z.B. das einmal analysiert, dann stellt sich noch immer die Frage, welche Folgerungen man daraus zieht. Im AT wurden verschiedene ähnliche Situationen überliefert. Ganz kurz würde ich deren Nenner so zusammenfassen, daß im Grunde immer der Mensch gefragt ist sich direkt in Gott Halt zu suchen und nicht so sehr bei Menschen, z.B. in einer Gruppe, die sich selbst als christliche Gemeinde bezeichnet. Und ich meine, daß Gott uns durch solche widrigen Umgebungsumstände auch dahingehend "veredeln" will.

Ja, man könnte folgern, es wäre besser nicht in ihnen anwesend zu sein als wäre man dort "Mitteil", wenn andere durch den eigenen Aufenthalt in solchen Gruppen eventuell dahingehend irregeführt wird diese Gruppen als gut zu sehen und sich nach deren Tendenzen zu richten.

Andererseits ist es doch so, daß wir auch als Christ in allen möglichen Gruppen wirken und das wohl auch gut und erforderlich ist.

Ich denke die Antwort ist nicht so einfach, die Konstellationen in verschiedenen Sekten können sich vielfältig unterscheiden. Wo zieht man welche rote Linie und wo hält man es für gutes eigenes christliches Wirken eine Gruppe nicht mit fragwürdigen Elementen alleinezulassen? Klar, wenn mir in einer Gruppe praktisch niemand wirklich zuhört, dann ist z.B. wohl schon die Frage, ob ich dort fürs Gute wirksam sein kann.
Zuletzt geändert von Jakobgutbewohner am Samstag 26. November 2022, 15:11, insgesamt 1-mal geändert.
"Selig sind ... die durch die Tore eingehen in die Stadt. Draußen aber sind die Hunde und die "Pharmazeuten" und die Buhler und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut." Off 22,14+15

Dr.Hackenbush
Beiträge: 798
Registriert: Sonntag 7. Februar 2021, 12:18

Re: Glaubenskrise

Beitrag von Dr.Hackenbush »

Jakobgutbewohner hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 14:03
Marion hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 12:42
]Und außerdem brauchst, bzw darfst du da auch überhaupt nicht mehr hingehen, da das ja dann irgendeine anderere religiöse Vereinigung ist, von der wir Katholiken uns fernhalten sollen.
... Das kommt mir hier schon ein wenig so vor wie ein Rosinenclub, in dem über vieles geredet wird, aber kaum in entsprechender Weise über Rosinen,...
wenn Marion eine Katholikin wäre, wäre das kein Problem für Dich, denn dann hätte sie mit Dir über das Katholische reden können.

Benutzeravatar
Jakobgutbewohner
Beiträge: 1381
Registriert: Donnerstag 21. Januar 2021, 15:47
Kontaktdaten:

Re: Glaubenskrise

Beitrag von Jakobgutbewohner »

Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 15:10
wenn Marion eine Katholikin wäre, wäre das kein Problem für Dich, denn dann hätte sie mit Dir über das Katholische reden können.
Mein Empfinden wäre, daß Marion da eher einer derjenigen Teilnehmer wäre, mit denen das noch etwas mehr sinnvoll möglich ist.
"Selig sind ... die durch die Tore eingehen in die Stadt. Draußen aber sind die Hunde und die "Pharmazeuten" und die Buhler und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut." Off 22,14+15

Dr.Hackenbush
Beiträge: 798
Registriert: Sonntag 7. Februar 2021, 12:18

Re: Glaubenskrise

Beitrag von Dr.Hackenbush »

Jakobgutbewohner hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 16:25
Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 15:10
wenn Marion eine Katholikin wäre, wäre das kein Problem für Dich, denn dann hätte sie mit Dir über das Katholische reden können.
Mein Empfinden wäre, daß Marion da eher einer derjenigen Teilnehmer wäre, mit denen das noch etwas mehr sinnvoll möglich ist.
kann ich gut verstehen - als Nichtkatholiken habt Ihr immerhin min. eines gemeinsam - Ihr erkennt den Papst nicht an ;)
Zuletzt geändert von Dr.Hackenbush am Samstag 26. November 2022, 18:25, insgesamt 2-mal geändert.

-Magdalena
Beiträge: 11
Registriert: Sonntag 20. November 2022, 21:18

Re: Glaubenskrise

Beitrag von -Magdalena »

Marion hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 12:42
Kann man nicht trennen, darf man auch nicht, sonst wäre es nicht mehr der katholische Glaube.
Wenn das aber, was du da siehst gar nicht die hl. katholische Kirche ist, kannst du weiterhin guten Gewissens das Glaubensbekenntnis sprechen. Und außerdem brauchst, bzw darfst du da auch überhaupt nicht mehr hingehen, da das ja dann irgendeine anderere religiöse Vereinigung ist, von der wir Katholiken uns fernhalten sollen.
Das Stift ist durchaus katholisch und keine wie immer geartete "andere religiöse Vereinigung" :)

-Magdalena
Beiträge: 11
Registriert: Sonntag 20. November 2022, 21:18

Re: Glaubenskrise

Beitrag von -Magdalena »

Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 12:47


-Magdalena hat geschrieben:
Freitag 25. November 2022, 22:39
Ich finde keine Liebe (Agave) und keine Güte in diesem Stift, in dieser Stiftspfarre.
Du meintest wohl "Agape" und nicht "Agave". Dann suchst Du am falschen Ort. Ich fürchte, dass das, wonach Du suchst, nicht bei den Menschen zu finden ist.
Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. .....
Doch das kann man in der Kirche finden und sollte es zumindest.
Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 12:47

-Magdalena hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 09:09
Wenn ich so im Netzt lese, ist das eher ungewöhnlich, meistens wird dem Opfer nicht geglaubt. Also entweder haben mir ALLE sehr begabt etwas vorgespielt oder man glaubte mir wirklich.

Dennoch hat sich nichts getan.
was sollte, Deiner Meinung nach, geschehen?
Gute Frage, nicht nichts auf jeden Fall.Andererseits denke ich mir, dass das nicht meine Baustelle ist. Es ist nicht meine Verantwortung. Es macht aber etwas mit meinem Glauben.
Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 12:47
-Magdalena hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 09:09
Ich glaube an Gott, ich glaube an seinen Sohn und den Hl Geist. Im Glaubensbekenntnis heißt es aber auch ich glaube an die heilige römisch katholische Kirche. hm, da beginnt es nun zu haken. Kann ich das noch?
klar kannst Du! Du musst Dich nur von dem lösen wollen, was sich in Deiner Meinung/Vorstellung von Kirche festgesetzt hat, was aber die Kirche nicht sein kann.
Die Kirche kann kein schöner netter und von christlichem Glauben erfüllter Ort sein? :hae?:
Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 12:47

-Magdalena hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 09:09
Ich bin sooo enttäuscht , tief innerlich in mir weint es, weint es vor Enttäuschung über eine unehrliche Kirche, die doch heilig sein sollte.
Du schreibst der heiligen katholische Kirche Unehrlichkeit einzelner Mitglieder (Priester, irgendwelche Leute in Deiner Pfarre) zu – das ist zumindest nicht fair.
Einige sind unehrlich. Das ist einfach die Wahrheit. Was ist nicht fair daran, das auch zu benennen? Wen hat interessiert bzw interessiert, was mir gegenüber fair ist? Wo wirkt da Gott?



Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 12:47
-Magdalena hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 09:09
Und wo bleibt die Agape? Wo bleiben Güte und Liebe, die anzeigen, wo Gott tatsächlich wohnt?
die Ausage Jesu im Joh 13,34, über die vollkomme Liebe Gottes: „Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe…“ beinhaltet nicht die Garantie/Zusage dafür, dass wir das auch automatisch von Geburt an können.
Wir sollten uns aber darum bemühen .

-Magdalena
Beiträge: 11
Registriert: Sonntag 20. November 2022, 21:18

Re: Glaubenskrise

Beitrag von -Magdalena »

Wo ist Gott? In dieser Kirche?

Sollte sich Gottes Geist nicht in dieser Kirche abbilden? Erkennbar werden im Errichten des Gottesreiches?
Ist Lüge Gottesreich? Vertuschen Gottesreich? Ist anderen Hilfe verweigern und freundlich lächelnd zusehen, wie sie sich auf die Intensivstation arbeiten Gottesreich? Oder ist das nicht eher das Reich von wem anderen? Wer ist denn der "Vater der Lüge"?

Kann man zwei Herren dienen? Dem Mammon und Gott? Die Bibel sagt nein. Und im realen Leben?

Wo ist Gott in dieser Kirche? Was hätte Jesus Christus zu all dem gesagt? Was lehrte er?
Vergebt einander, lehrte er. Geht an die Ränder, lehrte der Papst.

Wie ihr seht ist mein Glaube zutiefst erschüttert worden. Und ich kämpfe und hadere mit all diesen Fragen.

Deine rede sei ja ja und nein nein und alles was darüber ist ist von übel. Und es heißt auch: Du sollst nicht lügen. Ich bin noch nie so oft direkt ins Gesicht hinein von verschiedenen Leuten belogen worden wie im Stift.
Und das besonders schlimme ist, manche wissen, dass ich genau weiß, dass sie lügen. Sie tun es trotzdem, wissend lügen sie einem ins Gesicht. Wo ist Gott?

Dr.Hackenbush
Beiträge: 798
Registriert: Sonntag 7. Februar 2021, 12:18

Re: Glaubenskrise

Beitrag von Dr.Hackenbush »

-Magdalena hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 18:20
Marion hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 12:42
Kann man nicht trennen, darf man auch nicht, sonst wäre es nicht mehr der katholische Glaube.
Wenn das aber, was du da siehst gar nicht die hl. katholische Kirche ist, kannst du weiterhin guten Gewissens das Glaubensbekenntnis sprechen. Und außerdem brauchst, bzw darfst du da auch überhaupt nicht mehr hingehen, da das ja dann irgendeine anderere religiöse Vereinigung ist, von der wir Katholiken uns fernhalten sollen.
Das Stift ist durchaus katholisch und keine wie immer geartete "andere religiöse Vereinigung" :)
mit "katholisch" meint Marion nichts das, was Du damit assoziierst. ;)

-Magdalena hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 09:09
Die Kirche kann kein schöner netter und von christlichem Glauben erfüllter Ort sein? :hae?:
ich habe nicht geschrieben, dass Kirche kein schöner, netter und von christlichem Glauben erfüllter Ort sein kann, sondern darauf hingewisen, dass nicht alles Gold sein muss, was gläntzt. Die Ortskirche allein, auf Du Dich beziehst, gilt keineswegs als Indikator für die gesamte heilige katholische Kirche.

-Magdalena hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 09:09
Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 12:47
-Magdalena hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 09:09
Ich bin sooo enttäuscht , tief innerlich in mir weint es, weint es vor Enttäuschung über eine unehrliche Kirche, die doch heilig sein sollte.
Du schreibst der heiligen katholische Kirche Unehrlichkeit einzelner Mitglieder (Priester, irgendwelche Leute in Deiner Pfarre) zu – das ist zumindest nicht fair.
Einige sind unehrlich. Das ist einfach die Wahrheit. Was ist nicht fair daran, das auch zu benennen?
Nicht fair ist das Fehlverhalten eines oder mehrere Priester der ganzen Kirche zuzuschreiben.

-Magdalena hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 09:09
Wen hat interessiert bzw interessiert, was mir gegenüber fair ist?
Gott.

-Magdalena hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 09:09
Wo wirkt da Gott?
willst Du Gott Vorwürfe machen und ihm Untätigkeit unterstellen?

-Magdalena hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 09:09
Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 12:47
die Ausage Jesu im Joh 13,34, über die vollkomme Liebe Gottes: „Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe…“ beinhaltet nicht die Garantie/Zusage dafür, dass wir das auch automatisch von Geburt an können.
Wir sollten uns aber darum bemühen .
das ist unser Schicksal.

-Magdalena hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 18:43
Wo ist Gott?
im Himmel.

-Magdalena hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 18:43
In dieser Kirche?
in seiner Kirche.

-Magdalena hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 18:43
Sollte sich Gottes Geist nicht in dieser Kirche abbilden?
in seiner Kirche.

-Magdalena hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 18:43
Ist Lüge Gottesreich? Vertuschen Gottesreich?
bestimmt nicht.

-Magdalena hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 18:43
Wer ist denn der "Vater der Lüge"?
das ist eine rhetorische Frage und Du kennst die Antwort.


-Magdalena hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 18:43
Wo ist Gott in dieser Kirche?
wenn er dort nicht ist, dann nur deshalb, weil es nicht die Seine ist.


-Magdalena hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 18:43
Was hätte Jesus Christus zu all dem gesagt? Was lehrte er? Vergebt einander, lehrte er.
hast Du bereits vergeben?

Benutzeravatar
Edi
Beiträge: 10857
Registriert: Montag 12. Januar 2004, 18:16

Re: Glaubenskrise

Beitrag von Edi »

-Magdalena hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 18:43
Wie ihr seht ist mein Glaube zutiefst erschüttert worden. Und ich kämpfe und hadere mit all diesen Fragen.
Ein Christ glaubt an Gott und nicht an Menschen. Menschen sind immer fehlerhaft und sündig, die einen mehr, die anderen weniger. Das muss ich mir auch immer wieder selber sagen, wenn ich von anderen zu viel erwarte. Es wird nur wenige Christen geben, die in vielem Vorbilder sind und vorbildlich leben und was die Kirche angeht, sind da haufenweise Menschen zu finden, die im Grunde nichts anderes als Heiden sind. Das geht hinauf bis zu den Bischöfen. Diese Menschen mögen kirchlich und christlich angehaucht sein, sind aber nicht bekehrt. Und selbst die Bekehrten sind nicht vollkommen.

Wer in christlichen Kreisen verkehrt, wird immer wieder Enttäuschungen erleben, in rein weltlichen Kreisen ebenfalls, nur erwartet man von Christen halt doch etwas mehr als von den Lugenbeuteln der Welt. Ehrliche Menschen sind leider recht selten zu finden, da und dort.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

Benutzeravatar
Schmiede
Beiträge: 157
Registriert: Mittwoch 8. Dezember 2021, 19:26

Re: Glaubenskrise

Beitrag von Schmiede »

-Magdalena hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 18:43
Sollte sich Gottes Geist nicht in dieser Kirche abbilden? Erkennbar werden im Errichten des Gottesreiches?
Das mit der Erkennbarkeit ist eine interessante Frage...
Wie war das eigentlich bei Jesus? Philippus sagte zu Jesus "Herr, zeig uns den Vater!" (Joh 14,8) Die Jünger hatten oft nur eine leichte Ahnung und wussten auch nicht recht, wer Jesus eigentlich ist. Teilweise waren sie erschrocken über seine Wunder und über seine Lehre. Gott hat sich so sehr selbst entäußert, dass er Mensch wurde.
So ist es auch mit der Kirche... so wie der Vater für die Jünger nicht sofort erkennbar war, ist die übernatürliche Seite der Kirche nicht offenkundig. Besonders wenn wir auf die Menschen schauen, denn:
Der unsichtbare Gott wurde in Christus sichtbar. Christus war nicht nur Mensch, er war "perfekter Mensch", "wahrer Mensch", wie wir, nur ohne Sünde.
Wir Menschen sind aber nicht perfekt, sondern voller Sünden, wir sind in unserer Natur gefallen und haben die ursprüngliche Herrlichkeit verloren (Röm 3,23).
Das ist, was Du als "sichtbare Seite" der Kirche wahrnimmst, die Menschen, die Glieder dieser Kirche und der ursprünglichen Herrlichkeit verlustig sind. Deshalb frustriert es.
Die Kirche ist nicht heilig, wegen ihrer Glieder, sondern weil sie von Christus gestiftet wurde... Christus, perfekter Mensch, perfekter Gott, hat die Kirche gestiftet, damit sie sein Heilswerk in der Zeit fortsetzt, bis der Herr wiederkommt.
Gottes Heilsames Wirken erfährst Du in den Sakramenten, durch diese stärkt Dich Christus. Christus ist nicht gekommen, uns zu richten, sondern zu retten – uns aufzurichten (Joh 3, 17).
Die Kirche ist sein Leib. Sie soll Dir Gottes Heil bringen und Dich durch seine Sakramente zum Heil führen - das ist die übernatürliche Seite der Kirche, nicht die schwachen, sündhaften Glieder namens Menschen.

Der Gott aller Gnade aber, der euch in Christus zu seiner ewigen Herrlichkeit berufen hat, wird euch, die ihr kurze Zeit leiden müsst, wieder aufrichten, stärken, kräftigen und auf festen Grund stellen. (1. Petrus 5,10)

Ich bin auch immer mal wieder am verzweifeln, wir müssen immer daran denken: a) Es gibt keine andere Kirche und b) theologisch betrachtet kann man aus ihr nicht austreten, einmal katholisch, immer katholisch. Darüber wirklich tief nachzudenken hat mir persönlich oft geholfen, solche Krisen zu überstehen. Manche Menschen sagen: der Gedanke nicht aus ihr austreten zu können ist eine Geißelung und ein Verstoß gegen die Freiheit, aber nein, ich habe ganz gegenteilige Erfahrungen gemacht, dass es eine vertiefte Sicht auf Gott und sein Heilswerk zulässt, gerade wenn man die Tatsache auf sich selbst anwendet: Gott hat keinen Weg geschaffen, dass ich mich ihm entziehen kann. Vielleicht meint er es gut mit uns.

Benutzeravatar
Jakobgutbewohner
Beiträge: 1381
Registriert: Donnerstag 21. Januar 2021, 15:47
Kontaktdaten:

Re: Glaubenskrise

Beitrag von Jakobgutbewohner »

Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 18:17
kann ich gut verstehen - als Nichtkatholiken habt Ihr immerhin min. eines gemeinsam - Ihr erkennt den Papst nicht an ;)
Mir ging es an der Stelle nicht um Positionen, sondern die Art, in der mir Begegnung mit (theoretisch) christlichen Geschwistern möglich erscheint. Bei dir z.B. habe ich öfters den Eindruck du chattest hier wie in einer Soap Opera und bist dir nicht bewußt, worum es eigentlich dabei so geht. Das würde sich wohl auch nicht ändern, wenn du dem Wortlaut nach ähnliche Lehransichten vertreten würdest.

Papst: Wo wäre für die die Grenze? Oder wärst du in allen Fällen dem Papst in Rom treu, auch wenn er z.B. offen auffordern würde Satan anzubeten?

Für mich hat "katholisch" wie schon woanders mitgeteilt Bezug zum biblischen "Leib Christi", nicht zu menschlichen Organisationsstukturen. Diese Sichtweise halte ich bisher für korrekt.
"Selig sind ... die durch die Tore eingehen in die Stadt. Draußen aber sind die Hunde und die "Pharmazeuten" und die Buhler und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut." Off 22,14+15

Peduli
Beiträge: 533
Registriert: Dienstag 26. Juli 2022, 04:07

Re: Glaubenskrise

Beitrag von Peduli »

-Magdalena hat geschrieben:
Freitag 25. November 2022, 22:39
Hallo liebe Alle

ich stecke derzeit in einer massiven Glaubenskrise. Daher habe ich mich hier angemeldet und lese seit Tagen im Forum quer.

............
Was soll die Forengemeinde in diesem Falle für Dich tun bzw. überhaupt tun können? :hmm: :hmm: :hmm:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

Benutzeravatar
Protasius
Moderator
Beiträge: 6984
Registriert: Samstag 19. Juni 2010, 19:13

Re: Glaubenskrise

Beitrag von Protasius »

Peduli hat geschrieben:
Sonntag 27. November 2022, 06:08
-Magdalena hat geschrieben:
Freitag 25. November 2022, 22:39
Hallo liebe Alle

ich stecke derzeit in einer massiven Glaubenskrise. Daher habe ich mich hier angemeldet und lese seit Tagen im Forum quer.

............
Was soll die Forengemeinde in diesem Falle für Dich tun bzw. überhaupt tun können? :hmm: :hmm: :hmm:
Im Zweifelsfall können wir für sie beten. Ich habe oft schon die Erfahrung gemacht, daß das Wissen, daß jemand für mich bei Gott eintritt, sehr hilfreich ist. Hilfreiche Erklärungen zu geben wäre das andere, daran versuchen sich ja auch schon einige.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

Dr.Hackenbush
Beiträge: 798
Registriert: Sonntag 7. Februar 2021, 12:18

Re: Glaubenskrise

Beitrag von Dr.Hackenbush »

Jakobgutbewohner hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 23:43
Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 18:17
kann ich gut verstehen - als Nichtkatholiken habt Ihr immerhin min. eines gemeinsam - Ihr erkennt den Papst nicht an ;)
Mir ging es an der Stelle nicht um Positionen, sondern die Art, in der mir Begegnung mit (theoretisch) christlichen Geschwistern möglich erscheint.
wenn das für mich eine Rolle gespielt hätte, hätte ich vielleicht mit Dir überhaupt nicht gechattet. Wenn man aber mit Anderen mitreden will, muss man sich mit ihrer Art und Weise – wie sie sich ausdrücken – abfinden (oder halt nicht und auf den Austausch verzichten).

Jakobgutbewohner hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 23:43
Bei dir z.B. habe ich öfters den Eindruck du chattest hier wie in einer Soap Opera …
ja, das geschieht dann, wenn die Soap Opera sich aus Unwissenheit, Ignoranz, Lügen u.ä. von irgenwelchen Möchtegernkatholiken entwickelt.

Jakobgutbewohner hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 23:43
und bist dir nicht bewußt, worum es eigentlich dabei so geht.
vielleicht erkennst Du es aber nicht, worum es in meinen Aussagen/Antworten geht (gehen kann) und Dein eigener Stolz lässt Dich nicht über den Tellerrand schauen?

Jakobgutbewohner hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 23:43
Papst: Wo wäre für die die Grenze? Oder wärst du in allen Fällen dem Papst in Rom treu, auch wenn er z.B. offen auffordern würde Satan anzubeten?
hältst Du mich für blöd, oder willst Du mich zum Lachen bringen?

Jakobgutbewohner hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 23:43
Für mich hat "katholisch" wie schon woanders mitgeteilt Bezug zum biblischen "Leib Christi", nicht zu menschlichen Organisationsstukturen. Diese Sichtweise halte ich bisher für korrekt.
und wenn die „menschlichen Organisationsstrukturen“ dem von Dir erwähnten „Leib Christi“ entspringen (bildlich gesprochen)?

-Magdalena
Beiträge: 11
Registriert: Sonntag 20. November 2022, 21:18

Re: Glaubenskrise

Beitrag von -Magdalena »

Schmiede hat geschrieben:
Samstag 26. November 2022, 23:09

Gottes Heilsames Wirken erfährst Du in den Sakramenten, durch diese stärkt Dich Christus. Christus ist nicht gekommen, uns zu richten, sondern zu retten – uns aufzurichten (Joh 3, 17).
Die Kirche ist sein Leib. Sie soll Dir Gottes Heil bringen und Dich durch seine Sakramente zum Heil führen - das ist die übernatürliche Seite der Kirche, nicht die schwachen, sündhaften Glieder namens Menschen.

Danke für diesen Beitrag (den gesamten Beitrag) aber besonders für den von mir zitierten Teil.

Deine Worte erinnern mich an die Wirksamkeit der Krankensalbung. Ich habe die Krankensalbung erhalten und als sehr hilfreich erlebt. Natürlich war ich nicht sofort gesund. Aber mich erfüllte nach der Salbung eine innere Stärke eine innere Zuversicht und ja trotz der Umstände auch Freude.

Sakramente sind wirkmächtig. Das hab ich selber erlebt.

-Magdalena
Beiträge: 11
Registriert: Sonntag 20. November 2022, 21:18

Re: Glaubenskrise

Beitrag von -Magdalena »

Peduli hat geschrieben:
Sonntag 27. November 2022, 06:08

Was soll die Forengemeinde in diesem Falle für Dich tun bzw. überhaupt tun können? :hmm: :hmm: :hmm:
Das geschieht bereits, danke an alle dafür.

Mit mir drüber reden, mir neue Perspektiven aufzeigen, den Horizont erweitern.............
mir helfen den inneren Wirrwarr zu entwirren

Als ich in den Schoß der Kirche zurückkehrte, war es wie ein nach Hause kommen, endlich daheim, endlich in Ruhe. Auf mich traf das Wort des HL Augustinus zu: Unruhig ist unser Herz bis es ruht in dir.
So war es.

Und dann passierten all die Unerfreulichkeiten.

Ich leitete eine die größte caritative Aktion der Pfarrgemeinde, allein, niemand half mir. Für mich war der Adventmarkt mehr als ein netter Event. Ich sah auch eine Verkündigung dabei. Wir erwarten wen? Christus den Herrn. Advent! Meine größte Freude war es, wenn sich alle die da waren, freuten, eine nette Zeit hatten, Kinder die Kapelle füllten.............. Das waren die schönsten Momente.
Eines Abends zählten eine Bekannte und ich die Einahmen/Spenden. Der Pfarrer kam vorbei und meinte dieses Geldzählen sei für ihn der schönste Moment. Oups....
Ich bemühte mich auch den verkündigenden Teil des Advents zu betonen. Ließ Plakate aufhängen, für jeden Adventsonntag thematisch passend eines. Man kann natürlich niemanden zwingen, diese Plakate anzusehen oder zu lesen. Aber sie sollten da sein, als Angebot, möglicherweise als Denkanstoß.

Sind wir christliche Kirche oder sind wir das nicht? Es geht doch nicht ums Geldmachen, Jesus kommt, Gott kommt. Emmanuel...

Ach ich darf da gar nicht anfangen zum Erzählen. Der allerchristlichste Pfarrgemeinderat (inkl einiger dort vorhandener Opus dei Mitglieder) ließ mich allein werken und sah lächelnd zu als ich körperlich einging und sehr schwer krank wurde. Ist das Christentum? Nächstenliebe?
Derzeit jähren sich diese Vorkommnisse wieder. Vielleicht geht es mir deshalb so nahe.

Im Rahmen des Adventmarktes kam es zum Übergriff. Unglaublich eigentlich.

Ja, was erwarte ich?

Jemand hat gefragt, ob ich vergeben habe. Hm, ehrlich ich weiß es nicht. Ich bemühe mich darum, denn ich weiß, ich sollte als Christin vergeben.

Danke Schmied für deine Worte. Es gibt einen Unterschied zwischen der sichtbaren Kirche und der unsichtbaren Kirche. Diese ist heilig. Ich werde über deine Worte noch viel nachdenken. Danke dir dafür.

Benutzeravatar
Jakobgutbewohner
Beiträge: 1381
Registriert: Donnerstag 21. Januar 2021, 15:47
Kontaktdaten:

Re: Glaubenskrise

Beitrag von Jakobgutbewohner »

Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Sonntag 27. November 2022, 09:22
vielleicht erkennst Du es aber nicht, worum es in meinen Aussagen/Antworten geht (gehen kann)
Möglich, ich kann mich nicht erinnern, daß ich von dir z.B. schon viel oder überhaupt irgendetwas über persönliches Glaubensleben las. Geschweige denn in der Art, in dem ich etwas mehr Tiefe wahrnahm. Egal ob in Reaktionen auf mich oder andere Forennutzer. Du widmest dich überwiegend Lehrthemen, die auch eher so, ungeistiger, wie irdische Lehren von Menschen, ausgebreitet werden.
und Dein eigener Stolz lässt Dich nicht über den Tellerrand schauen?

Aha.
und wenn die „menschlichen Organisationsstrukturen“ dem von Dir erwähnten „Leib Christi“ entspringen (bildlich gesprochen)?
Solche Deutungen gibt es bekanntlich. Aber ich bezog mich halt erstmal auf die Bibel.
"Selig sind ... die durch die Tore eingehen in die Stadt. Draußen aber sind die Hunde und die "Pharmazeuten" und die Buhler und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut." Off 22,14+15

Peduli
Beiträge: 533
Registriert: Dienstag 26. Juli 2022, 04:07

Re: Glaubenskrise

Beitrag von Peduli »

Jakobgutbewohner hat geschrieben:
Sonntag 27. November 2022, 11:37
Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Sonntag 27. November 2022, 09:22
und wenn die „menschlichen Organisationsstrukturen“ dem von Dir erwähnten „Leib Christi“ entspringen (bildlich gesprochen)?
Solche Deutungen gibt es bekanntlich. Aber ich bezog mich halt erstmal auf die Bibel.
Die Jünger der sola-scriptura-Lehre irren bekanntlich, weigern sich aber diesen Irrtum einzusehen! :hmm:

Also: Nix Neues unter der Sonne! :hutab:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

Peduli
Beiträge: 533
Registriert: Dienstag 26. Juli 2022, 04:07

Re: Glaubenskrise

Beitrag von Peduli »

Protasius hat geschrieben:
Sonntag 27. November 2022, 08:11
Peduli hat geschrieben:
Sonntag 27. November 2022, 06:08
-Magdalena hat geschrieben:
Freitag 25. November 2022, 22:39
Hallo liebe Alle

ich stecke derzeit in einer massiven Glaubenskrise. Daher habe ich mich hier angemeldet und lese seit Tagen im Forum quer.

............
Was soll die Forengemeinde in diesem Falle für Dich tun bzw. überhaupt tun können? :hmm: :hmm: :hmm:
Im Zweifelsfall können wir für sie beten.
Sehr richtig! :daumen-rauf:
Hat sie darum gebeten? :hmm:
Protasius hat geschrieben:
Sonntag 27. November 2022, 08:11
Ich habe oft schon die Erfahrung gemacht, daß das Wissen, daß jemand für mich bei Gott eintritt, sehr hilfreich ist.
Vermutlich eine Folge des Koinonia-Prinzips der Kirche. :)
In der Kirche ist man niemals allein, selbst wenn man als Eremit lebt.
Protasius hat geschrieben:
Sonntag 27. November 2022, 08:11
Hilfreiche Erklärungen zu geben wäre das andere, daran versuchen sich ja auch schon einige.
Dann schau'n wir 'mal, wieviel und welche von den Erklärungen zu einer Verbesserung der Situation - d.h. einer Abschwächung der Glaubenskrise - führen.
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

Benutzeravatar
Jakobgutbewohner
Beiträge: 1381
Registriert: Donnerstag 21. Januar 2021, 15:47
Kontaktdaten:

Re: Glaubenskrise

Beitrag von Jakobgutbewohner »

Peduli hat geschrieben:
Sonntag 27. November 2022, 11:45
Die Jünger der sola-scriptura-Lehre irren bekanntlich, weigern sich aber diesen Irrtum einzusehen!
Für das neue Forenmitglied sei angemerkt, daß für einige in diesem Forum "sola scriptura" wohl eine Art Universalphrase darstellt, auch wenn gemeinte Personen soetwas gar nicht vertreten.
"Selig sind ... die durch die Tore eingehen in die Stadt. Draußen aber sind die Hunde und die "Pharmazeuten" und die Buhler und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut." Off 22,14+15

Dr.Hackenbush
Beiträge: 798
Registriert: Sonntag 7. Februar 2021, 12:18

Re: Glaubenskrise

Beitrag von Dr.Hackenbush »

Jakobgutbewohner hat geschrieben:
Sonntag 27. November 2022, 11:37
Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Sonntag 27. November 2022, 09:22
vielleicht erkennst Du es aber nicht, worum es in meinen Aussagen/Antworten geht (gehen kann)
Möglich, ich kann mich nicht erinnern, daß ich von dir z.B. schon viel oder überhaupt irgendetwas über persönliches Glaubensleben las.
Das habe ich oft getan, Du hast es aber nicht tief genug abgeleitet. ;-)
Meine Person, mein persönlicher Glaube sollte jedoch in einer objektiven Betrachtung keine Rolle spielen.

Jakobgutbewohner hat geschrieben:
Sonntag 27. November 2022, 11:37
Geschweige denn in der Art, in dem ich etwas mehr Tiefe wahrnahm.
vielleicht denkst Du zu flach und zu befangen?

Jakobgutbewohner hat geschrieben:
Sonntag 27. November 2022, 11:37
Du widmest dich überwiegend Lehrthemen…
richtig – wenn diese aus dem Wort Gottes resultieren – und das glauben wir, Katholiken – ist alles andere nur Geschwafel oder Gejammer - das Reden um den heißen Brei.
Im Ausland habe ich in der Kirche ein Lied gehört, von dem ich hier eine Strophe frei übersetzen möchte: „Verlange niemals geliebt zu werden, das Mitgefühl der Menschen oder ihren Trost.“
Obwohl dieses Lied nicht zum Glaubensgut der Kirche gehört – es ist ein einfaches Kirchenlied – hebt es (zumindest für mich) das Ziel der selbstlosen christlichen Liebe vollkommen hervor (schade, dass ich es nicht im Internet finde).

Peduli
Beiträge: 533
Registriert: Dienstag 26. Juli 2022, 04:07

Re: Glaubenskrise

Beitrag von Peduli »

Jakobgutbewohner hat geschrieben:
Sonntag 27. November 2022, 11:59
Peduli hat geschrieben:
Sonntag 27. November 2022, 11:45
Die Jünger der sola-scriptura-Lehre irren bekanntlich, weigern sich aber diesen Irrtum einzusehen!
Für das neue Forenmitglied sei angemerkt, daß für einige in diesem Forum "sola scriptura" wohl eine Art Universalphrase darstellt, auch wenn gemeinte Personen soetwas gar nicht vertreten.
Von mir aus kannst Du ja 5 € in das Phrasenschwein werfen. :pfeif:

Tatsache ist jedoch, daß man von Dir nicht viel mehr zu lesen bekommt als Bibelpassagen und subjektivistische Statements! 8)
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

Benutzeravatar
Schmiede
Beiträge: 157
Registriert: Mittwoch 8. Dezember 2021, 19:26

Re: Glaubenskrise

Beitrag von Schmiede »

-Magdalena hat geschrieben:
Sonntag 27. November 2022, 11:20

Deine Worte erinnern mich an die Wirksamkeit der Krankensalbung. Ich habe die Krankensalbung erhalten und als sehr hilfreich erlebt. Natürlich war ich nicht sofort gesund. Aber mich erfüllte nach der Salbung eine innere Stärke eine innere Zuversicht und ja trotz der Umstände auch Freude.

Sakramente sind wirkmächtig. Das hab ich selber erlebt.
Vielleicht wäre diese Grunderfahrung etwas, worauf Du das, was Kirche für Dich sein könnte, aufbauen kannst?

Antworten Vorheriges ThemaNächstes Thema